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Montag, den 27.07.2026 um 19 Uhr

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News

27.07.2026 | 07:35:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Merz' Personalrochade: Jetzt ist die CDU an der Reihe

BERLIN (dpa-AFX) - Nach den von Bundeskanzler Friedrich Merz bekanntgegebenen Personalwechseln in Kabinett, Kanzleramt und Bundestagsfraktion ist nun die Partei an der Reihe. Es wird erwartet, dass der CDU-Chef am Montag in einer Pressekonferenz (12.00 Uhr) bekanntgeben wird, wer den künftigen Gesundheitsminister Carsten Linnemann auf dem Posten des CDU-Generalsekretärs ablösen soll. Dafür gilt in der Union seit einigen Tagen die bisherige Schatzmeisterin Franziska Hoppermann als gesetzt. Eine offizielle Bestätigung gab es allerdings noch nicht.

Merz schnürt seit dem Rücktritt von Bundestagsfraktionschef Jens Spahn (CDU) vor gut einer Woche ein großes Personalpaket. Zum Nachfolger Spahns soll am Mittwoch der bisherige Kanzleramtschef Thorsten Frei gewählt werden. Auf seinen Posten in der Regierungszentrale wechselt Gesundheitsministerin Nina Warken, die von Linnemann abgelöst wird. Der bisherige Digital-Staatssekretär Philipp Amthor wird Staatsminister für die Bund-Länder-Beziehungen im Kanzleramt.

Bilger freut sich auf Rückkehr ins Ministerium

Und der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Steffen Bilger, löst Verkehrsminister Patrick Schnieder ab, mit dem Merz unzufrieden war. Bilger gilt als ausgewiesener Verkehrsexperte, saß jahrelang im Fachausschuss im Bundestag und war später Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium. Er freue sich, dorthin zurückzukehren, schrieb Bilger am Abend auf X: "Verkehrspolitik war viele Jahre mein Schwerpunktthema."

Unmut über Umgang mit Schnieder

Besonders über den Umgang mit Schnieder gibt es Unmut in der Union. Das dürfte in den Sitzungen von Parteipräsidium und -vorstand (ab 10.00 Uhr) vor der Pressekonferenz zur Sprache kommen. Merz hatte Schnieder bereits am Donnerstag darüber informiert, dass er ihn entlassen will. Wegen der kurzfristigen Absage des für die Nachfolge vorgesehenen Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler wurde das aber drei Tage lang nicht kommuniziert. Am Sonntag bat Schnieder dann selbst um Entlassung, um den "unwürdigen Zustand" zu beenden.

Der frühere Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) schrieb am Wochenende auf X, was viele aktive Politiker der Union hinter vorgehaltener Hand sagen: Der Umgang mit Schnieder mache ihn betroffen und wütend und werde weder der Person des Noch-Verkehrsministers noch seiner Leistung gerecht. Schnieders Bruder, der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU), teilte den Post kommentarlos - ein Zeichen der Unterstützung für diese Haltung.

Söder nimmt Merz in Schutz

Auch Bundestagsabgeordnete und hochrangige Parteivertreter sprechen von handwerklichen Fehlern, von einem "Desaster", das Merz zu verantworten habe. CSU-Chef Markus Söder nahm Merz dagegen in Schutz. Die Verantwortung für die Hängepartie sieht er bei Güntzler. "Wenn man mit jemandem am Abend ausmacht, dass er kommt, und dann in der Früh um 4.00 Uhr hört, dass es nicht klappt, das macht es manchmal nicht leichter. Da liegt also die Verantwortung sicher nicht beim Bundeskanzler", sagte der bayerische Ministerpräsident im ZDF.

Spahn-Rücktritt löste alles aus

Ausgelöst worden war die Personalrochade durch den Rücktritt von Fraktionschef Jens Spahn vor mehr als einer Woche. Er war unter Druck geraten, weil er und sein Ehemann sich für eine in Deutschland verbotene Leihmutterschaft in den USA entschieden hatten.

Personalrochade geht weiter

Damit ist die Personalrochade aber noch nicht beendet. Neben dem Verkehrsminister soll nach Informationen der dpa auch die Staatsministerin für Sport im Kanzleramt, Christiane Schenderlein, abgelöst werden. Die 44-jährige Sächsin soll bereits über den geplanten Schritt informiert worden sein.

