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Bonus Cap 200 2026/03: Basiswert Sartorius AG VZ.

DU52J9 / DE000DU52J90 //
Quelle: DZ BANK: Geld 02.02., Brief
DU52J9 DE000DU52J90 // Quelle: DZ BANK: Geld 02.02., Brief
269,04 EUR
Geld in EUR
-- EUR
Brief in EUR
--
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 234,80 EUR
Quelle : Xetra , 02.02.
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 300,00 EUR
  • Bonuszahlung 300,00 EUR
  • Barriere 200,00 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 14,82%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. --
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
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Chart

Bonus Cap 200 2026/03: Basiswert Sartorius AG VZ.

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  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 02.02. 21:59:57
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DU52J9 / DE000DU52J90
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Bonus-Zertifikat
Produkttyp Bonus Cap
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis 1,00
Ausübung Europäisch
Emissionsdatum 02.12.2025
Erster Handelstag 02.12.2025
Letzter Handelstag 19.03.2026
Handelszeiten 08:00 - 22:00 Hinweise zur Kursstellung
Letzter Bewertungstag 20.03.2026
Zahltag 27.03.2026
Fälligkeitsdatum 27.03.2026
Bonus-Schwelle / Bonuslevel 300,00 EUR
Bonuszahlung 300,00 EUR
Start Barrierebeobachtung / 1. Beobachtungstag 02.12.2025
Innerhalb Barrierebeobachtung Ja
Barriere 200,00 EUR
Barriere gebrochen Nein
Cap 300,00 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 02.02.2026, 21:59:57 Uhr mit Geld 269,04 EUR / Brief --
Spread Absolut --
Spread Homogenisiert --
Spread in % des Briefkurses --
Bonusbetrag 300,00 EUR
Bonusrenditechance in % --
Bonusrenditechance in % p.a. --
Max Rendite --
Max Rendite in % p.a. --
Abstand zur Barriere Absolut 34,80 EUR
Abstand zur Barriere in % 14,82%
Aufgeld Absolut --
Aufgeld in % p.a. --
Aufgeld in % --
Performance seit Auflegung in % -2,20%

Basiswert

Basiswert
Kurs 234,80 EUR
Diff. Vortag in % -0,42%
52 Wochen Tief 166,05 EUR
52 Wochen Hoch 276,10 EUR
Quelle Xetra, 02.02.
Basiswert Sartorius AG VZ.
WKN / ISIN 716563 / DE0007165631
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Technologie

Produktbeschreibung

Das Zertifikat hat eine feste Laufzeit und wird am 27.03.2026 (Rückzahlungstermin) fällig. Die Höhe der Rückzahlung hängt davon ab, ob der Basiswert während der Beobachtungstage immer über der festgelegten Barriere notiert. Die Rückzahlung ist auf einen Höchstbetrag begrenzt.

Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  1. Jeder Kurs des Basiswerts liegt während der Beobachtungstage (02.12.2025 bis 20.03.2026) (Beobachtungspreis) immer über der Barriere von 200,00 EUR. Sie erhalten den Bonusbetrag von 300,00 EUR.

  2. Mindestens ein Beobachtungspreis liegt auf oder unter der Barriere. Sie erhalten einen Rückzahlungsbetrag in EUR, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht. Der Rückzahlungsbetrag ist jedoch auf den Höchstbetrag von 300,00 EUR begrenzt.

Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher negativ

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Positive Analystenhaltung seit 05.12.2025

