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Discount 90 2026/09: Basiswert Erste Group Bank

DU6QFK / DE000DU6QFK1 //
Quelle: DZ BANK: Geld 30.07. 17:31:00, Brief 30.07. 17:31:00
DU6QFK DE000DU6QFK1 // Quelle: DZ BANK: Geld 30.07. 17:31:00, Brief 30.07. 17:31:00
89,56 EUR
Geld in EUR
89,64 EUR
Brief in EUR
0,08%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 114,30 EUR
Quelle : Wien , 17:33:23
  • Max Rendite 0,40%
  • Max Rendite in % p.a. 2,60% p.a.
  • Discount in % 21,57%
  • Cap 90,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % -21,26%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
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Chart

Discount 90 2026/09: Basiswert Erste Group Bank

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 30.07. 17:31:00
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DU6QFK / DE000DU6QFK1
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Discount-Zertifikat
Produkttyp Discount Classic
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis 1,00
Abwicklungsart Barausgleich oder Physische Lieferung
Ausübung Europäisch
Emissionsdatum 29.12.2025
Erster Handelstag 29.12.2025
Letzter Handelstag 17.09.2026
Handelszeiten 08:00 - 22:00 Hinweise zur Kursstellung
Letzter Bewertungstag 18.09.2026
Zahltag 25.09.2026
Fälligkeitsdatum 25.09.2026
Cap 90,00 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 30.07.2026, 17:31:00 Uhr mit Geld 89,56 EUR / Brief 89,64 EUR
Spread Absolut 0,08 EUR
Spread Homogenisiert 0,08 EUR
Spread in % des Briefkurses 0,09%
Discount Absolut 24,66 EUR
Discount in % 21,57%
Max Rendite absolut 0,36 EUR
Max Rendite 0,40%
Max Rendite in % p.a. 2,60% p.a.
Seitwärtsrendite in % 0,40%
Seitwärtsrendite p.a. 2,60% p.a.
Abstand zum Cap Absolut -24,30 EUR
Abstand zum Cap in % -21,26%
Performance seit Auflegung in % 5,30%

Basiswert

Basiswert
Kurs 114,30 EUR
Diff. Vortag in % 0,88%
52 Wochen Tief 78,25 EUR
52 Wochen Hoch 119,50 EUR
Quelle Wien, 17:33:23
Basiswert Erste Group Bank AG
WKN / ISIN 909943 / AT0000652011
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Finanzsektor

Produktbeschreibung

Bei einem Discount-Zertifikat erwerben Sie das Zertifikat zu einem Preis, der in der Regel unter dem Preis des Basiswerts liegt. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap (obere Preisgrenze) begrenzt. Das Zertifikat hat eine feste Laufzeit und wird am 25.09.2026 (Rückzahlungstermin) fällig.

Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:

  1. Liegt der Schlusskurs des Basiswerts Erste Group Bank AG an der maßgeblichen Börse am 18.09.2026 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhalten Sie den Höchstbetrag von 90,00 EUR.

  2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhalten Sie eine durch das Bezugsverhältnis bestimmte Anzahl von Aktien des Basiswerts. Wir liefern keine Bruchteile von Aktien. Für diese erhalten Sie die Zahlung eines Ausgleichsbetrags. Dieser entspricht dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bruchteil des Basiswerts. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien des Basiswerts ist ausgeschlossen. Sie erleiden einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien des Basiswerts am Rückzahlungstermin zzgl. des Ausgleichsbetrags unter dem Kaufpreis des Zertifikats liegt.

Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Positiv

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Positive Analystenhaltung seit 16.06.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
9,4

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Niedrig

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
54,5%

Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 52,11 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist ERSTE GROUP BANK ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 16.06.2026 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 16.06.2026 bei einem Kurs von 113,50 eingesetzt.
Preis Unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell unterbewertet.
Relative Performance -3,3% Unter Druck (vs. STOXX600) Dividendenbereinigt liegt die Aktie über vier Wochen betrachtet -3,3% hinter dem STOXX600 zurück.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 26.05.2026 Der dividendenbereinigte mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 26.05.2026 positiv.
Wachstum KGV 1,5 >40% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 1,5 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall über 40%.
KGV 9,4 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 10,5% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 16 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 16 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 4,0% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 37,62% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Niedrig Die Aktie ist seit dem 05.12.2025 als Titel mit geringer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich abzuschwächen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,4%.
Beta 1,26 Hohe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,26% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 54,5% Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600 54,5% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 11,40 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 11,40 EUR oder 0,10% Das geschätzte Value at Risk beträgt 11,40 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,10%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 23,6%
Volatilität der über 12 Monate 29,4%

Tools

News

30.07.2026 | 07:30:51 (dpa-AFX)
EQS-News: Erste Group: Starkes operatives Ergebnis - strategischer Fortschritt in Polen (deutsch)

Erste Group: Starkes operatives Ergebnis - strategischer Fortschritt in Polen

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EQS-News: Erste Group Bank AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis

Erste Group: Starkes operatives Ergebnis - strategischer Fortschritt in

Polen (News mit Zusatzmaterial)

30.07.2026 / 07:30 CET/CEST

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Erste Group: Starkes operatives Ergebnis - strategischer Fortschritt in

Polen

* Kundenkredite im ersten Halbjahr 2026 auf 282,7 Milliarden Euro

gesteigert - Gesamtjahresziel von 285 Milliarden Euro nahezu erreicht

* Jahresziel für Kreditvolumen auf rund 290 Milliarden Euro erhöht

* Einlagen im ersten Halbjahr 2026 auf 323,7 Milliarden Euro gestiegen

* Verwaltetes Vermögen (exkl. Polen) seit Jahresbeginn um rund 8 % auf

knapp 112 Milliarden Euro gesteigert

* CEE-Märkte bleiben mit zwei Dritteln des Nettogewinns wichtigste

Ergebnistreiber

* Starke Kernkapitalquote (CET1) von 15,2 %

* Gute Fortschritte bei der Integration der Erste Bank Polska

In den ersten sechs Monaten 2026 hat die Erste Group Bank AG ("Erste Group")

ihre strategische Position als führender Finanzdienstleister in

Zentraleuropa weiter gestärkt und wichtige Kennzahlen weiter verbessert. Die

Konsolidierung der neu erworbenen polnischen Bank verbesserte die Ergebnisse

der Bankengruppe im ersten Halbjahr signifikant. Auch unter Ausklammerung

des Konsolidierungseffekts zeigen die Zahlen der Gruppe, dass das organische

Wachstum weiterhin stark und intakt ist.

"Das kräftige Wachstum unseres Kreditportfolios in den vergangenen sechs

Monaten hat uns bereits an unser ursprüngliches Kreditvolumenziel von 285

Milliarden Euro herangeführt. Daher erhöhen wir dieses nun auf 290

Milliarden Euro. Mit diesem Wachstumsanspruch und unserer einzigartigen

Präsenz mit acht führenden Banken in Zentraleuropa festigen wir unsere

Position als unangefochtener Kreditgeber und Finanzierungspartner der

Region." sagt Peter Bosek, CEO der Erste Group. "Damit die Region ihren

Wachstumskurs fortsetzen kann, sind Investitionen in die Infrastruktur der

Zukunft erforderlich. Wir stehen bereit, Unternehmen und die öffentliche

Hand dabei zu unterstützen und unseren Beitrag zur weiteren wirtschaftlichen

Entwicklung und wachsendem Wohlstand in Zentraleuropa zu leisten."

