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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Die Großbank beschleunigt ihre Transformation zur Gebührenmaschine
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Montag, 26.10.2026, um 19 Uhr

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ESTOXX 16:34:31
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EUR/USD 16:49:00
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BUND-F. 16:34:35
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News

26.10.2026 | 16:37:42 (dpa-AFX)
Devisen: Eurokurs etwas gefallen - Brasilianischer Real unter Druck.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro <EU0009652759> hat am Montag etwas nachgegeben. Am Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung zu 1,1183 US-Dollar gehandelt. Am Morgen hatte sie noch etwas mehr gekostet. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1188 (Freitag: 1,1193) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8938 (0,8934) Euro.

In der Nacht war der Euro noch etwas gestützt worden. Die Ratingagentur Moody's hat die Kreditwürdigkeit von Frankreich am Freitagabend unerwartet bestätigt. Die Bonitätsnote bleibe unverändert bei "Aa3". Am Markt war wegen der angespannten Haushaltslage und der jüngsten gewaltsamen Proteste gegen eine geplante Sparpolitik damit gerechnet worden, dass Moody's den beiden anderen wichtigen Ratingagenturen S&P und Fitch folgt und die Kreditbewertung ebenfalls senkt. Mittelfristig ändert die Rating-Entscheidung laut Analysten der Dekabank aber wenig: Der Haushalt in Frankreich werde weiter verhandelt, "womit die EZB-Pressekonferenz am Donnerstag der nächste relevante Treiber sein wird." Der Euro gab im Tagesverlauf daher auch wieder nach.

Konjunkturdaten aus Deutschland stützten den Euro nicht. Das Ifo-Geschäftsklima hat sich im Oktober trotz gestiegener Energiepreise verbessert. Ökonomen hatten mit einer Stagnation gerechnet. "Der ifo-Geschäftsklimaindex macht Hoffnung, dass sich die Konjunkturerholung im kommenden Jahr fortsetzen wird", kommentierte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. "Die gute Auftragssituation und die jetzt auch sichtbaren Effekte des Infrastrukturprogramms der deutschen Bundesregierung hellen die Unternehmensstimmung spürbar im Verarbeitenden Gewerbe auf."

Zu allen Währungen stark unter Druck geraten ist der brasilianische Real. Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat nach einem Rückstand in der ersten Runde und einer überraschenden Aufholjagd die Stichwahl in Brasilien gewonnen. An den Finanzmärkten hatten hingegen viele auf den Wahlsieg seines rechten Herausforderers Jair Bolsonaro gehofft. Bolsonaro will das Wahlergebnis nicht anerkennen, was zu Unruhen führen könnte. Anleger hatten gehofft, dass Bolsonaro die Staatsausgaben deutlich kürzt, um den Haushalt zu sanieren. Zudem setzten Investoren darauf, dass der rechte Kandidat mit Deregulierungen, Privatisierungen und erheblichen Steuersenkungen die Wirtschaft ankurbelt.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83820 (0,83728) britische Pfund, 176,15 (175,51) japanische Yen und 0,9243 (0,9227) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 3.596 Dollar. Das waren rund 29 Dollar mehr als am Freitag./jsl/he

26.10.2026 | 16:26:17 (dpa-AFX)
AfD-Spitze will E-Mail-Leak 'lückenlos aufklären'
26.10.2026 | 16:20:18 (dpa-AFX)
ROUNDUP: US-Telekomkonzern Verizon hebt Ausblick erneut - Aktie dennoch im Minus
26.10.2026 | 16:19:22 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Meta plant Aktienverkäufe für knapp 100 Milliarden US-Dollar
26.10.2026 | 16:15:10 (dpa-AFX)
ROUNDUP: 3 Lula gewinnt Wahl in Brasilien - Bolsonaro protestiert
26.10.2026 | 16:14:59 (dpa-AFX)
WDH/Hunderte betroffen: Großbäcker Aryzta schließt zwei Werke
26.10.2026 | 16:12:56 (dpa-AFX)
Gasimporteur Sefe schließt LNG-Liefervertrag mit Kanada
26.10.2026 | 14:07:25 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax erholt sich - Ifo-Geschäftsklima nährt Konjunkturhoffnung

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax <DE0008469008> hat sich am Montag nach der schwachen Vorwoche ein gutes Stück weit erholt. "Die ersten Schnäppchenjäger wagen sich auf das Parkett und nutzen die günstigeren Kurse zum Einstieg", kommentierte Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.

Zuletzt notierte der deutsche Leitindex 1,01 Prozent höher bei 25.437 Punkten. Für den MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Unternehmen ging es um 1,30 Prozent auf 30.266 Punkte bergauf. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> gewann 0,7 Prozent.

