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Alstom S.A.

A0F7BK / FR0010220475 //
Quelle: Paris: 30.03.2026, 17:35:41
A0F7BK FR0010220475 // Quelle: Paris: 30.03.2026, 17:35:41
Alstom S.A.
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Quelle: Euronext Paris: 30.03. 17:35:41
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG

Hebelfinder

Fundamentalanalyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Positive Analystenhaltung seit 27.03.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
9,8

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
54,2%

Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 12,56 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist ALSTOM ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 27.03.2026 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 27.03.2026 bei einem Kurs von 23,60 eingesetzt.
Preis Unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell unterbewertet.
Relative Performance -7,3% Unter Druck (vs. STOXX600) Dividendenbereinigt liegt die Aktie über vier Wochen betrachtet -7,3% hinter dem STOXX600 zurück.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 03.03.2026 Der dividendenbereinigte technische 40-Tage Trend ist seit dem 03.03.2026 negativ.
Wachstum KGV 1,6 >40% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 1,5 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall über 40%.
KGV 9,8 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 14,3% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 10 Bei den Analysten von mittlerem Interesse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 10 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 1,4% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 13,71% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 24.03.2026 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Durchschnittliche Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. mittlere Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 3,3%.
Beta 1,27 Hohe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,27% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 54,2% Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600 54,2% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 2,84 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 2,84 EUR oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 2,84 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 43,0%
Volatilität der über 12 Monate 36,7%

News

14.03.2026 | 07:12:09 (dpa-AFX)
Rüstungsboom: Wie profitiert der Osten vom Milliardenmarkt?

DRESDEN (dpa-AFX) - Kriege, Krisen, Zeitenwende - die Nachfrage nach Rüstungsgütern hat der deutschen Industrie einen Aufschwung beschert. Laut dem Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri ist Deutschland inzwischen viertgrößter Waffenexporteur der Welt.

Was davon kommt im Osten an? Zu wenig, findet Martin Kurczyk, Vorstand des neu gegründeten Mitteldeutschen Instituts für Sicherheitsindustrie (MISI) in Leipzig. Das müsse sich ändern. Auch, um die Menschen in Ostdeutschland mit den enormen Verteidigungsausgaben der Bundesregierung - 108 Milliarden allein in diesem Jahr - "zu versöhnen", findet der langjährige Generalmajor der Bundeswehr. Es sei "ungerecht", wenn diese Ausgaben nur in alten Bundesländern in Form von Wertschöpfung ankämen. Ziel müsse sein, dass Investitionen "analog der Größe der Einwohnerzahl" anteilig auch nach Mitteldeutschland zurückflössen. Kurczyks Rechnung nach wären das etwa zehn Prozent der in Deutschland entstehenden Wertschöpfung.

Wie groß ist die ostdeutsche Rüstungsbranche im Vergleich?

Zahlen zur Rüstungsbranche in Ostdeutschland gibt es kaum. Etwas Licht ins Dunkel bringt die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsgruppe BSW im Jahr 2024. Darin heißt es, für den Zeitraum von Januar bis zum 15. Oktober 2024 wurden für Sachsen Exportgenehmigungen für Rüstungsgüter und Kriegswaffen im Wert von gut 2,2 Millionen Euro erteilt, für Sachsen-Anhalt rund 7,9 Millionen Euro und für Thüringen rund 90 Millionen Euro. Zum Vergleich: Spitzenreiter im selben Zeitraum war Niedersachsen mit 3,9 Milliarden Euro gefolgt von Baden-Württemberg und Bayern mit je etwa 2,3 Milliarden Euro.

Die Gründe dafür sind historisch, sagt Peter Scheben vom Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV). Die Rüstungsindustrie sei traditionell stärker im Westen angesiedelt. Der Verband führe aktuell für Sachsen 16 Mitgliedsunternehmen. In Sachsen-Anhalt sind es vier und in Thüringen sieben.

