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SpaceX-Börsengang sprengt historische Maßstäbe:
Substanz oder Spekulation bei 
1,78 Billionen US-Dollar?

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SpaceX startet am heutigen 12. Juni 2026 unter dem Ticker SPCX mit einer historischen Bewertung von rund 1,78 Bio. USD. Der fixierte Ausgabepreis von 135 USD pro Aktie stieß auf enormes Interesse.

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Der schwedische Audio-Konzern hat im ersten Quartal 2026 eine hohe Profitabilität erreicht und damit die Basis für eine starke Rallye an der Börse gelegt. 

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Milliardenschwere Rechenzentren für Meta und SMR-Reaktoren von Rolls-Royce dominieren das Portfolio. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Montag, den 15.06.2026 um 19 Uhr

Unverb. Kursindikationen Unverbindliche Kursindikationen
DAX 12.06.
24.679,00 1,94%
ESTOXX 12.06.
6.187,63 2,16%
Dow Jones 12.06.
51.202,26 0,70%
Brent Öl 12.06.
86,80 -3,96%
EUR/USD 00:28:00
1,15720 -0,03%
BUND-F. 12.06.
126,03 0,32%

News

12.06.2026 | 23:35:09 (dpa-AFX)
EQS-News: Geschäftsbericht 2025 der elumeo SE (deutsch)

Geschäftsbericht 2025 der elumeo SE

^

EQS-News: elumeo SE / Schlagwort(e): Jahresbericht

Geschäftsbericht 2025 der elumeo SE

12.06.2026 / 23:35 CET/CEST

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

---------------------------------------------------------------------------

Geschäftsbericht 2025

Europaweiter Vertrieb des elumeo Konzerns per Live TV und Webshop

KONZERNKENNZAHLEN 2025

TEUR (sofern nicht anders angegeben) 2025 % 2024 % YoY

in %

Umsatzerlöse 39.094 100- 43.389 100- -9,9%

,0% ,0%

[nachfolgende Angaben erfolgen

absolut und in % der Umsatzerlöse]

Live 24.253 62,- 28.852 66,- -15,9-

0% 5% %

Web 14.815 37,- 14.450 33,- 2,5%

9% 3%

Sonstige Erlöse 26 0,1- 87 0,2- -70,1-

% % %

Rohertrag 18.677 47,- 20.420 47,- -8,5%

8% 1%

EBITDA -1.899 -4,- -2.539 -5,- +25,2-

9% 9% %

Bereinigtes EBITDA -502 -1,- -813 -1,- +38,3-

3% 9% %

Abschreibungen 601 1,5- 741 1,7- -18,9-

% % %

EBIT -2.500 -6,- -3.280 -7,- +23,8-

4% 6% %

Konzern-Gesamtergebnis -2.838 -7,- -4.531 -10- +33,9-

7% ,4% %

Vertriebsund Verwaltungskosten 21.254 54,- 23.827 54,- -10,8-

4% 9% %

Summe Aktiva 16.049 18.545 -13,5-

%

Summe Eigenkapital 1.298 8,1- 4.100 22,- -68,3-

% 1% %

[absolut und in % der Bilanzsumme]

Betriebsmittel (Working Capital) 733 4,6- 3.103 16,- -76,4-

% 7% %

[absolut und in % der Bilanzsumme]

Netto-Cashflow aus betrieblicher 405 -128 +355,-

Tätigkeit 5%

Netto-Cashflow aus -28 -79 +64,6-

Investitionstätigkeit %

Netto-Cashflow aus -388 586 -170,-

Finanzierungstätigkeit 5%.

Absatzmenge [T] 428 564 -24,1-

%

Anzahl aktiver Kunden [T] 62 72 -13,9-

%

Durchschnittlicher Umsatz pro Stück 92 77 +19,5-

[EUR] %

Umsatz pro aktivem Kunden [EUR] 637 603 +5,6%

Anteil Marketingausgaben des 14,6% 15,1% -3,3%

Umsatzes Web

Neukunden [in T]

TV 5,2 6,9 -29,7-

%

Web 15,0 25,1 -40,1-

%

INHALTSVERZEICHNIS

06 An unsere Aktionäre

07 Brief des Verwaltungsratsvorsitzenden

09 Der Verwaltungsrat der elumeo SE

11 Kapitalmarktinformationen

13 Zusammengefasster Konzernlagebericht 2025

14 Vorbemerkung

14 Grundlagen des Konzerns

17 Wirtschaftsbericht

19 Ergebnisveröffentlichung 2025

28 Wirtschaftliche Lage der elumeo SE

31 Risiko- und Chancenbericht

41 Prognosebericht

43 Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht

43 Erklärung zur Unternehmensführung gemäß §§ 289f und § 315d HGB

43 Nachhaltigkeitsbericht / Nichtfinanzielle Konzernerklärung

45 Übernahmerechtliche Angaben gemäß §§ 289a und 315a HGB

46 Gesamtaussage

48 Konzernjahresabschluss

50 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und Konzern-Gesamtergebnisrechnung

52 Konzern-Bilanz

54 Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

56 Konzern-Kapitalflussrechnung

58 Konzernanhang

58 Konzernanhang

110 Versicherung der gesetzlichen Vertreter

111 Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

120 Impressum

An unsere Aktionäre

Brief des Verwaltungsratsvorsitzenden 07

Der Verwaltungsrat der elumeo SE 09

Kapitalmarktinformationen 12

Brief des Verwaltungsratsvorsitzenden

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 hatte die elumeo SE eine Reihe von

Herausforderungen zu meistern:

* Da war zuallererst die deutsche Wirtschaft, die 2025 nach zwei

Rezessionsjahren laut vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes

lediglich um 0,2 % zulegen konnte.

* Die durchschnittlichen Rohmaterialkosten für Gold verteuerten sich mit

+65,7 % (in USD) nach Angaben des Vergleichsportals Gold.de deutlich.

Die Preise für Silber stiegen in 2025 sogar noch stärker: Laut

Handelsblatt legte der Silberpreis um 141 Prozent zu, so stark wie kein

anderer Rohstoffpreis.

* Zudem hielten der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sowie die

militärischen Auseinandersetzungen um den Gaza-Streifen die Welt in

Atem, sorgten für anhaltende Unsicherheiten und dämpften nachhaltig die

Nachfrage.

* Und auch die Verbraucherpreise drückten auf die Kauflaune der

Konsumenten: Laut Statistischem Bundesamt blieb die durchschnittliche

Teuerungsrate mit 2,2 % im Jahr 2025 auf exakt dem Inflationsniveau des

Vorjahres.

* Angesichts dieser Entwicklungen hielten sich die privaten Konsumenten

mit ihren Kaufentscheidungen spürbar zurück. So war der

Konsumklimaindex, der seit Oktober 2023 von der Gesellschaft für

Konsumforschung (GfK) gemeinsam mit dem Nürnberg Institut für

Marktentscheidungen (NIM) herausgegeben wird, im Jahr 2025 von einer

anhaltend schwachen Stimmung und deutlicher Volatilität geprägt. Die

Verbraucherstimmung verharrte im Jahresverlauf überwiegend im negativen

Bereich und fand ihren Ausdruck in Überschriften wie "Fehlstart" im

Januar, "Sommerflaute" und "Herbst-Tief."

* Und schließlich musste die elumeo Gruppe auch noch gestiegene

Einspeiseentgelte in bestimmten Kabelnetzen stemmen, eine Folge des

weggefallenen so genannten Nebenkostenprivilegs bei Netzbetreibern.

In diesem mehr als schwierigen Marktumfeld hat sich unser Unternehmen

dennoch achtbar behauptet:

* Der Umsatz gab um 9,9 % auf EUR 39,1 Mio. nach (2024: EUR 43,4 Mio.).

* Die Vertriebs- und Verwaltungskosten konnten wir um 10,8 % auf EUR 21,3

Mio. senken (2024: EUR 23,8 Mio.)

* Das Bereinigte EBITDA, die zentrale Kennzahl zur Steuerung unseres

Unternehmens, stieg auf

TEUR -502 (2024: TEUR -813).

Maßgeblich für unsere kraftvolle Reaktion auf die zahlreichen

Herausforderungen war eine tiefgreifende Restrukturierung, die wir im April

2025 eingeleitet haben - und zwar ergänzend zu zwei bereits im Jahr 2024

gestarteten Kostensenkungsprogrammen. Diese neuerliche Restrukturierung war

alternativlos, weil wir insbesondere die gestiegenen TV-Verbreitungskosten

pro Haushalt sowie die gestiegenen Preise für Gold und Silber nicht

vollständig an unsere Kunden weiterreichen konnten.

Zu den Kernpunkten der ergriffenen Restrukturierungsmaßnahmen gehörten

insbesondere die verstärkte Ausstrahlung von vollautomatisch erstellten

Sendungen auf der Basis bereits produzierten Contents mittels KI-basierter

Technologie sowie die Fokussierung des Produktangebots auf Schmuck im

Preissegment über 50 Euro. Als Folge dieser Schritte konnten wir die

Personalkapazitäten der Juwelo Deutschland GmbH kurzfristig anpassen und

annähernd 50 Vollzeitstellen abbauen.

Trotz neuer geopolitischer Konflikte insbesondere in der Golfregion und des

nach wie vor anhaltend herausfordernden Marktumfelds gehen wir für 2026

davon aus, dass sich die Konsumentenstimmung leicht aufhellen wird. So

erwartet auch der Bundesverband E-Commerce & Versandhandel e.V. (bevh) für

den Online-Umsatz mit Waren ein nominales Wachstum von 3,8 %. Von diesem

sich abzeichnenden zarten Aufschwung, so sind wir fest überzeugt, wird auch

die elumeo SE profitieren können - allerdings nur, wenn wir unsere gelebte

Kostendisziplin mit Nachdruck fortschreiben. Im Zusammenspiel mit unserem

bereits im Jahr 2023 beschlossenen Wachstumsprogramm #Juwelo100 wollen wir

so die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit des elumeo Konzerns nachhaltig

sichern. Ziel von #juwelo100 ist es, unsere operative Performance zu

steigern und im Kerngeschäft bis zum Jahr 2033 einen Umsatz von EUR 100 Mio.

zu erreichen.

Als wichtiger Wachstumstreiber wird sich dabei insbesondere die mittels

einer eigens entwickelten Multi-Language-Plattform in 2024 gestartete

Internationalisierung 2.0 von Juwelo TV erweisen. Sie zeichnet für die

Live-TV-Ausstrahlung in Deutschland produzierte Shows auf, übersetzt diese

per Künstlicher Intelligenz in die jeweilige Landessprache und spielt sie

automatisiert in den internationalen Märkten aus. Auf diese Weise entfallen

die Kosten eines klassischen lokalen Sendebetriebs, so dass im Cash Flow

bereits kurzfristig der Break-even erreicht werden kann.

Bereits heute hat sich infolge der verstärkten Implementierung von KI im

Zuge der Restrukturierung die Effizienz bei elumeo deutlich verbessert. So

erhöhte sich der Umsatz pro Mitarbeitenden (FTE) im Geschäftsjahr 2025 um

21,7% auf TEUR 275 (2024: TEUR 226/FTE; 2023: TEUR 230/FTE).

Apropos Mitarbeitende: Ich danke allen Kolleginnen und Kollegen der elumeo

Gruppe für ihr unermüdliches Engagement in diesen anspruchsvollen Zeiten.

Und ich danke Ihnen, unseren Investorinnen und Investoren, dass Sie unserer

Gesellschaft auch weiterhin Ihr Vertrauen schenken.

Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Ihnen den Weg in eine erfolgreiche

Zukunft zu gehen.

Berlin, im Juni 2026

Der Verwaltungsrat der elumeo SE

Wolfgang Boyé, Vorsitzender des Verwaltungsrats

Amtszeit vom 26. Juni 2020 bis zur Ordentlichen Hauptversammlung 2026

Wolfgang Boyé, geboren am 12. November 1969, ist Vorsitzender des

Verwaltungsrats der elumeo SE. Der Diplom-Kaufmann ist Mitbegründer der

Juwelo Deutschland GmbH (Berlin), einer der heutigen Tochtergesellschaften

der elumeo SE. Die Gründung erfolgte nach einem Management-Buy-out aus der

Scholz & Friends Group. In dieser Zeit war er Mitglied des Vorstands der

Scholz & Friends AG (Berlin), zuvor Finanzvorstand der United Visions

Entertainment AG (Berlin). Bei Scholz & Friends oblag Herrn Boyé der Bereich

TV-Aktivitäten, bei United Visions verantwortete er neben dem Finanzressort

den erfolgreichen Börsengang des Unternehmens im Jahr 2000. Von 1995 bis

2000 war Wolfgang Boyé Projektleiter bei The Boston Consulting Group in

Moskau, Russland und Consultant in München. Zuvor absolvierte er ein Studium

der Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanz- und Rechnungswesen an

der Universität St. Gallen.

Boris Kirn, Chief Operating Officer

Amtszeit vom 26. Juni 2020 bis zur Ordentlichen Hauptversammlung 2026

Boris Kirn, geboren am 13. Oktober 1969, ist geschäftsführender Direktor der

elumeo SE, Mitglied des Verwaltungsrats und Mitbegründer der 2008

gegründeten Juwelo Deutschland GmbH (Berlin). Herr Kirn betreut den Aufbau

der Prozesse und Systeme und ist verantwortlich für die operativen Bereiche

des Unternehmens. Zuvor war Herr Kirn von 2005 bis 2008 als Co-Founder und

Geschäftsführer bei der bietbox GmbH (später Gems TV Deutschland GmbH, beide

in Berlin) tätig. Darüber hinaus war Herr Kirn seit dem Jahr 2000 Vorstand

bzw. seit 2001 Geschäftsführer der Online- und TV-Plattform K1010 (bis 2001

K1010 AG, danach K1010 Entertainment GmbH, später K1010 Media GmbH, alle in

Berlin). Von 1994 bis 2000 arbeitete Herr Kirn für Hewlett-Packard als

Consultant für Geschäftsprozessoptimierung und als Projektmanager für

Knowledge Management, zuletzt in Mountain View, Kalifornien/USA. Boris Kirn

studierte von 1990 bis 1994 Europäische BWL an der ESB Reutlingen/London,

beendete seine Studien mit einem Doppel-Diplom (BA (Hons) und

Dipl.-Betriebswirt) und legte 1997 seinen MBA an der Cambridge University

ab.

Dr. Susanne Ries, stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrats

Amtszeit vom 23. Juni 2023 bis zur Ordentlichen Hauptversammlung 2027

Dr. Susanne Ries, geboren am 21. Januar 1975, ist seit über 20 Jahren als

Rechtsanwältin im Bereich Unternehmensfinanzierung tätig. Den überwiegenden

Teil ihrer Karriere arbeitete sie bei internationalen Großkanzleien in

London und Frankfurt am Main. Von 2015 bis 2019 war sie im elumeo Konzern

für alle Rechtsfragen zuständig. Seit 2019 arbeitet sie wieder bei einer

internationalen Großkanzlei. Sie ist spezialisiert auf die rechtliche

Begleitung von Kapitalmarkttransaktionen, seien es Equity-, Equity-Linked-

oder Debt-Finanzierungen, und berät sowohl emittierende Unternehmen wie auch

Investmentbanken. Vor ihrer anwaltlichen Tätigkeit absolvierte Dr. Susanne

Ries ihr Jurastudium in Saarbrücken sowie Liège (Belgien) und promovierte an

der Universität des Saarlandes. Ihren Master mit Schwerpunkt Internationales

Wirtschaftsrecht erwarb sie an der London School of Economics/University of

London.

Christian Senitz, Mitglied des Verwaltungsrats

Amtszeit vom 23. Juni 2023 bis zur Ordentlichen Hauptversammlung 2027

Christian Senitz, geboren am 27. Januar 1978, ist seit 2001 im Finanzbereich

tätig, zunächst bei Arthur Andersen (später in EY aufgegangen) als

Steuerberater und Wirtschaftsprüfer in Berlin und in New York. In dieser

Zeit prüfte er sowohl nationale als auch internationale Unternehmen und

Unternehmensgruppen und beriet im Rahmen von Transaktionen Käufer ebenso wie

Verkäufer. Seit 2010 ist Christian Senitz in verschiedenen

Wachstumsunternehmen tätig, nach FREO (Real Estate) vor allem als SVP

Finance International bei Rocket Internet, um deren Börsengang und

zahlreiche M&A-Transaktionen zu verantworten und als Aufsichtsrat und Beirat

die Beteiligungsunternehmen zu betreuen. Ab 2019 folgten Stationen als CFO

von EyeEM (digitaler Marktplatz für Fotografie) und The Social Chain AG

(Social Commerce), deren Listing im Prime Standard in Frankfurt am Main er

verantwortete. Heute ist er als COO der Fundcraft HoldCo SARL in Luxemburg

tätig. Christian Senitz studierte in Lüneburg und Teesside (UK) und ist

Diplom-Wirtschaftsjurist (FH).

Kapitalmarktinformationen

Stammdaten und Kennzahlen zur Aktie der elumeo SE (Stand: 31. Dezember 2025)

WKN A11Q05/

A2GSYM

ISIN DE000A11Q059/

DE000A2GSYM8

Ergebnis je Aktie in 2025 (unverwässert) EUR -0,52

Anzahl der ausstehenden Aktien 5.927.420

XETRA-Schlusskurs zum Bilanzstichtag EUR 2,22

Marktkapitalisierung EUR 13,2 Mio.

Kursentwicklung

Aktionärsstruktur (Stand: 31. Dezember 2025)

Anteilsbe-

sitz

1. Blackflint Ltd. 25,16%

2. Verwaltungsratsmitglieder und geschäftsführende 7,57%

Direktoren

3. PEN GmbH 16,79%

4. Streubesitz 50,48%

Stammdaten und Kennzahlen Wandelschuldverschreibung der elumeo SE

Der Verwaltungsrat der elumeo SE hat am 14. Dezember 2023 die Ausgabe einer

Wandelschuldverschreibung 2023/28 mit einer Laufzeit von fünf Jahren und

einem Zinssatz in Höhe von 3,8% in einem Gesamtvolumen von bis zu TEUR 1.200

beschlossen. Die Anleihe wird unter Ausschluss des Bezugsrechts der

Altaktionäre an einzelne ausgewählte Lieferanten des Unternehmens, die

jeweils mindestens TEUR 25 pro Anleger erwerben, ausgegeben. Sofern der

Aktienkurs der elumeo SE im November 2028 über EUR 4,50 liegt, erfolgt die

Umwandlung der Schuldverschreibung in elumeo Aktien; sollte der Kurs

darunter liegen, erfolgt die Rückzahlung in bar. Die Notierung erfolgte am

29. Januar 2024.

WKN A3826G

ISIN DE000A3826G9

Emissionsvolumen TEUR 1.200

Koupon 3,8%

Fälligkeit 20.12.2028

Stückelung 48 Teilschuldverschreibungen à TEUR 25

Emissionspreis 100%

Liquiditätsband 4

Zusammengefasster

Konzernlagebericht 2025

Vorbemerkung 14

Grundlagen des Konzerns 14

Wirtschaftsbericht 17

Ergebnisveröffentlichung 2025 19

Wirtschaftliche Lage der elumeo SE 28

Risiko- und Chancenbericht 31

Prognosebericht 41

Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht 43

Erklärung zur Unternehmensführung 43

Nachhaltigkeitsbericht / Nichtfinanzielle Konzernerklärung 43

Übernahmerechtliche Angaben gemäß §§ 289a und 315a HGB 45

Gesamtaussage 46

Vorbemerkung

Der Konzernabschluss der elumeo SE und ihrer Tochtergesellschaften zum 31.

Dezember 2025 (im Weiteren auch "elumeo" oder der "elumeo Konzern") wurde

nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt, wie

sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Alle Angaben im

Konzernlagebericht basieren - soweit nicht anderweitig vermerkt - auf den

für den Konzernabschluss angewandten Rechnungslegungsgrundsätzen.

Die Angaben in den Tabellen erfolgen, soweit nicht auf eine andere Einheit

hingewiesen wird, in Tausend Euro (TEUR). Alle in diesem Konzernlagebericht

in Tausend Euro genannten Beträge sind kaufmännisch gerundet. Dies betrifft

auch die daraus abgeleiteten Angaben wie Prozente. Rundungsdifferenzen sind

daher möglich.

A. Grundlagen des Konzerns

Konzernstruktur

Die elumeo SE mit Sitz in Berlin ist eine europäische Gesellschaft im

monistischen System (Societas Europaea) mit einem Verwaltungsrat (Executive

Board). Die Organe der Gesellschaft sind der Verwaltungsrat und die

Hauptversammlung. Die elumeo SE hielt im Geschäftsjahr 2025, direkt oder

mittelbar über zwischengeschaltete Tochtergesellschaften, 100% der

Geschäftsanteile an den folgenden Gesellschaften:

Gesellschaft Sitz

Juwelo Deutschland GmbH Berlin

jooli.com GmbH Berlin

jooli marketplace India Pvt. Ltd. Jaipur

Juwelo USA, Inc. Wilmington

Silverline Distribution Ltd. Hongkong

PWK Jewelry Company Ltd. Bangkok

Die elumeo SE übt als Mutterunternehmen des elumeo Konzerns

Holdingfunktionen aus, sie steuert das konzernweite Liquiditätsmanagement

und erbringt weitere Dienstleistungen an Konzerngesellschaften, insbesondere

in der Verwaltung. Das operative Geschäft des elumeo Konzerns wird von der

Tochtergesellschaft Juwelo Deutschland GmbH betrieben. Die Juwelo USA, Inc.,

die Silverline Distribution Ltd. als das Mutterunternehmen der PWK Jewelry

Company Ltd. sowie die PWK Jewelry Company Ltd. befinden sich in Abwicklung.

Geschäftsmodell

Der elumeo Konzern mit Sitz in Berlin ist im elektronischen Vertrieb von

hochwertigem, überwiegend in Indien und Thailand produziertem

Edelsteinschmuck aktiv. Die Mission des Unternehmens ist es, hochwertigen

Edelsteinschmuck zu einem bezahlbaren Luxus für jeden zu machen.

Der Verkauf erfolgt über den Direktvertrieb. Über eine Vielzahl von

elektronischen Vertriebskanälen wie TV, Internet, Smart TV und

Smartphone-App bietet das Unternehmen seinen Kunden Edelsteinschmuck zu

günstigen Preisen an.

Die Warenbeschaffung erfolgt in enger Kooperation über lokale Partner in

Bangkok und Jaipur. Dabei werden die Produkte aufgrund der Vorgaben des

Einkaufsmanagements in Berlin von den jeweiligen Partnern hergestellt. Die

Qualitätskontrolle erfolgt nach vorgegebenen Richtlinien insbesondere am

Produktionsstandort sowie auch in Berlin.

Zum Jahresende 2025 waren die TV- und Streaming-Programme des elumeo

Konzerns in über 74 Millionen Haushalten in Europa empfangbar. Zusätzlich

vertreibt das Unternehmen seine Produkte online über Webshops, im

Wesentlichen in Deutschland, Italien, Frankreich, in den Niederlanden,

Spanien und Belgien sowie über Apps für Smartphones und Smart TV. Webstreams

der Fernsehshows und ein Online-Bietagent (verbunden mit der Fernsehshow)

sind in die Webshops und Apps integriert. Im Zuge der verstärkten

Konzentration des elumeo Geschäftsmodells auf die Verbreitung weiterer

internationaler Sendefenster von Juwelo TV mittels einer KI-basierten

Multi-Language-Plattform sowie der Zusammenlegung der Entwicklungsressourcen

von Juwelo und der Video-Shopping-App Jooli hat sich die elumeo SE dazu

entschieden, zunächst die weitere Entwicklung von Jooli sowie den Betrieb im

indischen Markt einzustellen. Seitdem ist Jooli nur noch in Deutschland

verfügbar. Jooli ist eine Video-Shopping App in der Nutzer durch wischen

("Swipen") zwischen verschiedenen Produktvideos hin und her wechseln können.

Die Videos werden zum Teil automatisch aus dem laufenden Programm Juwelo

generiert und zum Teil von externen Produktpartnern zur Verfügung gestellt.

Ein wichtiger Baustein für zukünftiges Wachstum ist eine noch deutlich

stärkere Vernetzung der verschiedenen Vertriebskanäle TV, Web und Mobile, um

so den Kunden ein umfassendes und zeitgemäßes Einkaufserlebnis zu

ermöglichen. Darüber hinaus wurden alle Standortfunktionen in Berlin

zusammengefasst.

Steuerung und Kennzahlen

Die Geschäftstätigkeit des elumeo Konzerns ist entsprechend den internen

Berichtsstrukturen und Steuerungskriterien in einem einzigen Segment

gebündelt.

In Hinblick auf die interne Steuerung und die externe Kommunikation der

aktuellen und zukünftigen Ergebnisentwicklung ist die nachhaltige

Ertragskraft des operativen Geschäfts des elumeo Konzerns von besonderer

Bedeutung. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren sind Umsatz,

Rohertragsmarge und Bereinigtes EBITDA. Zur Berechnung des Bereinigten

EBITDA wird das EBITDA vor Sondereinflüssen um nach Art und Höhe einmalige

und/oder nicht-operative (Sonder-) Sachverhalte bereinigt.

Neben den wesentlichen finanziellen Indikatoren werden auch nichtfinanzielle

Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens genutzt. Diese werden

als nicht bedeutsam eingestuft und nur im Rahmen von anlassbezogenen und

spezifischen Ereignissen zur Steuerung verwendet. Weitere Indikatoren

betreffen die Kunden. So betrachtet die Gesellschaft etwa die

Neukundenentwicklung unter dem Aspekt des Vertriebskanals (TV oder Web). Für

die zukünftige Entwicklung ist ein hoher Anteil an Online-Kunden von

Bedeutung. Des Weiteren werden u.a. die Anzahl der aktiven Kunden, die

Zusammensetzung des Webtraffics sowie die Anzahl der versendeten

Schmuckstücke und der Premierenanteil als nichtfinanzielle

Leistungsindikatoren berücksichtigt.

Leitung und Kontrolle

Der Verwaltungsrat ist das Leitungsorgan der elumeo SE. Er leitet die

Geschäfte der Gesellschaft, setzt die allgemeinen Prinzipien für ihre

Aktivitäten fest und überwacht deren Umsetzung. Der Verwaltungsrat ernennt

die geschäftsführenden Direktoren, diese tragen die operative Verantwortung

der Gesellschaft und vertreten sie nach außen. Mitglieder des

Verwaltungsrats waren zum 31. Dezember 2025 Herr Wolfgang Boyé, Herr

Christian Senitz, Frau Dr. Susanne Ries und Herr Boris Kirn. Herr Wolfgang

Boyé ist neben seiner Funktion als Vorsitzender des Verwaltungsrats auch

Vorsitzender des Exekutivausschusses des Verwaltungsrats.

Einzelvertretungsberechtigte geschäftsführende Direktoren waren zum 31.

Dezember 2025 Herr Boris Kirn und Herr Florian Spatz. Bis Mitte 2025 war

darüber hinaus Herr Dr. Riad Nourallah als CFO und geschäftsführender

Direktor für das Unternehmens tätig. Er ist mit Ablauf des Geschäftsjahres

2025 aus dem Unternehmen ausgeschieden.

Strategie und Ziele des Konzerns

Der elumeo Konzern folgt der Mission, hochwertigen Schmuck zu einem

bezahlbaren Luxus für jeden zu machen. Damit ist es elumeo nach eigener

Einschätzung gelungen, eine der breitesten Produktpaletten mit Blick auf die

Anzahl von Edelsteinvariationen und die Preisspanne aufzubauen.

Der elumeo Konzern arbeitet vertikal integriert nach dem

Direct-to-Consumer-Prinzip (D2C). Das Unternehmen steuert die gesamte

Wertschöpfungskette von der Produktentwicklung bis hin zum Verkauf an den

Endkunden. Somit kann das Unternehmen erhebliche Kostenvorteile und eine

maximale Wertschöpfung erreichen. Die selbst entwickelten Schmuckstücke

werden durch ein Netzwerk von spezialisierten Vertragsherstellern

produziert. Diese Auftragsherstellung wird gemeinsam mit strategischen

Partnern in Thailand und Indien gesteuert. Die Qualität wird direkt vor Ort

sowie in Berlin sichergestellt.

Verschiedene kollektionsbasierte Marken ermöglichen es den Kundinnen und

Kunden, entsprechend ihren Bedürfnissen gezielt einzukaufen. Kooperationen

mit Designern und Schmuckherstellern versetzen das Unternehmen darüber

hinaus in die Lage, vielfältige Kollektionen und unterhaltsame Angebote im

TV anzubieten. Sie erweitern das Angebot des elumeo Konzerns kontinuierlich.

Durch die Fokussierung auf elektronische Vertriebswege kann elumeo

Skaleneffekte in einem fragmentierten Markt ausnutzen und damit erhebliche

Kostenvorteile erreichen. Die elektronischen Vertriebskanäle TV und Web

umfassen klassisches Fernsehen mit eigenen Kanälen und Live-Shows sowie

Smart TV (Live), Internet, mobile Endgeräte und mobile Apps sowie Personal

Shopping (Web). Die in eigenen TV-Studios produzierten Fernsehshows auf

Deutsch und Italienisch sowie die vollautomatisierten KI-basierten

Übersetzungen auf Italienisch, Französisch und Spanisch verschaffen dem

elumeo Konzern gegenüber reinen Online-Händlern Vorteile bei Reichweite und

Marktdurchdringung. Die Angebote und Inhalte sind regional und sprachlich

angepasst.

Zur Fortsetzung des Wachstums strebt der elumeo Konzern einerseits eine

vertikale Expansion durch Hinzufügen neuer Vertriebswege oder

Verkaufsformate an, andererseits durch die Ausweitung des Geschäfts auf

weitere Länder. Insbesondere der Zugang durch mobile Endgeräte soll

verbessert werden.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde das Strategieprogramm #Juwelo100 aufgelegt. Es

beinhaltet fünf große Handlungsfelder: Videoshopping, Augmented & Virtual

Reality, Personalisierung, künstliche Intelligenz und Cross Border

E-Commerce. Ziel ist es, den Umsatz im Kerngeschäft (ohne Akquisitionen) bis

zum Jahr 2033 auf EUR 100 Mio. zu steigern. Mit Hilfe einer KI-basierten

Multi-Language-Plattform plant das Unternehmen die effiziente Expansion in

weitere internationale Märkte (Internationalisierung 2.0). Dafür zeichnet

die Multi-Language-Plattform für die Live-TV-Ausstrahlung in Deutschland

produzierte Shows auf, übersetzt diese per Künstlicher Intelligenz in die

jeweilige Landessprache und spielt sie automatisiert in den internationalen

Märkten aus. Auf diese Weise entfallen die Kosten eines klassischen lokalen

Sendebetriebs, so dass im Cashflow bereits kurzfristig der Break-even

erreicht werden kann.

Entwicklung

Die Entwicklungstätigkeit betreffen die Plattform für die internationalen

Sendefenster, welche mit der Video-Shopping-App Jooli zusammengelegt wurde,

die eingesetzte Unternehmenssoftware einschließlich ihrer Webanwendungen

sowie Nutzersoftware wie Mobile Apps. Im Zuge der im Geschäftsjahr 2025

eingeleiteten Restrukturierung wurde die weitere Entwicklung der

Shopping-App Jooli zunächst ausgesetzt.

B. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliches Umfeld in 2025

Auch im Jahr 2025 ist die erhoffte konjunkturelle Erholung in Deutschland

ausgeblieben. Hohe Unsicherheiten mit Blick auf die wirtschaftliche

Perspektive im In- und Ausland sowie auf zahlreiche geopolitische Krisen

dämpften die Nachfrage spürbar. Zwar stieg das BIP innerhalb der EU laut

Eurostat-Angaben von März 2026 im Vergleich zum Vorjahr leicht um 1,4% [1],

das deutsche BIP-Wachstum wird laut Berechnungen des Statistischen

Bundesamtes (Destatis) [2] dagegen auf ein sehr geringes reales Plus von nur

0,2% vorhergesagt.

Diese vorläufigen Zahlen für Deutschland decken sich mit den Daten zum

Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW)

in Berlin. Dessen Wert stieg laut Statista im Dezember 2025 leicht auf 93,4

Punkte. Damit setzte sich zwar eine vorsichtige Aufwärtsbewegung fort,

trotzdem erreichte das Barometer in keinem Monat des Jahres 2025 den

neutralen Indexwert von 100, der in etwa einem durchschnittlichen Wachstum

von einem Drittel Prozentpunkt entspricht. Seinen tiefsten Wert erzielte das

DIW-Konjunkturbarometer im April 2025 mit 82,9. [3]

Die durchschnittliche Inflationsrate in Deutschland lag laut Destatis im

Jahr 2025 bei +2,2% gegenüber dem Vorjahr. [4] Enttäuschend verlief die

Entwicklung des privaten Konsums. Der GfK-Konsumklima-Index erreichte mit

-20,0 Punkten im Juni 2025 seinen besten Wert und ging im Dezember 2025 mit

-23,4 Punkten aus dem Jahr. [5]

Nach Angaben von Statista stieg der Preis für eine Unze Feingold (gehandelt

in London in US-Dollar, Vormittagsfixing) im Laufe des Geschäftsjahres von

USD 2.707,6 im Januar 2025 auf USD 4.299,9 im Dezember 2025. [6] Im

Jahresdurchschnitt lag der Goldpreis nach Angaben des Vergleichsportals

Gold.de bei 3.439,37 USD. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das einen Anstieg

im Jahresdurchschnitt von 65,7%. [7] Als Hauptgründe für den Preisanstieg

gelten insbesondere die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sowie die

damit einhergehende zunehmende wirtschaftliche Unsicherheit bzw. die

Inflation. Viele Investoren flüchteten in den "sicheren Anlagehafen Gold."

Die Preise für Silber legten in 2025 ebenfalls stark zu, von EUR 27,90

Anfang des Jahres auf EUR 60,68 zum Ende des Geschäftsjahres (118 Prozent).

[8] Am 23. Januar 2026 überstieg der Preis für eine Feinunze Silber sogar

erstmals die Marke von USD 100. [9]

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Umsatz mit Waren im E-Commerce ist nach Angaben des Bundesverbandes

E-Commerce & Versandhandel (bevh) und des EHI Retail Institute im Jahr 2025

auf EUR 83,1 Mrd. gestiegen und lag damit um 3,2% über dem Wert des

Vorjahres (EUR 80,6 Mrd.). [10] Der Anteil des E-Commerce mit Waren am

gesamten Einzelhandel im engeren Sinn konnte sich 2025 nach einer Prognose

des Handelsverbandes Deutschland (hde) bei voraussichtlich 13,6%

stabilisieren (2024: 13,4%). [11]

Für 2026 erwartet der bevh in seiner Prognose eine Fortführung der

Markterholung und ein (nominales) Umsatzwachstum im E-Commerce mit Waren von

3,8%.

Und auch der Teleshopping-Markt in Deutschland zeigte sich 2025 laut einer

Prognose des Verbandes Privater Medien (VAUNET) robust und stabil. Die

Umsätze werden auf Vorjahresniveau erwartet, das bei etwa EUR 2,1 Mrd. lag.

Trotz starken Wettbewerbs durch Online-Handel und Social Commerce bleibe

Teleshopping als Vertriebskanal relevant. [12]

Zu den wichtigsten Direktvertriebskanälen des elumeo Konzerns zählen die

linearen TV-Homeshopping-Programme (Vertriebskanal Live) und die statischen

Online-Shops und Mobile App Shops (Vertriebskanal Web).

Als herausfordernd für die Anbieter von TV-Homeshopping erwies sich im

abgelaufenen Geschäftsjahr insbesondere der zum 1. Juli 2024 erfolgte

Wegfall des Nebenkostenprivilegs. Als Nebenkostenprivileg wurde in

Deutschland eine Regelung im Mietrecht bezeichnet, nach der Vermieter die

Kosten für einen Kabel-TV-Anschluss pauschal über die Betriebskosten

("Nebenkosten") auf alle Mieter umlegen durften - unabhängig davon, ob

einzelne Mieter den Anschluss tatsächlich nutzen wollten. In der Folge

stiegen die von den TV-Sendern zu entrichtenden Gebühren pro erreichtem

Haushalt deutlich, da viele hiervon betroffene Haushalte keinen

Kabelanschluss mehr bestellt haben, die Fixkosten für die Verbreitung von

Fernsehprogrammen in vielen Netzten jedoch gleich geblieben sind.

C. Ergebnisveröffentlichung 2025

Geschäftsverlauf 2025

Geschäftsentwicklung des Konzerns

Das Geschäftsjahr 2025 des elumeo Konzerns umfasst den Zeitraum vom 1.

Januar bis zum 31. Dezember 2025 ("2025" oder "Berichtszeitraum"). Das

Geschäftsjahr 2024 betrifft den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember

2024 ("2024", "VJ" oder "Vorjahr").

In einem herausfordernden Marktumfeld mit großen Unsicherheiten durch Kriege

in der Ukraine und in Nahost sowie einer protektionistischen, die Weltmärkte

irritierenden Handelspolitik der US-Regierung, begleitet von steigenden

Preisen und Kaufzurückhaltung der Verbraucher, gaben die Umsatzerlöse des

elumeo Konzerns in 2025 um 9,9% auf EUR 39,1 Mio. nach (2024: EUR 43,4

Mio.).

Nach einem verhaltenen Start im ersten Quartal 2025 begegnete das Management

den zahlreichen Herausforderungen mit einer tiefgreifenden Restrukturierung,

die im April 2025 eingeleitet wurde - und zwar ergänzend zu zwei bereits im

Jahr 2024 gestarteten Kostensenkungsprogrammen. Diese neuerliche

Restrukturierung war alternativlos, weil die Gesellschaft insbesondere die

gestiegenen TV-Verbreitungskosten pro Haushalt sowie den Preisanstieg für

Gold und Silber nicht vollständig an die Kunden weiterreichen konnte.

