•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf
Idee der Woche / 13.01.2026 | 11:50:54 Werbung

Allianz – Dank Digitalisierungsoffensive und Einsatz von Generativer KI sollte Ergebnis deutlich anschieben!

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Produktmanager bei der DZ BANK

Versicherer gehören weiterhin zu den Top-Picks auf dem Parkett. Da die Versicherungspreise vor allem in den margenstarken Segmenten Schaden- und Unfall weiter zulegen, bieten sich für Schwergewichte wie die Allianz mittelfristig exzellente Wachstumsaussichten. Da CEO Oliver Bäte den Münchener Branchenprimus durch Kostensenkungsmaßnahmen, Digitalisierung und dem Einsatz von Generativer KI konsequent auf Marge trimmt, sollte die Allianz ihren profitablen Wachstumskurs mittelfristig weiter beschleunigen. Attraktiv ist die Allianz auch aufgrund der aktionärsfreundlichen Ausschüttungspolitik, wobei die Dividendenrendite aktuell bei 4,45% liegt.

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Produktmanager bei der DZ BANK

Allianz drückt bei Umsetzung des Strategieprogramms "Lifting Ambitions" aufs Tempo!

Die Allianz will ihr Wachstum in den kommenden Jahren nachhaltig forcieren. Dabei setzen die Münchener nicht nur auf neue Produkte wie Versicherungslösungen für die Absicherung von Cyber-Risiken für Unternehmenskunden oder neue Zusatzangebote im Bereich Krankenversicherungen. Ein wesentlicher Bestandteil des von Konzernchef Oliver Bäte Ende 2024 vorgestellten Strategie-Programms "Lifting Ambitions" beinhaltet dabei die Umsetzung von Produktivitäts-Steigerungen und die Realisierung von Einsparungen durch Digitalisierung und den Einsatz von Generativer KI. Bei der Umsetzung kommen die Münchener offenbar gut voran. So will die auf Versicherungen rund um Reise und Auto spezialisierte Allianz-Tochter Allianz Service-Partners mittelfristig offenbar schwerpunktmäßig im Kundensupport auf KI-Bots setzen. Einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" zufolge will Allianz Service-Partners KI für die Beantwortung einfacher Kundenanfragen einsetzen, wobei in den kommenden 12 bis 18 Monaten mindestens rund 1.500 Stellen abgebaut werden sollen.

 

KI hält in allen Bereichen Einzug!

Mittelfristig dürften auch weitere Tochtergesellschaften der Allianz nachziehen, zumal die Allianz in punkto KI-Bots für den Kundensupport sowie für administrative Aufgaben bereits jetzt zu den führenden Playern der Branche gehört. Bereits im August 2025 hat die Allianz den KI-Bot "Eric" unter anderem bei Allianz Partners eingeführt. Der von der Allianz entwickelte KI-Assistent ist unter anderem in der Lage, Anrufe in rund 20 Sprachen bearbeiten zu können, wobei "Eric" aktuell unter anderem bei Routineaufgaben wie der Aufnahme von Schadensfällen, beispielsweise bei der Annahme von Pkw-Unfällen, eingesetzt wird. Auch komplexere Aufgaben wie das Zusammenstellen und Aufbereiten von Informationen wird bei der Allianz immer öfter durch KI-Applikationen erledigt. So präsentierte die Allianz bereits Ende Februar vergangenen Jahres den Enterprise Knowledge Assistant (EKA). Dieser intelligente KI-Assistent ist in der Lage, Mitarbeitern schnell und effizient wichtige Informationen aus der hausinternen AWISO-Wissensbibliothek zu extrahieren und damit Mitarbeitern aus unterschiedlichen Fachbereichen, passende Daten zur Verfügung zu stellen. Damit ist das Potential des EKA noch längst nicht ausgeschöpft: Technologisch basiert das System auf Large Language Models (LLMs) und nutzt fortschrittliche Methoden wie Retrieval Augmented Generation (RAG), Modell-Feintuning sowie ein Multi-Agenten-Design, um die Antwortgenauigkeit zu maximieren. Zudem verbessert sich das System durch das Feedback der Anwender iterativ selbst. Laut Dong Chen, Head of Advanced Methods bei Allianz Group Data and AI, bietet EKA erheblichen Mehrwert: „EKA ermöglicht es Mitarbeitern, Informationen zu extrahieren und Fragen effizient zu beantworten. Das reduziert die Zeit erheblich, die sie mit der Suche nach Informationen in umfangreichen Datenbanken verbringen.“ Auch in anderen Bereichen halten KI-Lösungen bei der Allianz immer stärker Einzug. So sorgt der Insurance Copilot für eine schnellere und komfortablere Schadenregulierung. Die von Allianz Technology entwickelte KI-gestützte Lösung wird seit 2024 unter anderem bei der Regulierung von Kfz-Schäden in Österreich eingesetzt, wobei zeitaufwändige Arbeitsabläufe dank der KI automatisiert werden. „Der Insurance Copilot ist wie ein zusätzlicher Kollege in der Schadenabteilung. Er hilft den Schadenregulierern, komplexe Fälle zügig und korrekt zu bearbeiten. Die Schadenregulierer können dem Copilot Fragen zum Fall stellen und erhalten umgehend präzise Antworten“, erklärt Ali Riza Savas Saral, Head of Insurance Automation bei Allianz Technology.

