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Rheinmetall: Zwischen Auftragsverlust 
und fundamentaler Stabilisierung

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Die Aktie von Rheinmetall ist am 24. Juni nach einem stornierten Großauftrag temporär panisch abverkauft worden, bevor eine Zwischenerholung eingeleitet wurde. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Adobe: Im Spannungsfeld zwischen KI-
Disruption und fundamentaler Stärke

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Trotz robuster operativer Zahlen erlebte die Adobe-Aktie zuletzt turbulente Wochen, da der Markt zunehmend über die langfristigen Auswirkungen von generativer Künstlicher Intelligenz auf das Kerngeschäft debattiert. 

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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News

14.07.2026 | 15:14:24 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Größte Militärparade unter Macron - Ukraine im Fokus

PARIS (dpa-AFX) - Lange Kolonnen von Soldaten, gepanzerte Fahrzeuge und Militärflugzeuge, an deren Spitze die Kunstflugstaffel "Patrouille de France" Kondensstreifen in den französischen Nationalfarben blau, weiß und rot in den Himmel zieht: Mit seiner letzten Militärparade zum französischen Nationalfeiertag zum Ende seiner zweiten Amtszeit hat Präsident Emmanuel Macron "die strategische Aufrüstung Frankreichs" und "das strategische Erwachen Europas" betonen wollen. Insbesondere aber setzte die Militärparade ein mächtiges Zeichen der Unterstützung der Ukraine.

An der Spitze der Parade auf den Pariser Champs-Élysées marschierten 500 Soldaten aus Mitgliedsländern der sogenannten Koalition der Willigen, die das von Russland angegriffene Land unterstützen, darunter auch Truppen aus Deutschland. 25 ukrainischen Soldaten marschierten ebenfalls über die Prachtstraße. Und die Kunstflugstaffel wurde von zwei Mirage-Kampfjets mit französisch-ukrainischer Besatzung begleitet. Jets dieses Typs hatte Paris der Ukraine zur Verfügung gestellt.

Auf der Ehrentribüne wohnte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj der Parade bei, im Schulterschluss mit rund 30 weiteren Staats- und Regierungschefs der Koalition der Willigen sowie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz gehörte zu den Ehrengästen, zuletzt war 2019 die damalige Kanzlerin Angela Merkel bei der Parade in Paris dabei. Frankreich erinnert am Nationalfeiertag an den Sturm auf die Bastille im Jahr 1789, der als symbolischer Beginn der Französischen Revolution angesehen wird.

Koalition der Willigen stärkt Ukraine den Rücken

Die Unterstützung für die Ukraine beschränkte sich in Paris allerdings nicht auf das militärische Schaulaufen bei der Parade: Am Vorabend hatte die von Frankreich und Großbritannien angeführte Koalition der Willigen bei einem Treffen in der französischen Hauptstadt ihren Willen zur weiteren militärischen Unterstützung der Ukraine bekräftigt. Neben der Zusage weiterer Waffenlieferungen und einer Zusammenarbeit bei der Raketenabwehr kündigte Macron überraschend erste gemeinsame Manöver der multinationalen Schutztruppe an, mit der die Koalition einen möglichen Waffenstillstand und Friedensschluss in der Ukraine absichern will.

Wie der polnische Ministerpräsident Donald Tusk in Paris sagte, sollen diese Militärmanöver in diesem Herbst in Polen stattfinden. Beteiligt seien Truppen aus Frankreich, Großbritannien und Polen. Die Übungen sollten die Koalition auf "konkrete Sicherheitsgarantien für die Ukraine, aber auch für die Region vorbereiten", sagte Tusk der Nachrichtenagentur PAP zufolge.

Der polnische Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz sagte, sein Land sei auch zu einer ständigen Stationierung von Truppen aus Frankreich und Großbritannien bereit. "Wenn wir mehr Verantwortung für die Nato-Ostgrenze tragen, dann kommen die, die weit davon entfernt leben, nach Polen", sagte er PAP zufolge in Warschau.

Deutschland bei Ukraine-Schutztruppe zurückhaltend

Bundeskanzler Merz hatte den deutschen Beitrag für eine multinationale Truppe für die Ukraine bisher offen gelassen. Auf die angekündigten Manöver ging er in einem Statement am Montagabend in Paris nicht ein. Er sprach lediglich davon, dass die Koalition der Willigen bereit sei, bei den Sicherheitsgarantien für die Ukraine nach einem Waffenstillstand eine "wichtige Rolle" zu spielen in enger Zusammenarbeit mit den USA.

Macrons letzte Militärparade in seiner Amtszeit war mit fast 6.800 beteiligten Soldatinnen und Soldaten nach Angaben des Élysée-Palasts so groß wie nie zuvor. Auch die Zahl der beteiligten Fahrzeuge war deutlich größer als sonst. Abbilden sollte die Parade im XXL-Format auch Frankreichs gesteigerte Verteidigungsausgaben, die sich seit 2017, als Macron erstmals als Präsident antrat, verdoppelt haben.

Parade mit europäischem Akzent

Auch Macrons starkem Bekenntnis zu Europa trug die Parade Rechnung - dass am Nationalfeiertag derart viele Truppen aus anderen europäischen Ländern über die Champs-Élysées marschieren, ist nicht jedes Jahr der Fall. Deutschland war mit vier Flugzeugen sowie 21 Soldaten des Artilleriebataillons 295 aus Stetten am kalten Markt an der Parade beteiligt. Das Bataillon untersteht der Deutsch-Französischen Brigade.

