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Open-End Faktor-Optionsschein 12x long mit Knock-Out: Porsche Automobil Holding

DN54Q8 / DE000DN54Q80 //
Quelle: DZ BANK: Geld 08.10. 18:46:31, Brief 08.10. 18:46:31
DN54Q8 DE000DN54Q80 // Quelle: DZ BANK: Geld 08.10. 18:46:31, Brief 08.10. 18:46:31
5,66 EUR
Geld in EUR
5,81 EUR
Brief in EUR
-36,55%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 24,550 EUR
Quelle : Xetra , 17:35:29
  • Reset-Schwelle 22,9133 EUR
  • Abstand zur Reset-Schwelle in % 6,67%
  • Knock-Out-Barriere 22,5847 EUR
  • Faktor 12,00x
  • Kurs-Schwelle 29,46 EUR
  • Bezugsverhältnis 2,591725
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Hinweis der DZ BANK:

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.

Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025

Chart

Open-End Faktor-Optionsschein 12x long mit Knock-Out: Porsche Automobil Holding

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 08.10. 18:46:31
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DN54Q8 / DE000DN54Q80
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Faktor-Optionsschein
Produkttyp long (steigende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 2,591725
Ausübung Bermuda
Emissionsdatum 29.09.2026
Erster Handelstag 29.09.2026
Letzter Handelstag Endlos
Handelszeiten 08:00 - 22:00 Hinweise zur Kursstellung
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag Endlos
Zahltag Endlos
Fälligkeitsdatum N/A
Basispreis 22,5076 EUR
Reset-Preis 24,55 EUR
Reset-Schwelle 22,9133 EUR
Kurs-Schwelle 29,46 EUR
Knock-Out-Barriere bezogen auf den Inneren Wert 0,20 EUR
Knock-Out bei Basiswert Kurs 22,5847 EUR
Knock-Out-Barriere erreicht Nein
Knock-Out-Barriere erreicht am --
Anpassungsprozentsatz p.a. 5,43400% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 3,00%
Anpassungshistorie
ZeitpunktReset-PreisBasispreis
08.10.202624,55 EUR22,5076 EUR
07.10.202625,33 EUR23,2227 EUR
06.10.202624,51 EUR22,4709 EUR
05.10.202624,46 EUR22,4318 EUR
02.10.202624,53 EUR22,4892 EUR
01.10.202624,69 EUR22,6359 EUR
30.09.202625,61 EUR23,4794 EUR
29.09.202625,32 EUR23,2135 EUR
28.09.202625,25 EUR23,1458 EUR

* = außerordentlicher Reset

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 08.10.2026, 18:46:31 Uhr mit Geld 5,66 EUR / Brief 5,81 EUR
Spread Absolut 0,15 EUR
Spread Homogenisiert 0,057877 EUR
Spread in % des Briefkurses 2,58%
Faktor 12,00x
Abstand zur Reset-Schwelle absolut 1,6367 EUR
Abstand zur Reset-Schwelle in % 6,67%
Abstand zur Kurs-Schwelle absolut 0,00 EUR
Abstand zur Kurs-Schwelle in % 0,00%
Abstand zum Knock-Out bei Basiswert Kurs absolut 1,9653 EUR
Abstand zum Knock-Out bei Basiswert Kurs in % 8,01%
Performance seit Auflegung in % -34,94%

Basiswert

Basiswert
Kurs 24,550 EUR
Diff. Vortag in % -3,08%
52 Wochen Tief 24,290 EUR
52 Wochen Hoch 41,520 EUR
Quelle Xetra, 17:35:29
Basiswert Porsche Automobil Holding SE
WKN / ISIN PAH003 / DE000PAH0038
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Diverse

Produktbeschreibung

Art:
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung nach deutschem Recht.

Laufzeit:
Dieses Produkt hat keine feste Laufzeit. Es kann jedoch durch den Anleger ausgeübt oder durch die DZ BANK gekündigt werden. Zudem endet die Laufzeit des Produkts automatisch, sobald ein Knock-out-Ereignis eintritt.

Ziele:
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Es bietet eine überproportionale (gehebelte) Partizipation sowohl an Kursanstiegen als auch an Kursrückgängen des Basiswerts. Das Produkt ist mit einem Faktor von 12 ausgestattet. Dieser Faktor beschreibt die Hebelwirkung, die durch die regelmäßige Anpassung verschiedener Produktparameter wieder auf 12 bereinigt um u.a. etwaige Kosten gesetzt wird.

