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Endlos Turbo Long 49,9626 open end: Basiswert Anheuser-Busch InBev

DU38LQ / DE000DU38LQ0 //
Quelle: DZ BANK: Geld 04.02. 19:41:05, Brief 04.02. 19:41:05
DU38LQ DE000DU38LQ0 // Quelle: DZ BANK: Geld 04.02. 19:41:05, Brief 04.02. 19:41:05
1,35 EUR
Geld in EUR
1,37 EUR
Brief in EUR
11,57%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 62,32 EUR
Quelle : Euronext Bru , 03.02.
  • Basispreis
    49,9626 EUR
  • Knock-Out-Barriere
    49,9626 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 19,83%
  • Abstand zum Knock-Out in % 19,83%
  • Hebel 4,63x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
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Chart

Endlos Turbo Long 49,9626 open end: Basiswert Anheuser-Busch InBev

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 04.02. 19:41:05
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DU38LQ / DE000DU38LQ0
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Endlos Turbo
Produkttyp long (steigende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Emissionsdatum 13.10.2025
Erster Handelstag 13.10.2025
Handelszeiten 09:00 - 22:00 Hinweise zur Kursstellung
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
49,9626 EUR
Knock-Out-Barriere
49,9626 EUR
Knock-Out-Barriere erreicht Nein
Anpassungsprozentsatz p.a. 5,95900% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 4,00%
Anpassungshistorie KO-Schwelle und Basispreis
DatumKO-SchwelleBasispreis
04.02.202649,9626 EUR49,9626 EUR
03.02.202649,9543 EUR49,9543 EUR
02.02.202649,946 EUR49,946 EUR
30.01.202649,9211 EUR49,9211 EUR
29.01.202649,9128 EUR49,9128 EUR
28.01.202649,9045 EUR49,9045 EUR
27.01.202649,8962 EUR49,8962 EUR
26.01.202649,888 EUR49,888 EUR
23.01.202649,8634 EUR49,8634 EUR
22.01.202649,8552 EUR49,8552 EUR
21.01.202649,847 EUR49,847 EUR
20.01.202649,8388 EUR49,8388 EUR
19.01.202649,8306 EUR49,8306 EUR
16.01.202649,806 EUR49,806 EUR
15.01.202649,7978 EUR49,7978 EUR
14.01.202649,7896 EUR49,7896 EUR
13.01.202649,7814 EUR49,7814 EUR
12.01.202649,7732 EUR49,7732 EUR
09.01.202649,7486 EUR49,7486 EUR
08.01.202649,7404 EUR49,7404 EUR
07.01.202649,7322 EUR49,7322 EUR
06.01.202649,724 EUR49,724 EUR
05.01.202649,7158 EUR49,7158 EUR
02.01.202649,6912 EUR49,6912 EUR
31.12.202549,6748 EUR49,6748 EUR
30.12.202549,6666 EUR49,6666 EUR
29.12.202549,6584 EUR49,6584 EUR
26.12.202549,6338 EUR49,6338 EUR
24.12.202549,6174 EUR49,6174 EUR
23.12.202549,6092 EUR49,6092 EUR
22.12.202549,601 EUR49,601 EUR
19.12.202549,5764 EUR49,5764 EUR
18.12.202549,5682 EUR49,5682 EUR
17.12.202549,56 EUR49,56 EUR
16.12.202549,5518 EUR49,5518 EUR
15.12.202549,5436 EUR49,5436 EUR
12.12.202549,519 EUR49,519 EUR
11.12.202549,5108 EUR49,5108 EUR
10.12.202549,5026 EUR49,5026 EUR
09.12.202549,4944 EUR49,4944 EUR
08.12.202549,4862 EUR49,4862 EUR
05.12.202549,4616 EUR49,4616 EUR
04.12.202549,4534 EUR49,4534 EUR
03.12.202549,4452 EUR49,4452 EUR
02.12.202549,437 EUR49,437 EUR
01.12.202549,4288 EUR49,4288 EUR
28.11.202549,4045 EUR49,4045 EUR
27.11.202549,3964 EUR49,3964 EUR
26.11.202549,3883 EUR49,3883 EUR
25.11.202549,3802 EUR49,3802 EUR
24.11.202549,3721 EUR49,3721 EUR
21.11.202549,3478 EUR49,3478 EUR
20.11.202549,3397 EUR49,3397 EUR
19.11.202549,3316 EUR49,3316 EUR
18.11.202549,3235 EUR49,3235 EUR
17.11.202549,4365 EUR49,4365 EUR
14.11.202549,4122 EUR49,4122 EUR
13.11.202549,4041 EUR49,4041 EUR
12.11.202549,396 EUR49,396 EUR
11.11.202549,3879 EUR49,3879 EUR
10.11.202549,3798 EUR49,3798 EUR
07.11.202549,3555 EUR49,3555 EUR
06.11.202549,3474 EUR49,3474 EUR
05.11.202549,3393 EUR49,3393 EUR
04.11.202549,3312 EUR49,3312 EUR
03.11.202549,3231 EUR49,3231 EUR
31.10.202549,2988 EUR49,2988 EUR
30.10.202549,2907 EUR49,2907 EUR
29.10.202549,2826 EUR49,2826 EUR
28.10.202549,2745 EUR49,2745 EUR
27.10.202549,2664 EUR49,2664 EUR
24.10.202549,2421 EUR49,2421 EUR
23.10.202549,234 EUR49,234 EUR
22.10.202549,2259 EUR49,2259 EUR
21.10.202549,2178 EUR49,2178 EUR
20.10.202549,2097 EUR49,2097 EUR
17.10.202549,1854 EUR49,1854 EUR
16.10.202549,1773 EUR49,1773 EUR
15.10.202549,1692 EUR49,1692 EUR
14.10.202549,1611 EUR49,1611 EUR
13.10.202549,153 EUR49,153 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 04.02.2026, 19:41:05 Uhr mit Geld 1,35 EUR / Brief 1,37 EUR
Spread Absolut 0,02 EUR
Spread Homogenisiert 0,20 EUR
Spread in % des Briefkurses 1,46%
Hebel 4,63x
Abstand zum Knock-Out Absolut 12,3574 EUR
Abstand zum Knock-Out in % 19,83%
Performance seit Auflegung in % 382,14%

