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Open-End Faktor-Optionsschein 15x long mit Knock-Out: BMW

DN4U97 / DE000DN4U977 //
Quelle: DZ BANK: Geld 26.10., Brief 26.10.
DN4U97 DE000DN4U977 // Quelle: DZ BANK: Geld 26.10., Brief 26.10.
1,56 EUR
Geld in EUR
1,61 EUR
Brief in EUR
-9,83%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 57,74 EUR
Quelle : Xetra , 26.10.
  • Reset-Schwelle 54,6605 EUR
  • Abstand zur Reset-Schwelle in % 5,33%
  • Knock-Out-Barriere 54,4486 EUR
  • Faktor 15,00x
  • Kurs-Schwelle 69,288 EUR
  • Bezugsverhältnis 0,374839
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Hinweis der DZ BANK:

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.

Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025

Chart

Open-End Faktor-Optionsschein 15x long mit Knock-Out: BMW

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 26.10. 21:58:02
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DN4U97 / DE000DN4U977
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Faktor-Optionsschein
Produkttyp long (steigende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,374839
Ausübung Bermuda
Emissionsdatum 20.08.2026
Erster Handelstag 20.08.2026
Letzter Handelstag Endlos
Handelszeiten 08:00 - 22:00 Hinweise zur Kursstellung
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag Endlos
Zahltag Endlos
Fälligkeitsdatum N/A
Basispreis 53,9151 EUR
Reset-Preis 57,74 EUR
Reset-Schwelle 54,6605 EUR
Kurs-Schwelle 69,288 EUR
Knock-Out-Barriere bezogen auf den Inneren Wert 0,20 EUR
Knock-Out bei Basiswert Kurs 54,4486 EUR
Knock-Out-Barriere erreicht Nein
Knock-Out-Barriere erreicht am --
Anpassungsprozentsatz p.a. 5,43400% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 3,00%
Anpassungshistorie
ZeitpunktReset-PreisBasispreis
26.10.202657,74 EUR53,9151 EUR
23.10.202657,42 EUR53,6001 EUR
22.10.202657,48 EUR53,6561 EUR
21.10.202657,00 EUR53,208 EUR
20.10.202657,64 EUR53,8055 EUR
19.10.202656,90 EUR53,1307 EUR
16.10.202657,06 EUR53,264 EUR
15.10.202655,12 EUR51,4531 EUR
14.10.202654,80 EUR51,1544 EUR
13.10.202654,42 EUR50,7997 EUR
12.10.202653,06 EUR49,5451 EUR
09.10.202653,26 EUR49,7168 EUR
08.10.202652,18 EUR48,7087 EUR
07.10.202653,66 EUR50,0902 EUR
06.10.202654,64 EUR51,005 EUR
05.10.202654,22 EUR50,6282 EUR
02.10.202654,32 EUR50,7063 EUR
01.10.202654,82 EUR51,1731 EUR
30.09.202655,32 EUR51,6395 EUR
29.09.202654,50 EUR50,8741 EUR
28.09.202655,18 EUR51,5238 EUR
25.09.202655,72 EUR52,0129 EUR
24.09.202656,46 EUR52,7036 EUR
23.09.202657,88 EUR54,0292 EUR
22.09.202659,58 EUR55,6161 EUR
21.09.202660,14 EUR56,1551 EUR
18.09.202660,40 EUR56,3815 EUR
17.09.202663,22 EUR59,0139 EUR
16.09.202662,14 EUR58,0058 EUR
15.09.202662,86 EUR58,6779 EUR
14.09.202662,72 EUR58,5642 EUR
11.09.202663,00 EUR58,8085 EUR
10.09.202662,70 EUR58,5285 EUR
09.09.202662,66 EUR58,4912 EUR
08.09.202663,70 EUR59,462 EUR
07.09.202662,84 EUR58,6762 EUR
04.09.202662,80 EUR58,6218 EUR
03.09.202661,76 EUR57,651 EUR
02.09.202660,68 EUR56,6429 EUR
01.09.202661,20 EUR57,1283 EUR
31.08.202661,98 EUR57,8731 EUR
28.08.202662,64 EUR58,4724 EUR
27.08.202659,94 EUR55,9521 EUR
26.08.202657,68 EUR53,8424 EUR
25.08.202658,00 EUR54,1412 EUR
24.08.202658,32 EUR54,4556 EUR
21.08.202658,88 EUR54,9626 EUR
20.08.202657,92 EUR54,0665 EUR
19.08.202658,36 EUR54,4693 EUR

