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Das rasante Wachstum des Satellitennetzwerks Starlink sichert als zentrale Einnahmequelle die Finanzierung kostenintensiver Raketenprogramme.

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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News

12.10.2026 | 09:09:36 (dpa-AFX)
Steuergeld für Wahlwerbung? US-Gericht bremst Trump-Kampagne

NEW YORK (dpa-AFX) - Staatlich finanzierte Werbespots für die Regierung von US-Präsident Donald Trump dürfen vorerst nicht mehr in den USA ausgestrahlt werden. Eine Richterin in New York gab am Sonntagabend (Ortszeit) einem Antrag auf eine einstweilige Verfügung statt, den ein Zusammenschluss um die Watchdog-Organisation Common Cause eingereicht hatte. Watchdog-Organisationen beobachten das Verhalten von Politikern, Parteien und Behörden, um Korruption und Machtmissbrauch aufzudecken.

Worum geht es?

Im Mittelpunkt des Falls stehen wenige Wochen vor den wichtigen Zwischenwahlen in den USA von der Regierung verbreitete Videos mit Botschaften Trumps. Bezahlt wurden die Spots nach Angaben der US-Regierung mit Mitteln des Heimatschutzministeriums - konkret geht es um einen Auftrag in Höhe von 20 Millionen Dollar an ein privates Unternehmen. Begründet wurde diese Ausgabe mit "Ereignissen im Zusammenhang mit der Grenzsicherheit".

Die US-Regierung habe gegen das Verbot der Verwendung von Haushaltsmitteln für "Werbungs- oder Propagandazwecke" verstoßen, hieß es in der Klage von Common Cause. Eine separate Klage hatte auch das demokratische Parteigremium DNC eingereicht.

Einstweilige Verfügung ab sofort in Kraft

Die Trump-Regierung dürfe vorerst keine weiteren Mittel des Heimatschutzministeriums zur "Entwicklung, Erstellung, Verbreitung, Platzierung, Verteilung, Veröffentlichung oder Ausstrahlung" der beanstandeten Werbespots verwenden, hieß es nun in der Entscheidung von Richterin Jennifer Rochon.

Die einstweilige Verfügung trat unmittelbar am Sonntagabend in Kraft und gilt vorerst für 14 Tage. Kurz vor der Entscheidung hatte die Trump-Regierung mitgeteilt, dass die Kampagne ohnehin am Sonntag enden solle.

Warnung vor angeblicher kommunistischer Bedrohung

Die Videos sind unter anderem von einer Anti-Kommunismus-Botschaft geprägt und wurden auf mehreren TV-Kanälen ausgestrahlt. Eins ähnelt einem Wahlwerbespot Trumps aus dem Jahr 2024. Trump spricht in dem Schwarz-Weiß-Video von der "letzten Schlacht". Man werde "Kommunisten, Marxisten und Faschisten vertreiben". In einem weiteren singt ein Chor im Hintergrund wieder und wieder die Worte "Love me". Trumps Stimme ist zu hören: "Amerika wird niemals ein kommunistisches Land sein." Im Video ist eingeblendet: "finanziert von der US-Regierung".

Der US-Präsident und seine Republikaner haben es zu einer ihrer zentralen Wahlkampfstrategien erkoren, vor einer angeblichen kommunistischen Bedrohung der USA zu warnen. Immer wieder labeln sie in diesem Zuge insbesondere linke Vertreter der Demokraten als "Kommunisten". Am 3. November wählen die Amerikanerinnen und Amerikaner bei den Zwischenwahlen oder Midterms rund ein Drittel der Senatorinnen und Senatoren neu sowie das gesamte Repräsentantenhaus.

Die Demokraten kritisieren die Videos seit längerem - und auch von Republikanern gab es Kritik. Trump kündigte daraufhin vergangene Woche an, die Kosten der umstrittenen Video-Botschaften künftig selbst zu tragen./alz/DP/men

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12.10.2026 | 08:19:40 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Ausblick: Dax setzt sich von 25.000 Punkten weiter nach oben ab

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax <DE0008469008> dürfte am Montag an seine Gewinne vom Freitag anknüpfen. Leicht nachgebende Ölpreise und Anleiherenditen sowie ein vor dem Wochenende freundlicher Börsenschluss in den USA helfen.

Der X-Dax <DE000A0C4CA0> signalisierte rund eine Stunde vor dem Xetra-Auftakt ein Plus von 0,6 Prozent auf 25.229 Zähler. Damit würde sich der deutsche Leitindex weiter über der runden Marke von 25.000 Punkten halten, die er in der vergangenen Woche zeitweise unterschritten hatte. Nach oben stellt der Bereich um 25.335 Punkte eine erste Hürde dar, denn dort verläuft aktuell die derzeit abwärts gerichtete 21-Tage-Linie, die den kurzfristigen Trend signalisiert.

In dieser Woche wird in den USA die Berichtssaison mit den Zahlen der US-Banken eröffnet und auch in Europa legen erste Unternehmen ihre Berichte zum dritten Quartal vor. Stratege Mislav Matejka von JPMorgan rechnet damit, dass die Zahlenwerke die Märkte stützen dürften. Im Wochenverlauf rücken zudem Inflationsdaten aus den USA in den Fokus, die für den Kurs der US-Notenbank wichtig sind.

Anleger blicken zudem auf die deutsche Politik, nachdem Bärbel Bas am Montagmorgen mitteilte, als Arbeitsministerin und als SPD-Chefin zurückzutreten.

Unter den Einzelwerten dürften zunächst vor allem die Aktien von Nordex <DE000A0D6554> im Blick stehen. Der Windkraftanlagenbauer erhielt im dritten Quartal deutlich mehr Bestellungen als im Jahr zuvor. "Es lagen zwar keine Konsensschätzungen vor, doch der Anstieg erscheint massiv, auch wenn entsprechende Hinweise bereits in den Meldungen zum Auftragseingang der vergangenen Monate enthalten waren", sagte ein Händler. "Dies dürfte den Rückgang des durchschnittlichen Verkaufspreises mehr als ausgleichen." Die Aktie gewann vorbörslich auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Börsenschluss am Freitag knapp 4 Prozent.

VW <DE0007664039> könnte im Tagesverlauf mit einem Investoren-Update während der Paris Motor Show Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Am späteren Vormittag wird zudem der Autoabsatz für das dritte Quartal bekannt gegeben.

Dass Goldman Sachs die Aktie des Immobilienunternehmens Aroundtown <LU1673108939> von "Neutral" auf "Sell" abgestuft hat, belastete auf Tradegate dieses Papier mit 3,8 Prozent. Flatexdegiro-Aktien gaben zudem um gut zwei Prozent nach. Hier belastete laut einem Händler die Streichung der "Buy"-Einstufung durch die Deutsche Bank.

Zudem gab es noch eine Neuigkeit seitens des Index-Anbieters Stoxx Ltd. Die Procredit <DE0006223407> profitiert von der Übernahme des IT-Dienstleisters Nagarro <DE000A3H2200> durch den indischen Konzern Persistent <INE262H01021>. Da dieser inzwischen gut 94 Prozent der Anteile hält, wird Nagarro aus dem Kleinwerte-Index entfernt. Vom 14. Oktober an nimmt Procredit deren Platz ein. Die ProCredit-Aktie reagierte auf Tradegate mit einem Kursplus von 0,7 Prozent./ck/mis

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