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766403 DE0007664039 // Quelle: Xetra: 29.10.2026, 08:00:01
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Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Negative Analystenhaltung seit 24.07.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
3,3

Erwartetes KGV für 2028

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Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
46,3%

Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 38,31 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist VOLKSWAGEN AG ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 24.07.2026 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 24.07.2026 bei einem Kurs von 71,46 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell leicht unterbewertet.
Relative Performance -4,9% Unter Druck (vs. STOXX600) Dividendenbereinigt liegt die Aktie über vier Wochen betrachtet -4,9% hinter dem STOXX600 zurück.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 22.09.2026 Der dividendenbereinigte technische 40-Tage Trend ist seit dem 22.09.2026 negativ.
Wachstum KGV 5,2 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 3,3 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 8,5% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 17 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 17 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 8,3% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 27,14% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Mittel, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,4%.
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Korrelation 365 Tage 46,3% Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600 46,3% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 12,34 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 12,34 EUR oder 0,18% Das geschätzte Value at Risk beträgt 12,34 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,18%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 23,0%
Volatilität der über 12 Monate 28,8%

News

30.10.2026 | 08:37:04 (dpa-AFX)
KORREKTUR/ROUNDUP 2: Mehrheit findet Auftritt von Audi-Chef mit Trump falsch

(Die am 27. Oktober 2026 um 17.18 Uhr gesendete Meldung wurde berichtigt. Im 10. Absatz, 3. Satz, muss es Lamborghini heißen statt Maserati.)

BERLIN (dpa-AFX) - Die Menschen in Deutschland sehen den Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner bei einer Wahlkampfveranstaltung von US-Präsident Donald Trump am Wochenende mehrheitlich kritisch. In einer repräsentativen Umfrage von YouGov sagten 39 Prozent der Befragten, dass sie es "überhaupt nicht angemessen" finden, dass Döllner dort den Bau eines Werks in den USA angekündigt hat. Weitere 18 Prozent finden es "eher nicht angemessen".

Das sind deutlich mehr als die Befürworter: 7 Prozent finden den Auftritt kurz vor den Zwischenwahlen in den USA "voll und ganz angemessen", weitere 11 Prozent "eher angemessen". Allerdings sagen auch 25 Prozent der Befragten, dass sie keine Meinung haben, oder sich nicht äußern wollen. Am 26. Oktober wurden 2.725 Erwachsende ab 18 Jahren dazu befragt. Die Ergebnisse sind laut YouGov repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Der Audi-Chef war am Wochenende zusammen mit Donald Trump auf einer Wahlkampfbühne aufgetreten und hatte dort den Bau eines eigenen US-Werks im Bundesstaat Georgia angekündigt. Seither steht er in der Kritik von verschiedenen Seiten, sogar sein Rücktritt wurde bereits gefordert. Audi hat eigentlich interne Richtlinien, die Auftritte im Wahlkampf kurz vor Wahlen verbieten. In den USA stehen am 3. November die Zwischenwahlen an.

Kommentarfunktion in VW <DE0007664039>-Intranet abgeschaltet

Der Auftritt löste auch bei der Belegschaft Irritationen aus. So waren etwa unter einem Beitrag im Intranet der Konzernmutter VW zahlreiche Beschäftigte über den Audi-Chef hergezogen. Die Kommentarfunktion wurde abgeschaltet, wie ein Unternehmenssprecher auf Anfrage mitteilte. Ebenfalls entfernt wurden bereits veröffentlichte Kommentare - dem Vernehmen nach mehr als 200.

Es handelte sich dem Sprecher zufolge um einen Ausnahmefall. Es sei zwar auch möglich, einzelne Kommentare zu löschen. Die Debatte sei aber so ausgeufert, dass man sich zur vollständigen Abschaltung entschlossen habe. Der Sprecher verwies unter anderem auf persönliche Beleidigungen. Zuvor hatte das Nachrichtenmagazin "Spiegel" darüber berichtet.

Verständnis aus der bayerischen Politik

Döllner hat seinen Auftritt als im Interesse des Unternehmens verteidigt. Im Rahmen der Gespräche zum Werk in Georgia sei man gebeten worden, "unsere Pläne gemeinsam mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika öffentlich vorzustellen". Er hat bereits am Wochenende klargemacht, dass man eine solche Einladung nicht ablehne. Das gebiete alleine der Respekt vor dem Amt.

