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Endlos Turbo Long 69,1921 open end: Basiswert Unicredito Italiano S.p.A.

DU6G2E / DE000DU6G2E2 //
Quelle: DZ BANK: Geld 25.02. 21:01:40, Brief 25.02. 21:01:40
DU6G2E DE000DU6G2E2 // Quelle: DZ BANK: Geld 25.02. 21:01:40, Brief 25.02. 21:01:40
5,11 EUR
Geld in EUR
5,19 EUR
Brief in EUR
34,83%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 73,71 EUR
Quelle : Milan SeDex , 16:08:07
  • Basispreis
    69,1921 EUR
  • Knock-Out-Barriere
    69,1921 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 6,13%
  • Abstand zum Knock-Out in % 6,13%
  • Hebel 14,32x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
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Chart

Endlos Turbo Long 69,1921 open end: Basiswert Unicredito Italiano S.p.A.

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 25.02. 21:01:40
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DU6G2E / DE000DU6G2E2
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Endlos Turbo
Produkttyp long (steigende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
Emissionsdatum 17.12.2025
Erster Handelstag 17.12.2025
Handelszeiten 09:00 - 22:00 Hinweise zur Kursstellung
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
69,1921 EUR
Knock-Out-Barriere
69,1921 EUR
Knock-Out-Barriere erreicht Nein
Anpassungsprozentsatz p.a. 5,95900% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 4,00%
Anpassungshistorie KO-Schwelle und Basispreis
DatumKO-SchwelleBasispreis
25.02.202669,1921 EUR69,1921 EUR
24.02.202669,1806 EUR69,1806 EUR
23.02.202669,1692 EUR69,1692 EUR
20.02.202669,135 EUR69,135 EUR
19.02.202669,1236 EUR69,1236 EUR
18.02.202669,1122 EUR69,1122 EUR
17.02.202669,1008 EUR69,1008 EUR
16.02.202669,0894 EUR69,0894 EUR
13.02.202669,0552 EUR69,0552 EUR
12.02.202669,0438 EUR69,0438 EUR
11.02.202669,0324 EUR69,0324 EUR
10.02.202669,021 EUR69,021 EUR
09.02.202669,0096 EUR69,0096 EUR
06.02.202668,9754 EUR68,9754 EUR
05.02.202668,964 EUR68,964 EUR
04.02.202668,9526 EUR68,9526 EUR
03.02.202668,9412 EUR68,9412 EUR
02.02.202668,9298 EUR68,9298 EUR
30.01.202668,8956 EUR68,8956 EUR
29.01.202668,8842 EUR68,8842 EUR
28.01.202668,8728 EUR68,8728 EUR
27.01.202668,8614 EUR68,8614 EUR
26.01.202668,85 EUR68,85 EUR
23.01.202668,8158 EUR68,8158 EUR
22.01.202668,8044 EUR68,8044 EUR
21.01.202668,793 EUR68,793 EUR
20.01.202668,7816 EUR68,7816 EUR
19.01.202668,7702 EUR68,7702 EUR
16.01.202668,736 EUR68,736 EUR
15.01.202668,7246 EUR68,7246 EUR
14.01.202668,7132 EUR68,7132 EUR
13.01.202668,7018 EUR68,7018 EUR
12.01.202668,6904 EUR68,6904 EUR
09.01.202668,6562 EUR68,6562 EUR
08.01.202668,6448 EUR68,6448 EUR
07.01.202668,6335 EUR68,6335 EUR
06.01.202668,6222 EUR68,6222 EUR
05.01.202668,6109 EUR68,6109 EUR
02.01.202668,577 EUR68,577 EUR
31.12.202568,5542 EUR68,5542 EUR
30.12.202568,5429 EUR68,5429 EUR
29.12.202568,5316 EUR68,5316 EUR
26.12.202568,4977 EUR68,4977 EUR
24.12.202568,4751 EUR68,4751 EUR
23.12.202568,4638 EUR68,4638 EUR
22.12.202568,4525 EUR68,4525 EUR
19.12.202568,4186 EUR68,4186 EUR
18.12.202568,4073 EUR68,4073 EUR
17.12.202568,396 EUR68,396 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 25.02.2026, 21:01:40 Uhr mit Geld 5,11 EUR / Brief 5,19 EUR
Spread Absolut 0,08 EUR
Spread Homogenisiert 0,08 EUR
Spread in % des Briefkurses 1,54%
Hebel 14,32x
Abstand zum Knock-Out Absolut 4,5179 EUR
Abstand zum Knock-Out in % 6,13%
Performance seit Auflegung in % 179,23%