Grundsätzlich wird an jedem Üblichen Handelstag, an dem auch die Frankfurter Wertpapierbörse für ihren allgemeinen Geschäftsbetrieb geöffnet hat, der Basispreis und das Bezugsverhältnis (maßgebliche Parameter für den Inneren Wert des Produkts) in Abhängigkeit des festgestellten Schlusskurs des Basiswerts an der Maßgeblichen Börse (Reset-Preis) angepasst (Anpassung nach einem Ordentlichen Reset). Hierbei werden Finanzierungskosten über einen spezifischen Marktzins sowie Kosten im Zusammenhang mit dem Produkt zzgl. einer Marge für die DZ BANK durch den Bereinigungsfaktor wertmindernd berücksichtigt. Unter besonderen in den Produktbedingungen definierten Umständen kann der Ordentliche Reset entfallen.

Darüber hinaus kann es bei einem starken Kursrückgang des Basiswerts, d.h. wenn ein Beobachtungspreis auf oder unterhalb der sogenannten Reset-Schwelle notiert, zu einer außerordentlichen untertägigen Anpassung des Basispreises und des Bezugsverhältnisses in Abhängigkeit des innerhalb einer in den Produktbedingungen definierten Bewertungsfrist ermittelten niedrigsten Kurses des Basiswerts an der Maßgeblichen Börse (Reset-Preis-AO) kommen. Die untertägige Anpassung zielt darauf ab, das Risiko eines negativen Inneren Werts des Produkts zu vermeiden. Dieser Mechanismus kann jedoch einen Totalverlust oder einen einem Totalverlust nahekommenden Wertverlust des Produkts nicht verhindern.

Eine Anpassung verschiedener Produktparameter erfolgt grundsätzlich auch, um Dividendenzahlungen (bereinigt um etwaige Steuern) im Basiswert im Produkt zu berücksichtigen.

Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Basiswerts. Ein fallender Kurs des Basiswerts kann den Wert des Produkts erheblich verringern. Daraus resultierende Verluste werden ggf. auch bei anschließenden steigenden Kursen des Basiswerts auf das vorherige Niveau nicht vollständig kompensiert.

Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK:

Sie sind berechtigt, das Produkt zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 08.10.2026) einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens fünf Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Einlösungserklärung in Textform an die DZ BANK schicken und die einzulösenden Produkte bei der DZ BANK eingegangen sind. Darüber hinaus hat die DZ BANK das Recht, die WKN insgesamt, jedoch nicht teilweise, zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 08.10.2026) ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch die DZ BANK ist mindestens fünf Bankarbeitstage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen.

Nach frist- und formgerechter Einlösung durch Sie oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin pro Produkt der Differenz aus dem Referenzpreis und dem zum Zeitpunkt des Referenzpreises maßgeblichen Basispreis, welche mit dem zum Zeitpunkt des Referenzpreises maßgeblichen Bezugsverhältnis multipliziert wird: ((Referenzpreis – zuletzt angepasster Basispreis) x zuletzt angepasstes Bezugsverhältnis).

Automatische Beendigung des Produkts:

Das Produkt endet automatisch mit sofortiger Wirkung, wenn eines der in den Produktbedingungen definierten Ereignissen eintritt (Knock-out-Ereignis). Maßgeblich für ein Knock-out-Ereignis ist der Innere Wert des Produkts. Dieser entspricht der mit dem zum Zeitpunkt der jeweiligen Berechnung geltenden Bezugsverhältnis multiplizierten Differenz aus dem Beobachtungspreis und dem zum Zeitpunkt der jeweiligen Berechnung geltenden Basispreis:
((Beobachtungspreis – Basispreis) x Bezugsverhältnis). Ein Knock-out-Ereignis tritt in den nachfolgend beschriebenen Fällen ein:

  1. Der Innere Wert ist einmal kleiner oder gleich null: In diesem Fall beträgt der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin 0,001 EUR pro Produkt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Produkte der WKN DN54Q8 berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Produkte der WKN DN54Q8 halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte der WKN DN54Q8, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.

  2. Der Innere Wert ist einmal kleiner oder gleich 0,20 EUR und größer null:

a) Erfolgt dies anhand des Eröffnungskurses des Basiswerts an der Maßgeblichen Börse oder des Reset-Preises oder des Reset-Preises-AO als Beobachtungspreis, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin dem Inneren Wert zum Zeitpunkt des Knock-out-Ereignisses und wird kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet. Ist der so ermittelte Rückzahlungsbetrag nicht positiv, beträgt der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin 0,001 EUR pro Produkt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Produkte der WKN DN54Q8 berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Produkte der WKN DN54Q8 halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte der WKN DN54Q8, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.

b) Trifft a) nicht zu, so entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin 0,20 EUR.

Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Positive Analystenhaltung seit 11.09.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
1,6

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
48,2%

Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 8,44 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist PORSCHE AUTOMOBIL ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 11.09.2026 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 11.09.2026 bei einem Kurs von 29,06 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell leicht unterbewertet.
Relative Performance -13,5% Unter Druck vs. STOXX600. Erscheint technisch überverkauft Dividendenbereinigt liegt die Aktie über vier Wochen betrachtet -13,5% hinter dem STOXX600 zurück. Der Kurs erscheint technisch überverkauft.
Mittelfristiger Trend Scheint überverkauft aus technischer Sicht Aus technischer Sicht erscheint die Aktie aufgrund ihrer jüngsten Verluste überverkauft. Sie wird seit 22.09.2026 unterhalb ihres dividendenbereinigten technischen 40-Tage Trends gehandelt.
Wachstum KGV 9,6 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 1,6 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 8,7% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 4 Nur von wenigen Analysten verfolgt In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 4 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 6,3% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 9,89% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 03.04.2026 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 1,9%.
Beta 0,96 Mittlere Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,96% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 48,2% Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600 48,2% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 2,94 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 2,94 EUR oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 2,94 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 21,9%
Volatilität der über 12 Monate 25,1%

News

07.10.2026 | 17:13:21 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: VW-Tochter Porsche will sparen und Marge steigern - Aktie schwankt

(neu: nach Veranstaltung Kurs aktualisiert in 4. Absatz, mit Aussagen aus Fragerunde im neuen vorletzten Absatz.)

WEISSACH/STUTTGART (dpa-AFX) - Der schwächelnde Sport- und Geländewagenbauer Porsche <DE000PAG9113> will in den nächsten Jahren kräftig Kosten sparen und sich stärker auf Fahrzeuge mit besonders hoher Marge ausrichten. Unter anderem dadurch soll Porsche wieder profitabler werden. Der seit Januar amtierende neue Chef Michael Leiters präsentierte am Mittwoch auf einer Investorenveranstaltung im schwäbischen Weissach seine Strategie "Sportwagenschmiede '35", mit der er das Unternehmen nach schwierigen Jahren wieder in die Erfolgsspur bringen will.

"Mit unserer Strategie schaffen wir die Voraussetzungen, um Porsche in drei Phasen deutlich effizienter, produktiver und profitabler zu machen", sagte der Manager. Aktuell gehe es vor allem darum, Kosten zu senken und Porsche finanziell robuster zu machen. Das ist nötig, weil der Autohersteller sich vor allem im einst gewinnträchtigen Markt China auf dauerhaft weniger Geschäft einstellt.

Die operative Gewinnmarge im Konzern soll aber nach wie vor mittelfristig - das heißt etwa 2030 oder 2031 - 10 bis 15 Prozent erreichen und langfristig das obere Ende dieser Spanne. Im ersten Halbjahr 2026 waren es 7,8 Prozent. Absolut strebt Porsche in einigen Jahren einen Umsatz zwischen 41 und 45 Milliarden Euro an (2025: 36,4 Milliarden).

Die im MDax <DE0008467416> notierte Porsche-Vorzugsaktie schwankte nach positivem Handelsstart und lag am Nachmittag ein halbes Prozent im Minus. Bisher hat das Papier in diesem Jahr damit gut 7 Prozent eingebüßt.

Laut Porsche-Finanzchef Jochen Breckner sollen in den kommenden Jahren insbesondere auch bei den Investitionsausgaben und den Forschungs- und Entwicklungskosten die Zügel angezogen werden. In diesem Jahr dürften die Investitionen ihren Höhepunkt erreichen und dann wieder fallen. Aktuell steckt Porsche viel Geld in Antriebstechnik und Modelle.

9 bis 12 Prozent des Umsatzes im Autogeschäft - also ohne die Finanzdienstleistungen gerechnet - sollen mittelfristig regelmäßig als freie Barmittel übrigbleiben, langfristig ist hier ebenfalls das obere Ende des Korridors angepeilt. Im vergangenen Jahr waren es lediglich knapp 5 Prozent. Die Ausschüttungsquote für die Dividende sieht Breckner nun bei mindestens der Hälfte des Nettogewinns statt wie bisher bei rund der Hälfte.

Aus Sicht von Analyst Jose Asumendi von der US-Bank JPMorgan stützen die Aussichten für das Erwirtschaften von Barmitteln künftige Zahlungen an die Aktionäre. Jefferies-Experte Philippe Houchois sprach davon, dass die Erwartungen am Markt generell eher im unteren Bereich der Zielspannen von Porsche gelegen hätten - dass laut Management für das obere Ende der Bandbreiten aber eine deutliche Besserung des Umfelds oder weitere Maßnahmen vonnöten seien.

