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Mini-Future Long 1,597 open end: Basiswert Aroundtown SA

DN469H / DE000DN469H3 //
Quelle: DZ BANK: Geld 28.09. 10:13:49, Brief 28.09. 10:13:49
DN469H DE000DN469H3 // Quelle: DZ BANK: Geld 28.09. 10:13:49, Brief 28.09. 10:13:49
0,16 EUR
Geld in EUR
0,17 EUR
Brief in EUR
-5,88%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 1,672 EUR
Quelle : Xetra , 10:08:43
  • Basispreis
    1,5248 EUR
  • Knock-Out-Barriere
    1,597 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 8,80%
  • Abstand zum Knock-Out in % 4,49%
  • Hebel 9,91x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
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Hinweis der DZ BANK:

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.

Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025

Chart

Mini-Future Long 1,597 open end: Basiswert Aroundtown SA

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 28.09. 10:13:49
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DN469H / DE000DN469H3
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Mini-Future
Produkttyp long (steigende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
Emissionsdatum 02.09.2026
Erster Handelstag 02.09.2026
Handelszeiten 08:00 - 22:00 Hinweise zur Kursstellung
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
1,5248 EUR
Knock-Out-Barriere
1,597 EUR
Knock-Out-Barriere erreicht Nein
Anpassungsprozentsatz p.a. 6,72600% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 4,50%
Anpassungshistorie KO-Schwelle und Basispreis
DatumKO-SchwelleBasispreis
28.09.20261,597 EUR1,5248 EUR
25.09.20261,597 EUR1,5239 EUR
24.09.20261,597 EUR1,5236 EUR
23.09.20261,597 EUR1,5233 EUR
22.09.20261,597 EUR1,523 EUR
21.09.20261,597 EUR1,5227 EUR
18.09.20261,597 EUR1,5218 EUR
17.09.20261,597 EUR1,5215 EUR
16.09.20261,597 EUR1,5212 EUR
15.09.20261,597 EUR1,5209 EUR
14.09.20261,597 EUR1,5206 EUR
11.09.20261,597 EUR1,5197 EUR
10.09.20261,597 EUR1,5194 EUR
09.09.20261,597 EUR1,5191 EUR
08.09.20261,597 EUR1,5188 EUR
07.09.20261,597 EUR1,5185 EUR
04.09.20261,597 EUR1,5176 EUR
03.09.20261,597 EUR1,5173 EUR
02.09.20261,597 EUR1,517 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 28.09.2026, 10:13:49 Uhr mit Geld 0,16 EUR / Brief 0,17 EUR
Spread Absolut 0,01 EUR
Spread Homogenisiert 0,01 EUR
Spread in % des Briefkurses 5,88%
Hebel 9,91x
Abstand zum Knock-Out Absolut 0,075 EUR
Abstand zum Knock-Out in % 4,49%
Performance seit Auflegung in % -56,76%

Basiswert

Basiswert
Kurs 1,672 EUR
Diff. Vortag in % -0,36%
52 Wochen Tief 1,668 EUR
52 Wochen Hoch 3,302 EUR
Quelle Xetra, 10:08:43
Basiswert Aroundtown SA
WKN / ISIN A2DW8Z / LU1673108939
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Diverse

Produktbeschreibung

Art:
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung nach deutschem Recht.

Laufzeit:
Dieses Produkt hat keine feste Laufzeit. Es kann jedoch durch den Anleger ausgeübt oder durch die DZ BANK gekündigt werden. Zudem endet die Laufzeit des Produkts automatisch, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt.

Ziele:
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Es bietet eine überproportionale (gehebelte) Partizipation an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises.

Während der Laufzeit des Produkts werden der Basispreis und die Knock-out-Barriere zu in den Produktbedingungen definierten Terminen regelmäßig angepasst. Hierbei werden Finanzierungskosten über einen spezifischen Marktzins sowie Kosten im Zusammenhang mit dem Produkt zzgl. einer Marge für die DZ BANK durch den Bereinigungsfaktor wertmindernd berücksichtigt. Eine Anpassung verschiedener Produktparameter erfolgt grundsätzlich auch, um Dividendenzahlungen (bereinigt um etwaige Steuern) im Basiswert im Produkt zu berücksichtigen.

Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Ein fallender Kurs des Basiswerts kann den Wert des Produkts erheblich verringern.

Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK:

Sie sind berechtigt, das Produkt zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 18.09.2026) einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken und die einzulösenden Produkte bei der DZ BANK eingegangen sind. Darüber hinaus hat die DZ BANK das Recht, die WKN insgesamt, jedoch nicht teilweise, zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 18.09.2026) ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch die DZ BANK ist mindestens 10 Bankarbeitstage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen.

