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Rendite Express StepDown ST 03 25/31: Basiswert Vonovia

DY4KLS / DE000DY4KLS6 //
Quelle: DZ BANK: Geld 16.10. 19:20:38, Brief 16.10. 19:20:38
DY4KLS DE000DY4KLS6 // Quelle: DZ BANK: Geld 16.10. 19:20:38, Brief 16.10. 19:20:38
684,86 EUR
Geld in EUR
704,86 EUR
Brief in EUR
-0,82%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 16,825 EUR
Quelle : Xetra , 18:46:10
  • Rückzahlungschwelle 23,712 EUR
  • Rückzahlungsschwelle in % 95,00%
  • Startwert 24,96 EUR
  • Nächster Bewertungstag 31.03.2027
  • Letzter Bewertungstag 31.03.2031
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Rendite Express StepDown ST 03 25/31: Basiswert Vonovia

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 16.10. 19:20:38
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DY4KLS / DE000DY4KLS6
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Expresszertifikat
Produkttyp Rendite Express
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 40,064103
Ausübung Europäisch
Zeichnungsfrist 28.02.2025 - 31.03.2025
Emissionsdatum 31.03.2025
Barriere für Zinszahlung* 31.03.2027 / 14,976 EUR
31.03.2028 / 14,976 EUR
22.03.2029 / 14,976 EUR
29.03.2030 / 14,976 EUR
31.03.2031 / 14,976 EUR
Zins 07.04.2027 / 40,00 EUR
07.04.2028 / 40,00 EUR
29.03.2029 / 40,00 EUR
05.04.2030 / 40,00 EUR
07.04.2031 / 40,00 EUR
Erster Handelstag 07.05.2025
Letzter Handelstag 28.03.2031
Handelszeiten 09:00 - 20:00 Hinweise zur Kursstellung
Rückzahlungsschwellen 26.03.2026 / 100,00%
31.03.2027 / 95,00%
31.03.2028 / 90,00%
22.03.2029 / 85,00%
29.03.2030 / 80,00%
31.03.2031 / 75,00%
Bewertungspunkte 6
Bewertungstage / Rückzahlungslevel 26.03.2026 / 24,96 EUR
31.03.2027 / 23,712 EUR
31.03.2028 / 22,464 EUR
22.03.2029 / 21,216 EUR
29.03.2030 / 19,968 EUR
31.03.2031 / 18,72 EUR
Mögliche Zahlungstermine /
Möglicher Rückzahlungsbetrag pro Zertifikat*
02.04.2026 / 1.116,00 EUR
07.04.2027 / 1.116,00 EUR
07.04.2028 / 1.116,00 EUR
29.03.2029 / 1.116,00 EUR
05.04.2030 / 1.116,00 EUR
07.04.2031 / 1.116,00 EUR
Zinszahlungen (in EUR) 02.04.2026 / 40,00 EUR
Letzter Bewertungstag 31.03.2031
Zahltag 07.04.2031
Emissionspreis 1.000,00 EUR zzgl. 1,50% Ausgabeaufschlag pro Zertifikat (entspricht 1.015,00 EUR)
Startwert 24,96 EUR
Basisbetrag 1.000,00 EUR
Barrierebeobachtung nur 31.03.2031
Barriere 14,976 EUR
* Bzgl. der Zinszahlung gilt: Abhängig von der Wertentwicklung des Basiswerts. Bzgl. der Rückzahlung gilt: Zeitpunkt, Höhe und ggf. Art der Rückzahlung sind abhängig von der Wertentwicklung des Basiswerts. Details zur Funktionsweise des Produktes können den zugehörigen Endgültigen Bedingungen entnommen werden.