Zu den Kernpunkten der ergriffenen Restrukturierungsmaßnahmen gehörten

insbesondere die verstärkte Ausstrahlung von vollautomatisch erstellten

Sendungen auf der Basis bereits produzierten Contents mittels KI-basierter

Technologie sowie die Fokussierung des Produktangebots auf Schmuck im

Preissegment über 50 Euro. Als Folge dieser Schritte konnte die

Live-Sendezeit von 15 Stunden auf 10 Stunde reduziert, die

Personalkapazitäten der Juwelo Deutschland GmbH kurzfristig angepasst und

annähernd 50 Vollzeitstellen abgebaut werden. Nach erfolgreicher Umsetzung

der Restrukturierungsmaßnahmen führten die angestrebten Effekte dazu, dass

elumeo in Bezug auf die Ertragssituation wieder zuversichtlich auf das Jahr

2026 blicken kann.

Auch auf Jahresbasis zeigte das strikte Kostenmanagement seine erhoffte

Wirkung. Die Vertriebskosten fielen um 10,8% auf EUR 14,4 Mio. (2024: EUR

16,2 Mio.), die Verwaltungskosten konnten um 10,8% auf EUR 6,8 Mio.

verringert werden (2024: EUR 7,7 Mio.). Die durchschnittliche Zahl der

Mitarbeitenden im Konzern betrug 2025 rund 114 Vollzeitäquivalente (FTE,

Vorjahr: 166). Zum 31. Dezember 2025 beschäftigte die Juwelo Deutschland

GmbH 116 Mitarbeitende (31. Dezember 2024: 192). Die erzielten Einsparungen

schlugen sich zudem in einer beachtlichen Effizienzsteigerung nieder, der

Umsatz pro FTE kletterte von TEUR 226 in 2024 auf TEUR 275 in 2025 (+21,7%).

Der Umsatzrückgang infolge der Kaufzurückhaltung der juwelo Kunden führte in

2025 zwar zu einem negativen Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit,

allerdings fiel dieses dank der frühzeitig ergriffenen Maßnahmen auf der

Kostenseite geringer aus als im Vorjahr (EBIT: EUR -2,5 Mio., 2024: EUR -3,3

Mio.). Auch das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen

(bereinigtes EBITDA) entwickelte sich in 2025 mit TEUR -502 besser als im

Vorjahr (2024: TEUR -813). Das Finanzergebnis verbesserte sich auf TEUR -185

(2024: TEUR -190).

Die Rohertragsmarge stieg auf 47,8% (Vorjahr: 47,1%). Treiber waren

insbesondere die Weitergabe der gestiegenen Material- und Beschaffungskosten

über höhere Verkaufspreise.

Aufgrund des deutlich reduzierten Angebots von Schmuck unter EUR 50 fiel die

Zahl der aktiven Kunden um 24,4% auf 61.559 (2024: 81.550). Im Gegenzug

stieg der Umsatz pro Kunde um 19,9% auf EUR 637 (2024: EUR 531). Der

durchschnittliche Verkaufspreis pro Schmuckstück erhöhte sich infolge der im

Zuge der Restrukturierungsmaßnahmen beschlossenen neuen Produktstrategie auf

das Produktsortiment unter EUR 50 zu verzichten um 23,0% auf EUR 92 (2024:

EUR 74).

Als Wachstumstreiber bestätigte sich der Webshop mit einem Umsatzplus von

3,4% auf EUR 14,8 Mio. (2024: EUR 14,5 Mio.). Rückläufig war dagegen die

Zahl der Neukunden (gesamt: 22.277, 2024: 32.674, -32%; TV: 5.184, 2024:

7.400, -30,0%; Web: 15.048, 2024: 25.248, -40,4%).

Der Umsatz aus Produktverkäufen im Live-Geschäft (TV) und im Webbusiness

entwickelte sich wie folgt:

TEUR 2025 2024 YoY

(sofern nicht anders angegeben) in %

Live (TV)-Geschäft 24.253 62,0% 28.852 66,5% -15,9%

Webgeschäft 14.815 37,9% 14.450 33,3% +2,5%

Sonstige 26 0,1% 87 0,2% -70,1%

Umsatzerlöse 39.094 100,0% 43.389 100,0% -9,9%

Nach einem erfolgreich umgesetzten Kostensenkungs- und Effizienzprogramm zur

Bewältigung der herausfordernden Marktsituation sank der Umsatz des Konzerns

gegenüber dem Vorjahr um 9,9% auf EUR 39,1 Mio. (2024: EUR 43,4 Mio.). Damit

lagen die Erlöse über den Erwartungen der Gesellschaft, die sie mit Start

der Restrukturierung am 1. April 2025 kommuniziert hatte (erwarteter

Umsatzrückgang zwischen 10% und 15% gegenüber 2024).

Auslöser für die in Q2/2025 eingeleitete Restrukturierung war eine unter den

Erwartungen gebliebene Umsatzentwicklung in Verbindung mit gestiegenen

Einspeiseentgelten pro Haushalt in Kabelnetzen infolge des Wegfalls des so

genannten Nebenkostenprivilegs bei Netzbetreibern. elumeo geht davon aus,

dass die Einspeiseentgelte für die Verbreitung des Fernsehsignals von Juwelo

in den Netzen der Vodafone Gruppe bereits vor dem Wegfall des

Nebenkostenprivilegs rechtswidrig überhöht waren. Um eine Beilegung dieses

Konfliktes im Rahmen eines Mediationsverfahrens zu ermöglichen, hatte Juwelo

einen Gütestellenantrag gestellt, welcher von Vodafone jedoch abgelehnt

wurde. Juwelo prüft daher eine gerichtliche Durchsetzung dieses Anspruchs

und sieht sich durch drei unabhängige Gutachten in seiner Rechtsposition

bestärkt. elumeo geht von einem Schadensersatzanspruch aufgrund überhöhter

Einspeiseentgelte seit 2013 aus, der sich auf einen zweistelligen

Millionenbetrag beläuft.

Neben den erhöhten Einspeiseentgelten pro erreichtem Haushalt wirkte die

Belastung der Konsumstimmung durch makroökonomische Unsicherheiten infolge

der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sowie handelspolitische

Spannungen negativ auf die Geschäftsentwicklung von elumeo. Die in diesem

Kontext erforderlichen Restrukturierungsmaßnahmen wirkten ergänzend zu

bereits im Jahr 2024 gestarteten Kostensenkungsprogrammen.

Die aktiven latenten Steuern reduzierten sich, im Wesentlichen wurden die in

Vorjahren angesetzten aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge infolge

angepasster Realisierungsaussichten teilweise wertberichtigt.

Ertragslage des Konzerns

TEUR 2025 2024

Umsatzerlöse 39.094 100,- 43.389 100,-

0% 0%

Umsatzkosten -20.41- -52,- -22.96- -52,-

7 2% 9 9%

Rohertrag 18.677 47,8- 20.420 47,1-

% %

Vertriebskosten -14.42- -36,- -16.17- -37,-

8 9% 4 3%

Verwaltungskosten -6.825 -17,- -7.653 -17,-

5% 6%

Sonstige betriebliche Erträge 176 0,5% 275 0,6%

Sonstige betriebliche Aufwendungen -100 -0,3- -147 -0,3-

% %

Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) -2.500 -6,4- -3.280 -7,6-

% %

Zinsen und ähnliche Aufwendungen -187 -0,5- -209 -0,5-

% %

Sonstige Finanzerträge 2 0,0% 19 0,0%

Finanzergebnis -185 -0,5- -190 -0,4-

% %

Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) -2.685 -6,9- -3.470 -8,0-

% %

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -411 -1,1- -952 -2,2-

% %

Ergebnis nach Ertragsteuern aus -3.096 -7,9- -4.422 -10,-

fortzuführenden Geschäftsbereichen % 2%

Ergebnis nach Ertragsteuern aus aufgegebenen 155 0,4% 0 0,0%

Geschäftsbereichen

Ergebnis nach Ertragsteuern -2.941 -7,5- -4.422 -10,-

% 2%

Sonstiges Ergebnis (Währungsumrechnung) 103 0,3% -109 -0,3-

%

Konzern-Gesamtergebnis -2.838 -7,3- -4.531 -10,-

% 4%

In Hinblick auf die interne Steuerung und die externe Kommunikation der

aktuellen und zukünftigen Ergebnisentwicklung ist die nachhaltige

Ertragskraft des operativen Geschäfts des elumeo Konzerns von besonderer

Bedeutung. Daher dient das um nicht-operative Sondereinflüsse bereinigte

Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes EBITDA) als

bereinigte Ergebnisgröße und als zentrale Finanzkennzahl zur Abbildung und

Steuerung der operativen Ertragslage. Zur Berechnung des bereinigten EBITDA

wird das EBITDA vor Sondereinflüssen um nach Art und Höhe einmalige und/oder

nicht-operative (Sonder-)Sachverhalte bereinigt.

Das bereinigte EBITDA lässt sich wie folgt überleiten:

TEUR 2025 2024

EBIT -2.50- -3.28-

0 0

Abschreibungen 601 741

EBITDA -1.89- -2.53-

9 9

(+) Anteilsbasierte Vergütungen - 37 62

Aktienoptionsprogramm

(+) Restrukturierung 439 0

(+) Personalkosten 689 0

(-) Erträge aus Währungsumrechnung 0 -23

(+) Entwicklungsund Vertriebsaufwendungen jooli 0 1.441

(+) Rechtsberatungskosten Vodafone/Altfälle 232 246

Bereinigtes-EBITDA -502 -813

Zur Vorgehensweise der Bereinigung 2025:

Im Rahmen der im April 2025 eingeleiteten Restrukturierung hat die elumeo SE

das Vorgehen für die Bereinigung des EBITDA für das Geschäftsjahr 2025 neu

festgelegt. Neben außerordentlichen, nicht das Geschäftsjahr betreffenden

Aufwendungen wurden sowohl die unmittelbaren als auch die nachlaufenden

Kosten der Restrukturierung adjustiert. Im Rahmen der Restrukturierung wurde

zudem entschieden, die defizitäre Verbreitung per Satellit in SD-Qualität

(Media Broadcast) zu beenden; während des Auslaufens des Vertrags wurde über

diesen Verbreitungsweg nur noch eine Hinweistafel ausgestrahlt.

Erwartungsgemäß ergaben sich bei der endgültigen Abschaltung keine

Umsatzverluste. In Summe wurden für die Restrukturierung TEUR 1.058

adjustiert. Hierdurch wird das bereinigte EBITDA seit dem zweiten Quartal

2025 so dargestellt, als wäre die Restrukturierung zum 1. April 2025 bereits

ohne nachlaufende Kosten aus Restlaufzeiten gekündigter Verträge

abgeschlossen gewesen. Darüber hinaus wurden die Personalkosten des

Aktienoptionsprogramms für Mitarbeitende des elumeo Konzerns in Höhe von

TEUR 37 wie in den Vorjahren adjustiert. Der letzte Adjustierungsbetrag

betrifft die bisher aufgelaufenen Kosten der Rechtsberatung für die

Bewertung möglicher Ansprüche der Juwelo Deutschland GmbH gegenüber der

Vodafone GmbH aufgrund von möglicherweise rechtswidrig überhöhten

Einspeiseentgelten. Die bisher aufgelaufenen Kosten in Höhe von TEUR 232

wurden adjustiert, da sie nicht das operative Geschäft des Geschäftsjahres

2025 betreffen und die Darstellung der operativen Performance des

Unternehmens nach der Restrukturierung verzerren würden.

Vermögenslage des Konzerns

A K T I V A - TEUR 31.12.2025 31.12.2024 YoY in

%

Langfristige

Vermögenswerte

Immaterielle 108 0,7% 115 0,6% -6,1%

Vermögenswerte

Sachanlagen 210 1,3% 302 1,6% -30,5%

Vermögenswerte aus 1.218 7,6% 1.323 7,1% -7,9%

Nutzungsrechten

Sonstige finanzielle 178 1,1% 166 0,9% +7,2%

Vermögenswerte

Übrige Vermögenswerte 0 0,0% 0 0,0% n.a.

Aktive latente Steuern 430 2,7% 829 4,5% -48,1%

Summe langfristige 2.143 13,4- 2.736 14,8- -21,7%

Vermögenswerte % %

Kurzfristige

Vermögenswerte

Vorräte 9.427 58,7- 11.486 61,9- -17,9%

% %

Forderungen aus 1.875 11,7- 1.857 10,0- +1,0%

Lieferungen und Leistungen % %

Sonstige finanzielle 208 1,3% 251 1,4% -17,1%

Vermögenswerte

Übrige Vermögenswerte 752 4,7% 560 3,0% +34,3%

Zahlungsmittel 1.644 10,2- 1.655 8,9% -0,7%

%

Summe kurzfristige 13.906 86,6- 15.809 85,2- -12,0%

Vermögenswerte % %

Summe Aktiva 16.049 100,- 18.545 100,- -13,5%

0% 0%

Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2025 reduzierte sich auf EUR 16,0 Mio.

(2024: EUR 18,5 Mio.). Die immateriellen Vermögenswerte, Sachanlagen und

Vermögenswerte aus Nutzungsrechten sanken aufgrund von Abschreibungen. Die

Vermögenswerte aus Nutzungsrechten betreffen Mietverträge und

Serverlizenzen. Die aktiven latenten Steuern reduzierten sich, es wurden in

der Gesellschaft Juwelo Deutschland GmbH die im Vorjahr angesetzten aktiven

latenten Steuern infolge angepasster Realisierungsaussichten teilweise

wertberichtigt. Die Vorräte reduzierten sich bedingt durch die Optimierung

des Working Capitals im Zuge des Rückgangs der Umsatzerlöse. Die Forderungen

aus Lieferungen und Leistungen betreffen im Wesentlichen Forderungen

gegenüber einem Zahlungsdienstleister, über den der Kauf auf Rechnung und

Lastschrift abgewickelt wird.

P A S S I V A - TEUR 31.12.2025 31.12.2024 YoY

in %

Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital 5.927 36,9- 5.927 32,0- +0,0%

% %

Kapitalrücklage 35.691 222,- 35.654 192,- +0,1%

4% 3%

Kumulierte Verluste -40.282 -250- -37.340 -201- -7,5%

,9% ,3%

Rücklage für -38 -0,2- -141 -0,8- 73,0%

Währungsumrechnung % %

Summe Eigenkapital 1.298 8,1% 4.100 22,1- -68,3-

% %

Den Aktionären der elumeo SE 1.298 8,1% 4.100 22,1- -68,3-

zuzuordnen % %

Langfristige Schulden

Finanzverbindlichkeiten 392 2,4% 392 2,1% +0,0%

Leasingverbindlichkeiten 813 5,1% 881 4,8% -7,7%

Rückstellungen 0 0,0% 130 0,7% -100,-

0%

Übrige Verbindlichkeiten 31 0,2% 25 0,1% +24,0-

%

Summe langfristige Schulden 1.236 7,7% 1.427 7,7% -13,4-

%

Kurzfristige Schulden

Finanzverbindlichkeiten 1.542 9,6% 1.376 7,4% +12,1-

%

Leasingverbindlichkeiten 458 2,9% 533 2,9% -14,1-

%

Rückstellungen 975 6,1% 406 2,2% +140,-

1%

Verbindlichkeiten aus 9.121 56,8- 8.663 46,7- +5,3%

Lieferungen und Leistungen % %

Erhaltene Anzahlungen 110 0,7% 64 0,3% 71,9%

Steuerverbindlichkeiten 140 0,9% 145 0,8% -3,4%

Sonstige finanzielle 304 1,9% 446 2,4% -31,8-

Verbindlichkeiten %

Übrige Verbindlichkeiten 865 5,4% 1.385 7,5% -37,5-

%

Summe kurzfristige Schulden 13.514 84,2- 13.018 70,2- +3,8%

% %

Summe Passiva 16.049 100,- 18.545 100,- -13,5-

0% 0% %

Das Eigenkapital des Konzerns sank aufgrund des negativen Ergebnisses auf

EUR 1,3 Mio. (2024: EUR 4,1 Mio.). Die Eigenkapitalquote des Konzerns fiel

in der Folge von 22,1% auf 8,1% und unterschritt damit den Zielwert von 50%

deutlich. Ergänzend zu den in 2024 eingeleiteten Schritten zur

Kostensenkung, die eine Reduktion der Marketing- und Personalkosten in der

Verwaltung beinhalteten, wurden am 31. März 2025 weitere strukturelle

Maßnahmen zur Kostensenkung beschlossen und zeitnah umgesetzt. Die elumeo SE

geht daher davon aus, dass die angestrebte Eigenkapitalquote von über 50%

mittelfristig aufgrund der erwarteten Rückkehr zur nachhaltigen

Profitabilität des Unternehmens wieder erreicht werden wird.

Am 29. Januar 2024 erfolgte die Notierung der Wandelschuldverschreibung

2023/28 (WKN A3826G/ISIN DE000A3826G9) mit einer Laufzeit von fünf Jahren

und einem Gesamtvolumen von bis zu TEUR 1.200. Die langfristigen

Finanzverbindlichkeiten betreffen die Zeichnung der

Wandelschuldverschreibung in Höhe von TEUR 400 am 7. März 2024. Die Anleihe

wird mit 3,8% p.a. verzinst und ist endfällig am 20.12.2028. Sofern der

Aktienkurs der elumeo SE an mindestens 16 Handelstagen im November 2028 über

dem Wandlungspreis von EUR 4,50 liegt, erfolgt eine automatische Wandlung

der Schuldverschreibungen in elumeo Aktien; sollte der Kurs darunter liegen,

erfolgt die Rückzahlung in bar. Zum 31. Dezember 2025 erfolgt der Ausweis

der Wandelschuldverschreibung in Höhe ihres Buchwerts (Kassakomponente zzgl.

abgespaltener derivativer Komponente) von TEUR 392 in den langfristigen

Finanzverbindlichkeiten.

Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten zum 31. Dezember 2025 (TEUR 1.542;

2024: TEUR 1.376) resultieren im Wesentlichen aus der Inanspruchnahme von

Krediten eines Lieferanten (TEUR 599), der Rahmenkreditlinie der UniCredit

Bank AG (TEUR 576) sowie aus der Inanspruchnahme eines Darlehens eines

Zahlungsdienstleisters (TEUR 284). Die Lieferantenkredite betreffen

umgewandelte Lieferantenverbindlichkeiten. Die Darlehen wurden bis zum 15.

Januar 2026 zu einem Zinssatz von 7,5 % verlängert. Eine weitere

Verlängerung wurde nach Ende des Geschäftsjahres vereinbart. Diese wird im

Nachtragsbericht im Konzernanhang erläutert. Es werden keine Sicherheiten

durch die Darlehensnehmerin gestellt. Die Finanzverbindlichkeiten gegenüber

der UniCredit Bank AG betreffen die teilweise Inanspruchnahme einer zum 25.

März 2023 gewährten Rahmenkreditlinie von TEUR 1.000. Der Sollzinssatz wird

gemäß vertraglicher Vereinbarung an die Entwicklung des

Monatsdurchschnittssatzes für EURIBOR-3M angepasst. Die

Bereitstellungsprovision für die Rahmenkreditlinie beträgt 0,5% auf den

jeweils zugesagten, aber nicht beanspruchten Kreditbetrag. Der Kredit des

Zahlungsdienstleisters legt eine feste einmalige Gebühr in Höhe von TEUR 14

und eine Rückzahlung von 10% der eingehenden Verkaufserlöse über die

Plattform fest. Mit der Inanspruchnahme der Kredite konnten die durch die

operativen Verluste verursachten Belastungen der Liquidität teilweise

finanziert und die liquiden Mittel stabil gehalten werden. Die liquiden

Mittel liegen mit 1.644 TEUR auf dem Niveau des Vorjahres (2024: 1.655

TEUR).

Rückstellungen wurden hauptsächlich für erwartete Retouren gebildet. Die

Rückstellungen schmälern die Erlöse um den geschätzten retournierten Umsatz

in voller Höhe.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich aufgrund

erweiterter Nutzung von Zahlungszielen gegenüber Lieferanten und

ausstehender Rechnungen. Die übrigen Verbindlichkeiten reduzierten sich

deutlich aufgrund niedrigerer Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer.

Finanzlage

Konzernkapitalflussrechnung

01.01. - 01.01. -

TEUR 31.12.2025 31.12.2024

Ergebnis vor Zinsen und -2.500 -3.280

Ertragsteuern (EBIT)

aus fortzuführenden

Geschäftsbereichen

Ergebnis vor Zinsen und 155 0

Ertragsteuern (EBIT)

aus aufgegebenen

Geschäftsbereichen

Ergebnis vor Zinsen und -2.345 -3.280

Ertragsteuern (EBIT)

aus fortzuführenden und

aufgegebenen

Geschäftsbereichen

+/- Abschreibungen auf 128 256

Gegenstände des

Anlagevermögens

+/- Abschreibungen auf 473 485

Vermögenswerte aus

Nutzungsrechten

+/- Zunahme/Abnahme der 439 4

Rückstellungen

- Gezahlte Ertragsteuern -16 -144

+/- Anteilsbasierte 37 62

Vergütungen

+/- sonstige 78 1

zahlungsunwirksame

Aufwendungen/Erträge

+/- Abnahme/Zunahme der 2.059 1.690

Vorräte

+/- Abnahme/Zunahme der -179 964

sonstigen operativen

Vermögenswerte

+/- Zunahme/Abnahme der -128 32

sonstigen operativen

Schulden

- Gezahlte Zinsen -140 -200

= Cashflow aus der 405 -128

betrieblichen

Tätigkeit

- Auszahlungen für den 0 -7

Erwerb immaterieller

Vermögenswerte

- Auszahlungen für den -28 -72

Erwerb von Sachanlagen

= Cashflow aus der -28 -79

Investitionstätigkeit

+ Einzahlungen aus 0 500

Eigenkapitalzuführun-

gen von

Gesellschaftern

+ Einzahlungen aus der 96 657

Aufnahme von

Finanzverbindlichkei-

ten

- Auszahlung für die -484 -571

Tilgung von

Leasingverbindlichkei-

ten

= Cashflow aus der -388 586

Finanzierungstätigkeit

+/- Zahlungswirksame -11 378

Veränderungen des

Finanzmittelfonds

+/- Wechselkursbedingte 0 -64

Veränderung des

Finanzmittelfonds

+ Finanzmittelfonds am 1.655 1.341

Anfang der

Berichtsperiode

= Finanzmittelfonds am 1.644 1.655

Ende der

Berichtsperiode

Der Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit war im Geschäftsjahr 2025 trotz

des negativen Konzernergebnisses leicht positiv. Die erhöhte Liquidität

infolge des Anstiegs der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

sowie die Abnahme der Vorräte und der sonstigen operativen Vermögenswerte

konnten die negativen Auswirkungen des deutlich negativen Ergebnisses vor

Zinsen und Steuern auf den Finanzmittelfond weitestgehend kompensieren. Der

elumeo Konzern investierte im Jahr 2025 im Wesentlichen in Ersatz für seine

IT-Hardware. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit im Jahr 2025

resultiert vor allem aus der Inanspruchnahme von Krediten und aus der

Tilgung von Finanzverbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen. Die

Zahlungseingänge aus Krediten betreffen die Rahmenkreditlinie der UniCredit

Bank AG sowie die Inanspruchnahme des Kredites eines Zahlungsdienstleisters.

Die Liquiditätssteuerung erfolgt durch die gezielte Anpassung des Working

Capital Managements und der Inanspruchnahme von Krediten. Zum

Geschäftsjahresende bestanden zugesagte, aber nicht ausgenutzte Kreditlinien

der UniCredit Bank AG i.H.v. TEUR 424.

D. Wirtschaftliche Lage der elumeo SE

Vorbemerkungen

Die elumeo SE ist das Mutterunternehmen des elumeo Konzerns. Wegen der von

ihr direkt und indirekt gehaltenen Tochtergesellschaften unterliegt ihre

Geschäftsentwicklung grundsätzlich den gleichen Risiken und Chancen wie der

Konzern. Diese werden ausführlich im Risiko- und Chancenbericht dargestellt.

Ebenso entsprechen die Erwartungen im Hinblick auf die Entwicklung der

elumeo SE im Wesentlichen den im Prognosebericht beschriebenen

Konzernerwartungen.

Die folgenden Ausführungen basieren auf dem Jahresabschluss der elumeo SE,

der nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs und des Aktiengesetzes

i.V.m. Art. 61 EU-VO 2157/2001 erstellt wurde. Jahresabschluss und

Lagebericht werden im Bundesanzeiger bekannt gemacht und auf der

Internetseite der elumeo SE veröffentlicht.

Ertragslage

Die elumeo SE prognostizierte für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von

TEUR 100 und ein Jahresergebnis zwischen EUR 0,2 Mio. und 0,5 Mio.

Tatsächlich beliefen sich die Umsatzerlöse auf TEUR 672. Die Abweichung

resultiert insbesondere aus höher als geplanten Kosten der Umstrukturierung.

Diese führten zusammen mit höher als geplanten Kostenumlagen für

Managementleistungen zu höheren Weiterbelastungen an die

Tochtergesellschaften. Das Jahresergebnis betrug TEUR +241 und lag damit im

unteren Bereich des prognostizierten Korridors.

TEUR 2025 2024

Umsatzerlöse 672 1.061

Sonstige betriebliche Erträge 75 214

Personalaufwand -443 -839

Abschreibungen -13 -13

Sonstige betriebliche Aufwendungen und sonstige -1.35- -1.933

Steuern 5

Betriebsergebnis -1.06- -1.510

4

Finanzergebnis 1.305 -21.80-

3

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 -3

Jahresüberschuss/-fehlbetrag 241 -23.31-

5

Die Umsatzerlöse betreffen konzerninterne weiterberechnete Leistungen

zuzüglich Gewinnaufschlägen im Zusammenhang mit der Erbringung

konzerninterner Personaldienstleistungen für Tochtergesellschaften in den

Bereichen Konzernverwaltung und Rechnungswesen sowie Sachkostenumlagen an

Tochtergesellschaften.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen die

Verrechnung von sonstigen Sachbezügen.

Die Personalkosten reduzierten sich aufgrund der geringeren Anzahl an

Mitarbeitern. Im Geschäftsjahr 2025 waren in der Gesellschaft

durchschnittlich rund 4 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente (FTE)) beschäftigt

(Vorjahr: rund 10 FTE). Im Personalaufwand sind ferner die Vergütungen der

geschäftsführenden Direktoren enthalten (3 FTE, Vorjahr: 3 FTE).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten:

* Für das Geschäftsjahr geschuldete Vergütungen für die nicht

geschäftsführenden Mitglieder des Verwaltungsrats i.H.v. TEUR 162,

* die zurückgestellten Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahres-

und Konzernabschlusses i.H.v. TEUR 134,

* Kosten für Freelancer i.H.v. TEUR 149,

* IT-Kosten i.H.v. TEUR 96,

* Telefonkosten i.H.v. TEUR 53,

* Recruitingkosten i.H.v. TEUR 29,

* Reisekosten i.H.v. TEUR 24

* Intercompany-Verrechnungen i.H.v. TEUR 162 sowie

* Rechts- und Beratungskosten i.H.v. TEUR 360.

Das Finanzergebnis setzt sich aus den Beteiligungserträgen, Abschreibungen

auf Finanzanlagen und den sonstigen Zinsen zusammen. Im Geschäftsjahr 2025

betrugen die Abschreibungen auf Finanzanlagen TEUR 0 (2024: TEUR 23.000).

Die geschäftsführenden Direktoren gehen von einer dauerhaften Wertminderung

der Juwelo Deutschland GmbH aufgrund geringerer zukünftiger

Ertragserwartungen aus. Aus diesem Grund hatte die elumeo SE im

Geschäftsjahr 2024 die Beteiligung an der Juwelo Deutschland GmbH auf einen

beizulegenden Wert von TEUR 10.000 abgeschrieben.

Die im Finanzergebnis enthaltenen sonstigen Zinsen betreffen mit TEUR 1.341

(2024: TEUR 1.278) ausschließlich die Erträge aus verzinslichen Ausleihungen

an eine Tochtergesellschaft.

Die elumeo SE weist im Geschäftsjahr 2025 einen Jahresüberschuss von TEUR

241 aus (2024: TEUR -23.315).

Vermögens- und Finanzlage

TEUR 31.12.2025 31.12.2024

A K T I V A

Anlagevermögen 29.523 29.537

Umlaufvermögen 7.219 7.005

Rechnungsabgrenzungsposten 25 61

Summe Aktiva 36.768 36.603

P A S S I V A

Eigenkapital 35.137 34.897

Rückstellungen 166 291

Verbindlichkeiten 1.464 1.415

Summe Passiva 36.768 36.603

Die Finanzanlagen im Anlagevermögen betreffen die Anteile und Ausleihungen

an verbundene Unternehmen. Die Anteile an verbundene Unternehmen betreffen

im Wesentlichen die Juwelo Deutschland GmbH. Die Ausleihungen an verbundene

Unternehmen in Höhe von TEUR 19.489 (2024: TEUR 19.489) beinhalten

verzinsliche Finanzforderungen gegen die Tochtergesellschaft Juwelo

Deutschland GmbH aus der Ausleihung von Finanzmitteln. Die ausgereichten

Finanzmittel stammen zum einen aus den im Zuge des Börsengangs im

Geschäftsjahr 2015 vereinnahmten Erlösen. Die ausgewiesenen Ausleihungen

haben zum Bilanzstichtag Restlaufzeiten bis zum 31. Dezember 2028. Die

Laufzeit des Darlehens verlängert sich automatisch um jeweils ein weiteres

Jahr, falls der Darlehensvertrag nicht von einer der beiden Vertragsparteien

schriftlich unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten

ordentlich zum 31.12. eines Jahres gekündigt wird. Der Gesamtkreditrahmen,

den die elumeo SE der Juwelo Deutschland GmbH einräumt, beträgt zum 31.

Dezember 2025 TEUR 25.000 zu einem Zinssatz i.H.v. aktuell 5,25 v.H.pro Jahr

(2024: 5,75 v.H. pro Jahr). Die Anpassung des Zinssatzes erfolgte am 14. Mai

2025 mit Wirkung zum 1. Juli 2025.

Im Umlaufvermögen sind die Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Forderungen aus der Verzinsung des Darlehens sowie aus dem laufenden

Verrechnungsverkehr berücksichtigt. Das Eigenkapital stieg aufgrund des

Jahresüberschusses.

Die Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen die Inanspruchnahme der

Rahmenkreditlinie der UniCredit Bank AG, die Zeichnung der

Wandelschuldverschreibung in Höhe von TEUR 400 und Verbindlichkeiten aus

Umsatzsteuer aus einer umsatzsteuerlichen Organschaft.

Insgesamt ist die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung der elumeo SE

wesentlich von der Entwicklung der operativ tätigen Tochtergesellschaften

des elumeo Konzerns abhängig.

E. Risiko- und Chancenbericht

Risikomanagementsystem

Die elumeo SE ist regelmäßig vielfältigen Risiken und Chancen ausgesetzt.

Diese können sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf die

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben. Das

Risikomanagementsystem gilt für alle Bereiche des elumeo Konzerns. Als

spezifisches Instrument der Geschäftsführung und des Verwaltungsrats wurde

ein Risikomanagementsystem auf der Grundlage des Enterprise Risk Management

Standard des Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway

Commission (COSO) sowie des Prüfungsstandards 981 des Instituts der

Wirtschaftsprüfer (IDW) umgesetzt. Als Risiken werden strategische und

operative Ereignisse und Maßnahmen betrachtet, die wesentlichen Einfluss auf

die Existenz und die wirtschaftliche Lage des Unternehmens haben. Die

wesentlichen Chancen und Risiken werden nachfolgend aufgeführt.

Zielsetzungen sind eine konzernweite Vereinheitlichung der Risiko- und

Chancenbewertung, das aktive Leben einer Risiko- und Chancenkultur und ein

gemeinsames Verständnis von Risiken und Chancen innerhalb des Unternehmens.

Der bei der elumeo SE angewendete Ansatz des Risiko- und Chancenmanagements

ist darauf ausgelegt, durch ein standardisiertes Verfahren zur

Identifizierung, Bewertung, Überwachung, Dokumentation und Berichterstattung

von strategischen, operativen und finanziellen Risiken und Chancen sowie von

Compliance-Risiken die Entscheidungsfindung durch konsistente, vergleichbare

und transparente Informationen zu unterstützen. Chancen sollen zur

Steigerung der Ertrags- und Verbesserung der Vermögenslage genutzt werden.

Risiken sollen nur in dem Maße eingegangen werden, dass diese absehbar keine

besonderen negativen Einflüsse auf die Unternehmensentwicklung haben.

Internes Kontrollsystem

Mit Bezug auf § 315 Abs. 4 HGB folgt eine Erläuterung der Struktur des

internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Rahmen des

Rechnungslegungsprozesses.

Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem hat eine angemessene

Struktur sowie Prozesse, die entsprechend definiert sind. Ziel des Systems

ist die Identifikation, Bewertung und Steuerung all jener Risiken, die sich

wesentlich auf den ordnungsgemäßen Inhalt und die angemessene Darstellung

des Einzel- und Konzernabschlusses auswirken könnten. Das

rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem umfasst als integraler

Bestandteil des Rechnungslegungs- und Berichterstattungsprozesses

präventive, überwachende und aufdeckende Kontrollmaßnahmen und stellt somit

einen ordnungsgemäßen Prozess der Abschlusserstellung sicher. Das interne

Kontrollsystem wird in den verschiedenen Prozessen des Unternehmens

umgesetzt, die einen wesentlichen Einfluss auf die finanzielle

Berichterstattung haben.

Diese Prozesse, die für die Finanzberichterstattung relevanten Risiken sowie

die Kontrollen werden analysiert und dokumentiert. In einer

prozessübergreifenden Risikokontrollmatrix sind relevante Kontrollen

inklusive Beschreibung und Art der Kontrolle, Häufigkeit der

Kontrollausführung sowie der ausführende Verantwortungsbereich definiert.

Die implementierten Kontrollmechanismen wirken prozessübergreifend und

häufig ineinander. Diese Mechanismen umfassen u. a. die Festlegung von

Grundsätzen und Verfahrensweisen, die Definition von Prozessabläufen und

Kontrollen, die Einführung von Freigabe- und Prüfkonzepten sowie die

Formulierung von Richtlinien.

Es ist so aufgestellt, dass eine zeitnahe, einheitliche und korrekte

buchhalterische Erfassung aller geschäftlichen Vorgänge und Transaktionen

gewährleistet ist. Zur Konsolidierung der in den Konzernabschluss

einbezogenen Tochterunternehmen stellt das interne Kontrollsystem sicher,

dass gesetzliche Normen, Rechnungslegungsvorschriften und interne

Anweisungen zur Rechnungslegung eingehalten werden. Änderungen darin werden

bezüglich der Relevanz und Auswirkungen auf den Konzernabschluss fortlaufend

analysiert und entsprechend berücksichtigt. Dabei unterstützt der

Finanzbereich des elumeo Konzerns aktiv alle Geschäftsbereiche und

Konzerngesellschaften. Das gilt sowohl bei der Erarbeitung von einheitlichen

Richtlinien und Arbeitsanweisungen für rechnungslegungsrelevante Prozesse

als auch bei der Überwachung operativer und strategischer Ziele. Neben

definierten Kontrollen sind systemtechnische und manuelle

Abstimmungsprozesse, die Trennung zwischen ausführenden und kontrollierenden

Funktionen sowie die Einhaltung von Richtlinien und Arbeitsanweisungen

wesentliche Bestandteile des internen Kontrollsystems.

Zur Sicherstellung eines regelungskonformen Konzernabschlusses sind im

Rechnungslegungsprozess entsprechende Maßnahmen implementiert. Insbesondere

dienen die Maßnahmen der Identifikation und Bewertung von Risiken sowie der

Begrenzung und Überprüfung erkannter Risiken.

Grundsätzliche Methodik

Bei der Bewertung einzelner Risiken wurden sowohl das Brutto- als auch das

Nettorisiko berücksichtigt. Das Bruttorisiko stellt das inhärente Risiko vor

Berücksichtigung risikomindernder Maßnahmen dar. Das Nettorisiko ist das

nach Betrachtung aller risikomindernder Maßnahmen verbleibende Restrisiko.

Die in diesem Bericht dargestellten Risiken spiegeln ausschließlich das

Nettorisiko wider. Risiken werden auf Basis der Eintrittswahrscheinlichkeit

und des möglichen finanziellen Schadenrisikos innerhalb eines Jahres

bewertet. Das arithmetische Mittel aus der Summe von

Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenrisiko ergibt dann eine Relevanz des

Gesamtrisikos zwischen 1=sehr gering und 4=hoch. Bezogen auf die

Risikoklassifizierung im Vorjahr haben sich keine Veränderungen ergeben.

Risikobewertung - Klassen der Eintrittswahrscheinlichkeiten

Klasse Eintrittswahrscheinlichkeit

1 sehr gering (0%-25%)

2 Gering (25%-50%)

3 Mittel (50%-75%)

4 Hoch (75%-100%)

Risikobewertung - Schadensklassen

Klasse Auswirkung

1 0,05 Mio. EUR - 0,1 Mio. EUR Unbedeutend

2 >0,1 Mio. EUR - 0,5 Mio. EUR Gering

3 >0,5 Mio. EUR - 1,0 Mio. EUR Mittel

4 >1,0 Mio. EUR Schwerwiegend

Bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahres- und Konzernabschlusses 2025

wurden keine Risiken oder Risikocluster identifiziert, die den Fortbestand

der elumeo SE gefährden könnten. In der folgenden Tabelle werden die

Risikocluster der elumeo SE dargestellt und mit 2024 verglichen.

Als zusätzliches Risiko unter den ökonomischen, strategischen und externen

Risiken wurde die technologischen Risiken aufgenommen.

