•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf

Mini-Future Short 227,096 open end: Basiswert NVIDIA

DN60VH / DE000DN60VH7 //
Quelle: DZ BANK: Geld 21.10. 16:00:26, Brief 21.10. 16:00:26
DN60VH DE000DN60VH7 // Quelle: DZ BANK: Geld 21.10. 16:00:26, Brief 21.10. 16:00:26
1,62 EUR
Geld in EUR
1,63 EUR
Brief in EUR
--
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 220,30 USD
Quelle : NASDAQ , 15:45:24
  • Basispreis
    238,451 USD
  • Knock-Out-Barriere
    227,096 USD
  • Abstand zum Basispreis in % 8,24%
  • Abstand zum Knock-Out in % 3,08%
  • Hebel 12,03x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
  •  
  •  
  •  
  •  
Hinweis der DZ BANK:

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.

Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025

Chart

Mini-Future Short 227,096 open end: Basiswert NVIDIA

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 21.10. 16:00:26
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DN60VH / DE000DN60VH7
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Mini-Future
Produkttyp short (fallende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Emissionsdatum 21.10.2026
Erster Handelstag 21.10.2026
Handelszeiten 08:00 - 22:00 Hinweise zur Kursstellung
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
238,451 USD
Knock-Out-Barriere
227,096 USD
Knock-Out-Barriere erreicht Nein
Anpassungsprozentsatz p.a. -0,58372% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 4,50%
Anpassungshistorie KO-Schwelle und Basispreis
DatumKO-SchwelleBasispreis
21.10.2026227,096 USD238,451 USD

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 21.10.2026, 16:00:26 Uhr mit Geld 1,62 EUR / Brief 1,63 EUR
Spread Absolut 0,01 EUR
Spread Homogenisiert 0,10 EUR
Spread in % des Briefkurses 0,61%
Hebel 12,03x
Abstand zum Knock-Out Absolut 6,796 USD
Abstand zum Knock-Out in % 3,08%
Performance seit Auflegung in % -19,00%

Basiswert

Basiswert
Kurs 220,30 USD
Diff. Vortag in % 1,77%
52 Wochen Tief 164,28 USD
52 Wochen Hoch 243,37 USD
Quelle NASDAQ, 15:45:24
Basiswert NVIDIA Corp.
WKN / ISIN 918422 / US67066G1040
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Technologie

Produktbeschreibung

Art:
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung nach deutschem Recht.

Laufzeit:
Dieses Produkt hat keine feste Laufzeit. Es kann jedoch durch den Anleger ausgeübt oder durch die DZ BANK gekündigt werden. Zudem endet die Laufzeit des Produkts automatisch, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt.

Ziele:
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Es bietet eine überproportionale (gehebelte) Partizipation an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises.

Während der Laufzeit des Produkts werden der Basispreis und die Knock-out-Barriere zu in den Produktbedingungen definierten Terminen regelmäßig angepasst. Hierbei werden Finanzierungskosten über einen spezifischen Marktzins sowie Kosten im Zusammenhang mit dem Produkt zzgl. einer Marge für die DZ BANK durch den Bereinigungsfaktor wertmindernd berücksichtigt. Eine Anpassung verschiedener Produktparameter erfolgt grundsätzlich auch, um Dividendenzahlungen (bereinigt um etwaige Steuern) im Basiswert im Produkt zu berücksichtigen.

Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Das Produkt reagiert grundsätzlich in die entgegengesetzte Richtung zur Wertentwicklung des Basiswerts. Daher kann ein steigender Kurs des Basiswerts den Wert des Produkts erheblich verringern.

Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK:

Sie sind berechtigt, das Produkt zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 06.11.2026) einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken und die einzulösenden Produkte bei der DZ BANK eingegangen sind. Darüber hinaus hat die DZ BANK das Recht, die WKN insgesamt, jedoch nicht teilweise, zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 06.11.2026) ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch die DZ BANK ist mindestens 10 Bankarbeitstage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen.

Nach frist- und formgerechter Einlösung durch Sie oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin pro Produkt dem EUR-Gegenwert der Differenz aus dem Basispreis und dem Referenzpreis, welche mit dem Bezugsverhältnis multipliziert wird: ((Basispreis - Referenzpreis) x Bezugsverhältnis). Der EUR-Gegenwert wird dabei auf Basis des in den Produktbedingungen festgelegten maßgeblichen EUR/USD-Kurses errechnet.