Basiswert

Basiswert
Kurs 73,71 EUR
Diff. Vortag in % 1,36%
52 Wochen Tief 38,52 EUR
52 Wochen Hoch 79,79 EUR
Quelle Milan SeDex, 16:08:07
Basiswert Unicredito Italiano S.p.A.
WKN / ISIN A2DJV6 / IT0005239360
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Finanzsektor

Produktbeschreibung

Art:
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung nach deutschem Recht.

Laufzeit:
Dieses Produkt hat keine feste Laufzeit. Es kann jedoch durch den Anleger ausgeübt oder durch die DZ BANK gekündigt werden. Zudem endet die Laufzeit des Produkts automatisch, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt.

Ziele:
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Es bietet eine überproportionale (gehebelte) Partizipation an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises.

Während der Laufzeit des Produkts werden der Basispreis und die Knock-out-Barriere zu in den Produktbedingungen definierten Terminen regelmäßig angepasst. Hierbei werden Finanzierungskosten über einen spezifischen Marktzins sowie Kosten im Zusammenhang mit dem Produkt zzgl. einer Marge für die DZ BANK durch den Bereinigungsfaktor wertmindernd berücksichtigt. Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem aktuellen Basispreis. Eine Anpassung verschiedener Produktparameter erfolgt grundsätzlich auch, um Dividendenzahlungen (bereinigt um etwaige Steuern) im Basiswert im Produkt zu berücksichtigen.

Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Ein fallender Kurs des Basiswerts kann den Wert des Produkts erheblich verringern.

Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK:

Sie sind berechtigt, das Produkt zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 07.01.2026) einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken und die einzulösenden Produkte bei der DZ BANK eingegangen sind. Darüber hinaus hat die DZ BANK das Recht, die WKN insgesamt, jedoch nicht teilweise, zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 07.01.2026) ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch die DZ BANK ist mindestens 10 Bankarbeitstage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen.

Nach frist- und formgerechter Einlösung durch Sie oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin pro Produkt der Differenz aus dem Referenzpreis und dem Basispreis, welche mit dem Bezugsverhältnis multipliziert wird: ((Referenzpreis - Basispreis) x Bezugsverhältnis).

Automatische Beendigung des Produkts:

Das Produkt endet automatisch mit sofortiger Wirkung, wenn das in den Produktbedingungen definierte Ereignis eintritt (Knock-out-Ereignis). Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder unter der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall beträgt der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin 0,001 EUR pro Produkt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Produkte der WKN DU6G2E berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Produkte der WKN DU6G2E halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte der WKN DU6G2E, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.

Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Positive Analystenhaltung seit 30.01.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
7,7

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
76,2%

Starke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 133,75 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist UNICREDIT ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 30.01.2026 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 30.01.2026 bei einem Kurs von 73,45 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell leicht unterbewertet.
Relative Performance -2,1% Unter Druck (vs. STOXX600) Dividendenbereinigt liegt die Aktie über vier Wochen betrachtet -2,1% hinter dem STOXX600 zurück.
Mittelfristiger Trend Neutrale Tendenz, zuvor jedoch (seit dem 28.11.2025) positiv Die Aktie wird in der Nähe ihres dividendenbereinigten 40-Tage Durchschnitts gehandelt (in einer Bandbreite von +1,75% bis -1,75%). Zuvor unterlag der Wert einem positiven Trend (seit dem 28.11.2025).
Wachstum KGV 1,9 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 7,7 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 9,0% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 18 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 18 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 5,3% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 40,64% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 13.01.2026 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 1,8%.
Beta 1,74 Hohe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,74% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 76,2% Starke Korrelation mit dem STOXX600 76,2% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 12,18 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 12,18 EUR oder 0,17% Das geschätzte Value at Risk beträgt 12,18 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,17%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 39,4%
Volatilität der über 12 Monate 32,5%

News

20.02.2026 | 05:54:55 (dpa-AFX)
Ökonom Schularick über Rente, China und Kapitalmarktunion

KIEL (dpa-AFX) - Seit mehr als zweieinhalb Jahren leitet Moritz Schularick das Kiel Institut für Weltwirtschaft, eines der führenden Wirtschaftsinstitute des Landes. Der aus Berlin stammende Ökonom forscht üblicherweise zu Finanzstabilität, Vermögensverteilung und Wirtschaftssanktionen.

