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Bayer AG

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Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Negative Analystenhaltung seit 03.02.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
8,9

Erwartetes KGV für 2027

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
40,6%

Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 53,24 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist BAYER ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 03.02.2026 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 03.02.2026 bei einem Kurs von 45,27 eingesetzt.
Preis Fairer Preis, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell angemessen.
Relative Performance 16,9% vs. STOXX600 Dividendenbereinigt hat die Aktie den STOXX600 während der letzten vier Wochen um 16,9% geschlagen.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 14.11.2025 Der dividendenbereinigte mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 14.11.2025 positiv.
Wachstum KGV 0,8 9,38% Aufschlag relativ zur Wachstumserwartung Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" unter 0,9, so beinhaltet der Kurs bereits einen Aufschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential. Hier: 9,38% Aufschlag.
KGV 8,9 Erwartetes KGV für 2027 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2027.
Langfristiges Wachstum 6,7% Wachstum heute bis 2027 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2027.
Anzahl der Analysten 16 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 16 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 0,6% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 5,42% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Mittel, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich -96 abzuschwächen.
Bad News Durchschnittliche Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. mittlere Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 3,0%.
Beta 1,05 Mittlere Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,05% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 40,6% Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600 40,6% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 11,04 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 11,04 EUR oder 0,24% Das geschätzte Value at Risk beträgt 11,04 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,24%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 30,4%
Volatilität der über 12 Monate 34,6%

News

18.02.2026 | 10:57:37 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Bayer: Milliardenvergleich im US-Glyphosatstreit - Kurssprung verfliegt

LEVERKUSEN (dpa-AFX) - Bayer <DE000BAY0017> versucht in den USA mit einem milliardenschweren Vergleich das Thema Glyphosat-Klagen weitgehend vom Tisch zu bekommen. Die Streitigkeiten rund um angebliche Krebsrisiken glyphosathaltiger Unkrautvernichter haben schon Milliarden verschlungen, die Dividende wurde zusammengestrichen. Ein Gericht in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri muss dem nun angestrebten Sammelvergleich noch zustimmen. Bereits Anfang des Jahrzehnts hatte der Pharma- und Agrarchemiekonzern eine umfassende Lösung angestrebt, die ein Richter aber abgelehnt hatte. Der aktuelle Vorschlag ist allerdings anders aufgebaut. An der Börse ebbte die anfängliche Euphorie am Mittwochvormittag ab.

"Die Vergleichsvereinbarung schafft zusammen mit dem Fall beim Supreme Court einen klaren Weg aus den Unsicherheiten durch die Rechtsstreitigkeiten", sagte der Bayer-Vorstandsvorsitzende Bill Anderson laut Mitteilung vom Dienstagnachmittag.

So kann sich das Unternehmen seit einigen Wochen auch Hoffnung auf ein positives Grundsatzurteil des obersten US-Gerichtes machen, nachdem der US Supreme Court zugestimmt hatte, den Fall "Durnell" zur Prüfung anzunehmen. Dieser ist denn auch vom Vergleich ausgenommen. Die Richter müssen entscheiden, ob Bundesrecht zu Warnhinweisen beim Verkauf der Unkrautvernichter - wie Bayer argumentiert - über dem Recht von Bundesstaaten steht. Als ein Kernpunkt bleibe aber trotz der aktuellen Vergleichsankündigung die Frage, was passiert, wenn der Supreme Court nicht zugunsten von Bayer entscheidet, erklärt Analyst Charles Pitman-King von der Barclays-Bank.

Konkret würde der Konzern im angestrebten Sammelvergleich über bis zu 21 Jahre insgesamt maximal 7,25 Milliarden US-Dollar auszahlen. Die Zahlungen würden jährlich abnehmen und wären gedeckelt. Damit soll die finanzielle Planbarkeit verbessert werden, sowohl mit Blick auf aktuelle als auch mögliche künftige Klagen.

