Britischer Haushalt: Mindestlohn hoch, Dosenbohnen zollfrei
LONDON - Die britische Regierung hat mehrere Sozialmaßnahmen angekündigt, um insbesondere den Auswirkungen des Iran-Kriegs entgegenzuwirken. Finanzminister John Healey kündigte bei der Vorstellung seines Haushalts eine Einmalzahlung in Höhe von 100 Pfund (umgerechnet rund 120 Euro) für rund 20 Millionen Haushalte an. Neben weiteren Maßnahmen steigt auch der gesetzliche Mindestlohn um 3,9 Prozent auf 13,20 Pfund (15,75 Euro).
ROUNDUP: Frankreichs Handel beklagt schwere Einbußen wegen Protesten
PARIS - Frankreichs Einzelhandel beklagt massive Einbußen wegen der landesweiten Massenproteste mit schweren Ausschreitungen. An den vergangenen beiden Samstagen sei der Umsatz in den Innenstädten, in denen es zu Demonstrationen kam, um 80 Prozent eingebrochen, weil die Kundschaft die Stadtzentren meide, teilte die Handelskammer CCI France mit, wie der Sender France Info berichtete.
Reform der Erbschaftsteuer in Deutschland - Das sagen die Nordländer
BREMEN - Die Finanzressorts der fünf norddeutschen Länder setzen sich für eine Reform der Erbschaftsteuer ein. Ziel sei mehr Steuergerechtigkeit, teilten die Politiker und Politikerinnen nach einer Nord-Finanzministerkonferenz in Bremen mit. Änderungsbedarf sieht die Konferenzrunde demnach bei den bestehenden Verschonungsregelungen für große Betriebsvermögen.
Weltbank rechnet mit weiter steigenden Lebensmittelpreisen
WASHINGTON - Unterbrochene Getreidelieferungen, durch ungünstiges Wetter bedrohte Ernten und hohe Kraftstoff- und Düngerpreise werden Lebensmittel im kommenden Jahr weiter verteuern. Während dieses Jahr die Preise für Nahrungsmittel um etwa ein Zehntel gegenüber dem Vorjahr zulegen dürften, wird für 2027 ein weiterer Anstieg um sieben Prozent erwartet, wie aus dem Rohstoff-Ausblick der Weltbank hervorgeht.
GESAMT-ROUNDUP: Schwierige Regierungsbildung nach Israels Wahl
TEL AVIV - In Israel zeichnet sich nach der Parlamentswahl eine schwierige Regierungsbildung ab. Weder der bisherige Ministerpräsident Benjamin Netanjahu noch die oppositionellen Kräfte erreichten eine absolute Mehrheit im Parlament. Eine Schlüsselrolle könnten die arabischen Parteien spielen, die überdurchschnittlich gut abschnitten. Möglich ist auch, dass Druck von außen wie beispielsweise durch die US-Regierung für eine eigene Dynamik sorgt.
ROUNDUP: Stabilere Konjunktur: Barometer für den Arbeitsmarkt steigen
NÜRNBERG - Auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland gibt es nach einer langen Durststrecke erste positive Signale: Das Arbeitsmarktbarometer des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) steigt im Oktober auf 100,1 Punkte und überspringt damit die Marke von 100 Punkten, von der an von einer positiven Entwicklung ausgegangen wird. Auch das Beschäftigungsbarometer des Münchner Ifo-Instituts stieg im Oktober leicht. Die Unternehmen in Deutschland planten nach Einschätzung des Ifo-Instituts, insgesamt etwas weniger Stellen abzubauen.
Bericht: Ölausfuhr in Straße von Hormus sinkt weiter
HORMUS - Nach verstärkten iranischen Angriffen in der Region der Straße von Hormus nehmen einem Bericht zufolge Ölexporte am Golf wieder ab. Wie der Datenanbieter Kpler mitteilte, lagen Ölausfuhren durch die wichtige Meerenge am Montag, dem letzten Erhebungszeitpunkt, bei durchschnittlich 48 Prozent des Vorkriegsvolumens.
Umfrage: Finanzreserve reicht oft nur ein paar Wochen
KOBLENZ - Wenn das regelmäßige Haushaltseinkommen wegfällt, reichen die finanziellen Reserven vieler Menschen in Deutschland nur wenige Wochen. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Debeka-Versicherung können nur 51 Prozent der erwachsenen Bürger mindestens drei Monate lang ihre laufenden Ausgaben decken. 22 Prozent halten nur einen Monat lang durch, während ein knappes Viertel (23 Prozent) auch ein halbes Jahr überbrücken könnte. Rentner wurden bei dieser Fragestellung nicht berücksichtigt.
Japan und Deutschland bauen Kooperation aus
TOKIO - Japan und Deutschland wollen in den Bereichen wirtschaftliche Sicherheit, Spitzentechnologien sowie der Rüstungsindustrie verstärkt zusammenarbeiten. Bundeskanzler Friedrich Merz und die japanische Ministerpräsidentin Sanae Takaichi einigten sich dazu in Tokio auf entsprechende gemeinsame Erklärungen.
ROUNDUP: Sparen statt kaufen - Konsumlaune bleibt schwach
KOBLENZ/NÜRNBERG - Die Deutschen müssen weiterhin ihr Geld zusammenhalten, für größere Ausgaben außer der Reihe ist kaum Spielraum. Wenn das regelmäßige Haushaltseinkommen wegfällt, reichen die finanziellen Reserven vieler Menschen in Deutschland nur wenige Wochen, wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Debeka-Versicherung ergab. Auch die Konsumklima-Studie der Nürnberger Institute GfK und NIM geht in eine ähnliche Richtung: Die Sparneigung der Verbraucher sinkt nur leicht, die Anschaffungsneigung - also die Bereitschaft für größere Konsumausgaben - geht ebenfalls zurück.
Kundenhinweis:
ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
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