Risikoüberblick - Auszug wesentlicher Risiken

2025 2024

Eintritts- Scha- Eintritts- Scha-

wahrschein- dens- wahrschein- dens-

lichkeit höhe lichkeit höhe

1. Ökonomische,

strategische und

externe Risiken

1.1. Gesamtwirtschaftli- mittel schwer- mittel schwer-

che Risiken wie- wie-

gend gend

1.2. Wettbewerbsrisiken mittel mittel mittel mittel

1.3. Wachstumsrisiken gering schwer- gering schwer-

wie- wie-

gend gend

1.4 Technologische mittel mittel

Risiken

2. Operative Risiken

2.1. Reputationsrisiko gering mittel gering mittel

(Qualität und Ethik)

2.2. Beschaffungsrisiken mittel mittel mittel mittel

2.3. Bestandsrisiken mittel mittel mittel mittel

2.4. Reichweiteverträge sehr gering mittel sehr gering mittel

2.5. Personalrisiken sehr gering mittel sehr gering mittel

2.6. ITund gering schwer- gering schwer-

Informationsrisiken wie- wie-

gend gend

2.7. Retouren gering gering gering gering

3. Finanzund

Liquiditätsrisiken

3.1. Ausfallrisiko sehr gering gering sehr gering gering

3.2. Liquiditätsrisiko mittel schwer- mittel schwer-

wie- wie-

gend gend

3.3. Währungsrisiko gering mittel gering mittel

3.4 Zinsrisiko gering gering gering gering

4. Steuerliche,

regulatorische und

rechtliche Risiken

4.1. Datenschutz gering mittel gering mittel

4.2 Geldwäscheprävention gering mittel gering mittel

4.3. Steuerrisiken gering mittel gering mittel

4.4 Rechtliche Risiken gering schwer- gering schwer-

wie- wie-

gend gend

Es ist nicht auszuschließen, dass sich bisher nicht identifizierte Risiken

oder solche mit geringer Relevanz für das Gesamtrisiko trotz aller Maßnahmen

zukünftig negativ auf die Ertrags- und Vermögenslage des Konzerns auswirken.

Erläuterung der wesentlichen Risiken

1. Ökonomische und strategische Risiken

1.1. Gesamtwirtschaftliche Risiken

Die Entwicklung der Weltwirtschaft wird weiterhin durch den Angriffskrieg

Russlands gegen die Ukraine, den Nahostkonflikt, dem Krieg in der Golfregion

und hoher Verschuldung bestimmt. Eine geringe Kapazitätsauslastung in der

Industrie, pessimistische Geschäftserwartungen und die von vielen

Unternehmen beklagte Verschlechterung der Standortbedingungen belasten die

Investitionstätigkeit der Unternehmen in Deutschland. Etwas Rückenwind für

die Unternehmensinvestitionen könnte von einer möglichen geldpolitischen

Lockerung durch die Europäische Zentralbank kommen. Große politische und

wirtschaftliche Unsicherheiten gehen nach wir vor von den erratisch

wirkenden Entscheidungen des aktuellen US-Präsidenten aus. Insbesondere eine

weitere protektionistische Agenda mit der Einführung neuer Zölle auf

US-Importe würde der deutschen Wirtschaft schaden. Die daraus entstehenden

Unsicherheiten träfen durch ein verschlechtertes Konsumklima auch die elumeo

SE.

1.2. Wettbewerbsrisiken

Das Wettbewerbsumfeld verändert sich. Einerseits beschleunigt dies die

Verschiebung der Kundennachfrage hin zu digitalen Angeboten, andererseits

veranlasst diese Verschiebung auch internationale Unternehmen und den

lokalen Wettbewerb, ihr digitales Angebot weiter zu verbessern und in neue

Märkte vorzudringen. Dadurch könnte das zukünftige Geschäftswachstum

gefährdet sein oder zumindest teurer werden, da der Schmuckmarkt stärker

umkämpft sein wird. Bereits heute sind die Schmuckindustrie und der

elektronische Einzelhandel von einem hohen Wettbewerbsdruck geprägt. Der

elumeo Konzern könnte weiterem Wettbewerb ausgesetzt werden, falls

bestehende oder neue Wettbewerber in ähnliche Geschäftsmodelle einsteigen,

indem sie ein internetbasiertes oder TV-basiertes Angebot für Echtschmuck

starten. Folglich besteht das Risiko, dass der elumeo Konzern nicht

entsprechend auf das veränderte Wettbewerbsumfeld reagieren kann.

Das Management des elumeo Konzerns beobachtet und analysiert regelmäßig die

bestehende Wettbewerbssituation und definiert ggfs. Gegenmaßnahmen.

Angesichts dieses Wettbewerbsumfelds ist das Management davon überzeugt,

dass die Strategie der elumeo SE die richtige Antwort auf die Zukunft ist,

um den aktiven Kundinnenstamm zu vergrößern und die Kundenbeziehungen zu

vertiefen. Die Strategie der Gesellschaft ruht auf den drei Säulen "Vertikal

integrierte und skalierbare Wertschöpfungskette", "Multiple elektronische

Distributionskanäle" und "Live und interaktive Verkaufsfeatures." In der

Abteilung Customer Relationship Management werden sämtliche

Marketingmaßnahmen an Bestandskunden koordiniert. Ziel ist es, über den

gestiegenen Customer Life Time Value den Gesamtumsatz zu steigern

1.3. Wachstumsrisiken

Es besteht das Risiko, dass der elumeo Konzern nicht in der Lage ist, ein

erneutes Wachstum effizient zu gestalten. Dies könnte das Wachstum

verlangsamen oder auch verhindern sowie nachteilige Auswirkung auf die

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des elumeo Konzerns haben.

Bei der Expansion des Produkt- und Serviceangebots und bei der Übernahme und

Anwendung des technologischen Fortschritts, insbesondere hinsichtlich des

sich verändernden Nutzungsverhaltens in Bezug auf Mobiltelefone und Smart

TVs, besteht das Risiko, dass nicht in ausreichendem Maße auf angepasste

Kundenbedürfnisse und verändertes Nachfrageverhalten reagiert wird.

Das Management des elumeo Konzerns setzt verschiedene Instrumente ein, um

die Akzeptanz seines Produkt- und Serviceangebots sowie die

Kundenzufriedenheit zu überwachen. Daher ist das Unternehmen in der Lage,

angemessen auf Veränderungen im Kundenverhalten zu reagieren.

1.4. Technologische Risiken

Das Marktumfeld ist durch einen rasanten technologischen Wandel geprägt,

woraus das Risiko resultiert, dass Wettbewerber durch deren frühzeitige

Adaption neuer Technologien am Markt signifikante Wettbewerbsvorteile

erlangen. Um diesem Risiko proaktiv zu begegnen, treibt der elumeo Konzern

den internen Digitalisierungsgrad durch gezielte Projekte kontinuierlich

voran. Ein wesentlicher Fokus liegt dabei auf der Evaluation und Integration

aktueller Entwicklungen in Bereichen Machine Learning und Künstliche

Intelligenz. Durch die Einbindung dieser Technologien in bestehende

Workflows und Tools werden Prozesse optimiert und die Zukunftsfähigkeit des

Geschäftsmodells gesichert.

2. Operative Risiken

2.1. Reputationsrisiko (Qualität und Ethik)

Die Schmuckstücke, die die elumeo SE vertreibt, werden von lokalen Partnern

und Produzenten hergestellt, mit denen unsere Einkäufer langjährige

Erfahrung haben. Ausführliche Qualitätskontrollen nach jedem Arbeitsschritt

sichern ein hohes handwerkliches Niveau. Defekte oder mangelhafte Produkte

beeinflussen die Kundenzufriedenheit und können die Wiederkäuferrate negativ

beeinflussen.

Der elumeo Konzern hat verschiedene Maßnahmen getroffen, um sicherzustellen,

dass Lieferanten nur solche Produkte liefern, die unter fairen und

nachhaltigen sozialen, ökologischen und ökonomischen Rahmenbedingungen

produziert und verkauft werden. Sollte elumeo dennoch in Verbindung mit

dubiosen oder zwielichtigen Quellen gebracht werden, könnte das das Ansehen

der Gesellschaft und das ihrer Marken negativ beeinflussen. Zu diesem Zweck

haben wir klare vertragliche Vereinbarungen definiert und versuchen, uns

durch Präsenz vor Ort von der Einhaltung der Vorgaben zu überzeugen.

2.2. Beschaffungsrisiken

Die dauerhafte Stabilität unserer Lieferkette hängt im Wesentlichen von

unserem zentralen Einkaufsteam in Berlin in Zusammenarbeit mit lokalen

Experten ab. Lieferengpässe bei bestimmten nachgefragten Edelsteinen oder

Minen, die keine Steine mehr fördern, könnten sich negativ auf die

Umsatzentwicklung auswirken. Dem begegnen wir mit einer hohen Anzahl an

Edelsteinvarietäten und von Herstellern mit flexiblen Bestellvolumina. Der

elumeo Konzern ist Preisschwankungen und der begrenzten Verfügbarkeit von

Rohstoffen und Fertigungsmaterial (wie zum Beispiel Edelsteine, Edelmetalle,

Energie und Komponenten) ausgesetzt. elumeo konnte stets gestiegene

Edelmetallpreise durch höhere Verkaufspreise, wenn auch zeitversetzt,

kompensieren.

2.3. Bestandsrisiken

Durch die Integration der Wertschöpfungskette müssen wir die Bestellmengen

den Absatzerwartungen anpassen. Dies erfolgt mittels einer tagesgenauen

Absatzplanung in Verbindung mit Prognosen und Hochrechnungen über den zu

erwartenden Verbrauch unserer Handelswaren. Gleichzeitig wird das

Bestandsrisiko durch den hohen Materialbestandteil an Edelmetall und

Edelsteinen relativiert.

2.4. Reichweiterisiken

Das TV-Geschäft lieferte im Geschäftsjahr einen wesentlichen Beitrag zur

Gesamtperformance. Durch entsprechende Verträge sichern wir uns die

notwendige Bandbreite, um unser TV-Programm auszustrahlen. Der elumeo

Konzern ist hierbei der Komplexität der prognostizierten Umsatz- und

Margenentwicklung aus den Reichweiteverträgen ausgesetzt. Die Prognose

erfolgt durch die Historie an Daten, um Handlungsalternativen im Rahmen von

Vertragsverhandlungen zu entwickeln. Hierbei ist der Zugang der elumeo SE zu

den beiden wichtigsten Reichweitenwegen in Deutschland, Satellit und

Kabelfernsehen, von hoher Bedeutung. Gleichzeitig versucht die Gesellschaft,

über neue Distributionskanäle wie Mobile Apps und Smart TV Apps alternative

Zugangswege zu den Kunden zu etablieren.

Im Rahmen der Novellierung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) erfolgte am

1. Juli 2024 die Streichung des so genannten Nebenkostenprivilegs. Seitdem

dürfen die Gebühren für Kabelfernsehen nicht mehr auf Mieterinnen und Mieter

umgelegt werden - mit der Folge der freien Wahl beim Fernsehempfang. Dies

führt neben einem Rückgang der erreichten Haushalte für 2025 und die

Folgejahre zu gestiegenen Verbreitungsgebühren pro erreichtem Haushalt, da

Teile der Einspeisevergütung als Fixbetrag berechnet werden. Die elumeo SE

ist dieser Entwicklung mit dem bereits beschriebenen

Restrukturierungsprogramm begegnet.

Die Gesellschaft geht davon aus, dass die Einspeiseentgelte für die

Verbreitung des Fernsehsignals von Juwelo in den Netzen der Vodafone Gruppe

rechtswidrig überhöht sind. Ein zur außergerichtlichen Beilegung gestellter

Gütestellenantrag wurde von Vodafone abgelehnt; elumeo prüft daher aktuell

eine gerichtliche Durchsetzung und sieht sich durch drei unabhängige

Gutachten in seiner Rechtsposition bestärkt. Der geltend gemachte

Schadensersatzanspruch aufgrund überhöhter Einspeiseentgelte seit 2013

beläuft sich nach Einschätzung der Gesellschaft auf einen zweistelligen

Millionenbetrag. Allerdings besteht das Risiko, dass Vodafone den

rechtlichen Schritten zur Durchsetzung der Ansprüche elumeos mit der

Kündigung des Einspeisevertrags begegnen könnte. Die Gesellschaft schätzt

dieses Risiko als unwahrscheinlich ein, da eine Kündigung des

Einspeisevertrages zum gegenwärtigen Zeitpunkt aus kartellrechtlichen und

medienrechtlichen Gründen angreifbar wäre.

2.5. Personalrisiken

Die Mitarbeiter des elumeo Konzerns sind der wesentliche Treiber für den

zukünftigen Erfolg der Gruppe. Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter

insbesondere für die zukünftige Expansion zu finden, wird ein wesentlicher

Erfolgsfaktor sein. Das Recruiting und die Bindung der leitenden Mitarbeiter

sind von zentraler Bedeutung, um die Qualität und Kreativität der Produkte

und Dienstleistungen zu gewährleisten. Im Falle eines Personalabbaus ist die

Rechts- und Outplacementberatung von zentraler Bedeutung.

2.6. IT- und Informationsrisiken

Cyber-Bedrohungen durch interne oder externe Angriffe sowie Schwachstellen

der internen Kontrollen können wesentliche Aspekte der elumeo Domains,

einschließlich unserer Anwendungen, Lager-IT-Systeme, Zahlungssysteme und

internen IT-Systeme beeinträchtigen. Diese Bedrohungen könnten sich auf die

Verfügbarkeit von Daten oder Informationssystemen (Datenverlust), Integrität

(fehlerhafte Daten) und Vertraulichkeit (Datenschutzverletzung) auswirken.

Falls ein Cyberangriff, insbesondere ein großer, erfolgreich wäre, könnte

elumeo einen schweren Schaden erleiden, der zu Umsatzverlusten,

Ausgleichszahlungen an Partner, Erpressungszahlungen, Rufschädigung oder

Wiederherstellungsaufwand führen könnte. elumeo ist aufgrund seiner

wertvollen Daten und seiner Abhängigkeit von IT-Systemen ein potenzielles

Ziel.

Umfassende technologische Sicherheitslösungen, festgelegte

Präventionsansätze sowie spezialisierte interne Ressourcen unterstützen bei

der Früherkennung, der zielgerichteten Maßnahmensteuerung sowie der

grundsätzlichen Prävention von Cyberbedrohungen und Cybervorfällen.

Wesentliche Bestandteile der IT-Struktur des Unternehmens werden von einem

eigenen Entwicklerteam betreut. Die konsequente Ausrichtung auf die

spezifischen Bedürfnisse des elumeo Konzerns sichert ein hohes Maß an

Effizienz. Insbesondere die Skalierbarkeit der Systeme für die zukünftige

Expansion wird eine wesentliche Rolle spielen.

2.7. Retouren

Ein Anstieg der Rücksendungen durch Kunden, die erheblich über den

Erwartungen der Gesellschaft liegen, könnte die Ausgaben erhöhen und dem

Geschäft und der Ertragslage schaden. Die Lagerlogistik des elumeo Konzerns

ist so aufgebaut, dass auch bei einer hohen Zahl an Retouren eine schnelle

Bearbeitung möglich ist. Für Rückerstattungen hält das Unternehmen

entsprechende Liquiditätsreserven bereit.

3. Finanz- und Liquiditätsrisiken

Durch die Zahlungsarten Vorkasse, Kreditkarte, Nachnahme sowie Kauf auf

Rechnung mit ausgelagertem Risiko, beugt der elumeo Konzern wesentlichen

Zahlungsausfällen vor.

3.1. Ausfallrisiko

Das Ausfallrisiko stellt das Risiko dar, dass Kunden oder andere

Vertragsparteien ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommen. Dies

kann sich durch das Zahlungsverhalten oder die wirtschaftliche Situation von

Kunden und anderen Vertragsparteien oder durch Betrugsfälle ergeben.

Ausfallrisiken ergeben sich in erster Linie hinsichtlich Forderungen gegen

Kunden sowie Forderungen gegen nahestehende Unternehmen und Personen.

Das Ausfallrisiko für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist gering,

da die Warenlieferungen entweder gegen Vorkasse, Kreditkartenzahlung oder

per Nachnahme erfolgen. Käufe auf Rechnung und Lastschrift werden durch

Zahlungsdienstleister über Factoring verwaltet. Dem Ausfallrisiko wird durch

eine auf Erfahrungswerten basierende und die Altersstruktur

berücksichtigende pauschalierte Einzelwertberichtigung Rechnung getragen.

Uneinbringliche Forderungen werden vollständig einzelwertberichtigt. Bei den

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besteht keine nennenswerte

Konzentration des Kreditrisikos.

Zusätzlich besteht für liquide Mittel dahingehend ein Ausfallrisiko, dass

Finanzinstitute ihre Verpflichtungen nicht mehr erfüllen können. Dieses

Ausfallrisiko wird dadurch begrenzt, dass die Anlage bei verschiedenen

Kreditinstituten mit guter Bonität erfolgt.

Die maximale Risikoposition entspricht den Buchwerten dieser finanziellen

Vermögenswerte zum jeweiligen Berichtsstichtag.

3.2. Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko beinhaltet das Risiko, dass der elumeo Konzern nicht

in der Lage ist, seine eingegangenen finanziellen Verbindlichkeiten bei

Fälligkeit zu begleichen. Aus diesem Grund besteht das wesentliche Ziel des

Liquiditätsmanagements in der Sicherstellung jederzeitiger

Zahlungsfähigkeit.

Im Bereich der operativen Geschäftsentwicklung liegt der Schwerpunkt der

Liquiditätskontrolle auf der Überwachung von Marktentwicklungen insbesondere

in den unterschiedlichen Vertriebskanälen und Kundengruppen sowie einer

laufenden Kontrolle der eingeleiteten Maßnahmen zur Kostensenkung und

Qualitätsverbesserung bei Lieferanten von Schmuck.

Die geschäftsführenden Direktoren haben Sensitivitätsüberlegungen

angestellt, die insbesondere negative Planabweichungen im operativen

Geschäftsbereich beinhalten. Nach Einschätzung des Managements liegt derzeit

kein als wahrscheinlich einzustufendes Planungsszenario vor, das dazu führt,

dass bei negativen Planabweichungen im operativen Bereich

Liquiditätsengpässe entstehen könnten, die sich nicht durch Gegenmaßnahmen

kompensieren ließen. Zudem könnte bei einer mittel- bis langfristig

verschlechterten Profitabilität kurzfristig weitere Liquidität durch

aggressive Abverkaufmaßnahmen generiert werden.

3.3. Währungsrisiko

Liefervereinbarungen und Umsätze werden im überwiegenden Maße auf EURO-Basis

getroffen und abgewickelt, daher bestehen kurzfristig keine Währungsrisiken.

Gleichwohl kommt es mittelfristig und langfristig bei Abwertungen des EURO

gegenüber den lokalen Währungen in den Beschaffungsländern zu Margenrisiken.

Diese entstehen durch die dann erhöhten Anschaffungskosten in den

Beschaffungsländern aufgrund der Währungsverhältnisse.

3.4. Zinsrisiko

Zinsrisiko ist das Risiko, dass der beizulegende Zeitwert oder künftige

Cashflows eines Finanzinstruments aufgrund von Änderungen der Marktzinsen

schwanken. Das Risiko des Konzerns betraf in Bezug auf Änderungen der

Marktzinssätze in erster Linie die Rahmenkreditlinie der UniCredit Bank AG,

bei der eine Zinsmarge auf den variablen EURIBOR-Basiszinssatz angewandt

wird. Aufgrund des moderaten Gesamtvolumens der variablen Verschuldung bei

der UniCredit Bank AG führen selbst spürbare Zinsänderungen nur zu

geringfügigen, absolut überschaubaren Auswirkungen auf den Zinsaufwand und

das Finanzergebnis der Gesellschaft. Daher wird das verbleibende

Zinsänderungsrisiko zum aktuellen Berichtszeitpunkt als nicht wesentlich

betrachtet. Nach Ansicht der Gesellschaft besteht zudem kein bedeutendes

Zinsrisiko für die Zinsaufwendungen nach IFRS 16, da jede Änderung des für

die Leasingverträge verwendeten zusätzlichen Kreditzinssatz direkte

Auswirkungen auf die entsprechende Leasingverbindlichkeit und das

Nutzungsrecht des Vermögenswertes in gleicher Höhe hat.

4. Steuerliche, regulatorische und rechtliche Risiken

Das Geschäft des elumeo Konzerns ist Gegenstand von regulatorischen

Anforderungen und Risiken und beinhaltet Unsicherheiten in Bezug auf

rechtliche und regulatorische Rahmenbedingungen in den Ländern, in denen der

elumeo Konzern aktiv ist. Der elumeo Konzern ist weiterhin Steuerrisiken

ausgesetzt.

4.1. Datenschutz

Kundinnen und Kunden vertrauen dem Unternehmen ihre personenbezogenen Daten

an. Dementsprechend unterliegt elumeo auf EU- und nationaler Ebene

zahlreichen Gesetzen und Vorschriften in Bezug auf Datenschutz und

Privatsphäre. Dazu gehören insbesondere die Datenschutz-Grundverordnung

(DSGVO), aber auch lokale Gesetzesrahmen sowie Änderungen des

Telemediengesetzes, der ePrivacy-Richtlinie und der vorgeschlagenen

ePrivacy-Verordnung oder der DSGVO-bezogenen Bußgeldrichtlinien, die

gemeinsam von den nationalen Datenschutzbehörden veröffentlicht wurden.

Die Gesellschaft ist verpflichtet, mit diesen Daten verantwortungsbewusst

umzugehen und sie vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Um das Risiko

potenzieller Verstöße zu minimieren, überwachen die Datenschutzbeauftragten

der elumeo SE fortlaufend die Datenschutzanforderungen, unterstützen bei der

Erarbeitung und Umsetzung entsprechender Maßnahmen und Prozesse, bieten

Beratung, Expertise und Training. Diese Aufsicht umfasst eine enge

Zusammenarbeit und Abstimmung insbesondere mit den IT- und

Entwicklungsteams, um zur Umsetzung geeigneter technischer und

organisatorischer Maßnahmen zum Schutz der Daten beizutragen.

4.2. Geldwäscheprävention

Die Geschäftsabläufe im elumeo Konzern sind so strukturiert, dass das Risiko

der Geldwäsche minimiert wird. Der Geldwäschebeauftragte des elumeo Konzerns

kontrolliert laufend ggf. erforderliche Maßnahmen. Änderungen im

Geldwäschegesetz und in den Anforderungen an Güterhändler werden im Rahmen

von internen Schulungsprogrammen Rechnung getragen.

4.3. Steuerrisiken

Der elumeo Konzern ist Steuerrisiken ausgesetzt. Steuerrisiken resultieren

insbesondere aus abweichenden Rechtsauffassungen sowie

Sachverhaltsauslegungen seitens der Finanzbehörden auf der einen Seite sowie

der Gesellschaft und ihrer steuerlichen Berater auf der anderen Seite. Für

die Geschäftsjahre 2017 bis 2020 wurde eine Betriebsprüfung der

Gesellschaften der elumeo SE mit Sitz in Deutschland durchgeführt, die zu

einer Steuerverbindlichkeit von TEUR 144 führte. Diese wurde im

Geschäftsjahr 2025 vollständig beglichen.

4.4 Rechtliche Risiken

Der elumeo Konzern ist versucht, seine rechtlichen Risiken gering zu halten.

Dennoch ist die Gesellschaft Risiken aus Rechtsstreitigkeiten ausgesetzt,

insbesondere aus dem Markenrecht, Datenschutzrecht oder Steuerrecht. Darüber

hinaus können auch rechtliche Auseinandersetzungen aus dem früheren

Aktionärskreis die Entwicklung der Gruppe beeinflussen.

Am 26. September 2023 wurde die elumeo SE vom Amtsgericht Kreuzberg über die

Zustellung einer neuen Klage der Kat Florence LLC, Miami, Florida,

informiert. Die Klage entspricht im Wesentlichen einer bereits in 2022 in

Florida eingereichten und rechtskräftig abgewiesenen Klage. Die Kat Florence

LLC macht geltend, dass die elumeo SE im Rahmen einer Auskunftsklage

unrechtmäßig in ihre Geschäftsbeziehung mit Gem Shopping Network Inc. (GSN),

Atlanta eingegriffen habe. Inhalt der Auskunftsklage der elumeo SE war die

Aufforderung an GSN, der elumeo SE Auskunft über die Herkunft bestimmter

Edelsteine zu erteilen, die bei GSN angeboten wurden. Die neue Klage wurde

beim Georgia Northern District Court in Atlanta, Georgia eingereicht. Das

Kammergericht hat letztinstanzlich am 21. Januar 2025 den Antrag auf

Zurückweisung der Zustellung zurückgewiesen; die Klage wurde der elumeo SE

am 25. Januar 2025 zugestellt. Das Bezirksgericht Atlanta hat die Klage mit

Urteil vom 4. März 2026 abgewiesen. Rechtsmittel wurden durch die Klägerin

bisher nicht eingelegt.

elumeo geht davon aus, dass die Einspeiseentgelte für die Verbreitung des

Fernsehsignals von Juwelo in den Netzen der Vodafone Gruppe rechtswidrig

überhöht sind. Um eine Beilegung dieses Konfliktes im Rahmen eines

Mediationsverfahrens zu ermöglichen, hat Juwelo einen Gütestellenantrag

gestellt, welcher von Vodafone jedoch abgelehnt worden ist. Juwelo prüft

daher eine gerichtliche Durchsetzung dieses Anspruchs und sieht sich durch

drei unabhängige Gutachten in seiner Rechtsposition bestärkt. elumeo geht

von einem Schadensersatzanspruch aufgrund überhöhter Einspeiseentgelte seit

2013 aus, der sich auf einen zweistelligen Millionenbetrag beläuft.

5. Chancen

Entwicklung des E-Commerce-Markts

Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh)

erwartet in seiner Prognose für 2026 eine Fortführung der Markterholung und

ein (nominales) Umsatzwachstum im E-Commerce mit Waren von 3,8 %. Laut

Statista wird die Zahl der Nutzer im Markt für E-Commerce in Deutschland

laut Prognosen bis 2029 kontinuierlich um insgesamt 4,09 Millionen (+8,6%)

steigen. Gemäß den Berechnungen wird die Nutzeranzahl im Jahr 2029

schätzungsweise den Wert von 51,77 Millionen und damit einen neuen

Höchststand erreichen. [13]

Wachstumsmarkt Online-Schmuckhandel

Laut der Online-Plattform statista wird der Umsatz weltweit bis 2029 auf 414

Milliarden Euro steigen. Der Trend zu Online- und Mobile-Geschäften wird

zunehmende Bedeutung gewinnen. [14]

Der elumeo Konzern sieht sich hierbei mit seiner stetig weiterentwickelten

App und der für Smartphones optimierten Darstellung der Webshops in einer

sehr guten Ausgangslage. Zudem bieten sich für das Unternehmen gute

Möglichkeiten, durch eigene Marken von der Entwicklung des Schmuckmarktes

für Marken zu profitieren.

Internationalisierung 2.0

Die Multi-Language-Plattform ermöglicht es Juwelo, in Deutschland

produzierte Shows automatisiert in andere Sprachen zu übersetzen und in

Märkten wie Spanien und Italien auszustrahlen. Die internationalen

Sendefenster wurden im Juli 2024 gestartet, seitdem konnten ihre Umsätze

kontinuierlich und höchst effizient gesteigert werden.

Reichweite

Vor dem Hintergrund des weggefallenen Nebenkostenprivilegs und der damit

einhergehenden höheren Verbreitungsgebühren pro erreichtem Haushalt hat die

elumeo SE das bestehende Vergütungsmodell kartellrechtlich prüfen lassen.

elumeo geht davon aus, dass insbesondere die Einspeiseentgelte für die

Verbreitung des Fernsehsignals von Juwelo in den Netzen der Vodafone Gruppe

rechtswidrig überhöht sind. Drei unabhängige Gutachten von renommierten,

international tätigen und auf Kartellrecht spezialisierten Anwaltskanzleien

gehen davon aus, dass die elumeo SE einen Anspruch auf Absenkung der

Entgelte in der Zukunft sowie auf Schadensersatz in zweistelliger

Millionenhöhe für zu viel gezahlte Entgelte in der Vergangenheit geltend

machen kann. Inzwischen hat das Unternehmen eine der Kanzleien mit der

außergerichtlichen und gegebenenfalls auch gerichtlichen Geltendmachung der

Schadensersatzansprüche beauftragt.

Sofern die Einspeiseentgelte auf das aus Sicht der Gesellschaft angemessene

und rechtlich zulässige Niveau gesenkt werden, können daraus

Kostenpotenziale von jährlich bis zuEUR 1,4 Mio. gehoben werden.

Mitarbeiter und Know-how-Potenzial

Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Schlüsselmitarbeiter des

elumeo Konzerns loyal an das Unternehmen gebunden sind. Trotzdem erwartet

sie, dass diese im Falle des Verlustes bestimmter Führungspersonen

mittelfristig adäquat ersetzt werden können. Durch die Schaffung eines

positiven Arbeitsumfelds und betrieblicher Aus- und

Weiterbildungsmöglichkeiten sowie eines anreizorientierten Vergütungssystems

wird die Mitarbeiterbindung zum Unternehmen zusätzlich gefördert.

Die Expertise der hochqualifizierten Mitarbeiter, welche teilweise bereits

seit Langem im Konzern beschäftigt sind, ermöglicht eine zuverlässige und

zügige Umsetzung der Konzernstrategien. Die Unternehmensleitung verfügt

ebenfalls über umfangreiches, langjähriges und detailliertes Markt- und

Branchenwissen.

Schadensersatzansprüche

Am 21. Februar 2023 hat das Kammergericht Berlin festgestellt, dass der mit

der Kat Florence LLC am 15. Januar 2016 unter der Bezeichnung Exclusive

Distribution Agreement (Exklusive Vertriebsvereinbarung) geschlossene

Vertrag durch die Kündigung der Beklagten vom 3. September 2018 nicht zum 3.

September 2018 beendet wurde und über den 3. September 2018 hinaus

ungekündigt fortbestand, jedenfalls bis 15. Januar 2021. Es wurde eine Klage

auf Schadensersatz für den entgangenen Gewinn für das Jahr 2020 von TEUR

1.066 gegen die Kat Florence Design Limited eingereicht. Dieser Klage wurde

am 19.01.2024 stattgegeben. Die Beklagte hat hiergegen keine Rechtsmittel

eingelegt, das Urteil ist somit rechtskräftig. Die elumeo SE prüft im

Moment, wie dieses Urteil vollstreckt werden kann. Verzögerungen ergaben

sich insbesondere aus der Notwendigkeit, die im Verfahren benötigten

Dokumente fortlaufend ins Griechische zu übersetzen. Mit einem Abschluss des

Verfahrens wird auch im Geschäftsjahr 2026 noch nicht gerechnet.

F. Prognosebericht

Entwicklung im Geschäftsjahr 2025

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung 2026

Die Entwicklung der Weltwirtschaft bleibt einerseits durch kriegerische

Auseinandersetzungen in der Ukraine, im Nahen Osten und in der Golfregion

sowie andererseits durch die protektionistische Handelspolitik der

Vereinigten Staaten geprägt

Folglich hat der Internationale Währungsfonds (IWF) laut Statista seine

Prognose für das weltweite Wirtschaftswachstum im April 2026 von zuvor 3,3 %

auf 3,1 % gesenkt. Nach Einschätzung des IWF bleibe die Weltwirtschaft damit

zwar auf Wachstumskurs, verliere aber an Dynamik. Laut IWF belasteten

steigende Energiepreise, zunehmende Unsicherheit und mögliche Verwerfungen

an den Finanzmärkten die globale Nachfrage. Besonders energieabhängige

Volkswirtschaften und exportorientierte Länder reagieren empfindlich auf

diese Entwicklungen. Insgesamt zeigt die IWF-Prognose: Die Weltwirtschaft

bleibt widerstandsfähig, steht aber unter wachsendem Druck. Wie stark das

Wachstum letztlich ausfällt, hänge entscheidend davon ab, wie lange der

Konflikt andauert und wie stark er die Energieversorgung und die globalen

Märkte beeinträchtigt. Auch für Deutschland hat der IWF seine Prognose um

0,3 Prozentpunkte gesenkt und erwartet für 2026 ein Wachstum von 0,8 %. [15]

Die Bundesregierung ist in ihrem Frühjahrsgutachten zurückhaltender und

erwartet für 2026 lediglich ein Wachstum der deutschen Wirtschaft von 0,6 %.

Für den E-Commerce-Markt erwartet der Bundesverband E-Commerce und

Versandhandel Deutschland e. V. (bevh) in seiner Prognose für 2026 eine

Fortsetzung der Markterholung und ein nominales Umsatzwachstum mit Waren von

3,8 %. Laut einer Prognose des Verbands Privater Medien (VAUNET) bleibt

Teleshopping als Vertriebskanal trotz des intensiven Wettbewerbs durch

Online-Handel und Social Commerce auch im Jahr 2026 relevant; die Umsätze

werden auf Vorjahresniveau von rund EUR 2,1 Mrd. erwartet.

Entwicklung des elumeo Konzerns 2026

Nach der erfolgreichen Umsetzung der im April 2025 beschlossenen

Restrukturierungsmaßnahmen geht das Management für das Geschäftsjahr 2026

von einer Fortsetzung des im zweiten Halbjahr 2025 eingeschlagenen

Profitabilitätspfads aus. Die verschlankten Strukturen, die automatisierte

Sendungsproduktion sowie die Fokussierung des Produktangebots auf

werthaltigen Schmuck haben zu einer deutlich reduzierten Kostenbasis

geführt. Gleichzeitig bleibt das Marktumfeld aufgrund geopolitischer

Konflikte, anhaltend hoher Gold- und Silberpreise sowie einer noch fragilen

Konsumentenstimmung herausfordernd.

Im Rahmen der von bevh prognostizierten E-Commerce-Markterholung erwartet

das Management für den elumeo Konzern im Geschäftsjahr 2026 - ausgehend vom

restrukturierten Umsatzsockel des Jahres 2025 - eine Umsatzveränderung

zwischen -7 % und +10 % gegenüber dem Vorjahr. Vor dem Hintergrund des

bisherigen Geschäftsverlauf geht das Management von einem Wert in der Mitte

dieses Korridors aus. Entscheidend für den negativen oder positiven

Geschäftsverlauf des Gesamtjahres ist nach Einschätzung des Managements

insbesondere die Konsumlaune der Kundinnen und Kunden. Diese hänge nicht nur

von der realen Entwicklung der Inflation in Deutschland ab, sondern auch von

einem eher empfundenen oder befürchteten Anstieg des Preisniveaus. Je

stärker die tatsächliche Kaufkraft sinke oder die befürchtete Inflation

steige, desto eher wirke sich dies negativ auf den Umsatz von elumeo aus. Im

Umkehrschluss gelte aber auch: Je besser sich die Konsumentenstimmung bzw.

die Bereitschaft einzukaufen entwickle, desto stärker seien die positiven

Effekte auf den Umsatz der Gesellschaft.

Die Rohertragsmarge wird stabil bis leicht steigend im Korridor von 47 % bis

49 % erwartet; gestiegene Einstandspreise für Gold und Silber sollen durch

Verkaufspreisanpassungen und Produktmix-Effekte weitgehend kompensiert

werden.

Für das bereinigte EBITDA - die zentrale Steuerungskennzahl - rechnet das

Management für 2026 mit einem Wert zwischen EUR -0,5 Mio. und EUR 1,5 Mio.

Vor dem Hintergrund des bisherigen Geschäftsverlaufs im ersten Quartal 2026

und des noch nicht abgeschlossenen zweiten Quartals 2026 geht das Management

von einem Wert in der Mitte dieses Korridors aus.

Das obere Ende der Ergebnisspanne kann die Gesellschaft erreichen, falls die

rechtliche Auseinandersetzung mit Vodafone bereits in 2026 einen für die

Gesellschaft positiven Ausgang dahingehend nimmt, dass das

Telekommunikationsunternehmen die Einspeiseentgelte noch für das Jahr 2026

auf das aus Sicht der Gesellschaft angemessene und rechtlich zulässige

Niveau senkt. Dies hätte eine unmittelbar positive Wirkung auf das Ergebnis.

Ein Ergebnis am unteren Ende der Spanne droht dagegen dann, wenn sich die

geopolitische Lage mit ihren multiplen Krisen und Kriegsszenarien verfestigt

oder gar verschlechtert, die zuvor dargelegte Erwartung des Managements an

das Umsatzwachstum nicht eintritt und sich die Umsatzentwicklung im

Geschäftsjahr 2026 am unteren Ende der prognostizierten Bandbreite

realisiert. Entscheidend hierfür wird insbesondere die Entwicklung der

Konsumstimmung im dritten und vierten Quartal sein.

Grundsätzlich gilt: Das Ergebnis der elumeo SE als Holding hängt maßgeblich

von der Entwicklung der Juwelo Deutschland GmbH sowie der an diese

weiterbelasteten Kosten ab. Mit der weiteren Verbesserung des operativen

Cashflows der Juwelo Deutschland GmbH sollten sich die Ausleihungen und

Forderungen der elumeo SE gegenüber der Juwelo Deutschland GmbH zunehmend

reduzieren. Das Kostensenkungsprogramm sieht zudem eine weitere Reduktion

der Rechtsberatungskosten bei der elumeo SE vor. Für 2026 rechnet die

Gesellschaft mit einem Umsatz aus Kostenweiterbelastungen von rund TEUR 100

und einem Jahresergebnis zwischen EUR 0,2 Mio. und EUR 0,5 Mio.

G. Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht

Gemäß § 312 Abs. 3 AktG erklären wir als geschäftsführende Direktoren der

elumeo SE, dass die Gesellschaft bei den im vorstehenden Bericht

aufgeführten vorgenommenen Rechtsgeschäften und getroffenen oder

unterlassenen Maßnahmen, die in Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

stehen, eine angemessene Gegenleistung erhielt, beurteilt nach den

Umständen, die den geschäftsführenden Direktoren zu dem Zeitpunkt bekannt

waren, zu dem das Rechtsgeschäft vorgenommen bzw. die Maßnahme getroffen

oder unterlassen wurde. Die Gesellschaft wurde dadurch, dass die Maßnahme

getroffen oder unterlassen wurde, nicht benachteiligt.

H. Erklärung zur Unternehmensführung gemäß §§ 289f und § 315d HGB

Die Erklärung zur Unternehmensführung gemäß §§ 289f und § 315d HGB sowie die

Corporate Governance Erklärung können auf der Homepage der Gesellschaft

unter https://www.elumeo.com/investor-relations/corporate-governance

eingesehen werden.