Nach frist- und formgerechter Einlösung durch Sie oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin pro Produkt der Differenz aus dem Referenzpreis und dem Basispreis, welche mit dem Bezugsverhältnis multipliziert wird: ((Referenzpreis - Basispreis) x Bezugsverhältnis).

Automatische Beendigung des Produkts:

Das Produkt endet automatisch mit sofortiger Wirkung, wenn das in den Produktbedingungen definierte Ereignis eintritt (Knock-out-Ereignis). Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder unter der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin der Differenz aus einem von der DZ BANK innerhalb einer in den Produktbedingungen definierten Bewertungsfrist ermittelten Kurs des Basiswerts und dem Basispreis, welche mit dem Bezugsverhältnis multipliziert wird: ((Innerhalb der Bewertungsfrist ermittelter Kurs - Basispreis) x Bezugsverhältnis).
Ist der so ermittelte Rückzahlungsbetrag nicht positiv, beträgt der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin 0,001 EUR pro Produkt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Produkte der WKN DN469H berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Produkte der WKN DN469H halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte der WKN DN469H, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.


Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher negativ

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Negative Analystenhaltung seit 24.07.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
4,6

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Hoch

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
58,2%

Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 2,09 Mittlerer Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung zwischen $2 & $8 Mrd., ist AROUNDTOWN ein mittel kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 24.07.2026 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 24.07.2026 bei einem Kurs von 2,13 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell leicht unterbewertet.
Relative Performance -14,6% Unter Druck vs. STOXX600. Erscheint technisch überverkauft Dividendenbereinigt liegt die Aktie über vier Wochen betrachtet -14,6% hinter dem STOXX600 zurück. Der Kurs erscheint technisch überverkauft.
Mittelfristiger Trend Scheint überverkauft aus technischer Sicht Aus technischer Sicht erscheint die Aktie aufgrund ihrer jüngsten Verluste überverkauft. Sie wird seit 10.07.2026 unterhalb ihres dividendenbereinigten technischen 40-Tage Trends gehandelt.
Wachstum KGV 2,1 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 4,6 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 1,9% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 8 Bei den Analysten von mittlerem Interesse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 8 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 7,7% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 35,85% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Hoch Die Aktie ist seit dem 09.06.2026 als Titel mit hoher Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich 172 zu verstärken.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,4%.
Beta 1,64 Hohe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,64% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 58,2% Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600 58,2% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 0,40 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 0,40 EUR oder 0,24% Das geschätzte Value at Risk beträgt 0,40 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,24%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 18,5%
Volatilität der über 12 Monate 37,1%

News

21.09.2026 | 18:52:31 (dpa-AFX)
GESAMT-ROUNDUP 2: Linke will Berlin regieren und pocht auf Vergesellschaftung

(Neu: Äußerungen von Krach nach sechstem und elftem Absatz hinzugefügt.)

BERLIN (dpa-AFX) - Nach der Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses will die Linke als Wahlsiegerin eine Koalition mit Grünen und SPD schmieden. Der geschäftsführende Landesvorstand habe klar empfohlen, beiden Parteien Sondierungsgespräche anzubieten, sagte Spitzenkandidatin Elif Eralp, die als erste Regierende Bürgermeisterin ihrer Partei ins Rote Rathaus einziehen könnte. Am Abend berate der erweiterte Landesvorstand darüber, am Freitag ein Parteitag. Eralp erwartet "ein klares Mandat" für solche Gespräche.

In möglichen Koalitionsverhandlungen, die auf die Sondierungen folgen würden, will die 45-Jährige eine Enteignung von Wohnungskonzernen gegen Entschädigung in den Mittelpunkt stellen. "Für mich ist ganz klar, dass in einer Regierung auch vergesellschaftet werden muss, weil es ein klares Votum, einen demokratischen Auftrag an alle Parteien dazu gegeben hat", sagte sie am Tag nach der Wahl und verwies auf einen erfolgreichen Volksentscheid 2021.

Enteignungen gegen Mietenkrise?

"Die Berlinerinnen und Berliner haben sich für die Vergesellschaftung großer Immobilienkonzerne entschieden", fügte sie hinzu. Sie sei angetreten, dies nun auch umzusetzen als ein Instrument gegen die Mietenkrise und gegen Spekulation mit Wohnraum in der Hauptstadt.

"Natürlich werden wir auch Kompromisse eingehen müssen, das ist ja klar", sagte Eralp weiter. SPD- und Grünen-Parteitage hätten sich in der Vergangenheit für die Vergesellschaftung ausgesprochen. "Deswegen werde ich mit diesem klaren Ziel in die Verhandlungen gehen und dafür sorgen." SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach hatte Enteignungen abgelehnt.

