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Der Kasseler Bergbaukonzern fokussiert sich mit Marken wie Korn-KALI stärker auf spezialisierte Pflanzennahrung.

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Salesforce hat am 26. August den Bericht für das 2. Quartal präsentiert. Demnach wurde der Umsatz auf 11,35 Milliarden US-Dollar gesteigert und die Umsatzprognose für das laufende Gesamtjahr angehoben.

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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News

01.09.2026 | 16:53:04 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Selbstgebastelte Flugkörper an Umspannwerk gefunden

(neu: mehr Details und Hintergrund)

TURNOW-PREILACK (dpa-AFX) - An einem Umspannwerk in Südbrandenburg unweit des Kraftwerks Jänschwalde sind selbstgebaute Sprengvorrichtungen in Form von Silvesterraketen gefunden worden. "Nach bisherigen Erkenntnissen erfolgte die versuchte Sachbeschädigung durch selbstgebaute Flugkörper, die handelsüblichen Silvesterraketen ähneln", teilte der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz mit. "Vor Ort wurden weitere noch nicht gestartete Flugkörper gefunden."

Entschärfer waren nach Angaben der Polizei am Umspannwerk in Turnow-Preilack nahe der Landesgrenze zu Sachsen. Die Polizei sprach von kleinen, selbstgebastelten Sprengvorrichtungen. Ob es sich um einen mutmaßlichen Anschlag handelte und welches Motiv der oder die Täter hatten, war zunächst unklar. Die allgemeine Stromversorgung war nach Angaben des Netzbetreibers zu keiner Zeit beeinträchtigt.

Vor Ort hat die Polizei das Umspannwerk großräumig abgesperrt. Autos und Verkehrskegel versperren die Zufahrt, nur Fahrzeuge von Netzbetreiber und Einsatzkräften dürfen passieren. Das Umspannwerk liegt entfernt in einem Waldgebiet, dazwischen Hochspannungsmasten. Von der Straße aus ist der Tatort mit den Sprengsätzen nicht einsehbar.

Kraftwerksbetreiber spricht von Anschlag

Das Energieunternehmen Leag geht von einem Anschlag aus. Am Morgen sei ein Anschlag auf das Umspannwerk in Turnow-Preilack verübt worden, "über welches der im Kraftwerk Jänschwalde erzeugte Strom in das Übertragungsnetz von 50Hertz eingespeist wird", teilte ein Sprecher mit. "In der Folge kam es zu einem technischen Ausfall von Block B im Kraftwerk." Ein Zusammenhang werde geprüft.

Die Polizei erklärte, gegen 8.00 Uhr am Dienstag sei eine mögliche Sachbeschädigung an einer Leitung festgestellt worden. "Spuren werden gesichert", sagte eine Sprecherin. Es gebe keine Auswirkungen auf die Bevölkerung. Das Landeskriminalamt (LKA) Brandenburg übernahm die Ermittlungen.

Regierungschef: Infrastruktur besser schützen

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke sprach von einem "Anschlagsversuch" und verurteilte die Tat. "Die besorgniserregend hohe Frequenz derartiger Vorfälle zeigt, dass wir unsere Infrastrukturen entschlossen schützen müssen", erklärte der SPD-Politiker. Die Einsatzkräfte vor Ort sowie die Beschäftigten von Umspannwerk und Kraftwerk hätten durch rasches und besonnenes Handeln Schlimmeres verhindert. Bei dem Vorfall seien keine Menschen zu Schaden gekommen.

Die "Märkische Allgemeine" berichtete unter Berufung aus Sicherheits- und Unternehmenskreise, die Einsatzkräfte hätten mehrere Vorrichtungen für mit Sprengstoff bestückte Raketen gefunden und sie entschärft. Ihr liege ein Foto vor, das eine solche Vorrichtung unklarer Bauart zeigen soll. Das Umspannwerk solle mehr als einmal getroffen worden sein.

In dem Umspannwerk Preilack im Landkreis Spree-Neiße unweit der Landesgrenze zu Sachsen wird der Strom, der im Kraftwerk Jänschwalde erzeugt wird, überregional und regional verteilt. Nach Angaben der Leag wurde das Kraftwerk Jänschwalde 1976 bis 1989 als letzter Kraftwerksneubau der DDR errichtet. Ende 2028 sollen alle Kraftwerksblöcke endgültig stillgelegt werden.

Mehrere Anschläge im Großraum Berlin

In den vergangenen Monaten gab es mehrere Vorfälle im Zusammenhang mit der Stromversorgung. Im Januar zündeten mutmaßlich linksextreme Täter Starkstromleitungen nahe einem Kraftwerk im Südwesten Berlins an. Rund 45.000 Haushalte und mehr als 2.200 Geschäfte und Firmen sowie Krankenhäuser und Pflegeheime waren tagelang ohne Strom. Zu dem Brandanschlag bekannten sich die linksextremistischen sogenannten "Vulkangruppen", die als Ziel den Kampf gegen Kapitalismus angaben.

