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Applied Materials profitiert von der steigenden Nachfrage nach Materialtechnik für Speicher und KI-Halbleiter, was im dritten Quartal 2026 zu einem Umsatzanstieg von 25 Prozent führte.

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Montag, den 24.08.2026 um 19 Uhr

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News

24.08.2026 | 13:12:17 (dpa-AFX)
OTS: Coface Deutschland / Coface-Studie: Langsame Entscheidungen bremsen ...

Coface-Studie: Langsame Entscheidungen bremsen Wachstum deutscher

Unternehmen

Mainz (ots) - Langsame Entscheidungsprozesse entwickeln sich für Unternehmen

zunehmend zum Wettbewerbsnachteil. Das zeigt eine internationale Studie des

Kreditversicherers Coface unter Führungskräften in 13 Ländern. Weltweit

betrachten 68 Prozent langsame Entscheidungen als Wachstumshemmnis, in

Deutschland sind es 73 Prozent. Gleichzeitig sehen 81 Prozent der deutschen

Befragten einen grundsätzlichen Zielkonflikt zwischen Wachstumsambitionen und

Risikodisziplin. Weltweit sind es lediglich 62 Prozent.

"Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass erfolgreiche Unternehmen Risiken

nicht um jeden Preis vermeiden. Sie schaffen vielmehr die Voraussetzungen, um

Risiken schnell zu bewerten und Chancen entschlossen zu nutzen. Genau darin

liegt heute ein entscheidender Wettbewerbsvorteil", sagt Christian Stoffel,

Coface-CEO für die Region Nordeuropa.

Risikomanagement soll Wachstum ermöglichen

Dennoch bleibt das Spannungsfeld zwischen Wachstum und Kontrolle groß: Jede

zweite weltweit befragte Führungskraft hält ein "Nein" zu neuen

Geschäftsmöglichkeiten für sicherer als die Suche nach einem tragfähigen "Ja".

Zudem geben 59 Prozent an, dass Einwände von Risiko- und Finanzteams häufig als

Hindernis für Wachstum verstanden werden.

Gleichzeitig verändern sich die Erwartungen an das Risikomanagement. Zwar nehmen

weltweit bislang nur 24 Prozent Risiko- und Finanzteams als strategische

Wachstumspartner wahr. Bereits 60 Prozent sehen in ihnen jedoch Wegbereiter für

zusätzliches Wachstum. Für die kommenden drei bis fünf Jahre erwarten 44 Prozent

aller Befragten, dass Risiko- und Finanzteams die Rolle strategischer

Wachstumspartner übernehmen werden.

Deutsche Unternehmen tun sich noch schwer

Die hohe Bedeutung, die deutsche Unternehmen der Risikodisziplin beimessen,

prägt auch die Wahrnehmung von Risiko- und Finanzteams. Während 81 Prozent der

Befragten aus Deutschland Wachstumsambitionen und Risikodisziplin als schwer

vereinbar ansehen, verbinden 40 Prozent diese Funktionen weiterhin vor allem mit

Schutz und Kontrolle. Nur 19 Prozent sehen sie bereits als strategische

Wachstumspartner.

Ebenso gering ist die frühe Einbindung: Lediglich 19 Prozent der deutschen

Unternehmen beziehen Risiko-Teams schon in der Entstehungsphase von

Wachstumsentscheidungen ein. "Unternehmen in Deutschland verfügen über klare

Strukturen und eine ausgeprägte Risikodisziplin. Entscheidend wird sein, Risiko-

und Finanzteams früher in Wachstumsentscheidungen einzubinden, damit aus

Vorsicht keine Wachstumsbremse wird", sagt Christian Stoffel. Zentrale

Voraussetzung dafür ist eine belastbare Datenbasis.

Bessere Daten für schnellere Entscheidungen

Weltweit verfügen jedoch viele Unternehmen noch nicht über die notwendige

Datengrundlage für schnelle Entscheidungen. Mehr als die Hälfte berichtet von

fragmentierten Risikodaten, während nur 20 Prozent auf eine einheitliche

Datenbasis über verschiedene Märkte hinweg zugreifen können. Entsprechend wächst

die Bedeutung externer Partner, die Unternehmen mit Informationen, Analysen und

Prognosen unterstützen. 77 Prozent aller Befragten erwarten von ihnen vor allem

vorausschauende Markt- und Risikoeinschätzungen, die dabei helfen, Chancen

früher zu erkennen und Risiken besser einzuschätzen.

Über die Studie

Für die Studie befragte das Marktforschungsinstitut Coleman Parkes für Coface

insgesamt 1.250 Führungskräfte aus 13 Ländern, die an Entscheidungen im Risiko-

und Finanzmanagement beteiligt sind. Darunter befanden sich CFOs, CROs, Finanz-

und Risikodirektoren aus Unternehmen verschiedener Branchen und Größen.

Weitere Informationen sowie die gesamte Studie zum Download:

https://www.coface.de

Pressekontakt:

Coface, Niederlassung in Deutschland

Sebastian Knierim - Pressesprecher -

Tel. 06131/323-335

mailto:sebastian.knierim@coface.com

http://www.coface.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/51597/6338837

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