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Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG
Airbus Group SE 938914

198,82 EUR

17:35:11

2,07%

938914
DHL AG 555200

57,70 EUR

17:36:56

-0,89%

555200
Deutsche Lufthansa AG 823212

7,104 EUR

17:38:24

-1,14%

823212
MTU Aero Engines AG A0D9PT

346,80 EUR

17:35:10

-1,73%

A0D9PT
Thales S.A. 850842

234,00 EUR

17:35:18

2,77%

850842
Sixt SE 723132

71,70 EUR

17:35:27

-0,76%

723132
Boeing Co. 850471

192,18 USD

21:35:25

1,04%

850471
Delta Air Lines A0MQV8

74,75 USD

20:45:14

-0,82%

A0MQV8

News

19.10.2026 | 16:32:23 (dpa-AFX)
Weniger Ziele von deutschen Flughäfen erreichbar

BERLIN/FRANKFURT (dpa-AFX) - Passagiere können aktuell von deutschen Flughäfen deutlich weniger Ziele erreichen als im Jahr 2019. Auch die Zahl der angebotenen Flüge zu den verbliebenen Zielen hat sich deutlich verringert, wie der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) für die einzelnen Standorte zusammengetragen hat.

Startpunkt für die Flaute war zunächst die Corona-Pandemie zu Jahresbeginn 2020 und darauffolgend die im europäischen Vergleich langsame Erholung des Flugverkehrs in Deutschland. Der BDL macht dafür die kräftig erhöhten Steuern und staatlichen Gebühren verantwortlich.

Dem Verband zufolge wurden 2019 aus Deutschland 1.678 Strecken mindestens einmal in der Woche bedient. Dabei wurden 1,7 Millionen Passagierflüge absolviert. Im laufenden Jahr werden es voraussichtlich 1.544 Strecken mit knapp 1,4 Millionen Flügen sein, erklärt der BDL anhand des Flugplans. 483 in dieser Zeit eingestellten Strecken stehen auch 349 neu eingerichtete gegenüber. Auf den weiterhin bestehenden Verbindungen wurden 370.000 Frequenzen abgesagt und 120.000 hinzugefügt.

Mehr Mittelmeer, weniger innerdeutsch

Besonders viel wurde bei den innerdeutschen Flügen gestrichen, die nicht als Zubringer in eines der Interkontinental-Drehkreuze Frankfurt oder München gingen. Hier wurden 55 Prozent der Strecken und 83 Prozent der Flüge eingestellt. Auch fehlen Verbindungen in europäische Metropolen wie Zürich oder Warschau, während touristische Ziele im Mittelmeerraum weniger betroffen seien. Durch den russischen Angriffskrieg mussten zudem alle Flüge nach Russland, Belarus und in die Ukraine eingestellt werden. Unverändert blieb im Großen und Ganzen das Interkontinentalangebot.

Mit einem interaktiven "Konnektivitätsatlas" zeigt der BDL die Veränderungen des Angebots an 26 deutschen Flughäfen. Hauptproblem für die Wirtschaftsräume sei die schwindende Qualität: "Wo früher Verbindungen in europäische Wirtschaftszentren bestanden, ist heute oft kein Angebot mehr vorhanden - oder das Angebot ist heute so gering, dass es für Geschäftsreisende auf vielen Strecken nicht mehr attraktiv ist", sagt BDL-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang./ceb/DP/jha

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