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Endlos Turbo Short 58,9355 open end: Basiswert RWE

DN7E6K / DE000DN7E6K6 //
Quelle: DZ BANK: Geld 03.11., Brief 03.11.
DN7E6K DE000DN7E6K6 // Quelle: DZ BANK: Geld 03.11., Brief 03.11.
0,22 EUR
Geld in EUR
0,27 EUR
Brief in EUR
--
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 56,84 EUR
Quelle : Xetra , 03.11.
  • Basispreis
    58,9355 EUR
  • Knock-Out-Barriere
    58,9355 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 3,69%
  • Abstand zum Knock-Out in % 3,69%
  • Hebel 21,01x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
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Hinweis der DZ BANK:

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.

Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025

Chart

Endlos Turbo Short 58,9355 open end: Basiswert RWE

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 03.11. 21:58:04
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DN7E6K / DE000DN7E6K6
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Endlos Turbo
Produkttyp short (fallende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Emissionsdatum 03.11.2026
Erster Handelstag 03.11.2026
Handelszeiten 08:00 - 22:00 Hinweise zur Kursstellung
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
58,9355 EUR
Knock-Out-Barriere
58,9355 EUR
Knock-Out-Barriere erreicht Nein
Anpassungsprozentsatz p.a. -1,55200% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 4,00%
Anpassungshistorie KO-Schwelle und Basispreis
DatumKO-SchwelleBasispreis
04.11.202658,9355 EUR58,9355 EUR
03.11.202658,938 EUR58,938 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 03.11.2026, 21:58:04 Uhr mit Geld 0,22 EUR / Brief 0,27 EUR
Spread Absolut 0,05 EUR
Spread Homogenisiert 0,50 EUR
Spread in % des Briefkurses 18,52%
Hebel 21,01x
Abstand zum Knock-Out Absolut 2,0955 EUR
Abstand zum Knock-Out in % 3,69%
Performance seit Auflegung in % 15,79%

Basiswert

Basiswert
Kurs 56,84 EUR
Diff. Vortag in % 0,57%
52 Wochen Tief 42,020 EUR
52 Wochen Hoch 62,00 EUR
Quelle Xetra, 03.11.
Basiswert RWE AG
WKN / ISIN 703712 / DE0007037129
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Versorger

Produktbeschreibung

Art:
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung nach deutschem Recht.

Laufzeit:
Dieses Produkt hat keine feste Laufzeit. Es kann jedoch durch den Anleger ausgeübt oder durch die DZ BANK gekündigt werden. Zudem endet die Laufzeit des Produkts automatisch, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt.

Ziele:
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Es bietet eine überproportionale (gehebelte) Partizipation an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises.

Während der Laufzeit des Produkts werden der Basispreis und die Knock-out-Barriere zu in den Produktbedingungen definierten Terminen regelmäßig angepasst. Hierbei werden Finanzierungskosten über einen spezifischen Marktzins sowie Kosten im Zusammenhang mit dem Produkt zzgl. einer Marge für die DZ BANK durch den Bereinigungsfaktor wertmindernd berücksichtigt. Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem aktuellen Basispreis. Eine Anpassung verschiedener Produktparameter erfolgt grundsätzlich auch, um Dividendenzahlungen (bereinigt um etwaige Steuern) im Basiswert im Produkt zu berücksichtigen.

Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Das Produkt reagiert grundsätzlich in die entgegengesetzte Richtung zur Wertentwicklung des Basiswerts. Daher kann ein steigender Kurs des Basiswerts den Wert des Produkts erheblich verringern.

Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK:

Sie sind berechtigt, das Produkt zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 19.11.2026) einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken und die einzulösenden Produkte bei der DZ BANK eingegangen sind. Darüber hinaus hat die DZ BANK das Recht, die WKN insgesamt, jedoch nicht teilweise, zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 19.11.2026) ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch die DZ BANK ist mindestens 10 Bankarbeitstage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen.

Nach frist- und formgerechter Einlösung durch Sie oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin pro Produkt der Differenz aus dem Basispreis und dem Referenzpreis, welche mit dem Bezugsverhältnis multipliziert wird: ((Basispreis - Referenzpreis) x Bezugsverhältnis).

Automatische Beendigung des Produkts:

Das Produkt endet automatisch mit sofortiger Wirkung, wenn das in den Produktbedingungen definierte Ereignis eintritt (Knock-out-Ereignis). Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder über der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall beträgt der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin 0,001 EUR pro Produkt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Produkte der WKN DN7E6K berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Produkte der WKN DN7E6K halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte der WKN DN7E6K, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.


Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher positiv

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Negative Analystenhaltung seit 16.10.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
15,9

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Niedrig

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
25,1%

Schwache Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 50,14 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist RWE ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 16.10.2026 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 16.10.2026 bei einem Kurs von 59,04 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell leicht unterbewertet.
Relative Performance -3,7% Unter Druck (vs. STOXX600) Dividendenbereinigt liegt die Aktie über vier Wochen betrachtet -3,7% hinter dem STOXX600 zurück.
Mittelfristiger Trend Neutrale Tendenz, zuvor jedoch (seit dem 20.10.2026) negativ Die Aktie wird in der Nähe ihres dividendenbereinigten 40-Tage Durchschnitts gehandelt (in einer Bandbreite von +1,75% bis -1,75%). Zuvor unterlag der Wert einem negativen Trend (seit dem 20.10.2026).
Wachstum KGV 1,0 7,48% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 7,48%.
KGV 15,9 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 13,0% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 18 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 18 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 2,5% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 39,60% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Niedrig Niedrig, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich -63 abzuschwächen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,5%.
Beta 0,54 Geringe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,54% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 25,1% Schwache Korrelation mit dem STOXX600 Die Kursschwankungen sind wenig abhängig von den Indexbewegungen.
Value at Risk 4,28 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 4,28 EUR oder 0,07% Das geschätzte Value at Risk beträgt 4,28 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,07%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 23,3%
Volatilität der über 12 Monate 25,8%

News

03.11.2026 | 15:19:29 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Neue Gaskraftwerke: Zuschläge fast nur für RWE und Leag

(Neu: weitere Stellungnahmen in den Absätzen 9, 10, 11 und 13.)

BONN (dpa-AFX) - Neue Gaskraftwerke für die Stromerzeugung bei Dunkelflauten werden bis spätestens 2031 in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Bayern und Baden-Württemberg entstehen. Dies ist das Ergebnis einer ersten Ausschreibungsrunde der Bundesnetzagentur. Die Zuschläge gingen in dieser Runde fast alle an die Energiekonzerne RWE <DE0007037129> und Leag, die überwiegend an bestehenden oder früheren Kohlekraftwerksstandorten neue Kraftwerke errichten wollen. Eine weitere Bieterrunde startet in Kürze.

Die neuen Kraftwerke sollen im Zuge des bis 2038 geplanten schrittweisen Ausstiegs aus der Kohleverstromung die Versorgungssicherheit mit Strom gewährleisten. Als Backups sollen sie vor allem dafür sorgen, dass bei zu wenig Energiegewinnung aus Wind und Sonne trotzdem genug Strom da ist. Die neuen Anlagen sollen zunächst Erdgas verbrennen. Spätestens 2045 sollen die Gaskraftwerke dann aber mit klimafreundlich erzeugtem Wasserstoff laufen.

Betreiber erhalten 15 Jahre lang Geld für die Bereitstellung

Die Bundesnetzagentur hat jetzt die ersten Kraftwerksprojekte benannt, die für das Bereithalten der sogenannten Erzeugungskapazität 15 Jahre lang Geld bekommen sollen - auch wenn sie möglicherweise nur wenige Stunden im Jahr laufen. Ermittelt wurden sie in einem Bieterverfahren, bei dem 41 Gebote abgegeben wurden. Geplant sind noch zwei weitere Ausschreibungen.

Elf Gebote erhielten einen Zuschlag. Bieter dieser Projekte waren die Unternehmen RWE, Leag, die Leag-Tochtergesellschaft Gaskraftwerk Leipheim und die Stadtwerke Karlsruhe, die mehrheitlich in Kommunalbesitz sind. Nach dpa-Informationen wurden auch Gebote für Batteriespeicher abgegeben, die sich preislich aber nicht durchsetzen konnten.

Energiekonzern Leag bekommt sieben Zuschläge

Die neuen Gaskraftwerke liegen in Brandenburg (4 Zuschläge für den Leag-Standort Jänschwalde), Nordrhein-Westfalen (3 Zuschläge für die RWE-Standorte Voerde, Weisweiler und Werne), Sachsen (2 Zuschläge für den Leag-Standort Boxberg), Bayern (1 Zuschlag für den Leag-Standort Leipheim) und Baden-Württemberg (1 Zuschlag für den Standort Karlsruhe).

