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Der Zulieferer forciert sein Wachstum durch sensorbestückte Zellkontaktiersysteme und hitzebeständige ElroSafe-Schutzlösungen für Elektroautos. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Der Konzernumsatz von Amazon stieg im zweiten Quartal 2026 auf 200,6 Milliarden US-Dollar, maßgeblich gestützt durch die Nachfrage nach Cloud-Dienstleistungen. 

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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News

16.08.2026 | 19:20:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP: SPD macht Druck für besseren Hitzeschutz im Grundgesetz

BERLIN (dpa-AFX) - Die SPD macht in der schwarz-roten Koalition Druck für bessere Vorkehrungen zum Schutz vor Hitze, Niedrigwasser und weiteren Folgen des Klimawandels. Für eine wirksame Anpassung an die Klimakrise brauche es "eine gesamtstaatliche Kraftanstrengung, die Prioritäten setzt, Ressourcen bündelt, Abstimmungen intensiviert und schnelles Handeln ermöglicht", heißt es in einem Papier SPD-geführter Bundesministerien. Noch in dieser Wahlperiode solle dafür auch eine Grundgesetzänderung auf den Weg gebracht werden.

Damit solle die Einführung einer neuen "Gemeinschaftsaufgabe Klimaanpassung und Naturschutz" vorangetrieben werden, heißt es in dem vorbereitenden Papier für die Kabinettsklausur Ende August, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zunächst berichtete der "Spiegel" darüber. Dies sei Voraussetzung dafür, dass der Bund sich an der Finanzierung von Kommunal- und Länderaufgaben beteiligen sowie langfristig, rechtssicher und flächendeckend bei Klimaanpassung und Naturschutz mitwirken könne.

Hitzeschutz in Kliniken - mehr Grün in Städten

Das betreffe etwa den Hitze- und Gesundheitsschutz in sozialen Einrichtungen, die Entsiegelung von Flächen, mehr Stadtgrün, eine klimaresiliente Wasser- und Abwasserentsorgung und eine bessere Förderung des Hochwasserschutzes. Bis zur Einrichtung einer Gemeinschaftsaufgabe solle ein Sofortprogramm die Förderung von Klimaanpassung und Hitzeschutz verbessern, heißt es in dem SPD-Papier

- unter anderem für Pflegeheime, Kitas und Krankenhäuser.

Parteichef und Finanzminister Lars Klingbeil sagte angesichts von Hitzetoten, Niedrigwasser und Waldbränden im Sommer: "Das hat nichts mit schlechtem Wetter zu tun. Das ist der Klimawandel, und dagegen muss man politisch etwas machen." Es gehe um kleine Schritte, die helfen. "Wir wollen Natur, Menschen, Arbeitsplätze schützen", sagte er bei einer Veranstaltung in Rheinland-Pfalz.

Die SPD-Ministerien schlagen außerdem einen nationalen Hitzeaktionsplan zum Schutz der Gesundheit vor. Hitzeperioden haben deutschlandweit in diesem Jahr nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) schon zu rund 12.500 Sterbefällen geführt - deutlich mehr als sonst in ganzen Jahren.

Im Blick steht auch Unterstützung für Beschäftigte. "Im Fall von hitzebedingten Arbeitsausfällen sind tarifvertragliche Vereinbarungen für ein Ausfallgeld gute Lösungsansätze, um Verdienstausfälle zu kompensieren", heißt es in dem SPD-Papier. Müssten Produktionsprozesse infolge von Störungen der Lieferketten unterbrochen werden, komme konjunkturelles Kurzarbeitergeld in Betracht.

CDU skeptisch bei Verfassungsänderung

Einen Vorstoß für eine Klima-Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz hatte schon Umweltminister Carsten Schneider (SPD) angekündigt, was bei der CDU aber auf Skepsis stieß. Unionsfraktionsvize Klaus Mack (CDU) sagte der "Rheinischen Post", im Koalitionsvertrag sei zunächst nur vereinbart worden, die Einführung zu prüfen. Diesen Auftrag nehme man ernst. Ob dann eine Grundgesetzänderung sinnvoll sei, könne aber erst ein konkreter Vorschlag zeigen. "Wir haben schon heute Instrumente und Mittel, die wir unbürokratisch und praxisnah nutzen sollten - etwa aus dem Sondervermögen Infrastruktur."