Die weiterhin sehr hohen Ölpreise kamen zum Wochenstart zumindest etwas zurück. Zudem verbesserte sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft im Oktober überraschend erneut: Das Ifo-Geschäftsklima legte entgegen der erwarteten Stagnation den sechsten Monat in Folge zu und erreichte den höchsten Stand seit dem Frühjahr 2023. Dank eines dicken Auftragspolsters rechnen Ökonomen mit einer Fortsetzung der Konjunkturerholung in Deutschland.

Auch in den USA zeichnen sich nach dem überwiegend schwachen Freitag Kursgewinne ab.

Weltweit im Fokus bleibt die Frage, ob sich die hohen Investitionen in den KI-Boom tatsächlich zeitnah rentieren oder sich viele, vor allem der kleineren Anbieter, angesichts immer höherer Zinsen nicht doch übernehmen. Bei den Zinsen entspannte sich die Lage zuletzt etwas, nachdem sich die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen knapp unter der Fünf-Prozent-Marke stabilisiert hat.

Im Blick bleibt zudem Frankreich mit seiner angespannten Haushaltslage und Massenprotesten. Marktbeobachter Altmann zeigte sich überrascht davon, dass die US-Ratingagentur Moody's das Kreditrating für das Land unverändert ließ. Denn immerhin sei der Ausblick für die französische Kreditwürdigkeit bereits seit einem Jahr negativ.

Altmann warnte davor, dass die Dax-Gewinne nicht zwangsläufig eine langfristige Trendwende bedeuteten. Denn "die letzten Wochen haben gezeigt, dass diese Schnäppchenjäger ihre Gewinne in einem steigenden Markt sehr schnell realisieren und damit weitere Kursgewinne ausbremsen. Den Dax sieht er charttechnisch "weiterhin in seinem Seitwärtsmarkt gefangen".

Die Experten der Landesbank Helaba glauben eher nicht an eine nachhaltige Beruhigung der Märkte. Denn im Wochenverlauf stünden wichtige Konjunkturdaten sowie die Zinsentscheidungen der US-Notenbank Fed und der Europäischen Zentralbank an. Die Währungshüter dies- wie jenseits des Atlantiks dürften diesmal nicht an der Zinsschraube drehen, doch jeweils eine weitere Zinserhöhung im Dezember sei schon zum Großteil eingepreist.

Die Bayer <DE000BAY0017>-Aktien zählten mit plus 3,9 Prozent zu den Dax-Favoriten. Händler verwiesen auf gute Daten einer Phase-III-Studie. Diese hätten gezeigt, dass das Prostatakrebsmittel Nubeqa das Risiko für Metastasen und die Mortalität beeindruckend senke, und bedeuteten einen überraschend frühen weiteren Wachstumstreiber für das Blockbuster-Medikament. Zudem darf Bayer nun auf dem wichtigen chinesischen Markt den Blutgerinnungshemmer Asundexian zur Vorbeugung erneuter Schlaganfälle verkaufen.

Bei Flatexdegiro <DE000FTG1111> konnten die Anleger durchatmen. Nach einer mehrwöchigen Talfahrt auf ein Tief seit April 2025 berappelten sich die Aktien um 5,3 Prozent. Die britische Investmentbank Barclays senkte zwar das Kursziel etwas, blieb aber bei ihrer "Overweight"-Empfehlung. Die von den Investoren gesehenen Wachstumsrisiken seien auf dem aktuellen Bewertungsniveau mehr als eingepreist, schrieb Grace Dargan. Flatexdegiro ist nun ihr Favorit unter den europäischen Onlinebrokern.

Im Nebenwerte-Index SDax <DE0009653386> markierte Schlusslicht Deutsche Pfandbriefbank <DE0008019001> zeitweise ein Rekordtief - zuletzt verloren die Aktien noch 3,7 Prozent. Die Privatbank Metzler schraubte ihr Kursziel noch etwas weiter nach unten und bekräftigte ihr Verkaufsvotum. Analyst Jochen Schmitt geht wegen der gestiegenen Zinsen nun von einem höheren Rückstellungsbedarf als bisher aus./gl/mis

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

26.10.2026 | 11:59:09 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax erholt sich dank 'Schnäppchenjägern'
26.10.2026 | 10:01:25 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax stabilisiert sich
26.10.2026 | 09:15:07 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax stabilisiert sich etwas
26.10.2026 | 08:24:11 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Ausblick: Dax stabilisiert sich
26.10.2026 | 08:17:45 (dpa-AFX)
dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Stabilisierungsversuch
26.10.2026 | 06:52:55 (dpa-AFX)
DAX-FLASH: Stabilisierung nach schwacher Vorwoche - leichtes Plus erwartet