Doch es gab zuletzt auch Bewegung: Im vergangenen Jahr hatte der Rüstungskonzern KNDS den früheren Alstom <FR0010220475>-Standort für Eisenbahnwaggonbau in Görlitz übernommen. Dort werden seitdem Panzerteile produziert. In Sachsen-Anhalt will die Rheinmetall <DE0007030009> AG Millionen in ihren Standort in Silberhütte im Harz investieren. Das Unternehmen hatte vergangenes Jahr zudem die Munitionsfirma Muni Berka in Dietersdorf (Kreis Mansfeld-Südharz) übernommen.

Welche Branchen im Osten können profitieren?

Aus Sicht von Thomas Horn, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS), ergeben sich Chancen unter anderem für die Branchen Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Elektronik und Luft- und Raumfahrt. Auch die aktuell krisengeplagten Autozulieferer können profitieren, glaubt Jens Katzek, Geschäftsführer des Automotive-Clusters Ostdeutschland (ACOD). Die Unternehmen seien es gewohnt, "in großen Stückzahlen in hoher Präzision unter einem engen regulatorischen Korsett" zu arbeiten. Das sei "genau dasselbe wie auch im Verteidigungsbereich". Das Thüringer Wirtschaftsministerium sieht "ausreichend Potenzial, damit Thüringer Unternehmen wegbrechende Geschäftsfelder in anderen Branchen zumindest teilweise durch solche neuen Geschäftsfelder ersetzen können".

Wie groß ist das Interesse an Rüstungsaufträgen?

Das Interesse scheint riesig. So schildern es alle Befragten. Ein Informationsforum der Thüringer Landesentwicklungsgesellschaft im vergangenen Jahr platzte aus allen Nähten - knapp 300 Unternehmensvertreter waren vor Ort. Weitere Foren und "thematische Reisen" seien geplant, teilt das Wirtschaftsministerium mit. Es gebe "zahlreiche Anfragen zum potenziellen Einstieg in die Lieferketten", so Sachsens oberster Wirtschaftsförderer Thomas Horn. Sachsen-Anhalts Wirtschaftsministerium bestätigt ein wachsendes Interesse bei Automobilzulieferern. Der Bundesverband BDSV und auch Martin Kurczyk vom MISI berichten von einem dauerhaft hohen Aufkommen neuer Mitgliedsanträge. Zentral für eine Aufnahme sei für Kurczyk aber nicht allein Geschäftsinteresse, sondern auch die "Haltung". Er erwarte, dass neue Mitglieder Interesse daran hätten "das, was ich kann, einzusetzen für die Sicherheit unseres Landes".

Ist die Rüstung Zukunftsbranche oder eher zweites Standbein?

Rüstungsaufträge seien "kein Allheilmittel" für die krisengeplagte Autoindustrie, so ACOD-Chef Jens Katzek. Er kenne "niemanden, der die Hoffnung hat, hier verliere ich im Autobereich mein Geschäft und deshalb werde ich zu 100 Prozent jetzt in den militärischen Bereich gehen". Für viele gehe es darum, fünf oder 15 Prozent ihres Umsatzes in diesem Feld zu erzielen. Das berichtet auch ein im Erzgebirge ansässiges Unternehmen der Automotive-Branche, das auch im Verteidigungsbereich arbeitet. Einen deutlichen Auftragsboom gebe es bislang nicht. Es gehe eher um ein "Zubrot".

MISI-Chef Kurczyk empfiehlt, die Verteidigungsbranche eher als zweites Standbein zu betrachten. Doch das Potenzial sei dank voller Auftragsbücher bei den größten Rüstungsunternehmen groß: "Da ist noch nichts produziert, aber die müssen liefern", so der Experte. Sich selbst hat der neu gegründete Branchenverband ambitionierte Ziele gegeben: Bis Ende 2027 will der Verein nach eigenen Planungen eine wesentliche Rolle bei Investitionen von mehr als 200 Millionen Euro in Mitteldeutschland spielen und zur Schaffung von über 1.000 Arbeitsplätzen beitragen, nicht allein im Bereich Rüstung, sondern auch beim zivilen Schutz, dem Schutz kritischer Infrastruktur und der Cyber-Sicherheit./mse/DP/zb

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