Für eine Grundgesetzänderung wäre eine Zweidrittelmehrheit im Bundestag nötig, die die Koalition auch mit Stimmen der Grünen nicht erreichen würde. Auch im Bundesrat wäre einer Zweidrittelmehrheit erforderlich. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) unterstützte die Pläne. "Spätestens dieser Sommer hat gezeigt, dass wir mehr tun müssen, um insbesondere ältere Menschen zu schützen", sagte sie der dpa.

Sozialverband begrüßt SPD-Vorstoß

Der Sozialverband Deutschland begrüßte es, dass die Debatte für eine Verankerung in der Verfassung endlich Fahrt aufnehme. Damit könnten Bund, Länder und Kommunen Hitzeschutz gemeinsam verlässlich finanzieren und als Aufgabe der Daseinsvorsorge umsetzen, sagte Verbandschefin Michaela Engelmeier der dpa. Dieser Hitzesommer zeige fast täglich, dass Deutschland flächendeckende Hitzeaktionspläne, verbindliche Schutzstandards und eine dauerhafte Finanzierung etwa für Pflegeeinrichtungen und Kliniken brauche.

Deutschland hat sich im Vergleich zur vorindustriellen Zeit um 2,5 Grad erwärmt - das ist mehr als der weltweite Schnitt. Die Erwärmung führt laut Deutschem Wetterdienst zu mehr Hitzewellen und Dürrephasen, was Landwirtschaft und Trinkwasserversorgung gefährdet und die Waldbrandgefahr steigen lässt./sam/DP/mis

16.08.2026 | 19:14:15 (dpa-AFX)
GESAMT-ROUNDUP: Schwarz-rotes Sommergrummeln - Klingbeil kämpft
16.08.2026 | 19:12:39 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Regierungstruppen im Jemen melden 181 Angriffe in 24 Stunden
16.08.2026 | 19:07:59 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Russland greift erneut Kiew an - Ukraine zielt auf Moskau
16.08.2026 | 19:06:44 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Bürgermeister: Ukraine greift Moskau mit 600 Drohnen an
16.08.2026 | 19:03:58 (dpa-AFX)
SPD-Ministerien für besseren Hitzeschutz im Grundgesetz
16.08.2026 | 19:03:42 (dpa-AFX)
Schwarz-rotes Sommergrummeln über Steuern und Klima
14.08.2026 | 18:16:27 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax-Gewinne reichen nicht für Rekord

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax <DE0008469008> hat am Freitag eine erfolgreiche Woche mit Gewinnen beendet. Diese schmolzen im Sog der schwächelnden US-Börsen allerdings etwas zusammen. Zum Handelsschluss notierte der deutsche Leitindex noch 0,53 Prozent fester bei 26.440,31 Punkten, womit er ein Wochenplus von knapp 0,5 Prozent verbuchte. Zu seinem Rekord vom Mittwoch hatten ihm zeitweise nur gut 30 Punkte gefehlt. Neben den jüngst gesunkenen Inflations- und Zinssorgen stützten deutliche Kursgewinne von Schwergewicht SAP <DE0007164600>.

Der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Unternehmen stieg letztlich um 0,62 Prozent auf 32.464,39 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> ging es hingegen um 0,1 Prozent nach unten. In Zürich und London gaben die Leitindizes ebenfalls etwas nach. Auch der New Yorker Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048> und der Tech-Index Nasdaq 100 <US6311011026> notierten zum europäischen Börsenschluss in negativem Terrain.

"Der Dax schleicht sich ins Wochenende", kommentierte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets das hiesige Handelsgeschehen. Bis auf den zaghaften Versuch am Nachmittag, das Rekordhoch noch einmal anzulaufen, "ist heute nicht viel in Frankfurt passiert". Insgesamt bleibe die Stimmung für deutsche Aktien aber positiv.