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
28,5

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Hoch

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
57,6%

Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 17,51 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist SARTORIUS ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 05.12.2025 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 05.12.2025 bei einem Kurs von 253,60 eingesetzt.
Preis Leicht überbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell leicht erhöht.
Relative Performance -7,8% Unter Druck (vs. STOXX600) Dividendenbereinigt liegt die Aktie über vier Wochen betrachtet -7,8% hinter dem STOXX600 zurück.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 30.01.2026 Der dividendenbereinigte technische 40-Tage Trend ist seit dem 30.01.2026 negativ.
Wachstum KGV 0,9 4,67% Aufschlag relativ zur Wachstumserwartung Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" unter 0,9, so beinhaltet der Kurs bereits einen Aufschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential. Hier: 4,67% Aufschlag.
KGV 28,5 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 24,1% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 17 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 17 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 0,4% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 11,13% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Hoch Die Aktie ist seit dem 09.12.2025 als Titel mit hoher Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich 136 zu verstärken.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,1%.
Beta 1,64 Hohe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,64% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 57,6% Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600 57,6% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 59,56 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 59,56 EUR oder 0,25% Das geschätzte Value at Risk beträgt 59,56 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,25%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 43,8%
Volatilität der über 12 Monate 40,4%

News

03.02.2026 | 07:01:18 (dpa-AFX)
EQS-News: Sartorius wächst 2025 deutlich profitabel und blickt weiter positiv nach vorn (deutsch)

Sartorius wächst 2025 deutlich profitabel und blickt weiter positiv nach vorn

^

EQS-News: SARTORIUS AG / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis

Sartorius wächst 2025 deutlich profitabel und blickt weiter positiv nach

vorn (News mit Zusatzmaterial)

03.02.2026 / 07:00 CET/CEST

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Göttingen, 3. Februar 2026

Sartorius wächst 2025 deutlich profitabel und blickt weiter positiv nach

vorn

* Vorläufige Geschäftsergebnisse für 2025: Konzernumsatz steigt um 7,6

Prozent auf rund 3,5 Milliarden Euro

* Positive Entwicklung in beiden Sparten: Signifikante Umsatzsteigerung im

wiederkehrenden Geschäft mit Verbrauchsmaterialien; Geschäft mit Anlagen

und Instrumenten stabilisiert sich

* Profitabilität steigt überproportional: Operative EBITDA-Marge legt um

1,7 Prozentpunkte auf 29,7 Prozent zu

* Ausblick 2026: Unternehmensleitung prognostiziert anhaltend profitables

Wachstum

Der Life-Science-Konzern Sartorius hat das Geschäftsjahr 2025 nach

vorläufigen Zahlen wie erwartet mit einem deutlichen Anstieg von Umsatz und

Ertrag abgeschlossen und ist weiter auf einem profitablen Wachstumskurs.

Auch für das Jahr 2026 rechnet die Unternehmensleitung mit weiterem Wachstum

und einer anhaltend hohen Profitabilität.

"Das Jahr 2025 war in der gesamten Branche geprägt von einer Rückkehr zu

normalem Nachfrageverhalten bei Verbrauchsmaterialien, einer hohen

Innovationsdynamik bei etablierten Therapien und neuen Modalitäten sowie

einer weiterhin verhaltenen Investitionstätigkeit der Kunden", sagte

Sartorius-Vorstandschef Dr. Michael Grosse. "Für Sartorius war es ein

erfolgreiches Jahr: Wir haben unsere Umsatz- und Profitabilitätsziele

zuverlässig erreicht und sind sehr zufrieden. Beide Sparten haben zu diesem

positiven Ergebnis beigetragen. Besonders erfreulich war die Entwicklung des

margenstarken wiederkehrenden Geschäfts mit Verbrauchsmaterialien, während

sich das Geschäft mit Anlagen und Instrumenten im Jahresverlauf zunehmend

stabilisierte. Gleichzeitig haben wir unsere Profitabilität gesteigert und

wichtige Weichen für unser weiteres Wachstum gestellt: Im Fokus standen

dabei der kontinuierliche Ausbau unseres globalen Forschungs- und

Produktionsnetzwerks, die Einführung innovativer Produkte sowie die

Ergänzung unseres Portfolios im strategisch wichtigen Feld der Mikrogewebe

durch die Übernahme von MATTEK. Auf dieser Basis erwarten wir, unseren

profitablen Wachstumskurs im Jahr 2026 fortzusetzen und unseren Kunden noch

besser dabei zu helfen, neue Therapien einfacher zu entwickeln, effizienter

zu produzieren und so schneller zum Patienten zu bringen."