Im März 2024 hatte eine Gruppe Feuer an einen großen Strommast gelegt, der auch für die Versorgung der Tesla <US88160R1014>-Fabrik in Grünheide bei Berlin nötig war. Die Produktion wurde durch die Sabotage tagelang gestoppt./ane/wpi/trh/vr/DP/jha

01.09.2026 | 16:46:13 (dpa-AFX)
Bertelsmann schließt BMG-Fusion mit Concord ab
01.09.2026 | 16:42:41 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: DHL AG (deutsch)
01.09.2026 | 16:42:17 (dpa-AFX)
Aktien New York: Ölpreisanstieg und Zinssorgen belasten Tech-Werte
01.09.2026 | 16:39:51 (dpa-AFX)
Deutsche Börse-News: "Schwellenländer überzeugen wieder" ETF-Handel
01.09.2026 | 16:38:49 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: LEG Immobilien SE (deutsch)
01.09.2026 | 16:35:41 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Selbstgebastelte Flugkörper an Umspannwerk gefunden
01.09.2026 | 14:42:46 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Zins- und Inflationssorgen belasten Dax

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Ölpreisanstieg und zunehmende Inflationssorgen haben auch zum Start in den neuen Börsenmonat September den deutschen Aktienmarkt belastet. Der Dax <DE0008469008> stand am Dienstagnachmittag noch mit 0,92 Prozent im Minus bei 26.017,63 Punkten, zuvor war er erstmals seit gut einer Woche unter die psychologisch wichtige Marke von 26.000 Zählern gefallen. Damit setzt sich die bereits zu Wochenanfang begonnene Korrektur fort, und der Dax-Rekord vom Freitag bei 26.618 Zählern rückt noch ein Stück weiter in die Ferne.

"Nach der jüngsten Rekordjagd sind die Anleger zwischen hohen Bewertungen und veränderten Zinsperspektiven auf der Suche nach einem neuen Gleichgewicht", umschrieb Chefmarktanalyst Timo Emden von Craptrader das Marktgeschehen. "Ein Mix aus geopolitischem Glatteis, geldpolitischen Fragezeichen und neuen Ölpreisspitzen zwingt Investoren zum Abstieg, um wieder festen Tritt zu fassen."

Hohe Kursverluste insbesondere bei Rüstungswerten drückten den MDax <DE0008467416> noch stärker ins Minus als den Dax. Der Index der mittelgroßen Unternehmen verlor zuletzt 1,64 Prozent auf 32.186,63 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> sank um ein halbes Prozent und auch für die US-Börsen zeichnen sich Verluste ab.

Angesichts schon hoher Bewertungen haben die Börsen mit den weiter anziehenden Ölpreisen zu kämpfen. Am Montag zogen diese bereits kräftig an, nachdem der Iran-Krieg nach gegenseitigen Militärschlägen der USA und des Iran wieder eskaliert war. Am Dienstag legten die Ölpreise noch etwas weiter zu, angeschoben auch durch das knappe Angebot bei Diesel infolge der Angriffe auf die russische Ölindustrie im Krieg mit der Ukraine.

Hinzu kommen hohe Anleihezinsen als Belastung für die Börsen. Eine Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) in der kommenden Woche gilt seit geraumer Zeit als sicher. Und seit entsprechenden Hinweisen von US-Notenbankchef Kevin Warsh vom Freitag gehen die Märkte auch von einer Leitzinserhöhung in den USA im September aus.

"Langsam setzt sich bei den Anlegern die Erkenntnis durch, dass bei der Zinsanpassung noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist", erklärte Jochen Stanzl von der Consorsbank den jüngsten Abwärtsdruck an den Börsen. Zudem hätten die noch immer ungelöste Frage des freien Seeverkehrs durch die Straße von Hormus sowie die Fed-Signale auf eine straffere Geldpolitik eine Verkaufswelle befeuert, die noch in der vergangenen Woche als "vorläufig eingefangen" gegolten habe.

Auf Unternehmensseite im Dax näherten sich Symrise <DE000SYM9999> mit zeitweise deutlichen Gewinnen ihrem Jahreshoch. Hier sorgte zunächst eine Kaufempfehlung von Jefferies für gute Stimmung. Zudem verkauft der Aromen- und Duftstoffhersteller sein US-Geschäft mit Terpen-Inhaltsstoffen an die Beteiligungsgesellschaft Mutares <DE000A0SMSH2>, die damit ihr Chemiegeschäft und den Fußabdruck in den USA stärkt. Mutares-Papiere zeigten sich von dem Deal wenig bewegt, und auch das Symrise-Plus schmolz zuletzt auf 0,7 Prozent ab.

Weitere Analystenstudien bewegten die Kurse. So kletterten als einer der Dax-Favoriten die Papiere des Pharma- und Technologiekonzerns Merck <DE0006599905> nach einer Kaufempfehlung der HSBC um 1,5 Prozent. Weniger nachhaltig waren die Gewinne bei RWE mit lediglich noch 0,4 Prozent am Nachmittag. Zuvor hatten sie noch ein Viermonatshoch erreicht, Kurstreiber waren gleich zwei positive Einschätzungen von Goldman Sachs und dem Investmenthaus Jefferies.

GFT <DE0005800601> erreichten nach einer positiven Berenberg-Studie ein Hoch seit dem Sommer 2024 und verteuerten sich zuletzt an der SDax <DE0009653386>-Spitze um gut vier Prozent. Treiber für Hugo Boss <DE000A1PHFF7> war derweil die Nachricht, wonach Großaktionär Frasers seine Beteiligung auf mehr als 50 Prozent aufstocken will. Die Anteile am Modehändler führten mit fast einem Prozent Aufschlag die Rangliste im MDax an./tav/

--- Von Tanja Vedder, dpa-AFX ---

01.09.2026 | 12:04:11 (dpa-AFX)
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DAX-FLASH: Leichte Verluste - 21-Tage-Line wackelt
31.08.2026 | 17:55:17 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Schwacher Wochenbeginn nach Rekordhoch