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Silber präsentierte sich nach den zuletzt gesehenen Rücksetzern Ende März deutlich erholt. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Der Streaming-Marktführer hat im April mit seinen jüngsten Geschäftszahlen und weitreichenden strategischen Entscheidungen für viel Bewegung an den Finanzmärkten gesorgt. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Mit dem Amtsantritt von John Ternus als neuem CEO schlägt Apple ein Kapitel auf, das Hardware-Dominanz mit der Skalierbarkeit von Software-KI verbindet. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

Unverb. Kursindikationen Unverbindliche Kursindikationen
DAX 30.04.
24.302,00 1,45%
ESTOXX 30.04.
5.881,51 1,12%
Dow Jones 17:08:04
49.746,73 0,19%
Brent Öl 17:13:19
108,73 -1,51%
EUR/USD --
1,17661 0,32%
BUND-F. 30.04.
125,30 0,44%

News

01.05.2026 | 17:05:35 (dpa-AFX)
dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 01.05.2026 - 17.00 Uhr

USA: ISM-Industriestimmung stagniert überraschend

TEMPE - Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im April überraschend nicht verändert. Der Einkaufsmanagerindex ISM verharrte auf 52,7 Punkten, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Freitag in Tempe mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Anstieg auf 53,2 Punkte gerechnet. Der ISM-Index bleibt weiter klar über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Dies signalisiert eine Zunahme der wirtschaftlichen Aktivität.

Großbritannien: Stimmung in der Industrie steigt auch höchsten Stand seit 2022

LONDON - Die Stimmung in den Industriebetrieben Großbritanniens hat sich im April stärker als erwartet verbessert und dank einer Auffüllung von Lagerbeständen den besten Wert seit fast vier Jahren erreicht. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex (PMI) von S&P Global stieg im Vergleich zum Vormonat um 2,7 Punkte auf 53,7 Punkte, wie S&P am Freitag in London nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Eine erste Erhebung mit einem Wert von 53,6 Punkten wurde geringfügig nach oben revidiert.

Japan: Inflation im Großraum Tokio sinkt weiter trotz Ölpreisschock

TOKIO - In Japan ist die Inflation im Großraum Tokio trotz des Ölpreisschubs infolge des Iran-Kriegs den fünften Monat in Folge gesunken. Im April legten die Verbraucherpreise in der Hauptstadt ohne Frischwaren im Jahresvergleich um 1,5 Prozent zu, wie die Regierung am Freitag in Tokio mitteilte. Im März hatte die Jahresrate bei 1,7 Prozent gelegen. Seit November hat sich die Teuerung abgeschwächt, nachdem damals ein Wert von 2,8 Prozent gemeldet worden war.

Bericht: Japan interveniert mit hohen Beträgen am Devisenmarkt

NEW YORK - Japan hat nach Berechnungen der Nachrichtenagentur Bloomberg für eine Devisenintervention zur Stützung der heimischen Währung wohl umgerechnet mehr als 29 Milliarden Euro eingesetzt. Eine am Freitag veröffentlichte Analyse ergibt, dass das Ausmaß der ersten Intervention zur Stützung des Yen seit Sommer 2024 vermutlich bei rund 5,4 Billionen Yen (etwa 29,4 Milliarden Euro) gelegen habe.

Bundesbankpräsident fordert EZB-Zinserhöhung im Juni

FRANKFURT - Bundesbankpräsident Joachim Nagel hat sich für eine Zinserhöhung durch die Europäische Zentralbank (EZB) im Juni ausgesprochen. "Aus heutiger Sicht entwickelt sich die Lage weniger günstig als im vorherigen Basisszenario", wird Nagel am Freitag in einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zitiert. Es sei daher umso angemessener für den EZB-Rat, im Juni zu reagieren, falls sich die Aussichten nicht deutlich verbessern.

ROUNDUP: EU startet riesige Freihandelszone mit Mercosur-Staaten

BRÜSSEL - Die EU und die südamerikanischen Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay bilden seit diesem Freitag eine riesige neue Freihandelszone. Um Mitternacht trat ein dafür ausgehandeltes Abkommen vorläufig in Kraft. Es soll durch den schrittweisen Abbau von Handelsbarrieren und Zöllen den Austausch von Waren und Dienstleistungen ankurbeln. In Deutschland werden langfristig etwa große Chancen für die Autoindustrie, den Maschinenbau und die Pharmabranche gesehen.