Automatische Beendigung des Produkts:

Das Produkt endet automatisch mit sofortiger Wirkung, wenn das in den Produktbedingungen definierte Ereignis eintritt (Knock-out-Ereignis). Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder über der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin dem EUR-Gegenwert der Differenz aus dem Basispreis und einem von der DZ BANK innerhalb einer in den Produktbedingungen definierten Bewertungsfrist ermittelten Kurs des Basiswerts, welche mit dem Bezugsverhältnis multipliziert wird: ((Basispreis - innerhalb der Bewertungsfrist ermittelter Kurs ) x Bezugsverhältnis).
Ist der so ermittelte Rückzahlungsbetrag nicht positiv, beträgt der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin 0,001 EUR pro Produkt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Produkte der WKN DN60VH berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Produkte der WKN DN60VH halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte der WKN DN60VH, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.


Dieses Produkt ist nicht währungsgesichert. Die Entwicklung des EUR/USD-Wechselkurses hat damit Auswirkungen auf die Höhe des in EUR zahlbaren Rückzahlungsbetrags.

Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher negativ

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Positive Analystenhaltung seit 28.08.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
8,6

Erwartetes KGV für 2029

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Hoch

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
64,4%

Starke Korrelation mit dem SP500

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 5.231,87 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist NVIDIA ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 28.08.2026 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 28.08.2026 bei einem Kurs von 217,55 eingesetzt.
Preis Fairer Preis, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell angemessen.
Relative Performance -3,4% Unter Druck (vs. SP500) Dividendenbereinigt liegt die Aktie über vier Wochen betrachtet -3,4% hinter dem SP500 zurück.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 16.10.2026 Der dividendenbereinigte technische 40-Tage Trend ist seit dem 16.10.2026 negativ.
Wachstum KGV 1,8 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 8,6 Erwartetes KGV für 2029 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2029.
Langfristiges Wachstum 14,7% Wachstum heute bis 2029 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2029.
Anzahl der Analysten 46 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 46 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 0,4% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 3,69% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Hoch Die Aktie ist seit dem 09.10.2026 als Titel mit hoher Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich 112 zu verstärken.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,8%.
Beta 1,85 Hohe Anfälligkeit vs. SP500 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,85% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 64,4% Starke Korrelation mit dem SP500 64,4% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 53,40 USD Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 53,40 USD oder 0,25% Das geschätzte Value at Risk beträgt 53,40 USD. Das Risiko liegt deshalb bei 0,25%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 33,4%
Volatilität der über 12 Monate 35,6%

News

21.10.2026 | 15:23:37 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Medien und KI: Welche Strategie - verklagen, regeln, nutzen?

(Neu: 6. Absatz neu, ehemals 5. Absatz wurde gestrichen, Absatz zur BR Intendantin gekürzt)

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Chefredakteur der "Zeit", Jochen Wegner, hat sich für ein konsequentes juristisches Vorgehen gegen KI-Unternehmen ausgesprochen, die journalistische Inhalte ohne Erlaubnis nutzen. "Wir müssen alle KI-Anbieter für ihren Datendiebstahl verklagen", sagte Wegner bei den Medientagen München. Er betonte zugleich: "Das ist aber kein Geschäftsmodell." Die Medienbranche dürfe sich nicht allein auf rechtliche Schritte und Regulierung verlassen, sondern müsse auch die Chancen neuer Technologien nutzen.

Die "Zeit" setzt auf eine Mischung aus Abwehr und Zusammenarbeit. Einerseits versuche das Medienhaus, unerlaubte Zugriffe von KI-Anbietern auf ihre Inhalte technisch zu verhindern. Andererseits arbeite die "Zeit" in einem Pilotprojekt mit Google zusammen. Der Konzern dürfe gegen Bezahlung eine begrenzte Auswahl von Artikeln für KI-Anwendungen nutzen, sagte Wegner. Dabei sei genau festgelegt, wofür die Texte verwendet werden dürften und wofür nicht.

Abos über soziale Netzwerke

Wegner rechnet damit, dass sich daraus künftig neue Geschäftsmodelle entwickeln könnten. Denkbar seien etwa Abonnements, mit denen Nutzer über einen KI-Assistenten direkt auf die Inhalte verschiedener Medien zugreifen könnten. Voraussetzung seien klare Regeln und eine angemessene Bezahlung.

Welche Möglichkeiten neue Technologien für Medienunternehmen bieten, zeigt sich Wegner zufolge auch bei der Verbreitung journalistischer Inhalte. Die "Zeit" habe vor rund zwei Jahren ein eigenes Team für TikTok aufgebaut. Ursprünglich sei es vor allem darum gegangen, jüngere Menschen zu erreichen. Inzwischen profitiere davon auch das Kerngeschäft.

