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Endlos Turbo Long 45,693 open end: Basiswert DHL Group

DN0WR1 / DE000DN0WR13 //
Quelle: DZ BANK: Geld 05.05. 13:59:39, Brief 05.05. 13:59:19
DN0WR1 DE000DN0WR13 // Quelle: DZ BANK: Geld 05.05. 13:59:39, Brief 05.05. 13:59:19
0,001 EUR
Geld in EUR
0,057 EUR
Brief in EUR
-99,23%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 46,200 EUR
Quelle : Xetra , --
  • Basispreis
    45,693 EUR
  • Knock-Out-Barriere
    45,693 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 1,10%
  • Abstand zum Knock-Out in % 1,10%
  • Hebel 80,18x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
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Chart

Endlos Turbo Long 45,693 open end: Basiswert DHL Group

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 05.05. 13:59:39
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DN0WR1 / DE000DN0WR13
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Endlos Turbo
Produkttyp long (steigende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Emissionsdatum 29.04.2026
Erster Handelstag 29.04.2026
Handelszeiten 08:00 - 22:00 Hinweise zur Kursstellung
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
45,693 EUR
Knock-Out-Barriere
45,693 EUR
Knock-Out-Barriere erreicht Nein
Anpassungsprozentsatz p.a. 5,93900% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 4,00%
Anpassungshistorie KO-Schwelle und Basispreis
DatumKO-SchwelleBasispreis
05.05.202645,693 EUR45,693 EUR
04.05.202645,6855 EUR45,6855 EUR
01.05.202645,663 EUR45,663 EUR
30.04.202645,6555 EUR45,6555 EUR
29.04.202645,648 EUR45,648 EUR
28.04.202645,648 EUR45,648 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 05.05.2026, 13:59:39 Uhr mit Geld 0,001 EUR / Brief 0,057 EUR
Spread Absolut 0,056 EUR
Spread Homogenisiert 0,56 EUR
Spread in % des Briefkurses 98,25%
Hebel 80,18x
Abstand zum Knock-Out Absolut 0,507 EUR
Abstand zum Knock-Out in % 1,10%
Performance seit Auflegung in % -99,62%

Basiswert

Basiswert
Kurs 46,200 EUR
Diff. Vortag in % --
52 Wochen Tief 36,340 EUR
52 Wochen Hoch 51,72 EUR
Quelle Xetra, --
Basiswert DHL Group
WKN / ISIN 555200 / DE0005552004
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Transport/Verkehrssektor

Produktbeschreibung

Art:
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung nach deutschem Recht.

Laufzeit:
Dieses Produkt hat keine feste Laufzeit. Es kann jedoch durch den Anleger ausgeübt oder durch die DZ BANK gekündigt werden. Zudem endet die Laufzeit des Produkts automatisch, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt.

Ziele:
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Es bietet eine überproportionale (gehebelte) Partizipation an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises.

Während der Laufzeit des Produkts werden der Basispreis und die Knock-out-Barriere zu in den Produktbedingungen definierten Terminen regelmäßig angepasst. Hierbei werden Finanzierungskosten über einen spezifischen Marktzins sowie Kosten im Zusammenhang mit dem Produkt zzgl. einer Marge für die DZ BANK durch den Bereinigungsfaktor wertmindernd berücksichtigt. Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem aktuellen Basispreis. Eine Anpassung verschiedener Produktparameter erfolgt grundsätzlich auch, um Dividendenzahlungen (bereinigt um etwaige Steuern) im Basiswert im Produkt zu berücksichtigen.

Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Ein fallender Kurs des Basiswerts kann den Wert des Produkts erheblich verringern.

Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK:

Sie sind berechtigt, das Produkt zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 18.05.2026) einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken und die einzulösenden Produkte bei der DZ BANK eingegangen sind. Darüber hinaus hat die DZ BANK das Recht, die WKN insgesamt, jedoch nicht teilweise, zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 18.05.2026) ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch die DZ BANK ist mindestens 10 Bankarbeitstage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen.

Nach frist- und formgerechter Einlösung durch Sie oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin pro Produkt der Differenz aus dem Referenzpreis und dem Basispreis, welche mit dem Bezugsverhältnis multipliziert wird: ((Referenzpreis - Basispreis) x Bezugsverhältnis).

Automatische Beendigung des Produkts:

Das Produkt endet automatisch mit sofortiger Wirkung, wenn das in den Produktbedingungen definierte Ereignis eintritt (Knock-out-Ereignis). Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder unter der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall beträgt der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin 0,001 EUR pro Produkt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Produkte der WKN DN0WR1 berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Produkte der WKN DN0WR1 halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte der WKN DN0WR1, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.


Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Positiv

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Negative Analystenhaltung seit 24.04.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
13,3

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Niedrig

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
60,4%

Starke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 65,98 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist DEUTSCHE POST ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 24.04.2026 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 24.04.2026 bei einem Kurs von 47,79 eingesetzt.
Preis Unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell unterbewertet.
Relative Performance 7,7% vs. STOXX600 Dividendenbereinigt hat die Aktie den STOXX600 während der letzten vier Wochen um 7,7% geschlagen.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 10.04.2026 Der dividendenbereinigte mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 10.04.2026 positiv.
Wachstum KGV 1,1 21,46% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 21,46%.
KGV 13,3 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 11,3% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 18 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 18 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 3,9% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 51,74% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Niedrig Die Aktie ist seit dem 20.03.2026 als Titel mit geringer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich -12 abzuschwächen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 1,6%.
Beta 1,20 Hohe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,20% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 60,4% Starke Korrelation mit dem STOXX600 60,4% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 5,16 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 5,16 EUR oder 0,10% Das geschätzte Value at Risk beträgt 5,16 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,10%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 36,5%
Volatilität der über 12 Monate 24,9%

Tools

Kaufszenario (aktuelle/Einstandskurse)
Im Kaufszenario tragen Sie einen „Start“-Kurs und einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein. Danach Stückzahl eintragen und "Berechnen" drücken. Mit dem Aktualisieren-Button (Kreislauf) werden die aktuellen Werte für den Basiswert und das Produkt abgerufen.
Verkaufszenario (Zielkurse)
Im Verkaufsszenario tragen Sie einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein; der „Start“-Kurs wird aus dem aktuellen Kurs gebildet, oder Sie geben einen gewünschten Startwert ein; Stückzahl auswählen und dann Button Berechnen drücken.
Transaktionsvolumen
Tragen Sie hier eine Produktstückzahl ein, um die Performance der geplanten Investition zu schätzen. Ohne Eintragung einer Stückzahl erfolgt keine Berechnung. Die Berechnung erfolgt nach Klick auf den Berechnen-Button.
Berechnung ohne jegliche Kosten. Bitte beachten Sie individuelle Gebühren, Provisionen und andere Entgelte bei Kauf und Verkauf.

News

05.05.2026 | 13:55:41 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Die Post heißt bald nicht mehr Post, sondern DHL

BONN (dpa-AFX) - Die Deutsche Post legt aller Voraussicht nach ihren Konzernnamen ab und heißt künftig DHL <DE0005552004>. Einen entsprechenden Antrag, der auch eine neue Konzernstruktur enthielt, stellte der Vorstand bei der Hauptversammlung am Dienstag in Bonn vor. "In den vergangenen Jahrzehnten hat sich unser Unternehmen von der ehemaligen Deutschen Bundespost zu einem weltweit führenden Logistikkonzern entwickelt", sagte Konzernchef Tobias Meyer. Es sei überfällig, die historisch gewachsene Konzernstruktur den neuen Gegebenheiten anzupassen.

Die Zustimmung am Nachmittag galt als Formalie. Mit ihr wird der Namenswechsel vermutlich zum 1. September vollzogen sein, dann soll der Sachverhalt im Handelsregister eingetragen sein.

Der Logistiker macht nur noch etwa ein Fünftel seines Geschäfts mit seinem traditionellen Postgeschäft, also dem Transport von Briefen und Paketen. Der Rest entfällt auf globale Konzernbereiche wie das Expressgeschäft und Frachtgeschäft. Schon vor zwei Jahren hatte das Unternehmen seinen Markennamen von Deutsche Post DHL zu DHL geändert, rechtlich blieb es aber beim Namen Deutsche Post AG. Auch an der Börse wird das Unternehmen künftig DHL heißen. Die Umbenennung samt neuer Struktur kostet nach Angaben von Meyer rund 37 Millionen Euro.

Die Deutsche Post AG ist eine Nachfolgerin der Bundespost, die in den 90er Jahren schrittweise privatisiert wurde. 2002 kaufte die Firma den US-Logistiker DHL, danach wurde das Auslandsgeschäft immer wichtiger. Das Kürzel DHL steht für deren Firmengründer Adrian Dalsey, Larry Hillblom und Robert Lynn. Der Bonner Logistikkonzern hat rund 534.000 Vollzeitstellen, etwa ein Drittel davon sind in Deutschland.

