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Memory Express StepDown ST mit Airbag 06 21/27: Basiswert Volkswagen

DGE30V / DE000DGE30V1 //
Quelle: DZ BANK: Geld 01.06. 20:00:00, Brief 01.06. 20:00:00
DGE30V DE000DGE30V1 // Quelle: DZ BANK: Geld 01.06. 20:00:00, Brief 01.06. 20:00:00
617,22 EUR
Geld in EUR
637,22 EUR
Brief in EUR
-1,03%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 90,56 EUR
Quelle : Xetra , 19:18:41
  • Rückzahlungschwelle 145,3744 EUR
  • Rückzahlungsschwelle in % 80,00%
  • Nächste Kuponschwelle 132,6541 EUR
  • Nächste Kuponschwelle [in %] 73,00%
  • Startwert 181,718 EUR
  • Nächster Bewertungstag 30.06.2026
  • Letzter Bewertungstag 30.06.2027
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Memory Express StepDown ST mit Airbag 06 21/27: Basiswert Volkswagen

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 01.06. 20:00:00
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DGE30V / DE000DGE30V1
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Expresszertifikat
Produkttyp Memory Express
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 7,5384
Ausübung Europäisch
Zeichnungsfrist 31.05.2021 - 30.06.2021
Emissionsdatum 30.06.2021
Zins* 07.07.2022 / 0,00 EUR
07.07.2023 / 0,00 EUR
08.07.2024 / 0,00 EUR
07.07.2025 / 0,00 EUR
07.07.2026 / 255,00 EUR
07.07.2027 / 306,00 EUR
Erster Handelstag 09.08.2021
Letzter Handelstag 29.06.2027
Handelszeiten 09:00 - 20:00 Hinweise zur Kursstellung
Rückzahlungsschwellen 30.06.2022 / 100,00%
30.06.2023 / 95,00%
01.07.2024 / 90,00%
30.06.2025 / 85,00%
30.06.2026 / 80,00%
30.06.2027 / 73,00%
Bewertungspunkte 6
Bewertungstage / Rückzahlungslevel 30.06.2022 / 181,718 EUR
30.06.2023 / 172,6321 EUR
01.07.2024 / 163,5462 EUR
30.06.2025 / 154,4603 EUR
30.06.2026 / 145,3744 EUR
30.06.2027 / 132,6541 EUR
Mögliche Zahlungstermine /
Möglicher Rückzahlungsbetrag pro Zertifikat*
07.07.2022 / 1.000,00 EUR
07.07.2023 / 1.000,00 EUR
08.07.2024 / 1.000,00 EUR
07.07.2025 / 1.000,00 EUR
07.07.2026 / 1.000,00 EUR
07.07.2027 / 1.000,00 EUR
Zinszahlungen (in EUR) 07.07.2022 / 0,00 EUR
07.07.2023 / 0,00 EUR
08.07.2024 / 0,00 EUR
07.07.2025 / 0,00 EUR
Letzter Bewertungstag 30.06.2027
Zahltag 07.07.2027
Emissionspreis 1.000,00 EUR zzgl. 1,50% Ausgabeaufschlag pro Zertifikat (entspricht 1.015,00 EUR)
Startwert 181,718 EUR
Basisbetrag 1.000,00 EUR
* Bzgl. der Zinszahlung gilt: Abhängig von der Wertentwicklung des Basiswerts. Im Falle einer in der Zukunft liegenden Zinszahlung ist zu beachten, dass der angegebene Zinsbetrag abzüglich der Summe der an den vorherigen Zahlungsterminen gezahlten Zinszahlungen ausgezahlt wird. Bzgl. der Rückzahlung gilt: Zeitpunkt, Höhe und ggf. Art der Rückzahlung sind abhängig von der Wertentwicklung des Basiswerts. Details zur Funktionsweise des Produktes können den zugehörigen Endgültigen Bedingungen entnommen werden.

