•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf

Endlos Turbo Long 83,3303 open end: Basiswert Coca-Cola Co.

DN35X9 / DE000DN35X93 //
Quelle: DZ BANK: Geld 27.08., Brief 27.08.
DN35X9 DE000DN35X93 // Quelle: DZ BANK: Geld 27.08., Brief 27.08.
0,51 EUR
Geld in EUR
0,52 EUR
Brief in EUR
-13,56%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 89,06 USD
Quelle : NYSE , 01:00:00
  • Basispreis
    83,3303 USD
  • Knock-Out-Barriere
    83,3303 USD
  • Abstand zum Basispreis in % 6,43%
  • Abstand zum Knock-Out in % 6,43%
  • Hebel 14,74x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
  •  
  •  
  •  
  •  
Hinweis der DZ BANK:

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.

Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025

Chart

Endlos Turbo Long 83,3303 open end: Basiswert Coca-Cola Co.

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 27.08. 21:59:36
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DN35X9 / DE000DN35X93
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Endlos Turbo
Produkttyp long (steigende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Emissionsdatum 31.07.2026
Erster Handelstag 31.07.2026
Handelszeiten 08:00 - 22:00 Hinweise zur Kursstellung
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
83,3303 USD
Knock-Out-Barriere
83,3303 USD
Knock-Out-Barriere erreicht Nein
Anpassungsprozentsatz p.a. 7,65011% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 4,00%
Anpassungshistorie KO-Schwelle und Basispreis
DatumKO-SchwelleBasispreis
28.08.202683,3303 USD83,3303 USD
27.08.202683,3126 USD83,3126 USD
26.08.202683,2949 USD83,2949 USD
25.08.202683,2772 USD83,2772 USD
24.08.202683,2595 USD83,2595 USD
21.08.202683,2064 USD83,2064 USD
20.08.202683,1887 USD83,1887 USD
19.08.202683,171 USD83,171 USD
18.08.202683,1533 USD83,1533 USD
17.08.202683,1356 USD83,1356 USD
14.08.202683,0825 USD83,0825 USD
13.08.202683,0648 USD83,0648 USD
12.08.202683,0472 USD83,0472 USD
11.08.202683,0296 USD83,0296 USD
10.08.202683,012 USD83,012 USD
07.08.202682,9592 USD82,9592 USD
05.08.202682,924 USD82,924 USD
04.08.202682,9064 USD82,9064 USD
03.08.202682,836 USD82,836 USD
31.07.202682,836 USD82,836 USD

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 27.08.2026, 21:59:36 Uhr mit Geld 0,51 EUR / Brief 0,52 EUR
Spread Absolut 0,01 EUR
Spread Homogenisiert 0,10 EUR
Spread in % des Briefkurses 1,92%
Hebel 14,74x
Abstand zum Knock-Out Absolut 5,7297 USD
Abstand zum Knock-Out in % 6,43%
Performance seit Auflegung in % -13,56%

Basiswert

Basiswert
Kurs 89,06 USD
Diff. Vortag in % -1,13%
52 Wochen Tief 65,36 USD
52 Wochen Hoch 92,48 USD
Quelle NYSE, 01:00:00
Basiswert Coca-Cola Co.
WKN / ISIN 850663 / US1912161007
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Konsumgüter

Produktbeschreibung

Art:
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung nach deutschem Recht.

Laufzeit:
Dieses Produkt hat keine feste Laufzeit. Es kann jedoch durch den Anleger ausgeübt oder durch die DZ BANK gekündigt werden. Zudem endet die Laufzeit des Produkts automatisch, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt.

Ziele:
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Es bietet eine überproportionale (gehebelte) Partizipation an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises.

Während der Laufzeit des Produkts werden der Basispreis und die Knock-out-Barriere zu in den Produktbedingungen definierten Terminen regelmäßig angepasst. Hierbei werden Finanzierungskosten über einen spezifischen Marktzins sowie Kosten im Zusammenhang mit dem Produkt zzgl. einer Marge für die DZ BANK durch den Bereinigungsfaktor wertmindernd berücksichtigt. Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem aktuellen Basispreis. Eine Anpassung verschiedener Produktparameter erfolgt grundsätzlich auch, um Dividendenzahlungen (bereinigt um etwaige Steuern) im Basiswert im Produkt zu berücksichtigen.

Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Ein fallender Kurs des Basiswerts kann den Wert des Produkts erheblich verringern.

Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK:

Sie sind berechtigt, das Produkt zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 18.08.2026) einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken und die einzulösenden Produkte bei der DZ BANK eingegangen sind. Darüber hinaus hat die DZ BANK das Recht, die WKN insgesamt, jedoch nicht teilweise, zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 18.08.2026) ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch die DZ BANK ist mindestens 10 Bankarbeitstage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen.

