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878279 / AT0000741053 //
Quelle: Wien: 25.06.2026, 17:35:13
878279 AT0000741053 // Quelle: Wien: 25.06.2026, 17:35:13
EVN AG
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Marktkommentar Aktualisierung 17.06.2020 PDF 0,5 MB
Technische Analyse weekly Aktualisierung 28.10.2019 PDF 1,3 MB

News

28.05.2026 | 07:30:22 (dpa-AFX)
EQS-News: EVN AG: Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/26 (deutsch)

EVN AG: Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/26

^

EQS-News: EVN AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis

EVN AG: Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/26

28.05.2026 / 07:30 CET/CEST

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Highlights

* Konzernergebnis im ersten Halbjahr über Vorjahresniveau, Ausblick für

das Geschäftsjahr 2025/26 bestätigt

* Verkauf des internationalen Projektgeschäfts im März 2026 abgeschlossen

* Weiterer Ausbau der erneuerbaren Erzeugungskapazitäten auf 561 MW (Wind)

und 133 MWp (Photovoltaik)

* Projektbeginn für den Bau einer weiteren überregionalen

Trinkwasserversorgungsleitung in Niederösterreich

* Neue Kooperation zwischen EVN und AVIA Tankstellen zum Ausbau der

E-Ladeinfrastruktur

* Planmäßiger Fortschritt des Investitionsprogramms in Höhe von 1 Mrd.

Euro für das Geschäftsjahr 2025/26

* Bestätigung der externen Credit Ratings: Moody's: A1 (Ausblick stabil),

Scope Ratings: A+ (Ausblick stabil)

Energiewirtschaftliches Umfeld

Das erste Halbjahr 2025/26 war in Österreich und Nordmazedonien von deutlich

kälterer Witterung geprägt als der Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die

Heizgradsumme - sie definiert den temperaturbedingten Energiebedarf - lag in

Österreich auch über dem langjährigen Durchschnitt. In Bulgarien hingegen

zeigte sich die Witterung milder als im Vergleichszeitraum.

Die Erzeugungskoeffizienten für Wind und Wasser lagen in der Berichtsperiode

in allen Kernmärkten der EVN deutlich unter dem Vorjahresniveau und dem

langjährigen Durchschnitt. Ausnahme war die Wasserführung in Nordmazedonien,

die den langjährigen Durchschnittswert sogar deutlich übertraf.

Trotz des instabilen geopolitischen Umfelds zeigten die Primärenergiepreise

für Erdgas im Vergleich zur Vorjahresperiode einen Rückgang, da sich der

Anstieg im Gefolge der Irankrise in der Berichtsperiode noch nicht im vollen

Umfang auswirkte. Dieser Entwicklung folgten auch die Marktpreise für Strom.

Der Preis für CO2-Emissionszertifikate entwickelte sich in der

Berichtsperiode uneinheitlich, lag insgesamt jedoch über dem Wert des

Vorjahres. Die Einspeisung von erneuerbarem Strom, insbesondere aus

Photovoltaikanlagen, beeinflusst die Entwicklung der Strompreise

mittlerweile sehr stark.

Umsatz, EBITDA und Konzernergebnis über Vorjahresniveau

Die Umsatzerlöse der EVN verzeichneten im ersten Halbjahr 2025/26 einen

Anstieg um 3,2 % auf 1.187,0 Mio. Euro, der vor allem auf regulatorisch

bedingte Preiseffekte bei den Verteilnetzgesellschaften in Niederösterreich

und Bulgarien zurückzuführen war. Dieser positiven Entwicklung stand ein

preis- und mengenbedingter Umsatzrückgang im Bereich der erneuerbaren

Erzeugung gegenüber. Hinzu kam, dass der Vertrag zur Bereitstellung von

Reserveleistung aus dem Kraftwerk Theiß vom Übertragungsnetzbetreiber APG

nicht verlängert wurde und das Kraftwerk auch nicht für den Markt

produziert.

