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Goldpreis - Zwischenkorrektur 
im intakten Aufwärtstrend!

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Der Goldpreis präsentierte sich in den vergangenen Wochen gut behauptet und konnte sich oberhalb der wichtigen Marke von 4.000 USD stabilisieren. 

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Der Fokus von Bayer auf zielgerichtete Therapien treibt das Wachstum im asiatischen Raum an. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Bei Jungheinrich könnte sich nach einem schwierigen ersten Halbjahr ein Comeback anstehen.

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

Unverb. Kursindikationen Unverbindliche Kursindikationen
DAX 11:44:46
26.017,00 0,05%
ESTOXX 11:30:16
6.372,42 -0,16%
Dow Jones 03.09.
53.686,11 1,18%
Brent Öl 11:35:30
95,20 -0,45%
EUR/USD 11:45:19
1,16205 -0,06%
BUND-F. 11:30:09
123,00 0,07%

News

04.09.2026 | 11:31:29 (dpa-AFX)
Deutsche Börse-News: "Geldpolitik und Renditen" (Gold)

FRANKFURT (DEUTSCHE-BOERSE AG) - Kevin Warshs hawkische Rede in Jackson Hole drückt den Goldpreis von seinem Drei-Monats-Hoch zurück, doch steigende Staatsschuldensorgen könnten das Edelmetall mittelfristig stützen. Michael Blumenroth ordnet die jüngsten Bewegungen am Goldmarkt ein.

4. September 2026. FRANKFURT (Xetra-Gold). Wenngleich der Autor dieser Zeilen sich zuletzt einiger Urlaubstage erfreuen konnte, bleibt doch sowohl aus alter Gewohnheit als auch aus Interesse immer noch ein Auge an den Finanzmärkten hängen. Und natürlich insbesondere auf dem edelsten aller Metalle, dem Gold. Zumal ich einige wenige Tage in einem der größten Goldförderländer der Welt verbringen konnte. Nach einem robusten Anstieg von rund 4.000 auf fast 4.700 US-Dollar je Unze wurden die Goldpreise Ende August jedoch etwas ausgebremst.

Warsh-Rede treibt Zinserwartungen und Renditen

Hierfür "verantwortlich" war der Vorsitzende der US-Notenbank Fed, Kevin Warsh, der im Rahmen des jährlichen Fed-Symposiums in Jackson Hole eine Rede hielt, in der er wiederholt beteuerte, die Inflation in den USA unter allen Umständen so schnell wie möglich wieder in Richtung der Zielmarke von 2,0 Prozent zu drücken. An den Finanzmärkten wurden seine Aussagen dahingehend interpretiert, dass Warsh sich einer möglichen Leitzinsanhebung deshalb nicht in den Weg stellen würde. Waren Mitte August noch etwa 0,35 Prozentpunkte an Zinserhöhungen der US-Währungshüter eingepreist, sind es nunmehr 0,60 Prozentpunkte bis Mitte 2027. Insbesondere für das nächste Treffen der US-Notenbanker am 16. September wird es an den Zinsterminmärkten nun als wahrscheinlicher angesehen, dass die Fed die Zinsen anheben wird, als dass sie die Füße stillhalten wird.

Dies hatte zur Folge, dass die Renditen insbesondere zweijähriger US-Staatsanleihen spürbar anstiegen. Zudem wurde der Abwärtstrend des US-Dollars gebrochen; dieser erholte sich moderat. Darüber hinaus halten sich die Erdöl- und Erdgaspreise auf einem hohen Niveau, was die Inflationsraten mittelfristig hochhalten und somit weitere Leitzinsanhebungen vieler Notenbanken zur Folge haben könnte. Dass zuletzt rund um den Globus die Renditen langlaufender Staatsanleihen deutlich auf Mehrjahreshochs anstiegen, dürfte hingegen auf mittlere Sicht die Goldpreise eher stützen. Schließlich drücken die hohen Renditen die Bedenken einiger Marktakteure hinsichtlich der kräftig steigenden Staatsschulden aus.

Goldpreisentwicklung im Wochenverlauf

Notierten die Goldpreise am Donnerstagmorgen vorvergangener Woche bei rund 4.485 US-Dollar, erzielten sie am 25. August mit rund 4.696 ein Drei-Monats-Hoch. Am 28. August grätschte die Rede von Kevin Warsh dann aber dazwischen: Die Goldpreise fielen an besagtem Freitag von rund 4.630 auf 4.450 US-Dollar zurück. Seitdem tut sich das gelbe Metall schwer - gestern sanken die Notierungen bis auf 4.285. Sie erholten sich aber schnell auf 4.440 heute Nacht. Beim Schreiben dieser Zeilen notiert Gold mit 4.425 US$ je Unze etwas niedriger - also nicht dramatisch niedriger als vor zwei Wochen.

Xetra-Gold: Preisrückgang und Ausblick

Der Xetra-Gold-Preis gab dementsprechend ebenfalls moderat nach. Während der üblichen Handelszeiten stieg er zwar zunächst von 123,60 Euro je Gramm am vorvergangenen Donnerstagmorgen bis auf exakt 124,00 Euro am 24. August. Infolge der Rede von Kevin Warsh fiel er jedoch bis auf 123,85 zum Wochenschluss der vorvergangenen Woche bzw. bis auf 119,60 gestern zurück.

