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Applied Materials profitiert von der steigenden Nachfrage nach Materialtechnik für Speicher und KI-Halbleiter, was im dritten Quartal 2026 zu einem Umsatzanstieg von 25 Prozent führte.

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Maßgeschneiderte Wasser-Kühlkreisläufe aus Maintal helfen dabei, KI-Rechenzentren und Elektroautos vor dem Überhitzen zu schützen. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Montag, den 24.08.2026 um 19 Uhr

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EUR/USD 18:57:19
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BUND-F. 18:42:01
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News

24.08.2026 | 18:42:28 (dpa-AFX)
KORREKTUR/ROUNDUP/Autos, Lkw, Stahl: Trump droht Kanada mit 50-Prozent-Zoll

(Berichtigt wird im dritten Absatz, zweiter Satz, die Formulierung: "Handelspartner der USA" rpt "Handelspartner der USA")

WASHINGTON/OTTAWA (dpa-AFX) - Im festgefahrenen Handelskonflikt zwischen den USA und Kanada lässt US-Präsident Donald Trump die Situation eskalieren. Ab dem 1. Januar 2027 will er die Importabgaben für Autos, große und kleine Lastwagen, Autoteile und Stahl auf 50 Prozent erhöhen, wie er auf seiner Plattform Truth Social mitteilte. Wie in der Vergangenheit könnten Unternehmen die Zölle umgehen, indem sie in den USA produzierten, hieß es weiter.

Derzeit fordern die USA nach kanadischen Angaben auf Basis von Abschnitt 232 des "Trade Expansion Acts" aus dem Jahr 1962 Zölle in Höhe von 25 Prozent auf importierte Auto, Lastwagen und entsprechende Teile. Zudem erheben sie bei Stahl, Aluminium und Kupfer Importabgaben von 10 bis 50 Prozent.

Trump begründete seine Drohung erneut damit, dass Kanada die Vereinigten Staaten seit Jahren "ausbeute" und behauptete weiter, dass sein Land nicht auf den Handel mit dem Nachbarn angewiesen sei. Laut US-Zensus ist Kanada hingegen derzeit der zweitgrößte Handelspartner der USA: So seien seit Jahresbeginn bis Juni Waren im Wert von rund 200 Milliarden US-Dollar ein- und in Höhe von etwa 175 Milliarden US-Dollar ausgeführt worden. Nur Mexiko ist ein noch größerer Handelspartner für die Vereinigten Staaten.

Eine Zolldrohung nach der anderen

Zuvor hatten Verhandler der beiden Nachbarstaaten bis in die Nacht zum Samstag über eine Vereinbarung beraten, um die von US-Präsident Trump angekündigten Zölle abzuwenden. Nach den geplatzten Verhandlungen traten noch in der Nacht bereits Zölle in Höhe von 50 Prozent auf eine Reihe kanadischer Güter in Kraft. Betroffen sind kanadische Waren im Wert von rund 20 Milliarden Dollar - also etwa fünf Prozent der Einfuhren insgesamt -, darunter etwa Hockeyschläger, Möbel, Honig und Wein.

Als Reaktion kündigte Kanadas Premierminister Mark Carney Gegenzölle ab dem 8. September an. Die Maßnahmen würden sich auf Sektoren wie Stahl, Milchprodukte, landwirtschaftliche Ausrüstung und Elektrogeräte konzentrieren, teilte Carney mit. "Das ist eine gezielte Reaktion, um unsere Industriezweige zu schützen und zu verteidigen und ihnen zu ermöglichen, auf dem kanadischen Markt mit US-Produkten zu konkurrieren."

Trump wollte eigentlich etwas anderes

Noch Mitte des Monats hatte Trump zunächst die nun in Kraft getretenen 50-Prozent-Zölle auf Eis gelegt, um einen Deal für das Öl-Pipeline-Projekt Keystone XL abschließen zu können. Schon länger hegt der Republikaner den Wunsch, trotz Bedenken von Umweltschützern das Projekt wiederzubeleben. Von der Pipeline war zuletzt aber keine Rede mehr.