Erträge profitieren vom starken Kundengeschäft in robusten Volkswirtschaften

Das organische Wachstum und robuste Volkswirtschaften der Region ließen das

Kreditvolumen trotz der geopolitisch bedingten Volatilität seit Jahresbeginn

auf vergleichbarer Basis (ohne Polen) um 4,0 % steigen. Dieses Wachstum

zeigte sich in nahezu allen Märkten, wobei die Nachfrage der Kund:innen nach

Finanzierungen insbesondere in Tschechien, Ungarn, Kroatien und Österreich

hoch war. Einschließlich des Kreditportfolios der Erste Bank Polska in Höhe

von 41,4 Milliarden Euro stiegen die Kundenkredite um 21,9 % und erreichten

ein Gesamtvolumen von 282,7 Milliarden Euro (Dezember 2025: 232,0 Milliarden

Euro). Die Tochtergesellschaften der Erste Group ohne Polen vergaben 60.000

neue Wohnbaukredite und trugen damit zu einem insgesamt gewachsenen

Kreditgeschäft im Privatkundensegment bei. Im Firmenkundensegment spiegelte

das Neugeschäft von mehr als 4 Milliarden Euro eine gestiegene Nachfrage

nach Investitionsfinanzierungen wider.

Bei den Einlagen konnte im ersten Halbjahr auf vergleichbarer Basis (ohne

Polen) ein Plus von 4,5 % verzeichnet werden. Ausschlaggebend für die

positive Entwicklung in den etablierten Märkten der Erste Group waren vor

allem gestiegene Einlagen im Firmenkundengeschäft in Tschechien und

Österreich sowie positive Wechselkurseffekte bei Einlagen in Ungarn. Unter

Einbeziehung der Einlagen der Erste Bank Polska, die sich auf 59,3

Milliarden Euro belaufen, stieg das Einlagenvolumen der Gruppe um 27,9 % auf

323,7 Milliarden Euro (Dezember 2025: 253,0 Milliarden Euro).

Vor dem Hintergrund des veränderten Zinsumfelds im Euroraum sowie in anderen

Währungsräumen unterstützte das Wachstum im Kundengeschäft die erfreuliche

Entwicklung der Kernerträge. Ohne die Erste Bank Polska konnte der

Zinsüberschuss um 6,1 % gesteigert werden. Einschließlich der polnischen

Bank wuchs der Zinsüberschuss gegenüber dem Vorjahr um 42,3 % auf 5,4

Milliarden Euro (H1 2025: 3,8 Milliarden Euro).

Der Provisionsüberschuss wuchs auf vergleichbarer Basis um 8,8 %. Unter

Einbeziehung Polens stieg er um 25,1 % auf 1,9 Milliarden Euro (H1 2025: 1,5

Milliarden Euro). Neben der Konsolidierung der Erste Bank Polska war dafür

auch ein Aufwärtstrend im Wertpapiergeschäft ausschlaggebend. Das von der

Erste Asset Management verwaltete Vermögen (AuM) stieg seit Dezember 2025 um

7,6 % auf knapp 112 Milliarden Euro. Nicht berücksichtigt sind dabei rund

7,7 Milliarden Euro an verwaltetem Vermögen der polnischen Fondsgesellschaft

Erste TFI. Das hohe Interesse der Kund:innen an Wertpapierveranlagungen

zeigte sich auch bei den monatlichen Fondssparplänen: Ihre Zahl stieg

gegenüber dem Vorjahr um 21,4 % auf insgesamt 2,2 Millionen.

Im Jahresvergleich trug diese Wachstumsdynamik zu einem Anstieg der

Betriebserträge um 8,3 % auf vergleichbarer Basis bei. Zählt man den Beitrag

der Erste Bank Polska hinzu, legten die Betriebserträge sogar um 40,4 % auf

knapp 8,0 Milliarden Euro zu (H1 2025: 5,7 Milliarden Euro).

Die Betriebskosten stiegen im Jahresvergleich auf vergleichbarer Basis um

3,4 %. Das entspricht den Erwartungen und ist auf höhere

Personalaufwendungen und Fremdwährungseffekte zurückzuführen. Inklusive der

Erste Bank Polska lagen die Betriebsaufwendungen bei insgesamt 3,5

Milliarden Euro (H1 2025: 2,7 Milliarden Euro). Sie stiegen damit um 30,7 %.

