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Der Technologiekonzern baut seine Infrastruktur im laufenden Jahr erheblich aus, um den Wachstumsmarkt für künstliche Intelligenz zu durchdringen. 

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Mit rapsölbasierten Schmierstoff-Bausteinen erobert Verbio Nischenmärkte abseits der Zapfsäule. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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News

17.07.2026 | 16:31:27 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Netflix enttäuscht mit Ausblick - Aktie kräftig unter Druck

(neu: Kurs aus dem frühen US-Handel)

LOS GATOS (dpa-AFX) - Der Streaminganbieter Netflix <US64110L1061> erwartet erneut ein etwas schwächeres Umsatzwachstum. Das Unternehmen stellte für das laufende Quartal ein Umsatzplus von 11,7 Prozent auf 12,9 Milliarden US-Dollar sowie einen Gewinn von 82 Cent pro Aktie in Aussicht - beides lag leicht unter den Erwartungen der Analysten.

Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um 13,4 Prozent auf knapp 12,6 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Das Wachstum fiel erneut geringer aus als im Vorquartal. Der Gewinn unter dem Strich wuchs um knapp neun Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar. Das lag in etwa im Rahmen der Erwartungen. Zur Kundenzahl macht Netflix keine regelmäßigen Angaben mehr.

An der Börse kam dies schlecht an: Die Aktie verlor am Freitag im frühen US-Handel gut neun Prozent. Der Kurs ist dabei in den letzten zwölf Monaten um fast die Hälfte eingebrochen, nachdem das Werben des Unternehmens um Warner Bros. Discovery und die darauffolgenden Finanzergebnisse bei Investoren die Sorge aufkommen ließen, der Streaming-Marktführer habe an Schwung verloren.

Ein weiterer Auslöser waren Marktforscher-Daten, die den Eindruck erweckten, dass Zuschauerzahlen ab der zweiten Staffel selbst populärer Netflix-Serien sinken. Die Rückgänge zwischen der ersten und der zweiten Staffel hätten sich im Vergleich zum Vorjahr sogar verringert, sagte dagegen Co-Chef Ted Sarandos vor Analysten.

Zugleich will der Videostreaming-Marktführer künftig nur noch jährlich statt zweimal pro Jahr Angaben zur Popularität seiner Filme und Serien veröffentlichen. Das Netflix-Management betont außerdem, es bestehe nicht unbedingt ein direkter Zusammenhang zwischen der Zahl der Stunden, die Kunden vor dem Bildschirm verbringen, und den Erlösen.

Obwohl Netflix nach wie vor mehr Abonnenten und Zuschauer hat als jeder andere kostenpflichtige Streaming-Dienst, hat sich das Umsatzwachstum verlangsamt. In der ersten Jahreshälfte hatte Netflix mit einer monatelangen Flaute bei neuen Hits zu kämpfen; zudem taten sich viele bereits etablierte Serien schwer, ihr Publikum in den neuen Staffeln zu halten.

"Wir steuern das Geschäft nicht von Quartal zu Quartal", sagte Finanzvorstand Spencer Neumann in der Telefonkonferenz mit Analysten. Netflix habe erst etwa 45 Prozent seines adressierbaren Marktes erschlossen und mache lediglich fünf Prozent der weltweiten Fernsehnutzung aus, erklärte er. Der Umsatz des Unternehmens werde in diesem Jahr um sechs Milliarden Dollar steigen.

Netflix investiert derzeit vermehrt in neue Arten von Inhalten, wie etwa Live-Sportübertragungen und Video-Podcasts. Podcasts ziehen vermehrt Zuschauer am Tag und auf Mobilgeräten an, während Live-Formate - gemessen an ihrem tatsächlichen Anteil an der Gesamtnutzungszeit - überproportional viele Kunden gewonnen haben, so das Unternehmen.

Zudem hob das Unternehmen den Einsatz generativer künstlicher Intelligenz (KI) bei etwa 300 Produktionen hervor. So würden etwa mit Hilfe KI Menschenmengen oder Szenen historischer Schlachten erzeugt, sagte Co-Chef Ted Sarandos vor den Analysten.

In vielen Fällen wären solche Fragmente ohne KI aus Kosten- oder Zeitgründen gar nicht erst gedreht worden, argumentierte er. Zugleich betonte Sarandos, dass KI nur ein Werkzeug in der Hand kreativer Menschen sei: "Filme werden von Leuten gemacht, die Filme machen."

Die Zeit, die Nutzer auf Netflix verbringen, nahm unterdessen in der ersten Jahreshälfte 2026 um zwei Prozent zu - dies stellt eine leichte Verbesserung gegenüber dem Vorjahr dar. Das Unternehmen wertete dies als positives Ergebnis, insbesondere angesichts der Konkurrenz durch die Fußball-Weltmeisterschaft und die Olympischen Winterspiele, die auf anderen Sendern übertragen wurden./nas/so/mis/he

17.07.2026 | 16:31:17 (dpa-AFX)
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