 

Profitabilität sollte sich nachhaltig verbessern!

Dank der im Rahmen des Capital Markets Day 2024 vorgestellten Strategieoffensive will die Allianz das Konzernergebnis mittelfristig nachhaltig verbessern. So soll der bereinigte Gewinn je Aktie in den kommenden drei Jahren um 7 bis 9% p.a. ansteigen. Die Chancen, dass die Allianz diese ehrgeizigen Planziele erfolgreich erfüllen kann, stehen gut. Denn der Münchener Branchenprimus kommt nicht nur bei seiner Digitalisierungs-Initiative und dem Einsatz von Generativer KI gut voran und sollte dank Effizienzsteigerungen und daraus resultierenden Einsparungen seine Margen mittelfristig nachhaltig verbessern. Auch operativ läuft es bei der Allianz weiter rund, was die jüngsten Q3-Zahlen eindrucksvoll belegen. So verbesserte sich der bereinigte operative Gewinn dank geringerer Großschadensbelastungen und dem insgesamt starken Abschneiden in der Lebens- und Krankenversicherung unerwartet deutlich von 3,94 auf 4,43 Mrd. Euro, während man bei den Gesamteinnahmen mit 42,8 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau abgeschnitten hatte. Auch unter dem Strich überraschte man mit einem deutlichen Anstieg von 2,47 auf 2,847 Mrd. Euro, womit man ebenfalls über den Erwartungen gelegen hatte. Entsprechend rechnen die Münchener für das Gesamtjahr nun mit einem bereinigten operativen Ergebnis in der Spanne von 17,00 bis 17,5 Mrd. Euro (zuvor: 15 bis 17 Mrd. Euro). Da in Schlüsselkategorien wie dem Bereich Schaden- und Unfallversicherungen angesichts der weiter bestehenden Großschadensrisiken im Zuge des Klimawandels weitere Preissteigerungen zu erwarten sind, und die Nachfrage gerade im Bereich Elementarschadensversicherungen hoch bleibt, dürfte sich die starke Entwicklung im Kerngeschäft weiter fortsetzen. Entsprechend sollten auch die Konsenserwartungen, die für 2026 ein EPS von 30,40 Euro und für 2027 ein EPS von 32,63 Euro vorsehen, weiter steigen. Damit sinkt das KGV auf 11,7, was angesichts des enormen Kostensenkungs-Potentials im Zuge des Strategie-Programms "Lifting Ambitions" nicht zu teuer erscheint. Auch die Aktionäre werden von den verbesserten Ergebnisaussichten profitieren, zumal die Allianz ihre Ausschüttungen in den kommenden Jahren weiter steigern will. Im Zeitraum von 2025 bis 2027 will man insgesamt rund 27 Mrd. Euro an seine Anteilseigner ausschütten. Neben höheren Dividendenausschüttungen dürften die Allianz auch weitere milliardenschwere Aktienrückkäufe durchführen, nachdem das Ende März 2025 angekündigte Rückkaufprogramm über 2 Mrd. Euro Ende 2025 erfolgreich abgeschlossen wurde.