Entsprechend wuchs das Betriebsergebnis im Jahresvergleich auf

vergleichbarer Basis um 12,7 % an. Rechnet man die Erste Bank Polska hinzu,

stieg das Betriebsergebnis um 49,3 % auf 4,4 Milliarden Euro (H1 2025: 3,0

Milliarden Euro). Im Ergebnis verbesserte sich die Kosten-Ertrags-Relation

auf 45,6 % auf vergleichbarer Basis oder auf 44,4 %, wenn man Polen mit

einbezieht (H1 2025: 47,7 %).

Starke operative Performance stärkt die Kapitalbasis

Aufgrund erwarteter Einmaleffekte im ersten Quartal durch die Integration

der Erste Bank Polska stiegen die Risikokosten im ersten Halbjahr auf 583

Millionen Euro. Die nach IFRS 9 erfassten Einmaleffekte beliefen sich auf

302 Millionen Euro. Weitere 60 Millionen Euro entfielen auf das bestehende

Kreditportfolio der Erste Bank Polska. Trotz volatiler Märkte und

geopolitischer Unsicherheiten blieben die Risikokosten in den etablierten

Märkten der Erste Group mit 221 Millionen Euro auf konsistent niedrigem

Niveau (H1 2025: 182 Millionen Euro). Die Qualität des Kreditportfolios

blieb ebenfalls robust. Die NPL-Quote bewegte sich mit 2,3 % ebenfalls auf

einem weiterhin niedrigen Niveau (Dezember 2025: 2,4 %).

Die Belastung durch Bankensteuern verdoppelte sich nahezu im ersten Halbjahr

auf 392 Millionen Euro (H1 2025: 197 Millionen Euro). Ausschlaggebend dafür

waren höhere Belastungen in Ungarn (109 auf 189 Millionen Euro) und Rumänien

(20 auf 39 Millionen Euro) sowie die erstmalige Verbuchung der Bankenabgabe

in Polen (98 Millionen Euro). Darüber hinaus fallen in der Slowakei

Bankensteuern von 33 Millionen Euro an, die in der Position Steuern vom

Einkommen verbucht wurden (H1 2025: 32 Millionen Euro).

Der Nettogewinn der Erste Group stieg auf vergleichbarer Basis um 7,6 %.

Einschließlich der Erste Bank Polska und der Einmaleffekte belief sich der

Nettogewinn auf 2,0 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 18,6 % entspricht

(H1 2025: 1,7 Milliarden Euro). Trotz der Effekte aus der Erstkonsolidierung

der polnischen Tochtergesellschaft blieb Zentraleuropa der klare

Ergebnistreiber der Gruppe und steuerte zwei Drittel zum gesamten

Nettogewinn bei.

Die starke Entwicklung des Kerngeschäfts der Gruppe stärkte die

Kapitalausstattung der Gruppe. Die harte Kernkapitalquote (CET1) lag bei

15,2 % (Dezember 2025: 19,3 %).

"Die Konsolidierung unserer neuen polnischen Tochterbank hat sich

erwartungsgemäß positiv in den ausgewiesenen Zahlen niedergeschlagen.

Gleichzeitig sind wir auch in unseren etablierten Märkten im Kerngeschäft

stark gewachsen", sagte Stefan Dörfler, CFO der Erste Group. "Unsere soliden

Ergebnisse geben uns den Spielraum, weiter konsequent in unsere Plattform zu

investieren. Damit werden wir als Gruppe effizienter, schneller und

skalierbarer - und können für unsere 23 Millionen Kundinnen und Kunden sowie

unsere Investoren weiterhin bestmögliche Leistungen zu erbringen."

