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Teva Pharmaceutical (ADR)

883035 / US8816242098 //
Quelle: NYSE: 01:00:00
883035 US8816242098 // Quelle: NYSE: 01:00:00
Teva Pharmaceutical (ADR)
40,850 USD
Kurs
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42,010 USD
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Teva Pharmaceutical (ADR)

Quelle: New York Stock Exchange, Inc: 21.10. 01:00:00
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG
Bayer AG BAY001

44,130 EUR

12:11:46

1,49%

BAY001
BASF SE BASF11

52,69 EUR

12:10:16

0,11%

BASF11
Merck KGaA 659990

147,10 EUR

12:11:12

0,48%

659990
Eli Lilly & Co. 858560

1.283,66 USD

01:00:00

3,49%

858560
K+S AG KSAG88

12,930 EUR

12:10:29

-0,54%

KSAG88
Henkel AG & Co. KGaA Vz. 604843

78,40 EUR

12:09:36

-0,41%

604843
Symrise AG SYM999

100,80 EUR

12:08:57

0,05%

SYM999
BioNTech SE (ADRS) A2PSR2

91,15 USD

21:59:57

2,21%

A2PSR2
Sanofi S.A. 920657

73,58 EUR

17:36:56

3,62%

920657
Siemens Healthineers AG SHL100

41,490 EUR

12:11:30

0,12%

SHL100
Lanxess AG 547040

12,320 EUR

12:08:57

-0,48%

547040
Moderna Inc. A2N9D9

242,14 USD

12:10:05

6,73%

A2N9D9
Wacker Chemie AG WCH888

86,30 EUR

12:08:47

1,05%

WCH888
argenx SE A11602

780,20 EUR

17:35:48

6,91%

A11602
Evotec SE 566480

2,816 EUR

12:10:11

3,45%

566480
SGL Carbon SE 723530

5,110 EUR

11:50:07

2,40%

723530
Air Liquide S.A. 850133

172,24 EUR

17:38:22

-0,67%

850133
Pfizer Inc. 852009

30,110 USD

01:00:00

2,28%

852009
Fuchs SE A3E5D6

45,900 EUR

12:11:42

1,68%

A3E5D6
Dermapharm A2GS5D

38,450 EUR

11:30:25

0,52%

A2GS5D
Gilead Sciences Inc. 885823

156,52 USD

00:37:44

2,24%

885823
Albemarle 890167

95,77 USD

01:00:00

1,19%

890167
Medios A1MMCC

10,440 EUR

10:49:12

0,00%

A1MMCC
Eurofins Scientific SE A2QJCT

79,00 EUR

17:35:28

0,08%

A2QJCT
Zoetis Inc A1KBYX

80,04 USD

01:00:00

0,57%

A1KBYX
Formycon AG A1EWVY

19,380 EUR

12:10:24

1,89%

A1EWVY
Regeneron Pharmaceuticals Inc. 881535

807,778 USD

22:15:20

3,33%

881535
Evonik Industries AG EVNK01

21,020 EUR

12:09:38

0,38%

EVNK01
Novavax Inc. A2PKMZ

11,425 EUR

22:00:24

5,59%

A2PKMZ
Vertex Pharmaceuticals Inc. 882807

514,56 USD

11:36:20

2,52%

882807
IDEXX Laboratories 888210

557,59 USD

21:59:56

0,32%

888210
AlzChem Grp Br A2YNT3

News

09.09.2026 | 01:10:00 (dpa-AFX)
Paracetamol in der Schwangerschaft: Möglicher Einfluss auf Töchter

KOPENHAGEN (dpa-AFX) - Die Einnahme von Paracetamol während der Schwangerschaft könnte einer Studie zufolge bei Mädchen womöglich die Fruchtbarkeit und den Zeitpunkt der Menopause beeinflussen. Mädchen, deren Mütter während der Schwangerschaft Paracetamol eingenommen hatten, wiesen im Alter von drei Monaten kleinere Eierstöcke, weniger Eibläschen, kleinere Gebärmütter und niedrigere Spiegel an Fortpflanzungshormonen auf, wie das Forschungsteam im Fachjournal "Human Reproduction Open" berichtet.

Die Ergebnisse stünden im Einklang mit Befunden aus Tierstudien, denen zufolge Paracetamol während der Trächtigkeit eine eingeschränkte Fruchtbarkeit sowie eine verkürzte reproduktive Lebensspanne der weiblichen Nachkommen zur Folge haben kann, erläutert das Team um Margit Bistrup Fischer vom Rigshospitalet in Kopenhagen. Bei der aktuellen Analyse handle es sich aber um eine Beobachtungsstudie, die Daten belegten den Zusammenhang nicht ursächlich, wird auch betont. Ob die Unterschiede tatsächlich Folgen für die Fruchtbarkeit oder den Zeitpunkt der Menopause haben, müsse in längerfristigen Nachbeobachtungen geklärt werden.

Die Grundlage der späteren Fortpflanzung wird bereits im Mutterleib gelegt: Mädchen kommen mit der gesamten Zahl an Eizell-Anlagen zur Welt, die ihnen lebenslang zur Verfügung steht. Ist der Vorrat erschöpft, kommt es zur Menopause. Das ist der Zeitpunkt der letzten Regelblutung, anschließend endet die Fruchtbarkeit dauerhaft.

Müssen die Empfehlungen überarbeitet werden?

In einem begleitenden Kommentar in "Human Reproduction Open" betont Christian De Geyter vom Universitätsspital Basel die große Bedeutung der Ergebnisse. Die Empfehlungen zur Anwendung von Paracetamol während der Schwangerschaft müssten nun überarbeitet werden, meint er.

