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Endlos Turbo Long 22,903 open end: Basiswert Alstom

DU6AJR / DE000DU6AJR2 //
Quelle: DZ BANK: Geld 13.03., Brief 13.03.
DU6AJR DE000DU6AJR2 // Quelle: DZ BANK: Geld 13.03., Brief 13.03.
0,046 EUR
Geld in EUR
0,096 EUR
Brief in EUR
--
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 23,30 EUR
Quelle : Paris , 13.03.
  • Basispreis
    (Stand 13.03. 04:02 Uhr)
    22,903 EUR
  • Knock-Out-Barriere
    (Stand 13.03. 04:02 Uhr)
    22,903 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 1,70%
  • Abstand zum Knock-Out in % 1,70%
  • Hebel 24,34x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
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Hinweis der DZ BANK:
Bitte beachten Sie die Angaben in den Endgültigen Bedingungen

Chart

Endlos Turbo Long 22,903 open end: Basiswert Alstom

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 13.03. 21:58:01
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DU6AJR / DE000DU6AJR2
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Endlos Turbo
Produkttyp long (steigende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Emissionsdatum 10.12.2025
Erster Handelstag 10.12.2025
Handelszeiten 09:00 - 22:00 Hinweise zur Kursstellung
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
(Stand 13.03. 04:02 Uhr)
22,903 EUR
Knock-Out-Barriere
(Stand 13.03. 04:02 Uhr)
22,903 EUR
Knock-Out-Barriere erreicht Nein
Anpassungsprozentsatz p.a. 5,93700% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 4,00%
Anpassungshistorie KO-Schwelle und Basispreis
DatumKO-SchwelleBasispreis
13.03.202622,903 EUR22,903 EUR
12.03.202622,8992 EUR22,8992 EUR
11.03.202622,8954 EUR22,8954 EUR
10.03.202622,8916 EUR22,8916 EUR
09.03.202622,8878 EUR22,8878 EUR
06.03.202622,8764 EUR22,8764 EUR
05.03.202622,8726 EUR22,8726 EUR
04.03.202622,8688 EUR22,8688 EUR
03.03.202622,865 EUR22,865 EUR
02.03.202622,8612 EUR22,8612 EUR
27.02.202622,8498 EUR22,8498 EUR
26.02.202622,846 EUR22,846 EUR
25.02.202622,8422 EUR22,8422 EUR
24.02.202622,8384 EUR22,8384 EUR
23.02.202622,8346 EUR22,8346 EUR
20.02.202622,8232 EUR22,8232 EUR
19.02.202622,8194 EUR22,8194 EUR
18.02.202622,8156 EUR22,8156 EUR
17.02.202622,8118 EUR22,8118 EUR
16.02.202622,808 EUR22,808 EUR
13.02.202622,7966 EUR22,7966 EUR
12.02.202622,7928 EUR22,7928 EUR
11.02.202622,789 EUR22,789 EUR
10.02.202622,7852 EUR22,7852 EUR
09.02.202622,7814 EUR22,7814 EUR
06.02.202622,77 EUR22,77 EUR
05.02.202622,7662 EUR22,7662 EUR
04.02.202622,7624 EUR22,7624 EUR
03.02.202622,7586 EUR22,7586 EUR
02.02.202622,7548 EUR22,7548 EUR
30.01.202622,7434 EUR22,7434 EUR
29.01.202622,7396 EUR22,7396 EUR
28.01.202622,7358 EUR22,7358 EUR
27.01.202622,732 EUR22,732 EUR
26.01.202622,7282 EUR22,7282 EUR
23.01.202622,7168 EUR22,7168 EUR
22.01.202622,713 EUR22,713 EUR
21.01.202622,7092 EUR22,7092 EUR
20.01.202622,7054 EUR22,7054 EUR
19.01.202622,7016 EUR22,7016 EUR
16.01.202622,6902 EUR22,6902 EUR
15.01.202622,6864 EUR22,6864 EUR
14.01.202622,6826 EUR22,6826 EUR
13.01.202622,6788 EUR22,6788 EUR
12.01.202622,6751 EUR22,6751 EUR
09.01.202622,664 EUR22,664 EUR
08.01.202622,6603 EUR22,6603 EUR
07.01.202622,6566 EUR22,6566 EUR
06.01.202622,6529 EUR22,6529 EUR
05.01.202622,6492 EUR22,6492 EUR
02.01.202622,6381 EUR22,6381 EUR
31.12.202522,6307 EUR22,6307 EUR
30.12.202522,627 EUR22,627 EUR
29.12.202522,6233 EUR22,6233 EUR
26.12.202522,6122 EUR22,6122 EUR
24.12.202522,6048 EUR22,6048 EUR
23.12.202522,6011 EUR22,6011 EUR
22.12.202522,5974 EUR22,5974 EUR
19.12.202522,5863 EUR22,5863 EUR
18.12.202522,5826 EUR22,5826 EUR
17.12.202522,5789 EUR22,5789 EUR
16.12.202522,5752 EUR22,5752 EUR
15.12.202522,5715 EUR22,5715 EUR
12.12.202522,5604 EUR22,5604 EUR
11.12.202522,5567 EUR22,5567 EUR
10.12.202522,553 EUR22,553 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 13.03.2026, 21:58:01 Uhr mit Geld 0,046 EUR / Brief 0,096 EUR
Spread Absolut 0,05 EUR
Spread Homogenisiert 0,50 EUR
Spread in % des Briefkurses 52,08%
Hebel 24,34x
Abstand zum Knock-Out Absolut 0,397 EUR
Abstand zum Knock-Out in % 1,70%
Performance seit Auflegung in % -69,33%