Nach frist- und formgerechter Einlösung durch Sie oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin pro Produkt dem EUR-Gegenwert der Differenz aus dem Referenzpreis und dem Basispreis, welche mit dem Bezugsverhältnis multipliziert wird: ((Referenzpreis - Basispreis) x Bezugsverhältnis). Der EUR-Gegenwert wird dabei auf Basis des in den Produktbedingungen festgelegten maßgeblichen EUR/USD-Kurses errechnet.

Automatische Beendigung des Produkts:

Das Produkt endet automatisch mit sofortiger Wirkung, wenn das in den Produktbedingungen definierte Ereignis eintritt (Knock-out-Ereignis). Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder unter der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall beträgt der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin 0,001 EUR pro Produkt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Produkte der WKN DN35X9 berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Produkte der WKN DN35X9 halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte der WKN DN35X9, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.


Dieses Produkt ist nicht währungsgesichert. Die Entwicklung des EUR/USD-Wechselkurses hat damit Auswirkungen auf die Höhe des in EUR zahlbaren Rückzahlungsbetrags.
Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher positiv

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Positive Analystenhaltung seit 31.07.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
23,7

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Niedrig

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
-2,4%

Schwache Korrelation mit dem SP500

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 395,79 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist COCA COLA ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 31.07.2026 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 31.07.2026 bei einem Kurs von 87,59 eingesetzt.
Preis Leicht überbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell leicht erhöht.
Relative Performance 7,8% vs. SP500 Dividendenbereinigt hat die Aktie den SP500 während der letzten vier Wochen um 7,8% geschlagen.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 28.04.2026 Der dividendenbereinigte mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 28.04.2026 positiv.
Wachstum KGV 0,8 10,02% Aufschlag relativ zur Wachstumserwartung Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" unter 0,9, so beinhaltet der Kurs bereits einen Aufschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential. Hier: 10,02% Aufschlag.
KGV 23,7 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 17,0% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 19 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 19 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 2,4% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 56,59% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Niedrig Niedrig, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich -123 abzuschwächen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,1%.
Beta -0,02 Geringe Anfälligkeit vs. SP500 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von -0,02% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage -2,4% Schwache Korrelation mit dem SP500 Die Kursschwankungen sind nahezu unabhängig von den Indexbewegungen. Des Weiteren sind im Verhalten dieses Wertes überdurchschnittlich häufig gegenläufige Bewegungen zum Index zu erkennen.
Value at Risk 8,08 USD Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 8,08 USD oder 0,09% Das geschätzte Value at Risk beträgt 8,08 USD. Das Risiko liegt deshalb bei 0,09%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 13,0%
Volatilität der über 12 Monate 17,3%

News

26.08.2026 | 16:42:43 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP 2/Koalition: Keine Zuckersteuer auf zuckerfreie Getränke

(Satzreihenfolge im 1. Absatz geändert, um klarzustellen, dass die Äußerung von Merz, er könne dies "eins zu eins unterstreichen", in der Pressekonferenz direkt an diese Äußerung Klingbeils anschloss.)

BERLIN/NEUHARDENBERG (dpa-AFX) - Eine mögliche Ausweitung der geplanten Zuckersteuer auf zuckerfreie Light- und Zero-Getränke mit Süßungsmitteln ist nach Angaben der Koalitionsspitzen vom Tisch. "Ich halte das für Quatsch", sagte Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) nach der Kabinettsklausur im brandenburgischen Neuhardenberg. "Es wird keine Steuer geben auf nicht-zuckerhaltige Getränke." Kanzler Friedrich Merz (CDU) sagte, er könne dies eins zu eins unterstreichen, und betonte mit Blick auf die prinzipiell vereinbarte Einführung der Steuer: "Über dieses Thema gibt es keinen Streit. Punkt."

Klingbeil reagierte mit seiner Klarstellung auf erheblichen Wirbel, den ein am Dienstag bekanntgewordenes internes Papier aus seinem Ministerium ausgelöst hatte. Darin wurde vorgeschlagen, neben Colas und Limonaden unter anderem Zero- und Light-Getränke, Biermischgetränke, Haferdrinks und Fertigkaffees der neuen Steuer zu unterwerfen. Die Rede ist von Getränken "mit Zucker und/oder Süßungsmitteln" sowie "Zucker-/süßungsmittelhaltigen Granulaten". Nicht betroffen wären 100-prozentige Fruchtsäfte und reine Milch.

Papier nur ein "Arbeitsstand"

Klingbeil machte deutlich, dass es sich um einen "Arbeitsstand" handele, der in den Medien aufgetaucht sei. Es seien Dinge, die er nie auf seinem Schreibtisch gehabt habe. Der Finanzminister betonte jedoch zugleich auf Instagram, seine Mitarbeiter müssten auch offen diskutieren und Vorschläge machen können, die am Ende nicht umgesetzt würden. Auch Merz wandte sich dagegen, fachliche Erwägungen, die für oder gegen eine bestimmte Entscheidung sprechen, sofort zum Streit in der Koalition hochzujazzen. "Das ist grober Unfug."