Geschäftsentwicklung des Konzerns1

Der Umsatz des Sartorius-Konzerns erhöhte sich im Berichtsjahr nach

vorläufigen Zahlen gegenüber dem Vorjahr deutlich um wechselkursbereinigt

7,6 Prozent auf 3.538 Millionen Euro. Das nominale Wachstum lag

hauptsächlich bedingt durch die Schwäche des US-Dollars bei 4,7 Prozent. Zum

Umsatzwachstum trugen alle Regionen bei: Die Region EMEA2 wuchs mit einem

Umsatz von 1.467 Millionen Euro um wechselkursbereinigt 5,8 Prozent im

Vergleich zum Vorjahr, während die Region Amerika das Jahr mit einem

Umsatzplus von 8,9 Prozent und 1.251 Millionen Euro beendete. Auch in der

Region Asien/Pazifik erreichte das Unternehmen ein Plus von 8,9 Prozent und

damit einen Umsatz von 820 Millionen Euro.

Der Ertrag des Konzerns gemessen am operativen EBITDA wuchs weiter deutlich

überproportional um 11,2 Prozent auf 1.052 Millionen Euro. Volumen-,

Produktmix- und Skaleneffekte konnten dabei negative Währungseinflüsse sowie

den dämpfenden Effekt der US-Zölle mehr als ausgleichen. Die entsprechende

Marge stieg entsprechend signifikant um 1,7 Prozentpunkte auf 29,7 Prozent,

nach 28,0 Prozent im Vorjahr.

Noch stärker entwickelte sich der maßgebliche Jahresüberschuss, der um 18,2

Prozent zulegte und einen Wert von 331 Millionen Euro erreichte, nach 280

Millionen Euro im Jahr 2024. Der bereinigte Gewinn je Stammaktie stieg auf

4,78 Euro (VJ 4,05 Euro), der bereinigte Gewinn je Vorzugsaktie auf 4,79

Euro (VJ 4,06 Euro).

Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sartorius-Konzerns erhöhte

sich zum 31. Dezember 2025 in allen Regionen vor allem aufgrund der

Einstellung zusätzlicher Beschäftigter in der Fertigung auf 14.042 und lag

damit um 514 Personen über dem Stand zum Jahresende 2024.

Die zentralen Bilanz- und Finanzkennziffern des Konzerns zeigen eine solide

Entwicklung. Die Eigenkapitalquote stieg zum 31. Dezember 2025 auf 39,8

Prozent (31. Dezember 2024: 38,6 Prozent). Der dynamische Verschuldungsgrad

verringerte sich weiter planmäßig auf 3,55 (31. Dezember 2024: 3,96).

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Sartorius sein langfristig angelegtes

Investitionsprogramm fortgesetzt und seine auf organisches Wachstum und

Resilienz ausgerichtete weltweite Forschungs- und Produktionsinfrastruktur

weiter ausgebaut. In Aubagne, Frankreich, hat das Unternehmen den Ausbau

seines Produktionsstandorts für Bioprozesstechnologien abgeschlossen.

Planmäßig voran gingen auch die Erweiterung der Membran- und

Filterproduktion am Hauptsitz in Göttingen sowie der Aufbau des neuen

Standorts in Songdo, Südkorea, von dem aus zukünftig der gesamte

südasiatische Markt bedient werden soll. Die Gesamtinvestitionen in die

Forschungs- und Produktionsinfrastruktur betrugen im Berichtsjahr 442

Millionen Euro nach 410 Millionen Euro im Vorjahr; die auf den Umsatz

bezogene Investitionsquote lag wie geplant bei 12,5 Prozent (VJ 12,1

Prozent).