Im Interview der Deutschen Presse-Agentur äußert er sich aber auch zu anderen aktuellen Themen - der vorgeschlagenen Gesundheitsabgabe, dem aus seiner Sicht morbiden Rentensystem und einem starren Arbeitsmarkt.

Was Schularick zu einer Gesundheitsabgabe sagt ...

Die SPD will die Finanzierung des Gesundheitssystems neu organisieren: Unter anderem Kapitalerträge und Mieteinkünfte sollen herangezogen werden, um Kosten zu decken. Kapitalerträge sind etwa Zinsen, die eine Bank für Geld auf einem Festgeldkonto zahlt. Gesundheitsabgabe lautet das Schlagwort.

Aus Sicht von Schularick hat das Gesundheitssystem kein Einnahmeproblem, weshalb er sich gegen den Vorschlag ausspricht: "Nehmen Sie einen Eimer, der ein Loch hat. Man kann natürlich immer Wasser nachschütten, dann bleibt er voll", sagte der Wissenschaftler. Aber das löse das Problem nicht.

Wie es aus Schularicks Sicht mit der Rente weitergeht ...

Die Bundesregierung will das Rentensystem neu ausrichten. Die Regierung hat dazu eine Kommission beauftragt, bis Ende Juni Reformvorschläge vorzulegen.

Schularick hält eine Reform des Systems für überfällig: Er verweist darauf, dass voraussichtlich etwa ein Drittel der Steuereinnahmen des Bundeshaushalts in die Rentenversicherung fließen werde. Die vergleichsweise hohen Ausgaben führten dazu, dass Geld für Brücken, Schwimmbäder und Kindergärten fehle.

"Irgendwann ist der Scherbenhaufen so groß, dass die Kraft des Faktischen dazu führt, dass man so nicht weitermachen kann", sagt Schularick. "Mich schaudert es, dass das Einzige, das in den letzten Jahren in diesem Land mit rund vier Prozent pro Jahr gewachsen ist, die Renten sind."

Die Alternative sei, dass eine Reform gelinge: Diese könne eine verlängerte Lebensarbeitszeit, gekoppelt an die Lebenserwartung, und ein Ende der "Rente mit 63" vorsehen. Die "Rente mit 63" ist eine seit 2014 bestehende Möglichkeit eines frühen Rentenbezugs ohne Abschläge für langjährig Versicherte mit mindestens 45 Beitragsjahren in der gesetzlichen Rentenversicherung.

Warum Schularick das Rentensystem für ungerecht hält ...

Schularick verweist auf den Generationenvertrag. Der ist ein grundlegendes Prinzip der deutschen Rentenversicherung. Dabei handelt es sich um ein Umlageverfahren, bei dem die aktuell arbeitende Generation durch ihre Rentenbeiträge die Renten der älteren Generation finanziert.

Die gesetzliche Rentenversicherung befindet sich aber in einer Demografie-Falle: Durch anhaltend niedrige Geburtenzahlen gibt es immer weniger Beitragszahler, während gleichzeitig die Zahl der Rentenbezieher steigt, weil die geburtenstarken Jahrgänge aus dem Berufsleben ausscheiden.

"Weil die Alten vergessen haben, Kinder zu bekommen, ist das System aber in einer Schieflage", sagt Schularick. "Nicht im Einzelfall, aber im Kollektiv ist der Generationenvertrag von der alten Generation gebrochen worden." Dennoch werde von den Jungen erwartet, ihren Teil des Vertrags zu erfüllen.

Was aus Schularicks Sicht mit dem Arbeitsmarkt nicht stimmt ...

Schularick hat schon in der Vergangenheit angeregt, eine Debatte über Teilzeit und den Arbeitsmarkt zu führen. Er sagt, die Strukturen des deutschen Arbeitsmarkts seien starr und konservativ, und sie stammten aus der Industriegesellschaft der Vergangenheit. "Die Institutionen werden der Schnelllebigkeit und dem Wandlungsprozess, den wir haben, nicht mehr gerecht." Zu dem Wandel trage beispielsweise Künstliche Intelligenz bei. Der Arbeitsmarkt müsse künftig flexibler ausgestaltet werden.