Und auch für die Nachfolge von Bilger, Amthor und Hoppermann - falls sie Generalsekretärin wird - auf ihren bisherigen Posten müssen noch Lösungen gefunden werden./mfi/DP/zb

27.07.2026 | 07:32:45 (dpa-AFX)
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27.07.2026 | 07:31:54 (dpa-AFX)
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27.07.2026 | 07:15:10 (dpa-AFX)
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27.07.2026 | 07:31:54 (dpa-AFX)
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FRANKFURT (dpa-AFX)

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - GEWINNE - Dank einer Angriffspause der USA im Krieg mit dem Iran dürfte der Dax <DE0008469008> zu Wochenbeginn an die Stärke vom Freitag anknüpfen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Xetra-Start ein knappes Prozent höher auf 25.325 Punkten. Damit winkt der höchste Stand seit drei Wochen. Profitieren dürften die Aktienkurse nicht zuletzt von fallenden Energiepreisen. Der Preis für ein Fass Rohöl der weltweiten Referenzsorte Brent gab um bis zu sieben Prozent nach und fiel unter die Marke von 90 Dollar. Zuletzt betrug das Minus noch knapp fünf Prozent. Der Gaspreis sackte sogar um neun Prozent ab. Die Angriffspause "nährt die Hoffnung auf Frieden", schrieb Analyst Thomas Altmann von QC Partners. Und das komme an den Börsen gut an. Die zweite Nacht in Folge ohne Angriffe bringe ein Stück Zuversicht und Optimismus zurück.

USA: - DOW IM PLUS; NASDAQ IM MINUS - An der Wall Street hat sich am Freitag das Auf und Ab mit einem Erholungsversuch fortgesetzt. Anleger reagierten mit einer gewissen Erleichterung auf die wieder rückläufigen Ölpreise. So sank der Preis für ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent deutlich unter 100 US-Dollar. An der überwiegend mit Technologie-Aktien bestückten Nasdaq dagegen herrschte ungeachtet der starken Quartalsbilanz von Intel weiter Vorsicht nach dem starken Lauf von Aktien mit KI-Bezug. Der Dow Jones Industrial <US2605661048> testete nach einem Rückschlag am Vortag wieder die 52.000-Punkte-Marke. Mit einem Plus von 0,46 Prozent auf 51.947,25 Punkte ging der bekannteste Wall-Street-Index in das Wochenende, nachdem er am Donnerstag noch auf den tiefsten Stand seit einem Monat gefallen war. In den vergangenen fünf Handelstagen verbuchte er damit einen Verlust von 0,4 Prozent. Der umfangreich bestückte S&P 500 <US78378X1072> gewann am Freitag 0,05 Prozent auf 7.411,98 Zähler. Der Nasdaq-Auswahlindex 100 <US6311011026> fiel um 1,15 Prozent auf 28.128,34 Punkte, was im Wochenverlauf ein Minus von 1,6 Prozent bedeutet. Bereits tags zuvor hatten erneut Sorgen rund um den Megatrend Künstliche Intelligenz (KI) und die dafür notwendigen Investitionen belastet.

ASIEN: - GEWINNE - Der Ölpreisrückgang im Zuge der Feuerpause im Krieg zwischen den USA und dem Iran hat die Börsen Asiens am Montag gestützt. Der volatile und zuletzt vor allem von KI-Werten beeinflusste südkoreanische Leitindex Kospi <KRD020020008> stieg um ein halbes Prozent. Der Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440> legte um 0,2 Prozent zu. Der Hang-Seng-Index <HK0000004322> der Sonderverwaltungszone Hongkong gewann 0,7 Prozent und der CSI-300-Index <CNM0000001Y0> mit den wichtigsten Werten der chinesischen Festlandbörsen zog um 0,4 Prozent an.

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DAX 25099,00 1,36%

XDAX 25080,76 1,26%

EuroSTOXX 50 6280,94 1,14%

Stoxx50 5429,15 0,96%

DJIA 51947,25 0,46%

S&P 500 7411,98 0,05%

NASDAQ 100 28128,34 -1,15%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN:

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Bund-Future 124,94 +0,41%

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DEVISEN:

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Euro/USD 1,1405 0,29%

USD/Yen 163,57 -0,17%

Euro/Yen 186,54 0,12%

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BITCOIN:

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Bitcoin 65.296 -0,07%

(USD, Bitstamp)

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ROHÖL:

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Brent 92,09 -4,69 USD

WTI 84,79 -4,52 USD

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27.07.2026 | 07:15:09 (dpa-AFX)
DAX-FLASH: Dax winkt Hoch seit drei Wochen dank US-Angriffspause im Iran
27.07.2026 | 05:50:30 (dpa-AFX)
WOCHENAUSBLICK: Anleger hoffen in schwierigem Umfeld auf gute Quartalszahlen
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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Sinkende Ölpreise und SAP-Gewinne treiben an
24.07.2026 | 17:52:48 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Schluss: Sinkende Ölpreise und Kursgewinne von SAP treiben an
24.07.2026 | 15:09:35 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax legt wieder zu - Ölpreise sinken und SAP zieht an
24.07.2026 | 14:10:14 (dpa-AFX)
WOCHENAUSBLICK: Anleger hoffen in schwierigem Umfeld auf gute Quartalszahlen