Mit Argusaugen werden die Marktakteure auf die demnächst anstehenden Inflationsdaten aus den USA blicken. Zunächst einmal stehen am morgigen Freitag noch die US-Arbeitsmarktdaten an, die ebenfalls marktbewegend sein könnten.

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich noch ein paar schöne Spätsommertage.

Von Michael Blumenroth, 3. September 2026 © Deutsche Börse AG

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein Deutsche Börse AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)

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04.09.2026 | 10:08:08 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Weitere Dax-Stabilisierung vor US-Jobbericht

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax <DE0008469008> hat sich am Freitag nach einem holprigen Auftakt weiter stabilisiert. Knapp eine Stunde nach dem Handelsstart legte der deutsche Leitindex um 0,24 Prozent auf 26.067 Punkte zu.

Damit behauptete er sich über der viel beachteten Marke von 26.000 Punkten, die er am Donnerstag zurückerobert hatte. Auf Wochensicht zeichnet sich angesichts der vorangegangenen Korrektur seit dem Rekordhoch vor einer Woche aber immer noch ein Minus von 1,9 Prozent ab. Die Nervosität der Anleger vor dem mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag ist hoch. Etwas Rückenwind bekam der Dax von den freundlichen asiatischen Börsen.

Der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Unternehmen berappelte sich am Freitagvormittag um weitere 0,47 Prozent auf 32.408 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> ging es nur ganz leicht hoch.

Als Kursstütze erwiesen sich die Ölpreise, deren Anstieg den Dax in den vergangenen Tagen zurückgeworfen hatte. Sie hätten sich auf einem hohen Niveau stabilisiert, konstatierte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Die Anleger hofften weiter, dass die Eskalation des Konflikts im Nahen Osten zeitlich begrenzt bleibe.

Zudem seien die Erwartungen an eine baldige Leitzinsanhebung der US-Notenbank Fed zuletzt deutlich zurückgegangen, so der Experte weiter. Die Wahrscheinlichkeit einer Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte und einer Beibehaltung des aktuellen Niveaus halten sich aktuell die Waage. "Eine weitere Abschwächung am US-Arbeitsmarkt wäre ein starkes Argument gegen eine Zinserhöhung", betonte Altmann.

Noch etwas mehr Bedeutung für den US-Zinsentscheid am 16. September hätten indes die kommende Woche anstehenden Inflationsdaten, betonte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. Denn die zwei Fed-Gouverneure John Williams und Michael Barr hätten "dezidiert darauf verwiesen, diese abwarten zu wollen, um zu entscheiden, ob sie sich für einen Zinsschritt im September aussprechen werden oder nicht". Williams hatte bereits am Mittwoch gesagt, er sehe Anzeichen für eine nachlassende Inflation.

Am deutschen Aktienmarkt stach Dax-Spitzenreiter Volkswagen <DE0007664039> (VW) mit einer weiteren Kurserholung um 6,9 Prozent heraus. Der Aufsichtsrat des krisengeplagten Autobauers billigte am Donnerstagabend nach wochenlangen Auseinandersetzungen überraschend einstimmig weite Teile eines Sanierungskonzepts des Vorstands. Das bis 2030 angestrebte operative Ergebnis liege deutlich über den Analystenschätzungen, lobte ein Händler. Neben den VW-Titeln waren auch die Aktien des Großaktionärs Porsche SE <DE000PAH0038> mit plus 3,8 Prozent gefragt.

Adidas <DE000A1EWWW0> und Puma <DE0006969603> zeigten sich vergleichsweise wenig beeindruckt von einer Umsatz- und Gewinnwarnung von Lululemon <US5500211090>: Die Titel der beiden deutschen Sportwarenhersteller sanken um 0,6 beziehungsweise 0,7 Prozent. Für die Aktien des US-Branchenkollegen zeichnet sich hingegen ein Kurseinbruch ab. Dessen enttäuschende Geschäftsentwicklung habe eher unternehmensspezifische Gründe und lasse nur begrenzt Rückschlüsse auf Adidas und Puma zu, kommentierte ein Börsenhändler.

Als Kurstreiber erwiesen sich einmal mehr Analysteneinschätzungen. So ließ eine Hochstufung der Investmentbank Oddo BHF die Titel von Continental <DE0005439004> um 1,3 Prozent steigen. Continental sei nun keine Umbaustory mehr, sondern ein purer Reifenkonzern mit einer Profitabilität, die zu den besten der Branche zähle, begründete Experte Michael Foundoukidis seine Neubewertung.

Dagegen ging es für Aktien von Daimler Truck <DE000DTR0CK8> um 0,9 Prozent bergab, nachdem die US-Bank Morgan Stanley ihre positive Anlageempfehlung für den Nutzfahrzeughersteller gestrichen hat./gl/jha/

04.09.2026 | 09:18:38 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax rutscht wieder unter 26.000 Punkte
04.09.2026 | 08:18:32 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Ausblick: Weitere Stabilisierung vor US-Arbeitsmarktbericht
04.09.2026 | 07:32:14 (dpa-AFX)
dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Leichte Gewinne erwartet
04.09.2026 | 06:35:10 (dpa-AFX)
DAX-FLASH: Stabilisierung hält an - Ölmarkt bleibt angespannt
03.09.2026 | 22:20:04 (dpa-AFX)
INDEX-MONITOR: Ströer ersetzt Hugo Boss im MDax - Dax unverändert
03.09.2026 | 17:52:47 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax beendet dreitägigen Rücksetzer