Linke klar stärkste Kraft in Berlin

Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am Sonntag war die Linke laut dem vorläufigen Ergebnis mit 25,7 Prozent stärkste Kraft geworden - sie schnitt doppelt so stark ab wie bei der letzten Wahl 2023. Dahinter folgen CDU (18,8 Prozent), AfD (16,3 Prozent), Grüne (14,3 Prozent) und SPD (12,1 Prozent). Die bisher regierende CDU/SPD-Koalition hat damit ihre Mehrheit verloren, möglich sind Dreierbündnisse aus Linke, Grünen und SPD oder auch aus CDU, Grünen und SPD. Mit der AfD will niemand koalieren.

Im neuen Landesparlament entfallen auf die Linke 47 Sitze, auf die CDU 34 Sitze und auf die AfD 29 Sitze. Die Grünen kommen auf 26 Abgeordnete, die SPD nach ihrem historisch schlechtesten Ergebnis auf 22 Mandate.

Schwierige Regierungsbildung

SPD-Landeschef Steffen Krach kündigte sachbezogene Gespräche über eine mögliche Koalition mit den Linken an. Man werde sachlich über Themen wie Enteignungen von Immobilienfirmen und Finanzplanung sprechen, "das sollte unter Demokraten möglich sein".

Trotz - wie es heißt - gemeinsamer Schnittmengen wird die Regierungsbildung für die Linke kein Selbstläufer. Nach Vorfällen bei Linken-Wahlpartys am Wahlabend forderten Grüne und SPD vor einer möglichen Zusammenarbeit von der Partei unter anderem ein klares Bekenntnis gegen Antisemitismus. Eralp müsse sich eindeutig distanzieren, und es müsse auch Konsequenzen geben, vorher könne es keine Kooperation geben, sagte SPD-Landeschef Krach. Auch die SPD-Bundesvorsitzende Bärbel Bas forderte Konsequenzen.

Grünen-Spitzenkandidat Werner Graf sprach von dringendem Handlungsbedarf. "Es muss klar sein, wie sie diesen problematischen Teil ihrer Partei in die Schranken weisen", sagte Graf im RBB-Inforadio.

Vorfälle auf Wahlpartys

Bei einer Wahlparty des Linke-Kreisverbands Neukölln war am Sonntagabend neben einer bekannten Clan-Größe auch ein propalästinensischer Aktivist anwesend, der für israelfeindliche Positionen in der Kritik steht. Er soll der von der EU als terroristische Organisation eingestuften Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) nahestehen.

Eralp distanzierte sich ebenso wie die Bundesvorsitzende Ines Schwerdtner von den Vorfällen. "Für mich ist völlig klar, dass Gewaltverherrlichung und Terrorverherrlichung absolut inakzeptabel sind", sagte Eralp. Und: "Ich stehe für den Schutz von jüdischem Leben genauso wie für den Schutz jedes anderen Lebens. Und ich gebe ein Schutzversprechen ab, dass die Menschen in unserer Stadt sich wieder sicher fühlen müssen. (...) Das ist meine oberste Aufgabe und auch absolute Priorität für mich."

Krach äußerte sich kritisch über den Besuch des Clan-Oberhauptes. "Die Vorkommnisse, die es da auf der Wahlparty gegeben hat, die irritieren mich schon, das muss ich ganz offen sagen."

Kurs der SPD nach Wahldesaster offen

Derweil leckt die Berliner SPD nach ihrem desaströsen Wahlergebnis ihre Wunden. Die Sozialdemokraten seien jahrzehntelang die "Berlin-Partei" gewesen, sagte Spitzenkandidat Krach. Das sei sie nun nicht mehr. "Deswegen geht es jetzt um den Wiederaufbau der Berliner SPD." Offen ist, wie es mit Krach selbst weitergeht.

Auch Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD), die 2021 bis 2023 Regierende Bürgermeisterin war, forderte Aufarbeitung und Konsequenzen. Sie ist im neuen Abgeordnetenhaus nicht mehr vertreten. Der langjährige SPD-Fraktionschef Raed Saleh, der sich seinerseits Kritik aus der Partei ausgesetzt sieht, sagte: "Die Menschen lassen sich nicht mehr mit inhalts- und haltungsleeren Phrasen der gescheiterten und abgewählten pragmatischen Politik der Mitte zukleben."

CDU in Wartestellung

Derweil will CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers (CDU) ein rechnerisch mögliches Bündnis mit Grünen und SPD im Blick behalten. "Wir sind zu jedem Zeitpunkt mit den Parteien der gesellschaftlichen Mitte gesprächsbereit, im Sinne unserer Stadt Verantwortung zu übernehmen", sagte er. "Das liegt aber nicht allein an uns." Zunächst sei es Aufgabe der Linken als Wahlsieger, Gespräche zur Bildung einer neuen Regierung zu führen./kr/DP/mis

21.09.2026 | 15:59:49 (dpa-AFX)
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28.08.2026 | 13:44:13 (dpa-AFX)
Original-Research: Aroundtown SA (von First Berlin Equity Research GmbH): Kaufen