"Warum halten wir am Kündigungsschutz für Leute fest, die mehr als 100.000 Euro im Jahr verdienen?", fragt Schularick. "Da wird ein paternalistischer Schutzgedanke weitergetragen ins 21. Jahrhundert, der wahrscheinlich schon Ende des 20. Jahrhunderts abgelaufen war." Diese Idee sei nicht länger zeitgemäß. Sie werde aber etwa von manchen Beschäftigten und Gewerkschaften verteidigt.

Welche Arbeitsmarktreform Schularick vorschlägt ...

Schularick spricht sich für eine Aufhebung des Kündigungsschutzes für gut verdienende Arbeitnehmer aus. Die Reform soll diejenigen betreffen, die unter den Spitzensteuersatz fallen - also ab einem zu versteuernden Einkommen von nahezu 70.000 Euro im Jahr. "Ich möchte auch den de facto Kündigungsschutz im öffentlichen Dienst infrage stellen", sagt Schularick. "Warum gibt es diese Vorzugsbehandlung?"

Nach Beobachtung von Schularick führt der strenge Kündigungsschutz hierzulande dazu, dass deutsche Unternehmen Forschung und Entwicklung nach China auslagern."Eigentlich sollten Forschung und Entwicklung in Deutschland und Europa sein, weil wir die schlauen Köpfe haben, und die anderen schrauben die Autos zusammen."

Hintergrund der Entwicklung sei, dass Deutschland auch wegen des Kündigungsschutzes zu teuer sei. Unternehmen gingen Risiken ein, wenn Kosten wie in China überschaubar seien. "Wenn ich als Unternehmen in Deutschland nach einem gescheiterten Projekt eine Gruppe von 20 Entwicklern über Jahre weiterbeschäftigen muss, fange ich mit dem Projekt nicht an."

Warum die Kapitalmarktunion aus Schularicks Sicht stockt ...

Die Kapitalmarktunion bezeichnet das mehr als zehn Jahre alte Vorhaben, Barrieren zwischen den Kapitalmärkten der EU-Staaten abzubauen. Eine Kapitalunion hätte etwa den Vorteil, dass Geldgeber aus dem EU-Ausland unkompliziert in ein Start-up in Berlin investieren könnte. In Europa sind Unternehmen stark von Banken abhängig - anders als in den USA.

"Dass die Kapitalmarktunion stockt, hängt mit den Partikularinteressen in den Mitgliedsstaaten zusammen", sagt Schularick. Von Finanzgruppen wie den Sparkassen heiße es, man sei für die Kapitalmarktunion. Aber in der Fußnote stehe dann, es solle alles so bleiben wie bisher. Auch ein deutscher Insolvenzverwalter wolle keine günstigere Konkurrenz aus Spanien.

Im Vergleich zu den USA sind die Banken in der EU recht klein, und die Fragmentierung gilt als Standortnachteil. Schularick regt an, dass die Bundesregierung ihre Blockade einer angedachten Übernahme der Commerzbank <DE000CBK1001> durch die italienische Großbank Unicredit <IT0005239360> aufgibt. "Dass eine italienische Großbank eine deutsche Großbank übernimmt, klingt für mich nach Kapitalmarktunion."/lkm/akl/DP/zb

11.02.2026 | 12:39:12 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Commerzbank erhöht Ziele im Kampf gegen Unicredit - Aktie sackt ab
11.02.2026 | 05:50:04 (dpa-AFX)
Commerzbank legt Details zur Bilanz 2025 vor
10.02.2026 | 19:06:10 (dpa-AFX)
Commerzbank legt Details zur Bilanz 2025 vor
10.02.2026 | 16:36:23 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Commerzbank übertrifft Gewinnziel - Mehr Dividende und Aktienrückkauf
10.02.2026 | 14:03:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Commerzbank übertrifft Gewinnziel - Mehr Dividende und Aktienrückkauf
10.02.2026 | 09:05:02 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Barclays hebt Ziel für Unicredit auf 88,90 Euro - 'Overweight'