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Endlos Turbo Short 201,0086 open end: Basiswert Heidelberg Materials AG

DU8QPS / DE000DU8QPS9 //
Quelle: DZ BANK: Geld 24.04. 17:10:51, Brief 24.04. 17:10:51
DU8QPS DE000DU8QPS9 // Quelle: DZ BANK: Geld 24.04. 17:10:51, Brief 24.04. 17:10:51
1,51 EUR
Geld in EUR
1,53 EUR
Brief in EUR
-5,03%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 186,65 EUR
Quelle : Xetra , --
  • Basispreis
    201,0086 EUR
  • Knock-Out-Barriere
    201,0086 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 7,69%
  • Abstand zum Knock-Out in % 7,69%
  • Hebel 12,15x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
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Chart

Endlos Turbo Short 201,0086 open end: Basiswert Heidelberg Materials AG

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 24.04. 17:10:51
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DU8QPS / DE000DU8QPS9
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Endlos Turbo
Produkttyp short (fallende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Emissionsdatum 26.02.2026
Erster Handelstag 26.02.2026
Handelszeiten 08:00 - 22:00 Hinweise zur Kursstellung
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
201,0086 EUR
Knock-Out-Barriere
201,0086 EUR
Knock-Out-Barriere erreicht Nein
Anpassungsprozentsatz p.a. -2,09800% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 4,00%
Anpassungshistorie KO-Schwelle und Basispreis
DatumKO-SchwelleBasispreis
24.04.2026201,0086 EUR201,0086 EUR
23.04.2026201,0203 EUR201,0203 EUR
22.04.2026201,032 EUR201,032 EUR
21.04.2026201,0437 EUR201,0437 EUR
20.04.2026201,0554 EUR201,0554 EUR
17.04.2026201,0905 EUR201,0905 EUR
16.04.2026201,1022 EUR201,1022 EUR
15.04.2026201,1139 EUR201,1139 EUR
14.04.2026201,1256 EUR201,1256 EUR
13.04.2026201,1373 EUR201,1373 EUR
10.04.2026201,1724 EUR201,1724 EUR
09.04.2026201,1841 EUR201,1841 EUR
08.04.2026201,1958 EUR201,1958 EUR
07.04.2026201,2075 EUR201,2075 EUR
06.04.2026201,2192 EUR201,2192 EUR
03.04.2026201,2543 EUR201,2543 EUR
02.04.2026201,266 EUR201,266 EUR
01.04.2026201,2777 EUR201,2777 EUR
31.03.2026201,2892 EUR201,2892 EUR
30.03.2026201,3007 EUR201,3007 EUR
27.03.2026201,3352 EUR201,3352 EUR
26.03.2026201,3467 EUR201,3467 EUR
25.03.2026201,3582 EUR201,3582 EUR
24.03.2026201,3697 EUR201,3697 EUR
23.03.2026201,3812 EUR201,3812 EUR
20.03.2026201,4157 EUR201,4157 EUR
19.03.2026201,4272 EUR201,4272 EUR
18.03.2026201,4387 EUR201,4387 EUR
17.03.2026201,4502 EUR201,4502 EUR
16.03.2026201,4617 EUR201,4617 EUR
13.03.2026201,4962 EUR201,4962 EUR
12.03.2026201,5077 EUR201,5077 EUR
11.03.2026201,5192 EUR201,5192 EUR
10.03.2026201,5307 EUR201,5307 EUR
09.03.2026201,5422 EUR201,5422 EUR
06.03.2026201,577 EUR201,577 EUR
05.03.2026201,5886 EUR201,5886 EUR
04.03.2026201,6002 EUR201,6002 EUR
03.03.2026201,6118 EUR201,6118 EUR
02.03.2026201,6234 EUR201,6234 EUR
27.02.2026201,6576 EUR201,6576 EUR
26.02.2026201,669 EUR201,669 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 24.04.2026, 17:10:51 Uhr mit Geld 1,51 EUR / Brief 1,53 EUR
Spread Absolut 0,02 EUR
Spread Homogenisiert 0,20 EUR
Spread in % des Briefkurses 1,31%
Hebel 12,15x
Abstand zum Knock-Out Absolut 14,3586 EUR
Abstand zum Knock-Out in % 7,69%
Performance seit Auflegung in % 118,84%

Basiswert

Basiswert
Kurs 186,65 EUR
Diff. Vortag in % -0,19%
52 Wochen Tief 159,70 EUR
52 Wochen Hoch 241,00 EUR
Quelle Xetra, --
Basiswert Heidelberg Materials AG
WKN / ISIN 604700 / DE0006047004
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Bauindustrie

Produktbeschreibung

Art:
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung nach deutschem Recht.