Basiswert

Basiswert
Kurs 23,30 EUR
Diff. Vortag in % -3,28%
52 Wochen Tief 15,85 EUR
52 Wochen Hoch 30,23 EUR
Quelle Paris, 13.03.
Basiswert Alstom S.A.
WKN / ISIN A0F7BK / FR0010220475
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Technologie

Produktbeschreibung

Art:
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung nach deutschem Recht.

Laufzeit:
Dieses Produkt hat keine feste Laufzeit. Es kann jedoch durch den Anleger ausgeübt oder durch die DZ BANK gekündigt werden. Zudem endet die Laufzeit des Produkts automatisch, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt.

Ziele:
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Es bietet eine überproportionale (gehebelte) Partizipation an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises.

Während der Laufzeit des Produkts werden der Basispreis und die Knock-out-Barriere zu in den Produktbedingungen definierten Terminen regelmäßig angepasst. Hierbei werden Finanzierungskosten über einen spezifischen Marktzins sowie Kosten im Zusammenhang mit dem Produkt zzgl. einer Marge für die DZ BANK durch den Bereinigungsfaktor wertmindernd berücksichtigt. Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem aktuellen Basispreis. Eine Anpassung verschiedener Produktparameter erfolgt grundsätzlich auch, um Dividendenzahlungen (bereinigt um etwaige Steuern) im Basiswert im Produkt zu berücksichtigen.

Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Ein fallender Kurs des Basiswerts kann den Wert des Produkts erheblich verringern.

Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK:

Sie sind berechtigt, das Produkt zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 30.12.2025) einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken und die einzulösenden Produkte bei der DZ BANK eingegangen sind. Darüber hinaus hat die DZ BANK das Recht, die WKN insgesamt, jedoch nicht teilweise, zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 30.12.2025) ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch die DZ BANK ist mindestens 10 Bankarbeitstage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen.

Nach frist- und formgerechter Einlösung durch Sie oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin pro Produkt der Differenz aus dem Referenzpreis und dem Basispreis, welche mit dem Bezugsverhältnis multipliziert wird: ((Referenzpreis - Basispreis) x Bezugsverhältnis).

Automatische Beendigung des Produkts:

Das Produkt endet automatisch mit sofortiger Wirkung, wenn das in den Produktbedingungen definierte Ereignis eintritt (Knock-out-Ereignis). Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder unter der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall beträgt der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin 0,001 EUR pro Produkt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Produkte der WKN DU6AJR berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Produkte der WKN DU6AJR halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte der WKN DU6AJR, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.


Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher negativ

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Analysten neutral, zuvor negativ (seit 16.01.2026)

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
9,9

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Hoch

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
56,0%

Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 12,35 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist ALSTOM ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Analysten neutral, zuvor negativ (seit 16.01.2026) Die Gewinnprognosen pro Aktie haben sich in den letzten 7 Wochen nicht wesentlich verändert (Veränderungen zwischen +1% bis -1% werden als neutral betrachtet). Das letzte signifikante Analystensignal war negativ und hat am 16.01.2026 bei einem Kurs von 26,08 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell leicht unterbewertet.
Relative Performance -15,3% Unter Druck (vs. STOXX600) Dividendenbereinigt liegt die Aktie über vier Wochen betrachtet -15,3% hinter dem STOXX600 zurück.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 03.03.2026 Der dividendenbereinigte technische 40-Tage Trend ist seit dem 03.03.2026 negativ.
Wachstum KGV 2,0 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 9,9 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 18,6% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 10 Bei den Analysten von mittlerem Interesse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 10 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 1,4% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 13,43% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Hoch Die Aktie ist seit dem 24.02.2026 als Titel mit hoher Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Starke Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. starke Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 3,6%.
Beta 1,46 Hohe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,46% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 56,0% Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600 56,0% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 5,59 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 5,59 EUR oder 0,24% Das geschätzte Value at Risk beträgt 5,59 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,24%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 43,3%
Volatilität der über 12 Monate 39,0%

News

14.03.2026 | 07:12:09 (dpa-AFX)
Rüstungsboom: Wie profitiert der Osten vom Milliardenmarkt?

DRESDEN (dpa-AFX) - Kriege, Krisen, Zeitenwende - die Nachfrage nach Rüstungsgütern hat der deutschen Industrie einen Aufschwung beschert. Laut dem Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri ist Deutschland inzwischen viertgrößter Waffenexporteur der Welt.

Was davon kommt im Osten an? Zu wenig, findet Martin Kurczyk, Vorstand des neu gegründeten Mitteldeutschen Instituts für Sicherheitsindustrie (MISI) in Leipzig. Das müsse sich ändern. Auch, um die Menschen in Ostdeutschland mit den enormen Verteidigungsausgaben der Bundesregierung - 108 Milliarden allein in diesem Jahr - "zu versöhnen", findet der langjährige Generalmajor der Bundeswehr. Es sei "ungerecht", wenn diese Ausgaben nur in alten Bundesländern in Form von Wertschöpfung ankämen. Ziel müsse sein, dass Investitionen "analog der Größe der Einwohnerzahl" anteilig auch nach Mitteldeutschland zurückflössen. Kurczyks Rechnung nach wären das etwa zehn Prozent der in Deutschland entstehenden Wertschöpfung.

Wie groß ist die ostdeutsche Rüstungsbranche im Vergleich?

Zahlen zur Rüstungsbranche in Ostdeutschland gibt es kaum. Etwas Licht ins Dunkel bringt die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsgruppe BSW im Jahr 2024. Darin heißt es, für den Zeitraum von Januar bis zum 15. Oktober 2024 wurden für Sachsen Exportgenehmigungen für Rüstungsgüter und Kriegswaffen im Wert von gut 2,2 Millionen Euro erteilt, für Sachsen-Anhalt rund 7,9 Millionen Euro und für Thüringen rund 90 Millionen Euro. Zum Vergleich: Spitzenreiter im selben Zeitraum war Niedersachsen mit 3,9 Milliarden Euro gefolgt von Baden-Württemberg und Bayern mit je etwa 2,3 Milliarden Euro.

Die Gründe dafür sind historisch, sagt Peter Scheben vom Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV). Die Rüstungsindustrie sei traditionell stärker im Westen angesiedelt. Der Verband führe aktuell für Sachsen 16 Mitgliedsunternehmen. In Sachsen-Anhalt sind es vier und in Thüringen sieben.

Doch es gab zuletzt auch Bewegung: Im vergangenen Jahr hatte der Rüstungskonzern KNDS den früheren Alstom <FR0010220475>-Standort für Eisenbahnwaggonbau in Görlitz übernommen. Dort werden seitdem Panzerteile produziert. In Sachsen-Anhalt will die Rheinmetall <DE0007030009> AG Millionen in ihren Standort in Silberhütte im Harz investieren. Das Unternehmen hatte vergangenes Jahr zudem die Munitionsfirma Muni Berka in Dietersdorf (Kreis Mansfeld-Südharz) übernommen.

Welche Branchen im Osten können profitieren?