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 16.10.2026, 19:20:38 Uhr mit Geld 684,86 EUR / Brief 704,86 EUR
Spread Absolut 20,00 EUR
Spread Homogenisiert 0,4992 EUR
Spread in % des Briefkurses 2,84%
Abstand zum Protectlevel Absolut 1,849 EUR
Abstand zum Protectlevel in % 10,99%

Basiswert

Basiswert
Kurs 16,825 EUR
Diff. Vortag in % 0,33%
52 Wochen Tief 16,185 EUR
52 Wochen Hoch 28,900 EUR
Quelle Xetra, 18:46:10
Basiswert Vonovia SE
WKN / ISIN A1ML7J / DE000A1ML7J1
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Diverse

Produktbeschreibung

Art:
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung nach deutschem Recht.

Laufzeit:
Das Produkt hat eine maximale Laufzeit. Es kann zu einer vorzeitigen Rückzahlung kommen. In diesem Fall wird es frühestens am 07.04.2027 (nächster vorzeitiger Zahlungstermin) zurückgezahlt. Sofern das Produkt nicht vorzeitig zurückgezahlt wird, erfolgt die Rückzahlung am 07.04.2031 (letzter Zahlungstermin).

Ziele:
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren.

Zinszahlungen: Sie erhalten an einem Zahlungstermin (vorbehaltlich einer vorzeitigen Rückzahlung) eine Zinszahlung, wenn der Referenzpreis am jeweiligen Bewertungstag unter dem Rückzahlungslevel, aber auf oder über einer bestimmten Schwelle liegt. Sollte der Referenzpreis auf oder über dem Rückzahlungslevel oder unter der bestimmten Schwelle liegen, erfolgt an dem dazugehörigen Zahlungstermin keine Zinszahlung. Im Falle einer vorzeitigen Rückzahlung entfallen die möglichen Zinszahlungen an den nachfolgenden Zahlungsterminen.

Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung: Eine vorzeitige Rückzahlung zum jeweiligen Rückzahlungsbetrag an einem Zahlungstermin erfolgt, wenn der Referenzpreis am jeweiligen Bewertungstag auf oder über dem jeweiligen Rückzahlungslevel liegt. In diesem Fall endet die Laufzeit des Produkts automatisch. Ist dies nicht der Fall, läuft das Produkt automatisch bis zum nächsten Zahlungstermin weiter.

Sofern das Produkt nicht vorzeitig zurückgezahlt wurde, gibt es für die Rückzahlung des Produkts die folgenden Möglichkeiten:
  1. Liegt der Referenzpreis am letzten Bewertungstag auf oder über dem Rückzahlungslevel am letzten Bewertungstag, erhalten Sie am letzten Zahlungstermin eine Rückzahlung in Höhe des Rückzahlungsbetrags.

  2. Liegt der Referenzpreis am letzten Bewertungstag unter dem Rückzahlungslevel am letzten Bewertungstag, aber auf oder über einer bestimmten Schwelle, erhalten Sie am letzten Zahlungstermin eine Rückzahlung in Höhe des Basisbetrags.

  3. Liegt der Referenzpreis am letzten Bewertungstag unter der bestimmten Schwelle, erhalten Sie am letzten Zahlungstermin eine durch das Bezugsverhältnis bestimmte Anzahl von Aktien des Basiswerts („Referenzaktie”). Wir liefern keine Bruchteile der Referenzaktie. Für diese erhalten Sie die Zahlung eines Ausgleichsbetrags pro Zertifikat. Der Gegenwert der gelieferten Referenzaktien zuzüglich des Ausgleichsbetrags wird unter dem Basisbetrag liegen. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Referenzaktien ist ausgeschlossen. Wenn die Lieferung von Referenzaktien für uns erschwert oder unmöglich ist, kann die Rückzahlung auch zu einem entsprechenden Abrechnungsbetrag erfolgen. Dieser entspricht dem Ergebnis der Formel (Referenzpreis am letzten Bewertungstag x Bezugsverhältnis).


