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Rheinmetall: Zwischen Auftragsverlust 
und fundamentaler Stabilisierung

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Die Aktie von Rheinmetall ist am 24. Juni nach einem stornierten Großauftrag temporär panisch abverkauft worden, bevor eine Zwischenerholung eingeleitet wurde. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Adobe: Im Spannungsfeld zwischen KI-
Disruption und fundamentaler Stärke

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Trotz robuster operativer Zahlen erlebte die Adobe-Aktie zuletzt turbulente Wochen, da der Markt zunehmend über die langfristigen Auswirkungen von generativer Künstlicher Intelligenz auf das Kerngeschäft debattiert. 

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Zwischen K.I.-Euphorie 
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News

11.07.2026 | 20:35:50 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Bekennerbrief nach Brand - Sabotageverdacht an Bahnstrecke

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die wichtige Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Köln ist vermutlich durch einen Brandanschlag lahmgelegt worden. Aus Sicherheitskreisen verlautete, es werde ein Sabotageakt vermutet. Auf der linken Plattform indymedia.org tauchte ein mutmaßliches Bekennerschreiben auf. Auch Staatsanwaltschaft und Polizei Köln teilten mit, dass die Ermittler aktuell davon ausgingen, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde.

Inzwischen ist die Strecke wieder freigegeben, der Zugverkehr rollt ohne Einschränkungen. Die Deutsche Bahn schloss die Reparaturarbeiten an den zahlreichen beschädigten Kabeln nach eigenen Angaben am frühen Abend ab. Fachleute hätten seit Freitag durchgehend daran gearbeitet, die Schäden so schnell wie möglich zu beheben. Die Bahn bedauerte die mit der Sperrung verbundenen Einschränkungen für die Reisenden.

Reul: Diese Menschen wollen Chaos

"Solche Taten sind kein Protest, sondern gezielte Sabotage", sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) zu dem erneuten Brandanschlag. Das treffe den Alltag vieler Menschen und nehme "Kollateralschäden" billigend in Kauf.

"Diese Chaoten berufen sich darauf, eine Welt herzustellen, in der es Pflanzen, Tieren und Menschen besser gehe. Und dann verüben sie einen Brandanschlag, ausgerechnet jetzt, wo überall Trockenheit herrscht", sagte Reul. "Allein daran sieht man: Diese Menschen wollen keine bessere Welt. Diese Menschen wollen Chaos. Sie zielen darauf ab, Politik durch Gewalt zu ersetzen. Das akzeptieren wir nicht."

Laut Brief Brandsätze in Kabelschacht deponiert

Das Schreiben wurde mit dem Namen der bereits mehrfach mit Anschlägen auf Bahnstrecken in Verbindung gebrachten Gruppe "Kommando Angry Birds" veröffentlicht. Darin schreibt die Gruppe, dass sie verantwortlich "für die Sabotage der Bahnstrecke nördlich von Leverkusen" sei. Es seien Brandsätze in einem großen Kabelschacht an der nordöstlichen Ecke der Wupperbrücke und in einem schmaleren Schacht deponiert worden. Als Motiv für den Anschlag wurde ein "Massensterben" durch die "technologische Eskalation" genannt, das aufgehalten werden müsse.

In Sicherheitskreisen wird davon ausgegangen, dass das Schreiben echt ist, wie die Deutsche-Presse-Agentur erfuhr. Dass ein technischer Defekt den Böschungsbrand an der Bahnstrecke auslösen konnte, gelte als wenig wahrscheinlich.

Polizei sucht Zeugen

Nach dem Brand in dem Kabelschacht bei Leverkusen-Rheindorf sucht die Kriminalpolizei nach Zeugen. Ersten Erkenntnissen zufolge hatten Techniker das Feuer an der Eisenbahnbrücke, die über die Wupper führt, in der Nähe der Solinger Straße am Freitagvormittag bemerkt und die Feuerwehr alarmiert.

Ein Sprecher der Polizei Köln sagte auf Anfrage, es würden Ermittlungen geführt, ob das Bekennerschreiben authentisch sei. In einem solchen Bereich werde auch geprüft, ob gegebenenfalls Zusammenhänge zu anderen Delikten bestünden. Der Staatsschutz der Kölner Polizei hatte bereits am Freitag die Ermittlungen übernommen, da ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden konnte.