Geschäftsentwicklung der Sparte Bioprocess Solutions

Die Sparte Bioprocess Solutions, die für mehr als Dreiviertel des

Konzernumsatzes steht und eine breite Palette innovativer Technologien für

die effiziente und nachhaltige Herstellung von Biopharmazeutika bietet,

erzielte ein erhebliches, nahezu zweistelliges Wachstum: Der Umsatz stieg

gegenüber einer moderaten Vorjahresbasis um wechselkursbereinigt 9,5 Prozent

(nominal 6,5 Prozent) auf 2.865 Millionen Euro. Wesentlicher Treiber war die

anhaltend starke Nachfrage im umsatzanteilig größeren und margenstarken,

wiederkehrenden Geschäft mit Verbrauchsmaterialien wie Filtern und

Einwegbeuteln. Das Geschäft mit Bioprozess-Anlagen war aufgrund der

branchenweiten Investitionszurückhaltung der Kunden rückläufig, zeigte

jedoch eine zunehmende Stabilisierung.

Noch deutlicher als der Umsatz entwickelte sich das operative EBITDA der

Sparte, das um 15,2 Prozent auf 907 Millionen Euro anstieg (VJ 787 Millionen

Euro). Die Marge erhöhte sich signifikant um 2,4 Prozentpunkte auf 31,7

Prozent (VJ 29,3 Prozent). Volumen-, Produktmix- und Skaleneffekte konnten

dabei negative Währungseinflüsse sowie den dämpfenden Effekt der US-Zölle

mehr als ausgleichen.

Mit Fokus auf die Bedürfnisse ihrer Kunden hat die Bioprozesssparte ihr

Produktportfolio im abgelaufenen Geschäftsjahr gezielt weiterentwickelt. Die

Technologien zielen darauf ab, die Produktivität und Nachhaltigkeit in der

Herstellung von Arzneimitteln zu steigern, neue Therapien zu ermöglichen und

für Patienten weltweit zugänglich zu machen. Auf den Markt kamen unter

anderem Systeme zur Prozessintensivierung, die den Übergang von der

Produktion in Chargen zu kontinuierlichen Herstellungsprozessen

unterstützen, innovative Filtrationslösungen sowie Software- und

App-Angebote. In Zusammenarbeit mit dem US-Startup Nanotein Technologies

erweiterte die Sparte zudem ihr Reagenzienportfolio für die Zellaktivierung

und -expansion in der Herstellung von Zelltherapien. Fortschritte beim

Ökodesign der Produkte zeigen sich insbesondere in der Einführung eines

PFAS-freien Filters sowie im Einsatz zertifizierter, erneuerbarer Rohstoffe

in ausgewählten Einwegbeuteln, Bioreaktoren und Filtern.

Geschäftsentwicklung der Sparte Lab Products & Services

Die kleinere der beiden Konzernsparten, Lab Products & Services, die auf

Life-Science-Forschung und Pharmalabore spezialisiert ist, zeigte sich 2025

in einem anhaltend herausfordernden Marktumfeld resilient und erholte sich

im Jahresverlauf zunehmend. In der zweiten Jahreshälfte erzielte die Sparte

wie erwartet wieder positive Wachstumsraten und erreichte so bis Ende

Dezember das Umsatzniveau des Vorjahrs.

Mit einer währungsbereinigten Entwicklung von 0,2 Prozent (nominal -2,5

Prozent) lag der Umsatz im Geschäftsjahr 2025 bei 673 Millionen Euro. Der

Anfang Juli 2025 akquirierte Mikrogewebe-Spezialist MATTEK steuerte etwas

mehr als 1 Prozentpunkt zum Umsatzwachstum bei. Das Geschäft mit

Verbrauchsmaterialien für Labore sowie mit Services legte weiter deutlich

zu, während das Geschäft mit Instrumenten gedämpft blieb, sich aber im

Jahresverlauf zunehmend stabilisierte. Dazu trug auch eine positive Dynamik

im Bereich Bioanalytik bei, unterstützt durch die im ersten Halbjahr

eingeführten Produktneuheiten.

Das operative EBITDA der Sparte verringerte sich um 8,6 Prozent auf 145

Millionen Euro, nach 158 Millionen Euro im Vorjahr; die Marge lag

hauptsächlich aufgrund von Währungs-, Produktmix- und Zolleffekten bei 21,5

Prozent (VJ 22,9 Prozent).

