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Ein angeschlagenes Vertrauen in den US-Dollar, geopolitische Spannungen und Zentralbankkäufe sorgen für anhaltenden Rückenwind.

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Silber präsentierte sich in den vergangenen Wochen nach volatilem Verlauf fester und rangiert im Bereich des Allzeithochs. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Home Depot steht als weltweit größte Baumarktkette vor einer neuen Wachstumsphase. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

Unverb. Kursindikationen Unverbindliche Kursindikationen
DAX 18:18:02
24.824,50 1,07%
ESTOXX 18:00:01
5.956,17 1,25%
Dow Jones 18:04:25
49.490,63 2,07%
Brent Öl 18:09:29
64,07 -1,79%
EUR/USD 18:19:20
1,17386 0,57%
BUND-F. --
127,74 -0,05%

News

22.01.2026 | 18:12:59 (dpa-AFX)
Börse Wien Schluss: Zoll-Wende und Ukraine-Signale liefern Rückenwind

WIEN (dpa-AFX) - Nach der Rücknahme der angedrohten US-Zölle im Grönland-Streit und positiven Signalen aus den Ukraine-Gesprächen haben die Anleger am Donnerstag am Wiener Aktienmarkt zugegriffen. Der ATX <AT0000999982> übersprang dabei erstmals die Hürde von 5.500 Punkten und schloss 2,49 Prozent höher mit 5.544,90 Punkten.

Bereits am Mittwochnachmittag hatte der ATX positiv darauf reagiert, dass US-Präsident Donald Trump in seiner Rede in Davos eine Militäraktion zur Übernahme Grönlands ausgeschlossen hatte. Nach europäischem Börsenschluss kündigte Trump zudem an, dass ein Rahmen für ein künftiges Abkommen entstanden sei und die angedrohten Zölle gegen europäische Länder ausgesetzt würden.

Zusätzlichen Rückenwind lieferten Hoffnungen auf Fortschritte bei den Friedensbemühungen im Ukraine-Krieg. Trump und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprachen von einem guten Treffen in Davos, Selenskyj kündigte zudem trilaterale Gespräche zwischen den USA, der Ukraine und Russland an. Laut US-Sondergesandtem Steve Witkoff könnten die USA der Ukraine im Falle einer Zustimmung zu einem Friedensplan zollfreien Zugang zum US-Markt gewähren.

Die Kursrally in Wien stand am Berichtstag auf breiter Basis - bis auf Verbund verzeichneten alle Titel im Leitindex Kursgewinne von mindestens 0,3 Prozent. Bester Wert waren die Aktien der RBI, die um 7,1 Prozent anzogen, dicht gefolgt von den Bautiteln Strabag und Porr mit Aufschlägen von fünf respektive 6,2 Prozent. Aktien der schwer gewichteten Erste Group <AT0000652011> stiegen um vier Prozent.

Ebenfalls im Spitzenfeld zeigten sich mit plus 5,7 Prozent die AT&S-Scheine, die von einer allgemein guten Stimmung für Halbleiterwerte mit KI-Bezug profitierten. Das Unternehmen kündigte zudem an, in seinem Leobener Standort zu investieren.

Die Anteile an der Bawag <AT0000BAWAG2> verteuerten sich um vergleichsweise geringe 0,6 Prozent auf 137,30 Euro. Vor den am 11. Februar anstehenden Jahreszahlen hoben die Analysten der UBS ihr Kursziel von 127 auf 151 Euro an und bestätigten ihre Kaufempfehlung. Die Unternehmenszahlen des vierten Quartals 2025 entwickelten sich nach UBS-Einschätzung positiv, mit einem sequenziell leicht verbesserten Kreditwachstum, Kosten im Rahmen der Prognose und keinem Anstieg der risikogewichteten Aktiva, erklärte Analyst Mate Nemes./spa/szk/APA/mis

22.01.2026 | 18:03:26 (dpa-AFX)
Im Juli sperrt Bahn rechtsrheinische Strecke für Sanierung
22.01.2026 | 18:02:51 (dpa-AFX)
IRW-News: A2Gold Corp.: A2Gold erweitert sein Bohrprogramm 2026 im Projekt Eastside auf 30.000 Meter
22.01.2026 | 18:02:50 (dpa-AFX)
WDH/DAVOS/ROUNDUP 2/Selenskyj: Treffen zwischen USA, Russland und Ukraine
22.01.2026 | 18:01:29 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Erholt - Bau- und Autowerte stark
22.01.2026 | 18:01:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Selenskyj: Treffen zwischen USA, Russland und Ukraine
22.01.2026 | 17:58:16 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Klöckner & Co SE (deutsch)
22.01.2026 | 17:57:08 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax startet Erleichterungsrally

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach drei schwachen Tagen infolge des neuerlichen Zollschocks hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag zur Erholung angesetzt. Die Drohung durch neue US-Zölle gegen acht europäische Länder ist nach einem Treffen des US-Präsidenten Donald Trump mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte wieder vom Tisch. Zudem scheint auch frische Bewegung in die Friedensverhandlungen um die Ukraine zu kommen. Vertreter der USA, der Ukraine und Russlands wollen erneut über ein mögliches Kriegsende verhandeln.