Zusammen haben die elf Projekte eine Stromerzeugungskapazität von 5.160 Megawatt ( 5,16 Gigawatt). Die Betreiber sollen pro Jahr im Durchschnitt rund 155.300 Euro je Megawattstunde erhalten, insgesamt also rund 800 Millionen Euro. Die Kosten sollen durch eine neue Umlage von allen Stromverbrauchern getragen werden. Um wie viel der Strom dann teurer wird, ist aber noch offen, weil es noch weitere Ausschreibungen gibt.

Reiche: Erneuerbaren-Ausbau und Kohleausstieg wird abgesichert

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche nannte die erste Ausschreibung einen großen Erfolg. Mit den neuen Gaskraftwerken werde gesicherte Leistung geschaffen, die spätestens ab 2031 dann zur Verfügung stehe, wenn Wind und Sonne nicht ausreichend Strom lieferten. "Damit sichern wir den weiteren Ausbau der Erneuerbaren und den Kohleausstieg ab", sagte die CDU-Politikerin in Berlin.

Das Energieunternehmen Leag will die neuen Anlagen in Jänschwalde und Boxberg nach eigenen Angaben unter Nutzung vorhandener Kraftwerksinfrastruktur errichten und perspektivisch für den Einsatz von Wasserstoff ertüchtigen. "Wir bleiben ein Motor für die Transformation der Energielandschaft in Ostdeutschland, denn Energie liegt seit Generationen in unserer DNA", erklärte Leag-Chef Adi Roesch laut Mitteilung.

53 Prozent der Zuschläge gingen an Kraftwerke, die im sogenannten netztechnischen Norden liegen, zu dem auch Ostdeutschland gehört. Die übrigen liegen im netztechnischen Süden, dem auch NRW zugerechnet wird. NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) nannte diesen Aspekt "nicht unproblematisch". "So fehlen insbesondere Zuschläge in der erforderlichen Größenordnung im netztechnischen Süden und damit in der Nähe der Lastzentren, also dort, wo der Strom auch verbraucht wird", erklärte sie laut einer Mitteilung.

Die baden-württembergische Energieministerin Thekla Walker kritisierte, dass "statt neuer, moderner Kraftwerke (...) nun mehrere Projekte in Brandenburg mit umgerüsteten alten Kohlekraftwerken zum Zug" kämen. Diese würden durch einen geringeren Wirkungsgrad hohe Folgekosten durch mehr Gasimporte verursachen, sagte die Grünen-Politikerin.

Der Stadtwerkeverband VKU monierte, dass vor allem zwei Energiekonzerne Zuschläge erhalten hätten. "Wir sehen eine Marktkonzentration, die für den Wettbewerb bei der Stromerzeugung keine gute Nachricht ist", sagt VKU-Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing. "Es war zwar eine wettbewerbsintensive Ausschreibung, aber das Ergebnis bedeutet trotzdem Konzentration", so Liebing.

DUH-Kritik: Geschäftsinteressen fossiler Megakonzerne dominieren

Kritik kam auch von der Deutschen Umwelthilfe (DUH). "Die Bundesregierung lässt Stromkundinnen und Stromkunden für neue fossile Kraftwerke zahlen und verkauft das als Versorgungssicherheit", erklärte DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner. Die Leag lasse sich jetzt den Umbau ihres alten Braunkohleparks subventionieren. Dies zeige, "dass hier die Geschäftsinteressen fossiler Megakonzerne dominieren".

Greenpeace bemängelte, dass Alternativen wie Batteriespeicher in der ersten Ausschreibung faktisch ausgeschlossen gewesen seien. "Wer heute Milliarden in fossile Kraftwerke steckt, macht uns auch in der nächsten Gaspreiskrise abhängig von fossilen Preisschocks und bremst die Energiewende aus", erklärte Greenpeace-Energieexpertin Noemi Mundhaas./tob/DP/mis

03.11.2026 | 13:15:36 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Neue Gaskraftwerke: Zuschläge fast nur für RWE und Leag
03.11.2026 | 11:31:40 (dpa-AFX)
Neue Gaskraftwerke sollen bei Dunkelflauten einspringen
03.11.2026 | 10:59:25 (dpa-AFX)
KI-Boom lässt Strombedarf von Rechenzentren stark steigen
03.11.2026 | 10:45:33 (dpa-AFX)
Wirtschaftsministerin Reiche trommelt wieder für neue Gaskraftwerke
23.10.2026 | 14:39:23 (dpa-AFX)
NRW: Lkw-Sonntagsfahrverbot bleibt fast bis Jahresende ausgesetzt
20.10.2026 | 16:59:56 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Regierung wirbt um Investoren: 'Deutschland ist zurück'