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BUND-F. --
125,39 -0,17%

News

24.04.2026 | 09:50:12 (dpa-AFX)
OTS: vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. / Mehr Tempo bei ...

Mehr Tempo bei Ausbau, Netzen und Innovationen / Brossardt: "Günstiger

grüner Strom stärkt Bayerns Wettbewerbsfähigkeit"

München (ots) - Die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. fordert

anlässlich des Tags der Erneuerbaren Energien am 25. April ein höheres Tempo

beim Ausbau aller erneuerbaren Energien sowie eine konsequente Synchronisierung

mit dem Netzausbau . "Die aktuelle Lage unterstreicht erneut: Die Energiewende

ist unumgänglich, um unsere riskante Abhängigkeit von fossilen Importen zu

verringern. Wenn wir Klimaziele, Versorgungssicherheit und wettbewerbsfähige

Strompreise gleichermaßen erreichen wollen, müssen Ausbau und Systemintegration

deutlich beschleunigt werden", erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram

Brossardt und ergänzt: "Bayern ist bei der Photovoltaik bereits auf einem guten

Weg. Wir brauchen bei Windkraft, Biomasse, Wasserkraft und Geothermie eine

ähnliche Ausbaugeschwindigkeit ."

Besonders beim Ausbau der Windenergie besteht erheblicher Handlungsbedarf.

"Viele Vorhaben stehen im Freistaat in den Startlöchern. Sie müssen nun auch bei

Ausschreibungen zum Zuge kommen und realisiert werden", so Brossardt.

Insbesondere eine stärkere regionale Steuerung über gesonderte

Ausschreibungssegmente kann dazu beitragen, bestehende Erzeugungslücken zu

schließen, Netzengpässe zu reduzieren und die Systemkosten zu senken.

Aus Sicht der vbw leisten erneuerbare Energien einen entscheidenden Beitrag zur

Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Bayern. Ein hoher Anteil von

günstigem grünen Strom wirkt langfristig preisdämpfend und wird zunehmend zu

einem wichtigen Standortfaktor für Investitionen und Beschäftigung.

Voraussetzung dafür ist jedoch ein zügiger Ausbau der Netzinfrastruktur. "Die

sichere Verfügbarkeit von bezahlbarem nachhaltigen Strom entscheidet schon heute

darüber, wo Unternehmen investieren, und wie viele Arbeitsplätze entstehen.

Zusätzlich braucht es verlässliche innovationsfreundliche Rahmenbedingungen ,

eine intensive Forschungsförderung sowie die rasche Digitalisierung der

Energiewirtschaft", betont Brossardt.

Pressekontakt:

Charlotte Offermann, +49 (0) 89-551 78-203,

mailto:charlotte.offermann@vbw-bayern.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/58439/6261825

OTS: vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

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