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Neuausrichtung zwischen KI-
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Der Technologiekonzern baut seine Infrastruktur im laufenden Jahr erheblich aus, um den Wachstumsmarkt für künstliche Intelligenz zu durchdringen. 

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Mit rapsölbasierten Schmierstoff-Bausteinen erobert Verbio Nischenmärkte abseits der Zapfsäule. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Montag, den 20.07.2026 um 19 Uhr

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News

20.07.2026 | 10:38:10 (dpa-AFX)
Deutsche Börse-News: "Zugpferde machen schlapp" (Wochenausblick)

FRANKFURT (DEUTSCHE-BOERSE AG) - Nach zwei Verlustwochen wird für die neue Woche zumindest eine DAX-Stabilisierung erwartet. Allerdings bleiben die Themen KI-Bewertungen und Nahostkrieg inklusive hohem Ölpreis. Ein Höhepunkt diese Woche: die EZB-Sitzung am Donnerstag.

20. Juli 2026. FRANKFURT (Deutsche Börse). Der wieder deutlich gestiegene Ölpreis setzt den Aktienmärkten zu, außerdem sind KI-Werte unter Druck. Der Nasdaq hat gegenüber seinem Allzeithoch rund 7 Prozent verloren. "Die Aktienmärkte gehen mit gemischten Signalen in die traditionell anspruchsvolle Sommerphase", bemerkt Sören Wiedau von der Weber Bank. Die Nervosität wachse. "Hohe Bewertungen von KI- und Halbleiterwerten, geldpolitische Unsicherheit sowie geopolitische Spannungen erhöhen die Schwankungsanfälligkeit."

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Seit dem Anstieg auf ein neues Allzeithoch Anfang des Monats hat der DAX (DE0008469008) rund 1.000 Punkte abgegeben. Am Montagmorgen steht der Index bei 24.860 Punkten nach 24.839 am Freitag zu Handelsschluss. Der Stoxx Europe 600 (EU0009658202) liegt näher an seinem Rekordstand, ebenso der S&P 500.

"Ölpreis könnte weiter steigen"

Der Ölpreis ist mit dem Wiederaufflammen der Kämpfe im Iran von rund 70 auf knapp 91 US-Dollar das Barrel gestiegen. Eine Entspannung ist nicht in Sicht. "Am Wochenende kündigte die iranische Seite an, sich nicht mehr an die Bedingungen des Memorandums gebunden zu fühlen", berichtet Leon Ferdinand Bost von Metzler. Ohne positive Entwicklungen auf dem diplomatischen Parkett würden die Ölpreise in der neuen Woche wohl weiter steigen.

"Kein Abgabedruck"

Für den DAX zeigt sich der technische Analyst Christoph Geyer für die neue Woche dennoch durchaus zuversichtlich: "Die jüngste Abwärtsbewegung war nicht von steigenden Umsätzen begleitet", stellt er fest. Das zeige, dass derzeit kein Abgabedruck vorhanden sei, sondern lediglich von einer Korrektur die Rede sein könne. "Somit eröffnet sich für die neue Woche eine gute Aufwärtschance."

"Robuste Unternehmensdynamik"

Ein Höhepunkt der Woche: die EZB-Sitzung am Donnerstag. Mit einem Zinsschritt wird zwar nicht gerechnet, wichtig dürften aber Aussagen von EZB-Chefin Lagarde bezüglich der Inflationsentwicklung sein. Außerdem wichtig: die Quartalsberichte. Diese Woche legen unter anderem Google-Mutter Alphabet (US02079K3059) und Elektroautobauer Tesla (US88160R1014) die Bücher offen, hierzulande die Deutsche Börse, SAP und VW. Laut Wiedau von der Weber Bank wird die Berichtssaison zum entscheidenden Prüfstein. "Für die S&P 500-Unternehmen wird ein Gewinnwachstum von rund 23 Prozent erwartet", stellt er fest. Besonders bemerkenswert findet er, dass die Prognosen zuletzt weiter angehoben wurden. "Das spricht für eine robuste Unternehmensdynamik und untermauert, dass die Rally nicht allein auf vagen Zinshoffnungen beruht."

"Kursanstieg untermauert"

Martin Reinwand von der Helaba weist darauf hin, dass die "bisherigen Zugpferde schlapp machen". Die Bewertung des Technologiesektors bleibt seiner Einschätzung nach aber im Rahmen - zu keinem Zeitpunkt seien die Bewertungen auch nur annähernd so hoch gewesen wie während des New Economy-Hypes Anfang der 2000er Jahre. Vielmehr sei der Kursanstieg durch ein außergewöhnlich hohes Gewinnwachstum untermauert. "Darin liegt allerdings auch das Risiko für die Zukunft, denn die Gewinndynamik sollte nicht einfach fortgeschrieben werden." Er warnt davor, einem möglicherweise verpassten Trend hinterherlaufen. Vielmehr rät er, auf die zukünftigen Profiteure zu setzen: Unternehmen, die durch KI-Einsatz Kosten senken, Profitabilität und Gewinne steigern könnten.

Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftsdaten

Dienstag, 21. Juli

11.00 Uhr. ZEW-Konjunkturerwartungen Juli. "Es hätte alles so schön sein können", kommentiert die DekaBank: Aus Deutschland kämen erste Reformansätze, dazu die vorläufige Einigung zwischen dem Iran und den USA. Inzwischen werde im Nahen Osten wieder gekämpft, das dürfte die ZEW-Konjunkturerwartungen dämpfen.

Donnerstag, 23. Juli

14.15 Uhr. EZB-Zinsentscheid. Eine Zinserhöhung wird diesmal nicht erwartet. Nach Einschätzung von Metzler dürfte die Entscheidung angesichts der jüngsten geopolitischen Entwicklungen aber von "hawkishen" (auf Zinserhöhungen hindeutenden) Tönen von EZB-Chefin Lagardes begleitet werden.

Freitag, 24. Juli

10.00 Uhr. Eurozone: Einkaufsmanagerindex Juli. Die DekaBank weist darauf hin, dass Einkaufsmanagerindizes anders als die ZEW- oder ifo-Umfrage weniger die Stimmung oder Zuversicht der Befragten messen. Sie versuchten vielmehr, konkrete Entwicklungen abzufragen, beispielsweise zu Produktion oder Auftragseingängen. Die jüngste Reeskalation im Nahen Osten habe daher wohl kaum eine Rolle gespielt. Die Bank erwartet eine Stagnation der Indikatoren.

Von Anna-Maria Borse, 20. Juli 2026, © Deutsche Börse AG

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein Deutsche Börse AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)

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