I. Nachhaltigkeitsbericht / Nichtfinanzielle Konzernerklärung

Unsere Mission und unsere Key Stakeholder

Unsere Mission ist es, hochwertigen Schmuck zu einem bezahlbaren Luxus für

alle zu machen.

Wir sehen es als eine große Chance, dass wir durch die Fokussierung auf

elektronische Vertriebswege Endkunden hochwertigen Schmuck zu günstigen

Preisen anbieten können. Wir sind überzeugt, dass wir durch die langjährige

Zusammenarbeit unserer Einkäufer mit Herstellern und lokalen Partnern auf

jeder Stufe der Wertschöpfungskette in besonderem Maße faire und

familienfreundliche Arbeitsbedingungen bieten und damit unserer sozialen

Verantwortung als Arbeitgeber gerecht werden.

Als börsennotiertes Unternehmen sind neben den Mitarbeitern naturgemäß die

Aktionäre in besonderem Maße an der Nachhaltigkeit unseres wirtschaftlichen

Handelns interessiert. Die dritte wichtige Stakeholder-Gruppe sind unsere

Kunden, die mit regem Interesse unsere Kommunikation zu

Nachhaltigkeitsthemen verfolgen.

Nachhaltigkeitsmanagement

Die strategische Verantwortung für Nachhaltigkeit trägt bei elumeo die

Geschäftsführung, die dabei von der Konzernrechtsabteilung unterstützt wird.

Aufgrund der flachen Hierarchien können alle Mitarbeiter jederzeit proaktiv

Maßnahmen zum Thema Nachhaltigkeit vorschlagen.

In Anbetracht der überschaubaren Größe des Unternehmens sowie der

Beschränkung auf einen Geschäftsbereich haben wir uns dazu entschieden, den

Nachhaltigkeitsbericht auf Grundlage eigener Überlegungen, jedoch ohne

Anwendung eines anerkannten Standards zu erstellen.

Als Handlungsfelder für das Management und damit für den Bericht über

Nachhaltigkeit haben wir folgende drei Hauptthemen identifiziert:

Mitarbeiter, Lieferkette und Rohstoffe sowie Integrität. Umweltbelange

hingegen spielen in Anbetracht des Geschäftsmodells lediglich eine

untergeordnete Rolle, so dass hierzu kein eigenes Konzept verfolgt wird.

Unsere Mitarbeiter

Ohne engagierte und kreative Mitarbeiter könnte der elumeo Konzern nicht

erfolgreich sein. Daher sind uns faire Arbeitsbedingungen für alle

Arbeitnehmer und die Förderung einer sicheren Arbeitsumgebung besonders

wichtig. Wir haben die familiäre und offene Arbeitsweise aus unserer

Startup-Zeit bewahrt und bieten unseren Mitarbeitern im Rahmen der

Möglichkeiten größtmögliche Flexibilität.

Inklusion und Diversität sind im elumeo Konzern nicht nur Stichworte,

sondern werden gelebt. Ein großer Teil unserer Mitarbeiter ist weiblich. Die

Vielfalt der Nationalitäten, Religionen, familiären Konstellationen oder

sexuellen Orientierungen wird nicht erfasst, ist jedoch positiv spürbar.

Lieferkette und Rohstoffe

Ein großes Nachhaltigkeitsrisiko im Bereich Schmuck und Juwelierwaren ist

eine unethische Gewinnung der verarbeiteten Rohstoffe, insbesondere durch

Verstoß gegen die Menschenrechte, etwa durch Kinderarbeit oder durch die

Ausbeutung von Arbeitskräften. Einer unserer Vorteile ist es, dass wir

unseren Schmuck teilweise in enger Kooperation mit lokalen Partnern

herstellen. Im Übrigen pflegen unsere Einkäufer zu den Herstellern

langjährige Beziehungen. So überzeugen wir uns immer wieder durch

stichprobenartige Besuche von den Arbeitsbedingungen, unter denen unserer

Schmuckstücke gefertigt werden, und können die Einhaltung unserer hohen

Standards gewährleisten. Zudem stellt unser Einkauf durch entsprechende

vertragliche Vereinbarungen mit unseren Lieferanten sicher, dass diese

seriös arbeiten und ihrerseits die Rohstoffe, insbesondere Gold und Silber

sowie Edelsteine, ausschließlich aus konfliktfreien Regionen unter

Einhaltung gängiger ethischer Standards beziehen. Zudem kontrollieren wir

bei unseren Vertragspartnern regelmäßig, dass ihnen keine Verstöße gegen

national und international anwendbare Sanktionen vorgeworfen werden. Unser

Compliance Management-System (s.u.) stellt u.a. mit Hilfe einer

Whistleblowing-Hotline sicher, dass etwaige Zweifel an der Seriosität von

Lieferanten unmittelbar der Compliance-Beauftragten des elumeo Konzerns, dem

Leiter des Prüfungsausschusses sowie dem im Verwaltungsrat Zuständigen für

Fragen mit Bezug auf Umwelt, Soziales und Governance zur Kenntnis gebracht

werden.

Integrität

Ethisch einwandfreies Handeln und ein integres Geschäftsgebaren sind für uns

von herausragender Bedeutung. Der elumeo Konzern entspricht nicht nur den

gesetzlichen Anforderungen, sondern wendet auch die höchsten ethischen

Standards an. Unsere Unternehmenskultur ist geprägt von Verantwortung,

Respekt und Vertrauen. Rechtmäßiges Verhalten ist die Grundlage unserer

täglichen Arbeit und somit unseres Erfolgs. Daher hat der Verwaltungsrat

einen Verhaltenskodex (Code of Conduct) beschlossen. Er definiert unsere

Ethik- und Compliance-Standards als weltweit tätiges Unternehmen und dient

als Leitfaden für Führungskräfte sowie Mitarbeiter. Wir erwarten von allen

Führungskräften und Mitarbeitern des elumeo Konzerns, jederzeit gemäß den

Grundsätzen des Verhaltenskodex zu handeln. Wir tolerieren kein unethisches

oder rechtswidriges Verhalten.

Der Zweck des Verhaltenskodexes ist es, jedem im elumeo Konzern dabei zu

helfen, seine persönliche Verantwortung klar zu verstehen. Er gilt für alle

Mitglieder des Unternehmens: von Verwaltungsratsmitgliedern über

Führungskräfte bis hin zu Mitarbeitern. Der Verhaltenskodex stellt eine

Mindestanforderung dar. Sofern gesetzliche Bestimmungen, Verordnungen oder

Vorschriften, seien sie lokal, national oder international, gegenüber der im

Verhaltenskodex erwähnten Inhalte eine strengere Position einnehmen, so sind

diese zu beachten und einzuhalten. Im Falle eines Konflikts zwischen dem

Verhaltenskodex und einer obligatorischen lokalen Verordnung, ist die

Verordnung maßgebend.

Im Hinblick auf unsere Integrität behandelt der Verhaltenskodex insbesondere

auch die Themenfelder Geldwäscheprävention, Anti-Korruptionsmaßnahmen,

Wettbewerbs- und Kartellrecht, unsere Beziehungen zu Geschäftspartnern und

Lieferanten sowie Richtlinien für soziale Medien. Um die Einhaltung

innerhalb des elumeo Konzerns zu gewährleisten, hat der Verwaltungsrat

Compliance-Richtlinien sowie ein Compliance-Managementsystem (s.o.)

eingeführt und eine Compliance-Organisation gegründet. Teil dessen ist auch

ein internes System zur anonymen Meldung möglicher Verstöße

(Whistleblowing). Alle Führungskräfte und Mitarbeiter werden dazu ermutigt,

sich an unseren ständigen Bemühungen zu beteiligen, unsere

Compliance-Risiken zu analysieren und unser Compliance-Managementsystem zu

verbessern.

I. Übernahmerechtliche Angaben gemäß §§ 289a und 315a HGB

Die elumeo SE ist eine börsennotierte Gesellschaft, deren stimmberechtigte

Aktien an einem organisierten Markt im Sinne des § 2 Abs. 7 WpÜG notiert

sind. Insofern ist das Unternehmen verpflichtet, in den Lage- bzw.

Konzernlagebericht die in § 289a HGB und § 315a HGB bezeichneten Angaben

offenzulegen. Diese Informationen sollen Dritten, die an der Übernahme einer

börsennotierten Gesellschaft interessiert sind, ermöglichen, sich ein Bild

von der Gesellschaft, ihrer Struktur und potenziellen Übernahmehindernissen

zu machen.

Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals

Das gezeichnete Kapital der elumeo SE betrug am 31. Dezember 2025 insgesamt

EUR 5.927.420 (31. Dezember 2024: EUR 5.927.420) und war eingeteilt in

5.927.420 nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am

gezeichneten Kapital von EUR 1,00 je Aktie. Sämtliche Aktien sind mit

gleichen Rechten und Pflichten verbunden. Jede Aktie berechtigt zu einer

Stimme in der Hauptversammlung der Gesellschaft.

Beschränkungen, die die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien

betreffen

Dem Verwaltungsrat liegen keine Informationen über etwaige Beschränkungen

zur Stimmrechtsausübung oder Beschränkungen hinsichtlich der Übertragbarkeit

der Aktien vor, die über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgehen.

Beteiligungen am Kapital, die 10,0% der Stimmrechte überschreiten

Zum 31. Dezember 2025 bestanden die folgenden direkten und indirekten

Beteiligungen am Kapital der elumeo SE, die die Schwelle von 10,0% der

Stimmrechte überschritten: Blackflint Ltd., Paphos, Zypern (direkt),

Blackflint GmbH, Berlin (indirekt) und Herr Wolfgang Boyé, Berlin

(indirekt).

Für weitere Informationen zu Mitteilungen nach § 33 Abs. 1 WpHG wird auf den

Anhang des Jahresabschlusses der elumeo SE verwiesen.

Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen

Es wurden keine Aktien mit Sonderrechten ausgegeben, die Kontrollbefugnisse

verleihen.

Stimmrechtskontrolle bei der Beteiligung von Arbeitnehmern

Es besteht keine Stimmrechtskontrolle für den Fall, dass Arbeitnehmer am

Kapital der elumeo SE beteiligt sind.

Ernennung und Abberufung von Mitgliedern des Verwaltungsrats sowie

geschäftsführender Direktoren; Änderungen der Satzung

Hinsichtlich der Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des

Verwaltungsrats wird auf die anzuwendenden gesetzlichen Vorschriften der §§

28, 29 SEAG verwiesen. Darüber hinaus bestimmt § 9 Abs. 2 der Satzung der

elumeo SE, dass die Verwaltungsratsmitglieder von der Hauptversammlung mit

einfacher Stimmenmehrheit gewählt werden. Hinsichtlich der Ernennung und

Abberufung von geschäftsführenden Direktoren wird auf die anzuwendenden

gesetzlichen Vorschriften des § 40 SEAG verwiesen. Darüber hinaus bestimmt §

16 Abs. 1 der Satzung der elumeo SE, dass der Verwaltungsrat einen oder

mehrere geschäftsführende Direktoren bestellt. Er kann einen dieser

geschäftsführenden Direktoren zum Chief Executive Officer und einen oder

zwei zu stellvertretenden Chief Executive Officers ernennen.

Geschäftsführende Direktoren können gemäß § 16 Abs. 4 der Satzung der elumeo

SE jederzeit durch Beschluss des Verwaltungsrats mit einfacher Mehrheit

abberufen werden.

Die Vorschriften zur Änderung der Satzung sind gemäß Art. 9 Abs. 1 lit. c)

(ii) SE-VO in den §§ 133, 179 AktG geregelt. Der Verwaltungsrat ist

ermächtigt, Änderungen der Satzung zu beschließen, die nur die Fassung

betreffen (§ 11 Abs. 4 der Satzung der elumeo SE).

Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels

infolge eines Übernahmeangebots stehen

Die elumeo SE hat zum Bilanzstichtag keine Vereinbarungen abgeschlossen, die

Regelungen für den Fall eines Kontrollwechsels beinhalten.

Entschädigungsvereinbarungen, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit

dem Verwaltungsrat oder Arbeitnehmern getroffen sind

Es bestehen keine Entschädigungsvereinbarungen der elumeo SE, die für den

Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Verwaltungsrats oder

den Arbeitnehmern getroffen sind.

J. Gesamtaussage

In der Gesamtbetrachtung beurteilen die geschäftsführenden Direktoren den

Verlauf des Geschäftsjahres 2025 als herausfordernd, aber zufriedenstellend.

Nach einem erfolgreich umgesetzten Kostensenkungs- und Effizienzprogramm zur

Bewältigung der herausfordernden Marktsituation erreichten alle wesentlichen

Kennzahlen des Unternehmens wie Umsatz, Marge und bereinigtes Ergebnis den

im Frühjahr 2025 mit Start des Restrukturierungsprogramms definierten

Zielkorridor. Die Erlöse lagen sogar über den kommunizierten Erwartungen der

Gesellschaft. Damit ist die Gesellschaft gut gerüstet, das Unternehmen auch

bei weiteren Marktunsicherheiten durch mögliche neue Turbulenzen zu führen.

Auslöser für die in Q2/2025 eingeleitete Restrukturierung war eine unter den

Erwartungen gebliebene Umsatzentwicklung in Verbindung mit gestiegenen

Einspeiseentgelten pro Haushalt in Kabelnetzen infolge des Wegfalls des so

genannten Nebenkostenprivilegs bei Netzbetreibern. elumeo geht davon aus,

dass die Einspeiseentgelte für die Verbreitung des Fernsehsignals von Juwelo

in den Netzen der Vodafone Gruppe rechtswidrig überhöht sind. Um eine

Beilegung dieses Konfliktes im Rahmen eines Mediationsverfahrens zu

ermöglichen, hatte Juwelo einen Gütestellenantrag gestellt, welcher von

Vodafone jedoch abgelehnt wurde. Juwelo prüft daher eine gerichtliche

Durchsetzung dieses Anspruchs und sieht sich durch drei unabhängige

Gutachten in seiner Rechtsposition bestärkt. elumeo geht von einem

Schadensersatzanspruch aufgrund überhöhter Einspeiseentgelte seit 2013 aus,

der sich auf einen zweistelligen Millionenbetrag beläuft.

Neben den erhöhten Einspeiseentgelten belasten makroökonomische

Unsicherheiten infolge der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sowie

handelspolitische Spannungen die Konsumstimmung im Geschäftsjahr 2025. Die

in diesem Kontext erforderlichen Restrukturierungsmaßnahmen wirkten

ergänzend zu bereits im Jahr 2024 gestarteten Kostensenkungsprogrammen. Zu

den Kernmaßnahmen der Restrukturierung von April 2025 gehörten insbesondere

die verstärkte automatisierte Ausstrahlung von TV-Sendungen auf Basis

bereits produzierten Contents mittels KI-basierter Technologie sowie die

Fokussierung des Produktangebots auf Schmuck im Preissegment über EUR 50. In

Folge dieser Maßnahmen konnten die Personalkapazitäten der Juwelo

Deutschland GmbH angepasst und fast 50 Vollzeitstellen abgebaut werden.

Vor dem Hintergrund anhaltend hoher geopolitischer und makroökonomischer

Unsicherheiten, die insbesondere das Konsumverhalten und damit die

Visibilität der Geschäftsentwicklung beeinflussen, sieht die Prognose für

das Geschäftsjahr 2026 bisher bewusst eine vergleichsweise breite Bandbreite

vor. Das Management erwartet eine Umsatzveränderung zwischen -7 % und +10 %

gegenüber dem Geschäftsjahr 2025 sowie ein bereinigtes EBITDA von EUR -0,5

Mio. bis EUR 1,5 Mio. bei einer stabilen bis leicht steigenden Bruttomarge

von 47 % bis 49 %. Gleichzeitig sieht sich das Unternehmen infolge der im

Jahr 2025 umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen sowie durch den

konsequenten Ausbau KI-gestützter Prozesse gut aufgestellt, um flexibel auf

volatile Marktbedingungen zu reagieren, Effizienzpotenziale zu heben und die

Profitabilität auch in einem herausfordernden Umfeld abzusichern.

In Summe rechnen die geschäftsführenden Direktoren nach der erfreulichen

Entwicklung in den ersten zwölf Monaten der Restrukturierung für 2026 mit

einer weiteren Stabilisierung. Das 2024 gestartete Wachstumsprogramm

#juwelo100 soll weiter vorangetrieben werden. Dabei wird dem verstärkten

Einsatz von KI eine Schlüsselrolle zufallen, hier sieht sich elumeo gut

aufgestellt. Das Ziel von #juwelo100 ist es unverändert, die operative

Performance zu steigern und im Kerngeschäft bis zum Jahr 2033 einen Umsatz

von EUR 100 Mio. zu erreichen.

Berlin, 11. Juni 2026

elumeo SE

Die geschäftsführenden Direktoren

Florian Spatz Boris Kirn

Geschäftsbericht 2025

Konzernabschluss

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und Konzern-Gesamtergebnisrechnung 50

Konzern-Bilanz 52

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung 54

Konzern-Kapitalflussrechnung 56

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und Konzern-Gesamtergebnisrechnung

für die Geschäftsjahre vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2025 und 2024

Zif- 01.01. - 01.01. -

fer

31.12.2025 31.12.2024

TEUR | % der Umsatzerlöse

Umsatzerlöse (1) 39.094 100- 43.389

,0%

Umsatzkosten (2) -20.417 -52- -22.969

,2%

Rohertrag 18.677 47,- 20.420

8%

Vertriebskosten (3) -14.428 -36- -16.174

,9%

Verwaltungskosten (4) -6.825 -17- -7.653

,5%

Sonstige betriebliche Erträge (5) 176 0,5- 275

%

Sonstige betriebliche Aufwendungen (6) -100 -0,- -147

3%

Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit -2.500 -6,- -3.280

(EBIT) 4%

Zinsen und ähnliche Aufwendungen -187 -0,- -209

5%

Sonstige Finanzerträge 2 0,0- 18

%

Finanzergebnis (7) -185 -0,- -190

5%

Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) -2.685 -6,- -3.470

9%

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (8) -411 -1,- -952

1%

Ergebnis nach Ertragsteuern

aus fortzuführenden Geschäftsbereichen -3.096 -7,- -4.422

9%

Ergebnisanteil der Aktionäre der elumeo -3.096 -7,- -4.422

SE 9%

Ergebnis je Aktie in EUR (11)

(unverwässert und verwässert)

bezogen auf den Ergebnisanteil

der Aktionäre gesamt

- unverwässert -0,52 -0,77

- verwässert -0,52 -0,77

Ergebnis nach Ertragsteuern

aus aufgegebenen Geschäftsbereichen (12) 155 0,4- 0

%

Ergebnis je Aktie in EUR (11)

(unverwässert und verwässert)

bezogen auf den Ergebnisanteil

der Aktionäre gesamt

- unverwässert 0,03 0,00

- verwässert 0,03 0,00

Ergebnis nach Ertragsteuern aus -2.941 -7,- -4.422

fortzuführenden und aufgegebenen 5%

Geschäftsbereichen

Ergebnisanteil der Aktionäre der elumeo -2.941 -7,- -4.422

SE 5%

Ergebnis je Aktie in EUR (11)

(unverwässert und verwässert)

bezogen auf den Ergebnisanteil

der Aktionäre gesamt

- unverwässert -0,50 -0,77

- verwässert -0,50 -0,77

Sonstiges Ergebnis, das in

Folgeperioden in die Gewinnund

Verlustrechnung umgegliedert werden

kann

Differenzen aus der Währungsumrechnung

ausländischer Tochtergesellschaften 103 0,3- -109

%

Sonstiges Ergebnis 103 0,3- -109

%

Konzern-Gesamtergebnis -2.838 -7,- -4.531

3%

Konzern-Bilanz

zum 31. Dezember 2025 und 2024

A K T I V A

31.12.2025 31.12.2024 YoY

TEUR | % der Bilanzsumme Zif- in %

fer

Langfristige

Vermögenswerte

Immaterielle (13) 108 0,7% 115 0,6% -6,1-

Vermögenswerte %

Sachanlagen (14) 210 1,3% 302 1,6% -30,-

5%

Vermögenswerte aus (15) 1.218 7,6% 1.323 7,1% -7,9-

Nutzungsrechten %

Sonstige finanzielle (18) 178 1,1% 166 0,9% 7,2%

Vermögenswerte

Aktive latente Steuern (30) 430 2,7% 829 4,5% -48,-

1%

Summe langfristige 2.143 13,4- 2.736 14,8- -21,-

Vermögenswerte % % 7%

Kurzfristige

Vermögenswerte

Vorräte (16) 9.427 58,7- 11.486 61,9- -17,-

% % 9%

Forderungen aus

Lieferungen

und Leistungen (17) 1.875 11,7- 1.857 10,0- 1,0%

% %

Sonstige finanzielle (18) 208 1,3% 251 1,4% -17,-

Vermögenswerte 1%

Übrige Vermögenswerte (19) 752 4,7% 560 3,0% 34,3-

%

Zahlungsmittel (20) 1.644 10,2- 1.655 8,9% -0,7-

% %

Summe kurzfristige 13.906 86,6- 15.809 85,2- -12,-

Vermögenswerte % % 0%

Summe Aktiva 16.049 100% 18.545 100% -13,-

5%

Konzern-Bilanz

zum 31. Dezember 2025 und 2024

P A S S I V A

31.12.2025 31.12.2024 YoY

TEUR | % der Zif- in %

Bilanzsumme fer

Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital 5.927 36,9% 5.927 32,0% 0,0%

Kapitalrücklage 35.691 222,4- 35.654 192,3- 0,1%

% %

Kumulierte Verluste -40.282 -251,- -37.340 -201,- -7,9%

0% 3%

Rücklage für -38 -0,2% -141 -0,8% -73,0-

Währungsumrechnung %

Summe Eigenkapital (21) 1.298 8,1% 4.100 22,1% -68,3-

%

Den Aktionären der 1.298 8,1% 4.100 22,1% -68,3-

elumeo SE zuzuordnen %

Langfristige Schulden

Finanzverbindlichkei- (23) 392 2,4% 392 2,1% 0,0%

ten

Leasingverbindlichkei- (13) 813 5,1% 881 4,7% -7,7%

ten

Rückstellungen (26) 0 0,0% 130 0,7% -100,-

0%

Übrige (28) 31 0,2% 25 0,1% 24,0%

Verbindlichkeiten

Summe langfristige 1.236 7,7% 1.427 7,7% -13,4-

Schulden %

Kurzfristige Schulden

Finanzverbindlichkei- (23) 1.542 9,6% 1.376 7,4% 12,1%

ten

Leasingverbindlichkei- (15) 458 2,9% 533 2,9% -14,1-

ten %

Rückstellungen (26) 975 6,1% 406 2,2% 140,1-

%

Verbindlichkeiten aus

Lieferungen

und Leistungen 9.121 56,8% 8.663 46,7% 5,3%

Erhaltene Anzahlungen (25) 110 0,7% 64 0,3% 72,0%

Steuerverbindlichkei- (27) 140 0,9% 145 0,8% -3,5%

ten

Sonstige finanzielle (24) 304 1,9% 446 2,4% -31,8-

Verbindlichkeiten %

Übrige (28) 865 5,4% 1.385 7,5% -37,5-

Verbindlichkeiten %

Summe kurzfristige 13.514 84,2% 13.018 70,2% 3,8%

Schulden

Summe Passiva 16.049 100,0- 18.545 100% -13,5-

% %

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2025

TEUR Ge- Kapi- Kumu- Rücklage Summe

zeich-- tal-rü- lierte für Eigen-

netes cklage Verlus- Währungs- kapi-

Kapital te -umrech- tal

nung

Stand 1. Januar 2025 5.927 35.654 -37.34- -141 4.100

0

Anteilsbasierte Vergütungen 37 37

mit Ausgleich durch

Eigenkapitalinstrumente

Ergebnis nach -2.941 -2.941

Ertragssteuern aus

fortzuführenden und

aufgegebenen

Geschäftsbereichen

Sonstiges Ergebnis 103 103

Konzern-Gesamtergebnis -2.941 103 -2.838

Stand 31. Dezember 2025 5.927 35.691 -40.28- -38 1.298

2

für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024

TEUR Ge- Kapi- Kumu- Rücklage Summe

zeich-- tal-rü- lierte für Eigen-

netes cklage Verlus- Währungs- kapi-

Kapital te -umrech- tal

nung

Stand 1. Januar 2024 5.677 35.342 -32.91- -32 8.069

8

Kapitalerhöhung 250 250 500

Anteilsbasierte Vergütungen 62 62

mit Ausgleich durch

Eigenkapitalinstrumente

Ergebnis nach -4.422 -4.422

Ertragssteuern aus

fortzuführenden und

aufgegebenen

Geschäftsbereichen

Sonstiges Ergebnis -109 -109

Konzern-Gesamtergebnis -4.422 -109 -4.531

Stand 31. Dezember 2024 5.927 35.654 -37.34- -141 4.100

0

Konzern-Kapitalflussrechnung

für die Geschäftsjahre vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2025 und 2024

TEUR Ziffer 01.01.- 01.01.- Verä-

--31.1- -31.12- nde-

2.2025 .2024 rung

Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern -2.500 -3.280 780

(EBIT) aus fortzuführenden

Geschäftsbereichen

Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern 155 0 155

(EBIT) aus aufgegebenen

Geschäftsbereichen

Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern -2.345 -3.280 935

(EBIT)

Abschreibungen auf Gegenstände des (13),(14) 128 256 -128

Anlagevermögens

Abschreibungen auf Vermögenswerte aus (15) 473 485 -12

Nutzungsrechten

Zunahme/Abnahme der Rückstellungen (26) 439 4 435

Gezahlte Ertragsteuern (8) -16 -144 128

Anteilsbasierte Vergütungen (22) 37 62 -25

Sonstige zahlungsunwirksame 78 1 76

Aufwendungen/Erträge

Abnahme/Zunahme der Vorräte und anderer 2.059 1.690 369

Aktiva, die nicht der Investitionsoder

Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind

Abnahme/Zunahme der Forderungen aus -179 964 -1.1-

Lieferungen und Leistungen sowie 43

sonstiger Aktiva

Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten -128 32 -160

aus Lieferungen und Leistungen sowie

sonstiger Passiva

Gezahlte Zinsen (7) -140 -200 60

Cashflow aus der betrieblichen (29) 405 -128 533

Tätigkeit

Auszahlungen für den Erwerb (13) 0 -7 7

immaterieller Vermögenswerte

Auszahlungen für den Erwerb von (14) -28 -72 44

Sachanlagen

Cashflow aus der Investitionstätigkeit (29) -28 -79 51

Einzahlungen aus (21) 0 500 -500

Eigenkapitalzuführungen

Einzahlungen aus der Aufnahme von (23) 96 657 -561

Finanzverbindlichkeiten

Auszahlungen für die Tilgung von (15) -484 -571 87

Leasingverbindlichkeiten

Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (29) -388 586 -974

Zahlungswirksame Veränderungen des -11 378

Finanzmittelfonds

Wechselkursbedingte Veränderung des 0 -64

Finanzmittelfonds

Finanzmittelfonds am Anfang der (20) 1.655 1.341

Berichtsperiode

Finanzmittelfonds am Ende der (20) 1.644 1.655

Berichtsperiode

Inhaltsverzeichnis

A. Informationen zum

elumeo-Konzern..............................................................................................................................

B. Grundlagen des

Konzernabschlusses..............................................................................................................................

C. Geänderte Standards und Interpretationen des

IASB...............................................................................................

D. Grundsätze der

Konsolidierung........................................................................................................................................

Konsolidierungskreis............................................................................................................................................................

Stichtag des

Konzernabschlusses........................................................................................................................................

Bilanzierungs- und

Bewertungsgrundsätze.......................................................................................................................

Schuldenkonsolidierung

Entkonsolidierung

Erfolgskonsolidierung

Funktionale Währung, Berichtswährung und

Währungsumrechnung.........................................................................

E. Bilanzierungs- und

Bewertungsmethoden.....................................................................................................................

Klassifizierung in kurzfristige und langfristige Vermögenswerte und

Schulden..........................................................

Immaterielle

Vermögenswerte............................................................................................................................................

Sachanlagen..........................................................................................................................................................................

Abschreibungen und Wertminderungen von immateriellen Vermögenswerten,

Sachanlagen..................................

Leasingverhältnisse - Konzern als

Leasingnehmer..........................................................................................................

Laufende und latente

Ertragsteuern..................................................................................................................................

Latente

Steuern....................................................................................................................................................................

Vorräte...................................................................................................................................................................................

Finanzinstrumente...............................................................................................................................................................

Gezeichnetes

Kapital...........................................................................................................................................................

Leistungen an

Arbeitnehmer..............................................................................................................................................

Rückstellungen.....................................................................................................................................................................

Eventualverbindlichkeiten, Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle

Verpflichtungen....................................

Segmentberichterstattung...................................................................................................................................................

Ertrags- und

Aufwandsrealisierung...................................................................................................................................

Erwartete

Retouren..............................................................................................................................................................

F. Wesentliche Ermessensentscheidungen, Schätzungen und

Annahmen...............................................................

G. Erläuterungen zur

Konzern-Gesamtergebnisrechnung..............................................................................................

(1)

Umsatzerlöse..............................................................................................................................................................

(2)

Umsatzkosten.............................................................................................................................................................

(3)

Vertriebskosten..........................................................................................................................................................

(4)

Verwaltungskosten....................................................................................................................................................

(5) Sonstige betriebliche

Erträge....................................................................................................................................

(6) Sonstige betriebliche

Aufwendungen.....................................................................................................................

(7)

Finanzergebnis...........................................................................................................................................................

(8) Steuern vom Einkommen und vom

Ertrag..............................................................................................................

(9) Personalaufwendungen und Aufwendungen aus anteilsbasierten

Vergütungen..............................................

(10)

Abschreibungen.........................................................................................................................................................

(11) Ergebnis je

Aktie........................................................................................................................................................

(12) Ergebnis aus aufgegebenen

Geschäftsbereichen....................................................................................................

.Erläuterungen zur

Konzern-Bilanz..........................................................................................................................................

(13) Immaterielle

Vermögenswerte.................................................................................................................................

(14)

Sachanlagen................................................................................................................................................................

(15) Vermögenswerte aus Nutzungsrechten und

Leasingverbindlichkeiten..............................................................

(16)

Vorräte........................................................................................................................................................................

(17) Forderungen aus Lieferungen und

Leistungen......................................................................................................

(18) Sonstige finanzielle

Vermögenswerte......................................................................................................................

(19) Übrige

Vermögenswerte...........................................................................................................................................

(20)

Zahlungsmittel...........................................................................................................................................................

(21)

Eigenkapital................................................................................................................................................................

(22) Anteilsbasierte Vergütungen mit Ausgleich durch eigene

Eigenkapitalinstrumente........................................

(23)

Finanzverbindlichkeiten...........................................................................................................................................

(24) Sonstige finanzielle

Verbindlichkeiten....................................................................................................................

(25) Erhaltene

Anzahlungen............................................................................................................................................

(26)

Rückstellungen...........................................................................................................................................................

(27)

Steuerverbindlichkeiten............................................................................................................................................

(28) Übrige

Verbindlichkeiten.........................................................................................................................................

(29) Ergänzende Informationen zur

Konzern-Kapitalflussrechnung...........................................................................

(30) Latente

Steuern..........................................................................................................................................................

(31) Zusätzliche Angaben zu

Finanzinstrumenten........................................................................................................

H. Sonstige

Angaben.................................................................................................................................................................

Management von finanziellen

Risiken..............................................................................................................................

Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und

Eventualverbindlichkeiten..........................................................................

Ergänzende Erläuterungen nach

HGB.............................................................................................................................

Ereignisse nach dem

Bilanzstichtag...................................................................................................................................

Konzernanhang

A. Informationen zum elumeo-Konzern

Firma, Sitz, Gründung und Handelsregister des berichtenden

Mutterunternehmens

Die elumeo SE (nachfolgend auch "Gesellschaft" genannt) ist die

Muttergesellschaft des elumeo-Konzerns, Sitz der elumeo SE ist der

Erkelenzdamm 59/61 in 10999 Berlin, Deutschland.

Die Gesellschaft wird im Handelsregister Berlin-Charlottenburg in der

Abteilung B unter der Nr. 157 001 B geführt.

Die elumeo SE ist eine börsennotierte Gesellschaft in der Rechtsform einer

Europäischen Gesellschaft (Societas Europaea). Die Gesellschaft hat eine

monistische Leitungsstruktur mit dem Verwaltungsrat als Leitungs- und

Kontrollorgan.

Der Konzernabschluss wurde unter der Prämisse der Fortführung der

Geschäftstätigkeit aufgestellt.

Geschäftstätigkeit des elumeo-Konzerns

Der elumeo-Konzern ist in der Gestaltung, der Beschaffung und dem Vertrieb

von Schmuck, Juwelierwaren, Edelsteinen und verwandten Produkten über

Fernsehen und sonstige, insbesondere elektronische, Vertriebswege (Internet)

in den Hauptmärkten Deutschland und Italien tätig. Die maßgebliche

Vertriebsart sind interaktive Live-Angebote.

Genehmigung des Konzernabschlusses

Der Verwaltungsrat hat den Konzernabschluss am 11. Juni 2026 zur

Veröffentlichung genehmigt.

B. Grundlagen des Konzernabschlusses

Anwendung der IFRS

Der Konzernabschluss der elumeo SE für das zum 31. Dezember 2025 endende

Geschäftsjahr (im Folgenden auch "Konzernabschluss 2025") wurde entsprechend

der International Financial Reporting Standards, wie sie in der Europäischen

Union anzuwenden sind ("IFRS"), erstellt. Darüber hinaus wurden die

Vorschriften des § 315a Abs. 1 HGB berücksichtigt.

Der Konzernabschluss berücksichtigt alle IFRS, die am Berichtsstichtag

verabschiedet sind und deren Anwendung in der Europäischen Union

verpflichtend ist.

Allgemeine Angaben

Der Konzernabschluss umfasst die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und

Konzern-Gesamtergebnisrechnung, die Konzern-Bilanz, die

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung und die

Konzern-Kapitalflussrechnung. Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgt

grundsätzlich auf der Basis einer Bilanzierung der Vermögenswerte und

Schulden zu fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Die

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren

aufgestellt. Die Konzern-Bilanz gliedert die Vermögenswerte und Schulden

entsprechend ihrer Fristigkeiten in kurzfristige oder langfristige

Bestandteile.

Der Konzernabschluss wird in Euro ("EUR") erstellt. Die Angaben erfolgen in

Tausend Euro ("TEUR") bzw. Millionen Euro ("EUR Mio."). Aus

rechentechnischen Gründen können in Tabellen und bei Textverweisen

Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten

(Geldeinheiten, Prozent, usw.) auftreten.

C. Geänderte Standards und Interpretationen des IASB

Anzuwendendes Regelwerk

Grundlage der Rechnungslegung nach IFRS sind die Vorschriften der am

Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union (EU) anerkannten

International Financial Reporting Standards (IFRS) des International

Accounting Standards Board (IASB), London (Vereinigtes Königreich), den

Interpretationen (IFRIC) des IFRS Interpretations Committee (IFRS IC) bzw.

den seitens des Standing Interpretations Committee (SIC) verlautbarten

Interpretationen.

Herausgegebene, anzuwendende Rechnungslegungsvorschriften des IASB

Standards, Interpretationen und Änderungen des IAS/IFRS, die erstmalig im

Geschäftsjahr 2025 verpflichtend anzuwenden sind, werden nachfolgend mit

ihren Auswirkungen auf den elumeo-Konzern dargestellt.

IFRS-S- Thema Zeitpunkt des Übernahme

tan- Inkrafttretens durch die

dard nach dem IASB EU-Kommissi-

on

Ände- Auswirkungen von 01/01/2025 12.

rungen Wechselkursänderungen - Mangel der November

an IAS Umtauschbarkeit (veröffentlicht am 2024

21 15. August 2023)

Bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Konzernabschlusses vom IASB

verabschiedete und bereits teilweise von der Europäischen Union übernommene

Standards, die aber erst für Geschäftsjahre beginnend am oder nach dem 1.

Januar 2026 verpflichtend anzuwendenden sind und die für die elumeo SE

praktische Relevanz haben, werden nachfolgend dargestellt.

IFRS-Stan- Thema Zeitpunkt Übernahme

dard des durch die

Inkraft- EU-Kommis-

tretens sion

nach dem

IASB

Änderungen Finanzinstrumente - Änderung an der 01/01/202- In

an IFRS 9 Klassifizierung und Bewertung von 6 Erwartung

und IFRS 7 Finanzinstrumenten (veröffentlicht am des

30.5.2024) Endorse-

ments

durch die

EU

Jährliche Jährliche Verbesserungen verschiedener 01/01/202- In

Verbesse- Standards (IFRS 1, IFRS 7, IFRS 9, 6 Erwartung

rungen an IFRS 10, IAS 7) (veröffentlicht am 18. des

den IFRS Juli 2024) an IFRS Endorse-

Band 11 ments

durch die

EU

IFRS 18 Darstellung und Angaben im Abschluss - 01/01/202- In

Anforderungen an die Darstellung und 7 Erwartung

Offenlegung von Informationen in des

Abschlüssen (veröffentlicht am 9. Endorse-

April 2024) ments

durch die

EU

IFRS 19 Tochterunternehmen ohne öffentliche 01/01/202- In

Rechenschaftspflicht: Angaben - 7 Erwartung

Spezifizierung von Angabevorschriften des

für bestimmte Tochterunternehmen Endorse-

(veröffentlicht am 9.Mai 2024) ments

durch die

EU

IFRS 18 "Darstellung und Angaben im Abschluss" ersetzt ab dem 1. Januar 2027

IAS 1. Der Standard führt neue Kategorien und Zwischensummen in der Gewinn-

und Verlustrechnung (operativ, investiv, finanzierend) sowie erweiterte

Angabepflichten ein. Der Konzern erwartet im Wesentlichen Auswirkungen auf

die Darstellung und den Ausweis in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung sowie

zusätzliche Anhangangaben; Auswirkungen auf Ansatz und Bewertung werden

nicht erwartet. IFRS 18 ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am

oder nach dem 1. Januar 2027 beginnen und wird rückwirkend angewendet

werden. Von der Möglichkeit einer vorzeitigen Anwendung wird die elumeo SE

keinen Gebrauch machen.