ROUNDUP 2: Gewerkschaften kündigen Widerstand gegen Sozialkürzungen an

NÜRNBERG/BERLIN - Die Gewerkschaften haben zum Tag der Arbeit harten Widerstand gegen mögliche Einschnitte bei Rente, Gesundheitsversorgung und Sozialleistungen angekündigt. "Wenn man uns angreift, dann wehren wir uns", sagte die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Yasmin Fahimi, bei der zentralen Mai-Kundgebung in Nürnberg. Mit der Kraft und der Energie der Beschäftigten werde es gelingen, "dass wir das Bollwerk bleiben gegen Rückfälle in die Anfangszeiten des Kapitalismus".

Ökonom: Sprit-Steuersenkung hilft kurz und schadet länger

BERLIN - Seit Mitternacht gelten in Deutschland niedrigere Steuern auf Benzin und Diesel. Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung hält das für "die falsche Maßnahme". Die zweimonatige Steuersenkung werde die Autofahrer bestenfalls kurzzeitig entlasten und anschließend die Preisspirale für Öl und Gas nach oben treiben, sagte der Chefökonom des Instituts, Ottmar Edenhofer, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jkr

01.05.2026 | 16:59:21 (dpa-AFX)
GNW-News: Cearvol bringt Wave auf den Markt: Eine preisgekrönte KI-Hörlösung mit Touchscreen-Steuerung
01.05.2026 | 16:59:20 (dpa-AFX)
Mitten im Krieg: Selenskyj kündigt Reform der Armee an
01.05.2026 | 16:57:04 (dpa-AFX)
Syrien bestätigt Festnahme einer deutschen Journalistin
01.05.2026 | 16:53:27 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Apple kratzen am Rekordhoch - Jefferies warnt vor Margendruck
01.05.2026 | 16:52:16 (dpa-AFX)
Devisen: Eurokurs legt zum US-Dollar zu - enttäuschende US-Daten
01.05.2026 | 16:37:56 (dpa-AFX)
US-Anleihen legen zu
30.04.2026 | 17:59:17 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax erholt sich dank fallendem Ölpreis und EZB

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Donnerstag von einer schwächeren Eröffnung erholt und im Zuge fallender Ölpreise merklich zugelegt. Die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) und Rekorde an den US-Börsen stützten zusätzlich. Letztlich ging der deutsche Leitindex 1,41 Prozent höher mit 24.292,38 Punkten ins feiertagsbedingt verlängerte Wochenende. Damit steht für den Dax ein Wochengewinn von 0,7 Prozent zu Buche, im April hat er sogar um gut 7 Prozent zugelegt. Der Kursverlust seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar beträgt aber noch knapp 4 Prozent. Der MDax <DE0008467416> mit den mittelgroßen Werten verabschiedete sich am Donnerstag 1,93 Prozent höher bei 30.589,95 Zählern aus dem Handel.

Hauptgrund für die Erholung war eine leichte Entspannung am Ölmarkt. Die stockenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran trieben die Ölpreise zunächst auf ein Mehrjahreshoch, schließlich kamen sie aber spürbar zurück. US-Präsident Donald Trump sagte bereits am Mittwoch, es habe zwar Fortschritte im Gespräch mit Teheran gegeben, ein Durchbruch sei allerdings noch nicht erreicht. Berichten zufolge erwägt Trump, wieder größere Kampfeinsätze aufzunehmen. Der Iran drohte daraufhin mit Vergeltung.

Die Europäische Zentralbank ließ die Leitzinsen im Euroraum wie erwartet unverändert - obwohl der Ölpreisschock die Inflation in der Eurozone im April auf 3,0 Prozent getrieben hatte. Volkswirte erwarten aber, dass die EZB die Zinsen im Jahresverlauf anheben wird. "Wir sehen nur begrenzten Spielraum für die Notenbank, über erhöhte Energiepreise und Angebotsstörungen hinwegzusehen", kommentierte Kapitalmarktstrategin Ann-Katrin Petersen vom Vermögensverwalter Blackrock. Auch die Bank of England entschied sich für unveränderte Zinsen. Am Vorabend hatte zudem die US-Notenbank Fed den Leitzins erwartungsgemäß nicht angetastet.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> stieg am Donnerstag um 1,12 Prozent auf 5.881,51 Punkte. In London und Zürich ging es ebenfalls aufwärts. In den USA legte der Wall-Street-Index Dow Jones Industrial <US2605661048> zum europäischen Handelsschluss um fast anderthalb Prozent zu, während sich der technologielastige Nasdaq 100 <US6311011026> sogar zu einem weiteren Rekordhoch aufschwang - angetrieben von satten Kursgewinnen der Tech-Giganten Amazon <US0231351067>, Alphabet <US02079K3059> und Qualcomm <US7475251036>.

