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Evonik Industries AG

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Quelle: Xetra: 19:32:02
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Evonik Industries AG
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Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Negative Analystenhaltung seit 17.07.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
13,5

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Niedrig

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
24,2%

Schwache Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 11,08 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist EVONIK INDUSTRIES ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 17.07.2026 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 17.07.2026 bei einem Kurs von 16,95 eingesetzt.
Preis Fairer Preis, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell angemessen.
Relative Performance 9,3% vs. STOXX600 Dividendenbereinigt hat die Aktie den STOXX600 während der letzten vier Wochen um 9,3% geschlagen.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 25.09.2026 Der dividendenbereinigte mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 25.09.2026 positiv.
Wachstum KGV 0,7 22,95% Aufschlag relativ zur Wachstumserwartung Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" unter 0,9, so beinhaltet der Kurs bereits einen Aufschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential. Hier: 22,95% Aufschlag.
KGV 13,5 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 6,3% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 11 Bei den Analysten von mittlerem Interesse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 11 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 3,7% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 49,40% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Niedrig Die Aktie ist seit dem 10.04.2026 als Titel mit geringer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich -126 abzuschwächen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,2%.
Beta 0,60 Geringe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,60% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 24,2% Schwache Korrelation mit dem STOXX600 Die Kursschwankungen sind wenig abhängig von den Indexbewegungen.
Value at Risk 2,56 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 2,56 EUR oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 2,56 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 20,3%
Volatilität der über 12 Monate 29,5%

News

28.10.2026 | 16:12:37 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: BASF drückt bei Evonik-Kauf aufs Gas - höheres Ergebnisziel für 2026

(neu: Aktienkurs)

LDUWIGSHAFEN (dpa-AFX) - Der weltgrößte Chemiekonzern BASF <DE000BASF111> verstärkt das Werben um Evonik <DE000EVNK013>. Ein möglicher Zusammenschluss mit dem Spezialchemiekonzern wäre ein logischer und sinnvoller Schritt zum richtigen Zeitpunkt, sagte BASF-Chef Markus Kamieth bei der Präsentation der Zahlen zum dritten Quartal am Mittwoch in Ludwigshafen. Das gelte nicht nur für BASF, sondern auch für die Chemieindustrie insgesamt, da die Konsolidierung in der Branche in Europa bereits begonnen habe. Die Portfolios und die Stärken beider Unternehmen ergänzten sich sehr gut, argumentierte Kamieth. Gemeinsam könnte so ein viel wettbewerbsfähigerer und deutlich widerstandsfähigerer Global Player entstehen. Die Aktie legte nach Schwankungen im Tagesverlauf zuletzt um rund 0,5 Prozent zu.

Der BASF-Chef betonte aber auch das Bekenntnis zu finanzieller Disziplin des Dax <DE0008469008>-Konzerns. BASF will keinen überhöhten Preis zahlen. "Wir werden auch eine mögliche Transaktion mit Evonik nur dann verfolgen, wenn sie für unsere Aktionärinnen und Aktionäre wirtschaftlich ist", betonte Kamieth. "Und wir werden keinen überhöhten Preis zahlen." Zum Status der Gespräche wollte sich der BASF-Chef nicht äußern und verwies auf Vertraulichkeit zwischen beiden Unternehmen.

Zu einem Zeitplan für einen möglichen Abschluss wollte der Vorstandsvorsitzende ebenfalls nichts sagen. Über Jahre würden sich die Gespräche aber sicher nicht ziehen. Zuletzt erhöhten die Ludwigshafener ihre Offerte für Evonik auf 24 Euro je Aktie oder gut 11 Milliarden Euro, wie dpa-AFX und dpa Ende vergangener Woche von mit der Transaktion vertrauten Personen erfuhren. Eine mögliche Erhöhung war von Experten erwartet worden, nachdem zunächst 22,15 Euro im Raum gestanden hatten.

Der Chef des CDU-Sozialflügels, Dennis Radtke, äußerte sich kritisch zu den Plänen. Er befürchte, dass eine Übernahme von Evonik Tausende Arbeitsplätze kosten werde, sagte der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) der "Westdeutschen Allgemeine Zeitung". "Ich denke, es wäre am besten, den ganzen Vorgang zu beenden. Mir erschließt sich nicht, wo die Vorteile einer Übernahme von Evonik durch BASF liegen sollen."

Ende September hatten die beteiligten Unternehmen sowie die RAG-Stiftung als größte Evonik-Anteilseignerin bekannt gemacht, dass es ein Übernahmeangebot gibt. Besonderes Gewicht mit Blick auf die Pläne der BASF hat die RAG-Stiftung, denn sie hält rund 43 Prozent der Evonik-Aktien.