Dabei deckt der Vergleich laut Bayer Kläger ab, die angeben, vor dem 17.02.2026 dem glyphosathaltigen Unkrautvernichter Roundup ausgesetzt gewesen zu sein, und bereits eine NHL-Diagnose haben oder eine NHL-Diagnose vor dem Ende einer 16-jährigen Frist erhalten. Diese Frist für eine Diagnose dieser Gruppe von Lymphdrüsenkrebs (Non-Hodgkin-Lymphom (NHL)) laufe ab der finalen Genehmigung der Vergleichsvereinbarung.

Eine Kapitalerhöhung zur Finanzierung ist laut Bayer nicht geplant, auch wenn sich der Konzern auf der Hauptversammlung im April 2025 von den Aktionären die Erlaubnis für eine mögliche Erhöhung des Kapitals um bis zu 35 Prozent eingeholt hatte. Damit wollte sich der Konzern Handlungsspielraum schaffen, "die Rechtsstreitigkeiten eindämmen und das Kreditrating auf einem angemessenen Niveau halten".

Vielmehr sei die Finanzierung des Sammelvergleichs sowie bestimmter Anleihefälligkeiten durch eine Kreditlinie von 8 Milliarden US-Dollar gesichert, teilte Bayer am Dienstag weiter mit. Die Kreditlinie soll dann über Anleihen sowie Instrumente refinanziert werden, die Ratingagenturen als eigenkapitalähnlich einstufen.

Damit der aktuelle Vergleichsplan aber überhaupt greift, muss ein Großteil der Kläger zustimmen, im Grunde fast alle, wie Anderson in einer Webkonferenz mit Analysten und Journalisten sagte. Im Herbst hatte Bayer per Stand 15. Oktober von 197.000 angemeldeten Ansprüchen gesprochen, von denen damals rund 132.000 bereits verglichen waren oder die Vergleichskriterien nicht erfüllt hatten. Diese Vergleiche haben allerdings nichts mit dem nun geplanten Sammelvergleich zu tun.

Für Analyst Matthew Weston von der Schweizer Bank UBS ist denn auch die entscheidende Frage, ob sich genügend Kläger für einen Vergleich entscheiden, bevor der oberste US-Gerichtshof seine Grundsatzentscheidung fällt. Die Entscheidung des US Supreme Courts erwartet er gegen Ende Juni.

Angesichts der erwarteten Vergleichskosten muss der Konzern nun zusätzliches Geld auf die Seite legen. Die Vereinbarungen dürften inklusive der Rechtskosten zu einer Erhöhung der Rückstellungen und Verbindlichkeiten für Rechtsstreitigkeiten von 7,8 Milliarden Euro per Ende September 2025 (davon 6,5 Milliarden Euro für Glyphosat) auf 11,8 Milliarden Euro (davon 9,6 Milliarden Euro für Glyphosat) führen, hieß es.

Auf Basis einer ersten Einschätzung sämtlicher Auszahlungen für Rechtsstreitigkeiten in Höhe von circa 5 Milliarden Euro im laufenden Jahr geht Bayer zudem für 2026 von einem negativen freien Finanzmittelfluss (Free Cashflow) aus. Um die Vergleichsvereinbarungen in den Finanzzahlen zu berücksichtigen, wird die Veröffentlichung der Geschäftszahlen für 2025 auf den 4. März verschoben.

Zusätzlich zum angestrebten Glyphosat-Sammelvergleich vereinbarte Bayer weitere vertrauliche Vergleiche, um andere Glyphosat-Fälle beizulegen. Darüber hinaus verglich sich Bayer Anfang dieses Jahres den Angaben zufolge auch zu acht verbliebenen PCB-Urteilen an der Schule "Sky Valley Education Center" im US-Bundesstaat Washington. Die Bedingungen hierzu seien ebenfalls vertraulich. Dabei geht es um Belastungen durch die seit Jahrzehnten verbotene Umweltchemikalie PCB und damit verbundene Vorwürfe von Klägern, die Gesundheitsschäden darauf zurückführen. Zudem legte Bayer jüngst auch Klagen wegen angeblicher Umweltverschmutzungen durch PCB mit den US-Bundesstaaten Illinois und West Virginia bei.

Bei den Bayer-Aktionären währte die Freude über die aktuellen Neuigkeiten nur kurz. Nach einem Kursplus von mehr als sieben Prozent am Dienstag ging es zur Wochenmitte um 8,5 Prozent auf 45,14 Euro nach unten. Allerdings war es in den vergangenen Monaten auch deutlich nach oben gegangen, seit Beginn der Erholung im November steht immer noch ein Plus von rund 64 Prozent zu Buche.