In der Folge waren aus Branchensicht die vom KI-Hype erfassten deutschen Halbleiterwerte gefragt. Aixtron <DE000A0WMPJ6> stiegen nach Quartalszahlen um 5,1 Prozent und profitierten von der Nachfrage im Optoelektronik-Geschäft. Infineon <DE0006231004> legten um 2,6 Prozent zu, nachdem sie zur Wochenmitte von guten Zahlen des niederländischen Chipkonzerns NXP profitiert hatten. Suss-Microtec-Anteile <DE000A1K0235> erklommen ein Rekordhoch und verbuchten letztlich ein Plus von 9,4 Prozent. Siltronic <DE000WAF3001> und PVA Tepla <DE0007461006> gewannen 6,3 beziehungsweise 3,9 Prozent.

Die DHL Group <DE0005552004> war mit einem Plus von 7,5 Prozent größter Gewinner im Dax. Das operative Ergebnis (Ebit) des Logistikkonzerns liege im ersten Quartal vor allem dank des starken Express-Geschäfts klar über dem Konsens, lobte UBS-Analyst Cristian Nedelcu. Er attestierte den Bonnern insgesamt gute Zahlen.

Der Chemiekonzern BASF <DE000BASF111> bekam auch im ersten Quartal den Wettbewerbsdruck zu spüren. Analyst Chetan Udeshi von der US-Großbank JPMorgan sprach in einer ersten Reaktion von einem durchwachsenen Quartal. Umsatz und operatives Ergebnis gingen zurück, BASF bestätigte aber die Jahresziele. Die Aktien stiegen schlussendlich um 1,3 Prozent.

Für die Aktien von Volkswagen <DE0007664039> ging es um 0,9 Prozent nach oben. Der Autobauer geriet zwar in einem schwierigen Umfeld bei der Profitabilität weiter unter Druck. JPMorgan-Analyst Jose Asumendi verwies aber auf einen starken Barmittelzufluss. Auf diesen hätten viele Anleger ihr Augenmerk gerichtet und er sei deutlich besser ausgefallen als von ihm erwartet.

Auch Triebwerksbauer MTU <DE000A0D9PT0> konnte mit seiner Quartalsbilanz punkten, die Anteilscheine kletterten um 2,8 Prozent höher. MTU fürchtet trotz der hohen Kerosinpreise keine stärkeren Auswirkungen des Iran-Kriegs auf sein Geschäft. Analysten zeigten sich außerdem mit dem ersten Quartal des Triebwerkbauers zufrieden und lobten einhellig den starken Barmittelfluss.

Brenntag-Aktien <DE000A1DAHH0> verzeichneten einen Kursanstieg von 4 Prozent auf 62,08 Euro. Zuvor hatte die schweizerische Großbank UBS die Papiere des Chemikalienhändlers von "Sell" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel von 42 auf 60 Euro angehoben. Der Nahost-Krieg habe die Weichen neu gestellt, Preissprünge bei Energie und Chemieprodukten sorgten für bessere Gewinnaussichten bei Brenntag, schrieb Analystin Nicole Manion.

Im MDax setzten sich Delivery Hero <DE000A2E4K43> mit einem Kursplus von 7,1 Prozent an die Spitze. Der Essenlieferdienst wird bei seinem Gewinnziel fürs laufende Jahr etwas optimistischer. Obendrein habe Delivery Hero die Erwartungen insbesondere mit dem sehr starken Bruttowarenwert (Gross Merchandise Value, GMV) übertroffen und zeige trotz des Nahostkonflikts eine starke Auftragsdynamik, schrieb Analyst Wassachon Udomsilpa von der kanadischen Bank RBC.

Die Aktien von Gea <DE0006602006>, Hochtief <DE0006070006>, Munich Re <DE0008430026>, Rational <DE0007010803> und RTL <LU0061462528> wurden am Donnerstag mit Dividendenabschlägen gehandelt./niw/he

--- Von Nicklas Wolf, dpa-AFX ---

30.04.2026 | 17:45:54 (dpa-AFX)
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30.04.2026 | 14:54:50 (dpa-AFX)
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30.04.2026 | 14:53:02 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Sinkender Ölpreis und EZB-Zinsentscheid stützen Dax
30.04.2026 | 13:25:46 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: BASF-Chef: Ludwigshafen zentral für Zukunft des Chemieriesen
30.04.2026 | 12:05:15 (dpa-AFX)
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30.04.2026 | 10:02:04 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Hohe Ölpreise verunsichern Anleger