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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Der Fokus von Drägerwerk liegt auf vernetzter Medizintechnik und industriellen Arbeitsschutz. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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News

06.10.2026 | 19:01:07 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Meloni gewinnt auch zweite Vertrauensabstimmung zu Wahlrecht

ROM (dpa-AFX) - Die italienische Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat auch die zweite Vertrauensabstimmung über die umstrittene Wahlrechtsreform mit großer Mehrheit gewonnen. Nach Artikel 1 billigte die Abgeordnetenkammer auch Artikel 2 des Gesetzentwurfs. Damit steht noch die dritte Vertrauensabstimmung über Artikel 3 am Mittwoch aus.

Bei einem Scheitern könnten je nach weiterem Verlauf vorgezogene Neuwahlen möglich sein. Regulär wird das Parlament in Italien im nächsten Jahr neu gewählt. Am Donnerstag soll die Abgeordnetenkammer über die gesamte Reform entscheiden, es ist die letzte parlamentarische Hürde.

Entscheidende Schlussabstimmung am Donnerstag

Meloni hat die Entscheidung der Abgeordnetenkammer über die Wahlrechtsreform zum Prüfstein für ihre Regierung gemacht und die Abstimmung über die ersten drei Artikel mit der Vertrauensfrage verknüpft.

Für Artikel 1 des Gesetzentwurfs stimmten 226 Abgeordnete, 147 votierten dagegen, drei enthielten sich, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtet. Bei Artikel 2 votierten 227 Abgeordnete dafür, 149 dagegen, drei enthielten sich. Da namentlich abgestimmt wurde, wurde die Chance eines Scheiterns hier allerdings nicht hoch eingeschätzt.

Die Schlussabstimmung ist hingegen geheim. Die Opposition hofft auf Abweichler aus den Reihen der Regierungsparteien. Vertreter der Regierungskoalition gaben sich dennoch optimistisch, dass das Gesetz auch die letzte Hürde schafft. Der Senat - die zweite Kammer des Parlaments - hatte das Vorhaben Mitte September gebilligt.

Mehrheitsbonus

Die rechte Regierungschefin möchte mit der Reform durchsetzen, dass der Sieger einer Parlamentswahl eine Art Mehrheitsbonus bekommt, wenn er 42 Prozent der Stimmen auf sich vereinen kann. Eine neue Koalition bekäme dann in der Abgeordnetenkammer 70 Sitze hinzu und im Senat 35 Sitze extra. Das würde einer siegreichen Kraft eine regierungsfähige Mehrheit verschaffen, auch wenn sie weniger als 50 Prozent der Stimmen bekommen hat. Aus einem knappen Wahlsieg könnte so eine sehr komfortable Mehrheit werden.

Begründet wird das damit, dass es mit stabileren Mehrheitsverhältnissen nicht mehr so häufig wie früher zu Regierungswechseln kommen soll. Das Wahlgesetz wird "Stabilicum" oder von manchen "Melonellum" genannt, weil es - so die Kritik - auf den Machterhalt der Regierungschefin zugeschnitten sei. Die linke Opposition wirft Meloni vor, sich selbst und ihrer rechten Partei Fratelli d'Italia (Brüder Italiens) einen Vorteil verschaffen zu wollen.

Meloni hält sich mit der gleichbleibenden Koalition aus drei rechten und konservativen Parteien fast vier Jahre, länger als jeder anderer Regierungschef.

Auswirkungen noch unklar

Ungewiss ist aber, welche Auswirkungen die Reform tatsächlich bei der nächsten Wahl entfalten könnte. Aktuell liegen sowohl das Dreier-Lager um Meloni als auch das Mitte-Links-Lager (Campo Largo) nahezu gleichauf bei etwas mehr als 42 Prozent. Allerdings schwindet derzeit vor allem die Zustimmung für die beiden kleineren Parteien.

Zum entscheidenden Faktor könnte der Rechtsaußen-Politiker Roberto Vannacci mit seiner neu gegründeten Partei Futuro Nazionale (Nationale Zukunft) werden, die bei etwa acht Prozent lag und deren Kandidat zuletzt bei der Nachwahl in Kalabrien Ende September auf rund elf Prozent kam.