 

Produktidee: Discount-Zertifikat Classic auf Allianz SE

Eine attraktive Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine Auswahl an entsprechenden Produkten auf den Basiswert Allianz SE zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat mit der WKN: DU6SCM, das am 22.01.2027 fällig wird (Rückzahlungstermin) und mit einem Discount zum Kurs der Aktie Allianz SE notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird bei 380,00 Euro begrenzt.

 

Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Liegt der Schlusskurs des Basiswerts Allianz SE an der maßgeblichen Börse am 15.01.2027 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den Höchstbetrag von 380,00 Euro.

2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,00) entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 22.01.2027 haben und davon ausgehen, dass der Allianz SE am 15.01.2027 auf oder über 380,00 Euro liegen wird.

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 13.01.2027, DZ BANK AG / Online-Redaktion

Hinweis auf Rechtliches, Prospekt und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de/DU6SCM (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-wertpapiere.de/DU6SCM (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Rechtliche Hinweise: Diese Information ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Diese Information wurde von dem Redakteur im Auftrag der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Diese Werbemitteilung richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Diese Werbemitteilung darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Diese Werbemitteilung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Diese Werbemitteilung ist keine Finanzanalyse. Diese Werbemitteilung stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch den Redakteur dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Redakteurs der Werbemitteilung und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Angaben zu künftigen Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die tatsächliche künftige Wertentwicklung. Der Redakteur hat die Informationen, auf die sich die Werbemitteilung stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieser Werbemitteilung. Die Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung der Werbemitteilung. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass die Werbemitteilung geändert wurde.

  •  
  •  
  •  
  •  
(Bewertungen: 0)

Discount 380 2027/01: Basiswert Allianz

DU6SCM / //
Quelle: DZ BANK: Geld 14.01. 14:41:27, Brief 14.01. 14:41:27
DU6SCM // Quelle: DZ BANK: Geld 14.01. 14:41:27, Brief 14.01. 14:41:27
338,69 EUR
Geld in EUR
338,71 EUR
Brief in EUR
-0,67%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 376,80 EUR
Quelle : Xetra , 14:25:37
  • Max Rendite 12,19%
  • Max Rendite in % p.a. 11,91% p.a.
  • Discount in % 10,11%
  • Cap 380,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % 0,85%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Allianz SE

14.01.2026 | 05:53:25 (dpa-AFX)
Allianz: KI birgt große Gefahr für Unternehmen

UNTERFÖHRING (dpa-AFX) - Künstliche Intelligenz (KI) hat sich nach Einschätzung der Allianz <DE0008404005> zu einem der größten globalen Geschäftsrisiken für Unternehmen entwickelt. Im neuen "Risikobarometer" des Unternehmensversicherers Allianz Commercial ist die KI vom zehnten auf den zweiten Platz hinter dem langjährigen Spitzenreiter Cyberkriminalität emporgeschossen.

Beides steht in Zusammenhang: Kriminelle Hacker nutzen demnach in wachsendem Umfang KI für ihre Attacken. Doch kann die Nutzung von KI laut Risikobarometer auch ohne jede böse Absicht gefährlich für ein Unternehmen sein, etwa wenn Manager und Mitarbeiter auf Basis falscher Daten und Informationen falsche Entscheidungen treffen.

Die drei Hauptgefahren stehen in Zusammenhang

Auf Rang drei der größten globalen Geschäftsrisiken stehen in diesem Jahr Betriebsunterbrechungen. Auch dabei gibt es eine Verbindung zu Cyberangriffen: Eine häufige Ursache von Betriebsunterbrechungen ist Online-Erpressung: Die Hacker lähmen die Rechnersysteme eines Unternehmens per Verschlüsselung und fordern für die anschließende Entschlüsselung hohe Summen.

Allianz Commercial ist eine Tochter des Münchner Dax <DE0008469008>-Konzerns, das Unternehmen publiziert sein "Risikobarometer" alljährlich zu Jahresbeginn. Die Einschätzungen basieren auf der Befragung von 3.338 Fachleuten aus 97 Ländern im vergangenen Herbst. Darunter sind Führungskräfte und Manager anderer Unternehmen, Risiko- und Schadenberater, Versicherungsmakler, Experten von Branchenverbänden sowie auch Allianz-Mitarbeiter. Die Antworten der Befragten unterscheiden sich von Land zu Land, allerdings nicht grundlegend: So landeten die KI-Risiken in Deutschland auf Platz vier, in der Schweiz auf dem zweiten Rang, in Österreich dagegen sogar auf Platz eins.

