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Idee der Woche / 13.10.2026 | 16:27:48 Werbung

Amazon: AWS-Segment überzeugt mit 37 % Wachstum und der Anthropic-Deal bindet Cloud-Kunden

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Produktmanager bei der DZ BANK

Das Cloud-Segment AWS von Amazon wuchs im 2. Quartal 2026 um beinahe 37 % auf 42,2 Mrd. USD und sichert die Ertragskraft des Unternehmens. Die Investitionen in Anthropic wirken sich signifikant auf das Bilanzergebnis aus und verzahnen die KI-Modelle eng mit der AWS-Plattform. Der Konzern forciert die Entwicklung eigener Halbleiter, wodurch das KI- und Chipgeschäft laut aktuellen Unternehmensangaben mittlerweile eine annualisierte Umsatzrate von über 25 Mrd. USD erreicht.

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Produktmanager bei der DZ BANK

Fundament und adressierte Wachstumsmärkte des Konzerns

Das Geschäftsmodell von Amazon ruht nicht mehr ausschließlich auf dem elektronischen Handel, was die Zahlen des zweiten Quartals vom 30. Juli unterstreichen. Mit einem Gesamtumsatz von 200,6 Mrd. USD (ein Zuwachs von 20 % im Jahresvergleich) rückt für Anleger besonders die Cloud-Sparte Amazon Web Services (AWS) in den Fokus, da diese strukturell hohe Margen abwirft. Der Konzern adressiert hiermit die andauernde Digitalisierung von Unternehmensprozessen und den steigenden Bedarf an global verfügbaren Rechenkapazitäten. Ein wesentlicher Wachstumstrend ist die Implementierung von maschinellem Lernen in industrielle Abläufe. Amazon stellt dafür die Server-Infrastruktur bereit und entwickelt die zugrundeliegenden Softwarewerkzeuge. Durch diese vertikale Integration versucht das Unternehmen, Geschäftskunden an sein Ökosystem zu binden und Skaleneffekte zu nutzen. Die Cloud-Sparte wuchs zuletzt auf 42,2 Mrd. USD, was zyklische Schwankungen im Einzelhandelsgeschäft bilanziell ausgleicht und zu einem operativen Gesamteinkommen von 27,5 Mrd. USD beitrug.

 

Strategische Beteiligung an Anthropic als technologischer Hebel

Ein wesentlicher Baustein der aktuellen Unternehmensstrategie ist die weitreichende Beteiligung an dem KI-Entwicklerunternehmen Anthropic, in welches Amazon Milliarden investiert hat. Im Q2-Bericht wies Amazon erhebliche nicht-operative Erträge aus, die primär auf diese strategischen Investitionen zurückzuführen sind. Ziel der Kapitalmaßnahme ist es, die KI-Modelle von Anthropic eng mit der Cloud-Architektur von AWS zu verzahnen. Aus der Perspektive des Konzerns geht es darum, Entwicklern einen Zugang zu Sprachmodellen zu bieten, ohne dass diese die AWS-Plattform verlassen müssen. Diese Investition dient zudem der Absicherung von Marktanteilen im direkten Wettbewerb mit anderen Technologieanbietern. Die Verzahnung ermöglicht es Amazon, spezifische Lösungen anzubieten und die eigenen Server-Ressourcen effizient auszulasten.

 

Eigene Infrastruktur und die Rolle von maßgeschneiderten Halbleitern

Der Konzern konzentriert sich auf die Entwicklung eigener Halbleiter, um die Abhängigkeit von externen Chip-Zulieferern zu reduzieren und die Kostenstruktur für das Training von KI-Modellen zu kontrollieren. Produkte wie die Trainium- und Inferentia-Chips spielen dabei eine maßgebliche Rolle. Anthropic und andere KI-Unternehmen haben sich im Rahmen von Partnerschaften dazu verpflichtet, diese hauseigenen Chips für künftige Entwicklungszyklen zu nutzen. Die Geschäftsführung von Amazon wertet dies als Bestätigung der eigenen Hardware-Strategie. CEO Andy Jassy äußerte sich zur jüngsten Geschäftsentwicklung anlässlich der Quartalszahlen sachlich: „Unsere KI- und Chip-Geschäfte haben jeweils eine Run-Rate von mehr als 25 Mrd. USD übertroffen.“ Diese Ausrichtung soll langfristig die Profitabilität der Cloud-Sparte sowie die preisliche Wettbewerbsfähigkeit sichern.

 

Integration in das Ökosystem und Perspektiven für Anleger

Für Investoren verdeutlichen die Q2-Zahlen, wie Amazon versucht, den gesamten Technologie-Stack von der Hardware über die Infrastruktur bis hin zur Softwareanwendung abzubilden. Anstatt lediglich als Vermittler von Fremdtechnologie zu agieren, positioniert sich das Unternehmen als direkter Anbieter essenzieller Infrastrukturbausteine. Dieser Ansatz bindet jedoch signifikante Kapitalreserven; so beliefen sich die Nettoausgaben für Sachanlagen in den letzten zwölf Monaten auf eine merkliche Summe, die primär durch den Aufbau von KI-Infrastruktur getrieben ist. Der Konzern geht davon aus, dass die Nachfrage nach Rechenleistung diese Ausgaben rechtfertigt und langfristige wiederkehrende Umsätze generiert. Durch den Fokus auf systemische Relevanz bei Firmenkunden strebt das Management eine stetige Entwicklung an. Anleger wägen bei der Bewertung des Unternehmens daher die hohen laufenden Investitionskosten gegen das dokumentierte Umsatzwachstum und den steigenden operativen Cashflow ab.

