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Kampf um die Industrie-Software

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Schneider Electric will den US-Softwareanbieter PTC für 22,6 Mrd. USD übernehmen. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Das diversifizierte Geschäftsmodell von Thermo Fisher Scientific profitiert von strukturellen Trends in der biopharmazeutischen Forschung. 

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Das Geschäftsmodell von Union Pacific fokussiert sich durch die geplante Übernahme zunehmend auf den Ausbau zur transkontinentalen US-Eisenbahn. 

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Dow Jones 08.10.
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Brent Öl 08:32:00
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BUND-F. 08:27:01
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News

09.10.2026 | 08:31:09 (dpa-AFX)
OTS: BDU Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen / Bei verhaltenem ...

Bei verhaltenem Geschäftsklima zeigt die Branche viel Schwung in der

operativen KI-Nutzung und arbeitet an der Verbesserung der

strategischen KI-Steuerung

Bonn (ots) - Der aktuelle Geschäftsklimaindex (GKI) für den Consultingmarkt, der

vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen (BDU) quartalsweise erhoben

wird, bleibt im dritten Quartal 2026 mit einem leichten Rückgang um 0,2 Punkte

auf 87,7 im bereits bekannten Seitwärtstrend verhaftet (Q2/2026: 87,9). Erstmals

seit dem dritten Quartal 2020 liegt der BDU-Geschäftsklimaindex jedoch unter dem

ifo-Geschäftsklimaindex, der auf 89,9 Punkte gestiegen ist. Während die aktuelle

Geschäftslage von den Beratungen etwas schwächer beurteilt wird, haben sich die

Erwartungen für die kommenden sechs Monate aufgehellt. In einer Zusatzbefragung

hat der BDU zudem untersucht, wie weit KI bereits vom Tool zum "Betriebssystem"

der Beratungsunternehmen geworden ist. Das Ergebnis: Operativ ist KI bereits

breit im Einsatz, bei der gezielten strategischen Steuerung besteht dagegen noch

Nachholbedarf.

"Der Consultingmarkt zeigt sich weiterhin verhalten, aber stabil. Positiv ist,

dass die Beratungen wieder etwas zuversichtlicher auf die kommenden sechs Monate

schauen", kommentiert BDU-Präsidentin Iris Grewe die aktuellen Zahlen des GKI.

"Die positiveren Prognosen für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung stimmen

zuversichtlich. Die Consultingbranche ist typischerweise ein Trendfolger: Zieht

die Wirtschaft an und investieren die Unternehmen stärker, spiegelt sich das mit

einem zeitlichem Versatz in der Regel in der Nachfrage nach Beratungsleistungen

wider", so Grewe weiter.

Sanierungsberatung legt deutlich zu

Zwischen den Beratungsfeldern zeigen sich weiterhin deutliche Unterschiede. Am

stärksten entwickelt sich die Sanierungsberatung: Ihr GKI steigt um 7,1 Punkte

und erreicht mit 110 den höchsten Wert aller Beratungsfelder. Gleichzeitig hat

sich die aktuelle Geschäftslage deutlich verbessert: 59 Prozent der

Sanierungsberatungen bewerten sie als über Budget, nach 38 Prozent im

Vorquartal. Auch die Strategieberatung (+1,8 Punkte auf 95) und die HR-Beratung

(+6,0 Punkte auf 85) legen zu. Rückgänge verzeichnen dagegen die IT-Beratung

(-1,8 Punkte auf 88) sowie die Organisations- und Prozessberatung (-2,1 Punkte

auf 83). Insgesamt fällt der Ausblick in vier von fünf Beratungsfeldern besser

aus als die Einschätzung der aktuellen Lage.

Bei den Unternehmensgrößen stechen die großen Beratungen mit mehr als 50

Millionen Euro Jahresumsatz hervor. Ihr Geschäftsklimaindex steigt um 11,2

Punkte auf 99. Gleichzeitig erwarten nur noch fünf Prozent eine Verschlechterung

ihrer Geschäfte in den kommenden sechs Monaten, nach 32 Prozent im Vorquartal.