Unterstützung bekommt Döllner für diese Sichtweise vom bayerischen Wirtschaftsminister. Er sei "Realist genug, um zu wissen, wie solche Dinge ablaufen", sagte Hubert Aiwanger (Freie Wähler). Döllner sei "nicht gut beraten, als Audi-Chef zu sagen, nein, ich gehe nicht auf eine Wahlkampfveranstaltung, wenn er dort eingeladen ist." Aiwanger ist vielmehr überzeugt, dass es Döllner für die amerikanischen Absatzzahlen "eben nutzt, dort präsent zu sein".

Die Entscheidung für das Werk mit rund 4.500 Arbeitsplätzen ist jedenfalls kein Alleingang. Von der Konzernmutter VW heißt es, deren Chef "Oliver Blume war von Anbeginn in alle Planungen eingebunden". Darüber hatte zuvor die "Wirtschaftswoche" berichtet.

Audi ist derzeit stark unter Druck. Die Absätze und Erträge sind seit Jahren im Sinkflug, das Unternehmen hat bereits Stellen abgebaut und weiterer Jobabbau steht im Raum. Anders als die Konkurrenten BMW <DE0005190003> und Mercedes <DE0007100000> haben die Ingolstädter aber kein eigenes Werk in den USA. Trumps Zölle treffen sie also besonders hart. Das schlägt sich auch in den Absatzzahlen nieder: Im dritten Quartal sackten sie bei Audi nicht nur - wie bei allen deutschen Herstellern - in China ab, sondern auch in den USA.

Wie sich das auf Gewinn und Umsatz ausgewirkt hat, ist noch nicht bekannt. Audi veröffentlicht diese Zahlen erst am Freitag. Es ist aber zu befürchten, dass sich der Abwärtstrend auch hier bemerkbar macht. Im ersten Halbjahr hat Audi auf Ebene des Teilkonzerns, zu dem auch Bentley, Ducati und Lamborghini gehören, einen Gewinn von 1,1 Milliarden Euro gemacht. Zum Vergleich: bei BMW waren es auf Konzernebene mehr als 4 Milliarden.

In den USA nicht profitabel

Döllner hatte zudem in seiner Erklärung für die Notwendigkeit eines Werks in den USA betont, dass Audi in den USA derzeit nicht profitabel arbeite und ein Werk dort brauche, weil es "von großer strategischer und wirtschaftlicher Bedeutung" sei. Das wird allgemein anerkannt.

In den USA will Audi SUVs bauen, unter anderem den neuen besonders großen und damit auf den US-Markt zugeschnittenen Q9.

Unterdessen fordert die IG Metall Zusagen für das von der Schließung bedrohte Werk des Autobauers in Neckarsulm. "Dort (in den USA) werden Investitionen verkündet, während hier Beschäftigte um Arbeitsplätze bangen", kritisierte IG-Metall-Chefin Christiane Benner im ZDF-"Morgenmagazin". Sie kündigte an, jetzt massiv darauf zu drängen, "dass wir Perspektiven vom Vorstand bekommen für die Standorte und auch für den Standort Neckarsulm".

Döllner hatte zuletzt betont, dass die Pläne für das US-Werk "keine Entscheidung gegen Deutschland, sondern ein wichtiger Beitrag zur globalen Wettbewerbsfähigkeit von Audi" seien. Benner sagte dazu: "Na, wenn das so ist, dass das keine Entscheidung gegen Deutschland ist, dann kann das jetzt ja in Zusagen umgemünzt werden für die Beschäftigten."

Der Mutterkonzern VW hatte Anfang September 2026 einen Sparplan beschlossen, der dem baden-württembergischen Standort Neckarsulm noch ein Jahr Zeit gibt, ein tragfähiges Konzept vorzulegen, um die Kosten zu senken. Sonst droht dem Werk die Stilllegung. Sollte Audi das Werk dichtmachen, rechnen Wirtschaftsexperten mit dem Verlust von etwa 50.000 Arbeitsplätzen in der Region./ruc/DP/jha

30.10.2026 | 08:28:28 (dpa-AFX)
KORREKTUR: Audi veröffentlicht Ergebnisse für das dritte Quartal
30.10.2026 | 08:12:20 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Berlin verteidigt Hybridauto-Initiative der EU gegen China
30.10.2026 | 07:11:10 (dpa-AFX)
Wirtschaftsministerium verteidigt Hybridauto-Initiative der EU gegen China
30.10.2026 | 05:50:07 (dpa-AFX)
Audi veröffentlicht Ergebnisse für das dritte Quartal
29.10.2026 | 17:39:20 (dpa-AFX)
Kreise: Audi-Aufsichtsrat trifft sich am Freitag
29.10.2026 | 15:29:20 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP 3: Die Gründe für den Milliardenverlust bei VW - Aktie legt zu

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