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Idee der Woche / 14.07.2026 | 11:44:28 Werbung

DHL Group: Prognoseanhebung und das Expressgeschäft als dominierender Faktor der Gewinnerwartungen

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Produktmanager bei der DZ BANK

Die DHL Group hat am 7. Juli nach den vorläufigen Q2-Zahlen die Jahresprognose für das EBIT auf über 6,5 Mrd. Euro nach oben korrigiert. Die Sparte DHL Express fungiert mit einem operativen Quartalsgewinn von rund 1,19 Mrd. Euro als primärer Wachstumstreiber. Infrastrukturinvestitionen, wie die jüngste Kapitalzusage für den französischen Markt, sollen das Unternehmen langfristig für höhere E-Commerce-Volumina rüsten.

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Produktmanager bei der DZ BANK

Vorläufige Quartalszahlen führen zu Prognoseanhebung

Die DHL Group hat am 7. Juli auf Basis vorläufiger Daten eine Anhebung der Jahresprognose bekannt gegeben. Aus Sicht des Konzerns resultiert dieser Schritt aus einer über den eigenen Erwartungen liegenden Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut 10 %. Das operative Ergebnis (EBIT) verzeichnete einen Zuwachs von rund 29 % auf etwa 1,85 Mrd. Euro. Angesichts dieser Datenlage geht das Management nun für das Gesamtjahr 2026 von einem Konzern-EBIT in Höhe von über 6,5 Mrd. Euro aus. Zuvor lag der Zielwert bei über 6,2 Mrd. Euro. Auch die Erwartungen für die DHL-Divisionen wurden von bisher über 5,6 Mrd. Euro auf nun über 5,9 Mrd. Euro nach oben korrigiert. Für das Unternehmen bestätigt diese Entwicklung die Stabilität des eigenen Netzwerks in einem weiterhin anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld.

 

DHL Express als tragende Säule des Ertrags

Der Blick auf die einzelnen Geschäftsbereiche verdeutlicht, dass die Sparte DHL Express maßgeblich für den Gewinnanstieg verantwortlich ist. Hier stieg das EBIT von 730 Mio. Euro im Vorjahr auf rund 1,19 Mrd. Euro im aktuellen Berichtsquartal. Der Konzern führt diese Dynamik auf einen operativen Auslastungseffekt zurück. Konkret bedeutet dies, dass eine Zunahme des transportierten Sendungsgewichts das Ergebnis positiv beeinflusst, da die Fixkosten der bestehenden Flug- und Transportnetzwerke auf eine größere Basis verteilt werden. Andere Bereiche wie DHL Global Forwarding zeigten mit einem EBIT von 240 Mio. Euro ebenfalls Zuwächse. Die Sparte Post & Paket Deutschland verbuchte mit 135 Mio. Euro einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahreswert von 166 Mio. Euro. Das Management belässt die Jahresprognose für das deutsche Brief- und Paketgeschäft dennoch unverändert bei über 900 Mio. Euro.

 

Strukturelle Trends als langfristige Treiber

Über die aktuellen Kennzahlen hinaus stützt sich die Strategie der DHL Group auf anhaltende strukturelle Entwicklungen im Logistiksektor. E-Commerce und die Neuordnung globaler Lieferketten bilden die Grundlage der strategischen Ausrichtung. Aus Unternehmenssicht ist es geboten, die Kapazitäten kontinuierlich an das Transportvolumen anzupassen. Ein aktuelles Beispiel hierfür sind die im Juni 2026 angekündigten Investitionen in Höhe von 160 Mio. Euro in den französischen Markt bis zum Jahr 2027. Diese finanziellen Mittel fließen in die Erweiterung der europäischen Logistiknetzwerke sowie in die Unterstützung der Energiewende innerhalb der eigenen Fahrzeugflotte. Durch derartige Investitionen plant der Konzern, die operative Effizienz in der Zustellung abzusichern und zukünftige Volumenveränderungen adäquat zu steuern.

 

Der strategische Ausblick

Die angepasste Prognose signalisiert, dass das Unternehmen in der aktuellen Phase Volumenzuwächse in Ertrag umwandeln kann. Das Management ordnet diese Entwicklung sachlich ein und betont, dass das Erreichen dieser Ziele unter der Bedingung steht, dass sich die geopolitische Lage nicht weiter eintrübt. Aus Perspektive des Konzerns liegt der Fokus in den kommenden Monaten darauf, die Kostendisziplin beizubehalten und das Netzwerk synchron zur Nachfrage zu skalieren. Die endgültigen Quartalszahlen, die für Anfang August geplant sind, werden weitere Aufschlüsse über die Segmentmargen liefern.

 

Produktidee: Discount-Zertifikat Classic auf DHL Group

Eine attraktive Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine Auswahl an entsprechenden Produkten auf den Basiswert DHL Group zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat mit der WKN: DN25WN, das am 23.07.2027 fällig wird (Rückzahlungstermin) und mit einem Discount zum Kurs der Aktie DHL Group notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird bei 55,00 Euro begrenzt.