Porsche will seine Entwicklungskosten für künftige Modellreihen den Angaben nach um bis zu 20 Prozent senken. Die Personalkosten in der Fertigung sollen mittelfristig um bis zu 30 Prozent runter, Verkaufs- und Vertriebskosten um 20 Prozent. Bei den Materialeinzelkosten peilt das Unternehmen eine Senkung von rund zehn Prozent an. Die Anzahl von Modellvarianten soll ebenfalls geringer werden.

Fokus auf Kerngeschäft und schlankere Organisation

Wesentliche Pfeiler der Strategie seien die Fokussierung auf das Kerngeschäft und eine Verschlankung der Organisation. So werden Managementpositionen mittelfristig um 40 Prozent verringert, wie Porsche mitteilte.

Letztlich strebe Porsche eine deutlich niedrigere Gewinnschwelle an, die bereits bei weniger als 200.000 Einheiten erreicht werden soll. Zuletzt seien viele Teile des Konzerns eher auf die Produktion von 350.000 Autos ausgelegt gewesen, sagte Porsche-Chef Leiters - eine Folge des Wachstumskurses in den vergangenen Jahren. Bei welcher Stückzahl die Gewinnschwelle zuletzt lag, dazu machte er keine Angaben.

Klar ist aber, dass er den Konzern auf weniger Masse trimmen will - das gilt in der Autobranche als schwierig, weil in aller Regel Größenvorteile zum Tragen kommen. Bei Porsche soll nun der Anteil besonders teurer Autos von rund einem Drittel auf fast die Hälfte ausgebaut werden. Das soll bis 2030 den durchschnittlichen Verkaufspreis der teuersten 10.000 verkauften Autos von 270.000 Euro auf 330.000 Euro heben. Unter anderem ist ein größeres und teureres SUV als der Cayenne vorgesehen, und ein Zweitürer-Supersportwagen über dem 911er dürfte ebenfalls dazukommen.

Gewinneinbruch im vergangenen Jahr

Das Unternehmen aus Stuttgart hatte zuletzt zu kämpfen - unter anderem mit sinkenden Absatzzahlen, insbesondere in China, einer geringeren Nachfrage nach E-Modellen und den US-Zöllen. Hinzu kamen Milliardenkosten für die Verbrenner-Verlängerung, die den Gewinn des Konzerns 2025 zum größten Teil aufgezehrt haben. Das Ergebnis nach Steuern brach im vergangenen Jahr im Vorjahresvergleich um 91,4 Prozent auf 310 Millionen Euro ein. Im ersten Halbjahr 2026 stabilisierte sich das Ergebnis. Die Krise bei Porsche hatte zuletzt auch die Geschäftszahlen der Konzernmutter Volkswagen <DE0007664039> kräftig belastet.

Schnelle Besserung ist nicht zu erwarten. Das kommende Jahr werde nochmal härter für Porsche, bevor 2028 dann Besserung einsetzen dürfte, sagte Finanzchef Breckner. Absatz und operative Marge würden unter anderem wegen Modellanläufen 2027 unter den Werten für das laufende Jahr liegen, ergänzte er. Aktuell peilt Porsche 2026 einen Umsatz von 35 bis 36 Milliarden Euro an bei einer operativen Marge zwischen 5,5 und 7,5 Prozent.

Im Sommer hatten sich Management und Arbeitnehmer auf ein Sparprogramm geeinigt, das den Abbau von 5.000 weiteren Jobs in der Region Stuttgart bis 2035 vorsieht. Im Gegenzug wurden betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2035 ausgeschlossen. Bereits zuvor gab es bei Porsche Abbauprogramme - auch im Leipziger Werk und bei Tochterfirmen. "Insgesamt wird die Belegschaft im direkten und indirekten Bereich mittelfristig um 25 Prozent reduziert - mit einem strategischen Ziel von 30 Prozent", hieß es./men/jwe/rwi/jsl/he

07.10.2026 | 13:56:36 (dpa-AFX)
HINTERGRUND: Dieser Plan soll Porsche wieder erfolgreich machen
07.10.2026 | 12:37:05 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: VW-Tochter Porsche will sparen und Marge steigern - Aktie schwankt
07.10.2026 | 09:14:19 (dpa-AFX)
Sportwagenbauer Porsche plant mit deutlich weniger Geschäft in China
07.10.2026 | 09:10:32 (dpa-AFX)
ROUNDUP: VW-Tochter Porsche will sparen und Marge steigern - Aktie im Plus
07.10.2026 | 08:07:40 (dpa-AFX)
VW-Tochter Porsche will sparen und Profitabilität steigern
30.09.2026 | 15:34:48 (dpa-AFX)
Musterverfahren zu VW-Übernahme: BGH weist Beschwerden ab