Laufzeit:
Dieses Produkt hat keine feste Laufzeit. Es kann jedoch durch den Anleger ausgeübt oder durch die DZ BANK gekündigt werden. Zudem endet die Laufzeit des Produkts automatisch, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt.

Ziele:
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Es bietet eine überproportionale (gehebelte) Partizipation an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises.

Während der Laufzeit des Produkts werden der Basispreis und die Knock-out-Barriere zu in den Produktbedingungen definierten Terminen regelmäßig angepasst. Hierbei werden Finanzierungskosten über einen spezifischen Marktzins sowie Kosten im Zusammenhang mit dem Produkt zzgl. einer Marge für die DZ BANK durch den Bereinigungsfaktor wertmindernd berücksichtigt. Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem aktuellen Basispreis. Eine Anpassung verschiedener Produktparameter erfolgt grundsätzlich auch, um Dividendenzahlungen (bereinigt um etwaige Steuern) im Basiswert im Produkt zu berücksichtigen.

Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Das Produkt reagiert grundsätzlich in die entgegengesetzte Richtung zur Wertentwicklung des Basiswerts. Daher kann ein steigender Kurs des Basiswerts den Wert des Produkts erheblich verringern.

Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK:

Sie sind berechtigt, das Produkt zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 16.03.2026) einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken und die einzulösenden Produkte bei der DZ BANK eingegangen sind. Darüber hinaus hat die DZ BANK das Recht, die WKN insgesamt, jedoch nicht teilweise, zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 16.03.2026) ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch die DZ BANK ist mindestens 10 Bankarbeitstage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen.

Nach frist- und formgerechter Einlösung durch Sie oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin pro Produkt der Differenz aus dem Basispreis und dem Referenzpreis, welche mit dem Bezugsverhältnis multipliziert wird: ((Basispreis - Referenzpreis) x Bezugsverhältnis).

Automatische Beendigung des Produkts:

Das Produkt endet automatisch mit sofortiger Wirkung, wenn das in den Produktbedingungen definierte Ereignis eintritt (Knock-out-Ereignis). Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder über der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall beträgt der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin 0,001 EUR pro Produkt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Produkte der WKN DU8QPS berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Produkte der WKN DU8QPS halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte der WKN DU8QPS, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.


Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Negative Analystenhaltung seit 21.04.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
12,0

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Hoch

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
49,7%

Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 39,78 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist HEIDELBERG MATERIALS ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 21.04.2026 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 21.04.2026 bei einem Kurs von 188,90 eingesetzt.
Preis Unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell unterbewertet.
Relative Performance 2,8% vs. STOXX600 Dividendenbereinigt hat die Aktie den STOXX600 während der letzten vier Wochen um 2,8% geschlagen.
Mittelfristiger Trend Neutrale Tendenz, zuvor jedoch (seit dem 10.04.2026) positiv Die Aktie wird in der Nähe ihres dividendenbereinigten 40-Tage Durchschnitts gehandelt (in einer Bandbreite von +1,75% bis -1,75%). Zuvor unterlag der Wert einem positiven Trend (seit dem 10.04.2026).
Wachstum KGV 1,2 26,47% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 26,47%.
KGV 12,0 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 12,5% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 19 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 19 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 2,2% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 25,86% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Hoch Die Aktie ist seit dem 07.04.2026 als Titel mit hoher Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich 99 zu verstärken.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,5%.
Beta 1,35 Hohe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,35% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 49,7% Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600 49,7% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 45,35 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 45,35 EUR oder 0,24% Das geschätzte Value at Risk beträgt 45,35 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,24%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 47,4%
Volatilität der über 12 Monate 35,8%