KI Fluch und Segen zugleich

Die KI ist demnach ein zweischneidiges Schwert: Eine Mehrheit der Unternehmen sieht die Technologie als Chance, nicht zuletzt für die automatisierte Abwehr bösartiger Cyberattacken. Doch gleichzeitig sehen etliche der befragten Fachleute große Gefahren: KI berge ein immer schneller voranschreitendes Risiko, sagte Michael Furtscheller, der regionale Geschäftsleiter für Deutschland und die Schweiz - "vielleicht auch Fluch und Segen".

KI erleichtert Tätern das Werk

Demnach nutzen Cybertäter KI unter anderem für die Perfektionierung von "Social Engineering", um als Führungskräfte zu posieren und deren Untergebene zu täuschen. "Durch Schreiben von sehr zugeschnittenen E-Mails, dass man dort klicken oder sonst etwas tun soll, sei es mit Clonings oder der Generierung von Sprache, oder sogar der Fälschung von Videos", erläuterte Michael Daum, Leiter der Cyberschaden-Bearbeitung. "Die große Mehrzahl der Angriffe, die wir sehen, erfordert nach wie vor das Zutun eines Menschen - in der Regel eines Mitarbeiters - den Angriff zu ermöglichen."

KI birgt für Unternehmen doppelte Gefahr von außen und innen

Doch Attacken von außen sind nach Worten der Allianz-Manager nur eine Seite des Problems. Risiken für Unternehmen birgt demnach auch die ganz legale Verwendung von KI-Software durch die eigenen Mitarbeiter und Führungskräfte. "Die KI per Definition arbeitet mit einem gewissen Grad an Autonomie und deswegen können die Ergebnisse falsch oder frei erfunden sein", sagte Allianz Commercial-Managerin Alexandra Braun. "Und falsche oder auch einmal diskriminierende KI-Ergebnisse, die können natürlich auch zu Rechtsstreitigkeiten oder negativen Presseberichterstattungen und dann zu Reputations- und Imageverlust führen für Unternehmen." Zu den KI-eigenen Risiken zählen demnach auch Urheberrechtsverletzungen, wenn die Software geschützte Informationen abschreibt oder verwendet.

Breite Palette der übrigen Risiken: von der Politik bis zur Explosion

Die übrigen Risiken unter den globalen Top Ten reichen von der Politik über die Natur bis zu den hergebrachten Unsicherheiten des Geschäftslebens. Auf Platz vier stehen Gesetzgebung und Regulierung, was sich sowohl auf die US-Zollpolitik und sonstige Handelshemmnisse als auch die in vielen Ländern beklagte Bürokratie bezieht. Auf den nächsten beiden Rängen folgen Naturkatastrophen und Klimawandel, anschließend politische Instabilität und Gewalt, negative volkswirtschaftliche Entwicklungen etwa durch Inflation, Feuer und Explosionen. Platz zehn nimmt die Ungewissheit über Marktentwicklungen ein, seien es neue Wettbewerber, Firmenübernahmen oder sonstiger Wandel./cho/DP/zb

09.01.2026 | 13:11:00 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Versicherer weiter schwach - Umstufungen von Morgan Stanley
08.01.2026 | 14:21:56 (dpa-AFX)
Allianz verkauft indische Beteiligungen für 2,1 Milliarden Euro
05.01.2026 | 05:42:38 (dpa-AFX)
Finanzbranche lobbyiert mit Hunderten Vertretern bei Politik
02.01.2026 | 05:43:27 (dpa-AFX)
Privates Geldvermögen überschreitet 10-Billionen-Marke
30.12.2025 | 06:17:23 (dpa-AFX)
Milliarden-Schäden durch Unwetter in Deutschland
22.12.2025 | 13:54:34 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Allianz SE (deutsch)

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Jede Woche gibt es die dzbank-wertpapiere-Newsletter für angemeldete Nutzer per E-Mail direkt auf Ihren Bildschirm: das Neueste zum Marktgeschehen an den internationalen Börsenplätzen mit Markt- und DAX-Analysen, einem speziellen Strategieteil und der Knowhow-Rubrik Börsenwissen.