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Alphabet verlor nach den Quartalszahlen an einem Handelstag rund 13 % an Börsenwert,
obwohl Google Cloud seinen Umsatz mehr als verdoppelte.

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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News

08.11.2026 | 18:44:37 (dpa-AFX)
Vermisste Schülerin ist tot - Verdächtiger festgenommen

BERLIN (dpa-AFX) - Bei der Suche nach einer 13-Jährigen aus Berlin-Marzahn ist das vermisste Mädchen tot entdeckt worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Berlin wurde die Leiche der Schülerin in einem derzeit unbewohnten Einfamilienhaus in einem Ortsteil von Bad Freienwalde in Brandenburg aufgefunden. Zuerst berichtete RTL über den Leichenfund.

Im Zusammenhang mit dem Tod des Mädchens wurde laut Staatsanwaltschaft auch ein Verdächtiger gefasst. Der Mann habe sich selbst schwer verletzt und befinde sich in einem kritischen Zustand, teilte Behördensprecher Michael Petzold mit. Rettungskräfte brachten den Mann in ein Krankenhaus, wo er durch Polizisten bewacht wird. Es bestehe der Verdacht, dass der Mann für den Tod von Lisa verantwortlich sei, hieß es.

Die Identität des Verdächtigen ist laut Behördensprecher Petzold bislang ungeklärt. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sich der Mann die Verletzungen selbst zugefügt hat.

Die Schülerin Lisa T. wurde seit Dienstag vermisst. Die Ermittler gehen von einem Kapitalverbrechen aus. Als Kapitalverbrechen werden besonders schwere Verbrechen wie Mord, Totschlag, Vergewaltigung oder schwere Sexualdelikte bezeichnet.

Lisa T. war auf dem Weg zur Schule

Die 13-Jährige hatte ihr Wohnhaus am Dienstag gegen 7.20 Uhr verlassen, um gegen 7.30 Uhr vom Barnimplatz zu ihrer Schule in der Sella-Hasse-Straße zu fahren. Dort kam sie jedoch nicht an. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gehen die Behörden davon aus, dass Lisa nicht freiwillig ihr familiäres Umfeld verließ.

Die Polizei startete am Freitag eine großangelegte Suche mit Hunderten Beamten. Die Ermittler gingen von Tür zu Tür, sprachen mit Anwohnern, verteilen Zeugenaufrufe und suchten die Umgebung ab. Auch Spürhunde, ein Hubschrauber und eine Unterwasserdrohne kamen zum Einsatz.

Hinweistelefon eingerichtet

Der Schwerpunkt der Ermittlungen lag laut Staatsanwaltschaft auf dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf im Nord-Osten Berlins, wo das Mädchen wohnte. Abgesucht wurden auch umliegende Grünanlagen und die Umgebung des Kaufparks Eiche, einem großen Einkaufszentrum. Die Ermittler waren laut Polizei zum einen im direkten Wohnumfeld unterwegs, aber auch auf Wegen und Strecken, die die Schülerin in ihrer Freizeit und im Schulalltag nutzte.

Für die Suche nach Lisa T. bat die Polizei immer wieder die Bevölkerung um Mithilfe. Die Beamten richteten ein Hinweistelefon ein und baten mögliche Zeugen, sich telefonisch oder per Hinweis-Mailadresse des Landeskriminalamts zu melden.