Die sonstigen betrieblichen Erträge hatten im Vorjahr

Versicherungsentschädigungen für Schäden im Zusammenhang mit dem Hochwasser

in Niederösterreich im September 2024 enthalten. In der Berichtsperiode

wiederum war ein positiver Einmaleffekt aus einem Unternehmenserwerb zu

verbuchen. Per Saldo verzeichnete die Position im Berichtszeitraum einen

Rückgang um 7,6 % auf 85,4 Mio. Euro.

Beim Aufwand für Fremdstrombezug und Energieträger wurde der vor allem durch

höhere vorgelagerte Netzkosten bei der Netz Niederösterreich und gestiegene

Beschaffungskosten bei der EVN Wärme verursachte Anstieg durch geringere

Beschaffungsmengen und -kosten für Erdgas sowie gesunkene Beschaffungskosten

in der Erzeugung ausgeglichen. Die bulgarische Netzgesellschaft verzeichnete

trotz rückläufiger Bezugskosten für Netzverluste einen Anstieg im Aufwand

für Fremdstrombezug, da sie im Vorjahr staatliche Kompensationszahlungen zur

Abdeckung der Mehrkosten erhalten hatte. In Summe lag die Position mit 916,9

Mio. Euro per Saldo nahezu unverändert auf Vorjahresniveau.

Die Fremdleistungen und der sonstige Materialaufwand gingen im Jahresabstand

um 12,6 % auf 133,2 Mio. Euro zurück. Der Vorjahreswert war hier von den -

durch Versicherungen gedeckten - Reparaturaufwendungen für Hochwasserschäden

geprägt gewesen. Kollektivvertragliche Anpassungen führten zu einer Zunahme

des Personalaufwands auf 240,2 Mio. Euro.

Der Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem

Charakter sank um 10,2 % auf 68,0 Mio. Euro. Rückläufig entwickelten sich

dabei vor allem die Ergebnisbeiträge der RAG (nach einem außerordentlich

hohen Vorjahresniveau), der Burgenland Energie sowie der Verbund

Innkraftwerke. Bei der für den Energievertrieb verantwortlichen EVN KG

setzte sich die operative Ergebnisnormalisierung zwar fort, wurde jedoch

durch die Bildung einer Rückstellung im Zusammenhang mit dem neuen,

gesetzlich vorgeschriebenen Sozialtarif gedämpft. Als Resultat dieser

Entwicklungen verbesserte sich das EBITDA im Jahresabstand um 7,9 % auf

553,3 Mio. Euro.

Das hohe Investitionsniveau der EVN führte zu einem Anstieg der

Abschreibungen inklusive der Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen um 7,4 %

auf 190,5 Mio. Euro. Per Saldo lag das EBIT dadurch mit 362,9 Mio. Euro um

8,2 % über dem Vorjahresniveau.

Das in der Vergleichsperiode durch einen Währungseffekt belastete

Finanzergebnis der EVN verbesserte sich in der Berichtsperiode auf -22,3

Mio. Euro (Vorjahr: -29,4 Mio. Euro).

In Summe ergab sich daraus im Ergebnis vor Ertragsteuern ein Anstieg von

11,3 % auf 340,5 Mio. Euro. Nach Berücksichtigung des auf 37,8 Mio. Euro

gesunkenen Ertragsteueraufwands (Vorjahr: 41,3 Mio. Euro), des Ergebnisses

des aufgegebenen Geschäftsbereichs nach der Entkonsolidierung des

internationalen Projektgeschäfts und des Ergebnisanteils nicht

beherrschender Anteile lag das Konzernergebnis bei 312,4 Mio. Euro.

Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Anstieg um 24,7 %.