 

Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Liegt der Schlusskurs des Basiswerts DHL Group an der maßgeblichen Börse am 16.07.2027 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den Höchstbetrag von 55,00 Euro.

2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,00) entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 23.07.2027 haben und davon ausgehen, dass die DHL Group am 16.07.2027 auf oder über 55,00 Euro liegen wird.

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 14.07.2026, DZ BANK AG / Online-Redaktion / Emittent DZ BANK

Hinweis auf Rechtliches, Prospekt und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de/DN25WN (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-wertpapiere.de/DN25WN (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Rechtliche Hinweise: Diese Information ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Diese Information wurde von dem Redakteur im Auftrag der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Diese Werbemitteilung richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Diese Werbemitteilung darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Diese Werbemitteilung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Diese Werbemitteilung ist keine Finanzanalyse. Diese Werbemitteilung stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch den Redakteur dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Redakteurs der Werbemitteilung und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Angaben zu künftigen Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die tatsächliche künftige Wertentwicklung. Der Redakteur hat die Informationen, auf die sich die Werbemitteilung stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieser Werbemitteilung. Die Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung der Werbemitteilung. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass die Werbemitteilung geändert wurde.

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Discount 55 2027/07: Basiswert DHL Group

DN25WN / //
Quelle: DZ BANK: Geld 14.07. 17:45:14, Brief 14.07. 17:45:14
DN25WN // Quelle: DZ BANK: Geld 14.07. 17:45:14, Brief 14.07. 17:45:14
48,87 EUR
Geld in EUR
48,97 EUR
Brief in EUR
0,39%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 57,24 EUR
Quelle : Xetra , --
  • Max Rendite 12,31%
  • Max Rendite in % p.a. 12,00% p.a.
  • Discount in % 14,45%
  • Cap 55,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % -3,91%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / DHL Group

11.07.2026 | 11:35:04 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Zehntausende Beschwerden über die Post

BONN (dpa-AFX) - Aus Frust über verlegte, verlorene oder beschädigte Briefe und Pakete haben Verbraucher Zehntausende Beschwerden bei einer Behörde eingereicht. Wie aus der Website der Bundesnetzagentur hervorgeht, gingen bei ihr im ersten Halbjahr 35.728 kritische Wortmeldungen beim sogenannten Mängelmelder ein. Im Vorjahreszeitraum hatte die Behörde 22.981 Beschwerden gezählt und damit so viele wie noch nie. Die Zahlen sind laut Netzagentur aber nicht vergleichbar, da sich die Methodik geändert hat.

Die Beschwerden richten sich gegen alle Postdienstleister, in 87 Prozent der Fälle geht es um den Marktführer Deutsche Post/DHL <DE0005552004>, der als einzige Firma sowohl Briefe als auch Pakete austrägt. Den Mängelmelder gibt es erst seit Herbst 2025. Die Website enthält Fragen mit Multiple-Choice-Antworten, bei denen Verbraucher sich einfach durchklicken und ihre Beschwerde nicht mehr in eigenen Worten ausformulieren müssen, wie es im alten System der Fall war.

Die Post hält Beschwerdezahlen für "aufgebläht"

Die Post argumentiert, dass durch das neue System die Hemmschwelle sinke und sich manch Verbraucher leichter tue mit der Eingabe subjektiv empfundener Mängel, die sich bei näherer Betrachtung jedoch als unberechtigt erwiesen. Und manch neue Beschwerde wäre über das alte System vielleicht gar nicht eingereicht worden.

"Der neue Mängelmelder bläht die Beschwerdestatistik auf und erweckt den Eindruck, die Postversorgung in Deutschland würde nicht funktionieren", sagt ein Post-Sprecher. "Das ist falsch - im Gegenteil: Die Post in Deutschland funktioniert sehr gut." Der Anteil der Beschwerden, die bei der Post direkt eingehen, liege unverändert bei 0,003 Prozent der Menge an Briefen und Paketen.

Eine andere Entwicklung stützt die Sichtweise der Post, dass die im Vergleich zu 2025 höhere Beschwerdezahl kein Hinweis auf ein größeres Problem ist. Denn es gibt keine "Hotspots" mehr, also keine gehäuften Beschwerden aus einer Gegend. Solche Hotspots nahm die Netzagentur in der Vergangenheit als Anlass für Prüfverfahren, um die postalische Versorgung vor Ort genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die Logik dahinter: Trudelt nur eine Beschwerde aus einem Stadtteil ein, so kann das auch ein miesepetriger Verbraucher gewesen sein, der eine Mücke zum Elefanten macht. Sind es hingegen mehrere Beschwerden unterschiedlicher Menschen aus einem Stadtteil, so kann das ein Hinweis sein, dass wirklich etwas im Argen liegt. In der Vergangenheit räumte die Post nach solchen Anlassprüfungen mitunter ein, dass es vor Ort Personalengpässe gebe und sie diese nun beheben wolle. Im ersten Halbjahr gab es aber keine einzige Anlassprüfung der Netzagentur, im ersten Halbjahr 2025 waren es acht gewesen.