Neuwahl im Mai im Gespräch

Offiziell endet die Legislatur im Herbst 2027. Jenseits der Abstimmung über das Wahlgesetz ist aber ein früherer Wahltermin im Gespräch. Diskutiert wird eine Zusammenlegung mit den Kommunalwahlen in zahlreichen Städten und Gemeinden im Frühjahr./sd/DP/nas

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Aktien Wien Schluss: ATX legt zu - Anleihemärkte entspannen
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Macron ruft zu Krisensitzung - Schulproteste weiten sich aus
06.10.2026 | 18:28:42 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Freundlich - Sinkende Ölpreise geben Auftrieb
06.10.2026 | 18:19:55 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Gewinne - Entspannung bei Anleihen
06.10.2026 | 18:17:59 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: AfD stellt Landtagspräsidenten - Brandmauer bröckelig?
06.10.2026 | 18:09:17 (dpa-AFX)
GNW-News: LUBIS EDA bringt FormalOS auf den Markt: Infrastruktur für systematische und skalierbare formale Verifikation
06.10.2026 | 18:19:55 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Gewinne - Entspannung bei Anleihen

(Am Anfang des siebten Absatzes wurde ein doppeltes Wort gestrichen.)/la

FRANKFURT (dpa-AFX) - Etwas schwindende Risiken am Anleihemarkt haben am Dienstag dem Dax <DE0008469008> geholfen. Der deutsche Leitindex schloss 0,77 Prozent im Plus bei 25.449,19 Punkten. Der MDax <DE0008467416> mit den mittelgroßen deutschen Werten legte um 0,38 Prozent auf 30.543,27 Zähler zu.

Der deutsche Aktienmarkt profitierte dabei auch von überwiegend positiven Impulsen aus Asien und den USA. In New York erklommen die viel beachteten Indizes S&P 500 <US78378X1072> sowie Nasdaq 100 <US6311011026> Höchststände. Begründet wurde die freundliche Tendenz an den internationalen Börsen mit einer Entspannung am Ölmarkt sowie mit der anhaltenden Rally der Technologiewerte.

An den europäischen Anleihemärkten gab es Signale der Entspannung. Diese war besonders deutlich in Frankreich. Die französische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen, Vorsitzende des "Rassemblement National", schlug in einem Haushaltsplan vor, das Staatsdefizit bis 2032 unter 3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu senken. Dies sorgte für etwas Beruhigung am Anleihemarkt, nachdem die wachsenden Staatsschulden und die politische Unsicherheit in Frankreich zuletzt die Renditen hatten stark steigen lassen und im Gegenzug den europäischen Aktienmarkt belastet hatten.

Dass der Auftragseingang in der deutschen Industrie im August überraschend deutlich eingebrochen war, trübte die Stimmung nicht. Der zweistellige Rückgang im Monatsvergleich geht vor allem auf den Rückgang bei Rüstungs-Großaufträgen zurück. Bereinigt um den Wert von Großbestellungen lag der Auftragseingang fast auf dem Niveau des Vormonats. Für einen nachhaltigen Konjunkturaufschwung fehlten jedoch weiterhin frische Investitionsimpulse, kommentierte Salah-Eddine Bouhmidi, Marktanalyst beim Handelshaus IG.

In der Vorwoche war der Dax noch bis auf 24.831 Punkte gesunken, von wo aus er sich dann wieder erholen konnte. Charttechnisch erweise sich nun die Marke von 25.500 Zählern als Hürde, fuhr Bouhmidi fort.

Unter den Einzelwerten stützte unter anderem das Schwergewicht SAP <DE0007164600> den Dax. Die Aktien des Softwarekonzerns profitierten von dem guten Umfeld für Technologiewerte und gewannen fast zwei Prozent

Die Papiere von Flatexdegiro <DE000FTG1111> setzten ihre Anfang September begonnene Talfahrt am MDax-Ende mit einem Abschlag von mehr als sieben Prozent fort. Die Investmentbank Oddo BHF erachtet die durchschnittlichen Marktschätzungen für das dritte Quartal des Online-Brokers als etwas zu hoch.

Die Aktien von Hensoldt <DE000HAG0005> zollten ihrem jüngst guten Lauf mit einem Minus von 4,5 Prozent Tribut. Eine Kaufempfehlung des Analysehauses Jefferies hatte ihnen letztlich nicht weiter hinauf geholfen. Auch die Anteilscheine der Rüstungsunternehmen Rheinmetall <DE0007030009, TKMS <DE000TKMS001> und Renk <DE000RENK730> verloren deutlich. Der Panzerbauer Rheinmetall hat inzwischen mit der Serienproduktion von Satelliten begonnen und will damit das Produktportfolio erweitern.

An der Spitze des Nebenwerte-Indexes SDax <DE0009653386> schnellten die Anteilsscheine des Neulings SGL Carbon <DE0007235301> um fast elf Prozent in die Höhe. Der Spezialgraphit- und Carbonfaserhersteller hatte sich für das laufende Geschäftsjahr optimistischer gezeigt und seine Ergebnisprognose erhöht.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> ging 0,48 Prozent höher bei 6.272,23 Punkten aus dem Handel. Auch die Börsen in London <GB0001383545> und Zürich <GB0001383545> stiegen moderat. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048> legte zum europäischen Börsenschluss um 0,7 Prozent zu./la/he

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

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