Paracetamol ist das am häufigsten genutzte Schmerzmittel in der Schwangerschaft. Die Wissenschaftler um Fischer hatten Daten von 685 Frauen im ersten Schwangerschaftsdrittel analysiert. Die werdenden Mütter gaben ihre Paracetamol-Nutzung im Zwei-Wochen-Rhythmus an, zusätzlich wurden Urinproben analysiert. Nach Ende der Schwangerschaften wurden 302 Töchter im Alter von im Mittel 106 Tagen untersucht.

Folgen unterschieden sich je nach Schwangerschaftsphase

Eine frühe Einnahme vor der 17. Schwangerschaftswoche war mit einem geringeren Eierstockvolumen und einem geringeren Gebärmuttervolumen bei den Töchtern verbunden. Eine Einnahme ab der 17. Schwangerschaftswoche stand mit einer geringeren Zahl an Eibläschen - der Strukturen, die unreife Eizellen enthalten - in Zusammenhang. In einer Untergruppe von Mädchen, die ausschließlich früh exponiert waren, waren zudem die Werte des Hormons AMH niedriger, das als Marker für die Eizellreserve gilt.

Bei der Einnahme in der frühen Phase ergab sich den Autoren zufolge konkret ein um rund 40 Prozent geringeres Eierstockvolumen und ein um 13 Prozent geringeres Gebärmuttervolumen bei den Mädchen. Bei Paracetamol-Einnahme in der späten Schwangerschaftsphase waren es 23 Prozent weniger Eibläschen. Die Auswertungen deuteten zudem auf einen Dosis-Wirkungs-Zusammenhang hin, also eine stärkere Ausprägung bei stärkerer Paracetamol-Verwendung.

Die Frauen hatten den Forschenden zufolge vergleichsweise geringe Mengen Paracetamol eingenommen, keine überschritt die empfohlene Tageshöchstdosis von 4.000 Milligramm. Am häufigsten wurden Kopf- oder Migräneschmerzen als Grund genannt, gefolgt von anderen Schmerzen vor allem des Bewegungsapparats.

Weitere Daten bestätigten Veränderungen

Die Forscher werteten außerdem Daten einer separaten Gruppe von 1.210 Mädchen aus, die von der Säuglingszeit bis in die Jugend begleitet wurden. Dort war eine Paracetamol-Nutzung der Mutter während der Schwangerschaft mit einer kleineren Gebärmutter der Töchter in der Pubertät und einem kleineren Eierstockvolumen in der Adoleszenz, der Übergangsphase von der Kindheit zum Erwachsenenalter, verbunden. Die Autoren sehen darin einen Hinweis darauf, dass die beobachteten Unterschiede über die frühe Kindheit hinaus fortbestehen könnten.

"Frauen, die während der Schwangerschaft Paracetamol eingenommen haben, sollten sich durch unsere Ergebnisse nicht beunruhigen lassen", betont Fischer aber auch. "Unsere Studie untersuchte Zusammenhänge auf Populationsebene und kann keine Vorhersagen für einzelne Frauen oder Kinder treffen. Viele Frauen, die während der Schwangerschaft Paracetamol eingenommen hatten, hatten Töchter, deren Eierstockmaße denen von Töchtern ähnelten, deren Mütter kein Paracetamol eingenommen hatten."

Trump behauptete Zusammenhang mit Autismus - den es nicht gibt

US-Präsident Donald Trump hatte schwangere Frauen bei einer Pressekonferenz im September vergangenen Jahres vor der Einnahme von Paracetamol - in den USA unter dem Markennamen Tylenol bekannt - gewarnt. Er stellte dabei allerdings einen Zusammenhang mit Autismus beim Kind her. Experten widersprachen vehement. Eine Übersichtsstudie bestätigte einige Monate darauf erneut, dass die Einnahme von Paracetamol während der Schwangerschaft nicht das Risiko für Autismus, ADHS oder geistige Behinderungen erhöht.

Empfohlen auch in Deutschland

Paracetamol ist Experten zufolge das am häufigsten verwendete Schmerz- und Fiebermittel in der Schwangerschaft und wird weltweit als Mittel der ersten Wahl zur Schmerzlinderung und Fiebersenkung empfohlen. Auf einer Aufklärungsseite des Bundesgesundheitsministeriums heißt es, Paracetamol sei bei leichten bis mittelstarken Schmerzen sowie Fieber während der gesamten Schwangerschaft erlaubt. Bei längerer Einnahme sollten Schwangere aber ärztlichen Rat einholen.

Auch das Portal Embryotox der Charité, auf dem sich Schwangere über verschiedenste Arzneimittel und die Folgen einer Einnahme informieren können, stuft Paracetamol als "grün" ein. Das bedeutet: Es wird als Medikament der Wahl empfohlen - dennoch sei immer eine Kosten-Nutzen-Abwägung nötig. Die Charité weist auch darauf hin, dass die unterschiedlichen Ergebnisse zahlreicher Studien zu Paracetamol in der Schwangerschaft und ihre klinische Relevanz in Fachkreisen kontrovers diskutiert werden.

Fischer betont, dass die neuen Ergebnisse Frauen nicht davon abhalten sollten, Paracetamol einzunehmen, wenn dies medizinisch notwendig sei. Sie sollten vielmehr zu Gesprächen mit dem betreuenden Arzt darüber anregen, "wann eine medikamentöse Behandlung notwendig ist und wann alternative Ansätze in Betracht gezogen werden können"./kll/DP/stw