Tools

Kaufszenario (aktuelle/Einstandskurse)
Im Kaufszenario tragen Sie einen „Start“-Kurs und einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein. Danach Stückzahl eintragen und "Berechnen" drücken. Mit dem Aktualisieren-Button (Kreislauf) werden die aktuellen Werte für den Basiswert und das Produkt abgerufen.
Verkaufszenario (Zielkurse)
Im Verkaufsszenario tragen Sie einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein; der „Start“-Kurs wird aus dem aktuellen Kurs gebildet, oder Sie geben einen gewünschten Startwert ein; Stückzahl auswählen und dann Button Berechnen drücken.
Transaktionsvolumen
Tragen Sie hier eine Produktstückzahl ein, um die Performance der geplanten Investition zu schätzen. Ohne Eintragung einer Stückzahl erfolgt keine Berechnung. Die Berechnung erfolgt nach Klick auf den Berechnen-Button.
Berechnung ohne jegliche Kosten. Bitte beachten Sie individuelle Gebühren, Provisionen und andere Entgelte bei Kauf und Verkauf.

News

24.04.2026 | 12:32:00 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Baubranche warnt: Iran-Krieg treibt Kosten für Hausbauer

FRANKFURT (dpa-AFX) - Auf Hausbauer kommen wegen des Iran-Kriegs spürbar höhere Kosten für ihr Eigenheim zu. Die Baubranche warnt vor anziehenden Preisen auf breiter Linie sowohl für Materialien als auch für den Transport zu Baustellen wegen teurem Sprit. Die höheren Lasten für private Hausbauer wie Investoren drohen zudem den Neubau zu bremsen und dürften den Kampf gegen Wohnungsknappheit und steigende Mieten erschweren. Bauministerin Verena Hubertz (SPD) verspricht Erleichterung bei Bauvorschriften.

"Wir sehen fast überall Kostensteigerungen", sagt der Präsident des Verbands baugewerblicher Unternehmer Hessen, Thomas Reimann, der Deutschen Presse-Agentur. Das reiche von Stahl über Beton bis hin zu Dämmstoffen und Folien, die auf Rohöl basierten. Auch das Aufstellen von Kranen sei teurer geworden wegen höherer Dieselkosten bei der Anfahrt. "Insgesamt liegen die Baukosten um drei bis fünf Prozent höher als vor dem Iran-Krieg."

Aussicht auf schnelle Besserung gebe es nicht. "Bauen wird nicht billiger werden." Selbst wenn die Rohölpreise am Weltmarkt zurückgingen, dürften Lieferanten zunächst bei ihren Preisen bleiben.

"Seriöse Kalkulation kaum möglich"

Die hohen Ölpreise hätten auf die Kosten für Diesel durchgeschlagen und besonders auf Bitumen, ein Bindemittel für Asphalt, das Erdöl gewonnen wird, berichtet Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbands HDB. Unternehmen hätten im März binnen Monatsfrist Preissteigerungen von rund einem Viertel bei Diesel und gut 36 Prozent bei Bitumen gemeldet. "Weitere Preissprünge sind vorprogrammiert." Viele Baufirmen planten, ihre Angebotspreise schon bald zu erhöhen.

Eine seriöse Kalkulation von Bauleistungen sei derzeit kaum möglich, beklagt Müller. Wegen der großen Unsicherheit um den Iran-Krieg seien Bauunternehmen gezwungen, Risikoaufschläge in ihre Angebote einzupreisen, sofern keine Preisgleitklauseln vereinbart wurden.

Der Iran-Krieg wirke wie ein Brennglas auf strukturelle Probleme, die es ohnehin gebe, erklärte Bauministerin Verena Hubertz (SPD) im ARD-"Morgenmagazin". "Die Baukosten, die hoch waren, die sind jetzt noch mal mehr unter Druck."