Sie erhalten während der Laufzeit des Produkts keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher negativ

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Negative Analystenhaltung seit 21.08.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
9,3

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Hoch

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
69,8%

Starke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 15,56 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist VONOVIA ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 21.08.2026 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 21.08.2026 bei einem Kurs von 20,06 eingesetzt.
Preis Unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell unterbewertet.
Relative Performance -8,1% Unter Druck (vs. STOXX600) Dividendenbereinigt liegt die Aktie über vier Wochen betrachtet -8,1% hinter dem STOXX600 zurück.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 14.08.2026 Der dividendenbereinigte technische 40-Tage Trend ist seit dem 14.08.2026 negativ.
Wachstum KGV 1,4 37,72% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 37,72%.
KGV 9,3 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 5,7% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 9 Bei den Analysten von mittlerem Interesse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 9 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 7,8% Dividende ist nur unzureichend durch Gewinne gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 73,02% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Hoch Die Aktie ist seit dem 02.10.2026 als Titel mit hoher Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich 111 zu verstärken.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 1,7%.
Beta 1,57 Hohe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,57% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 69,8% Starke Korrelation mit dem STOXX600 69,8% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 3,97 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 3,97 EUR oder 0,24% Das geschätzte Value at Risk beträgt 3,97 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,24%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 22,7%
Volatilität der über 12 Monate 29,6%

News

15.10.2026 | 13:01:19 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Anstieg der Wohnungsmieten hat sich beschleunigt

HAMBURG (dpa-AFX) - Der Anstieg der Wohnungsmieten hat sich beschleunigt. Im dritten Quartal stiegen die Mieten von angebotenen Wohnungen ohne Berücksichtigung der Inflation um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, wie das Kiel Institut für Weltwirtschaft mitteilte. Demnach handelt es sich um den stärksten Anstieg seit dem ersten Quartal vergangenen Jahres. Unter den acht größten deutschen Städten verteuerten sich die Mieten am stärksten in Berlin und Düsseldorf. Sie legten um 2,1 und 2 Prozent zu.

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) bekräftigte, sie dringe in der Koalition darauf, den Mieterschutz zu verschärfen.

Im zweiten Quartal waren die Angebotsmieten dem Kiel Institut zufolge um 0,8 Prozent zum Vorquartal gestiegen. Angebotsmieten sind die Mieten, die im Internet auf Immobilienportalen verlangt werden. In vielen ländlichen Regionen sind Angebotsmieten deutlich niedriger als in Städten.

Das Kiel Institut wertet nach eigenen Angaben die Mieten in 37 Städten und Regionen aus. Darunter sind die 30 bevölkerungsreichsten Städte des Landes. Der Mietpreisindex Greix gibt daher vor allem einen Überblick, wie sich Mieten in Großstädten entwickeln. Der Mietpreisindex setzt sich aus Immobilienmarktdaten aus mehr als 100 Quellen zusammen.

Deutlicher Anstieg in Hamburg

Wie aus den Zahlen des Kiel Instituts weiter hervorgeht, lagen die Mieten ohne Berücksichtigung der Inflation im dritten Quartal um 3,7 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Die Betrachtung des Vorjahreszeitraums klammert, anders als der Vergleich zum Vorquartal, saisonale Effekte aus. Unter Berücksichtigung der Inflation lag das Plus noch bei 0,7 Prozent.

Im Jahresvergleich sind die Mieten nominal mit 6,7 Prozent am stärksten in Hamburg gestiegen. Außerhalb der acht größten Städte legten die Mieten in Bochum, Augsburg und Mannheim am kräftigsten zu. Das Plus in den drei Städten lag zwischen 6,3 und 5 Prozent. Warum die Mieten in diesen Städten überdurchschnittlich stiegen, ging aus der Veröffentlichung nicht hervor.

Der Wohnungsmarktexperte Jonas Zdrzalek vom Kiel Institut sagte, die Mietpreisdynamik nehme wieder leicht zu. Vergleichsweise stark entwickelten sich die Preise der Bestandswohnungen. Das sind bereits bewohnte Wohnungen, die in der Tendenz günstiger sind als Neubauwohnungen.

Die teuerste Großstadt ist nach wie vor mit großem Abstand München. Die durchschnittliche Kaltmiete lag demnach bei 23,7 Euro je Quadratmeter. Die Plätze zwei und drei nehmen Frankfurt und Hamburg ein. Die Kaltmiete ist die Miete ohne Neben- und Betriebskosten.

