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Der Quartalsumsatz von IBM stieg zuletzt um 5 %, getragen von starken Zuwächsen im Software- und Datenbereich.

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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News

01.11.2026 | 22:05:13 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/'Präsidentin des Friedens': Jotowa gewinnt Stichwahl in Bulgarien

SOFIA (dpa-AFX) - Bulgariens Präsidentin Ilijana Jotowa ist bei einer Stichwahl im höchsten Staatsamt klar bestätigt worden. Die frühere sozialistische EU-Abgeordnete kam nach Hochrechnungen der bulgarischen Meinungsforschungsinstitute Mjara und Alpha Research auf bis zu 58 Prozent der Stimmen.

Jotowa wurde unter anderem von der allein regierenden Mitte-Links-Partei Progressives Bulgarien (PB) unterstützt. Ihr Herausforderer Andrej Gjurow erhielt als Kandidat des prowestlichen liberal-konservativen Oppositionslagers den Angaben zufolge bis zu 39 Prozent.

Jotowa gehört zur politischen Linken

Sollten diese Hochrechnungen von den amtlichen Ergebnissen bestätigt werden, wird das EU- und Nato-Land Bulgarien mit Jotowa weiterhin eine Präsidentin mit Wurzeln in der politischen Linken haben. Jotowa war Sprecherin und gehörte zur Parteiführung der bulgarischen Sozialisten (BSP), der Nachfolgepartei der kommunistischen Staatspartei.

EU-Politik mit bulgarischen Akzenten zu erwarten

Vor der Stimmabgabe gab Jotowa einen Vorgeschmack auf ihre künftige EU-Politik: "Ich stimmte dafür, dass Bulgarien ein starker Staat im starken Europa sein wird, dass Bulgarien aber auch eine eigene Außenpolitik und Rückgrat hat, wenn es das Wichtigste verteidigen muss - das nationale Interesse", sagte sie.

Jotowas langjährige Tätigkeit als Europaabgeordnete prägte ihre europapolitische Haltung: So sollten kleinere EU-Staaten die Beschlüsse der großen Länder nicht automatisch übernehmen müssen.

"Präsidentin des Friedens"

Der Ukrainekrieg unweit von Bulgarien verleiht der Wahl in dem Land an der Ostflanke der Nato eine neue Dimension. Jotowa setzte sich im Wahlkampf immer wieder für eine Friedenslösung für die Ukraine durch Verhandlungen mit Russland ein.

"Ich will eine Präsidentin des Friedens sein", sagte sie. Jotowa wolle mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin sprechen, sollte sie damit von den zuständigen bulgarischen Institutionen beauftragt werden. Im Präsidialamt in Sofia dürfte Jotowa die zurückhaltende Linie von Regierungschef Rumen Radew aber weiter fortsetzen. Sie war bis Januar 2026 Vizepräsidentin, als Radew noch Staatschef gewesen war.

Wahl als Test für Mitte-Links-Regierung

Steigende Lebenshaltungskosten und teure Treibstoffe bereiten den Bulgarinnen und Bulgaren immer mehr Sorgen. Viele sahen die Präsidentschaftswahl als einen Test für die seit Mai amtierende Regierung von Radew, da die Regierungspartei Progressives Bulgarien (PB) Jotowa direkt unterstützt hat.

Das prowestliche Oppositionslager meint, dass bei der Präsidentschaftswahl die Menschen der Regierung der PB eine "Rote Karte" gezeigt hätten. Die Regierung habe bei den Einkommen, Preisen und im Kampf mit der Oligarchie versagt, sagte der Chef der prowestlichen liberalen Partei PP, Assen Wassilew. Er verweist darauf, dass sich die absoluten Stimmen für Gjurow bei der Stichwahl fast verdoppelt hätten.

Denn die Wahlbeteiligung lag Angaben von Meinungsforschern zufolge mit 29,1 Prozent höher als beim ersten Wahlgang vor einer Woche, aber dennoch sehr niedrig. In absoluten Zahlen hätten weniger als zwei Millionen der insgesamt 6,5 Millionen Stimmberechtigten gewählt./el/DP/zb

01.11.2026 | 22:05:02 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Gericht weist Trump-Klage zu Wahl in Alaska ab
01.11.2026 | 21:52:52 (dpa-AFX)
Zehntausende fordern in Delhi den Rücktritt von Wahlkommissionschef
01.11.2026 | 21:49:36 (dpa-AFX)
Selenskyj zu Treffen mit Putin in der Türkei bereit
01.11.2026 | 21:02:12 (dpa-AFX)
Migrantische Chaoten? Pistorius hinterfragt Dobrindt-Aussage
01.11.2026 | 20:46:40 (dpa-AFX)
Experte: Schwerer Landfriedensbruch schwer nachzuweisen
01.11.2026 | 20:45:34 (dpa-AFX)
Gericht weist Trump-Klage zu Wahl in Alaska ab
30.10.2026 | 18:19:36 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Schwächeres Ende einer starken Börsenwoche

FRANKFURT (dpa-AFX) - Höhere Ölpreise sowie schwache Vorgaben von den Börsen in den USA und Asien haben dem deutschen Aktienmarkt am Freitag einen Dämpfer verpasst. Belastet wurde der Markt vor allem von einer allgemeinen Schwäche des Technologiesektors, nachdem US-Schwergewichte wie Amazon <US0231351067> und Intel <US4581401001> mit ihren Quartalszahlen und Ausblicken enttäuscht hatten. Aktuelle Inflationsdaten aus Deutschland hatten kaum Einfluss auf die Kurse.