Im zurückliegenden Geschäftsjahr hat die Laborsparte zahlreiche Neu- und

Weiterentwicklungen in ihr Produktportfolio aufgenommen, die Forschenden im

Labor dabei helfen, Krankheiten besser zu verstehen und die

vielversprechendsten Wirkstoffkandidaten schneller zu identifizieren. Im

Fokus standen weiterhin Organoide, die als eine Schlüsseltechnologie für die

Life-Science-Forschung gelten: Durch die Übernahme von MATTEK vertreibt die

Sparte nun auch humane zellbasierte Mikrogewebe und 3D-Modelle, die die

Struktur und Funktion von menschlichem Gewebe nachahmen und im Vergleich zu

2D-Zellkulturen präzisere Ergebnisse liefern sowie dabei helfen,

Tierversuche zu reduzieren. Im Bereich der Bioanalytik wurden mehrere Geräte

neu eingeführt, unter anderem eine Lösung, die als einzige am Markt

konfokale Bildgebung im Inkubator ermöglicht und sich so besonders für die

Analyse komplexer 3D-Zellkulturen eignet.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026

Die positive Geschäftsentwicklung 2025 bestätigt die Einschätzung der

Unternehmensleitung, dass die dämpfenden kurzfristigen Branchenfaktoren an

Einfluss verlieren und die strukturellen Wachstumstreiber des

Life-Science-Marktes wieder stärker an Bedeutung gewinnen.

"Der Biopharmamarkt bleibt dynamisch und bietet weiterhin enorme Chancen.

Die steigende Nachfrage nach Biologika trifft auf wachsenden Kostendruck in

den Gesundheitssystemen und erhöht so den Bedarf an Technologien, die die

Entwicklung und Herstellung dieser Therapien effizienter machen. Mit Blick

auf 2026 zeigt sich: Unsere Branche ist zurück auf Kurs, hat ihr

langfristiges Wachstumsniveau aber noch nicht vollständig erreicht -

insbesondere bei der Nachfrage nach Anlagen und Instrumenten. Hinzu kommen

makroökonomische und geopolitische Unsicherheiten, die ein hohes Maß an

Flexibilität verlangen," sagte Sartorius-Vorstandschef Dr. Michael Grosse.

"Das Jahr ist noch jung, daher haben wir bewusst einen breiten

Prognosekorridor festgelegt, um der weiterhin hohen makroökonomischen und

branchenspezifischen Volatilität Rechnung zu tragen. Die untere Bandbreite

spiegelt ein vorsichtiges Szenario wider, in dem sich die Marktbedingungen

abschwächen würden. Demgegenüber gehen wir aktuell eher von einer

fortschreitenden Normalisierung der Marktdynamik und den derzeit zu

beobachtenden positiven Trends aus. Ich bin überzeugt, dass wir mit unserer

starken Marktposition und unserem resilienten Geschäftsmodell sehr gut

aufgestellt sind. Mit klarem Fokus auf unsere Kunden, Innovationen und

operative Exzellenz, haben wir die richtigen Voraussetzungen, um die

Entwicklung der Branche aktiv mitzugestalten und auch mittelfristig

profitabel zu wachsen."

Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet Sartorius eine Fortsetzung des

profitablen Wachstumskurses, wobei mit einer anhaltend positiven Entwicklung

der Sparte Bioprocess Solutions und einer Belebung der Sparte Lab Products &

Services gerechnet wird. Den währungsbereinigten Umsatzzuwachs des

Sartorius-Konzerns erwartet die Unternehmensleitung zwischen rund 5 und 9

Prozent, einschließlich eines Beitrags von etwa 1 Prozentpunkt aus der

MATTEK-Akquisition sowie den US-Zollzuschlägen. Die operative EBITDA-Marge

sollte sich durch Volumen- und Skaleneffekte auf etwas über 30 Prozent

erhöhen (VJ 29,7 Prozent).