* = außerordentlicher Reset

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 26.10.2026, 21:58:02 Uhr mit Geld 1,56 EUR / Brief 1,61 EUR
Spread Absolut 0,05 EUR
Spread Homogenisiert 0,133391 EUR
Spread in % des Briefkurses 3,11%
Faktor 15,00x
Abstand zur Reset-Schwelle absolut 3,0795 EUR
Abstand zur Reset-Schwelle in % 5,33%
Abstand zur Kurs-Schwelle absolut 0,00 EUR
Abstand zur Kurs-Schwelle in % 0,00%
Abstand zum Knock-Out bei Basiswert Kurs absolut 3,2914 EUR
Abstand zum Knock-Out bei Basiswert Kurs in % 5,70%
Performance seit Auflegung in % -84,74%

Basiswert

Basiswert
Kurs 57,74 EUR
Diff. Vortag in % 0,56%
52 Wochen Tief 51,98 EUR
52 Wochen Hoch 97,92 EUR
Quelle Xetra, 26.10.
Basiswert BMW AG
WKN / ISIN 519000 / DE0005190003
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Kraftfahrzeugindustrie

Produktbeschreibung

Art:
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung nach deutschem Recht.

Laufzeit:
Dieses Produkt hat keine feste Laufzeit. Es kann jedoch durch den Anleger ausgeübt oder durch die DZ BANK gekündigt werden. Zudem endet die Laufzeit des Produkts automatisch, sobald ein Knock-out-Ereignis eintritt.

Ziele:
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Es bietet eine überproportionale (gehebelte) Partizipation sowohl an Kursanstiegen als auch an Kursrückgängen des Basiswerts. Das Produkt ist mit einem Faktor von 15 ausgestattet. Dieser Faktor beschreibt die Hebelwirkung, die durch die regelmäßige Anpassung verschiedener Produktparameter wieder auf 15 bereinigt um u.a. etwaige Kosten gesetzt wird.

Grundsätzlich wird an jedem Üblichen Handelstag, an dem auch die Frankfurter Wertpapierbörse für ihren allgemeinen Geschäftsbetrieb geöffnet hat, der Basispreis und das Bezugsverhältnis (maßgebliche Parameter für den Inneren Wert des Produkts) in Abhängigkeit des festgestellten Schlusskurs des Basiswerts an der Maßgeblichen Börse (Reset-Preis) angepasst (Anpassung nach einem Ordentlichen Reset). Hierbei werden Finanzierungskosten über einen spezifischen Marktzins sowie Kosten im Zusammenhang mit dem Produkt zzgl. einer Marge für die DZ BANK durch den Bereinigungsfaktor wertmindernd berücksichtigt. Unter besonderen in den Produktbedingungen definierten Umständen kann der Ordentliche Reset entfallen.

Darüber hinaus kann es bei einem starken Kursrückgang des Basiswerts, d.h. wenn ein Beobachtungspreis auf oder unterhalb der sogenannten Reset-Schwelle notiert, zu einer außerordentlichen untertägigen Anpassung des Basispreises und des Bezugsverhältnisses in Abhängigkeit des innerhalb einer in den Produktbedingungen definierten Bewertungsfrist ermittelten niedrigsten Kurses des Basiswerts an der Maßgeblichen Börse (Reset-Preis-AO) kommen. Die untertägige Anpassung zielt darauf ab, das Risiko eines negativen Inneren Werts des Produkts zu vermeiden. Dieser Mechanismus kann jedoch einen Totalverlust oder einen einem Totalverlust nahekommenden Wertverlust des Produkts nicht verhindern.

Eine Anpassung verschiedener Produktparameter erfolgt grundsätzlich auch, um Dividendenzahlungen (bereinigt um etwaige Steuern) im Basiswert im Produkt zu berücksichtigen.

Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Basiswerts. Ein fallender Kurs des Basiswerts kann den Wert des Produkts erheblich verringern. Daraus resultierende Verluste werden ggf. auch bei anschließenden steigenden Kursen des Basiswerts auf das vorherige Niveau nicht vollständig kompensiert.

Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK:

Sie sind berechtigt, das Produkt zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 31.08.2026) einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens fünf Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Einlösungserklärung in Textform an die DZ BANK schicken und die einzulösenden Produkte bei der DZ BANK eingegangen sind. Darüber hinaus hat die DZ BANK das Recht, die WKN insgesamt, jedoch nicht teilweise, zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 31.08.2026) ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch die DZ BANK ist mindestens fünf Bankarbeitstage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen.