Erste in Polen: Markenaufbau auf Kurs, Kundenloyalität bleibt hoch

Die Übernahme eines beherrschenden 49 %-Anteils der Erste Bank Polska wurde

im Jänner 2026 erfolgreich abgeschlossen. Seither verläuft die Integration

der polnischen Tochtergesellschaft in die Erste Group planmäßig. Mit einer

umfassenden Rebranding-Kampagne im April 2026 wurde die Marke Erste

erfolgreich im polnischen Markt eingeführt. Die mehr als 300.000

Neukund:innen, die die Erste Bank Polska im ersten Halbjahr 2026 gewinnen

konnte, unterstreichen das Vertrauen der polnischen Kund:innen in das

kundenorientierte Banking der Erste. Aufbauend auf der starken Position der

Erste Bank Polska im Privat- und Firmenkundengeschäft sieht die Erste

Potenzial, ihr Angebot für Firmenkunden in der Region weiter auszubauen.

Mit dem planmäßig voranschreitenden Rebranding geht die Integration der

Erste Bank Polska nun in die nächste Phase. Im Mittelpunkt steht dabei die

vollständige technische Anbindung der Bank an die Infrastruktur der Erste

Group. Parallel dazu schreitet die rechtliche und organisatorische

Integration der Erste-Tochtergesellschaften in Polen voran. Dazu zählen die

Eingliederung der Erste TFI in die Erste Asset Management sowie der Erste

Securities Polska in die Erste Bank Polska.

Ausblick für 2026 auf vergleichbarer Basis ohne Polen angehoben

Für das Geschäft der Erste Group in ihren sieben etablierten Kernmärkten

(Österreich, Tschechien, Slowakei, Rumänien, Ungarn, Kroatien und Serbien)

wird ein gesundes Kreditwachstum von 6-8 % erwartet (gegenüber mehr als 5 %

in der bisherigen Prognose).

Die Geschäftsentwicklung, gemessen am Betriebsergebnis, sollte sich

gegenüber dem Vorjahr verbessern: Der Zinsüberschuss sollte um etwa 5 %

steigen, der Provisionsüberschuss sollte um 7-9% (statt mehr als 5 %)

steigen. Die Betriebskosten dürften um etwa 3 % zulegen. Entsprechend sollte

sich die Kosten-Ertrags-Relation von 48 % im Jahr 2025 auf unter (statt

rund) 47 % im Jahr 2026 verbessern. Bei den Risikokosten wird mit 20 bis 25

Basispunkten ein ähnlich niedriges Niveau wie 2025 erwartet.

2026 Ausblick mit Polen erhöht

Für die nunmehr acht Kernmärkte (inklusive Polen) wird ein Anstieg der

Kundenkredite auf rund 290,0 Milliarden Euro (statt mehr als 285,0

Milliarden Euro) erwartet. Für 2026 rechnet die Erste Group heuer mit einer

Eigenkapitalverzinsung (ROTE) von über 20 % (statt circa 19 %). Das Ergebnis

je Aktie soll somit um mehr als 20 % steigen. Vergleichsbasis dafür ist der

um Einmaleffekte bereinigte Nettogewinn 2025. Dieser wird mit dem

ausgewiesenen Nettogewinn 2026 verglichen.

Finanzambition bis 2030: Verdoppelung von Gewinn je Aktie auf über 15 Euro

angepeilt

Zusätzlich zum angehobenen Ausblick für 2026 hat die Erste Group ihre

finanziellen Ambitionen bis 2030 veröffentlicht. Die Gruppe strebt eine

Verdoppelung des Ergebnisses je Aktie (EPS) bis 2030 auf über 15 Euro an.

Ausgangsbasis für diesen Vergleich ist der bereinigte Gewinn je Aktie von

2025 in Höhe von 7,72 Euro. Angepeilt wird somit eine durchschnittliche,

jährliche EPS-Wachstumsrate (CAGR) von ca. 15% im Zeitraum von 2025 bis

2030. Gleichzeitig strebt die Erste Group eine Eigenkapitalverzinsung (ROTE)

von über 20 % während des Prognosezeitraums an.