Die auf den Umsatz bezogene Investitionsquote wird voraussichtlich auf einem

ähnlichen Niveau wie im Jahr 2025 (VJ 12,5 Prozent) liegen. Dies reflektiert

die fortgesetzten, gezielten Investitionen in Forschungs- und

Produktionskapazitäten, Technologien und Innovationen zur Unterstützung der

mittelfristigen Wachstumsambitionen des Konzerns. Den dynamischen

Verschuldungsgrad, ohne Berücksichtigung möglicher Kapitalmaßnahmen und/oder

Akquisitionen, erwartet die Unternehmensleitung bei etwas über 3 (VJ 3,55).

Die Sparte Bioprocess Solutions sollte ein währungsbereinigtes

Umsatzwachstum von rund 6 bis 10 Prozent erreichen, hauptsächlich getrieben

durch das Geschäft mit Verbrauchsmaterialien, während für das

Anlagengeschäft eine mindestens stabile Entwicklung erwartet wird. Die

operative EBITDA-Marge sollte bei etwas über 32 Prozent liegen (VJ 31,7

Prozent).

Für die Sparte Lab Products & Services erwartet die Unternehmensleitung ein

währungsbereinigtes Umsatzwachstum von rund 2 bis 6 Prozent, worin ein

Wachstumsbeitrag von MATTEK von rund 1,5 Prozentpunkten enthalten ist. Dies

reflektiert ein weiterhin starkes Geschäft mit Verbrauchsmaterialien und

Services sowie ein mindestens stabiles Instrumentengeschäft. Die operative

EBITDA-Marge sollte bei etwas unter 21 Prozent (VJ 21,5 Prozent) liegen,

hauptsächlich beeinflusst durch verstärkte Investitionen in den Bereich

Advanced Cell Models, ungünstige Währungs- und Produktmixeffekte sowie den

Verwässerungseffekt der derzeit bestehenden Zölle.

Aufgrund der weiterhin hohen Dynamiken und Volatilitäten in der gesamten

Life-Science-Industrie unterliegt die Prognose von Geschäftszahlen immer

noch einer größeren Unsicherheit, was sich in der aktuellen Bandbreite der

Prognose widerspiegelt. Hierin sind potenziell zusätzliche US-Zölle

ebenfalls nicht berücksichtigt.

1 Sartorius veröffentlicht alternative Leistungskennzahlen, die nach den

internationalen Rechnungslegungsvorschriften nicht definiert sind. Diese

werden mit dem Ziel ermittelt, eine bessere Vergleichbarkeit der

Geschäftsleistung im Zeitablauf bzw. im Branchenvergleich zu ermöglichen.

* Operatives EBITDA: das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen,

Steuern, Abschreibungen und Amortisation

* Maßgebliche Jahresüberschuss: Jahresüberschuss nach Anteilen Dritter,

bereinigt um Sondereffekte und Amortisation sowie basierend auf dem

normalisierten Finanzergebnis und der normalisierten Steuerquote

* Bereinigter Gewinn je Aktie: Maßgeblicher Jahresüberschuss in Relation

zum gewichteten Durchschnitt der Anzahl der ausstehenden Stamm-

beziehungsweise Vorzugsaktien

* Dynamischer Verschuldungsgrad: Quotient aus Nettoverschuldung und

operativem EBITDA der vergangenen zwölf Monate inklusive des

pro-forma-Beitrags von Akquisitionen für diese Periode

2 EMEA = Europa, Mittlerer Osten, Afrika

Diese Veröffentlichung enthält Aussagen über die zukünftige Entwicklung des

Sartorius-Konzerns. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen bekannten und

unbekannten Risiken, Unsicherheiten und anderen Faktoren, die dazu führen

können, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von diesen Aussagen

abweichen. Sartorius übernimmt keine Verpflichtung, solche Aussagen

angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse zu aktualisieren.