Der Konzern analysiert derzeitig die Auswirkungen der Änderungen auf die

primären Abschlussbestandteile sowie die Anhangsangaben. Auf Basis der

bisherigen Einschätzung werden insbesondere folgende Auswirkungen erwartet:

* Änderung des Detaillierungsgrads der Konzern- Gewinn- und

Verlustrechnung sowie die Zusammenfassung der dargestellten Positionen.

* Aggregation und Disaggregation: Zusammenfassung von Posten, die

gemeinsame Merkmale aufweisen und derselben Kategorie zugeordnet sind

und Aufgliederung von Posten in Bestandteile, die unterschiedliche

Merkmale aufweisen.

* Es ergeben sich zusätzliche Angabepflichten zu den vom Management

festgelegten Erfolgskennzahlen (sogennante Management-defined

Performance Measures).

D. Grundsätze der Konsolidierung

Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2025 umfasst grundsätzlich die

Abschlüsse des Mutterunternehmens elumeo SE und der von der Gesellschaft

direkt oder mittelbar beherrschten Tochtergesellschaften. Die elumeo SE

beherrscht ein Beteiligungsunternehmen gemäß IFRS 10 Konzernabschlüsse nur

dann, wenn sie alle nachfolgenden Eigenschaften besitzt:

* die Verfügungsgewalt über das Beteiligungsunternehmen (d. h. die

Gesellschaft verfügt über bestehende Rechte, die ihr die Möglichkeit

einräumen, die maßgeblichen Tätigkeiten des Beteiligungsunternehmens zu

bestimmen),

* eine Risikobelastung in Form oder ein Anrecht auf schwankende(r)

Renditen aus ihrem Engagement mit dem Beteiligungsunternehmen und

* die Fähigkeit, ihre Verfügungsgewalt über das Beteiligungsunternehmen

dergestalt zu nutzen, dass dadurch das Ergebnis des

Beteiligungsunternehmens der Höhe nach beeinflusst wird.

Von Beherrschung ist regelmäßig auszugehen, wenn eine Stimmrechtsmehrheit

vorliegt. Um diese Annahme zu stützen oder wenn die elumeo SE weniger als

die Mehrheit der Stimmrechte oder vergleichbarer Rechte eines

Beteiligungsunternehmens besitzt, bezieht die Gesellschaft alle relevanten

Sachverhalte und Umstände ein, um zu beurteilen, ob sie ein

Beteiligungsunternehmen beherrscht, darunter:

* die Stimmrechte und die potenziellen Stimmrechte der Gesellschaft,

* die vertraglichen Vereinbarungen mit den übrigen Stimmrechtsinhabern des

Beteiligungsunternehmens und

* Rechte, die sich aus anderen vertraglichen Vereinbarungen ergeben.

Sofern neue Sachverhalte und Umstände darauf hinweisen, dass hinsichtlich

eines oder mehrerer Merkmale der Beherrschung Änderungen eingetreten sind,

so beurteilt die Gesellschaft erneut, ob sie Beherrschung über das

Beteiligungsunternehmen ausübt oder nicht. Die Konsolidierung eines

Beteiligungsunternehmens beginnt, wenn die elumeo SE die Beherrschung über

das Beteiligungsunternehmen erlangt, und endet, wenn die elumeo SE die

Beherrschung über das Beteiligungsunternehmen verliert. Vermögenswerte,

Schulden, Erträge und Aufwendungen eines Beteiligungsunternehmens, welches

im Laufe eines Geschäftsjahres erworben oder veräußert wurde, sind im

Konzernabschluss ab dem Tag, an dem die elumeo SE die Beherrschung über das

Beteiligungsunternehmen erlangte, bis zum Tag, an dem die Beherrschung über

das Beteiligungsunternehmen endete, enthalten.

Eine Veränderung der Beteiligungsverhältnisse an einem

Beteiligungsunternehmen ohne Verlust der Beherrschung wird als

Eigenkapitaltransaktion erfasst.

Sofern die Gesellschaft die Beherrschung über ein Beteiligungsunternehmen

verliert, werden die entsprechenden Vermögenswerte (einschließlich eines

Geschäfts- oder Firmenwertes), die Schulden, die Minderheitenanteile und

andere Eigenkapitalbestandteile (einschließlich der auf das

Beteiligungsunternehmen entfallenden Rücklagen aus

Währungsumrechnungsdifferenzen) entkonsolidiert, wobei ein sich ergebender

Gewinn oder Verlust als Entkonsolidierungserfolg in der Konzern-Gewinn- und

Verlustrechnung erfasst wird. Jeder gegebenenfalls im elumeo-Konzern

verbleibende (Minderheiten-)Anteil wird zum beizulegenden Zeitwert neu

bewertet. Bisher im Rahmen der Schuldenkonsolidierung eliminierte

konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten aus dem Verhältnis zu einem

Beteiligungsunternehmen werden in der Konzern-Bilanz angesetzt.

In den Konsolidierungskreis zum 31.12.2025 sind unverändert zum Vorjahr

neben der elumeo SE als Holding folgende Gesellschaften einbezogen, an denen

die elumeo SE im Geschäftsjahr 2025, direkt oder mittelbar über

zwischengeschaltete Tochtergesellschaften, 100% der Geschäftsanteile hielt:

Gesellschaft Sitz

Juwelo Deutschland GmbH Berlin

jooli.com GmbH Berlin

jooli marketplace India Pvt. Ltd. Jaipur

Juwelo USA, Inc. Wilmington

Silverline Distribution Ltd. Hongkong

Wir verweisen zusätzlich auf die Ausführungen zum Anteilsbesitz "Ergänzende

Erläuterungen nach HGB" unter Punkt I.

Stichtag des Konzernabschlusses

Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2025 umfasst die Berichtsperiode

vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2025 ("Geschäftsjahr", "Berichtsjahr"

oder "Berichtsperiode"). Die Veränderungen im Vorjahresvergleich werden als

Jahr zu Jahr ("YoY") bezeichnet. Bis auf die jooli marketplace Pvt. Ltd.

haben sämtliche in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften ein dem

Kalenderjahr identisches Geschäftsjahr. Das Geschäftsjahr der jooli

marketplace Pvt. Ltd. beginnt am 01. April und endet am 31. März. Zum 31.

Dezember 2025 wurde für die jooli marketplace Pvt. Ltd ein Zwischenabschluss

erstellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften sind

nach den einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des

Mutterunternehmens aufgestellt.

Schuldenkonsolidierung

Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung werden konzerninterne Forderungen und

konzerninterne Verbindlichkeiten aufgerechnet. Aufrechnungsdifferenzen

werden, soweit sie in der Berichtsperiode entstanden sind, erfolgswirksam in

der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Entkonsolidierung

Tochterunternehmen werden ab dem Zeitpunkt entkonsolidiert, an dem die

Beherrschung durch den Konzern endet.

Erfolgskonsolidierung

Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Im Rahmen der Erfolgskonsolidierung werden konzerninterne Erträge und

Aufwendungen verrechnet und Zwischenergebnisse eliminiert.

Aufrechnungsdifferenzen werden, soweit sie in der Berichtsperiode entstanden

sind, erfolgswirksam in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Zwischengewinneliminierung

Nach IFRS 10 sind konzernintern erwirtschafteten Gewinne im Konzern erst

dann erfolgswirksam zu berücksichtigen sind, wenn Empfänger der Lieferung

konzernfremde Dritte (Endkunden) sind. In der Folge sind die nicht

realisierten Zwischengewinne aus konzerninternen Lieferungen zu eliminieren.

Funktionale Währung, Berichtswährung und Währungsumrechnung

Die Währungsumrechnung erfolgt auf Grundlage des Konzepts der funktionalen

Währung gemäß IAS 21 Auswirkungen von Wechselkursänderungen nach der

modifizierten Stichtagsmethode. Die Währung des primären Wirtschaftsumfelds,

in dem ein Unternehmen tätig ist und in dem es hauptsächlich Zahlungsmittel

erwirtschaftet bzw. verwendet, wird als dessen funktionale Währung

bezeichnet. Die funktionale Währung des Mutterunternehmens elumeo SE ist der

Euro (EUR). Der Konzernabschluss wird in EUR als Berichtswährung

aufgestellt.

Fremdwährungstransaktionen werden von den Konzernunternehmen zunächst zu dem

am Tag des Geschäftsvorfalls jeweils gültigen Kassakurs in ihre funktionale

Währung umgerechnet. Monetäre Vermögenswerte und Schulden in Fremdwährung

werden zu jedem Stichtag unter Verwendung des Stichtagskassakurses in die

funktionale Währung umgerechnet. Alle Umrechnungsdifferenzen werden

erfolgswirksam in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Aufwendungen und Erträge werden grundsätzlich in saldierter Form unter den

sonstigen betrieblichen Erträgen beziehungsweise sonstigen betrieblichen

Aufwendungen ausgewiesen.

Die Vermögenswerte und Schulden von Tochtergesellschaften, deren Abschlüsse

in einer anderen funktionalen Währung als dem EUR aufgestellt sind, werden

zum Berichtsstichtag zum Wechselkurs am Berichtsstichtag in EUR umgerechnet.

Erträge und Aufwendungen in der Ergebnisrechnung werden zum Berichtsstichtag

mit dem gewichteten Durchschnittskurs der Berichtsperiode umgerechnet. Das

Eigenkapital der Tochtergesellschaften wird zum jeweiligen historischen

Wechselkurs umgerechnet. Die Währungsumrechnungsdifferenzen aus der

Umrechnung der in ausländischer Währung erstellten Abschlüsse werden im

sonstigen Ergebnis erfasst, eine Umgliederung in die Gewinn- und

Verlustrechnung erfolgt bei Abgang oder teilweisem Abgang des betreffenden

ausländischen Geschäftsbetriebs Sie werden in der Rücklage für

Währungsumrechnung im Eigenkapital ausgewiesen.

E. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Klassifizierung in kurzfristige und langfristige Vermögenswerte und Schulden

Der elumeo-Konzern gliedert seine Vermögenswerte und Schulden in der

Konzern-Bilanz in kurzfristige und langfristige Vermögenswerte und Schulden.

Ein Vermögenswert wird als kurzfristig eingestuft, wenn dieser primär zu

Handelszwecken gehalten oder seine Realisierung innerhalb von zwölf Monaten

nach dem Berichtsstichtag beziehungsweise innerhalb des normalen

Geschäftszyklus erwartet wird.

Eine Verbindlichkeit ist als kurzfristig einzustufen, wenn die Erfüllung der

Schuld innerhalb von zwölf Monaten nach dem Berichtsstichtag erwartet wird

oder der elumeo-Konzern kein uneingeschränktes Recht hat, die Erfüllung der

Verbindlichkeit um mindestens zwölf Monate nach dem Bilanzstichtag zu

verschieben.

Alle anderen Vermögenswerte und Schulden werden als langfristig eingestuft.

Latente Steueransprüche und -schulden werden grundsätzlich als langfristige

Vermögenswerte bzw. Schulden ausgewiesen.

Immaterielle Vermögenswerte

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte mit einer zeitlich

begrenzter Nutzungsdauer werden zu Anschaffungskosten vermindert um

planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden über

die voraussichtliche betriebliche Nutzungsdauer vorgenommen.

Sachanlagen

Technische Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung

werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige

lineare Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden über die

voraussichtliche betriebliche Nutzungsdauer vorgenommen.

Einbauten in gemietete Gebäude werden zu Anschaffungs- bzw.

Herstellungskosten aktiviert und über die Restlaufzeiten der zugrunde

liegenden Mietverträge unter Berücksichtigung von Verlängerungsoptionen

oder, sofern zutreffend, über die kürzere betriebliche Nutzungsdauer

abgeschrieben.

Abschreibungen und Wertminderungen von immateriellen Vermögenswerten,

Sachanlagen

Abschreibungsdauern und -methoden

Die Abschreibungen werden grundsätzlich, basierend auf den

betriebsspezifischen Einschätzungen, planmäßig linear über folgende

betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern vorgenommen:

Nutzungsdauer Jahre

Immaterielle Vermögenswerte 1-15

Einbauten in gemietete Gebäude 10

Technische Anlagen und Maschinen 5-15

Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-10

Die Abschreibungsdauer/-methode der Vermögenswerte mit einer bestimmten

Nutzungsdauer wird mindestens zum Ende jeder Berichtsperiode überprüft und

bei Bedarf prospektiv angepasst.

Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte werden entweder infolge eines

Abgangs ausgebucht oder dann, wenn aus der weiteren Nutzung oder Veräußerung

des Vermögenswertes kein wirtschaftlicher Nutzen erwartet wird. Ein Gewinn

oder Verlust aus dem Abgang eines Vermögenswertes wird als Differenz

zwischen dem Nettoveräußerungserlös und dem Restbuchwert des Vermögenswerts

ermittelt und in der Berichtsperiode, in der der Vermögenswert ausgebucht

wird, erfolgswirksam in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Wertminderungstest

Der elumeo-Konzern überprüft an jedem Berichtsstichtag, ob Anhaltspunkte für

eine Wertminderung (Wertminderungsindikatoren) für in der Konzern-Bilanz

ausgewiesene nicht finanzielle Vermögenswerte oder einzelne

zahlungsmittelgenerierende Einheiten vorliegen. Sind solche

Wertminderungsindikatoren erkennbar bzw. ist eine jährliche Überprüfung

vorgeschrieben, wird ein Wertminderungstest durchgeführt. Sofern ein

Vermögenswert oder eine zahlungsmittelgenerierende Einheit wertgemindert

ist, werden aufwandswirksame Wertminderungen erfasst. Als

zahlungsmittelgenerierende Einheiten des elumeo-Konzerns gelten

grundsätzlich alle rechtlich selbständigen Konzerngesellschaften.

Um die Höhe des entsprechenden Wertminderungsaufwands zu bestimmen, wird der

erzielbare Betrag des Vermögenswertes ermittelt. Der erzielbare Betrag ist

der höhere Betrag aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten

und dem Nutzungswert eines Vermögenswertes oder einer

zahlungsmittelgenerierenden Einheit.

Als beizulegender Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten wird der Betrag

bezeichnet, der durch den Verkauf eines Vermögenswertes in einer Transaktion

zu Marktbedingungen zwischen sachverständigen vertragswilligen Parteien

erzielt werden könnte. Die Bestimmung des Nutzungswertes erfolgt anhand der

erwarteten abgezinsten zukünftigen Zahlungsmittelzuflüsse. Dabei wird ein

marktgerechter Zinssatz vor Steuern, der die Risiken des Vermögenswertes

widerspiegelt, die sich noch nicht in den geschätzten zukünftigen

Zahlungsmittelzuflüssen niederschlagen, zugrunde gelegt.

Wird der erzielbare Betrag eines Vermögenswertes oder einer

zahlungsmittelgenerierenden Einheit niedriger als sein Buchwert

eingeschätzt, wird dieser auf den erzielbaren Betrag abgeschrieben. Der

Wertminderungsaufwand wird sofort ergebniswirksam erfasst. Bei einer

Wertaufholung in einer Folgeperiode wird der Buchwert des Vermögenswertes

entsprechend dem festgestellten erzielbaren Betrag angepasst. Die

Wertaufholungsobergrenze wird durch die Höhe der fortgeführten Anschaffungs-

und Herstellungskosten bestimmt, die sich ergeben, wenn keine Wertminderung

in den Vorperioden erfasst worden wäre. Die Wertaufholung wird sofort

erfolgswirksam erfasst.

Leasingverhältnisse - Konzern als Leasingnehmer

Leasingverhältnisse werden beim Leasingnehmer ab dem Zeitpunkt, zu dem ein

Leasingobjekt zur Nutzung zur Verfügung steht, als Nutzungsrecht am

Leasingobjekt und Leasingverbindlichkeit bilanziert. Ausgenommen hiervon

sind kurzfristige Leasingverhältnisse (d. h. Leasingverhältnisse mit einer

Leasinglaufzeit von bis zu zwölf Monaten) sowie Leasingverhältnisse, bei

denen der zugrunde liegende Vermögenswert von geringem Wert ist.

Die Anschaffungskosten eines Nutzungsrechts ergeben sich aus dem Barwert der

zukünftigen Leasingzahlungen, der anfänglichen direkten Vertragskosten sowie

der geschätzten Kosten für den Abbau bzw. die Wiederherstellung des

Leasingobjekts. Das Nutzungsrecht wird linear über den kürzeren Zeitraum aus

Nutzungsdauer und erwarteter Laufzeit des Leasingvertrags abgeschrieben.

Bei erstmaliger Erfassung wird die Leasingverbindlichkeit mit dem Barwert

der künftigen Leasingzahlungen angesetzt; die Folgebewertung erfolgt zu

fortgeführten Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der

Effektivzinsmethode. Das Nutzungsrecht wird bei erstmaliger Erfassung in

Höhe der Leasingverbindlichkeit angesetzt, ggf. erhöht um anfängliche

direkte Kosten, und anschließend über den Zeitraum des Leasingvertrages

abgeschrieben. Die Leasinglaufzeit basiert auf der unkündbaren Grundlaufzeit

eines Leasingverhältnisses unter Einbeziehung von Verlängerungs- und

Kündigungsoptionen des Leasingnehmers, sofern hinreichend sicher ist, dass

diese Optionen künftig ausgeübt werden. Zinsaufwendungen für

Leasingverbindlichkeiten werden im Finanzergebnis erfasst. Sie werden zudem

in den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit einbezogen, während

Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten als separater

Posten des Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit dargestellt werden.

Laufende und latente Ertragsteuern

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag der Berichtsperiode setzten sich

aus laufenden und latenten Steuern zusammen. Steuern werden in der

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, es sei denn, sie beziehen sich

auf Posten, die unmittelbar im Eigenkapital oder im sonstigen Ergebnis

erfasst wurden. Ertragsteuern, die sich auf Posten beziehen, die direkt im

Eigenkapital verbucht werden, werden direkt im Eigenkapital oder im

sonstigen Ergebnis innerhalb der Konzern-Gesamtergebnisrechnung erfasst.

Latente Steuern

Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt unter Anwendung der

Liability-Methode auf Basis der Vorschriften des IAS 12 Ertragsteuern.

Latente Steuern werden aufgrund von temporären Differenzen (temporary

concept) zwischen im IFRS-Konzernabschluss angesetzten Buchwerten und den

Wertansätzen der Steuerbilanz gebildet, sofern diese Differenzen in der

Zukunft zu Steuerentlastungen oder Steuerbelastungen führen. Zur Bewertung

latenter Steuern werden die Steuersätze zukünftiger Jahre herangezogen,

soweit sie bereits gesetzlich festgeschrieben sind bzw. der

Gesetzgebungsprozess im Wesentlichen abgeschlossen ist.

Latente Steuerschulden werden für alle zu versteuernden temporären

Differenzen erfasst, mit Ausnahme von:

* latenten Steuerschulden aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder

Firmenwerts oder eines Vermögenswerts oder einer Schuld aus einem

Geschäftsvorfall, der kein Unternehmenszusammenschluss ist und der zum

Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls weder das

Periodenergebnis nach IFRS noch das zu versteuernde Ergebnis

beeinflusst,

* latenten Steuerschulden aus zu versteuernden temporären Differenzen, die

im Zusammenhang mit Beteiligungen an Tochtergesellschaften stehen, wenn

der zeitliche Verlauf der Umkehrung der temporären Differenzen gesteuert

werden kann und es wahrscheinlich ist, dass sich die temporären

Unterschiede in absehbarer Zeit nicht umkehren werden.

Latente Steueransprüche werden für alle abzugsfähigen temporären

Unterschiede, noch nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge und nicht

genutzte Steuergutschriften in dem Maße erfasst, in dem es hinreichend

wahrscheinlich ist, dass ein zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird,

gegen welches die abzugsfähigen temporären Differenzen und die noch nicht

genutzten steuerlichen Verlustvorträge und Steuergutschriften verwendet

werden können, mit Ausnahme von:

* latenten Steueransprüchen aus abzugsfähigen temporären Differenzen, die

aus dem erstmaligen Ansatz eines Vermögenswerts oder einer Schuld aus

einem Geschäftsvorfall entstehen, der kein Unternehmenszusammenschluss

ist und der zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls weder das

Periodenergebnis nach IFRS noch das zu versteuernde Ergebnis

beeinflusst,

* latenten Steueransprüchen aus abzugsfähigen temporären Differenzen, die

im Zusammenhang mit Beteiligungen an Tochtergesellschaften stehen, wenn

es wahrscheinlich ist, dass sich die temporären Unterschiede in

absehbarer Zeit nicht umkehren werden oder kein ausreichendes zu

versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird, gegen das die

temporären Differenzen aufgerechnet werden können.

Der Buchwert der latenten Steueransprüche wird an jedem Berichtsstichtag

überprüft und in dem Umfang reduziert, in dem es nicht mehr wahrscheinlich

ist, dass zukünftig ein ausreichendes zu versteuerndes Ergebnis zur

Verfügung stehen wird, gegen welches der latente Steueranspruch verwendet

werden kann. Nicht angesetzte latente Steueransprüche werden an jedem

Berichtsstichtag überprüft und in dem Umfang angesetzt, in dem es

wahrscheinlich geworden ist, dass ein künftig zu versteuerndes Ergebnis die

Realisierung des latenten Steueranspruchs mit hinreichender

Wahrscheinlichkeit ermöglicht. Der Betrachtungszeitraum zur Bildung von

latenten Steuern auf Verlustvorträge betrug 3 Jahre (Im Vorjahr: 3 Jahre).

Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden werden miteinander

verrechnet, wenn der

elumeo-Konzern einen einklagbaren Anspruch zur Aufrechnung der tatsächlichen

Steuererstattungsansprüche gegen tatsächliche Steuerschulden hat und diese

sich auf Ertragsteuern des gleichen Steuersubjekts beziehen, die von der

gleichen Steuerbehörde erhoben werden.

Vorräte

Vorräte werden bei Zugang zu Anschaffungskosten angesetzt. Die

Anschaffungskosten werden auf Basis einer Einzelbewertung unter Verwendung

des gleitenden Durchschnittsverfahren ermittelt.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt grundsätzlich zum jeweils niedrigeren Wert

aus Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und Nettoveräußerungswert

angesetzt. Der Nettoveräußerungswert stellt dabei den voraussichtlich

erzielbaren Verkaufserlös abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden

Kosten dar. Wertminderungen auf den Nettoveräußerungswert erfolgen, sofern

zutreffend, für Bestände mit geringer Umschlagshäufigkeit bzw. auf Grundlage

der voraussichtlichen Absatzmöglichkeiten der betreffenden Produkte.

Finanzinstrumente

Allgemeine Angaben

Ein Finanzinstrument ist ein Vertrag, der gleichzeitig bei einem Unternehmen

zu einem finanziellen Vermögenswert und bei einem anderen Unternehmen zu

einer finanziellen Verbindlichkeit oder zu einem Eigenkapitalinstrument

führt. Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden in der

Konzern-Bilanz angesetzt, wenn der elumeo-Konzern Vertragspartei eines

Finanzinstruments wird. Finanzielle Vermögenswerte werden ausgebucht, wenn

die vertraglichen Rechte auf Zahlungen aus diesen finanziellen

Vermögenswerten auslaufen oder die finanziellen Vermögenswerte mit allen

wesentlichen Risiken und Chancen übertragen werden. Finanzielle

Verbindlichkeiten werden ausgebucht, wenn die vertraglichen Verpflichtungen

beglichen, aufgehoben oder ausgelaufen sind.

Finanzielle Vermögenswerte

Sämtliche finanziellen Vermögenswerte des elumeo-Konzerns sind der

Klassifizierungskategorie "Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet"

zugeordnet. Es handelt sind um nicht derivative finanzielle Vermögenswerte

mit festen oder bestimmbaren Zahlungen, die nicht an einem aktiven Markt

notiert sind. Beim erstmaligen Ansatz erfolgt die Bewertung zum

beizulegenden Zeitwert. Die angefallenen Transaktionskosten werden in die

Zugangsbewertung einbezogen. In der Folgezeit werden sie zu fortgeführten

Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode bilanziert.

Dieser Bewertungskategorie werden die Forderungen aus Lieferungen, die

Forderungen gegen nahestehende Unternehmen und Personen, die sonstigen

finanziellen Vermögenswerte sowie die Zahlungsmittel zugeordnet.

Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten

Der elumeo-Konzern bilanziert Wertberichtigungen für erwartete

Kreditverluste für finanzielle Vermögenswerte, die zu fortgeführten

Anschaffungskosten bewertet werden. Ein Wertminderungsverlust oder -gewinn

ist erfolgswirksam in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zu erfassen,

wenn der Vermögenswert wertgemindert wird.

Wertberichtigungen für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden

hierbei entsprechend eines vereinfachten Ansatzes stets in Höhe des über die

Laufzeit zu erwartenden Kreditverlusts am Bilanzstichtag bewertet, die mit

Hilfe von vertriebskanal- und länderspezifischen Wertberichtigungssätzen auf

Basis von historischen Ausfallquoten und weiteren wertbeeinflussenden

Faktoren ermittelt werden. Für alle anderen finanziellen Vermögenswerte, bei

denen sich seit dem erstmaligen Ansatz das Kreditrisiko nicht signifikant

erhöht hat, wird der erwartete Kreditverlust angesetzt, der innerhalb der

nächsten 12 Monate zu erwarten ist. Für Finanzinstrumente, bei denen es zu

einer signifikanten Erhöhung des Kreditrisikos gekommen ist, wird die

Risikofürsorge in Höhe der über die Restlaufzeit erwarteten Kreditausfälle

ermittelt.

Finanzielle Vermögenswerte werden weiterhin im Rahmen von

Einzelwertberichtigungen ganz oder teilweise abgeschrieben, wenn nach

angemessener Beurteilung nicht mehr davon ausgegangen werden kann, dass eine

vollständige Realisierung möglich ist. Der Konzern führt hierzu eine

individuelle Einschätzung über den Zeitpunkt und die Höhe der Abschreibung

durch, basierend darauf, ob eine angemessene Erwartung an die Einziehung

vorliegt.

elumeo schätzt zu jeden Abschlussstichtag ein, ob finanzielle Vermögenswerte

zu fortgeführten Anschaffungskosten in der Bonität beeinträchtigt sind. Ein

finanzieller Vermögenswert ist in der Bonität beeinträchtigt, wenn ein

Ereignis oder mehrere Ereignisse mit nachteiligen Auswirkungen auf die

erwarteten zukünftigen Zahlungsströme des finanziellen Vermögenswerts

auftreten.

Indikatoren dafür, dass ein finanzieller Vermögenswert in der Bonität

beeinträchtig ist, umfassen unter anderem die folgenden beobachtbaren Daten:

* Zahlungsausfall eines Schuldners oder Anzeichen dafür, dass ein

Schuldner Insolvenz anmelden wird, oder

* Bedeutsame negative Änderungen im Zahlungsverhalten des Schuldners

Die Feststellung der beeinträchtigten Bonität erfolgt nicht automatisch bei

einer Überfälligkeit von mehr als 90 Tagen, sondern immer auf Basis der

individuellen Beurteilung durch das Kreditmanagement.

Forderungen werden einschließlich der damit verbundenen Wertberichtigung

ausgebucht, wenn sie einerseits als uneinbringlich eingestuft werden und

andererseits sämtliche Sicherheiten in Anspruch genommen und verwertet

wurden. Erhöht oder verringert sich die Höhe eines geschätzten

Wertminderungsaufwands in einer Folgeperiode aufgrund eines Ereignisses, das

nach der Erfassung der Wertminderung eintrat, wird der früher erfasste

Wertminderungsaufwand durch Anpassung des Wertberichtigungskontos

erfolgswirksam erhöht oder verringert. Wird eine ausgebuchte Forderung

aufgrund eines Ereignisses, das nach der Ausbuchung eintrat, später wieder

als einbringlich eingestuft, wird der entsprechende Betrag unmittelbar im

sonstigen betrieblichen Ergebnis erfasst.

Finanzielle Verbindlichkeiten

Finanzielle Verbindlichkeiten werden im Regelfall "Zu fortgeführten

Anschaffungskosten" bewertet. Diese werden bei der erstmaligen Erfassung zum

beizulegenden Zeitwert zuzüglich der direkt zurechenbaren Transaktionskosten

und in der Folge unter Verwendung der Effektivzinsmethode zu fortgeführten

Anschaffungskosten bewertet. Im elumeo-Konzern werden dieser Kategorie die

Finanzverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen,

kreditorischen Debitoren, Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden

Unternehmen und Personen und sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten

zugeordnet.

Finanzielle Verbindlichkeiten werden ausgebucht, sofern die Verpflichtung,

die der jeweiligen Verbindlichkeit zugrunde liegt, entweder erloschen,

aufgehoben oder bereits erfüllt ist.

Zusammengesetzte finanzielle Verbindlichkeiten

Bei dem von der Gesellschaft begebenen Wandeldarlehen handelt es sich um

hybrides Finanzinstrument, das aus einem Basisvertrag/Kassainstrument und

einem eingebetteten Derivat (Wandlungsrecht) zusammensetzt. Die spezifischen

Merkmale des eingebetteten Derivats führt dazu, dass die Wandelanleihe aus

einem als Fremdkapital zu klassifizierendes Kassainstrument und einer

ebenfalls als Fremdkapital zu klassifizierenden grundsätzlich

trennungspflichtigen derivativen Komponente besteht. Das als Fremdkapital zu

klassifizierendes Kassainstrument wird zu fortgeführten Anschaffungskosten

bewertet. Das eingebettete Derivat wird nach dem erstmaligen Ansatz

erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet

Saldierung von Finanzinstrumenten

Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden nur dann saldiert

und somit der Nettobetrag in der Konzern-Bilanz ausgewiesen, wenn:

* zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein Rechtsanspruch besteht, die erfassten

Beträge miteinander zu verrechnen und

* beabsichtigt ist, den Ausgleich auf Nettobasis oder gleichzeitig mit der

Realisierung des betreffenden Vermögenswerts herbeizuführen.

Bemessung des beizulegenden Zeitwerts

Bei der Bemessung des beizulegenden Zeitwerts wird im elumeo-Konzern

grundsätzlich davon ausgegangen, dass ein Geschäftsvorfall, in dessen Rahmen

der Verkauf eines Vermögenswerts oder die Übertragung einer Schuld erfolgt,

entweder stattfindet auf dem:

* Hauptmarkt für den Vermögenswert bzw. die Schuld oder

* vorteilhaftesten Markt für den Vermögenswert bzw. die Schuld, sofern

kein Hauptmarkt vorhanden ist.

Der beizulegende Zeitwert eines Vermögenswerts oder einer Schuld bemisst

sich anhand der Annahmen, die Marktteilnehmer bei der Preisbildung für den

Vermögenswert bzw. die Schuld zugrunde legen würden. Hierbei wird davon

ausgegangen, dass die Marktteilnehmer in ihrem besten wirtschaftlichen

Interesse handeln. Im Konzernabschluss wird der beizulegende Zeitwert für

die Bewertung bzw. die Angabepflichten grundsätzlich auf dieser Grundlage

ermittelt.

Der elumeo-Konzern wendet Bewertungsmethoden an, die unter den jeweiligen

Umständen sachgerecht sind und für die in hinreichendem Umfang Daten zur

Bemessung des beizulegenden Zeitwerts zur Verfügung stehen. Dabei sind

beobachtbare Eingangsparameter den nicht beobachtbaren Eingangsparametern

vorzuziehen.

Der beizulegende Zeitwert ist nicht immer als Marktpreis verfügbar.

Regelmäßig muss er auf Basis verschiedener Bewertungsparameter ermittelt

werden. Sämtliche Vermögenswerte und Schulden, für die der beizulegende

Zeitwert bestimmt wird, werden in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit und

Bedeutung beobachtbarer Eingangsparameter in die nachfolgend beschriebene

Bemessungshierarchie eingeordnet. Die Klassifizierung basiert auf dem

beobachtbaren Parameter der niedrigsten Stufe, der für die Bewertung zum

beizulegenden Zeitwert insgesamt wesentlich ist:

* Stufe 1: Eingangsparameter sind auf aktiven Märkten notierte

(unverändert übernommene) Preise für identische Vermögenswerte und

Schulden.

* Stufe 2: Bewertungsverfahren bei denen der niedrigste Eingangsparameter,

der sich wesentlich auf die Bewertung auswirkt, entweder direkt oder

indirekt beobachtbar ist.

* Stufe 3: Bewertungsverfahren bei denen der niedrigste Eingangsparameter,

der sich wesentlich auf die Bewertung auswirkt, nicht beobachtbar ist.

Sofern Vermögenswerte und Schulden im Konzernabschluss auf wiederkehrender

Basis zum beizulegenden Zeitwert erfasst werden, bestimmt der

elumeo-Konzern, ob Umgruppierungen zwischen den Stufen der Hierarchie

stattgefunden haben.

Zu den Berichtsstichtagen bewertet der elumeo-Konzern keine in den

Anwendungsbereich des IFRS 13 Bemessung des beizulegenden Zeitwerts

fallenden Vermögenswerte oder Schulden zu einem beizulegenden Zeitwert, der

wesentlich von deren Buchwert abweicht.

Gezeichnetes Kapital

Die der Ausgabe von Stammaktien unmittelbar zurechenbaren Kosten werden als

Abzug vom Eigenkapital erfasst.

Leistungen an Arbeitnehmer

Kurzfristig fällige Leistungen an Arbeitnehmer

Verpflichtungen aus kurzfristig fälligen Leistungen an Arbeitnehmer werden

als Aufwand erfasst, sofern die damit verbundene Arbeitsleistung erbracht

wird. Eine Schuld ist für den erwartungsgemäß zu zahlendem Betrag zu

erfassen, wenn der elumeo-Konzern gegenwärtig eine rechtliche oder faktische

Verpflichtung hat, diesen Betrag aufgrund einer vom Arbeitnehmer erbrachten

Arbeitsleistung zu zahlen und die Verpflichtung verlässlich geschätzt werden

kann.

Anteilsbasierte Vergütungen

Anteilsbasierte Vergütungen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente der

elumeo SE an Arbeitnehmer des Konzerns und an andere, die vergleichbare

Dienstleistungen erbringen, werden unter Anwendung eines geeigneten

Bewertungsmodells gemäß IFRS 2 zum beizulegenden Zeitwert des

Eigenkapitalinstruments am Tag der Gewährung bewertet. Der beizulegende

Zeitwert wird über denjenigen Zeitraum als Aufwand mit einer entsprechenden

Erhöhung des Eigenkapitals erfasst, in dem die Begünstigten einen

uneingeschränkten Anspruch auf die Vergütungszusage (Erdienungszeitraum)

erwerben. Der als Aufwand zu erfassende Betrag ist in der Folge so

anzupassen, dass die Anzahl der Zusagen widergespiegelt wird, für die die

entsprechenden Dienst- und nicht marktabhängigen Leistungsbedingungen

erwartungsgemäß erfüllt werden. Im Ergebnis basiert der als Aufwand erfasste

Betrag auf der Anzahl der Zusagen, die die entsprechenden Bedingungen am

Ende des Erdienungszeitraums erfüllen. Für anteilsbasierte Vergütungen mit

Ausübungsbedingungen, die Marktbedingungen sind (z. B. die Steigerung des

Aktienkurses) wird der beizulegende Zeitwert am Tag der Gewährung unter

Berücksichtigung dieser Bedingungen ermittelt.

Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses werden als

Aufwand erfasst, wenn der elumeo-Konzern Kosten für eine Umstrukturierung

erfasst oder das Angebot derartiger Leistungen nicht mehr zurückziehen kann.

Rückstellungen

Rückstellungen werden gemäß IAS 37 Rückstellungen, Eventualschulden und

Eventualforderungen gebildet, wenn der elumeo-Konzern eine gegenwärtige

(rechtliche und/oder faktische) Verpflichtung aufgrund eines vergangenen

Ereignisses hat, der Abfluss von Ressourcen mit wirtschaftlichem Nutzen zur

Erfüllung der Verpflichtung wahrscheinlich ist und darüber hinaus die Höhe

der Verpflichtung verlässlich geschätzt werden kann.

Die Rückstellungshöhe wird unter Berücksichtigung aller aus der

Verpflichtung erkennbaren Risiken bestmöglich geschätzt. Dabei wird

grundsätzlich von dem Erfüllungsbetrag mit der höchsten

Eintrittswahrscheinlichkeit ausgegangen. Langfristige Rückstellungen mit

einer Laufzeit von über einem Jahr werden, sofern wesentlich, auf den

Berichtsstichtag abgezinst.

Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern, die aus der Beendigung eines

Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber (Kündigung) aus

Restrukturierungs- oder sonstigen Maßnahmen resultieren, werden angesetzt,

sofern sie am Bilanzstichtag bereits vertraglich konkretisiert wurden bzw.

bei noch nicht ausgesprochenen Abfindungszahlungen bzw.

Vergütungsfortzahlungszusagen in Folge von Freistellung bereits konkret

absehbar sind.

Eventualverbindlichkeiten, Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle

Verpflichtungen

Eventualverbindlichkeiten stellen zum einen Verpflichtungen dar, deren

Existenz vom Eintreten eines oder mehrerer zukünftiger Ereignisse abhängt,

die nicht vollständig durch den elumeo-Konzern beeinflusst werden können.

Zum anderen fallen hierunter bestehende Verpflichtungen, für die zum

Bilanzstichtag nicht mit überwiegend hoher Wahrscheinlichkeit mit einem

Vermögensabfluss zu rechnen ist oder für die die Höhe des Vermögensabflusses

nicht hinreichend zuverlässig bestimmt werden kann.

Eventualverbindlichkeiten, Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle

Verpflichtungen sind nicht in der Konzern-Bilanz zu erfassen, sondern

separat im Konzernanhang zu erläutern.

Segmentberichterstattung

Die strategischen und operativen Standortfunktionen sind in Berlin

zusammengefasst. Die immateriellen Vermögenswerte, Sachanlagen sowie

Nutzungsrechte befinden sich dementsprechend in Deutschland. Der

elumeo-Konzern bündelt seine Geschäftstätigkeit entsprechend der internen

Steuerung in einem Segment, das dem fortzuführenden Bereich des

Konzernabschlusses entspricht.