Ambitioniertes Investitionsprogramm und solide Bilanzstruktur

Die EVN verfügt über eine solide und stabile Kapitalstruktur, die eine gute

Grundlage für die Umsetzung des umfassenden Investitionsprogramms bildet. Im

Mittelpunkt steht der Beitrag der EVN Gruppe zur Transformation des

Energiesystems als klare Wachstumsperspektive. Im Rahmen der Strategie 2030

wird die EVN bis 2030 jährlich etwa 1 Mrd. Euro investieren. Davon fließen

circa vier Fünftel nach Niederösterreich mit den Schwerpunkten

Netzinfrastruktur, erneuerbare Erzeugung, Großbatteriespeicher,

E-Ladeinfrastruktur und Trinkwasserversorgung.

Im ersten Halbjahr 2025/26 haben EVN und AVIA Österreich eine Partnerschaft

zum Ausbau der E-Ladeinfrastruktur gestartet. Ab 2026 errichtet die EVN

österreichweit an AVIA Tankstellen moderne Schnellladestationen. Die AVIA

CARD wird zur Tank- und Ladekarte und kann an allen EVN Ladestationen

genutzt werden. Diese Kooperation stellt einen wichtigen Meilenstein für die

Elektromobilität dar.

Die Nettoverschuldung lag am 31. März 2026 bei 1.094,8 Mio. Euro (30.

September 2025: 1.155,9 Mio. Euro). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf den

Eingang des Verkaufspreises für das internationale Projektgeschäft

zurückzuführen. Die EVN legt großen Wert auf eine ausgezeichnete Bonität. In

der Zusammenarbeit mit zwei internationalen Ratingagenturen strebt die EVN

Ratings im soliden A-Bereich an, die dem Unternehmen langfristig den Zugang

zu Kapital zu attraktiven Bedingungen sichern. Im April 2026 bzw. im Mai

2026 wurden beide Ratings von den Ratingagenturen bestätigt: Moody's: A1

(Ausblick stabil), Scope Ratings: A+ (Ausblick stabil).

Energie. Wasser. Leben. - Entwicklungen in der Energie- und

Trinkwasserversorgung

Energiegeschäft

Die Stromerzeugung der EVN lag in der Berichtsperiode mit 1.502 GWh um 6,7 %

unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Die erneuerbare Erzeugung betrug

davon 1.209 GWh (Vorjahr: 1.212 GWh). Das vorherrschende ungünstige Wind-

und Wasserdargebot konnte durch die zusätzlichen Kapazitätserweiterungen im

Bereich der Windkraft und Photovoltaik großteils ausgeglichen werden. Der

Rückgang der thermischen Erzeugung auf 293 GWh (Vorjahr: 397 GWh)

resultierte im Wesentlichen aus dem ausgelaufenen Vertrag mit dem

österreichischen Übertragungsnetzbetreiber zur Netzstabilisierung. Der

Anteil der erneuerbaren Erzeugung lag bei 80,5 % (Vorjahr: 75,3 %).

Die hohe Dynamik im Ausbau der erneuerbaren Erzeugung setzte sich auch im

Geschäftsjahr 2025/26 fort. In der Berichtsperiode wurden zwei weitere

Windparks in Betrieb genommen: Gnadendorf (28,8 MW) und Ebenfurth

(Repowering mit Leistungssteigerung auf 12,6 MW). Auch eine weitere

Photovoltaikanlage in Gaweinstal (EVN-Anteil: 3,3 MWp) wurde erfolgreich

fertiggestellt. An der Errichtung von drei weiteren Windparks sowie einer

Photovoltaikanlage wird derzeit gearbeitet. Großbatteriespeicher befinden

sich derzeit in Theiß (70 MW) sowie in Dürnrohr (16 MW) in Bau.

Batteriespeicher sind eine Schlüsseltechnologie für einen erfolgreichen Weg

in die erneuerbare Energiezukunft, da mit ihrem Einsatz Stromerzeugung,

Verbrauch und Speicherung optimal aufeinander abgestimmt werden können.