    Rückenwind lieferten dabei Hoffnungen, dass der Blutgerinnungshemmer Asundexian in der Pharmasparte zu einem Milliardenmedikament wird und dass der US Supreme Court zugunsten von Bayer entscheidet. Langfristig bleibt der Blick auf den Kursverlauf aber trüb. Vor der ersten Niederlage in einem US-Glyphosat-Verfahren im Sommer 2018 hatte eine Bayer-Aktie noch mehr als 93 Euro gekostet.

    Perspektivisch Luft nach oben sehen Experten indes durch eine mögliche Aufspaltung von Bayer. James Quigley von der Investmentbank Goldman Sachs etwa sieht in einem solchen Fall langfristig zusätzliches Wertpotenzial von 10 Euro je Aktie.

    Auf die Frage nach einem solchen Schritt antwortete Bayer-Chef Anders in der Telefonkonferenz, dass man sich auch wieder mit diesem Thema befassen werde. Aktuell liege der Fokus aber erst einmal auf Themen wie der Lösung der Rechtsstreitigkeiten, dem Schuldenabbau, der Steigerung der Profitabilität der Agrarsparte und der fortgesetzten Belebung der Medikamenten-Pipeline im Pharmageschäft./mis/mne/stk

18.02.2026 | 10:43:01 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS 2: Vergleichs-Euphorie bei Bayer verflogen - Kursrutsch
18.02.2026 | 09:46:37 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Bayer-Euphorie verflogen - Deutliche Kursverluste
18.02.2026 | 08:43:52 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Schwung durch Glyphosat-Vergleich ebbt ein wenig ab bei Bayer
18.02.2026 | 07:34:59 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: JPMorgan belässt Bayer auf 'Overweight' - Ziel 50 Euro
17.02.2026 | 21:14:16 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Bayer: Milliardenvergleich in US-Rechtsstreitigkeiten zu Glyphosat
17.02.2026 | 19:35:02 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Jefferies belässt Bayer auf 'Hold' - Ziel 25 Euro

Aktuell

Datum Terminart Information Information
25.02.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes Bayer AG: Geschäftsbericht 2025 Bayer AG: Geschäftsbericht 2025
24.04.2026 Ordentliche Hauptversammlung Bayer AG: Hauptversammlung 2026 Bayer AG: Hauptversammlung 2026
12.05.2026 Bericht zum 1. Quartal Bayer AG: Zwischenbericht 1. Quartal 2026 Bayer AG: Zwischenbericht 1. Quartal 2026
04.08.2026 Bericht zum 2. Quartal Bayer AG: Zwischenbericht 2. Quartal 2026 Bayer AG: Zwischenbericht 2. Quartal 2026

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Produktauswahl : Basiswert Bayer AG

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Bayer AG
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Bonus DU7CYN

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-37,11% Bonusrenditechance in %

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Optionsscheine Classic Short

Produktauswahl : Basiswert Bayer AG

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Optionsschein short DU3DWA

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Bayer AG
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Aktienanleihen Classic

Produktauswahl : Basiswert Bayer AG

Bayer AG
Aktienanleihe DU7NQE

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Bayer AG
Aktienanleihe DU6CCN

16,06% Seitwärtsrendite p.a.

Bayer AG
Aktienanleihe DU596L

10,71% Seitwärtsrendite p.a.

Bayer AG
Aktienanleihe DU61UY

6,96% Seitwärtsrendite p.a.

Bayer AG
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4,36% Seitwärtsrendite p.a.

Bayer AG
Aktienanleihe DU4MNQ

3,56% Seitwärtsrendite p.a.

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Endlos Turbos Short

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Endlos Turbo short DU8BGL

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Bayer AG
Endlos Turbo short DU528P

7,70x Hebel

Bayer AG
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5,49x Hebel

Bayer AG
Endlos Turbo short DU66W3

3,57x Hebel

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Endlos Turbo short DU7BTU

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Min KO-Schwellenabstand in % Max

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