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Scout24: Vom KI-Verlierer zum
KI-Profiteur - Die Metamorphose 
des DAX-Konzerns

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Der Online-Marktplatz Scout24 bricht auf seinem Kapitalmarkttag 2026 das veraltete Narrativ des „KI-Verlierers“ auf und positioniert sich als führende, autonome Transaktionsplattform. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

Unverb. Kursindikationen Unverbindliche Kursindikationen
DAX 11:09:01
24.637,50 1,36%
ESTOXX 10:57:16
5.901,93 0,90%
Dow Jones 18.05.
49.686,12 0,32%
Brent Öl 11:02:35
110,39 -1,53%
EUR/USD 11:12:00
1,16180 -0,31%
BUND-F. 10:57:36
124,35 0,14%

News

19.05.2026 | 11:08:30 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Höhere Kosten: Hornbach setzt sich vorsichtige Ziele

BORNHEIM (dpa-AFX) - Der anhaltende Kostendruck wird den Baumarkt- und Baustoffkonzern Hornbach <DE0006083405> auch in den kommenden Monaten belasten. "Die Frühjahrssaison hat zwar bisher erfreulich gestartet, es ist jedoch damit zu rechnen, dass aktuelle geopolitische Entwicklungen negative Auswirkungen auf die Kostenentwicklung und die Nachfrage im Handel haben werden", sagt Unternehmenschef Albrecht Hornbach am Dienstag laut einer Mitteilung. Für das laufende Jahr zeigte sich der Vorstand deshalb vorsichtig. Der Aktienkurs der Hornbach Holding drehte nach Verlusten zu Börsenstart schnell ins Plus.

Zuletzt legte das Papier um rund 1,7 Prozent auf 79,50 Euro zu. Nachdem sich der Kurs jüngst seinem März-Tief von 74 Euro genähert hatte, wurde die Aktie nach etwas mehr als einer Woche zwischenzeitlich wieder über 80 Euro gehandelt. Dass Unternehmenschef Albrecht Hornbach den Start in die Frühjahrssaison als erfreulich bezeichnete, kam bei Anlegern gut an.

Für Thomas Maul von der DZ Bank geht der Konzern wie gewohnt mit vorsichtigen Finanzzielen in das neue Geschäftsjahr. Er sehe den Start ins laufende Frühjahrsquartal jedoch positiv; dieser könne die Marktstimmung günstig beeinflussen.

Den Umsatz für das seit Anfang März laufende neue Geschäftsjahr erwartet das Management etwa auf dem Vorjahreswert von 6,4 Milliarden Euro oder bis zu sechs Prozent darüber, wie das Unternehmen bei der Vorlage der endgültigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025/2026 (bis Ende Februar) in Bornheim mitteilte.

Dabei sollen nicht zuletzt neu eröffnete Filialen helfen: Hornbach hat seinen Marktanteil in Deutschland eigenen Angaben zufolge zuletzt auf 15,7 Prozent ausgebaut. In anderen europäischen Ländern ist der Konzern mit seinen Baumärkten teilweise noch stärker vertreten: So betrug der Marktanteil etwa in Tschechien über ein Drittel und in den Niederlanden mehr als ein Viertel.

Derweil stellt Hornbach für das laufende Geschäftsjahr lediglich ein in etwa stabiles bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) in Aussicht. Analysten hatten hingegen mit einem Zuwachs gerechnet. Doch die Konzernspitze erwartet einen moderaten Anstieg der Kosten. Wie stark dieser ausfällt, hänge unter anderem von den laufenden Tarifverhandlungen im deutschen Einzelhandel ab, hieß es. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte das Unternehmen einen operativen Gewinn von 264,7 Millionen Euro erzielt.

Hornbach hatte bereits vor knapp zwei Monaten vorläufige Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt, die nun bestätigt wurden. Eine höhere Nachfrage trieb den Erlös nach oben. Der bereinigte operative Gewinn ging hingegen leicht zurück. Das Unternehmen begründete den Ergebnisrückgang mit höheren Personalkosten, aber auch gestiegenen Betriebskosten vor allem für die Instandhaltung und IT-Infrastruktur.

Der auf die Aktionäre entfallende Überschuss ging im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Prozent auf 138,4 Millionen Euro zurück. Die Dividende soll mit 2,40 Euro je Aktie stabil bleiben./mne/stk

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