Ein Treiber der jüngsten Dax-Rekordjagd ist auch der Softwarekonzern SAP. Dessen Titel gewannen am Freitag weitere 2,7 Prozent. Treiber dafür ist die Branchenfantasie wegen eines Berichts der Nachrichtenagentur Reuters, wonach der Finanzinvestor Silver Lake derzeit über den milliardenschweren Kauf des US-Unternehmens Workday <US98138H1014> verhandeln soll.

Auch andere deutsche Branchenwerte wie Nemetschek <DE0006452907> und Teamviewer <DE000A2YN900> profitierten mit Anstiegen um 8,4 und 5,3 Prozent deutlich von dieser Fantasie. Analyst Balajee Tirupati von der Citigroup glaubt, dass das Interesse an einem großen Branchenkonzern die Bedenken mildert, die Anleger lange Zeit wegen einer möglichen Verdrängung klassischer Softwarelösungen durch KI-Angebote hatten.

Um bis zu 4 Prozent legten die Titel der Rüstungskonzerne Hensoldt <DE000HAG0005>, Renk <DE000RENK730> und Rheinmetall <DE0007030009> zu. Die Branchenstimmung bessert sich schon seit Mitte Juli, was sich vor dem Wochenende fortsetzte.

Dagegen erlitt Dax-Schlusslicht Eon <DE000ENAG999> einen Kursverlust von 4,4 Prozent. Der Entwurf der Bundesnetzagentur für die fünfte Regulierungsperiode galt hier als Enttäuschung. Versorgern für Gasnetze soll ab 2028 eine pauschalierte Kapitalverzinsung zugemessen werden, von der sich der Markt viel mehr erhofft habe, hieß es von Börsianern.

Bei Energiekontor <DE0005313506> beschleunigte sich der Kursrutsch vom Vortag mit einem weiteren Einbruch um 19 Prozent - die Aktien markierten den tiefsten Stand seit 6 Jahren. Der Wind- und Solarparkbetreiber hatte am Mittwoch schon mit seinen Halbjahreszahlen enttäuscht. Die nach dem Börsenschluss gesenkte Gewinnprognose, die das Unternehmen davor noch bestätigt hatte, gab dem Aktienkurs den Rest. Als Grund führte Energiekontor den verzögerten Netzanschluss mehrerer schottischer Windparkprojekte wegen eines laufenden Rechtsstreits um eine Überlandleitung an.

Die Titel von Hellofresh <DE000A161408> sackten mit minus 5,5 Prozent auf ein weiteres Rekordtief ab. Barclays-Experte Andrew Ross äußerte sich skeptisch zur Umsatzperspektive des Kochboxenlieferanten sowie zur Frage, ob sich dessen Investitionen auszahlten.

Dagegen ging es für Norma Group <DE000A1H8BV3> um 8,2 Prozent hoch, womit die Aktien erstmals seit mehr als drei Jahren wieder mehr als 20 Euro kosteten. Ihnen half ein Aktienrückkaufangebot. Der Preis, den der Verbindungstechnik-Spezialist für bis zu 9,3 Millionen Aktien bietet, liegt mehr als 16 Prozent über dem Vortags-Schlusskurs.

Gute Geschäftszahlen bescherten Talanx <DE000TLX1005> ein Kursplus von 3,5 Prozent. Thorsten Wenzel von der DZ Bank lobte ein "starkes Ergebnis" mit einem Rekordgewinn im ersten Halbjahr. Der Versicherer wurde zudem optimistischer für 2026./gl/mis

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

14.08.2026 | 17:51:13 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Schluss: Dax-Gewinne reichen nicht für Rekord
14.08.2026 | 15:10:54 (dpa-AFX)
WOCHENAUSBLICK: Experten sehen wenig Gefahr nach Dax-Rekordrally
14.08.2026 | 14:51:07 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax-Rekord rückt mit Kursgewinnen wieder näher
14.08.2026 | 12:43:22 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Dax-Konzerne machen Rekordgeschäfte - und streichen Jobs
14.08.2026 | 11:56:13 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Erneuter Dax-Rekord bleibt mit Kursgewinnen greifbar
14.08.2026 | 11:09:38 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Dax-Konzerne machen Rekordgeschäfte - und streichen Jobs