Basiswert

Basiswert
Kurs 62,32 EUR
Diff. Vortag in % 1,96%
52 Wochen Tief 46,67 EUR
52 Wochen Hoch 63,04 EUR
Quelle Euronext Bru, 03.02.
Basiswert Anheuser-Busch InBev
WKN / ISIN A2ASUV / BE0974293251
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Konsumgüter

Produktbeschreibung

Art:
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung nach deutschem Recht.

Laufzeit:
Dieses Produkt hat keine feste Laufzeit. Es kann jedoch durch den Anleger ausgeübt oder durch die DZ BANK gekündigt werden. Zudem endet die Laufzeit des Produkts automatisch, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt.

Ziele:
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Es bietet eine überproportionale (gehebelte) Partizipation an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises.

Während der Laufzeit des Produkts werden der Basispreis und die Knock-out-Barriere zu in den Produktbedingungen definierten Terminen regelmäßig angepasst. Hierbei werden Finanzierungskosten über einen spezifischen Marktzins sowie Kosten im Zusammenhang mit dem Produkt zzgl. einer Marge für die DZ BANK durch den Bereinigungsfaktor wertmindernd berücksichtigt. Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem aktuellen Basispreis. Eine Anpassung verschiedener Produktparameter erfolgt grundsätzlich auch, um Dividendenzahlungen (bereinigt um etwaige Steuern) im Basiswert im Produkt zu berücksichtigen.

Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Ein fallender Kurs des Basiswerts kann den Wert des Produkts erheblich verringern.

Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK:

Sie sind berechtigt, das Produkt zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 29.10.2025) einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken und die einzulösenden Produkte bei der DZ BANK eingegangen sind. Darüber hinaus hat die DZ BANK das Recht, die WKN insgesamt, jedoch nicht teilweise, zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 29.10.2025) ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch die DZ BANK ist mindestens 10 Bankarbeitstage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen.