Ertrags- und Aufwandsrealisierung

Die Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden werden nach IFRS 15 erfasst, wenn

die Verfügungsgewalt über die Güter oder Dienstleistungen auf den Kunden

übertragen wird. Die Erfassung erfolgt in Höhe der Gegenleistung, die der

Konzern im Austausch für diese Güter oder Dienstleistungen voraussichtlich

erhalten wird. Der Konzern ist grundsätzlich zu dem Schluss gekommen, dass

er bei seinen Umsatztransaktionen als Prinzipal auftritt, da er die

Verfügungsgewalt über die Güter oder Dienstleistungen innehat, bevor diese

auf den Kundenübergehen. Die Umsatzerlöse werden um Erlösschmälerungen

gemindert.

Die Ertragsrealisierung setzt darüber hinaus die Erfüllung der nachfolgenden

Ansatzkriterien voraus:

* Bei der Veräußerung von Waren an Kunden liegt die Leistungserbringung

grundsätzlich zu dem Zeitpunkt vor, an dem die Waren in das

wirtschaftliche Eigentum des Kunden übergegangen sind. Der

elumeo-Konzern erfasst die Umsätze unter der Annahme, dass die

Postlaufzeit bis zur Zustellung der Waren im Durchschnitt geschätzte

zwei Tage beträgt. Der Übergang des wirtschaftlichen Eigentums,

einschließlich der damit verbundenen maßgeblichen Risiken und Chancen,

ist dabei nicht an den Übergang des rechtlichen Eigentums gebunden.

* Sofern bei Produktverkäufen Rückgaberechte vereinbart sind, wird der

Umsatz nur dann realisiert, wenn entsprechende Erfahrungswerte

vorliegen. Auf Basis dieser Erfahrungswerte aus der Vergangenheit werden

die voraussichtlichen Rückgaben betragsmäßig geschätzt und

umsatzmindernd abgegrenzt.

Erwartete Retouren

elumeo bildet die erwartete Rücksendung von Waren in der Gewinn- und

Verlustrechnung brutto ab und schmälert die Erlöse um den geschätzten

retournierten Umsatz in voller Höhe. Der beim Versand aufwandswirksam

erfasste Warenabgang wird in Höhe der geschätzten Retouren korrigiert.

elumeo bildet die erwartete Rücksendung von Waren auch in der Bilanz brutto

ab. Dabei wird in den übrigen Vermögenswerten ein Herausgabeanspruch auf

Waren aus erwarteten Retouren aktiviert. Die Höhe des Vermögenswerts

entspricht den Anschaffungskosten der gelieferten Waren, für die eine

Rücklieferung erwartet wird. Zudem wird eine Rückstellung gebildet und damit

in Höhe der erwarteten Retouren der bisher erfasste Umsatz korrigiert.

F. Wesentliche Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen

Die Erstellung des Konzernabschlusses in Übereinstimmung mit den IFRS

erfordert vom Verwaltungsrat und dem erweiterten Management

Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen, die Auswirkungen auf die

im Konzernabschluss angewendeten Rechnungslegungsmethoden und die

dargestellte Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf die damit im

Zusammenhang stehenden Angaben haben. Obwohl diese Ermessensentscheidungen,

Schätzungen und Annahmen nach bestem Wissen des Verwaltungsrats und

erweiterten Managements, basierend auf den gegenwärtigen Ereignissen und

Maßnahmen, erfolgen, können die tatsächlichen Ergebnisse von diesen

Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen abweichen.

Annahmen, Schätzungen sowie die Ausübung von Ermessensspielräumen kommen

dabei insbesondere in folgenden Bereichen zur Anwendung:

* Ansatz und Bewertung von Rückstellungen, insbesondere Bemessung der

erwarteten Retourenquoten;

* Bestimmung der Werthaltigkeit und Ermittlung von aktiven Steuerlatenzen

auf Verlustvorträge;

* Bei der Umsatzrealisierung hinsichtlich der Bestimmung des Zeitpunkts

des Kontrollübergangs auf den Kunden (siehe Ausführungen zur Ertrags-

und Aufwandsrealisierung).

Wir verweisen auf die Erläuterungen zur Konzern-Bilanz.

Sämtliche Annahmen und Schätzungen basieren auf den Verhältnissen und

Einschätzungen am Abschlussstichtag und der erwarteten künftigen

Geschäftsentwicklung des Konzerns unter Berücksichtigung der

voraussichtlichen Entwicklung seines wirtschaftlichen Umfeldes. Soweit sich

diese Rahmenbedingungen abweichend entwickeln, werden die Annahmen sowie die

Buchwerte der angesetzten Vermögenswerte und Schulden entsprechend

angepasst.

G. Erläuterungen zur Konzern-Gesamtergebnisrechnung

1. Umsatzerlöse

TEUR 01.01. - 01.01. - yoy

31.12.2025 31.12.2024 in %

Erlöse aus Produktverkäufen 39.068 43.302 -9,8%

Sonstige Erlöse 26 87 -70,1%

Umsatzerlöse 39.094 43.389 -9,9%

Die folgende Tabelle zeigt die Zusammensetzung der Erlöse aus

Produktverkäufen nach geografischen Regionen der Kunden:

TEUR 01.01. - 01.01. - yoy

31.12.2025 31.12.2024 in %

Deutschland 31.892 35.180 -9,3%

Italien 1.510 2.039 -25,9%

Österreich 1.805 2.059 -12,3%

Übrige Länder 3.861 4.023 -4,0%

Umsatzerlöse 39.068 43.302 -9,8%

Die Umsatzerlöse reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr. Wesentliche Ursache

war ein tiefgreifendes Restrukturierungsprogramm der Gruppe in 2025, welches

auch eine Reduzierung der Ausstrahlungszeiten im Vergleich zum Vorjahr

beinhaltete.

2. Umsatzkosten

Die Umsatzkosten setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR 01.01. - 01.01. - yoy

31.12.2025 31.12.2024 in %

Sachkosten 18.361 21.379 -14,-

1%

Minderung des Bestands an fertigen und 2.056 1.590 29,3-

unfertigen Erzeugnissen sowie an %

Handelswaren

Umsatzkosten 20.417 22.969 -11,-

1%

Die Umsatzkosten gingen stärker zurück als die Umsätze und führten so zu

einem Anstieg der Rohertragsmarge.

3. Vertriebskosten

Die Vertriebskosten beinhalten die nachfolgenden Aufwendungen:

TEUR 01.01. - 01.01. - yoy

31.12.2025 31.12.2024 in %

Kosten der TV-Übertragung 5.404 5.174 4,4%

Personalkosten 4.348 5.314 -18,2%

Paymentkosten 511 653 -21,9%

Marketingkosten 2.627 3.199 -17,9%

Anteilsbasierte Vergütungen 2 14 -85,7%

Abschreibungen und Wertminderungen 79 165 -52,1%

Sonstige Vertriebskosten 1.457 1.655 -12,0%

Vertriebskosten 14.428 16.174 -10,8%

Die Vertriebskosten reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr. Ursache war ein

tiefgreifendes Restrukturierungsprogramm der Gruppe in 2025 welches

insbesondere zu einem Rückgang der Personalkosten führte.

4. Verwaltungskosten

Die Verwaltungskosten setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR 01.01. - 01.01. - yoy

31.12.2025 31.12.2024 in %

Personalkosten 3.303 3.881 -14,9-

%

Abschreibungen und 522 576 -9,4%

Wertminderungen

Anteilsbasierte Vergütungen 35 48 -27,1-

%

Rechtsberatungskosten 578 476 21,4%

Post-, Telekommunikations-, 434 478 -9,2%

IT-Kosten

Mietaufwand 123 173 -28,9-

%

Wartungsarbeiten 108 68 58,8%

Aufwendungen für Fremdleistungen 158 384 -58,9-

und Honorare %

Rekrutierungskosten 188 9 1.988-

,9%

Prüfungsund Buchführungskosten 203 249 -18,5-

%

Reisekosten 179 191 -6,3%

Sonstige Sachkosten 994 1.119 -11,2-

%

Verwaltungskosten 6.825 7.653 -10,8-

%

Der Rückgang der Verwaltungskosten betrifft vor allem die Personalkosten und

resultiert im Wesentlichen aus dem Personalabbau im Rahmen der

Restrukturierungsmaßnahmen; vgl. die Angaben zur durchschnittlichen

Mitarbeiterzahl unter Abschnitt I.

5. Sonstige betriebliche Erträge

Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen

periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 51 (2024: TEUR 194), Erträge aus der

Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 38) und Erträge aus

der Modifikation von Leasingverhältnissen in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR

0).

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrafen im Wesentlichen

periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 100 (Vorjahr. TEUR 147).

7. Finanzergebnis

TEUR 01.01. - 01.01. - yoy

31.12.2025 31.12.2024 in %

Zinsaufwendungen 144 117 -15,4-

%

Zinsaufwendungen aus 43 92 -4,3%

Leasingverbindlichkeiten

Zinsen und ähnliche Aufwendungen 187 209 -10,5-

%

Zinserträge 2 1 100,0-

%

Sonstige Finanzerträge 0 18 -100,-

0%

Finanzergebnis -185 -190 -2,6%

Die Zinsaufwendungen betreffen im Wesentlichen Zinsaufwendungen aus der

Inanspruchnahme der Rahmenkreditlinie von der UniCredit Bank AG, von

Darlehen eines Zahlungsdienstleisters und von Krediten eines Lieferanten

sowie das in 2024 emittierte Wandeldarlehen.

Der Sollzinssatz der Rahmenkreditlinie von der UniCredit Bank AG wird gemäß

vertraglicher Vereinbarung an die Entwicklung des Monatsdurchschnittssatzes

für EURIBOR-3M angepasst. Die Bereitstellungsprovision für die

Rahmenkreditlinie beträgt 0,50% auf den jeweils zugesagten, aber nicht

beanspruchten Kreditbetrag. Der Kredit des Zahlungsdienstleisters legt eine

Gebühr in Höhe von TEUR 14 je Kredit fest. Der Zinssatz des Kredites des

Lieferanten betrug 7,5% pro Jahr.

8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Als Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind die in den einzelnen Ländern

gezahlten oder

geschuldeten laufenden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie latente

Steuern erfasst. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag setzen sich dabei

aus der Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag

in Deutschland und aus den entsprechenden ausländischen Steuern vom

Einkommen und vom Ertrag zusammen.

Für die Geschäftsjahre 2025 und 2024 beträgt der Gesamtsteuersatz des

Mutterunternehmens elumeo SE - einschließlich der gesetzlichen

Körperschaftsteuersatz (15,00%) zuzüglich Solidaritätszuschlag (5,50%) und

Gewerbesteuer (14,35%) - insgesamt 30,175%. Bei der Berechnung der latenten

Steuern wurde die vom Deutschen Bundestag am 11. Juli 2025 beschlossene

Gesetzesänderung berücksichtigt. Das Gesetz für ein steuerliches

Investitionssofortprogramm zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland

sieht eine stufenweise Absenkung des Körperschaftsteuersatzes von derzeit 15

% auf 10 % beginnend ab dem 1. Januar 2028 vor.

Die erwarteten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, die sich bei Anwendung

des Gesamtsteuersatzes der elumeo SE von 30,175% auf das Ergebnis vor

Ertragsteuern (EBT) des elumeo-Konzerns ergeben hätten, lassen sich wie

folgt auf die tatsächlichen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag überleiten:

TEUR 01.01. - 01.01. -

31.12.2025 31.12.2024

Ergebnis vor Ertragssteuern aus -2.685 -3.470

fortzuführenden Geschäftsbereichen

Ergebnis vor Ertragssteuern aus 155 0

aufgegebenen Geschäftsbereichen

Ergebnis vor Ertragssteuern aus -2.531 -3.470

fortzuführenden und aufgegebenen

Geschäftsbereichen

Gesamtsteuersatz der elumeo SE 30,175% 30,175%

Erwarteter Steueraufwand (-) / -ertrag (+) 764 1.047

Verwendung nicht aktivierter steuerlicher 82 0

Verlustvorträge

Wertberichtigung aktiver latenter Steuern -378 -754

auf Verlustvorträge

Effekte aus Steuersatzänderungen -9 0

Nichtansatz aktiver latenter Steuern auf -824 -896

laufende Verluste

Steuersatzdifferenzen -3 -4

Nicht abziehbare Aufwendungen und -36 -146

steuerfreie Erträge

Anteilsbasierte Vergütungen (IFRS 2) -11 -19

Aperiodischer Steueraufwand/ -ertrag -2 -183

Sonstiges 6 2

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -411 -952

davon: Tatsächliche Ertragssteuern -12 -183

davon: latente Steuern -399 -769

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -411 -952

Der vorläufige Betrag der steuerlichen Verlustvorträge in Deutschland

beläuft sich zum 31. Dezember 2025 auf rund EUR 69,4 Mio. (im Vorjahr: EUR

68,6 Mio.) für körperschaftsteuerliche Zwecke und auf rund EUR 67,7 Mio. (im

Vorjahr: EUR 67,3 Mio.) für gewerbesteuerliche Zwecke. Der elumeo-Konzern

hat auf nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge für

körperschaftsteuerliche Zwecke von EUR 69,8 Mio. (Im Vorjahr: EUR 66,2 Mio.)

und für gewerbesteuerliche Zwecke von EUR 68,4 Mio. (Im Vorjahr: EUR 64,9

Mio.) keine latenten Steuern aktiviert.

Der elumeo-Konzern kommt auf Grundlage seiner Analyse der Einhaltung der

länderspezifischen steuerrechtlichen Vorschriften und der Verrechnungspreise

zu dem Ergebnis, dass für ausgewählte Berichtsperioden eine Anpassung der

Verlustvorträge zwar grundsätzlich nicht wahrscheinlich ist, jedoch nicht

gänzlich ausgeschlossen werden kann. Im Ergebnis könnte sich hieraus eine

Anpassung des nicht genutzten steuerlichen Verlustvortrags ergeben.

Die steuerlichen Verlustvorträge sind grundsätzlich nur durch diejenige

Gesellschaft nutzbar, bei der die steuerlichen Verluste entstanden und nach

geltendem Steuerrecht nicht verfallen sind. Aufgrund entsprechender

inländischer und ausländischer gesetzlicher Regelungen können die

steuerlichen Verlustvorträge im elumeo-Konzern grundsätzlich zeitlich

unbegrenzt mit den künftigen zu versteuernden Gewinnen der jeweiligen

Gesellschaften verrechnet werden.

Der elumeo-Konzern hat auf abzugsfähige temporäre Differenzen bei den

Vorräten (Eliminierung von enthaltenen Zwischengewinnen), bei der

bilanziellen Abbildung von Leasingverhältnissen nach IFRS 16 (Bilanzierung

von Nutzungsrechten und Leasingverbindlichkeiten) sowie auf steuerliche

Verlustvorträge aktive latente Steuern gebildet. Der Betrachtungszeitraum

zur Bildung von latenten Steuern auf Verlustvorträge betrug 3 Jahre (Im

Vorjahr: 3 Jahre).

9. Personalaufwendungen und Aufwendungen aus anteilsbasierten Vergütungen

Die Personalaufwendungen des elumeo-Konzerns setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR 01.01. - 01.01. - yoy

31.12.2025 31.12.2024 in %

Löhne und Gehälter 6.959 7.753 -10,2%

Soziale Abgaben 1.252 1.442 -13,2%

Aufwand aus anteilsbasierten Vergütungen 37 62 -41,9%

Personalaufwendungen 8.248 9.258 -10,9%

Die Anzahl der Mitarbeiter sank im Geschäftsjahr 2025 aufgrund von

Restrukturierungsmaßnahmen. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter

betrug in der Berichtsperiode 163 (Vorjahr: 192). Während die Anzahl der

Mitarbeiter im Vertrieb von 138 auf 118 sank, reduzierte sich die Anzahl der

Mitarbeiter in der Verwaltung von 54 auf 45.

Die Kosten der Altersvorsorge betrugen TEUR 496 (Vorjahr: TEUR 617).

10. Abschreibungen

Die Abschreibungen des elumeo-Konzerns setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR 01.01. - 01.01. - yoy

31.12.2025 31.12.2024 in %

Abschreibungen auf immaterielle 8 74 -89,8-

Vermögenswerte %

Abschreibungen auf Sachanlagen 120 181 -33,6-

%

Abschreibung auf Nutzungsrechte 473 485 -2,5%

Abschreibungen 601 741 -18,8-

9%

11. Ergebnis je Aktie

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie entspricht grundsätzlich dem Ergebnis

der Aktionäre dividiert durch den gewichteten Durchschnitt der während der

Berichtsperiode ausstehenden Aktien.

Das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je Aktie ermittelt sich wie folgt

Ergebnisanteil und Aktienanzahl 01.01. - 01.01. - yoy

31.12.2025 31.12.2024 in %

Ergebnis nach Ertragssteuern aus -3.096 -4.422

fortzuführenden Geschäftsbereichen

Ergebnisanteil der Aktionäre der elumeo -3.096 -4.422

SE

Ergebnis je Aktie in EUR

(unverwässert und verwässert)

bezogen auf den Ergebnisanteil der

Aktionäre gesamt

-unverwässert -0,52 -0,77

-verwässert -0,52 -0,77

Durchschnittliche Anzahl ausstehender

Aktien

-unverwässert 5.927.420 5.712.256

-verwässert 5.927.420 5.712.256

Ergebnis nach Ertragssteuern aus 155 0

aufzugebenen Geschäftsbereichen

Ergebnis je Aktie in EUR

(unverwässert und verwässert)

bezogen auf den Ergebnisanteil der

Aktionäre gesamt

-unverwässert 0,03 0

-verwässert 0,03 0

Durchschnittliche Anzahl ausstehender

Aktien

-unverwässert 5.927.420 5.712.256

-verwässert 5.948.627 5.712.256

Ergebnis nach Ertragssteuern aus -2.941 -4.422

fortzuführenden und aufgegebenen

Geschäftsbereichen

Ergebnisanteil der Aktionäre der elumeo -2.941 -4.422

SE

Ergebnis je Aktie in EUR

(unverwässert und verwässert)

bezogen auf den Ergebnisanteil der

Aktionäre gesamt

-unverwässert -0,50 -0,77

-verwässert -0,50 -0,77

Durchschnittliche Anzahl ausstehender

Aktien

-unverwässert 5.927.420 5.712.256

-verwässert 5.927.420 5.712.256

Aus anteilsbasierten Vergütungen mit Ausgleich durch

Eigenkapitalinstrumenten (siehe Punkt I. (20)) bestehen zum Stichtag 306.755

(Vorjahr: 423.852) potenziell verwässernde Optionen. Die potenziell

verwässernden Aktien aus der Wandelschuldverschreibung betragen unverändert

gegenüber dem Vorjahr 88.888. Da der auf die Aktionäre der elumeo SE

entfallene Ergebnisanteil nach Steuern aus fortzuführenden

Geschäftsbereichen und nach Steuern aus fortzuführenden und aufgegebenen

Geschäftsbereichen negativ ist, würde die Berücksichtigung potenziell

verwässernden Instrumenten eine Erhöhung des Ergebnisses je Aktie zur Folge

haben. Daher werden diese Instrumente gemäß IAS 33 (Ergebnis je Aktie) hier

als nicht verwässernd behandelt. Im Ergebnis entspricht das verwässerte

Ergebnis je Aktie dem unverwässerten Ergebnis je Aktie. Bezüglich des in

2025 positiven Ergebnisses nach Steuern aus aufgegebenen Geschäftsbereichen

sind 21.207 Aktien aus den potenziell verwässernden Instrumenten als

verwässernd zu berücksichtigen.

12. Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen

Das Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen betrifft die Auflösung der

Rückstellung für ungewisse Verpflichtungen im Zusammenhang mit dem

aufgegebenen Geschäftsbereich PWK (siehe Punkt 26)

.

Erläuterungen zur Konzern-Bilanz

13. Immaterielle Vermögenswerte

Nachfolgend ist die Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte im

Berichtsjahr dargestellt:

TEUR

Anschaffungskosten

Stand zum 01.01.2025 1.446

Zugänge 0

Stand zum 31.12.2025 1.446

Abschreibungen

Stand zum 01.01.2025 1.331

Zugänge 7

Stand zum 31.12.2025 1.338

Buchwerte

Stand zum 01.01.2025 115

Stand zum 31.12.2025 108

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögenswerte beinhalten im

Wesentlichen entgeltlich erworbene Lizenzen sowie Anwendungs-, Büro- und

ERP-Software, die planmäßig über die voraussichtliche betriebliche

Nutzungsdauer abgeschrieben werden. Die Summe der Aufwendungen für Forschung

und Entwicklung betrug TEUR 0 (im Vorjahr: TEUR 1.121).

Im Jahr 2024 haben sich die immateriellen Vermögenswerte wie folgt

entwickelt:

TEUR

Anschaffungskosten

Stand zum 01.01.2024 1.439

Zugänge 7

Stand zum 31.12.2024 1.446

Abschreibungen

Stand zum 01.01.2024 1.256

Zugänge 74

Stand zum 31.12.2024 1.331

Buchwerte

Stand zum 01.01.2024 183

Stand zum 31.12.2024 115

14. Sachanlagen

Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung des Sachanlagevermögens im

Geschäftsjahr 2025:

TEUR Ein- Technische Anlagen Betriebsund Summe

bau- und Maschinen Geschäfts-ausstat-

ten tung

Anschaffungs-

kosten

Stand zum 559 2.547 2.451 5.557

01.01.2025

Zugänge 0 14 12 26

Stand zum 559 2.561 2.463 5.583

31.12.2025

Abschreibun-

gen

Stand zum 463 2.434 2.357 5.254

01.01.2025

Zugänge 73 41 5 119

Stand zum 536 2.475 2.362 5.373

31.12.2025

Buchwerte

Stand zum 95 113 94 302

01.01.2025

Stand zum 23 86 101 210

31.12.2025

Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung des Sachanlagevermögens im

Geschäftsjahr 2024:

TEUR Ein- Technische Anlagen Betriebsund Summe

bau- und Maschinen Geschäfts-ausstat-

ten tung

Anschaffungs-

kosten

Stand zum 559 2.499 2.441 5.498

01.01.2024

Zugänge 0 48 10 59

Stand zum 559 2.547 2.451 5.557

31.12.2024

Abschreibun-

gen

Stand zum 405 2.374 2.294 5.073

01.01.2024

Zugänge 58 60 63 181

Stand zum 463 2.434 2.357 5.254

31.12.2024

Buchwerte

Stand zum 153 125 147 425

01.01.2024

Stand zum 95 113 94 302

31.12.2024

15. Vermögenswerte aus Nutzungsrechten und Leasingverbindlichkeiten

Die Leasingverhältnisse von elumeo betreffen insbesondere Gebäude (z. B.

Logistik und Bürogebäude) und einen IT-Server. Diese Mietverträge enthalten

Verlängerungsoptionen und in einigen Fällen Optionen zur Kündigung des

Vertrags. Darüber hinaus sehen die Verträge variable Zahlungen vor, die von

der Entwicklung des Verbraucherpreisindex abhängig sind, sowie Zahlungen in

Verbindung mit Nichtleasingkomponenten (z. B. Servicekosten). Unter den

Vermögenswerten aus Nutzungsrechten erfasste sonstige Leasingverhältnisse

betreffen Lagerplätze.

Allgemeine Angaben zu Leasingverhältnissen

TEUR 31.12.2025 31.12.2024 yoy in

%

Zinsaufwand aus Leasingverbindlichkeiten 43 43 0,0%

Ertrag aus der Modifikation von 25 0 n.a.

Leasingverhältnissen

Gesamte Zahlungsmittelabflüsse für 527 614 -14,2%

Leasingverhältnisse

Vermögenswerte aus Nutzungsrechten

Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung des Buchwerts der Vermögenswerte

aus Nutzungsrechten im Geschäftsjahr 2025 und 2024

TEUR Nutzungsrechte

(Grundstücke und Bauten)

2025 2024

Buchwertstand zum 01.01. 1.323 1.637

Zugänge 600 171

Abgänge -629 0

Abschreibungen -473 -485

Buchwertstand zum 31.12. 1.218 1.323

Leasingverbindlichkeiten

Die Leasingverbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR 31.12.2025 31.12.2024 yoy

in %

Langfristige Leasingverbindlichkeiten 813 880 -7,6%

Kurzfristige Leasingverbindlichkeiten 458 533 -14,1%

Summe 1.271 1.413 -10,0%

Zukünftige potenzielle Abflüsse von finanziellen Mittel aus Verlängerungs-

und Kündigungsoptionen, die nicht in der Bewertung der

Leasingverbindlichkeiten erfasst sind, betragen zum 31. Dezember 2025

unverändert gegenüber dem Vorjahr TEUR 2.346.

Die gesamten Mittelabflüsse aus Leasingverhältnisse betrugen TEUR 527

(Vorjahr: TEUR 614).

Zur Fälligkeitsanalyse der Leasingverbindlichkeiten verweisen wir zu den

Erläuterungen zum Finanzierungs- und Liquiditätsrisiko unter Punkt I.

16. Vorräte

Die Vorräte setzen sich zu den jeweiligen Bilanzstichtagen wie folgt

zusammen:

TEUR 31.12.2025 31.12.2024 yoy

in %

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 157 216 -27,3%

Unfertige Erzeugnisse 1.650 1.471 12,2%

Fertige Erzeugnisse 7.620 9.799 -22,2%

Vorräte 9.427 11.486 -17,9%

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe betreffen Verpackungen. Der Posten

unfertige Erzeugnisse betrifft Waren im Atelier, die in einen

verkaufsfähigen Zustand gebracht werden. Der Buchwert der wertgeminderten

Vorräte beträgt 201 TEUR (Vorjahr: 389 TEUR). Im Geschäftsjahr wurden 13

TEUR (Vorjahr: 49 TEUR) als Wertminderungsaufwand erfasst.

17. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind kurzfristig fällig.

Die folgende Tabelle gibt Auskunft über Forderungen aus Lieferungen und

Leistungen:

TEUR 31.12.2025 31.12.2024 yoy in

%

Forderungen aus Lieferungen und 1.941 1.902 2,1%

Leistungen (brutto)

Wertberichtigungen -66 -45 46,7%

Summe 1.875 1.857 1,0%

Die Entwicklungen der Wertberichtigung in Bezug auf Forderungen aus

Lieferungen und Leistungen waren wie folgt:

TEUR 31.12.2025 31.12.2024 yoy

in %

Stand 01.01. -45 -43 4,7%

erfasste Wertberichtigungen 0 0 0,0%

Zuführung -54 0 n.a.

Auflösung / Verbrauch 33 0 n.a.

Währungskurseffekte 0 -2 -100,0%

Summe -66 -45 46,7%

18. Sonstige finanzielle Vermögenswerte

Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR 31.12.2025 31.12.2024 yoy in

%

Kautionen und sonstige 165 153 7,8%

Sicherheitsleistungen

Forderungen gegen Dritte 13 13 0,0%

Langfristige sonstige finanzielle 178 166 7,2%

Vermögenswerte

Kautionen und sonstige 8 54 -85,2%

Sicherheitsleistungen

Debitorische Kreditoren 166 160 3,8%

Geleistete Anzahlungen 8 8 0,0%

Forderungen gegen Betriebsangehörige 26 29 -10,3%

Kurzfristige sonstige finanzielle 208 251 -17,1%

Vermögenswerte

Sonstig finanzielle Vermögenswerte 386 417 -7,4%

19. Übrige Vermögenswerte

Die übrigen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR 31.12.2025 31.12.2024 yoy in

%

Geleistete Vorauszahlungen 132 70 88,6%

Forderungen aus Umsatzsteuern 135 304 -55,6%

Forderungen aus Ertragssteuern 0 1 -100,0%

Forderungen aus Warenretouren 478 173 176,3%

Sonstige Vermögenswerte 7 12 -41,7%

Kurzfristige übrige finanzielle 752 560 34,3%

Vermögenswerte

Übrige Vermögenswerte 752 560 34,3%

Forderungen aus Warenretouren

Der elumeo-Konzern bildet die erwartete Rücksendung von Waren brutto ab.

Dabei wird in den übrigen Vermögenswerten ein Herausgabeanspruch auf Waren

aus erwarteten Retouren aktiviert. Die Höhe des Vermögenswerts entspricht

den Anschaffungskosten der gelieferten Waren, für die eine Rücklieferung

erwartet wird.

20. Zahlungsmittel

Die Zahlungsmittel umfassen Bankguthaben und Guthaben bei

Zahlungsdienstleistern.

21. Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der elumeo SE zum 31. Dezember 2025 beträgt

insgesamt EUR 5.927.420 (31. Dezember 2024: EUR 5.927.420) und ist

eingeteilt in 5.927.420 nennwertlose auf den Inhaber lautende Stückaktien

mit einem rechnerischen Anteil am gezeichneten Kapital von EUR 1,00 je

Aktie. Das gezeichnete Kapital ist voll einbezahlt.

Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien

Die Gesellschaft war gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt, bis zum 24.

Juni 2025 eigene Aktien in einem Volumen von bis zu 10,0% des zum Zeitpunkt

der Beschlussfassung bestehenden gezeichneten Kapitals zu erwerben. Von

dieser Ermächtigung wurde kein Gebrauch gemacht, so dass zum 31. Dezember

2025 unverändert zum Vorjahr keine eigenen Aktien gehalten wurden.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage zum 31. Dezember 2025 beträgt TEUR 35.691 (31. Dezember

2024: TEUR 35.654). Im Geschäftsjahr 2025 wurden der Kapitalrücklage Beträge

aus der Kapitalerhöhung von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 250) und anteilsbasierten

Vergütungszusagen nach IFRS 2 von TEUR 37 (Vorjahr: TEUR 62) zugeführt.

Genehmigtes Kapital

Der Verwaltungsrat der elumeo SE wurde durch Beschluss der Hauptversammlung

am 25. Juni 2021 ermächtigt, das Grundkapital bis zum 24. Juni 2026 einmalig

oder mehrmals, ganz oder teilweise um bis zu insgesamt EUR 2.000.000 durch

Ausgabe von bis zu 2.000.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien

gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2021/I).

Dabei ist den Aktionären grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen. Der

Verwaltungsrat ist ermächtigt, das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre

auszuschließen, um Aktien im Rahmen von Aktienbeteiligungs- oder anderen

aktienbasierten Programmen gegen Bar- und/oder Sacheinlagen an Arbeitnehmer

der Gesellschaft oder eines mit ihr verbundenen Unternehmens auszugeben,

wobei das Arbeitsverhältnis zur Gesellschaft oder einem mit ihr verbundenen

Unternehmen im Zeitpunkt der Zusage der Aktienausgabe bestehen muss.

Im Zusammenhang mit dem in 2022 aufgelegten Aktienprogramm für Mitarbeiter

und geschäftsführende Direktoren hat der Verwaltungsrat auf Basis dieser

Ermächtigung am 23. November 2022 eine Erhöhung des Grundkapitals der

Gesellschaft von Euro 5.500.000 um bis zu Euro 200.000 auf bis zu Euro

5.700.000 gegen Bareinlagen beschlossen. Mit Zustimmung des Verwaltungsrats

ist die in 2022 beschlossene Kapitalerhöhung in 2023 durchgeführt worden.

Das Grundkapital wurde hierbei von EUR 5.500.000,00 um EUR 177.420,00 auf

EUR 5.677.420 aus genehmigtem Kapital erhöht. Die Eintragung der

Kapitalerhöhung im Handelsregister erfolgte am 17. Februar 2023.

Das genehmigte Kapital beträgt nach den Ausschöpfungen EUR 1.572.580. Die

Ermächtigung endet mit Ablauf des 24. Juni 2026.

Bedingtes Kapital

Bedingtes Kapital 2021/I

Der Verwaltungsrat wurde durch Beschluss der Hauptversammlung am 25. Juni

2021 ermächtigt, bis zum 24. Juni 2026 (einschließlich) einmalig oder

mehrmals auf den Inhaber lautende Wandelschuldverschreibungen oder

Optionsschuldverschreibungen (nachstehend zusammen "Schuldverschreibungen")

mit oder ohne Laufzeitbegrenzung im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR

150.000.000 zu begeben und den Inhabern bzw. Gläubigern von

Schuldverschreibungen Wandlungs- und/oder Optionsrechte und/oder

Wandlungspflichten oder Optionspflichten zum Bezug von insgesamt bis zu EUR

2.000.000 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien der Gesellschaft mit

einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu EUR 2.000.000

nach näherer Maßgabe der Bedingungen der Schuldverschreibungen zu gewähren

bzw. zu bestimmen. Das Grundkapital der Gesellschaft wird um bis zu EUR

1.600.000 durch Ausgabe von bis zu 1.600.000 neuen, auf den Inhaber

lautenden Stückaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2021/I). Die

bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Aktien an Inhaber oder

Gläubiger von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen, die zum 24.

Juni 2026 (einschließlich) von der Gesellschaft oder einem in- oder

ausländischen Unternehmen, an dem die Gesellschaft unmittelbar oder

mittelbar mit der Mehrheit der Stimmen und des Kapitals beteiligt ist,

ausgegeben werden.

Bedingtes Kapital 2021/II

Der Verwaltungsrat wurde durch Beschluss der Hauptversammlung am 25. Juni

2021 zur Gewährung von Aktienoptionsrechten (Aktienoptionsprogramm 2021)

ermächtigt. Der Verwaltungsrat (ohne Mitwirkung von

Verwaltungsratsmitgliedern, die auch geschäftsführende Direktoren sind,

soweit Optionsrechte an geschäftsführende Direktoren gewährt werden), wurde

ermächtigt, bis zum 24. Juni 2026 einmalig, mehrmalig oder - soweit

ausgegebene Optionsrechte verfallen oder sonst erlöschen - wiederholt

Optionsrechte zum Bezug von insgesamt bis zu 200.000 neuen nennbetragslosen

auf den Inhaber lautenden Stückaktien der Gesellschaft an geschäftsführende

Direktoren der Gesellschaft, an Arbeitnehmer der Gesellschaft sowie an

Arbeitnehmer und Mitglieder der Geschäftsführung von mit der Gesellschaft

verbundenen Unternehmen nach Maßgabe der nachfolgenden Bestimmungen zu

gewähren (Bedingtes Kapital 2021/II).

Zur Gewährung neuer Aktien an die Inhaber solcher Optionsrechte wurde das

Grundkapital der Gesellschaft mit Hauptversammlungsbeschluss vom 25. Juni

2021 um bis zu EUR 200.000 durch Ausgabe von bis zu 200.000 neuen,

nennbetragslosen auf den Inhaber lautenden Stammaktien (Stückaktien) bedingt

erhöht ("Bedingtes Kapital 2021/II"). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur

insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Optionsrechten, die gemäß dem

Ermächtigungsbeschluss der Hauptversammlung vom 25. Juni 2021

(Tagesordnungspunkt 10 lit. b)) bis zum 24. Juni 2026 ausgegeben werden, von

ihren Bezugsrechten auf Stückaktien der Gesellschaft Gebrauch machen.

Von den 200.000 Optionsrechten dürfen

* 75.000 Optionsrechte an geschäftsführende Direktoren der Gesellschaft

(Gruppe A),

* keine Optionsrechte an Arbeitnehmer der Gesellschaft (Gruppe B),

* 25.000 Optionsrechte an Mitglieder der Geschäftsführung von mit der

Gesellschaft verbundenen Unternehmen (Gruppe C) und

* 100.000 Optionsrechte an Arbeitnehmer von mit der Gesellschaft verbundenen

Unternehmen (Gruppe D)

ausgegeben werden. Der Verwaltungsrat der Gesellschaft wurde ermächtigt,

betreffend Gruppe A ohne Mitwirkung von Verwaltungsratsmitgliedern, die auch

geschäftsführende Direktoren sind, und betreffend Gruppen C und D mit den

gegebenenfalls rechtlich erforderlichen Zustimmungen von Gremien bei den

jeweiligen verbundenen Unternehmen, die weiteren Einzelheiten der

Optionsbedingungen sowie der Ausgabe der Bezugsaktien festzulegen.

Unter Berücksichtigung der im Beschluss der Hauptversammlung der

Gesellschaft vom 25. Juni 2021 enthaltenen Vorgaben zu den wesentlichen

Merkmalen des Aktienoptionsprogramms 2021 hat der Verwaltungsrat der

Gesellschaft die nachstehenden Optionsbedingungen des Aktienoptionsprogramms

2021 betreffend die Ausgabe von Optionsrechten an Arbeitnehmer von mit der

Gesellschaft verbundenen Unternehmen festgelegt ("AOP 2021 AN VU").

Die Ausgabe der Aktienoptionen erfolgt nach Maßgabe der folgenden

Bedingungen:

KREIS DER BEZUGSBERECHTIGTEN

Der Verwaltungsrat der Gesellschaft legt die einzelnen Bezugsberechtigten

und die Zahl der Aktienoptionen, zu deren Bezug sie eingeladen werden

sollen, fest. Die vom Verwaltungsrat eingeladenen Personen werden als

"Bezugsberechtigte" bezeichnet.

Sofern bei einem verbundenen Unternehmen eine zwingende gesetzliche oder

vertragliche Zuständigkeit eines Organs dieses verbundenen Unternehmens

betreffend die Vergütung eines Bezugsberechtigten besteht, steht die

Einladung zum Bezug von Optionsrechten gegenüber diesem Bezugsberechtigten

unter dem Vorbehalt der Zustimmung dieses Organs.

Im Rahmen des AOP 2021 AN VU können maximal 100.000 Optionsrechte an

Arbeitnehmer von mit der Gesellschaft verbundenen Unternehmen ausgegeben

werden.

Die Bezugsberechtigten müssen zum Zeitpunkt der Gewährung der Optionen in

einem un-gekündigten Arbeitsverhältnis mit einem mit der Gesellschaft

verbundenen Unternehmen stehen. Ein Bezugsrecht der Aktionäre besteht nicht.

TRANCHEN, LAUFZEIT, AUSGABETAG

Der Verwaltungsrat der Gesellschaft entscheidet - soweit zwingend gesetzlich

oder vertraglich erforderlich, mit Zustimmung des zuständigen Organs des

verbundenen Unternehmens - über die Anzahl der an die jeweiligen

Bezugsberechtigten auszugebenden Aktien-optionen.