Nach frist- und formgerechter Einlösung durch Sie oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin pro Produkt der Differenz aus dem Referenzpreis und dem zum Zeitpunkt des Referenzpreises maßgeblichen Basispreis, welche mit dem zum Zeitpunkt des Referenzpreises maßgeblichen Bezugsverhältnis multipliziert wird: ((Referenzpreis – zuletzt angepasster Basispreis) x zuletzt angepasstes Bezugsverhältnis).

Automatische Beendigung des Produkts:

Das Produkt endet automatisch mit sofortiger Wirkung, wenn eines der in den Produktbedingungen definierten Ereignissen eintritt (Knock-out-Ereignis). Maßgeblich für ein Knock-out-Ereignis ist der Innere Wert des Produkts. Dieser entspricht der mit dem zum Zeitpunkt der jeweiligen Berechnung geltenden Bezugsverhältnis multiplizierten Differenz aus dem Beobachtungspreis und dem zum Zeitpunkt der jeweiligen Berechnung geltenden Basispreis:
((Beobachtungspreis – Basispreis) x Bezugsverhältnis). Ein Knock-out-Ereignis tritt in den nachfolgend beschriebenen Fällen ein:

  1. Der Innere Wert ist einmal kleiner oder gleich null: In diesem Fall beträgt der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin 0,001 EUR pro Produkt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Produkte der WKN DN4U97 berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Produkte der WKN DN4U97 halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte der WKN DN4U97, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.

  2. Der Innere Wert ist einmal kleiner oder gleich 0,20 EUR und größer null:

a) Erfolgt dies anhand des Eröffnungskurses des Basiswerts an der Maßgeblichen Börse oder des Reset-Preises oder des Reset-Preises-AO als Beobachtungspreis, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin dem Inneren Wert zum Zeitpunkt des Knock-out-Ereignisses und wird kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet. Ist der so ermittelte Rückzahlungsbetrag nicht positiv, beträgt der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin 0,001 EUR pro Produkt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Produkte der WKN DN4U97 berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Produkte der WKN DN4U97 halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte der WKN DN4U97, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.

b) Trifft a) nicht zu, so entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin 0,20 EUR.

Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Negative Analystenhaltung seit 29.09.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
6,3

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
41,3%

Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 38,91 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist BMW ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 29.09.2026 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 29.09.2026 bei einem Kurs von 54,50 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell leicht unterbewertet.
Relative Performance -2,5% Unter Druck (vs. STOXX600) Dividendenbereinigt liegt die Aktie über vier Wochen betrachtet -2,5% hinter dem STOXX600 zurück.
Mittelfristiger Trend Neutrale Tendenz, zuvor jedoch (seit dem 22.09.2026) negativ Die Aktie wird in der Nähe ihres dividendenbereinigten 40-Tage Durchschnitts gehandelt (in einer Bandbreite von +1,75% bis -1,75%). Zuvor unterlag der Wert einem negativen Trend (seit dem 22.09.2026).
Wachstum KGV 2,5 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 6,3 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 10,5% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 19 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 19 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 5,1% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 32,29% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 24.04.2026 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,4%.
Beta 0,99 Mittlere Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,99% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 41,3% Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600 41,3% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 13,78 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 13,78 EUR oder 0,24% Das geschätzte Value at Risk beträgt 13,78 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,24%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 24,1%
Volatilität der über 12 Monate 31,1%

News

26.10.2026 | 17:54:38 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Döllner-Auftritt mit Trump: Kritik und Rücktrittsforderung

(neu: Stellungnahme Döllner)

WOLFSBURG/BERLIN/INGOLSTADT (dpa-AFX) - Nach dem gemeinsamen Auftritt mit US-Präsident Trump, bei dem Audi-Chef Gernot Döllner den Bau eines US-Werks angekündigt hat, prasselt Kritik von Arbeitnehmerseite und Politik auf den Manager ein. Die Worte sind deutlich, Linken-Chef Luigi Pantisano fordert sogar seinen Rücktritt. Döllner dagegen rechtfertigt sich, er habe im Interesse des Unternehmens gehandelt.

Trump hatte am Samstag überraschend den Bau eines Audi-Werks in Perry im US-Bundesstaat Georgia angekündigt. Döllner trat anschließend auf die Bühne und dankte dem US-Präsidenten für dessen Unterstützung. Der Chef der VW <DE0007664039>-Tochter ist auch Mitglied im Wolfsburger Konzernvorstand.