Erinnerungen an Ukraine-Krieg

Schon 2024 und 2025 waren die Baukosten für konventionelle Wohngebäude in laut Statistischem Bundesamt um rund drei Prozent gestiegen. Während des Ukraine-Kriegs 2022 hatte es sogar zeitweise Kostensteigerungen von mehr als 15 Prozent gegeben. Da damals nicht nur Materialien sprunghaft teurer wurden, sondern auch die Zinsen stiegen, brach der Neubau ein - mit Folgen bis heute: Die Zahl fehlender Wohnungen in Deutschland wird auf rund eine Million geschätzt.

Experten fürchten, dass der Iran-Krieg den Neubau bremst, der gerade erst an Fahrt gewonnen hatte mit wachsenden Baugenehmigungen. "Wenn die Menschen wegen gestiegener Energiepreise weniger Kaufkraft haben, bleibt auch weniger Spielraum zum Bau eines Eigenheims", sagte jüngst Sebastian Dullien, wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung.

Zudem nimmt der Druck auf Bauherren bei den Kreditzinsen zu. Ziehe sich der Konflikt hin, drohten Leitzinserhöhungen der Europäischen Zentralbank, sagt Dullien. "Dies führt zu höheren Bauzinsen, was Wohnungsbau weniger bezahlbar macht." Schon in den vergangenen Wochen hatten die Kreditzinsen angezogen.

"Müssen weg vom Goldstandard"

Verbandspräsident Reimann appelliert an die Politik, Bauen billiger zu machen, um den Wohnungsbau anzukurbeln. Bauen in Deutschland sei wegen strenger Vorschriften zu teuer. So seien Stellplätze für Mehrfamilienhäuser vorgeschrieben, ein Parkplatz in einer Tiefgarage koste aber rund 50.000 Euro. Ein Grund sei, dass es nur wenige Deponien für Erdhaushub gebe.

Andere Länder könnten als Vorbild dienen, meint Reimann. Schweden komme verglichen mit Deutschland mit weniger Baunormen aus und baue entsprechend billiger. "Und in Belgien und Frankreich sind Stärken von 15 bis 19 Zentimeter für Betondecken üblich, während wir in Deutschland 30 bis 40 Zentimeter verbauen." Bei einer dünneren Decke höre man spielende Kinder bei den Nachbarn vielleicht mehr. "Aber das sollte verkraftbar sein," sagt Reimann, der selbst Bauunternehmer ist. "Wir müssen wegkommen vom Goldstandard."

"Bauherren brauchen Rechtssicherheit"

Zudem müsse die Bundesregierung dringend den Gebäudetyp E umsetzen, der Bauen durch Verzicht auf teure, nicht sicherheitsrelevante Standards einfacher und billiger machen soll. Der Vorstoß geht auf die frühere Ampel-Regierung zurück. "Bauherren brauchen Rechtssicherheit", fordert Reimann. "Der Gebäudetyp E wäre ein erster Schritt und wichtiges Signal an die Baubranche."

Bauministerin Hubertz kündigte Schritte an: "Wir wollen den Gesetzesentwurf zum Sommer vorlegen", sagte sie im ARD-"Morgenmagazin". Der Gebäudetyp E müsse aber in der Praxis funktionieren. Daher habe man einen Praxisprozess vorgeschaltet mit Gesprächen mit Bauunternehmern, Architekten und Herstellern von Sicherheitsanlagen. Es sei wichtig, dass nach dem Bau-Turbo für schnellere Genehmigungen "jetzt auch noch mal ein großes Update unseres Baugesetzbuches kommt"./als/cab/DP/stk

24.04.2026 | 07:46:38 (dpa-AFX)
WDH: Holcim im ersten Quartal mit weniger Umsatz und Gewinn
24.04.2026 | 07:14:30 (dpa-AFX)
Holcim im ersten Quartal mit weniger Umsatz und Gewinn
20.04.2026 | 08:46:12 (dpa-AFX)
Heidelberg Materials übernimmt Mehrheit an türkischer Akcansa
17.04.2026 | 11:34:40 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Heidelberg Materials AG (deutsch)
15.04.2026 | 10:43:49 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Heidelberg Materials AG (deutsch)
14.04.2026 | 16:50:11 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Heidelberg Materials AG (deutsch)