Die Gewährung der Optionsrechte erfolgt, soweit nicht im Arbeitsvertrag

zwischen dem verbundenen Unternehmen und dem Bezugsberechtigten anderweitig

geregelt, als freiwillige Leistung der Gesellschaft an die

Bezugsberechtigten. Auch bei wiederholter Gewährung von Optionsrechten

(selbst ohne ausdrücklich erklärten Freiwilligkeitsvorbehalt) entstehen

daher keinerlei Ansprüche - weder gegen die Gesellschaft noch gegen das

verbundene Unternehmen - auf die erneute Gewährung von Optionsrechten oder

auf ähnliche oder gleichwertige Leistungen.

Die Optionsrechte haben jeweils eine Laufzeit von zehn Jahren ab dem Tag des

Entstehens des jeweiligen Optionsrechts durch den Verwaltungsratsbeschluss

der Gesellschaft, mit dem die jeweiligen Optionsrechte ausgegeben werden

("Ausgabetag").

Optionsrechte können gemäß dem Ermächtigungsbeschluss der Hauptversammlung

in mehreren Tranchen - soweit ausgegebene Optionsrechte verfallen oder sonst

erlöschen auch wiederholt - bis zum 24. Juni 2026, frühestens jedoch nach

Eintragung des Bedingten Kapitals 2021/II im Handelsregister ausgegeben

werden. Die Eintragung ist am 09. Juli 2021 erfolgt.

Der Ausgabetag muss zudem in dem Zeitraum von 60 Tagen nach der

Veröffentlichung

* eines Konzernhalbjahresfinanzberichts gemäß §§ 115, 117 Nr. 2 des

Wertpapierhandelsgesetzes oder

* eines freiwilligen Konzernquartalsfinanzberichts für das dritte Quartal

entsprechend den Vorgaben von §§ 115 Abs. 2 Nr. 1 und 2, Abs. 3 und 4,

117 Nr. 2 des Wert-papierhandelsgesetzes oder einer

Konzernquartalsmitteilung im Sinne von § 53 Abs. 1 Börsenordnung für die

Frankfurter Wertpapierbörse für das dritte Quartal oder

* eines Konzernjahresfinanzberichts gemäß §§ 114, 117 Nr. 1 des

Wertpapierhandelsgesetzes

liegen.

Die Optionsrechte verfallen nach Ablauf der zehnjährigen Laufzeit

entschädigungslos.

INHALT DER OPTIONEN

Jedes Optionsrecht berechtigt den Bezugsberechtigten zum Bezug von einer

nennbetragslosen auf den Inhaber lautenden Stückaktie der Gesellschaft mit

einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von EUR 1,00.

Die nach Ausübung der Optionsrechte von der Gesellschaft ausgegebenen neuen

Stückaktien nehmen - sofern sie bis zum Beginn der ordentlichen

Hauptversammlung der Gesellschaft entstehen - vom Beginn des vorhergehenden

Geschäftsjahres, ansonsten vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie

entstehen, am Gewinn teil.

Bis zur Ausgabe dieser Stückaktien stehen dem Bezugsberechtigten aufgrund

der Optionsrechte weder Bezugsrechte auf neue Stückaktien der Gesellschaft

aus Kapitalerhöhungen noch Rechte auf Dividenden oder sonstige

Ausschüttungen oder sonstige Aktienrechte zu.

AUSÜBUNG DER OPTIONEN

Wartezeit

Die Bezugsberechtigten können die Optionsrechte frühestens nach Ablauf einer

Wartezeit von vier Jahren, beginnend am Ausgabetag, ausüben.

Verfall bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Die Bezugsberechtigten können die Optionsrechte nur dann in vollem Umfang

ausüben, wenn ihr Arbeitsverhältnis mit dem mit der Gesellschaft verbundenen

Unternehmen nicht vor Ablauf der Wartezeit - gleich aus welchem Grund -

endet. Endet das Arbeitsverhältnis mit dem mit der Gesellschaft verbundenen

Unternehmen vor Ablauf der Wartezeit, kommt es pro angefangene drei Monate,

die das Ende des Arbeitsverhältnisses vor Ablauf der Wartefrist liegt, zu

einem Verfall von 1/16 der Optionsrechte; Bruchteile von weiter bestehenden

Optionsrechten werden auf die nächste volle Zahl aufgerundet. Zu einem

Verfall von Optionsrechten kommt es nicht für den Fall, dass ein

Bezugsberechtigter im unmittelbaren Anschluss an das Ende des

Arbeitsverhältnisses mit dem mit der Gesellschaft verbundenen Unternehmen

ein Arbeits- oder Anstellungsverhältnis mit einer anderen Gesellschaft

beginnt, die an dem Aktienoptionsprogramm 2021 teilnimmt; dies gilt nicht -

und es kommt zu einem Verfall der Optionsrechte - für den Fall, dass der

Bezugsberechtigte Optionsrechte auf der Grundlage des Aktienoptionsprogramms

der anderen Gesellschaft erhält.

Ausübungspreis/Erfolgsziel

a. Der bei Ausübung des Optionsrechts zum Bezug einer Aktie zu zahlende

Ausübungspreis ("Ausübungspreis") entspricht dem ungewichteten

Durchschnitt der Schlusspreise der Aktie der Gesellschaft an den fünf

Börsenhandelstagen vor dem Ausgabetag des jeweiligen Optionsrechts.

b. In jedem Falle ist jedoch mindestens der geringste Ausgabebetrag im

Sinne von Art. 5 der Verordnung (EG) Nr. 2157/2001 des Rates über das

Statut der Europäischen Gesellschaft (SE) ("SE-VO") i.V.m. § 9 Absatz 1

des Aktiengesetzes als Aus-übungspreis zu zahlen.

c. Voraussetzung für die Ausübung eines jeden Optionsrechts ist, dass der

ungewichtete Durchschnitt der Schlusspreise der Aktie der Gesellschaft

an den fünf Börsenhandelstagen vor dem ersten Tag des jeweiligen

Ausübungszeitraumes, in dem die Option ausgeübt wird, mindestens 130%

des Ausübungspreises beträgt (sog. Erfolgsziel). Sofern diese

Voraussetzung für einen bestimmen Ausübungszeitraum vorliegt, ist die

Ausübung während dieses Ausübungszeitraumes unabhängig von der weiteren

Kursentwicklung der Aktie der Gesellschaft möglich.

d. Der Ausübungspreis wird unverzüglich nach dem Ausgabetag ermittelt und

dem Bezugsberechtigten mitgeteilt.

e. Der Bezugsberechtigte ist verpflichtet, der Gesellschaft den

Ausübungspreis für die von ihm ausgeübten Optionsrechte unverzüglich

nach Einreichung der Bezugserklärung für die neuen Aktien auf das in der

Bezugserklärung angegebene Bankkonto der Gesellschaft zu zahlen.

f. Die Gesellschaft ist berechtigt, die Bezugserklärung betreffend die

Ausübung von Optionsrechten und die Ausgabe von Aktien abzulehnen, wenn

der Bezugsberechtigte der Gesellschaft den Ausübungspreis nicht

rechtzeitig zahlt.

Der Verwaltungsrat hat bis zum 31. Dezember 2025 die folgenden Tranchen aus

dem AOP 2021 ausgegeben:

* 27. Oktober 2021: 154.500 Optionsrechte zum Bezug von 154.500 Aktien mit

einem anteiligen Betrag am gezeichneten Kapital von EUR 154.500 (Tranche

I/2021) und einem nach Ablauf des Erdienungszeitraums bei Ausübung der

Optionsrechte zu zahlenden Ausübungspreis von EUR 6,17 der Aktie.

Bedingtes Kapital 2015/II

Mit Beschluss der Hauptversammlung am 25. Juni 2021 wurde das von der

Hauptversammlung am 7. April 2015 beschlossene bedingte Kapital (Bedingtes

Kapital 2015/II) aufgehoben, als es einen Betrag von EUR 350.000 übersteigt.

Der Verwaltungsrat wurde durch Beschluss der Hauptversammlung am 25. Juni

2021 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu EUR 350.000

durch Ausgabe von bis zu 350.000 neuen nennbetragslosen auf den Inhaber

lautenden Stammaktien (Stückaktien) bedingt zu erhöhen (Bedingtes Kapital

2015/II). Das Bedingte Kapital 2015/ II dient ausschließlich der Gewährung

neuer Aktien an die Inhaber von Optionsrechten, die gemäß

Ermächtigungsbeschluss der Hauptversammlung vom 7. April 2015 durch die

Gesellschaft ausgegeben wurden (AOP 2015).

Der Verwaltungsrat hat bis zum 31. Dezember 2025 die folgenden Tranchen aus

dem AOP 2015 ausgegeben, auf welche noch Ausübungsrechte bestehen:

* 18. Juli 2016: 128.500 Optionsrechte zum Bezug von 128.500 Aktien mit

einem anteiligen Betrag am gezeichneten Kapital von EUR 128.500

("Tranche III/2015") und einem zu zahlenden Ausübungspreis von EUR 6,39

je Aktie,

* 30. August 2017: 8.000 Optionsrechte zum Bezug von 8.000 Aktien mit

einem anteiligen Betrag am gezeichneten Kapital von EUR 8.000 ("Tranche

IV/2015") und einem zu zahlenden Ausübungspreis von EUR 7,72 je Aktie,

* 20. November 2017: 10.000 Optionsrechte zum Bezug von 10.000 Aktien mit

einem anteiligen Betrag am gezeichneten Kapital von EUR 10.000 ("Tranche

V/2015") und einem zu zahlenden Ausübungspreis von EUR 9,95 je Aktie,

* 8. Oktober 2018: 2.000 Optionsrechte zum Bezug von 2.000 Aktien mit

einem anteiligen Betrag am gezeichneten Kapital von EUR 2.000 ("Tranche

VI/2015") und einem zu zahlende Ausübungspreis von EUR 1,95 je Aktie,

* 22. November 2018: 20.000 Optionsrechte zum Bezug von 20.000 Aktien mit

einem anteiligen Betrag am gezeichneten Kapital von EUR 20.000 ("Tranche

VII/2015") und einem zu zahlende Ausübungspreis von EUR 1,73 je Aktie.

* 18. November 2019: 40.000 Optionsrechte zum Bezug von 40.000 Aktien mit

einem anteiligen Betrag am gezeichneten Kapital von EUR 40.000 (Tranche

VIII/2015) und einem zu zahlende Ausübungspreis von EUR 1,00 je Aktie.

22. Anteilsbasierte Vergütungen mit Ausgleich durch eigene

Eigenkapitalinstrumente

Aktienoptionsprogramm 2015 (AOP 2015)

Die ausstehenden Optionsrechte aus dem AOP 2015 berechtigen die

geschäftsführenden Direktoren und Mitarbeiter der elumeo SE sowie

Geschäftsführer und ausgewählte Mitarbeiter von Tochtergesellschaften der

elumeo SE am Bilanzstichtag zum Erwerb von insgesamt 156.192 Aktien der

elumeo SE (31. Dezember 2024: 272.602 Aktien). Die Optionsrechte werden

ausübbar, sofern die Begünstigten erstens die vorgesehene Dienstzeit einer

Teiltranche ableisten, zweitens das im AOP 2015 festgelegte

kapitalmarktbasierte Erfolgsziel erfüllt wird, drittens die Stillhaltefrist

verstrichen ist und viertens ein festgelegter Gesamtgewinn aus der Ausübung

der Optionsrechte nicht überschritten wird (Ausübungssperre). Jedes

Optionsrecht berechtigt zum Bezug von je einer Aktie mit einem anteiligen

Betrag am gezeichneten Kapital von EUR 1,00 je Aktie.

Die Anzahl der ausstehenden Optionsrechte aus dem AOP 2015 hat sich wie

folgt entwickelt:

Anzahl Gewichteter

der durch-

Opti- schnittli-

ons- cher

rechte Ausübungs-

Anlass der Änderung preis in

EUR

Anzahl der ausstehenden Optionsrechte zum 272.352 13,48

01.01.2025

In der Berichtsperiode gewährte Optionsrechte 0 0,00

In der Berichtsperiode verwirkte 0 0,00

Optionsrechte

In der Berichtsperiode ausgeübte 0 0,00

Optionsrechte

In der Berichtsperiode verfallene -116.16- 24,88

Optionsrechte 0

Anzahl der ausstehenden Optionsrechte zum 156.192 5,01

31.12.2025

Anzahl der ausstehenden Optionsrechte zum 272.352 13,48

01.01.2024

In der Berichtsperiode gewährte Optionsrechte 0 0,00

In der Berichtsperiode verwirkte 0 0,00

Optionsrechte

In der Berichtsperiode ausgeübte 0 0,00

Optionsrechte

In der Berichtsperiode verfallene 0 0,00

Optionsrechte

Anzahl der ausstehenden Optionsrechte zum 272.352 13,48

31.12.2024

Die von der elumeo SE gewährten Vergütungszusagen wurden zu verschiedenen

Zeitpunkten erteilt. Die Begünstigten können unverfallbare Optionsrechte

zeitlich befristet innerhalb von zehn Jahren (beginnend ab dem Zeitpunkt der

Gewährung) ausüben. Die Optionsrechte sind gegen Zahlung des

Ausübungspreises ausübbar. Zum Bilanzstichtag sind keine Optionsrechte

ausübbar.

Wesentliche Vertragsbedingungen der ausgegebenen Tranchen des AOP 2015:

Tran- I/2015 II/20- III/2015 IV/2015

che 15

Ausga- 1.7.2015 23.12- 18.7.2016 30.8.2017

betag .2015

Fällig- 1.7.2019 23.12- 18.7.2020 30.8.2021

keits- .2019

datum

Ver- 30.6.2025 22.12- 17.7.2026 29.8.2027

falls- .2025

datum

Rest- 0,0 0,0 0,5 1,7

lauf-

zeit

(in

Jahren-

)

Ausü- 25,00 19,64 6,39 7,72

bungs-

preis

in EUR

Er- 32,50 25,53 8,31 10,04

folgs-

ziel/A-

ktien-

kurs

in EUR

Anzahl 113.660 2.500 102.942 5.875

der

ausste-

henden

Opti-

ons-

rechte

zum

31.12.-

2024

Anzahl 0 0 102.942 5.875

der

ausste-

henden

Opti-

ons-

rechte

zum

31.12.-

2025

Tran- V/201- VI/2015 VII/2- VIII/-

che 5 015 2015

Ausga- 20.11- 8.10.2018 22.11- 18.11-

betag .2017 .2018 .2019

Fällig- 20.11- 8.10.2022 22.11- 18.11-

keits- .2021 .2022 .2023

datum

Ver- 19.11- 7.10.2028 21.11- 17.11-

falls- .2027 .2028 .2029

datum

Rest- 1,9 2,8 2,9 3,9

lauf-

zeit

(in

Jahren-

)

Ausü- 9,95 1,95 1,73 1,00

bungs-

preis

in EUR

Er- 12,94 2,54 2,25 1,30

folgs-

ziel/A-

ktien-

kurs

in EUR

Anzahl 3.125 500 3.750 40.00-

der 0

ausste-

henden

Opti-

ons-

rechte

zum

31.12.-

2024

Anzahl 3.125 500 3.750 40.00-

der 0

ausste-

henden

Opti-

ons-

rechte

zum

31.12.-

2025

Der beizulegende Zeitwert der Optionsrechte zum Zeitpunkt der Gewährung

wurde mittels eines Black-Scholes-Optionspreismodells berechnet.

Die in das Bewertungsmodell einfließenden Eingangsparameter wurden wie folgt

abgeleitet:

* Der herangezogene Anteilswert wurde transaktionsbezogen auf Basis

historischer Anteilskäufe bestimmt.

* Die erwartete Volatilität basiert auf Vergangenheitsdaten

börsengelisteter Vergleichsunternehmen.

* Die erwarteten Optionslaufzeiten und die Eintrittswahrscheinlichkeit der

laufzeitabhängigen Szenariorechnungen wurde geschätzt.

* Der laufzeitäquivalente, risikolose Zinssatz wurde auf Basis der

Svensson-Methode errechnet und wegen des allgemein niedrigen Zinsniveaus

und der aktuellen Kapitalmarktsituation um einen Risikozuschlag erhöht.

Aktienoptionsprogramm 2021

Die ausgegeben Optionsrechte aus dem AOP 2021 berechtigen die

geschäftsführenden Direktoren und Mitarbeiter der elumeo SE sowie

Geschäftsführer und ausgewählte Mitarbeiter von Tochtergesellschaften der

elumeo SE am Bilanzstichtag zum Erwerb von insgesamt 150.563 Aktien der

elumeo SE. Die Optionsrechte werden ausübbar, sofern die Begünstigten

erstens die vorgesehene Dienstzeit einer Teiltranche ableisten, zweitens das

im AOP 2021 festgelegte kapitalmarktbasierte Erfolgsziel erfüllt wird,

drittens die Stillhaltefrist verstrichen ist und viertens ein festgelegter

Gesamtgewinn aus der Ausübung der Optionsrechte nicht überschritten wird

(Ausübungssperre). Jedes Optionsrecht berechtigt zum Bezug von je einer

Aktie mit einem anteiligen Betrag am gezeichneten Kapital von EUR 1,00 je

Aktie.

Die Anzahl der ausstehenden Optionsrechte aus Tranche 1 des AOP 2021 hat

sich wie folgt entwickelt:

Anzahl Gewichteter

der durch-

Opti- Schnittli-

ons- cher

rechte Ausübungs-

Anlass der Änderung preis in

EUR

Anzahl der ausstehenden Optionsrechte zum 151.250 6,17

01.01.2025

In der Berichtsperiode gewährte Optionsrechte 0 0,00

In der Berichtsperiode verwirkte -687 6,17

Optionsrechte

In der Berichtsperiode ausgeübte 0 0,00

Optionsrechte

In der Berichtsperiode verfallene 0 0,00

Optionsrechte

Anzahl der ausstehenden Optionsrechte zum 150.563 6,17

31.12.2025

Anzahl Gewichteter

der durch-

Opti- Schnittli-

ons- cher

rechte Ausübungs-

Anlass der Änderung preis in

EUR

Anzahl der ausstehenden Optionsrechte zum 151.250 6,17

01.01.2024

In der Berichtsperiode gewährte Optionsrechte 0 0,00

In der Berichtsperiode verwirkte 0 0,00

Optionsrechte

In der Berichtsperiode ausgeübte 0 0,00

Optionsrechte

In der Berichtsperiode verfallene 0 0,00

Optionsrechte

Anzahl der ausstehenden Optionsrechte zum 151.250 6,17

31.12.2024

Die Begünstigten können unverfallbare Optionsrechte befristet innerhalb von

zehn Jahren (beginnend ab dem Zeitpunkt der Gewährung) ausüben. Die

Optionsrechte sind gegen Zahlung des Ausübungspreises ausübbar. Zum

Bilanzstichtag sind keine Optionen aus der Tranche 1 des AOP 2021 ausübbar.

Im Geschäftsjahr 2025 wurde für die anteilsbasierten Vergütungszusagen aus

dem AOP 2021 ein Aufwand von TEUR 37 (Vorjahr: Aufwand TEUR 62) erfasst.

Wesentliche Vertragsbedingungen der ausgegebenen Tranche des AOP 2021:

Tranche I/2021

Ausgabetag 27.10.2021

Fälligkeitsdatum 27.10.2025

Verfallsdatum 26.10.2031

Restlaufzeit (in Jahren) 5,8

Ausübungspreis in EUR 6,17

Erfolgsziel/Aktienkurs in EUR 8,02

Anzahl der ausstehenden Optionsrechte zum 31.12.2024 151.250

Anzahl der ausstehenden Optionsrechte zum 31.12.2025 150.563

Der beizulegende Zeitwert der Optionsrechte des AOP 2021 zum Zeitpunkt der

Gewährung wurde mittels eines Black-Scholes-Optionspreismodells berechnet.

Die in das Bewertungsmodell einfließenden Eingangsparameter wurden wie folgt

abgeleitet:

* Der herangezogene Anteilswert wurde transaktionsbezogen auf Basis des

Börsenschlusskurses bestimmt.

* Die Schätzung der erwarteten Volatilität basiert auf der historischen

Volatilität der Aktie der elumeo SE über einen Zeitraum, der

grundsätzlich der erwarteten Laufzeit der Optionen entspricht. Sofern

nicht genügen Informationen über einen entsprechenden Zeitraum zur

Ermittlung der Volatilität vorlagen, wurde der längste Zeitraum zugrunde

gelegt, für den Handelsdaten verfügbar sind.

* Die erwarteten Optionslaufzeiten wurden auf Grundlage der vertraglichen

Ausübungsvoraussetzungen unter der Annahme einer Präferenz der

Mitarbeiter für eine tendenziell frühe Ausübung geschätzt.

* Der laufzeitäquivalente, risikolose Zinssatz basiert auf der von der

Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinsstruktur für börsennotierte

Bundeswertpapiere.

23. Finanzverbindlichkeiten

TEUR 31.12.2025 31.12.2024 yoy

in %

Langfristige Finanzverbindlichkeiten 392 392 0,0%

Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 1.542 1.376 12,1%

Summe Finanzverbindlichkeiten 1.934 1.768 9,4%

Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten betreffen in Höhe von TEUR 346 die

Kassakomponente von im März 2024 ausgegebenen Wandelschuldverschreibungen im

Gesamtnominalwert von TEUR 400. Die Anleihe wird mit 3,8 % p.a. und ist

endfällig am 20.12.2028. Sofern der Aktienkurs der elumeo SE an mindestens

16 Handelstagen im November 2028 über dem Wandlungspreis von EUR 4,50 liegt,

erfolgt eine automatische Wandlung der Schuldverschreibungen in elumeo

Aktien; sollte der Kurs darunter liegen, erfolgt die Rückzahlung in bar.

Die Notierung der Wandelschuldverschreibungen (WKN A3826G/ ISIN

DE000A3826G9) im Freiverkehr an der Düsseldorfer.

Aufgrund der Vertragsbedingungen qualifiziert das Wandlungsrecht nicht als

Eigenkapitalinstrument im Sinne der IFRS. Daher wurde die

Wandelschuldverschreibungen bei Zugang buchungstechnisch in die oben

erläuterte Kassakomponente, die zu fortgeführten Anschaffungskosten mittels

Effektivzinsmethode bewertet wird, sowie in eine derivative Verbindlichkeit,

die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet wird, aufgeteilt. Der

Buchwert der derivativen Verbindlichkeit beträgt zum 31.12.2025 TEUR 46

(Vorjahr: TEUR 46).

Das Wandlungsrecht wird nach dem erstmaligen Ansatz zum beizulegenden

Zeitwert bewertet mittels eines Black-Scholes-Optionspreismodells berechnet.

In dem Bewertungsmodell wurden folgende Parameter berücksichtigt:

- Wandlungspreis gemäß den Vertragsbedingungen

- Historische Volatilität der elumeo Aktie

- Laufzeitäquivalenter risikoloser Zinssatz

- Aktienkurs der elumeo Aktie

Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten betreffen die Inanspruchnahme von

Krediten eines Lieferanten, der Rahmenkreditlinie der UniCredit Bank AG

sowie die Inanspruchnahme des Kredites eines Zahlungsdienstleisters.

Die Lieferantenkredite betreffen umgewandelte Lieferantenverbindlichkeiten.

Die Darlehen waren bis zum 15. Januar 2025 befristet, der Zinssatz betrug

6,2% pro Jahr. Die Darlehen wurden bis zum 15. Januar 2026 zu einem Zinssatz

von 7,5 % verlängert. Es werden weiterhin keine Sicherheiten durch die

Darlehensnehmerin gestellt.

Die Finanzverbindlichkeiten gegenüber der UniCredit Bank AG betreffen die

teilweise Inanspruchnahme einer zum 25. März 2023 gewährten

Rahmenkreditlinie von TEUR 1.000. Der Sollzinssatz wird gemäß vertraglicher

Vereinbarung an die Entwicklung des Monatsdurchschnittssatzes für EURIBOR-3M

angepasst. Die Bereitstellungsprovision für die Rahmenkreditlinie beträgt

0,50% auf den jeweils zugesagten, aber nicht beanspruchten Kreditbetrag.

Der Kredit des Zahlungsdienstleisters legt eine feste Gebühr in Höhe von

TEUR 14 und eine Rückzahlung von 10% der eingehenden Verkaufserlösen über

die Plattform fest.

24. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten

Die sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR 31.12.2025 31.12.2024 yoy in

%

Verbindlichkeiten aus Anpassung von 0 140 100,0%

Bandbreiten in Italien

Kreditorische Debitoren 303 302 0,3%

Verbindlichkeiten aus Ausleihungen 1 4 -75,0%

Kurzfristige sonstige finanzielle 304 446 -31,8%

Verbindlichkeiten

Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 304 446 -31,8%

25. Erhaltene Anzahlungen

31.12.2025 31.12.2024 yoy

TEUR in %

Erhaltene Anzahlungen 110 64 71,9%

Summe 110 64 71,9%

Die erhaltenen Anzahlungen betreffen Anzahlungen von Kunden für

Warenlieferungen. Die zum 31. Dezember 2024 erhaltenen Anzahlungen von TEUR

64 wurden im Geschäftsjahr 2025 als Umsatzerlöse erfasst.

26. Rückstellungen

Die Rückstellungen haben sich wie folgt entwickelt:

Buchwert Zufü- Inan- Auf- Buchwert

h-

zum rung- spruc- lö- zum

- h- sung

01.01.2025 nah- 31.12.2025

me-

TEUR

Erwartete Kundenretouren 381 975 -381 0 975

Nach Art, Höhe &

Inanspruchnahme ungewisse

Verpflichtungen i.Z.m dem

Aufgegebenen

Geschäftsbereich PWK 25 0 0 -25 0

Kurzfristige Rückstellungen 406 975 -381 -25 975

Nach Art, Höhe &

Inanspruchnahme ungewisse

Verpflichtungen i.Z.m dem

Aufgegebenen

Geschäftsbereich PWK 130 0 0 -130 0

Langfristige Rückstellungen 130 0 0 -130 0

Rückstellungen 536 975 -381 -155 975

Im Vorjahr haben sich die Rückstellungen wie folgt entwickelt:

Buchwert Zufüh- Inan- Buchwert

zum rung- spruch- zum

01.01.2024 nahme- 31.12.2024

TEUR

Erwartete Kundenretouren 378 381 -378 381

Nach Art, Höhe & Inanspruch-

nahme ungewisse Verpflich-

tungen i.Z.m. dem aufgege-

benen Geschäftsbereich PWK 25 0 0 25

Kurzfristige Rückstellungen 403 381 -378 406

Nach Art, Höhe & Inanspruch-

nahme ungewisse Verpflich-

tungen i.Z.m dem aufgege-

benen Geschäftsbereich PWK 130 0 0 130

Langfristige Rückstellungen 130 0 0 130

Rückstellungen 533 381 -378 536

Erwartete Kundenretouren

Der elumeo-Konzern erfasst Verpflichtungen, die aus dem Recht seiner Kunden

auf Rückgabe gelieferter Produkte nach Erhalt der Warenlieferung

resultieren. Die Höhe der Rückstellung wurde anhand historischer

Erfahrungswerte unter Berücksichtigung der bis zur Aufstellung des

Abschlusses tatsächlich erfolgten Retouren geschätzt.

Nach Art, Höhe und Inanspruchnahme ungewisse Verpflichtungen im Zusammenhang

mit dem aufgegebenen Geschäftsbereichs PWK

Die Rückstellungen in Höhe von TEUR 155 wurden im Geschäftsjahr

ergebniswirksam aufgelöst. Der Ausweis erfolgt in dem Ergebnis aus

aufgegebenen Geschäftsbereichen.

27. Steuerverbindlichkeiten

Die Steuerverbindlichkeiten betreffen Ertragsteuern und setzen sich zum

jeweiligen Bilanzstichtag wie folgt zusammen:

31.12.2025 31.12.2024 yoy

TEUR in %

Steuerverbindlichkeiten 140 145 -3,4%

Steuerverbindlichkeiten 140 145 -3,4%

Die Steuerverbindlichkeiten betreffen Ertragsteuern für Vorjahre.

28. Übrige Verbindlichkeiten

Die übrigen Verbindlichkeiten setzen sich zum jeweiligen Bilanzstichtag wie

folgt zusammen:

TEUR 31.12.2025 31.12.2024 yoy in

%

Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer 213 857 -75,1%

Verbindlichkeiten gegenüber 252 210 20,0%

Mitarbeitern

Verbindlichkeiten aus Lohnund 70 72 -2,8%

Kirchensteuer

Verbindlichkeiten aus 61 20 205,0%

Sozialversicherungsabgaben

Verbindlichkeiten aus 259 200 29,5%

Prüfungsabschlussgebühren

Sonstige abgegrenzte Verbindlichkeiten 16 26 -38,5%

Kurzfristige übrige Verbindlichkeiten 871 1.385 -37,1%

Sonstige abgegrenzte Verbindlichkeiten 25 25 0,0%

Langfristige übrige Verbindlichkeiten 25 25 0,0%

Übrige Verbindlichkeiten 896 1.410 -36,5%

29. Ergänzende Informationen zur Konzern-Kapitalflussrechnung

Allgemeine Angaben

Die Konzern-Kapitalflussrechnung wurde in Übereinstimmung mit IAS 7

Kapitalflussrechnung aufgestellt und zeigt die Veränderung des Bestands an

liquiden Zahlungsmitteln des elumeo-Konzerns im Laufe der Berichtsperiode

durch Mittelzu- und Mittelabflüsse.

Gemäß IAS 7 werden die Zahlungsströme getrennt nach Herkunft und Verwendung

aus dem betrieblichen Bereich sowie aus der Investitions- und

Finanzierungstätigkeit ausgewiesen. Die Mittelzu- und Mittelabflüsse aus

laufender Geschäftstätigkeit werden, ausgehend vom Ergebnis vor

Ertragsteuern (EBT), indirekt abgeleitet. Die Mittelzu- und Mittelabflüsse

aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit werden direkt ermittelt. Die

liquiden Mittel umfassen die frei verfügbaren Kassenbestände, Schecks und

Guthaben bei Kreditinstituten.

Der Finanzmittelfonds zum Bilanzstichtag setzt sich ausschließlich aus frei

verfügbaren Zahlungsmitteln von TEUR 1.644 (Im Vorjahr: TEUR 1.655)

zusammen.

Änderungen der Schulden aus der Finanzierungstätigkeit

Die Änderungen der Schulden aus der Finanzierungstätigkeit stellen sich wie

folgt dar:

TEUR Buchwert Verände- Buchwert Verände- Buchwert

31.12.2025 rung 31.12.2024 rung 31.12.2023

2025 2024

Finanzverbindlich- 1.934 166 1.768 670 1.098

keiten

davon 96 0 666 0

zahlungswirksame

Zugänge

davon sonstige 70 0 4 0

zahlungsneutrage

Änderungen

Leasingverbind- 1.271 -142 1.414 -343 1.757

lichkeiten

davon -484 0 -571 0

zahlungswirksame

Tilgungen

davon 342 0 228 0

zahlungsneutrale

Zugänge

30. Latente Steuern

Latente Steuern werden auf Unterschiede zwischen im IFRS-Konzernabschluss

angesetztem Buchwert und steuerlichem Buchwert sowie auf noch nicht genutzte

steuerliche Verlustvorträge, in dem Maße, in dem eine zukünftige

Inanspruchnahme hinreichend wahrscheinlich ist, gebildet.

Der elumeo-Konzern hat auf abzugsfähige temporäre Differenzen bei den

Vorräten (Eliminierung von enthaltenen Zwischengewinnen), bei der

bilanziellen Abbildung von Leasingverhältnissen nach IFRS 16 (Bilanzierung

von Nutzungsrechten und Leasingverbindlichkeiten) und auf noch nicht

genutzte steuerliche Verlustvorträge aktive latente Steuern gebildet. Der

zugrunde gelegte Steuersatz umfasst die Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer

und den Solidaritätszuschlag.

Zu den Stichtagen der Berichts- und der Vergleichsperiode ergeben sich die

nachfolgend dargestellten aktiven latenten Steuern.

TEUR 31.12.2025 31.12.2024 yoy

in %

Latente Steuern auf Vermögenswerte aus 15 29 -48,-

Nutzungsrechten und 3%

Leasingverbindlichkeiten

Latente Steuern auf 38 74 -48,-

Zwischenergebniseliminierungen 6%

Aktivierte steuerliche Verlustvorträge 377 726 -48,-

1%

Latente Steuern 430 829 -48,-

1%

Die aktivierten steuerlichen Verlustvorträge der Juwelo Deutschland GmbH

reduzierten sich aufgrund voraussichtlich geringerer Nutzbarkeit im

Planungszeitraum sowie eines zukünftig sinkenden Körperschaftsteuersatzes.

31. Zusätzliche Angaben zu Finanzinstrumenten

Zusammensetzung der in der Bilanz ausgewiesenen Finanzinstrumente

TEUR 31.12.2025 31.12.2024 yoy in

%

Sonstige langfristige finanzielle 178 166 7,2%

Vermögenswerte

Sonstige kurzfristige finanzielle 208 251 -17,1%

Vermögenswerte

Forderungen aus Lieferungen und 1.875 1.857 1,0%

Leistungen

Zahlungsmittel 1.644 1.655 -0,7%

Summe finanzielle Vermögenswerte 3.905 3.930 -0,6%

Langfristige Finanzverbindlichkeiten 392 392 0,0%

Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 1.542 1.376 12,1%

Sonstige kurzfristige finanzielle 304 446 -31,8%

Verbindlichkeiten

Langfristige Leasingverbindlichkeiten 813 881 -7,7%

Kurzfristige Leasingverbindlichkeiten 458 533 -14,1%

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 9.121 8.663 5,3%

Leistungen

Summe finanzielle Verbindlichkeiten 12.630 12.290 2,8%

Sämtliche finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten, mit

Ausnahme der Leasingverbindlichkeiten und der Verbindlichkeit aus dem

Derivat sind der Kategorie "Zu fortgeführten Anschaffungskosten" zugeordnet.

Die Buchwerte entsprechen annähernd den beizulegenden Zeitwerten. Die

Verbindlichkeit aus dem in den langfristigen Finanzverbindlichkeiten

ausgewiesenen Derivat in Höhe von TEUR 46 (Vorjahr: TEUR 46) wird

erfolgswirksam zum Fair Value bewertet.

Die Bewertung des Derivats (Wandlungsrecht der Wandelanleihe) erfolgt

mittels eines Black-Scholes-Optionspreismodells unter Berücksichtigung der

folgenden Parameter (Stufe 3):

- Wandlungspreis gemäß den Vertragsbedingungen

- Historische Volatilität der elumeo Aktie

- Laufzeitäquivalenter risikoloser Zinssatz

- Aktienkurs der elumeo Aktie

Nettoergebnisse aus Finanzinstrumenten

Die erzielten Nettogewinne bzw. -verluste aus finanziellen Vermögenswerten

sowie finanziellen Verbindlichkeiten betreffen in der Konzern-Gewinn- und

Verlustrechnung erfasste Effekte aus Zinszahlungen und Wertberichtigungen

und Wechselkursänderungen. Zu den Wertberichtigungen verweisen wir auf die

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Aufgrund des geringen

Geschäftsvolumens in Fremdwährung ergeben sich keine wesentlichen

Nettoergebnisse aus Wechselkursänderungen aus Finanzinstrumenten. Die

Nettoergebnisse aus Finanzinstrumenten lassen sich wie folgt darstellen:

TEUR Nettogewinne/--

verluste

Nettozinser- Wertberichtigung/

trag Ausbuchung

Bilanz zum 31. Dezember 2025

Forderungen aus Lieferungen 0 -66

und Leistungen

Zahlungsmittel 0 0

Summe 0 -66

TEUR Nettogewinne/--

verluste

Nettozinsauf- Wertänderung Wertberichtigung/

wand Derivat Ausbuchung

Bilanz zum 31.

Dezember 2025

Finanzverbindlich- -187 0 0

keiten

Summe -187 0 0

H. Sonstige Angaben

Management von finanziellen Risiken

Der elumeo-Konzern ist im Rahmen seiner gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

finanziellen Risiken ausgesetzt. Das Finanzrisikomanagement zielt darauf ab,

die Risiken, die sich aus dem operativen Geschäft ergeben, sowie die sich

hieraus ergebenen möglichen negativen Auswirkungen auf die Ertragslage und

Liquiditätssituation, durch Überwachung und entsprechende Maßnahmen zu

begrenzen.

Marktrisiko

Das Marktrisiko ist definiert als das Risiko, dass der beizulegende Zeitwert

oder der künftige Cashflow eines Finanzinstruments aufgrund von Änderungen

der Marktpreise schwanken kann. Zu den Marktrisiken zählen das

Währungsrisiko, das Zinsrisiko und sonstige Preisrisiken.

Währungsrisiken

Liefervereinbarungen und Umsätze werden im überwiegenden Maße auf EURO-Basis

getroffen und abgewickelt, daher bestehen kurzfristig keine Währungsrisiken.

Gleichwohl kommt es mittelfristig und langfristig bei Abwertungen des EURO

gegenüber den lokalen Währungen in den Beschaffungsländern zu Margenrisiken.

Diese entstehen durch die dann erhöhten Anschaffungskosten in den

Beschaffungsländern aufgrund der Währungsverhältnisse.

Zinsrisiken

Das Risiko des Konzerns in Bezug auf Änderungen der Marktzinssätze betrifft

in erster Linie die Rahmenkreditlinie der UniCredit Bank AG, bei der eine

Zinsmarge auf den variablen EURIBOR-Basiszinssatz angewandt wird. Aufgrund

des moderaten Gesamtvolumens der variablen Verschuldung bei der UniCredit

Bank AG führen selbst spürbare Zinsänderungen nur zu geringfügigen, absolut

überschaubaren Auswirkungen auf den Zinsaufwand und das Finanzergebnis der

Gesellschaft. Daher wird das verbleibende Zinsänderungsrisiko zum aktuellen

Berichtszeitpunkt als nicht wesentlich betrachtet. Nach Ansicht der

Gesellschaft besteht zudem kein bedeutendes Zinsrisiko für die

Zinsaufwendungen nach IFRS 16, da jede Änderung des für die Leasingverträge

verwendeten zusätzlichen Kreditzinssatz direkte Auswirkungen auf die

entsprechende Leasingverbindlichkeit und das Nutzungsrecht des

Vermögenswertes in gleicher Höhe hat.