Eine weiterhin gut abgesicherte Projektpipeline gewährleistet, dass wir die

Ausbauziele für Windkraft (770 MW), Photovoltaik (300 MWp) und

Batteriespeicher (300 MW) bis 2030 erreichen werden.

Trinkwasserversorgung

Die Trinkwasserversorgung in Niederösterreich sowie die laufende

Verbesserung zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit bleibt ein

zentraler Investitionsschwerpunkt der EVN. Der Bau der nächsten

überregionalen Transportleitung zur Verbindung des Wein- und des

Industrieviertels wird die Trinkwasserversorgung weiter nachhaltig

absichern. Diese neue Leitung vernetzt künftig die Wassertransportleitungen

nördlich und südlich der Donau im Osten Wiens und schafft damit erstmals

eine hydraulische Verbindung zwischen diesen beiden Versorgungsräumen. Die

rund 24 Kilometer lange Transportleitung mit einer Donauquerung sowie einer

neuen Drucksteigerungsanlage ermöglicht es, Wasser flexibel in beide

Richtungen zu fördern. Das geplante Investitionsvolumen liegt bei rund 15

Mio. Euro, die Inbetriebnahme ist für das Geschäftsjahr 2029/30 geplant.

Verkauf des internationalen Projektgeschäfts

Der Verkauf des internationalen Projektgeschäfts ist nach Erfüllung aller

Bedingungen abgeschlossen. Zum Zeitpunkt des Closing Anfang März 2026

erfolgte auch der Eingang des Kaufpreises in Höhe von 100 Mio. Euro sowie

die Ablöse konzerninterner Cash-Pooling-Forderungen durch STRABAG.

Bestätigung des Ausblicks für das Geschäftsjahr 2025/26

Die EVN geht für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 unter der Annahme eines

stabilen regulatorischen und energiepolitischen Umfelds von einem EBITDA und

einem Konzernergebnis etwa auf dem Niveau des Vorjahres aus. Das

Konzernergebnis wird dabei in der Bandbreite von etwa 430 Mio. Euro bis 480

Mio. Euro erwartet.

Den Aktionärsbrief über das erste Halbjahr des Geschäftsjahr 2025/26 finden

Sie unter www.investor.evn.at.

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28.05.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

übermittelt durch EQS Group

Originalinhalt anzeigen:

https://eqs-news.com/?origin_id=279f23d9-59bc-11f1-8534-027f3c38b923&lang=de

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Sprache: Deutsch

Unternehmen: EVN AG

EVN Platz

2344 Maria Enzersdorf

Österreich

Telefon: +43-2236-200-12294

E-Mail: info@evn.at

Internet: www.evn.at

ISIN: AT0000741053

WKN: 074105

Indizes: ATX

Börsen: Wiener Börse (Amtlicher Handel)

EQS News ID: 2334234

Ende der Mitteilung EQS News-Service

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2334234 28.05.2026 CET/CEST

°

28.04.2026 | 13:06:40 (dpa-AFX)
EQS-News: Planmäßige Fortschritte im Windkraftausbau der EVN (deutsch)
05.03.2026 | 15:41:06 (dpa-AFX)
EQS-DD: EVN AG (deutsch)
03.03.2026 | 10:00:21 (dpa-AFX)
EQS-News: EVN und STRABAG schließen den Verkauf der WTE ab (deutsch)
25.02.2026 | 07:30:52 (dpa-AFX)
EQS-News: EVN AG: Geschäftsverlauf im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 (deutsch)

Aktuell

Datum Terminart Information Information
27.08.2026 Bericht zum 3. Quartal EVN AG: Ergebnis 1.-3. Quartal 2025/26 EVN AG: Ergebnis 1.-3. Quartal 2025/26
17.12.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes EVN AG: Jahresergebnis 2025/26 EVN AG: Jahresergebnis 2025/26

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