Hohe Nachfrage aus Rüstungsindustrie und öffentlichem Sektor

Die höchste Nachfragedynamik verzeichnen die Beratungen derzeit in der

Rüstungsindustrie: 88 Prozent der dort aktiven Befragten beurteilen die

Nachfrage als sehr gut oder gut. Es folgen die Energie- und

Versorgungswirtschaft sowie Non-Profit-Organisationen und öffentliche

Institutionen mit jeweils 39 Prozent. Schwach bleibt die Nachfrage insbesondere

aus klassischen Industriebranchen: In der Chemie bewerten 16 Prozent die

Nachfrage als sehr gut oder gut, im Maschinenbau 14 Prozent und im Fahrzeugbau

sieben Prozent.

KI: Breiter Einsatz, aber strategisches Ziel häufig noch unklar

Die aktuelle Zusatzbefragung zeigt, dass Künstliche Intelligenz in den

Beratungsunternehmen nahezu flächendeckend angekommen ist. Nur rund ein Prozent

der Umfageteilnehmer setzen KI derzeit überhaupt nicht ein. Vier von zehn

Beratungen haben KI bereits in Arbeits- oder Projektprozesse integriert oder

strategisch im Unternehmen verankert, weitere 40 Prozent setzen sie systematisch

in ausgewählten Bereichen ein.

Dabei zeigt sich eine Lücke zwischen operativer Nutzung und strategischer

Steuerung: 80 Prozent haben KI-Anwendungen gezielt ausgewählt und

bereitgestellt, 71 Prozent verfügen über verbindliche Regeln für die interne

Nutzung und 66 Prozent qualifizieren ihre Mitarbeitenden systematisch.

Demgegenüber steuern nur 36 Prozent ihren KI-Einsatz bereits anhand klar

definierter Ziele oder Prioritäten.

"Bei KI laufen derzeit fast alle los: Sie führen Tools ein, schaffen Regeln und

schulen ihre Teams. Gleichzeitig ist vielen Unternehmen noch nicht eindeutig

klar, welches strategische Ziel sie mit dem Einsatz erreichen wollen. Die

nächste Entwicklungsstufe wird deshalb davon geprägt sein, die breite Nutzung in

Richtung eines zielgerichteten und messbaren Einsatzes weiterzuentwickeln", sagt

die BDU-Präsidentin.

Der bislang deutlichste Nutzen liegt in der Produktivität: 86 Prozent erkennen

einen Mehrwert durch Zeitersparnis und höhere Produktivität, 60 Prozent durch

effizientere Beratungsprojekte. Wie hoch der Nutzen insgesamt ausfällt, wird

dagegen zurückhaltender bewertet: Lediglich 31 Prozent der Unternehmen sehen

derzeit einen eher hohen oder sehr hohen Mehrwert. Zudem wird der Erfolg bislang

selten systematisch gemessen. Mehr als die Hälfte der Beratungen beurteilt ihn

vor allem anhand einzelner Erfahrungen und Rückmeldungen.

KI verändert damit aktuell vor allem die Arbeitsweise der Beratungen und noch

nicht die Geschäftsmodelle. Neue Preis-, Erlös- oder Geschäftsmodelle spielen

trotz ihrer Wichtigkeit bislang noch eine untergeordnete Rolle. Gleichzeitig

erwarten die Beratungen eine deutlich tiefere KI-Integration: Knapp drei Viertel

gehen davon aus, dass KI in etwa zwei Jahren fest in Arbeits- und

Projektprozesse integriert oder strategisch im Unternehmen verankert sein wird.

Aktuell sind es 40 Prozent.

Über den BDU: Im Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen BDU e.V. sind

aktuell rund 600 Unternehmen mit 19.000 Beraterinnen und Beratern organisiert.

Damit zählt der BDU weltweit zu den drei führenden Wirtschafts- und

Berufsverbänden der Consultingwirtschaft.

Zur Systematik: Der an die Systematik des ifo-Instituts angelehnte

BDU-Geschäftsklimaindex (GKI) erscheint quartalsweise und bildet die aktuelle

wirtschaftliche Lage und die Erwartungen der Branche an die geschäftliche

Entwicklung ab.

Beratungsfelder: Organisations- und Prozessberatung, Strategieberatung,

IT-Beratung, HR-Beratung, Sanierungsberatung

Teilnehmende: An der Befragung haben sich insgesamt 198 Beraterinnen und Berater

beteiligt.

Pressekontakt:

Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen BDU e.V.

Carsten Becher

Joseph-Schumpeter-Allee 29 | 53227 Bonn

T +49 (0) 228 9161-25 | mailto:carsten.becher@bdu.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/9562/6367838

OTS: BDU Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen

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