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Rheinmetall AG
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Analysten neutral, zuvor positiv (seit 30.06.2026)

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
13,8

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Hoch

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
29,9%

Schwache Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 56,07 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist RHEINMETALL ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Analysten neutral, zuvor positiv (seit 30.06.2026) Die Gewinnprognosen pro Aktie haben sich in den letzten 7 Wochen nicht wesentlich verändert (Veränderungen zwischen +1% bis -1% werden als neutral betrachtet). Das letzte signifikante Analystensignal war positiv und hat am 30.06.2026 bei einem Kurs von 990,50 eingesetzt.
Preis Unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell unterbewertet.
Relative Performance -12,8% Unter Druck (vs. STOXX600) Dividendenbereinigt liegt die Aktie über vier Wochen betrachtet -12,8% hinter dem STOXX600 zurück.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 25.08.2026 Der dividendenbereinigte technische 40-Tage Trend ist seit dem 25.08.2026 negativ.
Wachstum KGV 1,5 >40% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 1,5 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall über 40%.
KGV 13,8 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 19,1% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 22 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 22 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 1,9% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 26,48% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Hoch Hoch, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Starke Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. starke Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 4,9%.
Beta 1,18 Hohe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,18% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 29,9% Schwache Korrelation mit dem STOXX600 Die Kursschwankungen sind wenig abhängig von den Indexbewegungen.
Value at Risk 332,53 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 332,53 EUR oder 0,32% Das geschätzte Value at Risk beträgt 332,53 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,32%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 42,7%
Volatilität der über 12 Monate 53,0%

News

07.09.2026 | 14:17:29 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: VW-Werk Osnabrück soll Rüstungsstandort werden

(neu: mehr Details und Hintergrund)

OSNABRÜCK (dpa-AFX) - Das VW <DE0007664039>-Werk Osnabrück soll mit Rüstungsaufträgen eine Zukunft bekommen. Volkswagen <DE0007664039>, das Land Niedersachsen und der Investor Aurelius Capital haben Eckpunkte für einen Verkauf vereinbart, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Nach dem Ende der Auto-Produktion im Sommer 2027 soll der Standort schrittweise zu einem Kompetenzzentrum für Sicherheits- und Verteidigungslösungen entwickelt werden.

Der Plan sieht vor, dass Aurelius als Mehrheitseigentümer gemeinsam mit dem Land die Volkswagen Osnabrück GmbH übernimmt. Das Ziel der Transaktion sei, den Standort langfristig zu erhalten. Der mögliche Kaufpreis war zunächst nicht bekannt. Die nun angesteuerte Lösung bietet dem Betriebsrat zufolge eine Zukunft für knapp 1.400 der derzeit 1.800 Beschäftigten. Damit zeichnet sich für rund drei Viertel der Belegschaft eine Anschlussperspektive ab.

VW-Vorstandschef Oliver Blume sprach von einem wichtigen Schritt, um dem Standort eine industrielle Zukunft zu eröffnen. "Volkswagen steht zu seiner Verantwortung für Osnabrück", sagte Blume. Der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) betonte, dass Deutschland und Europa angesichts der veränderten Sicherheitslage ihre Fähigkeiten stärken und unabhängiger werden müssten. "Niedersachsen will dazu beitragen, dass daraus Wertschöpfung und sichere Beschäftigung entstehen", sagte Lies, der Mitglied im VW-Aufsichtsrat ist.

"Iron Dome"-Hersteller spielt wichtige Rolle

Als erstes Ankerprojekt ist den Angaben nach eine Zusammenarbeit mit dem israelischen Rüstungskonzern Rafael vorgesehen. Das Unternehmen fertigt unter anderem Luftverteidigungssysteme und Lenkflugkörper sowie Anlagen für den elektronischen Kampf. Bekannt ist Rafael als Hersteller des "Iron Dome", mit dem Israel Raketen, Marschflugkörper und Drohnen bekämpft.

Die Kooperation soll den Weg für weitere Partnerschaften und Projekte unter dem Dach der neuen Gesellschaft ebnen. Rafael-Chef Joav Tourgeman teilte mit: "Heute bauen wir eine langfristige industrielle Partnerschaft mit unseren deutschen Partnern auf mit dem Ziel, dass die Technologie vollständig in Deutschland produziert wird, um Deutschland und Europa zu schützen."

Noch kein vollzogener Verkauf

Zunächst wird sich die Zusammenarbeit demnach auf die mögliche Entwicklung und Produktion von Komponenten für Luftabwehrsysteme konzentrieren. Rafael habe die technologische Kompetenz, die Belegschaft in Osnabrück solle beim Aufbau der Fertigung und der Industrialisierung eine zentrale Rolle spielen.