Mehrere Anschläge durch "Angry Birds"

Die linksextremistische Gruppe "Kommando Angry Birds" hatte vor etwa einem Jahr auch einen Anschlag auf die Bahnhauptstrecke zwischen Düsseldorf und Duisburg für sich reklamiert. Auch dort waren im Juli 2025 Brandsätze gezündet worden. Tagelang war die wichtige Bahnstrecke gesperrt.

Anfang Januar dieses Jahres hatte die Gruppe sich zudem auf einen versuchten Anschlag auf ein Umspannwerk in Erkrath bei Düsseldorf bekannt. Der Anschlag schlug fehl.

Innenminister Reul hatte schon vor einem Jahr vor dem "Kommando Angry Birds" gewarnt. "Die hat in den letzten Jahren im Raum Düsseldorf schon mehrfach sabotiert", hatte er Anfang August 2025 gesagt. So seien Anschläge auf Telekommunikationsmasten in dem Ort Langenfeld/Erkrath und ein Tunnelbrand an der Autobahn 46 auf das Konto der Gruppe gegangen. Die Ermittlungen würden mit hohem Aufwand geführt, seien aber nicht ganz einfach, weil es sich nicht um eine fest gefügte Gruppe handele.

Bahnstrecke weiter gesperrt

Einen Tag nach dem Brand war noch unklar, wann der gesperrte Abschnitt Düsseldorf - Köln wieder freigegeben wird. Am Samstagmittag sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn, es könne aktuell keine Prognose abgegeben werden, wann die Strecke wieder befahren werden könne. Im Nah- und Fernverkehr kommt es wegen der Sperrung zu Umleitungen und Verspätungen und zum Ausfall einzelner Züge.

Die Ermittlungen laufen nach Angaben der Bahn weiter. "Expertinnen und Experten der DB arbeiten mit voller Kraft an der Reparatur der immensen Schäden", hieß es in einer Mitteilung. Laut Bahn hatte am Freitagvormittag an zwei Stellen die Böschung zwischen Langenfeld und Leverkusen gebrannt. Die Feuerwehr habe die Brände zwar gelöscht. Allerdings habe das Feuer Schäden an mehreren Signalkabeln angerichtet, so dass auf dem Streckenabschnitt keine Züge fahren könnten.

Bahn: Betriebliche Lage in NRW angespannt

Die Bahn bezeichnete "die aktuelle betriebliche Lage in NRW" als "sehr angespannt". Grund sei neben der möglichen Sabotage an der Strecke Düsseldorf - Köln auch ein erst am Freitag festgestellter Brückenschaden in Opladen bei Leverkusen. Die beschädigte Brücke liegt auf dem Korridor Hagen - Wuppertal - Köln, der nach einer Generalsanierung gerade erst wieder in Betrieb genommen worden war./dot/DP/zb

11.07.2026 | 20:35:49 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Russischer Gleitbombenangriff: Tote und Verletzte in Sumy
11.07.2026 | 20:35:03 (dpa-AFX)
Pressetimme: 'Handelsblatt' zum 100-Tage-Programm der AfD in Sachsen-Anhalt
11.07.2026 | 20:23:24 (dpa-AFX)
Gesperrte Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Köln wieder freigegeben
11.07.2026 | 18:05:33 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Bekennerbrief nach Brand - Sabotageverdacht an Bahnstrecke
11.07.2026 | 18:05:02 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Russischer Gleitbombenangriff: Tote und Verletzte in Sumy
11.07.2026 | 17:46:33 (dpa-AFX)
Polen gedenkt der Opfer von ukrainischem Massaker im Zweiten Weltkrieg
10.07.2026 | 18:04:06 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax beendet sehr schwache Woche etwas im Minus

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach der leichten Vortageserholung hat sich der deutsche Aktienmarkt auch am Freitag verhalten präsentiert. Im Anlegerfokus stand der weiterhin ungelöste militärische Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Der Dax <DE0008469008> gab um 0,20 Prozent auf 25.067,09 Punkte nach. Damit ergibt sich für den Leitindex ein Wochenverlust von 2,76 Prozent. Der MDax <DE0008467416>, der Index der mittelgroßen Werte, stieg am Freitag um 0,26 Prozent auf 31.919,45 Zähler.

Der Dax hatte am Montag zunächst noch ein Rekordhoch bei 25.900 Punkten erreicht. Nach einem zwischenzeitlichen Rückschlag bis auf 24.830 Punkte konnte er sich aber immerhin etwas fangen und sich wieder über die 21-Tage-Durchschnittslinie retten, die als Indikator für den kurzfristigen Trend gilt.