Alle prognostizierten Zahlen sind, wie in den vergangenen Jahren auch, auf

Basis konstanter Währungsrelationen angegeben. Die Unternehmensleitung weist

darauf hin, dass die Dynamiken und Volatilitäten in der Branche in den

letzten Jahren deutlich gestiegen sind. Zudem spielen Unsicherheiten

aufgrund der veränderten geopolitischen Lage wie etwa die

Entkopplungstendenzen verschiedener Staaten sowie die handelspolitischen

Rahmenbedingungen

Erläuterung der Geschäftsergebnisse für Investoren

In einer Telefonkonferenz für Investoren erläutern der Vorstandsvorsitzende

Dr. Michael Grosse und der Finanzvorstand Dr. Florian Funck die vorläufigen

Ergebnisse des Geschäftsjahrs 2025 am 3. Februar 2026 um 13:00 Uhr MEZ. Zur

Registrierung: https://sar.to/IR_Call_Prelims_2025

Weitere Informationen und Medieninhalte

www.sartorius.com/newsroom

Nächste Termine

16. Februar 2026 | Veröffentlichung Geschäftsbericht 2025

26. März 2026 | Hauptversammlung

23. April 2026 | Veröffentlichung der Ergebnisse des ersten Quartals

23. Juli 2026 | Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse

22. Oktober 2026 | Veröffentlichung der Neunmonatsergebnisse

Vorläufige Kennzahlen des Geschäftsjahrs 2025

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in EUR

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geb- 79 6

nis

je

VzA4

in EUR

1 Wechselkursbereinigt: Bei der Darstellung von wechselkursbereinigten

Zahlen werden für die jeweils vergleichenden Perioden

identische Wechselkurse verwendet

2 Nach Sitz des Kunden

3 Um Sondereffekte bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen

und Amortisation

4 Jahresüberschuss nach Anteilen Dritter, bereinigt um Sondereffekte und

Amortisation sowie basierend auf dem normalisierten Finanzergebnis und der

normalisierten Steuerquote

5 Nach Anteilen Dritter

6 Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit abzüglich Cashflow aus

Investitionstätigkeit

Sartorius in Kürze

Sartorius ist ein international führender Partner der biopharmazeutischen

Forschung und Industrie. Die Sparte Lab Products & Services konzentriert

sich mit innovativen Laborinstrumenten und Verbrauchsmaterialien auf

Forschungs- und Qualitätssicherungslabore in Pharma- und

Biopharmaunternehmen sowie akademischen Forschungseinrichtungen. Die Sparte

Bioprocess Solutions unterstützt Kunden mit einem breiten, auf

Einweg-Lösungen fokussierten Produktportfolio bei der sichereren,

schnelleren und nachhaltigeren Herstellung von Biotech-Medikamenten,

Impfstoffen sowie Zell- und Gentherapeutika. Mit rund 60 Produktions- und

Vertriebsstandorten weltweit hat das Göttinger Unternehmen eine starke

globale Präsenz. Sartorius ergänzt sein Portfolio regelmäßig durch

Akquisitionen komplementärer Technologien. Im Jahr 2025 erzielte das

Unternehmen nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von rund 3,5 Milliarden

Euro. Mehr als 14.000 Mitarbeitende sind für Kunden rund um den Globus

tätig.

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Kontakt

Leona Malorny

Head of External Communications

+49 551 308 4067

leona.malorny@sartorius.com

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Zusatzmaterial zur Meldung:

Datei:

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Dateibeschreibung: Sartorius wächst 2025 deutlich profitabel und blickt

weiter positiv nach vorn | Medieninformation

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03.02.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

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Sprache: Deutsch

Unternehmen: SARTORIUS AG

Otto-Brenner-Straße 20

37079 Göttingen

Deutschland

Telefon: +49.(0)551-308.0

Fax: +49.(0)551-308.3289

E-Mail: info@sartorius.com

Internet: www.sartorius.com

ISIN: DE0007165631, DE0007165607

WKN: 716563, 716560

Indizes: MDAX, TecDAX

Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard),

Hannover; Freiverkehr in Düsseldorf, Hamburg, München,

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2269974 03.02.2026 CET/CEST

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