Ausfallrisiko

Das Ausfallrisiko stellt das Risiko dar, dass Kunden oder andere

Vertragsparteien ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommen. Dies

kann sich durch das Zahlungsverhalten oder die wirtschaftliche Situation von

Kunden und anderen Vertragsparteien oder durch Betrugsfälle ergeben.

Ausfallrisiken ergeben sich in erster Linie hinsichtlich Forderungen gegen

Kunden sowie Forderungen gegen nahestehende Unternehmen und Personen.

Das Ausfallrisiko für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist gering,

da die Warenlieferungen entweder gegen Vorkasse, Kreditkartenzahlung oder

per Nachnahme erfolgen. Käufe auf Rechnung und Lastschrift werden durch

Zahlungsdienstleister über Factoring verwaltet. Dem Ausfallrisiko wird durch

eine auf Erfahrungswerten basierende und die Altersstruktur

berücksichtigende pauschalierte Einzelwertberichtigung Rechnung getragen.

Uneinbringliche Forderungen werden vollständig ein-zelwertberichtigt. Bei

den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besteht keine nennenswerte

Konzentration des Kreditrisikos.

Zur Entwicklung der Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und

Leistungen verweisen wir auf die Erläuterungen unter Punkt S. (15).

Zusätzlich besteht für liquide Mittel dahingehend ein Ausfallrisiko, dass

Finanzinstitute ihre Verpflichtungen nicht mehr erfüllen können. Dieses

Ausfallrisiko wird dadurch begrenzt, dass die Anlage bei verschiedenen

Kreditinstituten mit guter Bonität erfolgt.

Die maximale Risikoposition entspricht den Buchwerten dieser finanziellen

Vermögenswerte zum jeweiligen Berichtsstichtag.

Finanzierungs- und Liquiditätsrisiko

Das Finanzierungs- und Liquiditätsrisiko beinhaltet das Risiko, dass der

elumeo-Konzern nicht in der Lage sein könnte, seine finanziellen

Verbindlichkeiten bei Fälligkeit zu begleichen. Daher besteht das primäre

Ziel des Liquiditätsmanagements in der Sicherstellung jederzeitiger

Zahlungsfähigkeit.

Nach Einschätzung des Managements liegt derzeit kein als wahrscheinlich

einzustufendes Planungsszenario vor, das dazu führt, dass bei negativen

Planabweichungen im operativen Bereich Liquiditätsengpässe entstehen

könnten, die sich nicht durch Gegenmaßnahmen kompensieren ließen.

In der nachfolgenden Tabelle wird zum Berichtsstichtag die

Fälligkeitsstruktur der finanziellen Verbindlichkeiten und die damit

einhergehenden zukünftigen Zahlungsmittelabflüsse dargestellt. Die Tabelle

zeigt die vertraglich vereinbarten (nicht diskontierten) Zins- und

Tilgungszahlungen der originären finanziellen Verbindlichkeiten mit ihrem

negativen beizulegenden Zeitwert. Einbezogen wurden alle bilanzierten

Finanzinstrumente, die am 31. Dezember 2025 im Bestand der zum jeweiligen

Berichtsstichtag des elumeo-Konzerns waren und für die bereits Zahlungen

vertraglich vereinbart bzw. Mittelabflüsse hinreichend sicher waren. Etwaige

Beträge in Fremdwährung sind grundsätzlich mit dem Stichtagskurs zum

Bilanzstichtag umgerechnet. Die Beträge für variabel verzinsliche

Finanzinstrumente sind unter Verwendung der Zinssätze der letzten

Zinsfestsetzung vor bzw. zum Bilanzstichtag ermittelt worden. Jederzeit

rückzahlbare finanzielle Verbindlichkeiten sind immer dem Zeitraum

zugeordnet, zu dem die früheste Tilgung möglich ist. Planzahlen für

zukünftige neue finanzielle Verbindlichkeiten wurden nicht berücksichtigt.

TEUR Buchwert Vertragliche

Cashflows

31.12.2025 2026 2027--

2030

Zinsen Til- Zin- Til-

gung sen gung

Verbindlichkeiten aus 9.121 0 9.121 0 0

Lieferungen und

Leistungen

Finanzverbindlichkei- 1.934 121 1.542 453 392

ten

Sonstige finanzielle 304 0 304 0 0

Verbindlichkeiten

Leasingverbindlichkei- 1.271 47 458 125 813

ten

Summe 12.630 168 11.425 578 1.205

Zinsrisiko

Das Zinsrisiko ist das Risiko, dass der beizulegende Zeitwert oder künftige

Cashflows eines Finanzinstruments aufgrund von Änderungen der Marktzinsen

schwanken. Das Risiko des Konzerns betraf in Bezug auf Änderungen der

Marktzinssätze in erster Linie die Rahmenkreditlinie der UniCredit Bank AG,

bei der eine Zinsmarge auf den variablen EURIBOR-Basiszinssatz angewandt

wird. Aufgrund einer erwarteten rückläufigen Entwicklung des Leitzinses der

Europäische Zentralbank (EZB) wird das Zinsänderungsrisiko als nicht

wesentlich betrachtet. Unserer Ansicht nach besteht kein bedeutendes

Zinsrisiko für die Zinsaufwendungen nach IFRS 16, da jede Änderung des für

die Leasingverträge verwendeten zusätzlichen Kreditzinssatz direkte

Auswirkungen auf die entsprechende Leasingverbindlichkeit und das

Nutzungsrecht des Vermögenswertes in gleicher Höhe hat

elumeo ist derzeit keinem wesentlichen Zins- und Preisrisiko ausgesetzt, das

aus Zins- und Preisschwankungen auf das Ergebnis, das Eigenkapital oder den

Cashflow der aktuellen oder zukünftigen Berichtsperiode resultieren könnte.

Kapitalsteuerung

Die Ziele des Kapitalmanagements des elumeo-Konzerns sind die Gewährleistung

der kurzfristigen Zahlungsfähigkeit sowie die Sicherung der Kapitalbasis zur

fortwährenden Finanzierung des Wachstumsvorhabens und die langfristige

Steigerung des Unternehmenswertes. Dabei wird sichergestellt, dass sämtliche

Gesellschaften des elumeo-Konzerns unter der

Unternehmensfortführungsprämisse operieren können. Darüber hinaus sollen ein

angemessenes Bonitätsrating und eine gute Eigenkapitalquote sichergestellt

werden.

Das Kapitalmanagement wird auf Basis verschiedener Leistungsindikatoren und

finanzieller Kennzahlen, darunter die Eigenkapitalquote auf konsolidierter

Basis, fortlaufend überwacht. Das nach den Vorschriften der IFRS für den

elumeo-Konzern ermittelte Eigenkapital soll 50,0% der Bilanzsumme nicht

unterschreiten. Die Eigenkapitalquote des Konzerns betrug zum Bilanzstichtag

8,1% (31. Dezember 2024: 22,1%) und hat damit den Zielwert von 50% deutlich

unterschritten.

Ziel der zukünftigen Kapitalsteuerung ist es, durch die Verbesserung der

Ertragslage, mittel- bis langfristig wieder eine Eigenkapitalquote von 50,0%

der Bilanzsumme zu gewährleisten.

Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Der elumeo-Konzern identifiziert den Kreis der nahestehenden Unternehmen und

Personen in Übereinstimmung mit IAS 24 Angaben über Beziehungen zu

nahestehenden Unternehmen und Personen.

Wesentliche nahestehende Unternehmen und Personen der elumeo SE sind:

* sämtliche in den Konzernabschluss der elumeo SE nicht einbezogene

Tochtergesellschaften,

* der Aktionär Herr Wolfgang Boyé, Berlin, Deutschland, sowie durch ihn

direkt oder indirekt kontrollierte Holding-Gesellschaften, die

ihrerseits Beteiligungen an nahestehenden Unternehmen der elumeo SE

halten, im Einzelnen insbesondere:

* die UV Interactive Services GmbH, Berlin, Deutschland ("UVIS"),

deren Geschäftsanteile zu 100,0% von Herrn Boyé gehalten werden,

* die Aktionärin Blackflint Ltd., Paphos, Zypern ("BFL"), deren

Geschäftsanteile zu 100,0% von der UVIS gehalten werden,

* die Spreekanal Berlin GmbH, Berlin, Deutschland ("Spreekanal GmbH"),

deren Geschäftsanteile zu 100,0% von der UVIS gehalten werden,

Herr Wolfgang Boyé ist die ultimate controlling party.

* die Mitglieder des Verwaltungsrats der elumeo SE, einschließlich

unterjährig ausgeschiedener, abberufener und neu bestellter Mitglieder,

sowie geschäftsführende Direktoren, die nicht Mitglieder des

Verwaltungsrats sind.

Im Geschäftsjahr 2025 wurden folgende wesentliche Transaktionen mit

nahestehenden Unternehmen und Personen getätigt:

* Der elumeo-Konzern weist unter den Vertriebskosten Aufwendungen von TEUR

110 für Dienstleistungen im Bereich der TV-Übertragung von der

Spreekanal GmbH (Vorjahr: TEUR 110) aus. Zum 31. Dezember 2025 weist der

elumeo-Konzern Forderungen gegen die Spreekanal GmbH von TEUR 16 aus.

Verwaltungsrat

Die nicht geschäftsführenden Mitglieder des Verwaltungsrats haben im

Geschäftsjahr 2025, ausschließlich für ihre Tätigkeit als Organmitglieder

der Gesellschaft, eine Gesamtvergütung nach § 285 Nr. 9a HGB in Höhe von

TEUR 162 (Vorjahr: TEUR 160) erhalten.

Die Anzahl der ausstehenden Optionsrechte der nicht geschäftsführenden

Mitglieder des Verwaltungsrats beträgt zum 31. Dezember 2025 insgesamt 1.875

Optionsrechte (31. Dezember 2024: 2.875 Optionsrechte).

Geschäftsführende Direktoren

Die geschäftsführenden Direktoren haben im Geschäftsjahr 2025 Bezüge von

TEUR 420 (Im Vorjahr: TEUR 421) erhalten. Die Arbeitgeberanteile zur

Rentenversicherung betrugen TEUR 18 (Im Vorjahr: TEUR 17)

Die Anzahl der ausstehenden Optionsrechte der geschäftsführenden Direktoren

beträgt zum 31. Dezember 2025 insgesamt 81.000 Optionsrechte (31. Dezember

2024: 102.500 Optionsrechte).

Die weiteren Angaben nach § 162 AktG sind dem Vergütungsbericht zu

entnehmen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Eventualverbindlichkeiten

Der elumeo-Konzern hat Zahlungsverpflichtungen aus nicht kündbaren

vertraglichen Vereinbarungen über die Verbreitung und die Ausstrahlung

seiner Fernsehprogramme bzw. die Verwaltung von Programmplätzen. Sie

beinhalten zum Teil Verlängerungsoptionen, Kündigungsrechte sowie

Preisanpassungsklauseln.

Die künftigen Brutto-Mindestzahlungen zum 31. Dezember 2025 und 2024

aufgrund von nicht kündbaren TV-Übertragungs- und

Programmplatzverwaltungsverträgen sind in der folgenden Tabelle dargestellt:

Restlaufzeit

TEUR < 1 Jahr 1-5 Jahre Summe

31.12.2025 4.466 2.573 7.039

31.12.2024 4.659 3.809 8.468

Bei der Ermittlung der künftigen Brutto-Mindestzahlungen wurde der

frühestmögliche Kündigungszeitpunkt der Verträge zugrunde gelegt.

Im Geschäftsjahr 2018 wurde beschlossen, sämtliche Geschäftsaktivitäten der

Produktionsgesellschaft PWK Jewelry Company Limited, Bangkok, Thailand

("PWK"), zu beenden und eine geordnete Liquidation der

Produktionsgesellschaft unter Eigenverwaltung durch Verwertung der

vorhandenen Vermögenswerte vorzunehmen ("aufgegebener Geschäftsbereich

PWK"). Sämtliche Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft wurden bis zum

Jahresende 2018 vollständig eingestellt, die Gesellschaft wurde zum

31.12.2018 entkonsolidiert. Im Zusammenhang mit der ungeordneten Abwicklung

der PWK bestanden im Vorjahr Eventualverbindlichkeiten von EUR 3,8 Mio. Da

der zugrunde liegende Sachverhalt verjährt ist erachten wir diese

Eventualverbindlichkeiten als nicht mehr gegeben.

Ergänzende Erläuterungen nach HGB

Anteilsbesitz

Die elumeo SE hielt im Geschäftsjahr 2025, direkt oder mittelbar über

zwischengeschaltete Tochtergesellschaften, 100% der Geschäftsanteile an den

folgenden Gesellschaften. Die Gesellschaften werden bis auf die in

Abwicklung befindende PWK vollkonsolidiert.

TEUR Sitz Funk- Eigenkapi- Gezeichne- Jah- Fuß-

tiona- tal (in T) tes reser- no-

le Kapital geb- te

Währu- (in T) nis

ng (in

T)

31.12.2025 31.12.2025 01.01-

.-31.-

12.20-

25

Juwelo Deutschland Ber- EUR -23.849 227 -3.25- 1

GmbH lin 9

jooli.com GmbH Ber- EUR -2.107 25 -1.19- 1

lin 4

jooli marketplace Jai- INR -134 2.210 -10 1,2

India Pvt. Ltd. pur/-

Indi-

en

Silverline Hong- EUR -48 1 -34 1,2

Distribution Ltd kong

Juwelo USA, Inc Wil- USA - in

ming- Abwicklung

ton/- -

USA

PWK Jewelry Company Bang- THB - in

Ltd ko- Abwicklung

k/Th- -

ai-

land

1 Die Angaben

entsprechen dem für

Konzernabschlusszwe-

cke aufgestellten

Jahresabschluss

(konzerneinheitliche

Bilanzierung)

2 Die Angaben zum

Eigenkapital erfolgen

auf Basis der

Umrechnung zum

Stichtagskassakurs am

Bilanzstichtag

Mitarbeiteranzahl

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter hat sich in der Berichtsperiode

wie folgt entwickelt:

01.01. - 01.01. - YoY

Vollzeitäquivalente (VZÄ) 31.12.2025 31.12.2024 in %

Vertrieb 118 138 -14,5%

Verwaltung 45 54 -16,7%

Summe 163 192 -15,1%

Gemäß Grundsatz 22 des Deutschen Corporate Governance Kodex berichten der

Verwaltungsrat und die Geschäftsführenden Direktoren in der Erklärung zur

Unternehmensführung zur Corporate Governance der Gesellschaft.

Die Erklärung zur Unternehmensführung des Verwaltungsrats und der

Geschäftsführenden Direktoren der elumeo SE ist im Volltext dauerhaft auf

der Internetseite der Gesellschaft unter

https://www.elumeo.com/investor-relations/corporate-governance zugänglich

gemacht.

Der Verwaltungsrat

Die Gesellschaft hat eine monistische Leitungsstruktur mit dem

Verwaltungsrat als zentrales Leitungs- und Kontrollorgan. Der Verwaltungsrat

der elumeo SE setzt sich aus den geschäftsführenden Direktoren und den nicht

geschäftsführenden Mitgliedern zusammen.

Während des Geschäftsjahres 2025 waren folgende Personen geschäftsführende

Direktoren bzw. Mitglieder des Verwaltungsrats:

Geschäftsführende Direktoren Beruf Ende der

Bestellung

Florian Spatz Gesamtverant-

wortlicher

(Einzelvertretungsbefugnis seit 27. Geschäftsführer

April 2020)

Boris Kirn Operativer zur

Ordentli-

chen

Hauptver-

sammlung

2026

(Einzelvertretungsbefugnis seit 13. Geschäftsführer

Februar 2015)

Dr. Riad Nourallah

(Einzelvertretungsbefugnis von 01. Kaufmännischer

November 2020 bis 31. August 2025, Geschäftsführer

seit 31. August 2025 nicht mehr (bis 31.August

Geschäftsführer) 2025)

Mitglieder des Beruf Amtszeitende

Verwaltungsrats

Wolfgang Boyé Verwaltungsrats- zur Ordentlichen

vorsitzender Hauptversammlung

2026

(seit 21. Juli 2014)

Christian Senitz Mitglied des zur Ordentlichen

Verwaltungsrats, Hauptversammlung

2027

(seit 23. Juni 2023) Vorsitzender des

Prüfungsausschus-

ses

CFO WebID

Solution GmbH

Dr. Susanne Ries Mitglied des zur Ordentlichen

Verwaltungsrats, Hauptversammlung

2027

(seit 23. Juni 2023) Of Counsel

Gesellschaftsund

Finanzrecht

Hogan Lovells

International LLP

Boris Kirn Mitglied des zur Ordentlichen

Verwaltungsrats Hauptversammlung

2026

(seit 13. Februar 2015: Operativer

Mitglied des Verwaltungsrats, Geschäftsführer,

elumeo SE

(seit 13. Februar 2015:

Bestellung zum

geschäftsführenden Direktor)

Im Geschäftsjahr 2025 bestanden bei Herrn Christian Senitz folgende weitere

Aufsichtsratsmandate gemäß § 100 Abs. 1 AktG:

Gesellschaft Mandat

Fundcraft HoldCo SARL (Luxemburg) Mitglied des Verwaltungsrats

Konzernzugehörigkeit nach § 312 Abs. 2 HGB

Die elumeo SE erstellt als deutsche Muttergesellschaft des elumeo-Konzerns

für den größten Kreis von Unternehmen den obersten Konzernabschluss. Der

Konzernabschluss der elumeo SE wird unter Anwendung der International

Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind,

erstellt (§ 315e HGB). Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister

bekannt gemacht.

Honorar des Konzernabschlussprüfers nach § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB

Die im Berichtsjahr als Aufwand erfassten Honorare für den Abschlussprüfer,

die Forvis Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg,

betragen

* für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 203.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

* Die Laufzeit der in Lieferantenkredite umgewandelten

Lieferantenverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 599 wurde am 15. Januar

2026 bis zum 15. Januar 2027 verlängert, der Zinssatz verbleibt bei 7,5%

pro Jahr.

* Am 25.Januar 2025 wurde der elumeo SE eine Klage der Kat Florence LLC,

Miami, USA vor dem Georgia Northern District Court in Atlanta, Georgia

zugestellt. In der Klage behauptet die Kat Florence LLC ihr sei ein

Schaden entstanden, weil Sie aufgrund von falschen Aussagen der elumeo

SE einen Vertrag mit dem Gemshopping Network in Atlanta verloren habe.

Die Klage wurde am 4. März 2026 abgewiesen. Bisher hat die Klägerin

gegen diese Abweisung keine Rechtsmittel eingelegt.

Berlin, den 11. Juni 2026

elumeo SE

Die geschäftsführenden Direktoren

Florian Spatz Boris Kirn

Erklärung gem. § 297 Abs. 2 Satz 4 HGB und § 315 Abs. 1 Satz 5 HGB

"Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden

Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss unter Beachtung der

Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen

entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des

elumeo-Konzerns vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf

einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des elumeo-Konzerns so

dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes

Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der

voraussichtlichen Entwicklung des elumeo-Konzerns beschrieben sind."

Berlin, den 11. Juni 2026

elumeo SE

Die geschäftsführenden Direktoren

Florian Spatz Boris Kirn

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die elumeo SE, Berlin

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der elumeo SE, Berlin, und ihrer

Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum

31. Dezember 2025, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und

Konzerngesamtergebnisrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung, der

Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung sowie dem Konzernanhang für das

Geschäftsjahr vom 1. Januar 2025 bis zum 31. Dezember 2025, einschließlich

wesentlicher Informationen zu den Rechnungslegungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der elumeo SE, der mit dem

Lagebericht der Gesellschaft zusammengefasst ist, für das Geschäftsjahr vom

1. Januar 2025 bis zum 31. Dezember 2025 geprüft. Die im Abschnitt "Sonstige

Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des

Konzernlageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen

Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen

Erkenntnisse

* entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen

Belangen den vom International Accounting Standards Board (IASB)

herausgegebenen IFRS Accounting Standards (im Folgenden "IFRS Accounting

Standards"), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach §

315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften und

vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen

Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des

Konzerns zum 31. Dezember 2025 sowie seiner Ertragslage für das

Geschäftsjahr vom 1. Januar 2025 bis zum 31. Dezember 2025 und

* vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes

Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht

dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss,

entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die

Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser

Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht erstreckt sich nicht auf den

Inhalt der im Abschnitt "Sonstige Informationen" genannten Bestandteile

des Konzernlageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen

Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des

Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr.

537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der

Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger

Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften

und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die

Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres

Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den

Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen

sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften

und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit

diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Art. 10 Abs.

2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen

nach Art. 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass

die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um

als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum

Konzernlagebericht zu dienen.

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des

Konzernabschlusses

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach

unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des

Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2025 bis zum 31.

Dezember 2025 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer

Prüfung des Konzernabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres

Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes

Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.

Umsatzrealisation und Erlösabgrenzung

Zugehörige Informationen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht

Im Konzernanhang werden in Abschnitt E. "Bilanzierungs- und

Bewertungsmethoden - Ertrags- und Aufwandsrealisierung" Ausführungen zur

Umsatzrealisation und Erlösabgrenzung im Konzernabschluss vorgenommen. Die

Absatzmärkte und die Vertriebsstrategie sind im Konzernlagebericht in

Abschnitt A. "Grundlagen des Konzerns - Geschäftsmodell sowie - Strategie-

und Ziele des Konzerns" beschrieben.

Sachverhalt und Risiko für die Prüfung

Im Geschäftsjahr 2025 hat der elumeo SE Konzern Umsatzerlöse in Höhe von EUR

39,0 Mio. realisiert. Der elumeo SE Konzern erzielt seine Umsatzerlöse im

Wesentlichen aus dem Verkauf von Edelsteinschmuck über elektronische

Vertriebskanäle. Im Konzernabschluss der

elumeo SE werden Umsatzerlöse grundsätzlich bei Erfüllung der

Leistungsverpflichtung durch Übertragung des zugesagten Produkts auf den

Kunden erfasst. Als übertragen gilt ein Vermögenswert dann, wenn der Kunde

die Verfügungsgewalt über diesen Vermögenswert erlangt. Die Erfassung der

Umsatzerlöse erfolgt unter der Annahme, dass die Ware zwei Tage nach Versand

beim Kunden zugegangen ist. Entsprechend der Übertragung der

Verfügungsgewalt werden Umsatzerlöse nach den Vorschriften des IFRS 15 im

elumeo SE Konzern zeitpunktbezogen mit dem Betrag erfasst, auf den der

Konzern erwartungsgemäß Anspruch hat. Erwartete Rücksendungen von

Handelswaren werden auf Basis von Erfahrungswerten geschätzt und schmälern

den Umsatz in voller Höhe des Veräußerungserlöses. Aufgrund der

Wesentlichkeit der Umsatzerlöse für den Konzernabschluss und vorhandener

Ermessensspielräume bei der Bestimmung des Zeitpunkts für die Erfüllung der

Leistungsverpflichtung und der Umsatzabgrenzung haben wir die Erfassung der

Umsatzerlöse und Erlösabgrenzung als besonders wichtigen Prüfungssachverhalt

bestimmt.

Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse

Im Rahmen unserer Prüfung haben wir die im Konzernabschluss angewandten

Bilanzierungs- und Bewertungsvorgaben für die Realisierung von Umsatzerlösen

anhand der in IFRS 15 definierten Kriterien gewürdigt. Neben analytischen

Prüfungshandlungen haben wir eine Beurteilung des Kontrollumfelds und der

eingerichteten Kontrollen zur periodengerechten Erfassung der Umsatzerlöse

und erwarteten Rücksendungen vorgenommen. In Stichproben haben wir das

Bestehen von zugehörigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

nachvollzogen.

Mit Hilfe der von den Versanddienstleistern mitgeteilten Laufzeiten und

Zustellstatistiken haben wir die für die Erlösabgrenzung in Ansatz gebrachte

durchschnittliche Versanddauer der Kundensendungen verprobt. Die im Konzern

zugrunde gelegten Retourenquoten für die Erlösabgrenzung haben wir zudem mit

internen Rücksendungsstatistiken des Konzerns abgeglichen.

Wir konnten uns davon überzeugen, dass die eingerichteten Systeme und

Prozesse sowie die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

angemessen sind und dass die von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen

Einschätzungen und getroffenen Annahmen hinreichend begründet sind, um die

sachgerechte Bilanzierung der Umsatzerlöse zu gewährleisten.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter bzw. der Verwaltungsrat sind für die sonstigen

Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die

folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Konzernlageberichts:

* die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB und § 315d HGB,

auf die im Konzernlagebericht Bezug genommen wird sowie

* die lageberichtsfremden Angaben unter Abschnitt I.

"Nachhaltigkeitsbericht / Nichtfinanzielle Konzernerklärung";

lageberichtsfremde Angaben sind Angaben, die nicht nach §§ 289 ff, 315

ff HGB vorgeschrieben sind.

Die sonstigen Informationen umfassen zudem:

* die Versicherungen nach § 297 Abs. 2 Satz 4 HGB und § 315 Abs. 1 Satz 5

HGB zum Konzernabschluss und Konzernlagebericht,

* den Bericht des Verwaltungsrats sowie

* die übrigen Teile des Geschäftsberichts - ohne weitergehende

Querverweise auf externe Informationen - mit Ausnahme des geprüften

Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts sowie unseres

Bestätigungsvermerks.

Der Verwaltungsrat ist für den Bericht des Verwaltungsrats verantwortlich.

Im Übrigen sind die gesetzlichen Vertreter für die sonstigen Informationen

verantwortlich.

Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht

erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend

geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von

Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die

sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen

Informationen:

* wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss, Konzernlagebericht

oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

* anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Verwaltungsrats für den

Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des

Konzernabschlusses, der den IFRS Accounting Standards, wie sie in der EU

anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden

deutschen gesetzlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen

entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung dieser

Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die

gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie

als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu

ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von

dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und

Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter

dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der

Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die

Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der

Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind

sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes

der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, es sei denn, es

besteht die Absicht den Konzern zu liquidieren oder der Einstellung des

Geschäftsbetriebs oder es besteht keine realistische Alternative dazu.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung

des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage

des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem

Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften

entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich

für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet

haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit

den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um

ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht

erbringen zu können.

Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für die Überwachung des

Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des

Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses

und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der

Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen

aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der

Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns

vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss

sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,

den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und

Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen

Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum

Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie

dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter

Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten

deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung

eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen

können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als

wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass

sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses

und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von

Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine

kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

* identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher

Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von

dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen

als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise,

die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere

Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen

resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist

höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche

falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen

kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte

Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das

Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

* erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des

Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die

Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen,

um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen

sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der

internen Kontrollen des Konzerns bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen

abzugeben.

* beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern

angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von

den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit

zusammenhängenden Angaben.

* ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den

gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der

Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der

erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im

Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame

Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der

Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen,

dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im

Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss

und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben

unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir

ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum

unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige

Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der

Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

* beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses

insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die

zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass

der Konzernabschluss unter Beachtung der IFRS Accounting Standards, wie

sie in der EU anzuwenden sind, und der ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB

anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften ein den tatsächlichen

Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und

Ertragslage des Konzerns vermittelt.

* planen wir die Konzernabschlussprüfung und führen sie durch, um

ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die

Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftsbereiche

innerhalb des Konzerns einzuholen als Grundlage für die Bildung der

Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht. Wir

sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchsicht

der für Zwecke der Konzernabschlussprüfung durchgeführten

Prüfungstätigkeiten. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere

Prüfungsurteile.

* beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem

Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte

Bild von der Lage des Konzerns.

* führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern

dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch.

Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir

dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den

gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und

beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben

aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den

zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen

geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko,

dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben

abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den

geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame

Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in

internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung

ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben,

und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von

denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere

Unabhängigkeit auswirken, und - sofern einschlägig - die zur Beseitigung von

Unabhängigkeitsgefährdungen vorgenommenen Handlungen oder ergriffenen

Schutzmaßnahmen.

Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung

Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung

des Konzernabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten

waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir

beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze

oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des

Sachverhalts aus.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Vermerk über die Prüfung der für Zwecke der Offenlegung erstellten

elektronischen Wiedergaben des Konzernabschlusses und des

Konzernlageberichts nach § 317 Abs. 3a HGB

Prüfungsurteil

Wir haben gemäß § 317 Abs. 3a HGB eine Prüfung mit hinreichender Sicherheit

durchgeführt, ob die in der Datei 391200KOQF8RGMZ3XK74-2025-12-31-1-de.xbri

(MD5-Hashwert: dd630b9a7769c31d911facc9668d5b45) enthaltenen und für Zwecke

der Offenlegung erstellten Wiedergaben des Konzernabschlusses und des

Konzernlageberichts (im Folgenden auch als "ESEF-Unterlagen" bezeichnet) den

Vorgaben des § 328 Abs. 1 HGB an das elektronische Berichtsformat

("ESEF-Format") in allen wesentlichen Belangen entsprechen. In Einklang mit

den deutschen gesetzlichen Vorschriften erstreckt sich diese Prüfung nur auf

die Überführung der Informationen des Konzernabschlusses und des

Konzernlageberichts in das ESEF-Format und daher weder auf die in diesen

Wiedergaben enthaltenen noch auf andere in der oben genannten Datei

enthaltene Informationen.

Nach unserer Beurteilung entsprechen die in der oben genannten Datei

enthaltenen und für Zwecke der Offenlegung erstellten Wiedergaben des

Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in allen wesentlichen

Belangen den Vorgaben des § 328 Abs. 1 HGB an das elektronische

Berichtsformat. Über dieses Prüfungsurteil sowie unsere im voranstehenden

"Vermerk über die Prüfung des Konzernabschlusses und des

Konzernlageberichts" enthaltenen Prüfungsurteile zum beigefügten

Konzernabschluss und zum beigefügten Konzernlagebericht für das

Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2025 hinaus geben wir

keinerlei Prüfungsurteil zu den in diesen Wiedergaben enthaltenen

Informationen sowie zu den anderen in der oben genannten Datei enthaltenen

Informationen ab.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung der in der oben genannten Datei enthaltenen

Wiedergaben des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in

Übereinstimmung mit § 317 Abs. 3a HGB unter Beachtung des IDW

Prüfungsstandards: Prüfung der für Zwecke der Offenlegung erstellten

elektronischen Wiedergaben von Abschlüssen und Lageberichten nach § 317 Abs.

3a HGB (IDW PS 410 (06.2022)) und des International Standard on Assurance

Engagements 3000 (Revised) durchgeführt. Unsere Verantwortung danach ist im

Abschnitt "Verantwortung des Konzernabschlussprüfers für die Prüfung der

ESEF-Unterlagen" weitergehend beschrieben. Unsere Wirtschaftsprüferpraxis

hat den IDW Qualitätsmanagementstandard: Anforderungen an das

Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022))

angewendet.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Verwaltungsrats für die

ESEF-Unterlagen

Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind verantwortlich für die

Erstellung der ESEF-Unterlagen mit den elektronischen Wiedergaben des

Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts nach Maßgabe des § 328 Abs. 1

Satz 4 Nr. 1 HGB und für die Auszeichnung des Konzernabschlusses nach

Maßgabe des § 328 Abs. 1 Satz 4 Nr. 2 HGB.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft verantwortlich für

die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachten, um die Erstellung

der ESEF-Unterlagen zu ermöglichen, die frei von wesentlichen -

beabsichtigten oder unbeabsichtigten - Verstößen gegen die Vorgaben des §

328 Abs. 1 HGB an das elektronische Berichtsformat sind.

Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Erstellung der

ESEF-Unterlagen als Teil des Rechnungslegungsprozesses.

Verantwortung des Konzernabschlussprüfers für die Prüfung der

ESEF-Unterlagen

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die

ESEF-Unterlagen frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten

- Verstößen gegen die Anforderungen des § 328 Abs. 1 HGB sind. Während der

Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische

Grundhaltung. Darüber hinaus

* identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher -

beabsichtigter oder unbeabsichtigter - Verstöße gegen die Anforderungen

des § 328 Abs. 1 HGB, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion

auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die

ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil

zu dienen.

* gewinnen wir ein Verständnis von den für die Prüfung der ESEF-Unterlagen

relevanten internen Kontrollen, um Prüfungshandlungen zu planen, die

unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem

Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Kontrollen abzugeben.

* beurteilen wir die technische Gültigkeit der ESEF-Unterlagen, d.h. ob

die die ESEF-Unterlagen enthaltende Datei die Vorgaben der Delegierten

Verordnung (EU) 2019/815 in der zum Abschlussstichtag geltenden Fassung

an die technische Spezifikation für diese Datei erfüllt.

* beurteilen wir, ob die ESEF-Unterlagen eine inhaltsgleiche

XHTML-Wiedergabe des geprüften Konzernabschlusses und des geprüften

Konzernlageberichts ermöglichen.

* beurteilen wir, ob die Auszeichnung der ESEF-Unterlagen mit Inline

XBRL-Technologie (iXBRL) nach Maßgabe der Art. 4 und 6 der Delegierten

Verordnung (EU) 2019/815 in der am Abschlussstichtag geltenden Fassung

eine angemessene und vollständige maschinenlesbare XBRL-Kopie der

XHTML-Wiedergabe ermöglicht.

Übrige Angaben gemäß Art. 10 EU-APrVO

Wir wurden von der Hauptversammlung am 20. Juni 2025 als Abschlussprüfer des

Konzernabschlusses gewählt. Wir wurden am 1. Dezember 2025 vom

Verwaltungsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr

2021 als Abschlussprüfer des Konzernabschlusses der elumeo SE tätig.

Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen

Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach

Art. 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.

SONSTIGER SACHVERHALT - VERWENDUNG DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS

Unser Bestätigungsvermerk ist stets im Zusammenhang mit dem geprüften

Konzernabschluss und dem geprüften Konzernlagebericht sowie den geprüften

ESEF-Unterlagen zu lesen. Der in das ESEF-Format überführte Konzernabschluss

und Konzernlagebericht - auch die in das Unternehmensregister

einzustellenden Fassungen - sind lediglich elektronische Wiedergaben des

geprüften Konzernabschlusses und des geprüften Konzernlageberichts und

treten nicht an deren Stelle. Insbesondere ist der ESEF-Vermerk und unser

darin enthaltenes Prüfungsurteil nur in Verbindung mit den in elektronischer

Form bereitgestellten geprüften ESEF-Unterlagen verwendbar.

VERANTWORTLICHER WIRTSCHAFTSPRÜFER

Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Frank Pannewitz.

Berlin, 12. Juni 2026

Forvis Mazars GmbH & Co. KG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft

Udo Heckeler Frank Pannewitz

Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Impressum

Herausgeber

elumeo SE

Erkelenzdamm 59/61

10999 Berlin

Deutschland

Investor Relations

Tel.: +49 30 69 59 79 - 231

Fax: +49 30 69 59 79 - 650

E-Mail: ir@elumeo.com

www.elumeo.com

Fotos:

elumeo SE

Der Geschäftsbericht liegt auch in englischer Sprache vor. Bei Unterschieden

ist die deutsche Fassung maßgeblich. Als digitale Version stehen der

vorliegende Geschäftsbericht der elumeo SE sowie die Zwischenberichte

jeweils im Internet unter www.elumeo.com in der Rubrik "Investor Relations /

Publikationen / Finanzberichte" zur Verfügung.

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

Dieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren

auf den gegenwärtigen Erfahrungen, Vermutungen und Prognosen des

Verwaltungsrats sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen. Die

zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten

zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen

Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr von einer Vielzahl von Faktoren

abhängig. Sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen

auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Zu

diesen Risikofaktoren gehören insbesondere die im Risikobericht genannten

Faktoren. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in diesem Bericht

gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.

[1] Quelle: handelsblatt.de,

https://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/bip-schaetzung-euro-wirtschaft-verliert-an-schwung-plus-von-02-prozent/100206191.html

[2] Quelle:

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/01/PD26_017_811.html#:~:text=

Bruttoinlandsprodukt%20im%20Jahr%202025%20um%200%2C2%20%25%20gewachsen%20%2D%20Statistisches%20Bundesamt

[3] Quelle:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/6702/umfrage/bruttoinlandsprodukt-prognose-des-diw/

[4] Quelle:

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/01/PD26_019_611.html#:~:text=

KORREKTUR:%20Inflationsrate%20im%20Jahr%202025%20bei%20+2%2C2%20%25%20%2D%20Statistisches%20Bundesamt.

[5] Quelle: statista.de,

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2425/umfrage/gfk-konsumklima-index/

[6] Quelle:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/196622/umfrage/preis-fuer-eine-unze-feingold-london-vormittagsfixing/

[7] Quelle: https://www.gold.de/kurse/goldpreis/entwicklung/2025/

[8] Quelle: https://www.finanzen.net/rohstoffe/silberpreis#historisch

[9] Quelle:

https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/silber-rekord-beim-silberpreis-unze-kostet-mehr-als-100-dollar/100194086.html

[10] Quelle: e-tailment,

https://etailment.de/news/stories/e-commerce-trendwende-e-commerce-waechst-um-32-prozent-auf-831-milliarden-euro-25355

[11] Quelle: Handelsverbandes Deutschland (hde),

https://einzelhandel.de/images/Konjunktur/Online_Monitor_2025_HDE.pdf

[12] Quelle: Verbandes Privater Medien (VAUNET),

https://vau.net/pressemeldungen/vaunet-prognose-2025-audio-und-audiovisuelle-medien-in-deutschland-erstmals-mit-ueber-16-mrd-euro-umsatz/#:~:text=Ums%C3%A4tze%20aus%20Pay%2DAngeboten%20und,

2%2C1%20Milliarden%20Euro%20gerechnet

[13] Quelle:

https://de.statista.com/prognosen/488012/prognose-der-e-commerce-nutzer-in-deutschland,

28.03.2024

[14] Quelle: statista, ,

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1347456/umfrage/umsatz-mit-schmuck-weltweit/,

10.10.2024

[15] Quelle:

https://de.statista.com/infografik/23188/iwf-prognose-zur-veraenderung-des-realen-bip/

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