Union und SPD hatten die Einführung einer Steuer auf gezuckerte Getränke wie Colas und Limonaden ab 2027 im Zuge des beschlossenen Gesetzes für stabile Krankenkassenbeiträge verabredet. Hintergrund sind Empfehlungen einer vom Gesundheitsministerium eingesetzten Kommission, die Reformvorschläge vorgelegt hatte. Die Experten schlugen unter anderem auch die Einführung einer gestaffelten Steuer auf zuckergesüßte Erfrischungsgetränke vor.

Klingbeil erläuterte: "Ich finde es richtig, dass wir etwas gegen die negativen Folgen eines zu hohen Zuckerkonsums tun. Gerade Kinder müssen wir besser schützen." Ärzte und Verbraucherschützer werben seit langem für eine Zuckersteuer als Anreiz, um zu gesünderer Ernährung und weniger Übergewicht und Diabetes vor allem bei Kindern zu kommen - über weniger Konsum, aber auch dadurch, dass Hersteller Rezepturen verändern und den Zuckergehalt verringern ("Reformulierung"). Die Lebensmittelbranche macht Front dagegen.

CDU-Ministerpräsident gegen "Teuer-Steuer"

Einwände gegen die Zuckersteuer meldete auch Hessens Ministerpräsident Boris Rhein an. "In einer Zeit, in der viele Menschen mit hohen Preisen zu kämpfen haben, darf der Staat Lebensmittel und Getränke nicht noch teurer machen", sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Die Politik müsse die aktuelle Preiskrise abfedern und dürfe sie nicht verschärfen. Er erwarte eine "klare Absage an eine weitere Teuer-Steuer auf Lebensmittel".

Aus der Wirtschaft kam angesichts des aufgeflammten Streits erneut Kritik. Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie monierte, es herrsche nun mehr Verwirrung als Klarheit. Daher brauche es einen Neustart der Debatte, sagte Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff. "Bevor über neue Steuern entschieden wird, müssen Ziele, wissenschaftliche Evidenz, wirtschaftliche Folgen und Belastungen für die Verbraucher sauber auf den Tisch."

Der Präsident des Bundesverbands des Deutschen Lebensmittelhandels, Björn Fromm, forderte: "Wenn es der Politik zumindest in Ansätzen um die Gesundheit der Bürger geht, dann müssen Industrie und Handel die Möglichkeit und Zeit zur Reformulierung über Süßstoffe haben." Aus Sicht des Deutschen Brauer-Bundes verschärfte eine Zuckersteuer die Krise der Branche. Viele der 1400 Brauereien in Deutschland stellten alkoholfreie Erfrischungsgetränke her, auch als Antwort auf rückläufigen Bierkonsum. Aus dem Handel gebe es jetzt schon Signale, dass die Getränkehersteller die Steuer alleine tragen sollen.

Foodwatch für schnelle Umsetzung

Die Verbraucherorganisation Foodwatch forderte indes, statt sich weiter über Süßstoffe, alkoholfreies Bier oder Hafermilch zu zerlegen, müsse die Regierung die Steuer auf zuckrige Limos schnellstmöglich umsetzen. In der Koalition gebe es einen ausgehandelten Konsens, die Hersteller in die Verantwortung zu nehmen, sagte Expertin Luise Molling. "Das muss jetzt passieren."

Der SPD-Gesundheitsexperte Christos Pantazis sagte: "Wir brauchen keine immer weiter ausgreifende Besteuerung unterschiedlichster Getränke." Es gehe um eine zielgenaue Steuer mit einer klaren Lenkungswirkung. "Wir wollen den übermäßigen Zuckerkonsum reduzieren - wir wollen den Menschen nicht vorschreiben, wie süß ihr Getränk schmecken darf", sagte Pantazis. Er betonte: "Zero bleibt Zero". Auch die Unions-Gesundheitsexpertin Simone Borchardt (CDU) hatte zuvor erklärt, eine Besteuerung von Zero-Getränken lehne sie ab./sam/tam/cr/vd/DP/mis

26.08.2026 | 16:42:22 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Koalition: Keine Zuckersteuer auf zuckerfreie Getränke
29.07.2026 | 16:59:39 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Kommt Cola aus Europa? Fund in Klosterapotheke
29.07.2026 | 14:35:03 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: JPMorgan hebt Ziel für Coca-Cola auf 96 Dollar - 'Overweight'
28.07.2026 | 16:57:28 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Coca-Cola erhöht dank starker Nachfrage Ziele - Kurssprung bei Aktie
28.07.2026 | 14:16:08 (dpa-AFX)
Coca-Cola erhöht dank starker Nachfrage Jahresziele
17.07.2026 | 09:52:48 (dpa-AFX)
London: Verkaufsverbot für Energydrinks an unter 16-Jährige