Aus Sicht von Thomas Horn, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS), ergeben sich Chancen unter anderem für die Branchen Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Elektronik und Luft- und Raumfahrt. Auch die aktuell krisengeplagten Autozulieferer können profitieren, glaubt Jens Katzek, Geschäftsführer des Automotive-Clusters Ostdeutschland (ACOD). Die Unternehmen seien es gewohnt, "in großen Stückzahlen in hoher Präzision unter einem engen regulatorischen Korsett" zu arbeiten. Das sei "genau dasselbe wie auch im Verteidigungsbereich". Das Thüringer Wirtschaftsministerium sieht "ausreichend Potenzial, damit Thüringer Unternehmen wegbrechende Geschäftsfelder in anderen Branchen zumindest teilweise durch solche neuen Geschäftsfelder ersetzen können".

Wie groß ist das Interesse an Rüstungsaufträgen?

Das Interesse scheint riesig. So schildern es alle Befragten. Ein Informationsforum der Thüringer Landesentwicklungsgesellschaft im vergangenen Jahr platzte aus allen Nähten - knapp 300 Unternehmensvertreter waren vor Ort. Weitere Foren und "thematische Reisen" seien geplant, teilt das Wirtschaftsministerium mit. Es gebe "zahlreiche Anfragen zum potenziellen Einstieg in die Lieferketten", so Sachsens oberster Wirtschaftsförderer Thomas Horn. Sachsen-Anhalts Wirtschaftsministerium bestätigt ein wachsendes Interesse bei Automobilzulieferern. Der Bundesverband BDSV und auch Martin Kurczyk vom MISI berichten von einem dauerhaft hohen Aufkommen neuer Mitgliedsanträge. Zentral für eine Aufnahme sei für Kurczyk aber nicht allein Geschäftsinteresse, sondern auch die "Haltung". Er erwarte, dass neue Mitglieder Interesse daran hätten "das, was ich kann, einzusetzen für die Sicherheit unseres Landes".

Ist die Rüstung Zukunftsbranche oder eher zweites Standbein?

Rüstungsaufträge seien "kein Allheilmittel" für die krisengeplagte Autoindustrie, so ACOD-Chef Jens Katzek. Er kenne "niemanden, der die Hoffnung hat, hier verliere ich im Autobereich mein Geschäft und deshalb werde ich zu 100 Prozent jetzt in den militärischen Bereich gehen". Für viele gehe es darum, fünf oder 15 Prozent ihres Umsatzes in diesem Feld zu erzielen. Das berichtet auch ein im Erzgebirge ansässiges Unternehmen der Automotive-Branche, das auch im Verteidigungsbereich arbeitet. Einen deutlichen Auftragsboom gebe es bislang nicht. Es gehe eher um ein "Zubrot".

MISI-Chef Kurczyk empfiehlt, die Verteidigungsbranche eher als zweites Standbein zu betrachten. Doch das Potenzial sei dank voller Auftragsbücher bei den größten Rüstungsunternehmen groß: "Da ist noch nichts produziert, aber die müssen liefern", so der Experte. Sich selbst hat der neu gegründete Branchenverband ambitionierte Ziele gegeben: Bis Ende 2027 will der Verein nach eigenen Planungen eine wesentliche Rolle bei Investitionen von mehr als 200 Millionen Euro in Mitteldeutschland spielen und zur Schaffung von über 1.000 Arbeitsplätzen beitragen, nicht allein im Bereich Rüstung, sondern auch beim zivilen Schutz, dem Schutz kritischer Infrastruktur und der Cyber-Sicherheit./mse/DP/zb

10.03.2026 | 15:33:27 (dpa-AFX)
ROUNDUP: EU setzt auf Mini-AKW - Deutschland bleibt skeptisch
10.03.2026 | 11:59:57 (dpa-AFX)
Von der Leyen kündigt Strategie für Kernenergie-Ausbau an
10.03.2026 | 05:50:02 (dpa-AFX)
Pariser Gipfel berät über Mini-Atomkraftwerke für Europa
01.02.2026 | 10:17:20 (dpa-AFX)
Neue Züge ab Mai für Pendler zwischen Baden und Elsass
27.01.2026 | 10:53:50 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Alstom schwach nach Kepler-Analyse - ABB steigen
03.01.2026 | 15:29:44 (dpa-AFX)
IG Metall will Alstom-Werk an S-Bahn-Auftrag beteiligen