Der Dax <DE0008469008> schloss 0,85 Prozent im Minus bei 25.818,21 Punkten, nachdem er tags zuvor das höchste Niveau seit Anfang September erreicht und am Ende ein Plus von 1,3 Prozent verzeichnet hatte. Damit ergibt sich für den deutschen Leitindex ein Wochengewinn von 2,5 Prozent. Für den Monat Oktober steht ein Aufschlag von gleichfalls 2,5 Prozent zu Buche. Der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Unternehmen fiel am Freitag um 1,06 Prozent auf 30.472,32 Zähler.

Die Ölpreise stiegen angesichts wachsender Sorgen über einen möglichen erneuten Militärschlag der USA im Iran auf den höchsten Stand seit April. Seit Längerem wird über mögliche neue Angriffe der Vereinigten Staaten und Israels gegen den Iran nach den US-Parlamentswahlen spekuliert, die am kommenden Dienstag stattfinden.

Die Verbraucherpreise hierzulande lagen im Oktober um 2,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats - nach 3,3 Prozent im September. Volkswirte hatten mit einer Inflationsrate von 3,0 Prozent gerechnet. "Dass die Inflation unter die Marke von 3 Prozent fällt, liegt vor allem am Tankrabatt", sagte Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. Für eine Entwarnung sei es noch zu früh.

Die aktuelle Tech-Schwäche nach der jüngsten Stabilisierung erfasste Papiere von Unternehmen aus der Halbleiterbranche und deren Umfeld: Jenoptik <DE000A2NB601>, Elmos <DE0005677108>, Suss Microtec <DE000A1K0235> und Siltronic <DE000WAF3001> verloren im MDax bis zu 7,5 Prozent. Im Dax büßten die Anteilsscheine von Infineon <DE0006231004> 6,4 Prozent und die von Siemens Energy <DE000ENER6Y0> als Profiteur des Baus von KI-Rechenzentren am Index-Ende 6,9 Prozent ein.

Ein positives Urteil in einem Glyphosat-Prozess trieb die Aktien von Bayer <DE000BAY0017> an der Dax-Spitze um weitere 5,5 Prozent nach oben. Eine Geschworenen-Jury im US-Bundesstaat Missouri hatte zugunsten des Pharma- und Agrarchemie-Konzerns geurteilt. Jefferies-Analyst Michael Leuchten sprach von einem ermutigenden Gerichtserfolg.

Der Chemiekonzern Evonik <DE000EVNK013> stellt sich gegen das Übernahmebegehren des größeren Wettbewerbers BASF <DE000BASF111>. Nach Prüfung sei entschieden worden, nicht in Verhandlungen einzutreten, teilte Evonik mit. Der Vorstand sei aber bereit zu einem rein informativen und vertraulichen Austausch mit BASF, in dem beide Seiten ihre Positionen erläutern könnten. Die Evonik-Papiere und die BASF-Titel legten jeweils etwas zu,

Puma <DE0006969603> verbuchte im dritten Quartal einen geringeren Verlust als im Vorjahr. Die Anteilsscheine des Sportartikelherstellers standen mit einem Kursplus von 5,6 Prozent an der MDax-Spitze.

Die Papiere von Alzchem <DE000A41YHG1> brachen um 7,7 Prozent ein. Analyst Gerhard Orgonas von der Berenberg Bank rechnet damit, dass die durchschnittlichen Marktschätzungen für das operative Ergebnis des Spezialchemiekonzerns nach unten korrigiert werden.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> verlor 1,22 Prozent auf 6.131,31 Punkte. Der Züricher SMI <CH0009980894> hingegen legte moderat zu und profitierte von den Gewinnen der defensiven Schwergewichte. Der Londoner FTSE 100 <GB0001383545> bewegte sich kaum vom Fleck. In New York fiel der US-Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048> zum europäischen Handelsschluss um 0,9 Prozent./la/zb

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

30.10.2026 | 17:49:47 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Schluss: Schwächeres Ende einer starken Börsenwoche
30.10.2026 | 15:36:26 (dpa-AFX)
WOCHENAUSBLICK: Weiterer Dax-Anstieg hängt an US-Zwischenwahlen und -Jobdaten
30.10.2026 | 14:46:01 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Schwächeres Ende einer starken Börsenwoche
30.10.2026 | 12:01:41 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Schwächeres Ende einer starken Börsenwoche
30.10.2026 | 09:55:51 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Leichte Verluste - Positive Wochenbilanz
30.10.2026 | 09:13:33 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Eröffnung: Moderate Verluste - Positive Wochenbilanz winkt