Nach frist- und formgerechter Einlösung durch Sie oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin pro Produkt der Differenz aus dem Referenzpreis und dem Basispreis, welche mit dem Bezugsverhältnis multipliziert wird: ((Referenzpreis - Basispreis) x Bezugsverhältnis).

Automatische Beendigung des Produkts:

Das Produkt endet automatisch mit sofortiger Wirkung, wenn das in den Produktbedingungen definierte Ereignis eintritt (Knock-out-Ereignis). Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder unter der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall beträgt der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin 0,001 EUR pro Produkt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Produkte der WKN DU38LQ berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Produkte der WKN DU38LQ halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte der WKN DU38LQ, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.

Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher positiv

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Negative Analystenhaltung seit 19.12.2025

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
15,6

Erwartetes KGV für 2027

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Niedrig

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
34,3%

Schwache Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 143,09 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist ANHEUSER-BUSCH INBEV NV ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 19.12.2025 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 19.12.2025 bei einem Kurs von 55,48 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell leicht unterbewertet.
Relative Performance 10,9% vs. STOXX600 Dividendenbereinigt hat die Aktie den STOXX600 während der letzten vier Wochen um 10,9% geschlagen.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 12.12.2025 Der dividendenbereinigte mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 12.12.2025 positiv.
Wachstum KGV 1,1 16,36% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 16,36%.
KGV 15,6 Erwartetes KGV für 2027 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2027.
Langfristiges Wachstum 14,8% Wachstum heute bis 2027 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2027.
Anzahl der Analysten 24 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 24 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 2,0% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 30,69% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Niedrig Die Aktie ist seit dem 21.03.2025 als Titel mit geringer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich -62 abzuschwächen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 1,9%.
Beta 0,62 Geringe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,62% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 34,3% Schwache Korrelation mit dem STOXX600 Die Kursschwankungen sind wenig abhängig von den Indexbewegungen.
Value at Risk 7,48 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 7,48 EUR oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 7,48 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 16,6%
Volatilität der über 12 Monate 25,4%

News

02.02.2026 | 11:48:21 (dpa-AFX)
ROUNDUP: 'Bitterer als jeder Hopfen' - Bierabsatz auf Rekordtief

WIESBADEN (dpa-AFX) - Der deutsche Biermarkt ist im vergangenen Jahr so stark geschrumpft wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Mit 7,8 Milliarden Litern lag der Absatz sechs Prozent unter dem Vorjahr und hat auch die Werte aus den Corona-Jahren 2020 (8,7 Mrd Liter) und 2021 (8,5 Mrd) deutlich unterschritten, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Veltins-Chef Volker Kuhl sieht die Braubranche vor einer "Zäsur, in deren Folge immer öfter Brauereien aufgeben müssen".

Schon 2025 legte das Tempo der Betriebsschließungen und Übernahmen zu. Kleine und mittlere Brauereien insbesondere in Süddeutschland schlossen für immer, während Branchenriese Oettinger seine Großbrauerei in Braunschweig aufgab und mit Eichbaum in Mannheim ein weiteres Dickschiff in Eigenverwaltung ums Überleben kämpft. Das berühmte Klosterbier aus Weltenburg am Donaubruch kommt vom kommenden Jahr an aus der benachbarten Privatbrauerei Schneider.

Mengenverluste zehren an Liquidität

Vielen Unternehmen fehle schlicht das Geld für Investitionen, sagt Veltins-Manager Kuhl. "Der Nachhall der Mengenverluste ist für Deutschlands Brauer bitterer als jeder Hopfen, weil er vielerorts dringend benötigte Liquidität kostete." Viele Brauereien sind nicht mehr flüssig, um etwa neue Abfüllanlagen oder effizientere Energieanlagen zu bezahlen.