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 01.06.2026, 20:00:00 Uhr mit Geld 617,22 EUR / Brief 637,22 EUR
Spread Absolut 20,00 EUR
Spread Homogenisiert 2,653083 EUR
Spread in % des Briefkurses 3,14%

Basiswert

Basiswert
Kurs 90,56 EUR
Diff. Vortag in % -1,37%
52 Wochen Tief 82,66 EUR
52 Wochen Hoch 109,15 EUR
Quelle Xetra, 19:18:41
Basiswert Volkswagen AG Vz.
WKN / ISIN 766403 / DE0007664039
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Kraftfahrzeugindustrie

Produktbeschreibung

Art:
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung nach deutschem Recht.

Laufzeit:
Dieses Produkt hat eine feste Laufzeit und wird - vorbehaltlich einer vorzeitigen Rückzahlung - am 07.07.2027 (letzter Zahlungstermin) fällig.

Ziele:
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren.

Mögliche Zinszahlungen: Sie erhalten an einem Zahlungstermin (vorbehaltlich einer vorzeitigen Rückzahlung) eine Zinszahlung, wenn der Referenzpreis am jeweiligen Bewertungstag auf oder über einer bestimmten Schwelle liegt. In diesem Fall erhalten Sie auch die bis zu diesem Zeitpunkt möglicherweise entfallenen Zinszahlungen (Aufholmechanismus). Sollte der Referenzpreis unter der bestimmten Schwelle liegen, erfolgt an dem dazugehörigen Zahlungstermin keine Zinszahlung. Im Falle einer vorzeitigen Rückzahlung entfallen die möglichen Zinszahlungen an den nachfolgenden Zahlungsterminen.

Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung: Eine vorzeitige Rückzahlung zum Basisbetrag an einem Zahlungstermin erfolgt, wenn der Referenzpreis am jeweiligen Bewertungstag auf oder über dem jeweiligen Rückzahlungslevel liegt. In diesem Fall endet die Laufzeit des Produkts automatisch. Ist dies nicht der Fall, läuft das Produkt automatisch bis zum nächsten Zahlungstermin weiter.

Sofern das Produkt nicht vorzeitig zurückgezahlt wurde, gibt es für die Rückzahlung des Produkts die folgenden Möglichkeiten:
  1. Liegt der Referenzpreis am letzten Bewertungstag auf oder über dem letzten Rückzahlungslevel, erhalten Sie am letzten Zahlungstermin eine Rückzahlung in Höhe des Basisbetrags.

  2. Liegt der Referenzpreis am letzten Bewertungstag unter dem letzten Rückzahlungslevel, erhalten Sie am letzten Zahlungstermin als Rückzahlung eine durch das Bezugsverhältnis bestimmte Anzahl des Basiswerts („Referenzaktie“). Wir liefern keine Bruchteile der Referenzaktie. Für diese erhalten Sie die Zahlung eines Ausgleichsbetrags. Der Gegenwert der gelieferten Referenzaktien zuzüglich des Ausgleichsbetrags wird unter dem Basisbetrag liegen. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Referenzaktien ist ausgeschlossen. Wenn die Lieferung von Referenzaktien für uns erschwert oder unmöglich ist, kann die Rückzahlung auch zu einem entsprechenden Abrechnungsbetrag erfolgen. Dieser entspricht dem Ergebnis der Formel (Referenzpreis am letzten Bewertungstag x Bezugsverhältnis).

Sie erhalten während der Laufzeit des Produkts keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher positiv

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Negative Analystenhaltung seit 05.05.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
3,5

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
54,4%

Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 54,29 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist VOLKSWAGEN AG ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 05.05.2026 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 05.05.2026 bei einem Kurs von 84,36 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell leicht unterbewertet.
Relative Performance 2,8% vs. STOXX600 Dividendenbereinigt hat die Aktie den STOXX600 während der letzten vier Wochen um 2,8% geschlagen.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 22.05.2026 Der dividendenbereinigte mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 22.05.2026 positiv.
Wachstum KGV 4,8 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 3,5 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 10,0% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 19 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 19 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 6,8% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 23,53% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Mittel, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,4%.
Beta 1,21 Hohe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,21% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 54,4% Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600 54,4% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 11,03 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 11,03 EUR oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 11,03 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 19,5%
Volatilität der über 12 Monate 28,5%