Sonntagmittag gegen 12.00 Uhr erhielt laut Staatsanwaltschaft die Polizei in Brandenburg einen Hinweis, dass Unberechtigte sich Zugang zu dem derzeit leerstehenden Haus in Bad Freienwald verschafft hätten./rab/DP/he

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Managerinnen verdienen mehr - Abstand fast aufgeholt

BERLIN (dpa-AFX) - Die Top-Managerinnen der wichtigsten deutschen Börsenkonzerne haben 2025 mehr verdient und haben fast zu ihren männlichen Kollegen aufgeschlossen. Weibliche Vorstandsmitglieder - Vorstandschefs ausgeschlossen - im Dax <DE0008469008>, MDax <DE0008467416> und SDax <DE0009653386> bekamen im vergangenen Jahr durchschnittlich 2,20 Millionen Euro. "Das sind 2,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor", berichtet die Beratungsgesellschaft EY in einer Studie, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die männlichen Kollegen kamen auf 2,23 Millionen Euro, knapp zwei Prozent weniger als im Vorjahr. "Der Abstand ist damit von 121.000 Euro auf 26.000 Euro geschrumpft."

Zugleich zählte EY "noch nie so viele Frauen in den Vorständen" wie 2025. Demnach waren im vorigen Jahr 101 weibliche Vorstandsmitglieder das gesamte Geschäftsjahr im Amt: 50 im Dax, 30 im MDax und 21 im SDax. Ein Jahr zuvor waren es 88, 2013 erst 33. Damit sei inzwischen gut jedes vierte untersuchte Vorstandsmitglied eine Frau.

Vergütung hängt "weniger vom Geschlecht" ab

"Frauen im Vorstand sind inzwischen keine Ausnahme mehr. Das wirkt sich auch auf die Gehälter aus", resümiert EY-Partner Jens Massmann. "Vor einigen Jahren gab es nur wenige Vorständinnen, und einzelne hohe Gehälter haben den Durchschnitt stark beeinflusst", so der Vergütungsexperte. "Heute ist die Gruppe deutlich größer. Die Vergütung hängt deshalb stärker von Ressort, Erfahrung und Unternehmensgröße ab und weniger vom Geschlecht."

Unterschiede bei Dax, MDax und SDax

Allerdings registrierten die EY-Experten deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Börsensegmenten. Bei den ordentlichen Dax-Vorstandsmitgliedern holten die Frauen deutlich auf. Ihre Vergütung stieg um gut vier Prozent auf 3,04 Millionen Euro. Bei den Männern ging sie leicht auf 3,33 Millionen Euro zurück (minus 1,4 Prozent), so dass sich der Abstand von 455.000 Euro auf 284.000 Euro verringerte. "Mit rund 30 Prozent ist der Frauenanteil in den Dax-Vorständen weiterhin klar höher als in MDax und SDax. 2013 saßen in den Dax-Vorständen gerade einmal 13 Frauen, die das ganze Jahr im Amt waren, 2025 waren es 50."

In den beiden kleineren Indizes gehe die Entwicklung in die andere Richtung. Im MDax stieg die Vergütung männlicher Vorstandsmitglieder EY zufolge um acht Prozent auf 1,89 Millionen Euro. Bei den Frauen betrug das Plus vier Prozent auf 1,59 Millionen Euro. "Die Lücke wuchs damit von 211.000 auf 295.000 Euro. Gleichzeitig stieg der Frauenanteil in den MDax-Vorständen spürbar, von 23 auf 28 Prozent."

Im SDax legten demnach die Gehälter beider Gruppen kräftig zu: bei den Männern um zwölf Prozent auf 1,22 Millionen Euro, bei den Frauen um elf Prozent auf 1,07 Millionen Euro. "Der Abstand stieg leicht von 134.000 auf 155.000 Euro. Mit rund 18 Prozent ist der Frauenanteil im SDax am niedrigsten."

Laut Massmann kommen in den beiden Segmenten unterhalb des Dax viele Frauen gerade erst in den Vorstand. "Wer neu bestellt wird, steigt in der Regel mit einem niedrigeren Gehalt ein als Kolleginnen und Kollegen, die schon länger im Amt sind. Weil die Gruppen dort noch relativ klein sind, beeinflussen einzelne Neubesetzungen den Durchschnitt stark. Langfristig rechne ich auch dort mit einer Annäherung, so wie wir sie im Dax bereits sehen."/kf/DP/mis

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