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Alphabet verlor nach den Quartalszahlen an einem Handelstag rund 13 % an Börsenwert,
obwohl Google Cloud seinen Umsatz mehr als verdoppelte.

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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News

07.11.2026 | 14:33:13 (dpa-AFX)
Auch Laschet fordert EU-Unterhändler für Ukraine-Gespräche

MAILAND/ROM (dpa-AFX) - Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Armin Laschet (CDU), hat sich der Forderung der italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni nach einer einheitlichen Stimme Europas in den Ukraine-Verhandlungen angeschlossen. "Der Vorschlag von Ministerpräsidentin Meloni ist sehr wichtig. Und er zeigt die ganze Unklarheit und Zersplitterung der europäischen Außenpolitik", sagte Laschet der in Mailand erscheinenden italienischen Zeitung "Corriere de la Sera".

Meloni hatte sich mit ihrem Vorschlag in einem Brief an EU-Ratspräsident António Costa gewandt. "Was ich weiterhin fordere, ist, dass ein für alle Mal entschieden wird, wer am Verhandlungstisch im Namen der Europäischen Union sitzt und mit welchem Mandat", schrieb Meloni.

Die italienische Regierungschefin hatte in ihrem Schreiben erklärt, ein "uneinheitliches Vorgehen mit Initiativen, die sich gegenseitig jagen und überschneiden", werde Europa "weder bei unseren Partnern helfen noch bei jenen, die wir davon überzeugen müssen, eine sinnlose Aggression zu beenden". Laschet pflichtete ihr bei.

US-Geschäftsleute sprechen in Moskau über Zukunft Europas

"Ich hoffe, dass der Vorschlag von Frau Meloni aufgegriffen wird, dass man einen europäischen Beauftragten ernennt, der dann auch autorisiert ist, für die Europäische Union mit der Ukraine und mit Russland zu reden." Bisher unterhalte jedes EU-Mitglied seine eigenen diplomatischen Kontakte, während "Herr Witkoff und Herr Kushner als amerikanische Geschäftsleute über die Zukunft Europas in Moskau reden", klagte Laschet.

Zur Frage, wer für die Europäer sprechen solle, hielt sich Laschet bedeckt. "Da will ich gar keine Namensvorschläge machen. Das kann auch eine Person sein, die im Moment nicht zu den Aktiven gehört und die man beauftragt", sagte er der Zeitung. Die Entscheidung müsse aber auf jeden Fall im Europäischen Rat unter Führung von Costa am 17. und 18. Dezember getroffen werden.

Laschet forderte Estland, Lettland und Litauen auf, sich in dieser Frage zu bewegen. "Die Balten haben bisher immer alle Gespräche abgelehnt", kritisierte er. Die baltischen Staaten und auch Polen stehen einer einheitlichen Verhandlungsführung, die ihre Sicherheitsinteressen außer Acht lassen könnte, jedoch skeptischer gegenüber. Sie fürchten, dass die westeuropäischen Staaten über die Köpfe der direkt an Russland grenzenden Länder hinweg einen für Moskau zu positiven Kompromiss aushandeln könnten./ro/DP/mis

07.11.2026 | 14:32:17 (dpa-AFX)
ACS dementiert Bericht über Interesse an Komplettübernahme von Hochtief
07.11.2026 | 14:01:00 (dpa-AFX)
Selenskyj: Erst einmal über Kriegsende reden, dann über Sicherheitsordnung
07.11.2026 | 13:48:28 (dpa-AFX)
Linke-Chefin hofft auf Einlenken von Vanessa Emde
07.11.2026 | 13:46:47 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Kiew kämpft mit Stromproblemen - Brücke beschädigt
07.11.2026 | 13:45:36 (dpa-AFX)
Pistorius will bis März Entscheidung über Kampfjet-Kooperation
07.11.2026 | 13:43:55 (dpa-AFX)
Irischer Regierungschef: Gipfel in Dublin nicht gefährdet
06.11.2026 | 18:03:26 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax fällt wegen KI-Panik vom Rekord zurück

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der weltweite Ausverkauf im KI- und Halbleitersektor hat vor dem Wochenende auch die Anleger am deutschen Aktienmarkt in die Flucht geschlagen. Der Dax <DE0008469008> büßte am Freitag ausgehend von seinem erst am Vortag mit 26.692 Punkten erreichten Rekord zeitweise über 1.000 Zähler ein. Letztlich sackte er um 1,92 Prozent auf 25.820,36 Punkte ab. Damit gab der Dax sein zwischenzeitliches Wochenplus komplett ab. Für den MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Unternehmen ging es am Freitag um 0,81 Prozent auf 30.642,23 Punkte bergab.

Die Euphorie nach den Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten verpuffte an den Börsen schnell. "Auf der einen Seite steht die Erleichterung über das eindeutige Ergebnis bei den US-Zwischenwahlen, auf der anderen Seite die Sorge, dass eine strengere KI-Regulierung für neue Wachstumsbremsen sorgt", fasste Chefmarktanalyst Timo Emden vom Broker CapTrader die Lage nach dem Wahlerfolg der Demokraten zusammen. Nun dominiere die Furcht, dass Washington in Zukunft den KI-Motor abwürgen und die regulatorischen Daumenschrauben stärker anziehen könnte.