Eine weitere positive Nachricht seien die Zweifel des Obersten US-Gerichts an der rechtmäßigen Entlassung der Fed-Direktorin Lisa Cook und die Betonung der Unabhängigkeit der US-Notenbank Fed, begründete Christine Romar, Europa-Chefin von CMC Markets, die wieder positive Stimmung für Aktien.

Der Dax <DE0008469008>, der am Vormittag bis knapp unter 25.000 Punkte gestiegen war, während er am Tag zuvor noch bis auf 24.350 Punkte abgesackt war, schloss 1,20 Prozent höher auf 24.856,47 Zählern. Damit hat der deutsche Leitindex seit dem Rekordhoch Mitte Januar bei 25.507 Punkten 2,5 Prozent abgegeben.

Der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Börsenwerte beendete den Handel 2,40 Prozent höher auf 31.687,04 Punkten. Auch europaweit wurden Gewinne verzeichnet. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> gewann 1,25 Prozent auf 5.956,17 Punkte. Außerhalb der Euroregion legten der Schweizer SMI <CH0009980894> und der britische FTSE 100 <GB0001383545> weniger deutlich zu. Jenseits des Atlantiks ging es für die US-Börsen nach oben.

Trump und Rutte einigten sich am Rande des Wirtschaftsforums in Davos auf einen Rahmen für eine zukünftige Vereinbarung über Grönland und die gesamte Arktisregion. Details zum geplanten Abkommen zwischen den USA und der Nato sind aber noch nicht bekannt.

"Viel wichtiger ist für die Börsianer ohnehin die Info, dass die angedrohten Zusatzzölle am 01. Februar nicht in Kraft treten werden", kommentierte Portfolio-Manager Thomas Altmann von QC Partners. Ob das Grönland-Thema damit aber dauerhaft zur Zufriedenheit aller gelöst werden könne, bleibe offen. Marktanalyst Daniel Kostecki von CMC Markets ist skeptisch mit Blick auf die Facetten militärische Sicherheit und mögliche künftige Rohstoff-Projekte. "Europa könnte am Ende mit nichts weiter als vagen Sicherheitszusagen dastehen, die ohnehin mit den nationalen Interessen der USA übereinstimmen", befürchtet er.

Während vor allem Autoaktien wie VW <DE0007664039>, BMW <DE0005190003> und Mercedes <DE0007100000> mit deutlichen Gewinnen auf die Neuigkeiten reagierten, gaben Rüstungsaktien wie Rheinmetall <DE0007030009> am Dax-Ende sowie Renk <DE000RENK730> und Hensoldt <DE000HAG0005> im MDax spürbar nach. Innerhalb der Autobranche überzeugte der Autobauer VW obendrein mit seiner Kassenlage im Konzernbereich Automobile. Die Aktien gewannen an der Dax-Spitze 6,5 Prozent. Mercedes stiegen um 1,8 Prozent und BMW um 1,4 Prozent. Porsche AG <DE000PAG9113> gewannen im MDax 2,5 Prozent.

Positiv reagierten Anleger zudem auf das milliardenschwere Übernahmeangebot der Deutschen Börse <DE0005810055> für den Fondsvertriebsspezialisten Allfunds <GB00BNTJ3546>. Das Papier des Marktbetreibers aus Eschborn gewann 2,3 Prozent. Besonders gut kamen die avisierten Kostensynergien an. Auf Zustimmung stieß auch, dass sich die Deutsche Börse mit diesem Schritt breiter aufstellt und ein Stück weiter unabhängiger vom zyklischen Handelsgeschäft wird.

Carl Zeiss Meditec <DE0005313704> sackten dagegen mit minus 16,7 Prozent auf ein Zehnjahrestief. Nachdem die ersten drei Monate des neuen Geschäftsjahres 2025/26 bis Ende Dezember dem Medizintechnik-Unternehmen zufolge schwach verlaufen sind, dürften die Jahresziele wohl nicht erreicht werden.

Ionos <DE000A3E00M1> schlossen nach einer Hochstufung durch Oddo BHF 4,3 Prozent höher. Die Papiere der Mutter United Internet <DE0005089031> profitierten kräftig mit und stiegen um 8,0 Prozent. Der Umbruch des Internets, unter anderem durch agentische KI, sei eine Chance für den Webhoster, begründete Analyst Stephane Beyazian sein neues Anlageurteil "Outperform"./ck/he

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

22.01.2026 | 17:51:34 (dpa-AFX)
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22.01.2026 | 09:15:42 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Eröffnung: Erholung nach Trumps Kehrtwende im Zoll-Thema
22.01.2026 | 08:16:42 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Ausblick: Erholung nach Trumps Zoll-Wende im Grönland-Streit