Die finanziellen Ziele stützen sich auf nachhaltiges Wachstum im Kredit-,

Einlagen- und Asset-Management-Geschäft, getragen von der starken

Wirtschaftsentwicklung in Zentraleuropa. Darüber hinaus setzt die Erste

Group auf mögliche Akquisitionen in Polen und der Region, weitere

Effizienzgewinne durch ihre Größe, ein solides Kreditumfeld sowie eine

attraktive Kapitalausschüttung mit Dividenden und Aktienrückkäufen.

Den Annahmen liegt ein weiterhin positives Zinsumfeld zugrunde. Zudem wird

von einer weitgehend stabilen geopolitischen Lage über den gesamten

Prognosezeitraum sowie von unveränderten Rahmenbedingungen bei

Bankenabgaben, regulatorischen Anforderungen und der allgemeinen

Steuerbelastung ausgegangen.

Über die Erste Group

Die Erste Group ist die führende Bankengruppe in Zentraleuropa. Seit ihrer

Gründung als erste österreichische Sparkasse im Jahr 1819 steht sie für

finanzielle Teilhabe und die Förderung wirtschaftlichen Wohlstands.

Heute betreut die Gruppe mehr als 23 Millionen Kund:innen in acht

Kernmärkten: Kroatien, Österreich, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei,

Tschechien und Ungarn. Die Erste Group bietet Privat-, Firmen- und

institutionellen Kund:innen ein breites Spektrum an Bank- und

Finanzdienstleistungen - von Retail- und Private Banking über Corporate und

Transaction Banking bis hin zur Vermögensverwaltung. Dabei kombiniert die

Erste Group digitale Innovationen mit einem starken Filialnetz.

Im ersten Halbjahr 2026 erzielte die Gruppe einen Nettogewinn von 2,0

Milliarden Euro. Die CET1-Quote lag bei 15,2 %. Mehr als 55.000

Mitarbeiter:innen tragen zum Erfolg der Gruppe bei. Die Bilanzsumme lag bei

461,1 Milliarden Euro.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.erstegroup.com

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Zusatzmaterial zur Meldung:

Datei:

https://nwr.eqs-cockpit.com/fncls2.ssx?fn=redirect&u=8088082ced1d5c3fc0de81f6275e45be

Dateibeschreibung: Peter Bosek_c Pavel Becker

Datei:

https://nwr.eqs-cockpit.com/fncls2.ssx?fn=redirect&u=5d920e25c9529871d24ec945f5ec5f42

Dateibeschreibung: Stefan Dörler_c Pavel Becker

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30.07.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

übermittelt durch EQS Group

Originalinhalt anzeigen:

https://eqs-news.com/?origin_id=02a0cd2a-8bcc-11f1-8534-027f3c38b923&lang=de

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Sprache: Deutsch

Unternehmen: Erste Group Bank AG

Am Belvedere 1

1100 Wien

Österreich

Telefon: +43(0)5 0100 - 13425

E-Mail: press@erstegroup.com

Internet: www.erstegroup.com

ISIN: AT0000652011

WKN: 909943

Börsen: Freiverkehr in Frankfurt (Basic Board), Hamburg,

München, Stuttgart, Tradegate BSX; Wiener Börse

(Amtlicher Handel)

LEI Code: PQOH26KWDF7CG10L6792

EQS News ID: 2373938

Ende der Mitteilung EQS News-Service

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2373938 30.07.2026 CET/CEST

°

30.04.2026 | 07:33:24 (dpa-AFX)
EQS-News: Erste Group konsolidiert Erste Bank Polska und führt erfolgreich Marke in Polen ein (deutsch)
29.04.2026 | 12:28:11 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Verkauf des Polen-Geschäfts beschert Santander Gewinnsprung - Kursplus