In New York hatte der Technologie-Auswahlindex Nasdaq 100 <US6311011026> daraufhin am Donnerstag den stärksten Tagesverlust seit dem Corona-Crash im März 2020 verzeichnet. Für den Halbleiterindex SOX ging es sogar um mehr als 12 Prozent abwärts. Auch für den marktbreiten S&P 500 <US78378X1072> und den US-Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048> war es ein schwarzer Tag. Am Freitag hellte sich das Bild aber etwas auf: Der Dow bewegte sich zum europäischen Handelsschluss kaum, der Nasdaq 100 erholte sich um zwei Prozent.

Ein überraschend robuster US-Jobbericht geriet vor dem Wochenende etwas in den Hintergrund. "Der Arbeitsmarkt ist stark, gleichzeitig wird die Inflationsrate im Oktober auf vier Prozent ansteigen", kommentierte Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank mit Blick auf die am kommenden Dienstag anstehenden Inflationsdaten aus den Vereinigten Staaten. Die US-Notenbank Fed werde den Leitzins daher im Dezember anheben müssen. Höhere Zinsen könnten insbesondere Technologie-Aktien zusätzlich belasten.

Darüber hinaus warten die Anleger gespannt auf Aussagen von US-Präsident Donald Trump, der bald über eine mögliche Wiederaufnahme des Iran-Kriegs entscheiden will. Mit der Hoffnung auf ein schnelleres Ende des Krieges waren die Ölpreise zeitweise deutlich zurückgegangen und gaben am Freitag erneut nach.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> fiel vor dem Wochenende um 0,98 Prozent auf 6.170,49 Punkte. Außerhalb des Euroraums gaben der Schweizer SMI <CH0009980894> und der britische FTSE 100 <GB0001383545> ähnlich stark nach.

Derweil ging die Berichtssaison hierzulande weiter. Quartalszahlen gab es am Freitag aus dem Dax von Daimler Truck <DE000DTR0CK8>. Die am Vortag starken Aktien des Lastwagenherstellers fielen um 3,4 Prozent. Der Auftragseingang im dritten Quartal sei wie erwartet schwach gewesen, hieß es von der Investmentbank Oddo BHF. Insgesamt sei das Quartal allerdings solide gelaufen.

Die Aktien von Hochtief <DE0006070006> schnellten um 5,5 Prozent höher. Der spanische Baukonzern ACS <ES0167050915> erwägt eine Komplettübernahme seiner deutschen Tochter oder eine Fusion beider Unternehmen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg kurz vor Handelsschluss unter Berufung auf Kreise. ACS hält derzeit gut 75 Prozent der Hochtief-Aktien.

Munich Re <DE0008430026> und Hannover Rück <DE0008402215> verbuchten Kursverluste von 4,3 beziehungsweise 4,4 Prozent. JPMorgan-Analyst Kamran Hossain hatte die Aktien der beiden Rückversicherer abgestuft und bremste deren jüngste Rally damit aus. Er erwartet im kommenden Jahr weiteren Preisdruck.

Rüstungswerte gaben weiter nach. Für die Papiere von Rheinmetall <DE0007030009> hagelte es Kurszielsenkungen nach der jüngsten Gewinnwarnung. Die Aktie rutschte vorübergehend unter die 800-Euro-Marke und verlor letztlich 3,4 Prozent auf 812,70 Euro. Vor 13 Monaten hatten Rheinmetall-Aktien noch mehr als 2.000 Euro gekostet.

Der Auto- und Industriezulieferer Stabilus <DE000STAB1L8> wird wegen gesenkter Erwartungen an das Geschäft in China und Nordamerika vorsichtiger. Für die Aktien ging es im Kleinwerte-Index SDax <DE0009653386> um 12 Prozent bergab. Zuversichtlicher blickt dagegen der Nutzfahrzeug-Zulieferer Jost <DE000JST4000> nach einem guten dritten Quartal auf das laufende Jahr. Die Titel gewannen 4,5 Prozent.

Für Freenet <DE000A0Z2ZZ5> ging es um 0,4 Prozent nach oben. Der Mobilfunkanbieter lässt seine Aktionäre an dem durch den Verkauf von Ceconomy-Aktien <DE0007257503> ausgelösten Geldsegen teilhaben und kauft eigene Aktien für bis zu 75 Millionen Euro zurück. Die so erworbenen Papiere sollen eingezogen werden, was den Gewinn je Anteilschein rechnerisch erhöht./niw/he

--- Von Nicklas Wolf, dpa-AFX ---

06.11.2026 | 17:48:42 (dpa-AFX)
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06.11.2026 | 15:22:17 (dpa-AFX)
WOCHENAUSBLICK: Dax zwischen KI-Sorgen und Iran-Hoffnung auf Richtungssuche
06.11.2026 | 14:52:30 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax im Sog der KI-Turbulenzen wieder weit weg vom Rekordhoch
06.11.2026 | 12:08:19 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Globaler Tech-Ausverkauf drückt Dax unter 26.000 Punkte
06.11.2026 | 10:03:51 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Globaler Tech-Ausverkauf - Dax unter 26.000
06.11.2026 | 09:34:44 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Eröffnung: Globaler Tech-Ausverkauf zieht Dax mit nach unten