Vor Scham im Boden versinken

"Etliche Minuten voller Rassismus, Sexismus, Fremdenhass, Transphobie, Verächtlichmachung der Demokratie - und dann tritt einer unserer obersten Konzern-Repräsentanten auf die Bühne und betreibt aktive Wahlkampfhilfe", sagte VW-Konzernbetriebsratschefin Daniela Cavallo in einem internen Interview, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Wer die Rede von Trump gehört habe und dann habe wahrnehmen müssen, dass Döllner zum aktiven Teil dieser Veranstaltung geworden sei, müsse vor "Scham im Boden versinken".

Cavallo sparte nicht mit Kritik am gesamten VW-Konzernvorstand um Chef Oliver Blume. Von Trump, "einer höchst zweifelhaften politischen Figur, die gegen so ziemlich jeden unserer Unternehmenswerte verstößt", habe sich der Vorstand "zur Marionette in dessen Propaganda-Show machen lassen".

Audi-Gesamtsbetriebsratschef Jörg Schlagbauer sagt: "Der Auftritt in Georgia hat viele Beschäftigte irritiert, verunsichert und enttäuscht. Die damit verbundene öffentliche Wahrnehmung passt für viele nicht zu den Werten, für die Audi steht."

Pantisano: Döllner muss seinen Hut nehmen

Linken-Chef Pantisano geht einen Schritt weiter: "Ich finde, es ist eindeutig: Audi-Vorstandschef Gernot Döllner muss seinen Hut nehmen", sagt er dem Nachrichtenportal "t-online". "Gerade bei VW, wo das Land Niedersachsen mit in Verantwortung ist, muss das Konsequenzen haben."

Auch aus der IG Metall kommt Kritik: "Die Art und Weise, wie Gernot Döllner sich und Audi in den USA präsentiert hat, ist höchst peinlich, politisch inakzeptabel und dem Unternehmen, vor allem aber den Audianerinnen und Audianern, nicht würdig."

Einschnitte in Deutschland - Milliarden für US-Werk

Der bayerische IG-Metall Bezirksleiter Horst Ott greift zu schärferen Worten: "Der Audi-Chef wirft sich schamlos dem US-Präsidenten an den Hals und lässt sich lächelnd für dessen reaktionären Wahlkampf instrumentalisieren", sagt er. Von den Beschäftigten in Deutschland verlange das Unternehmen immer mehr Einschnitte. "Gleichzeitig sind jetzt mehrere Milliarden Euro da, um in den USA ein neues Werk zu bauen."

Benner kritisierte zudem, Döllner verletze eklatant die eigenen Unternehmensregeln, die ausdrücklich politische Neutralität im Vorfeld von Wahlen verordnen. Die US-Zwischenwahlen finden bereits am 3. November statt. Auch Pantisano und Cavallo kritisieren dies. Letztere sagt: hier liege "sicherlich ein klarer Verstoß" vor.

Der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies, der Mitglied im VW-Aufsichtsrat ist, äußerte sich ebenfalls kritisch: "Eine Wahlkampfveranstaltung kann nicht der richtige Ort sein, eine solche Investition zu verkünden", erklärte er. "Dieser Auftritt hat Befremden ausgelöst." Hier sei ein Unternehmensverantwortlicher zum Teil einer politischen Inszenierung geworden.

Auch aus der CDU kommt Kritik. Der Chef des Arbeitnehmerflügels, Dennis Radtke, sagte dem "Handelsblatt", es sei normal und verständlich, wenn deutsche Unternehmen in den USA investierten, "daraus allerdings eine Wahlkampfinszenierung für Donald Trump zu machen, ist verstörend und erbärmlich". Trump schade mit seiner Politik massiv der deutschen Industrie.

Radtke forderte den Volkswagen <DE0007664039>-Konzern auf, Konsequenzen aus dem Auftritt zu ziehen. "Wenn die Ethik- und Compliance-Regeln für Vorstand und Aufsichtsrat von Volkswagen mehr darstellen sollten als eine Mischung aus Management-Kalenderblattsprüchen und Wandtattoos, dann müssen sie sich jetzt klar dazu positionieren."

Döllner: Im Interesse des Unternehmens gehandelt

Döllner geht in einem Schreiben an die Mitarbeiter, das in ähnlicher Form auch auf der Audi-Homepage zu sehen ist, auf die Kritik ein. Man sei im Rahmen vertraulicher Gespräche gebeten worden, "unsere Pläne gemeinsam mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika öffentlich vorzustellen", schreibt er. "Die Entscheidung, dieser Einladung zu folgen, haben wir ausschließlich im Interesse des Unternehmens getroffen."

