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Vodafone Group Plc.

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Quelle: LSE UK 1 CUR: 17:49:10
A1XA83 GB00BH4HKS39 // Quelle: LSE UK 1 CUR: 17:49:10
Vodafone Group Plc.
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52 Wochen Hoch
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Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Positive Analystenhaltung seit 04.08.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
9,6

Erwartetes KGV für 2029

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Niedrig

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
27,1%

Schwache Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 37,71 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist VODAFONE GROUP PLC. ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 04.08.2026 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 04.08.2026 bei einem Kurs von 116,90 eingesetzt.
Preis Unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell unterbewertet.
Relative Performance -8,6% Unter Druck (vs. STOXX600) Dividendenbereinigt liegt die Aktie über vier Wochen betrachtet -8,6% hinter dem STOXX600 zurück.
Mittelfristiger Trend Neutrale Tendenz, zuvor jedoch (seit dem 09.10.2026) negativ Die Aktie wird in der Nähe ihres dividendenbereinigten 40-Tage Durchschnitts gehandelt (in einer Bandbreite von +1,75% bis -1,75%). Zuvor unterlag der Wert einem negativen Trend (seit dem 09.10.2026).
Wachstum KGV 1,4 37,55% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 37,55%.
KGV 9,6 Erwartetes KGV für 2029 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2029.
Langfristiges Wachstum 10,4% Wachstum heute bis 2029 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2029.
Anzahl der Analysten 10 Bei den Analysten von mittlerem Interesse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 10 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 3,4% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 32,63% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Niedrig Niedrig, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich -75 abzuschwächen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,4%.
Beta 0,64 Geringe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,64% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 27,1% Schwache Korrelation mit dem STOXX600 Die Kursschwankungen sind wenig abhängig von den Indexbewegungen.
Value at Risk 10,40 GBp Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 10,40 GBp oder 0,09% Das geschätzte Value at Risk beträgt 10,40 GBp. Das Risiko liegt deshalb bei 0,09%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 28,1%
Volatilität der über 12 Monate 28,2%

News

19.10.2026 | 15:21:29 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Europas Mobilfunker greifen nach Weltraum-Frequenzen

BONN (dpa-AFX) - Damit die Handynutzer überall in Europa Netz bekommen, wollen vier große Telekommunikationsanbieter an einem Strang ziehen. Die Deutsche Telekom <DE0005557508>, der britische Anbieter Vodafone <GB00BH4HKS39>, Telefónica aus Spanien und Orange aus Frankreich gaben bekannt, dass sie sich gemeinsam um Funkfrequenzen bewerben wollen, die Mobilfunk-Verbindungen über den Weltraum ermöglichen. Eine entsprechende Absichtserklärung habe man unterschrieben. Es geht um Frequenzen, die wohl 2029 frei werden und bislang etwa für Internetverbindungen im Flugzeug genutzt werden.

Man wolle eine flächendeckende Versorgung auch in unterversorgten Gebieten erreichen, die Resilienz mobiler Netze stärken, kritische Kommunikation schützen und die Entwicklung einer europäischen Satellitenkonstellation unterstützen, hieß es von den Unternehmen. Mit der Zusammenarbeit wolle man die eigenständige Position Europas im Bereich der Weltrauminfrastruktur sicherstellen. Man plane, zentrale Infrastrukturen am Boden sowie wichtige Koordinierungs- und Steuerungsfunktionen in Europa aufzubauen.

Weltraum-Funktion kommt erst in den Massenmarkt

Den Handykunden sollen Direct-to-Device-Dienste (D2D) angeboten werden. Das Smartphone wird also da, wo bislang kein Handynetz ist, direkt mit Satelliten im Weltraum verbunden. Die meisten Smartphones haben diese D2D-Funktion bislang nicht integriert, in den kommenden Jahren dürfte sie aber im Massenmarkt ankommen.

Es geht um Funklöcher - also um Gegenden, wo Stand jetzt nicht mal das veraltete 2G-Netz verfügbar ist. Bei der Deutschen Telekom waren das im Juni laut Bundesnetzagentur 1,2 Prozent der Fläche Deutschlands, bei Vodafone 1,7 Prozent und bei O2Telefónica 1,6 Prozent. Auch auf Reisen im europäischen Ausland landen Handynutzer immer mal wieder in Funklöchern.