Deutschlandtochter wird Deutsche Post AG genannt

Ganz verschwinden wird der Firmenname Deutsche Post AG aber nicht: Stand der Name bislang für den Gesamtkonzern, so steht er künftig nur noch für die neu gegründete Tochterfirma Deutsche Post AG, die das Deutschlandgeschäft verantwortet, also den Transport von Briefen und Paketen. Diese neue Tochterfirma bekommt auch einen Aufsichtsrat, dessen Kosten samt Extra-Verwaltungskosten sich den Angaben nach auf drei Millionen Euro pro Jahr belaufen.

Bislang war das Stammgeschäft in die übergeordnete Holding eingebettet. Dieses rechtlich kuriose Konstrukt lag gewissermaßen an historischen Altlasten als ehemaliges Staatsunternehmen Bundespost. Künftig steht das Brief- und Paketgeschäft in der Konzernstruktur nicht mehr übergeordnet über den anderen Konzernbereichen, sondern gleichrangig neben ihnen.

"Für unsere Beschäftigten ergeben sich keinerlei Nachteile, ihre Interessen bleiben vollständig gewahrt - inklusive Lohn, Arbeitszeit und Schutzregeln", betonte Konzernchef Meyer. Auch im Management ändere sich nichts.

Schritt hin zur Trennung vom Briefgeschäft?

Marc Tüngler von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) meldete sich zu Wort und fragte, es sei zwar gut, dass Nachteile ausgeschlossen würden, aber was seien denn die Vorteile? Er ließ Zweifel erkennen, wollte aber trotzdem dafür stimmen. Ein anderer Aktionär sagte, er sehe wirtschaftlich keine Vorteile.

Die neue Struktur schaffe mehr Klarheit, antwortete Firmenchef Meyer. Der frühere McKinsey-Berater arbeitet seit 2013 in dem Konzern, seit 2023 sitzt er auf dem Chefsessel. Sein Vorgänger Frank Appel hatte den Namenswechsel von Deutscher Post zu DHL noch gescheut, weil er Frust der Beschäftigten im Inland befürchtete.

Hendrik Schmidt vom Vermögensverwalter DWS <DE000DWS1007> sagte bei der Hauptversammlung, dass die Umbenennung samt neuer Konzernstruktur als ein Schritt hin zu einer Verselbstständigung - also perspektivisch zur Trennung vom Stammgeschäft - verstanden werden könne. Das Stammgeschäft verbleibe im Konzern, antwortete DHL-Chef Meyer. "Wir haben keine Absicht, weitergehende strategische Optionen zu nutzen und glauben, dass wir weiter der beste Eigentümer für das deutsche Post- und Paketgeschäft sind."

Allerdings benötige es auch "verlässliche und auskömmliche regulatorische Rahmenbedingungen", um die kostspielige postalische Versorgung Deutschlands erbringen zu können, sagte Meyer. Als sogenannter Universaldienstleister muss sich die Firma an Regeln halten: so muss sie mindestens 12.000 Filialen haben und Briefkästen müssen gut erreichbar sein. Außerdem darf sie das Briefporto nur mit staatlicher Zustimmung erhöhen. Aus Sicht des gelben Riesen fällt der bewilligte Preisaufschlag immer wieder zu niedrig aus.

Eintragung im Handelsregister im Spätsommer

Das deutsche Briefgeschäft ist für den Logistiker eher ein Sorgenkind: Im Digitalzeitalter verschicken die Menschen und Firmen immer weniger Briefe, da sie stärker auf digitale Kommunikation setzen. Im ersten Quartal 2026 sackte der Betriebsgewinn im Stammgeschäft deutlich ab und die transportierte Briefmenge brach um rund 13 Prozent ein.

Aus der Politik kam Kritik an dem Vorhaben des Postdienstleisters, sich auf Konzernebene von seinem historischen Namen zu trennen. "Ich finde es schwer verständlich und auch schade, dass sich die Deutsche Post im internationalen Bereich von dieser starken Marke trennt und sie nur noch in Deutschland nutzt", sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Roloff./wdw/DP/mis

05.05.2026 | 05:56:05 (dpa-AFX)
Neuer Konzernname: Deutsche Post wird zu DHL
04.05.2026 | 17:06:24 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Logistiker schwach - Amazon öffnet Netzwerk für andere Firmen
03.05.2026 | 12:08:13 (dpa-AFX)
Grüne: Leerflüge am Airport Leipzig/Halle besser überwachen
02.05.2026 | 19:23:49 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Deutsche Post AG (deutsch)
30.04.2026 | 18:35:05 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: DZ Bank hebt fairen Wert für DHL Group auf 57,50 Euro - 'Kaufen'
30.04.2026 | 15:04:25 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: DHL überrascht positiv dank starkem Express-Geschäft - Dax-Spitze