Derweil erzielte der Dax-Konzern im dritten Quartal ein operatives Ergebnis von 1,64 Milliarden Euro und übertraf damit deutlich die Erwartungen von Analysten. Ein Jahr zuvor hatte BASF hier 1,43 Milliarden ausgewiesen. Der Umsatz legte wegen höherer Preise und Mengen um 14,2 Prozent auf 16,36 Milliarden Euro zu. Die stärksten Beiträge seien von den Segmenten Chemicals und Nutrition & Care gekommen, sagte Kamieth in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Zudem habe der negative Einfluss von Währungseffekten in den vergangenen Quartalen nachgelassen und sich im dritten Quartal leicht ins Positive gedreht.

BASF stemmt sich mit einem Umbau und Sparprogrammen gegen die Krise in der Chemie. Neben niedrigeren Fixkosten sorgten im dritten Quartal auch deutliche Zuwächse im Kerngeschäft für Rückenwind. Denn der Chemiekonzern kann die Folgen des Iran-Kriegs für sich nutzen. BASF profitiere dabei von höheren Preisen, die nach der Eskalation im Nahen Osten erzielt werden konnten, erklärte Kamieth.

Der Iran-Krieg trifft die Konkurrenz in Asien hart, da sie stark von Energielieferungen abhängig ist. Die Nachfrage von Kunden hat sich dadurch zu Unternehmen in Europa verschoben.

Im dritten Quartal bescherte BASF vor allem das Geschäft in China ein deutliches Erlösplus. Aber auch die Umsätze in Europa und auf dem deutschen Markt legten zweistellig zu. Unter dem Strich fiel der auf die Aktionäre entfallende Gewinn unter anderem wegen Restrukturierungskosten wie für Abfindungen für Mitarbeiter um knapp 10 Prozent auf 155 Millionen Euro.

Wegen der positiven Geschäftsentwicklung sei die Prognose für das Gesamtjahr angehoben worden, berichteten Kamieth und Finanzvorstand Dirk Elvermann. Für 2026 peilt BASF nun ein um Sondereinflüsse bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 7,4 bis 7,8 Milliarden Euro an. Zuletzt hatte der Vorstand 6,9 bis 7,7 Milliarden im Visier.

Nach Ansicht von Jefferies-Analyst Marcus Dunford-Castro implizieren die aktualisierten Aussichten für das vierte Quartal ein operatives Ergebnis unter den derzeitigen Markterwartungen. Ebenso sah es JPMorgan-Experte Chetan Udeshi. Das trübte zwischenzeitlich die Stimmung am Markt etwas.

Der Chemiekonzern will für mehr Effizienz bis Ende 2026 jährliche Kosten von 2,3 Milliarden Euro einsparen. Beim Stellenabbau ist vor allem das Stammwerk in Ludwigshafen im Fokus. Seit Anfang 2024 sei die Zahl der Beschäftigten weltweit um 8.600 reduziert worden, berichtete der Finanzvorstand. Zwei Drittel davon seien auf Europa und damit auch auf Ludwigshafen entfallen. Diese Zahl berücksichtige weder die Reduzierungen durch Veräußerungen noch den Personalaufbau im Zusammenhang mit dem BASF-Verbundstandort im südchinesischen Zhanjiang.

"Bei der Straffung unserer globalen Organisation machen wir große Fortschritte." In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres seien mehr als doppelt so viele Stellen abgebaut worden wie im gesamten Vorjahr. Einen weiteren Stellenabbau schließt das Management nicht aus. Auch das Schließen weiterer Anlagen sei möglich, erklärte Konzernchef Kamieth. Rund 93.000 Beschäftigte hat der Dax-Konzern weltweit noch./glb/mne/jha/

28.10.2026 | 13:02:33 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: BASF drückt bei Evonik-Kauf aufs Gas - höheres Ergebnisziel für 2026
28.10.2026 | 10:44:35 (dpa-AFX)
ROUNDUP: BASF hebt Ergebnisprognose für 2026 an - Weiter an Evonik interessiert
28.10.2026 | 05:50:08 (dpa-AFX)
BASF legt Zahlen vor - Neues zu Evonik-Plänen?
23.10.2026 | 18:47:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Kreise: BASF geht mit höherer Offerte auf Evonik zu - 24 Euro je Aktie
23.10.2026 | 14:50:40 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Kreise: BASF geht mit höherer Offerte auf Evonik zu - 24 Euro je Aktie
23.10.2026 | 14:39:23 (dpa-AFX)
NRW: Lkw-Sonntagsfahrverbot bleibt fast bis Jahresende ausgesetzt

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03.11.2026 Bericht zum 3. Quartal Evonik Industries AG: Berichterstattung 3. Quartal 2026 Evonik Industries AG: Berichterstattung 3. Quartal 2026

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