News

01.06.2026 | 11:34:52 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Uber und Autobrains wollen Robotaxis in München testen

TAIPEH/MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Fahrdienstevermittler Uber <US90353T1007> und das israelische KI-Unternehmen Autobrains starten ein gemeinsames Robotaxi-Programm in München. In der bayerischen Landeshauptstadt soll eine Flotte autonomer Fahrzeuge der Stufe 4 aufgebaut werden, kündigten die Unternehmen am Montag auf der Technologiekonferenz GTC in Taipeh an. Bei einem Level 4 ist keine Fahreraufmerksamkeit mehr nötig. Das Taxi kommt ohne Fahrer aus und die Passagiere können während der Fahrt schlafen, arbeiten oder Filme ansehen.

Damit werden auch Fahrzeuge ohne ein klassisches Cockpit möglich, da kein Mensch eingreifen muss. Das Fahrzeug darf aber nur in einem vorher festgelegten Bereich fahren, zum Beispiel innerhalb des mittleren Rings in München oder auf bestimmten Autobahnabschnitten. Das Projekt basiert technologisch auf der Rechenplattform des Chipgiganten Nvidia <US67066G1040>.

Abschied von teuren Spezialumbauten

Im Zentrum der strategischen Partnerschaft steht ein grundlegender Paradigmenwechsel für die kommerzielle autonome Mobilität: der Verzicht auf maßgeschneiderte Spezialfahrzeuge. Bisherige Robotaxi-Dienste, wie etwa die Google <US02079K1079>-Tochter Waymo, setzen auf hochgradig individualisierte Fahrzeugflotten mit komplexen Sensorenaufbauten auf dem Dach.

Das neue Programm in München etabliert stattdessen ein sogenanntes "OEM-agnostisches" Modell. Damit ist gemeint, dass sich das System unkompliziert in bestehende Serienfahrzeuge verschiedenster Automobilhersteller (OEMs) wie Audi, BMW <DE0005190003>, Mercedes <DE0007100000> oder Volkswagen <DE0007664039> integrieren lässt. Für die Autobranche soll sich damit die Möglichkeit eröffnen, eigene Fahrzeugplattformen ohne immensen Entwicklungsaufwand in ein autonomes Fahrdienste-Netzwerk einzubringen.

"Agentic AI" steuert durch München

Technologisches Herzstück des Projekts ist die sogenannte "Agentic A" von Autobrains. Im Gegensatz zu herkömmlichen Ende-zu-Ende-KI-Modellen, die die gesamte Fahraufgabe als ein einziges großes System verarbeiten, zerlegt der Ansatz von Autobrains den Fahrvorgang in spezialisierte, eigenständige Software-Agenten. Ein KI-Agent bewertet Vorfahrtsregeln, ein anderer achtet auf die Fußgänger, andere Agenten sind für Aufgaben wie den Spurwechsel zuständig. Ein übergeordnetes System bewertet diese Dimensionen des Verkehrsgeschehens parallel und trefft in Echtzeit verbindliche Entscheidungen.

München als europäisches Testlabor

München dient für das Konsortium als Testlabor in Europa. Ausschlaggebend für die Standortwahl waren neben der dichten urbanen Infrastruktur und der Nähe zu führenden Automobilkonzernen vor allem die rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland. Das deutsche Gesetz zum autonomen Fahren erlaubt den fahrerlosen Betrieb unter bestimmten Voraussetzungen in festgelegten Geschäftsbereichen.

Der Start des kommerziellen Dienstes steht unter dem Vorbehalt der noch ausstehenden behördlichen Genehmigungen. Für Uber bedeutet das Projekt in München eine strategische Doppelspitze: Der Mobilitätsriese testet in der Region bereits autonomes Fahren mit dem chinesischen Technologiepartner Momenta und baut mit dem zweiten Projekt seine Präsenz auf dem europäischen Markt für fahrerlose Mobilität damit aus.

Bei der Ankündigung in Taipeh blieben allerdings wichtige Details noch offen. So ist unklar, welche Fahrzeugmarke in München zuerst eingesetzt wird und wer die Flotte betreibt. Außerdem ist weiterhin nicht klar, ob es zu Beginn des Tests noch Sicherheitsfahrer im Fahrzeug geben wird und in welchem Gebiet genau und ab wann die Testfahrten absolviert werden.