Der Anteil der Beschwerden an den gesamten Sendungsmengen in Deutschland ist verschwindend gering. Im vergangenen Jahr transportierte die Deutsche Post 13,3 Milliarden Briefe und Pakete in Deutschland, hinzu kamen noch die Sendungen der Wettbewerber. Allerdings dürften sich längst nicht alle Menschen, die sich über misslungene Postdienstleistungen ärgern, bei der Bundesnetzagentur beschweren. Der Inhalt einer Beschwerde wird nicht überprüft - sowohl im alten wie im neuen System.

Politiker sieht neues Beschwerdesystem positiv

Die Post weist zudem darauf hin, dass sich manche Beschwerden auf sie bezögen, tatsächlich aber anderen Firmen gelten. So landeten pro Jahr 800.000 Fundbriefe im Netz der Deutschen Post. Das sind Briefe, die Wettbewerber falsch zugestellt haben und anschließend von Privatleuten wieder in einen Briefkasten der Post geworfen werden, damit sich die Post um die verirrte Sendung kümmert.

Die große Menge an Fundbriefen zeige, dass vielen Menschen gar nicht klar sei, dass solche Briefe nicht von der Post kommen, heißt es von dem Bonner Logistiker. Daraus schlussfolgert er, dass sich auch viele Beschwerden fälschlicherweise auf die Post beziehen.

Der Bundestagsabgeordnete Sebastian Roloff hat damit gerechnet, dass die Beschwerdezahlen mit Einführung des niedrigschwelligen Mängelmelders steigen. "Es ist gut, dass die vorher bestehende Dunkelziffer nun verkleinert wird und die Bundesnetzagentur schneller erkennt, ob es in bestimmten Regionen zu größeren Problemen kommt", sagt der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. "Unsere Erwartung bleibt, dass Mängel schnellstmöglich und konsequent abgestellt werden und eine qualitativ hochwertige Versorgung mit Briefen und Paketen sichergestellt wird."

DPD mit zweitmeisten Beschwerden

In der Beschwerdestatistik fällt auch die Paketfirma DPD negativ auf. Ihr Anteil an allen Beschwerden lag im ersten Halbjahr 2026 bei vier bis fünf Prozent pro Monat. DPD ist deutlich kleiner als Konkurrent DHL/Deutsche Post, zudem transportiert die Firma nur Pakete - würde man Beschwerden zu Briefen, Zeitungen und anderen Themen herausrechnen, so läge der DPD-Beschwerdeanteil wesentlich höher. Auf vergleichbare Paket-Konkurrenten wie Hermes und GLS entfallen weniger Beschwerden als auf DPD.

Als Reaktion auf die Zahlen sagte ein DPD-Sprecher, seine Firma nehme die bei der Bundesnetzagentur eingehenden Beschwerden ernst. Es sei aber eine differenzierte Betrachtung wichtig. So sei der Anteil von Beschwerden, die bei DPD direkt eingehen, von 0,11 Prozent des Sendungsaufkommens 2024 auf 0,09 Prozent 2025 gesunken. "Bei über 370 Millionen beförderten Paketen pro Jahr zeigt dies, dass die überwiegende Mehrheit unserer Zustellungen zuverlässig und zur Zufriedenheit unserer Kundinnen und Kunden erfolgt."

Kein gutes Licht auf DPD warf unlängst eine TV-Doku des investigativen Reporterteams Wallraff bei RTL. Die Arbeitsbelastung bei den Subunternehmern, die für DPD unterwegs sind, wurde als extrem hoch und als "Knochenjob" beschrieben. Außerdem verschickte das Reporterteam testweise 50 Pakete mit Tassen, Weingläsern und Weinflaschen quer durch Deutschland, fast die Hälfte davon ging kaputt.

DPD teilte mit, man überprüfe Hinweise auf mögliche Verstöße gegen gesetzliche Vorgaben oder eigene Standards. Sollten Missstände nicht abgestellt werden, werde die Zusammenarbeit mit den Systempartnern beendet. Mit Systempartnern sind Subunternehmer gemeint. Außerdem teilte DPD mit, dass "einige der erhobenen Vorwürfe und Darstellungen" nicht der Realität entsprächen. Ein Firmensprecher lobte "das Engagement der vielen tausend Menschen bei DPD und unseren Partnerunternehmen, die jeden Tag verantwortungsvoll arbeiten"./wdw/DP/zb

11.07.2026 | 10:56:10 (dpa-AFX)
Verbraucher reichen Zehntausende Beschwerden über Post ein
08.07.2026 | 13:50:00 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Deutsche Bank hebt Ziel für DHL Group auf 60 Euro - 'Buy'
08.07.2026 | 11:20:03 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: DZ Bank hebt fairen Wert für DHL Group auf 63 Euro - 'Kaufen'
07.07.2026 | 18:05:01 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: JPMorgan belässt DHL Group auf 'Overweight' - Ziel 60 Euro
07.07.2026 | 17:42:11 (dpa-AFX)
ROUNDUP: DHL erhöht Ausblick nach starkem Quartal - Aktie legt kräftig zu
07.07.2026 | 16:56:42 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: DHL steigen - Überraschend hohes Ergebnis und Prognoseerhöhung

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