Der Bierabsatz geht schon seit 1994 - damals lag der Absatz bei 11,5 Milliarden Litern - mit leichten Schwankungen zurück, die strukturellen Gründe bleiben die gleichen: Deutschlands Gesellschaft wird im Durchschnitt immer älter, und Trends zum gesünderen Lebensstil sind ungebrochen. "Gerade bei vielen jüngeren Menschen sehen wir einen bewussteren Umgang mit Gesundheit. Alkohol spielt für einen wachsenden Teil keine oder nur noch eine untergeordnete Rolle", hat der Sucht- und Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck, gerade festgestellt.

Sorgen um Abnehmer in der Gastronomie

Nach Einschätzung des Deutschen Brauerbunds (DBB) bekommen die Brauereien ähnlich wie Handel und Gaststätten nun zusätzlich die massive Konsumzurückhaltung der Verbraucher zu spüren. Die Situation der Gastronomie sei weiterhin besorgniserregend, viele Betriebe hätten sich seit der Corona-Pandemie nicht erholt. Auch die große Marktmacht des Handels bleibe für die Braubranche ein Problem, sagt DBB-Hauptgeschäftsführer Holger Eichele.

Mittelstand setzt auf Vielfalt und Regionalität

Mittelständler wie die Darmstädter Privatbrauerei setzen darauf, dass die Verbraucher für regionale Produkte vielleicht doch einen Euro mehr zu zahlen bereit sind. "Leider gibt es aus den Großbrauereien immer noch Angebote für unter 10 Euro den Kasten. Das ist einfach nicht nachhaltig", sagt Brauereichef Wolfgang Koehler. Er hat wie viele andere auch das Sortiment ausgeweitet: Unter der Marke "Bräustüb'l" werden mittlerweile auch vier alkoholfreie Biere und demnächst Cola-Mixgetränke angeboten.

Marktanteil für Alkoholfreies wächst

Weil keine Biersteuer anfällt, sind alkoholfreie Biere wie auch Malzgetränke nicht in der Statistik enthalten. Für die Branche sind die alkoholfreien Sorten der Hoffnungsschimmer. Im vergangenen Jahr hingen im Handel bereits mehr als 10 Prozent des Umsatzes daran, im laufenden Jahr soll diese Schwelle auch beim Marktanteil erreicht werden, wie der Brauerbund berichtet. Deutschland sei mittlerweile zum größten europäischen Markt für Alkoholfreies geworden.

Der Löwenanteil von 82,5 Prozent des abgesetzten Bieres wurde im Inland verkauft. Hier betrug der mengenmäßige Rückgang 5,8 Prozent. Die restlichen 17,5 Prozent wurden zwar erfasst, aber nicht versteuert, weil sie in den Export oder als sogenannter Haustrunk an die Beschäftigten der Brauereien gegangen sind. In diesem Bereich ging die Menge im Vergleich zum Vorjahr um rund 7,0 Prozent zurück.

Wege aus der Krise?

Der Brauerbund erwartet, dass auch 2026 ein sehr forderndes Jahr für die gesamte Getränke- und Lebensmittelwirtschaft wird. Hauptgeschäftsführer Eichele verlangt eine verlässlichere und wettbewerbsfähige Energiepolitik, um die Betriebe zu unterstützen. Der Branchenexperte Niklas Other vom Fachdienst "Inside Getränke" empfiehlt den Unternehmen, enger zusammenzuarbeiten. Gemeinsame Produktion und Logistik könnten angesichts der hohen Kapitalbindung durch die teuren Anlagen helfen./ceb/DP/mis

21.01.2026 | 06:28:27 (dpa-AFX)
Der Trend geht zu alkoholfrei
19.01.2026 | 05:23:54 (dpa-AFX)
Streeck: Weniger Alkohol liegt bei jungen Leuten im Trend
07.01.2026 | 13:33:30 (dpa-AFX)
Ärztepräsident fordert Zucker- und Alkohol-Abgabe
06.01.2026 | 08:19:35 (dpa-AFX)
AB Inbev kauft Minderheitsbeteiligung an US-Metallbehälterwerken zurück
05.01.2026 | 13:05:02 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Alkohol in Deutschland billiger als fast überall in Europa
05.01.2026 | 09:10:32 (dpa-AFX)
Alkohol ist in Deutschland billig zu haben