Von den Kommentatoren des französischen Fernsehens, das die Parade jeweils in ganzer Länge direkt überträgt, wurden die deutschen Soldaten beim Durchmarsch vor der Ehrentribüne mit derselben Wertschätzung angekündigt, wie alle anderen ausländischen Truppen. Dabei waren deutsche Soldaten am 14. Juli 1994 zum ersten Mal seit Ende des Zweiten Weltkriegs wieder an einer Militärparade auf französischem Boden beteiligt. Frankreichs damaliger Präsident François Mitterrand wollte damit ein Zeichen für die deutsch-französische Aussöhnung setzen./evs/DP/he

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14.07.2026 | 15:07:25 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax nimmt dank US-Preisdaten Kampf um 25.000 Punkte wieder auf

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax <DE0008469008> hat am Dienstag nach der Veröffentlichung von US-Inflationsdaten ein wenig neuen Schwung bekommen. Zuletzt dämmte der deutsche Leitindex sein Minus auf 0,52 Prozent ein und notierte bei 24.984 Punkten. Davor hatten ihn die deutlich steigenden Ölpreise im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt klar unter die Marke von 25.000 Zählern gedrückt. Der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Unternehmen verlor noch 0,44 Prozent auf 31.841 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> ging es um 0,3 Prozent nach unten.

Verantwortlich für die Ölpreis-Entwicklung ist die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Wiederaufnahme der Seeblockade gegen iranische Häfen ansteuernde Schiffe. Zudem teilte er mit, dass die Vereinigten Staaten fortan für die sichere Durchfahrt der Meerenge von Hormus Einnahmen in Höhe von 20 Prozent des Frachtwertes für sich beanspruchten. Während das US-Militär weiter Ziele im Iran bombardierte, attackierte dieser in der Meerenge zwei Tanker mit Marschflugkörpern.

"Der Iran-Konflikt bleibt das dominierende Thema an den Finanzmärkten", kommentierte Marktanalyst Timo Emden. "Zwischen Hoffnungen auf diplomatische Fortschritte und der Sorge vor einer weiteren Eskalation bewegt sich die Börse derzeit wie auf geopolitischem Glatteis." Jochen Stanzl von der Consorsbank befürchtet, dass der Rutsch des Dax unter die 25.000-Punkte-Marke die Korrektur noch beschleunigen könnte. Bisher sieht er allerdings eine eher geordnete Entwicklung, da die Anleger "die Wechselhaftigkeit des Iran-Konflikts kennen und auch eine plötzliche Wiederaufnahme der Gespräche nicht für ausgeschlossen halten".

In New York zeichnet sich ein uneinheitlicher Handelsstart ab, nachdem die US-Verbraucherpreise im Juni gegenüber dem Vorjahr nicht so stark gestiegen waren wie erwartet. Dies nimmt Druck von der US-Notenbank, ihre Zinsen im Kampf gegen die Teuerung anzuheben, was vor allem als riskant geltende Wertpapiere wie Aktien tendenziell belasten würde.

Angesichts einer enttäuschenden Umsatzentwicklung droht dem IT-Unternehmen IBM <US4592001014> ein heftiger Kursrutsch, was die deutschen Softwaretitel SAP <DE0007164600> und Nemetschek <DE0006452907> um 6 beziehungsweise 3,8 Prozent nach unten zog. Die Quartalsberichte etlicher US-Banken stießen am Markt auf ein unterschiedliches Echo.

Am deutschen Markt stand ebenfalls eine Reihe von Unternehmenszahlen im Fokus. Der Pharmawirkstoff-Entwickler Evotec <DE0005664809> senkte wegen geringerer Erlöserwartungen seine Jahresziele deutlich. Diese liegen nun klar unter den Analystenschätzungen, was die Aktien um gut ein Viertel und zeitweise auf den tiefsten Stand seit rund zehn Jahren einbrechen ließ.

Vossloh <DE0007667107> senkte seinen Ausblick wegen der wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten etwas. Die Papier verloren 6,7 Prozent. Die Experten von Deutsche Bank Research sprachen von einer bösen Überraschung. Dass der Bahntechnikkonzern die Belastungen als vorübergehend beziehungsweise einmalig ansieht und seine Erwartungen an das kommende Geschäftsjahr bestätigte, konnte die Aktionäre nicht milde stimmen.

Die Titel des Autobauers Mercedes-Benz <DE0007100000> stemmten sich mit plus 1,2 Prozent gegen das schwache Marktumfeld. Auf einer Veranstaltung für Analysten vor der anstehenden Quartalsbilanz (Pre-Close Call) sei es erwartungsgemäß ruhig zugegangen, schrieb Philippe Houchois von der US-Bank Jefferies.

Aktien aus der Reise- und Freizeitbranche litten unterschiedlich stark unter der Entwicklung im Nahen Osten und dem Ölpreisanstieg. Die Fraport <DE0005773303>-Titel, die am Montag dem negativen Branchentrend noch getrotzt hatten, sackten um 4,3 Prozent ab, während Tui <DE000TUAG505> und Lufthansa <DE0008232125> 2 beziehungsweise 0,9 Prozent verloren.

Die Anteile von Salzgitter <DE0006202005> profitierten mit einem Kurssprung von 6,7 Prozent auf 54,85 Euro von einer Jefferies-Empfehlung. Der Konzern sei einer der größten Profiteure steigender Volumina und Preise im Zuge der Protektionsmaßnahmen für die europäische Stahlbranche, schrieb Experte Cole Hathorn. Zudem sollte das deutsche Infrastrukturpaket ab 2027 durchschlagen. Daher schraubte Hathorn das Kursziel von 55 auf 66 Euro hoch und rät nun zum Kauf./gl/he

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax ringt mit 25.000-Punkte-Marke
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