In solchen Gegenden sollen die Handynutzer künftig mit Satelliten im Weltraum verbunden werden. Bekommt man mit seinem Handy keine Verbindung zum nächstgelegenen Funkmasten, so switcht das Gerät um und stellt eine Verbindung mit dem Internet über einen Weltraum-Satelliten her.

Wer der Satellitenbetreiber ist, ist noch unklar. Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX <US84615Q1031> mit seinem Internetdienst Starlink von Elon Musk dürfte es nicht sein, da es bei dem Vorhaben der vier Firmen um europäische Souveränität geht.

Einige Fragen sind noch offen

Das Vorhaben der Konzerne befindet sich in einem frühen Stadium. Klar ist allerdings, dass es nicht darum geht, dass Verbraucher auch im entlegenen Waldstück hochauflösende Videos streamen oder visuell anspruchsvolle Smartphone-Games spielen können. Vielmehr dürfte ein Minimum an digitalen Datenverbindungen angepeilt werden.

D2D-Satelliteninternet ist nicht zu verwechseln mit dem herkömmlichen Satelliteninternet, bei dem der Nutzer eine Antenne auf dem Hausdach, auf seinem Boot oder seinem Wohnwagen hat - dessen Endgeräte werden nur über den Umweg der Antenne mit dem Internet verbunden.

Europa peilt digitale Souveränität an

Mit dem gemeinsamen Vorhaben übt sich Europas Telekommunikationsbranche im Schulterschluss, um sich von der US-Dominanz in der Internetwelt zu lösen. Damit kommen die Firmen dem Wunsch großer Teile der Politik nach Maßnahmen zur europäischen Souveränität nach. Denn der Einfluss der US-Tech-Riesen und die ungeklärte Frage, wie stark die USA ihren technologischen Vorsprung für politische Zwecke instrumentalisieren wollen, treiben Europas Politikern Sorgenfalten auf die Stirn.

Pikanterweise hat die Deutsche Telekom erst im März eine Partnerschaft mit dem US-Internetdienst Starlink verkündet, um ab 2028 Handynutzer in bisherigen Funklöchern mit Satelliten im Weltall zu verbinden. Wandert dieses Vorhaben nun in den Papierkorb? Das wird verneint. Die Absichtserklärung der Zusammenarbeit von Vodafone, Orange und Telefónica ersetze keine bestehenden Satellitenpartnerschaften, heißt es unisono von den Firmen.

Seit der Verkündung der Partnerschaft ist einiges passiert: Knapp drei Monate später gab die EU-Kommission bekannt, künftig nichteuropäische Anbieter von Satelliten-Mobilfunkdiensten von Teilen des 2-Gigahertz-Frequenzbandes ausschließen zu wollen. Der Frequenzbereich soll gedrittelt werden: Ein Drittel wird der Empfehlung zufolge für die staatliche Nutzung reserviert, etwa für kritische Kommunikation, Sicherheit und Militär - betrieben von einer EU-Firma.

Die zwei anderen Drittel sollen für die kommerzielle Nutzung freigegeben werden, also für Smartphones, Fitness-Tracker und andere Devices (Direct-to-Device). Eins der Drittel soll an EU-Anbieter vergeben werden - dieses Drittel nehmen nun die Telekom & Co. in den Fokus - und das andere Drittel an EU-Betreiber und Betreiber außerhalb der EU.

Daumen rauf, signalisiert ein Bundespolitiker

In der Politik stieß das gemeinsame Vorhaben der vier europäischen Konzerne auf Zustimmung. "Es ist absolut zu begrüßen, dass Europas Telekommunikationsbranche gemeinsam vorgeht und damit unsere digitale Souveränität stärkt", sagt der digitalpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Johannes Schätzl. Europa sei beim Internet noch immer viel zu abhängig von Amerika.

"Das Vorhaben ist ein Schritt in die richtige Richtung, damit wir global nicht erpressbar sind", sagt der Sozialdemokrat. Es müssten aber noch weitere Schritte folgen. "Wir müssen alle Abhängigkeiten überprüfen, auch im Bereich Software, Cloud-Infrastruktur und Rechenzentren."/wdw/DP/jha

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