USA und China international führend

Robotaxis sind bislang vor allem in den Vereinigten Staaten und in China ein Thema. Die Google-Tochter Waymo hat in US-Metropolregionen wie San Francisco, Phoenix, Los Angeles, Austin und Atlanta schätzungsweise 4.000 autonom fahrende Taxis im Einsatz und absolviert damit nach eigenen Angaben wöchentlich rund 500.000 bezahlte Fahrten. Führender Anbieter in China ist Baidu Apollo Go mit schätzungsweise knapp 7.000 Robotaxis und rund 350.000 bezahlten Fahrten in 27 Städten weltweit wie Wuhan, Peking, Shenzhen und Dubai.

Waymo verfolgt dabei ein anderes Konzept als Uber und Autobrains. Während die Lösung von Uber und dem israelischen KI-Spezialisten mit vergleichsweise preiswerten Standardsensoren läuft, muss die Google-Tochter finanziell massiv in Vorleistung treten, auch weil sie auf teure Komponenten setzt. Waymo kauft für seinen Robotaxi-Betrieb Fahrzeuge wie den Jaguar I-Pace, baut diese in monatelanger Arbeit mit eigenen Lidar-Türmen und anderen Sensoren um.

(Noch) rote Zahlen bei Waymo

Neben den Kosten für das Basisfahrzeug selbst fallen damit weitere 120.000 Dollar für den Umbau an, so dass ein fertiges Waymo-Robotaxi nach Schätzungen von Morgan Stanley <US6174464486> mit 200.000 Dollar zu Buche schlägt. Dazu kommen Kosten für die Infrastruktur, also etwa für die detaillierte hochauflösende Kartierung der Straßen im Einsatzgebiet und den Betrieb der Fernüberwachungszentralen, in denen menschliche Mitarbeiter für Notfälle bereitstehen.

Die Google-Muttergesellschaft Alphabet <US02079K3059> weist den exakten Verlust durch Waymo nicht exakt aus. Der Robotaxi-Betrieb wird in den Bilanzen in der Kategorie "Other Bets" geführt. Dieses Segment verzeichnete allein im vierten Quartal 2025 einen operativen Verlust von 3,6 Milliarden US-Dollar. Da Waymo mit Abstand das größte und aktivste Projekt in dieser Sparte ist, ist, entfällt der Löwenanteil dieser Verluste direkt auf das Robotaxi-Programm. Gleichzeitig erzielt die Google-Tochter aber wachsende Erlöse. Waymo möchte die Zahl der Fahrten pro Woche auf eine Million steigern und damit die Umsatzmilliarde ins Visier nehmen.

Demnächst will Waymo auch beweisen, dass sein Konzept auch in Städten außerhalb der USA funktionieren wird. Dafür hat sich die Google-Tochter London als Teststandort ausgesucht. In der britischen Hauptstadt müssen enge verwinkelte Straßenlayouts, Kreisverkehre und das typische Londoner Regenwetter bewältigt werden. Noch im Laufe des Jahres 2026 sollen erste reguläre Passagiere in Waymo-Robotaxis ohne Sicherheitsfahrer in London befördert werden./chd/DP/jha

01.06.2026 | 09:33:18 (dpa-AFX)
WDH: Uber und Autobrains wollen Robotaxis in München testen
01.06.2026 | 07:53:18 (dpa-AFX)
Uber und Autobrains wollen Robotaxis in München testen
01.06.2026 | 06:08:25 (dpa-AFX)
Gebrauchte Stromer kommen aus der Nische
30.05.2026 | 10:12:35 (dpa-AFX)
Autobauer geben weniger Rabatt für Elektroautos
29.05.2026 | 21:18:17 (dpa-AFX)
WDH: Landesarbeitsgericht bestätigt Urteil zu VW-Jubiläumsprämien
29.05.2026 | 16:05:39 (dpa-AFX)
Landesarbeitsgericht bestätigt Urteil zu VW-Jubiläumsprämien