Ähnlich erratisch verhielt sich Trump auch schon zuvor im amerikanisch-kanadischen Handelskonflikt: Nach der Verhängung eines Zolls von 25 Prozent auf nahezu alle Waren im vergangenen Jahr - angeblich, weil das Nachbarland zu wenig gegen den Drogenschmuggel unternimmt - drohte Trump zeitweise mit einem Satz von 100 Prozent. Immer wieder nutzte er sein Lieblingsinstrument auch, um bei einem ganz anderen Thema, einer Grenzbrücke zwischen beiden Staaten nahe Detroit, nachzuverhandeln./ngu/DP/stw

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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax stabil zu Beginn einer wegweisenden Woche
24.08.2026 | 18:10:32 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax stabil zu Beginn einer wegweisenden Woche

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax <DE0008469008> hat sich am Montag trotz leichtem Verlust klar über der Marke von 26.000 Punkten behauptet. Zum Handelsende verbuchte der deutsche Leitindex ein Minus von 0,11 Prozent auf 26.106,60 Zähler. Der Weg zurück zum Rekordhoch von rund 26.574 Punkten könnte angesichts wichtiger Ereignisse im Lauf der Woche steinig bleiben. Für den MDax <DE0008467416> mit den mittelgroßen Unternehmen ging es am Montag um 0,25 Prozent auf 32.031,55 Zähler nach unten.

Der Iran-Krieg bleibt Thema: An diesem Montag will US-Finanzminister Scott Bessent auf einer Pressekonferenz Sanktionen gegen den Iran vorstellen. Damit soll das Land gezwungen werden, die für die Weltwirtschaft wichtige Straße von Hormus wieder freizugeben.

Am Mittwoch nach US-Börsenschluss legt der Chipriese Nvidia <US67066G1040> seinen Quartalsbericht vor, und am Freitag steht der Auftritt des US-Notenbankchefs Kevin Warsh in Jackson Hole auf der Agenda. Hier wird es um mögliche Aussagen zur künftigen Geldpolitik gehen, die für die Entwicklung der Marktzinsen relevant werden dürften. Sie sind gerade im KI-Bereich mit seinem enormen Investitionsbedarf von hoher Bedeutung. Wichtig sind zudem am Mittwoch anstehende Preisdaten aus den USA.

"Die größte Unbekannte sind in dieser Woche ohne Zweifel die Quartalszahlen und der Ausblick des KI-Highflyers Nvidia mit den darin enthaltenen Hinweisen auf die Entwicklung bei den Rechenzentren", sagte Marktexperte Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets.

Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> gab am Montag um 0,22 Prozent auf 6.447,98 Punkte nach. Außerhalb der Eurozone schloss die Leitbörse in Zürich knapp im Minus, jene in London moderat im Plus. In New York legte der Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048> zum europäischen Börsenschluss etwas zu. Der technologielastige Nasdaq 100 <US6311011026> verbuchte deutlichere Verluste.

Am deutschen Aktienmarkt gerieten zu Wochenbeginn Halbleitertitel im Sog schwacher KI-Werte in Asien und New York unter Druck. Die Anteile der Chiphersteller Infineon <DE0006231004> und des Zulieferers Suss Microtec <DE000A1K0235> verloren 3,2 beziehungsweise 6 Prozent. Kursverluste von 3 Prozent gab es zudem für Siemens Energy <DE000ENER6Y0>. Der Energietechnikkonzern gilt wegen des Stromhungers der Datenzentren von KI-Unternehmen ebenso wie die Halbleiterbranche als Profiteur des Booms um Künstliche Intelligenz, wird aber bei Verkäufen im Sektor ebenso abgestraft.

Unter den Autotiteln geriet Volkswagen <DE0007664039> mit einem Kursverlust von 1,6 Prozent unter Druck. Konzernchef Oliver Blume schwört die Belegschaft auf tiefgreifende Einschnitte ein und fordert angesichts einer globalen Branchenkrise Zusammenhalt. Beim Wolfsburger Autobauer stehen nun eine Reihe von Betriebsversammlungen an.

Die Aktien von Qiagen <NL0015002CX3> reagierten auf eine Personalie und die erneute Bestätigung des Ausblicks nur kurz mit einem Sprung auf den höchsten Stand seit Anfang März, um letztlich 3,1 Prozent zu verlieren. Der Diagnostikonzern hatte Jonathan Pratt zum Vorstandsvorsitzenden mit Wirkung zum 1. September 2026 ernannt. Dieser war zuletzt Präsident und Vorstandsvorsitzender der Filtration Group.

Die Titel des Raumfahrtkonzerns OHB <DE0005936124> setzten ihren Abwärtstrend mit minus 8,9 Prozent am Ende des Kleinwerteindex SDax <DE0009653386> fort. Ähnlich schwach wie bei OHB hatte sich zuletzt der Aktienkurs des US-Weltraumkonzerns SpaceX <US84615Q1031> entwickelt. Die OHB-Aktien hatten den vielbeachteten und vorübergehend starken SpaceX-Börsengang bereits im Mai mit einem Rekordhoch vorweggenommen. Der Börsengang war insgesamt zum bisherigen Kulminationspunkt für Weltraum-Aktien geworden; seither läuft eine scharfe Korrektur./ajx/he

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