 

Produktidee: Discount-Zertifikat Classic auf Amazon.com Inc.

Eine attraktive Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine Auswahl an entsprechenden Produkten auf den Basiswert Amazon.com Inc.  zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat mit der WKN: DN4GGA, das am 24.09.2027 fällig wird (Rückzahlungstermin) und mit einem Discount zum Kurs der Aktie Amazon.com Inc.  notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Entwicklung des EUR / USD-Wechselkurses hat damit Auswirkungen auf die Höhe des in EUR zahlbaren Rückzahlungsbetrags.

 

Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Liegt der Schlusskurs des Basiswerts Amazon.com Inc. an der maßgeblichen Börse am 17.09.2027 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhalten Sie den EUR-Gegenwert des Höchstbetrags von 250,00 USD.

2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhalten Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem EUR-Gegenwert des Referenzpreises multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 24.09.2027 haben und davon ausgehen, dass die Amazon.com Inc. am 17.09.2027 auf oder über 250,00 USD liegen wird.

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 13.10.2026, DZ BANK AG / Online-Redaktion / Emittent DZ BANK AG

Hinweis auf Rechtliches, Prospekt und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de/DN4GGA (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-wertpapiere.de/DN4GGA (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Rechtliche Hinweise: Diese Information ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Diese Information wurde von dem Redakteur im Auftrag der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Diese Werbemitteilung richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Diese Werbemitteilung darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Diese Werbemitteilung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Diese Werbemitteilung ist keine Finanzanalyse. Diese Werbemitteilung stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch den Redakteur dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Redakteurs der Werbemitteilung und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Angaben zu künftigen Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die tatsächliche künftige Wertentwicklung. Der Redakteur hat die Informationen, auf die sich die Werbemitteilung stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieser Werbemitteilung. Die Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung der Werbemitteilung. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass die Werbemitteilung geändert wurde.

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Discount 250 2027/09: Basiswert Amazon.com

DN4GGA / //
Quelle: DZ BANK: Geld 13.10. 21:16:35, Brief 13.10. 21:16:35
DN4GGA // Quelle: DZ BANK: Geld 13.10. 21:16:35, Brief 13.10. 21:16:35
192,89 EUR
Geld in EUR
192,90 EUR
Brief in EUR
-0,42%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 259,06 USD
Quelle : NASDAQ , 21:00:42
  • Max Rendite 15,71%
  • Max Rendite in % p.a. 16,64% p.a.
  • Discount in % 16,60%
  • Cap 250,00 USD
  • Abstand zum Cap in % -3,50%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Amazon.com Inc.

13.10.2026 | 19:07:48 (dpa-AFX)
Apple bringt neues Smarthome-Display nicht in die EU

CUPERTINO (dpa-AFX) - Apple <US0378331005> bringt wegen des Streits um den Zugang zu Nutzerdaten für KI-Rivalen sein neues Smarthome-Display nicht in der EU auf den Markt. Das Gerät mit dem Namen HomeView soll die Steuerung vernetzter Technik im Haushalt erleichtern, auch über die mit Künstlicher Intelligenz (KI) verbesserte Apple-Sprachassistentin Siri. Diese KI-Siri ist aber auf iPhone und iPad in der EU wegen der Kontroverse mit der EU-Kommission nicht verfügbar.

Kernpunkt des Streits ist der Zugang von KI-Rivalen zu Daten von Apple-Kunden. Die Kommission beharrt darauf, dass Apple gemäß dem Digitalgesetz DMA (Digital Markets Act) den Konkurrenten gleiche Zugangsmöglichkeiten geben muss, um das eigene Produkt nicht zu bevorteilen. Der Konzern lehnt das unter Verweis auf die Datensicherheit ab und zog es vor, die KI-Siri nicht in die Europäische Union zu bringen.

"Apple arbeitet konstruktiv mit der EU zusammen, um eine Lösung zu finden", hieß es vom Konzern bei der HomeView-Ankündigung zu der Situation. Das Smarthome-Display kommt zunächst nur in den USA, Großbritannien, Australien, Kanada, Indien und Neuseeland auf den Markt.

Das Gerät kann bis zu sechs Personen in einem Haushalt über die Kamera erkennen und die angezeigten Informationen entsprechend personalisieren. Zudem kann man darüber Musik abspielen, Timer starten oder mit Video telefonieren. Google <US02079K1079> und Amazon <US0231351067>, rivalisierende Anbieter von Smarthome-Plattformen, bieten bereits seit Jahren ähnliche Display-Geräte an./so/DP/men

13.10.2026 | 17:58:33 (dpa-AFX)
Nvidia steigt bei Ärzteplattform Doctolib ein
12.10.2026 | 14:09:00 (dpa-AFX)
Griechenland: Social-Media-Verbot für U-15-Jährige kommt
12.10.2026 | 09:31:46 (dpa-AFX)
'WSJ': Amazon will KI-Startup Decart kaufen
09.10.2026 | 11:43:42 (dpa-AFX)
Neue Medienwelt, neue Regeln: Was die Länder planen
09.10.2026 | 11:00:44 (dpa-AFX)
Umsätze asiatischer Shoppingplattformen brechen ein
06.10.2026 | 17:26:13 (dpa-AFX)
Emmys wechseln vom Fernsehen zu Prime Video

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