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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
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News

31.07.2026 | 12:26:44 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Eurozone: Inflationsrate steigt wie erwartet

LUXEMBURG (dpa-AFX) - Die Inflation in der Eurozone ist im Juli nach dem Rückgang im Vormonat wieder gestiegen. Vor allem die wieder höheren Energiepreise sind der Treiber. Im Jahresvergleich legten die Verbraucherpreise um 2,9 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg nach einer ersten Schätzung mitteilte. Im Vormonat hatte die Inflationsraten bei 2,8 Prozent gelegen. Volkswirte hatten den Anstieg der Rate im Schnitt erwartet.

Die Europäischen Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig eine Jahresteuerung von zwei Prozent an. Im Juni war die Inflation noch gesunken, nachdem die Auswirkungen des Iran-Kriegs die Inflation in den Monaten zuvor deutlich nach oben getrieben hatten. So hatte die Inflationsrate im Februar noch bei 1,9 Prozent gelegen.

Die Kernrate der Inflation, bei der besonders schwankungsanfällige Komponenten wie Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet werden, legte im Juli ebenfalls etwas zu. Sie stieg von 2,4 auf 2,5 Prozent. Volkswirte hatten im Schnitt keine Veränderung erwartet.

Im Juli hat sich der Anstieg der Energiepreise wieder beschleunigt. Sie stiegen um zehn Prozent zum Vorjahresmonat. Die erneute Eskalation im Nahen Osten hatte insbesondere die Erdöl- und Erdgaspreise nach oben getrieben.

Im Vergleich zum Vormonat stieg das Preisniveau im Juli um 0,2 Prozent. Dies war so erwartet worden. Die Energiepreise stiegen im Monatsvergleich um 2,4 Prozent.

"Klare Indizien für ernstzunehmende Zweitrundeneffekte gibt es bislang nicht", schreibt VP Bank-Chefvolkswirt Thomas Gitzel. Für die EZB bestehe daher kein akuter Handlungsbedarf. "Ob die europäischen Währungshüter auf ihrer nächsten Sitzung im September den Zins anheben werden, darf infrage gestellt werden."

Commerzbank-Ökonom Vincent Stamer vertritt die entgegengesetzte Position: "Die erneuten Kampfhandlungen zwischen den USA und dem Iran machen auch eine zweite Zinserhöhung durch die EZB immer wahrscheinlicher." Dafür spreche die überraschend gestiegene Kernrate. Zudem nähere sich die Inflation insgesamt immer näher an die Projektionen der EZB an, bei denen die EZB zwei Zinserhöhungen unterstellt habe.

Die EZB hatte im Juni den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte angehoben. Auf der Zinssitzung in der vergangenen Woche wurden die Zinsen stabil gehalten. Die nächste Zinsentscheidung wird Mitte September getroffen.

In Deutschland stieg die Jahresinflationsrate gemessen am europäischen Verbraucherpreisindex HVPI im Juli auf 2,8 Prozent. In Frankreich stieg sie auf 2,4 Prozent und in Spanien auf 3,8 Prozent. Die italienische Rate sank hingegen leicht auf 2,9 Prozent. Die höchste Inflationsrate in der Eurozone weist Litauen mit 5,6 Prozent und die niedrigste Rate Estland mit 2,0 Prozent auf./jsl/jkr/jha/

31.07.2026 | 12:25:10 (dpa-AFX)
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31.07.2026 | 12:23:30 (dpa-AFX)
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31.07.2026 | 12:22:29 (dpa-AFX)
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31.07.2026 | 12:21:01 (dpa-AFX)
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31.07.2026 | 12:17:01 (dpa-AFX)
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