US-Präsident Donald Trump bekräftigte derweil das Ende der Waffenruhe im Iran-Krieg. Zugleich ließ er die Tür für Gespräche weiter offen.

Am letzten Handelstag der Woche habe sich neue Zuversicht in die Nachfrage nach KI-Aktien mit einer skeptischen Haltung gegenüber der geopolitischen Großwetterlage gemischt, schrieb Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank, mit Blick auf die erwartete Erstnotiz des Speicherchip-Herstellers SK Hynix <KR7000660001> an der US-Börse Nasdaq. Die Anleger hierzulande können sich mit der fragilen Lage im Nahen Osten arrangieren, solange - wie jetzt auch wieder - am Ende des Tages der Gesprächsfaden nicht vollends reißt.

Der durch US-Glyphosatklagen von hohen Schulden belastete Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer <DE000BAY0017> verschafft sich durch einen Milliardendeal mit der Beteiligungsgesellschaft Apollo mehr finanziellen Spielraum. Apollo erhält eine Minderheitsbeteiligung an einer neuen Gesellschaft, in die Bayer sein Geschäft mit Langzeit-Verhütungsmitteln einbringt. Die Bayer-Anteilscheine fielen dennoch um mehr als ein Prozent.

Das Sparpaket von Volkswagen-Chef <DE0007664039> Oliver Blume ist bei der Aufsichtsratssitzung am Donnerstag einem Medienbericht zufolge abgelehnt worden. Wie die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf Konzernkreise berichtete, stimmten die Vertreter der Arbeitnehmer und des Landes Niedersachsen gegen das Paket. Volkswagen will unter anderem auch seine Modellpalette deutlich zusammenstreichen. Die Zahl der Modelle im Konzern solle schrittweise um bis zu 50 Prozent schrumpfen, die Anzahl möglicher Ausstattungsoptionen um bis zu 75 Prozent sinken, kündigte der Konzern nach einer Aufsichtsratssitzung in Wolfsburg an. Die VW-Vorzugsaktien büßten fast ein Prozent ein.

Für die Papiere von Salzgitter <DE0006202005> ging es an der MDax-Spitze um 6,4 Prozent auf gut 51 Euro aufwärts. Die US-Bank JPMorgan hatte die Einstufung der Papiere um zwei Stufen angehoben und das Kursziel von 31,40 auf 65,00 Euro mehr als verdoppelt. Analyst Dominic O'Kane wird optimistisch für die europäische Stahlbranche. Die Abwehrmaßnahmen der Politik zeigten Wirkung und die Gewinnentwicklung der Unternehmen werde Fahrt aufnehmen, schrieb er. Für das zweite Halbjahr geht der Experte von steigenden Stahlpreisen in Europa aus.

Die Aktien von Dürr <DE0005565204> verloren im Nebenwerteindex SDax <DE0009653386> 2,4 Prozent auf gut 17 Euro. Analystin Yasmin Steilen von der Privatbank Berenberg hatte die bisherige Kaufempfehlung für die Titel des Anlagenbauers einkassiert und das Kursziel von 40 auf 21 Euro nahezu halbiert. Dürr benötige "frischen Lack", schrieb sie in Anspielung auf das Geschäft mit Lackieranlagen. Die Abhängigkeit des Unternehmens von den Ausgaben der Autobranche, die ihrerseits schwierige Zeiten durchlebt, sieht sie kritisch.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> gab um 0,23 Prozent auf 6.269,97 Punkte nach. Außerhalb der Eurozone schlossen die Leitindizes in London <GB0001383545> und in Zürich <CH0009980894> moderat im Plus. In New York legte der Dow Jones Industrial <US2605661048> zum europäischen Handelsschluss etwas zu./la/he

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

10.07.2026 | 17:47:24 (dpa-AFX)
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10.07.2026 | 15:46:28 (dpa-AFX)
WOCHENAUSBLICK: Dax behält Rekordhoch im Blick - Risiko US-Inflationsdaten
10.07.2026 | 14:49:10 (dpa-AFX)
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10.07.2026 | 12:30:35 (dpa-AFX)
WDH/Aktien Frankfurt: Anleger halten sich wegen Nahost-Krise zurück
10.07.2026 | 12:08:11 (dpa-AFX)
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10.07.2026 | 10:04:46 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax behauptet sich nach Erholung