"Osnabrück bringt etwas mit, das man nicht aufbauen kann: langjährige Erfahrung bei anspruchsvollen Produkten, präzise Fertigungsabläufe und hohe Qualität, eingespielte Teams und eine starke Tradition", wird der Managing Director von Aurelius Capital, Tomer Jacob, in der Mitteilung zitiert. Die Investmentgesellschaft hat ihren Hauptsitz im israelischen Tel Aviv.

Die Vereinbarung zwischen den Akteuren bedeutet noch keinen vollzogenen Verkauf, bildet demnach aber die Grundlage für die nächsten Schritte. "Dazu gehören die Festlegung der künftigen Verantwortlichkeiten, die wirtschaftliche und organisatorische Ausgestaltung sowie die Vorbereitung des möglichen Übergangs", hieß es. Der Vollzug stehe unter dem Vorbehalt abschließender Vereinbarungen, erforderlicher Gremienbeschlüsse und behördlicher Prüfung. Über Einzelheiten werde informiert, sobald belastbare Ergebnisse vorliegen.

Von Karmann zu Volkswagen

Das VW-Werk in Osnabrück ist aus dem traditionsreichen Karosserie- und Auftragsfertiger Karmann hervorgegangen. Das Unternehmen baute seit 1949 das Käfer-Cabrio und fertigte später im Auftrag verschiedener Hersteller Nischenmodelle, vor allem Cabrios und Sportcoupés. Weltweit bekannt wurde das Unternehmen mit dem Karmann Ghia.

Im Krisenjahr 2009 rutschte Karmann in die Insolvenz. Volkswagen übernahm anschließend große Teile des Werks. Eine wichtige Rolle spielte dabei Christian Wulff. Damals saß der CDU-Politiker als niedersächsischer Ministerpräsident im VW-Aufsichtsrat. In dieser Funktion machte sich Wulff, dessen Wahlkreis in Osnabrück lag, dafür stark, dass der Konzern sich in der Stadt engagierte und große Teile des Standorts übernahm.

Auto-Produktion läuft aus

Der Autohersteller führte den Standort als kleines Mehrmarken-Werk weiter - spezialisiert auf Klein- und Kleinstserien sowie auf Überlaufproduktionen aus anderen Konzern-Fabriken. Doch zuletzt blickten die dortigen Beschäftigten in eine ungewisse Zukunft: Wegen der geringen Nachfrage sind viele VW-Werke nicht ausgelastet - und der Konzern will diese Überkapazitäten abbauen.

Die Produktion der in Osnabrück gefertigten Porsche-Modelle ist daher bereits Ende vergangenen Jahres ausgelaufen. Außerdem sagten die Stuttgarter einen erhofften Folgeauftrag für einen E-Sportwagen ab. Aktuell wird in Osnabrück nur noch das T-Roc Cabrio gebaut. Eine Nutzung des Standorts außerhalb der klassischen Pkw-Produktion ist schon länger im Gespräch. Zeitweise galt der Rüstungskonzern Rheinmetall <DE0007030009> als möglicher Partner.

Bisher keine Lösung für alle

Für die Belegschaft dürfte die Vereinbarung nach der jahrelangen Unsicherheit eine Entlastung bedeuten. Der Betriebsrat und die IG Metall konnten nach eigenen Angaben erreichen, dass auch nach einem Übergang sämtliche Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen, Arbeitsverträge und Betriebsratsstrukturen wie bisher gelten. Das neue Kompetenzzentrum soll nach einer weiteren Reduzierung der Belegschaft, etwa über Rente und Altersteilzeit, eine Sollgröße von rund 1.200 Stellen haben. Für diese Zahl gilt eine Beschäftigungssicherung bis Ende 2029.

Für die übrigen Beschäftigten, vor allem aus der Entwicklung, gibt es dagegen den Arbeitnehmervertretern zufolge noch keine Lösung. Man arbeite daran, am Ende für die gesamte Stammbelegschaft eine Perspektive am Standort sicherzustellen, teilte Betriebsratschefin Daniela Cavallo mit. IG-Metall-Chefin Christiane Benner sah VW in diesem Punkt weiter in der Pflicht.

Beispiel für andere VW-Werke?

Das Modell in Osnabrück könnte über den Standort hinaus Bedeutung bekommen. Denn konzernweit stehen auch die Standorte Emden, Hannover und Zwickau sowie das Werk der Tochter Audi in Neckarsulm unter Druck. Bislang fehlen für sie ab Anfang der 2030er Jahre Nachfolgeprodukte, da die Produktion dort laut VW zu teuer und nicht wettbewerbsfähig ist. Für die Werke werden aktuell "alternative Verwendungsmöglichkeiten" geprüft./jwe/DP/jha

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Datum Terminart Information Information
05.11.2026 Bericht zum 3. Quartal Rheinmetall AG: Bericht über das 3. Quartal 2026 Rheinmetall AG: Bericht über das 3. Quartal 2026

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