Allerdings gesteht Döllner auch ein, "dass der Rahmen der Ankündigung als politisches Signal wahrgenommen wurde." Man stehe zu den Werte des Unternehmens, trage aber ebenso Verantwortung für die wirtschaftliche Zukunft von Audi.

Döllner verteidigte auch die Entscheidung für den Bau eines Werks. "Eine lokale Produktion in den USA ist für Audi von großer strategischer und wirtschaftlicher Bedeutung." Die USA seien der zweitgrößte Premiummarkt der Welt, das Geschäft von Audi dort aber "heute nicht profitabel". Viele Konkurrenten hatten bereits seit Jahren eine lokale Produktion. Eine eigene Fertigung ermögliche es Audi, wettbewerbsfähiger zu werden, Handels- und Währungsrisiken zu reduzieren und unser Wachstumspotenzial besser zu nutzen.

Audi betonte zudem: "Ein solches Investment ist auf Jahrzehnte und damit weit über einzelne Wahlperioden hinaus angelegt. In dieser besonderen Situation galt es, das Unternehmensinteresse und ein konkretes Zeitfenster für das Vorhaben angemessen zu berücksichtigen." Die sei nicht Ausdruck einer parteipolitischen Positionierung gewesen.

Audi will in den USA produzieren

Die Ingolstädter wollen in Georgia jährlich 200.000 Sportgeländewagen (SUV) produzieren. Geplant sind Investitionen in Höhe von vier Milliarden Dollar (rund 3,6 Milliarden Euro), 4.500 Arbeitsplätze sollen entstehen. Audi nennt 2027 als Baubeginn, der Produktionsstart soll Anfang der 2030er Jahre erfolgen. Es wäre das erste Werk der VW-Premiumtochter in den Vereinigten Staaten. Audis Absatz ist derzeit im Sinkflug. Auch in den USA ging er zuletzt deutlich nach unten. Dass die Ingolstädter dort - anders als beispielsweise Konkurrent BMW <DE0005190003> - kein eigenes Werk haben, gilt als einer der Gründe.

Die Pläne für ein Audi-Werk in den USA bewertet die VW-Konzernbetriebsratschefin Cavallo nüchterner als den Auftritt Döllners. Rein betriebswirtschaftlich könne das Sinn ergeben, sagt sie. Der US-Markt zähle zu den größten und lukrativsten der Welt, der Marktanteil von VW sei dort aber immer noch viel zu klein. Zugleich seien die Zölle wegen Trump hoch und kosteten den Konzern Milliarden. Es spreche vieles für eine verstärkte Fertigung in den Vereinigten Staaten.

Nach Audis Ankündigung seien aber noch viele Fragen offen, sagt Cavallo - etwa, ob es im Gegenzug Zollerleichterungen für den gesamten VW-Konzern gebe. Ebenso unklar sei, wie belastbar solche Zusagen über einen möglichen Regierungswechsel hinaus wären. Zudem komme es darauf an, welche Auswirkungen es auf die anderen Werke, etwa in Deutschland gebe. "Ohne ein Gesamtbild zur Planungsrunde mit dem Gesamtblick auf alle Standorte geben wir kein grünes Licht."

"Strategisch richtig"

Ministerpräsident Lies, der auch im Aufsichtsrat von VW sitzt betont: "Über eine Investition dieser Größenordnung entscheiden die zuständigen Gremien des Konzerns, und diese Entscheidung ist noch nicht gefallen." Er sagt aber auch: "Es ist strategisch richtig, dass Audi den US-Markt besser erschließen will, solange Arbeit und Wertschöpfung hier gesichert und nicht verdrängt werden."/jwe/DP/jha

26.10.2026 | 15:14:56 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP 2/Döllner-Auftritt mit Trump: Kritik und Rücktrittsforderung
26.10.2026 | 14:34:18 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Döllner-Auftritt mit Trump: Kritik und Rücktrittsforderung
25.10.2026 | 08:11:14 (dpa-AFX)
Wegen hoher Nachfrage: E-Autos werden teurer
22.10.2026 | 13:37:37 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Erste Abstimmungen im Parlament gegen das Verbrenner-Aus
22.10.2026 | 12:50:27 (dpa-AFX)
Erste Abstimmungen im Parlament gegen das Verbrenner-Aus
22.10.2026 | 06:05:14 (dpa-AFX)
EU-Automarkt wächst weiter - Hohe E-Auto-Nachfrage