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Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG
Amazon.com Inc. 906866

258,68 USD

17:46:11

0,94%

906866
Alphabet Inc. Class-C-Namensakti... A14Y6H

343,50 USD

17:46:23

-0,33%

A14Y6H
Meta Platforms Inc. A1JWVX

723,89 USD

17:46:29

-2,05%

A1JWVX
Alibaba Group Holding Limited (A... A117ME

106,75 USD

17:45:52

-2,30%

A117ME
Qualcomm Inc. 883121

177,58 USD

17:46:24

-1,90%

883121
Zalando SE ZAL111

22,560 EUR

17:35:21

0,71%

ZAL111
Zscaler Inc. A2JF28

211,34 USD

17:44:06

-0,41%

A2JF28
Uber Technologies inc. A2PHHG

68,53 USD

17:44:59

-0,80%

A2PHHG
AUTO1 Group SE A2LQ88

16,200 EUR

17:35:09

1,25%

A2LQ88
Bechtle AG 515870

34,380 EUR

17:35:25

-0,46%

515870
ServiceNow Inc. Registered Share A1JX4P

138,65 USD

17:45:37

0,49%

A1JX4P
Prosus N.V. A2PRDK

35,565 EUR

17:39:27

0,79%

A2PRDK
Scout24 SE A12DM8

69,15 EUR

17:35:03

2,37%

A12DM8
ADESSO AG O.N. A0Z23Q

62,10 EUR

17:35:19

6,15%

A0Z23Q
Capgemini S.A. 869858

109,95 EUR

17:35:39

1,43%

869858
GFT TECHNOLOGIES 580060

25,600 EUR

17:26:29

-4,48%

580060
Baidu.com Inc. (ADR) A0F5DE

85,05 USD

17:46:06

-2,34%

A0F5DE
Yandex A1JGSL

236,18 USD

17:46:24

-5,48%

A1JGSL
CANCOM SE 541910

22,300 EUR

17:35:04

-0,89%

541910
Grenke AG A161N3

9,810 EUR

17:35:17

-3,25%

A161N3
freenet AG A0Z2ZZ

22,940 EUR

17:35:26

2,14%

A0Z2ZZ
JD.com Inc. (ADR) A112ST

26,75 USD

17:46:17

0,98%

A112ST
Amadeus IT Group SA A1CXN0

51,84 EUR

17:35:09

-1,44%

A1CXN0
IVU TRAFFIC TECHNOLOGIES 744850

26,800 EUR

17:35:16

1,90%

744850
Snap Inc A2DLMS

5,735 USD

17:44:49

-0,78%

A2DLMS
MercadoLibre Inc. A0MYNP

1.871,45 USD

17:45:10

0,68%

A0MYNP
eBay Inc. 916529

108,04 USD

17:46:27

0,89%

916529
Expedia Group Inc. A1JRLJ

257,77 USD

17:46:04

-0,88%

A1JRLJ
Netease (ADR) 501822

120,07 USD

17:44:01

0,84%

501822
Allgeier SE A2GS63

13,400 EUR

17:35:40

-2,55%

A2GS63
Dropbox Inc A2JE48

33,73 USD

17:45:36

-0,04%

A2JE48
Delivery Hero SE A2E4K4

36,430 EUR

17:35:16

-0,46%

A2E4K4
JOYY Inc. (ADR) A2PXQ6
Nagarro SE A3H220

78,10 EUR

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A3H220
Westwing Group AG A2N4H0

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A2N4H0

News

11.06.2026 | 11:36:58 (dpa-AFX)
Deutscher Ethikrat gegen pauschales Mindestalter bei sozialen Medien

BERLIN (dpa-AFX) - Der Deutsche Ethikrat hat sich gegen ein pauschales gesetzliches Mindestalter bei der Nutzung sozialer Medien ausgesprochen. Für einzelne digitale Angebote sollte es jedoch spezielle Regelungen geben, schreibt der Ethikrat in seiner Stellungnahme "Schutz, Teilhabe und Befähigung von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt".

"Kinder und Jugendliche wachsen heute mit vielen digitalen Angeboten auf, die eine wichtige Rolle bei der Erfüllung ihrer Kommunikations- und Informationsbedürfnisse spielen", sagte der Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Helmut Frister. Der notwendige Schutz junger Menschen müsse mit ihren Interessen an digitaler Teilhabe und an der Erlangung bestimmter Fähigkeiten "in Ausgleich" gebracht werden. "Die Einführung eines gesetzlichen Mindestalters für soziale Medien ist dafür aus Sicht des Deutschen Ethikrates nicht geeignet."

Risiken etwa bei Endlos-Feeds

Risiken ergeben sich laut Ethikrat nicht allgemein für einige Klassen von digitalen Angeboten, sondern aufgrund bestimmter Merkmale wie zum Beispiel Endlos-Feeds. Diese bieten automatisch immer weitere Inhalte an. Zudem unterschieden sich Kinder in ihrem Reifegrad innerhalb und zwischen Alterskohorten mitunter deutlich. Ein ausschließlicher Fokus auf Risiken sozialer Medien ignoriere auch, welche Gefahren von anderen digitalen Diensten ausgehen können. Außerdem würde ein Mindestalter unter anderem die Entwicklung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen beeinträchtigen und auf "unverhältnismäßige Art und Weise" in das Recht der Eltern eingreifen, den Zugang des Kindes zu digitalen Medien zu gestalten.

Der Ethikrat plädiert für ein Schutzkonzept, das neben sozialen Medien auch andere digitale Angebote einbezieht, deren jeweilige Risiken analysiert und jeweils angepasste Schutzmaßnahmen etabliert. "Für ein solches Schutzkonzept bietet die seit Februar 2024 geltende Regulierung der Onlineplattformen im Digital Services Act der Europäischen Union bereits eine gute Grundlage", sagte Frister. "Die Vorgaben, um Gefahren für Kinder und Jugendliche im Netz zu reduzieren, müssen aber noch wesentlich effektiver umgesetzt und Anbieter stärker in die Pflicht genommen werden."

Hilfen für Eltern, um den Medienkonsum der Kinder einzuschränken

Für den technischen Kinder- und Jugendschutz schlägt der Ethikrat ein dreistufiges Modell vor: In der ersten Stufe solle der Zugang zu digitalen Angeboten durch die Eltern geregelt werden. "Technisch würde diese Kontrolle durch die Eingabe des Alters der Kinder bei der Konfiguration der Endgeräte sowie durch die Regulierung von Nutzungszeiten oder des Zugangs auf Apps auf den Endgeräten erfolgen."

Um auch das Wohl der Kinder zu schützen, deren Eltern diese Werkzeuge nicht oder nur unzureichend nutzen, könnten laut Ethikrat zusätzliche Alterskontrollen auf der Ebene der Endgeräte eine zweite Schutzstufe bilden. Eine Variante seien Verfahren, bei denen die Endgeräte das Alter mittels offizieller Dokumente verifizieren.

Als dritte Stufe sollten für den Zugang zu bestimmten Inhalten, die Minderjährigen etwa nach dem Strafgesetzbuch nicht zugänglich gemacht werden dürfen, spezielle Verifikationsmechanismen erforderlich sein. Dabei sollen die Anbieter verifizieren, "dass der Altersnachweis auch wirklich von der Person stammt, die das Angebot nutzen will"./hu/DP/stw