BR-Chefin: Recherche und Nähe vor Ort

Die Intendantin des Bayerischen Rundfunks (BR), Katja Wildermuth, sieht die Stärken journalistischer Medien vor allem in eigenen Recherchen und der Nähe zum Publikum. Automatisierte Kurznachrichten könnten auch andere Anbieter produzieren. Reporter, die vor Ort recherchierten, Zusammenhänge erklärten und Themen über längere Zeit verfolgten, ließen sich dagegen nicht einfach durch KI ersetzen. Für die ARD sei hier die regionale Berichterstattung ein wichtiger Vorteil.

WDR-Intendantin warnt vor monopolistischen Strukturen

Katrin Vernau, Intendantin des Westdeutschen Rundfunks (WDR), warnte vor dominanten Strukturen der digitalen Plattformen. Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sei es, glaubwürdige Informationen zur Verfügung zu stellen, sagte Vernau. Es werde allerdings immer schwerer, mit diesen Informationen das Publikum zu erreichen, "weil wir eben mittlerweile mit den großen Plattformen monopolistische Strukturen haben, die einen fairen Wettbewerb nicht so ermöglichen". Da sei auch der Gesetzgeber gefragt.

Sender-CEO Giordani: Lösungen der Medien selbst gefragt

ProSiebenSat.1-Vorstandschef Marco Giordani kritisierte die mangelnde Transparenz der großen Plattformen. Diese seien für Medienunternehmer zwar ein wichtiger Weg, um ihr Publikum zu erreichen. Problematisch sei aber, dass häufig nicht nachvollziehbar sei, nach welchen Kriterien die Plattformen journalistische Inhalte ausspielten. Die Medienunternehmen müssten sich an hohe Standards bei Transparenz und Verantwortung halten, während die Algorithmen der Plattformen weitgehend undurchsichtig blieben.

Giordani räumte zugleich ein, dass die Regulierung mit der rasanten Entwicklung des Marktes nur schwer mithalten könne. Medienunternehmen dürften deshalb nicht allein auf neue gesetzliche Vorgaben warten, sondern müssten selbst Lösungen entwickeln.

Söder setzt auf europäische Regeln

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert angesichts der wachsenden Macht internationaler Technologieunternehmen eine stärkere europäische Medienregulierung. "Letztlich brauchen wir dazu eine europäische Idee", sagte Söder. Das deutsche Medienrecht orientiere sich noch an Realitäten, die es eigentlich nicht mehr gebe. Die bisherigen Verfahren seien zu langsam, um mit der rasanten Entwicklung der internationalen Medienwelt Schritt zu halten.

Söder sprach sich dafür aus, auf europäischer Ebene stärker zu regeln, wer den Zugang zu Medieninhalten kontrolliert, wie dafür bezahlt wird und wer über Inhalte bestimmen kann. Europa müsse dabei schneller werden. "Die Mühlen in Europa mahlen manchmal sehr langsam, leider." Bayern werde sich für entsprechende Lösungen einsetzen.

Medienaufseher Schmiege: Transparenz und fairer Zugang

Auch der Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), Thorsten Schmiege, warnte vor der Macht großer Plattformen. Viele aktuelle Probleme hingen damit zusammen, dass sich Deutschland und Europa technologisch und wirtschaftlich in starke Abhängigkeiten begeben hätten. "Wenn wenige Plattformen zentrale Bedingungen unserer Meinungsbildung prägen, braucht die demokratische Medienordnung eine Antwort", sagte Schmiege. Er ist auch Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) in ganz Deutschland.

Nötig seien transparente Verfahren und faire Zugangsbedingungen. Während es früher bei der Sicherung der Meinungsvielfalt um die Vergabe von Rundfunkfrequenzen oder Kabelplätzen gegangen sei, stelle sich heute die Frage, ob journalistische Angebote in den Feeds der großen Plattformen überhaupt noch sichtbar seien.

Die Medientage München sind mit erwarteten mehr als 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eines der größten Branchentreffen im deutschsprachigen Raum. Die dreitägige Konferenz findet in diesem Jahr zum 40. Mal statt./svv/fd/jdg/DP/mis

21.10.2026 | 14:55:09 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Nvidia-Chef Huang sieht Europa als KI-Schlüsselakteur
21.10.2026 | 13:55:51 (dpa-AFX)
Nvidia-Chef Huang sieht Europa als KI-Schlüsselakteur
20.10.2026 | 16:59:56 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Regierung wirbt um Investoren: 'Deutschland ist zurück'
19.10.2026 | 20:41:32 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Roter Teppich: Wie Kanzler Merz um Investoren wirbt
19.10.2026 | 20:20:14 (dpa-AFX)
Merz und Nvidia wollen KI in der Industrie vorantreiben
19.10.2026 | 15:32:23 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Investitionsgipfel in Berlin - Merz rollt roten Teppich aus