In Deutschland fehlt Wohnraum

In Deutschland fehlen geschätzt mehr als eine Million Wohnungen. Vor allem in Ballungsräumen ist bezahlbarer Wohnraum knapp. Das hält die Preise hoch und lässt die Mieten steigen. 2025 wurden hierzulande so wenige Wohnungen fertig wie seit 2012 nicht: 206.600 - 18 Prozent weniger als im Vorjahr.

Die SPD-geführte Vorgängerregierung hatte 400.000 neue Wohnungen in Deutschland im Jahr angepeilt, das aber nicht erreicht. Die amtierende Bundesregierung will mit einem "Bau-Turbo" über schnellere Genehmigungen und weniger Vorschriften den stockenden Wohnungsbau voranbringen.

Treffen zum Wohnen in Berlin

Am Donnerstag veranstalteten der Deutsche Mieterbund und der Deutsche Gewerkschaftsbund in Berlin einen "Wohngipfel". Ziel war nach Ankündigung, Druck auf die Bundesregierung auszuüben. Der Mieterbund und der Gewerkschaftsbund fordern Reformen des Mietrechts. An der Veranstaltung sollte Bundesjustizministerin Hubig teilnehmen.

Hubig kündigte schon vor Beginn des Treffens an, dass sie in der Koalition darauf dringe, den Mieterschutz zu verschärfen. "Ich habe bereits im Frühjahr einen Gesetzentwurf für besseren Mieterschutz vorgelegt, der sich eng am Koalitionsvertrag orientiert", sagte sie dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Es komme darauf an, das Gesetzgebungsverfahren voranzubringen.

Der Vorschlag aus dem Justizministerium sieht unter anderem Änderungen bei Indexmieten, möblierten Wohnungen und Kurzzeitvermietungen vor. Bei der ersten Lesung des Gesetzentwurfes im Juli hatten Unions-Abgeordnete Lockerungen zugunsten der Vermieter gefordert.

Der Eigentümerverband Haus und Grund, der Interessen der Vermieter vertritt, lehnt den Entwurf des Gesetzes zur Änderung des Rechts der Wohn- und Geschäftsraummiete ab. Dieser könne besonders die Rechte und die Planungssicherheit privater Kleinvermieter einschränken.

Mieten als Wahlkampfthema

Im Wahlkampf zur Berliner Abgeordnetenhauswahl waren Mieten ein wichtiges Thema. Die Linke wurde mit einem auf das Thema ausgerichteten Wahlkampf stärkste Kraft. Die Partei ist für eine Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne, um so den Angaben nach in Berlin 220.000 Wohnungen in kommunale Hand zu bekommen.

Die Bundesregierung hat sich allerdings schon darauf verständigt, mit einem Bundesgesetz zu regeln, dass die Verstaatlichung von Mietwohnungen über Vergesellschaftungsgesetze auf Landesebene nicht möglich werden soll. Nach dem jüngsten Stand gibt es allerdings noch keinen Gesetzentwurf, sondern nur einen Beschluss des Koalitionsausschusses.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte zu dem Thema: "Es geht vor allem darum, an die internationalen Investoren eine klare Botschaft zu senden, die da lautet: Es gibt in Deutschland keine Enteignungen von privatem Eigentum."/lkm/DP/jha

15.10.2026 | 12:57:50 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3/Trotz vieler Hürden: Berliner Parteien sondieren weiter
15.10.2026 | 08:38:32 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Berliner Sondierungen gehen weiter
15.10.2026 | 06:45:18 (dpa-AFX)
Anstieg der Wohnungsmieten hat sich beschleunigt
14.10.2026 | 23:20:03 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Jefferies senkt Ziel für Vonovia auf 23 Euro - 'Buy'
14.10.2026 | 11:04:03 (dpa-AFX)
Banaszak: Emdes Fraktions-Aus war Grundlage für Sondierungen
14.10.2026 | 08:05:01 (dpa-AFX)
Großstädte: Jeder Dritte findet eigene Miete zu hoch