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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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News

01.09.2026 | 23:11:12 (dpa-AFX)
GESAMT-ROUNDUP: USA und Iran verkünden neue gegenseitige Angriffe

WASHINGTON/TEHERAN (dpa-AFX) - Die USA und der Iran haben neue gegenseitige Angriffe gemeldet. Die Vereinigten Staaten nahmen nach Angaben von Präsident Donald Trump iranische Ziele nahe der Straße von Hormus ins Visier. Die iranischen Revolutionsgarden teilten wenig später in einer von mehreren Staatsmedien veröffentlichten Erklärung mit, eine Vergeltungsaktion habe begonnen. Demnach sollten US-Stützpunkte mit Raketen und Drohnen beschossen werden, wie unter anderem die regierungsnahe Nachrichtenagentur Mehr meldete. Mehrere Staatsmedien berichteten, Ziel der Angriffe seien erneut US-Stützpunkte in Jordanien gewesen.

In der Nacht zum Montag hatte es erstmals seit Ende Juli wieder gegenseitige Angriffe zwischen dem Iran und den USA gegeben. Dass die militärische Auseinandersetzung nun weitergeht, unterstreicht, dass eine dauerhafte Beilegung des Kriegs auch mehr als sechs Monate nach seinem Beginn noch weit entfernt zu sein scheint.

Trump drohte Iran im Fall von Vergeltung mit größeren Angriffen

Es handele sich um "große und gewaltige" Angriffe, die als Vergeltung für den gescheiterten Versuch der Iraner ausgeführt würden, Seeminen in der Straße von Hormus zu verlegen, schrieb Trump über das jüngste Vorgehen seines Militärs auf der Plattform Truth Social. Er bekräftigte in dem Zuge die US-Darstellung, dass es in der für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtigen Meerenge aktuell keine Seeminen gebe.

Trump stellte die neuen US-Angriffe auch als Reaktion auf den jüngsten iranischen Raketenbeschuss auf Stützpunkte des US-Militärs in Jordanien dar, der erfolgreich abgewehrt worden sei.

Der US-Präsident drohte dem Iran zudem für den Fall einer Vergeltungsaktion mit einer Ausweitung der Angriffe: "Sollte die gescheiterte Nation Iran auf diesen völlig gerechtfertigten Angriff reagieren, wird sie erneut noch viel härter und in größerem Umfang getroffen werden", warnte er. Gleichzeitig betonte Trump, dass ein solcher Angriff nicht "der größte Angriff von allen sein" würde. Dieser stehe noch in den Startlöchern - und "wenn er vorbei ist, wird von der Islamischen Republik Iran nur noch sehr wenig übrig sein!"

Der Sender Fox News zitierte Trump wiederum nach einem Gespräch mit der Drohung, den Iran bei einem potenziellen weiteren Angriff vollständig auszulöschen. Der US-Präsident hatte dem Iran im Laufe des Kriegs bereits mehrfach martialisch mit Vernichtung gedroht.

Vor Trump hatte bereits das US-Militär über seine neuen Angriffe gegen den Iran informiert. Diese hätten um 12.00 Uhr US-Ostküstenzeit (19.30 Ortszeit in Teheran) begonnen und richteten sich gegen Ziele der iranischen Revolutionsgarden im Land, teilte das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom auf der Plattform X mit. Nähere Angaben zu den genauen Zielen machten die US-Streitkräfte zunächst nicht.

Iran: Hochzeitsfeier getroffen

In der Erklärung der iranischen Revolutionsgarden hieß es, die USA hätten mehrere Orte bombardiert, darunter auch zivile Gebiete. Durch diese Angriffe würde die Blockade der Straße von Hormus durch den Iran verschärft werden.

Iranische Staatsmedien berichteten über Explosionen in mehreren Regionen des Landes. Davon betroffen sein sollen die Insel Gheschm und die Großstadt Bandar Abbas an der Straße von Hormus sowie weiter im Osten der Raum Konarak sowie die Hafenstadt Tschabahar. Darüber hinaus wurden Explosionen von der im Persischen Golf liegenden Insel Lavan gemeldet.

Medienberichten zufolge kamen durch einen Angriff auf eine Hochzeitsfeier im Raum Sirik vier Menschen ums Leben, darunter ein vierjähriges Kind. Mehr als 50 seien verletzt worden, berichtete unter anderem der staatliche iranische Rundfunk unter Berufung auf Mitarbeiter der Rettungsteams. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig geprüft werden.

Erste militärische Eskalation seit längerem

In der Nacht zum Montag war der Krieg erstmals seit etwa einem Monat mit gegenseitigen Angriffen wieder militärisch eskaliert. Das US-Militär attackierte dabei nach eigenen Angaben Einheiten der iranischen Revolutionsgarden, die Minen in der Straße von Hormus legen wollten. Der Iran feuerte daraufhin mit Raketen auf Stützpunkte des US-Militärs in Jordanien. Sie wurden jordanischen Angaben zufolge abgefangen.

Die Luftwaffe der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) reagierte nach Angaben des Verteidigungsministeriums zudem auf eine Drohne, die über den Hoheitsgewässern des Landes entdeckt worden war. Das unbemannte Fluggerät sei aus Richtung des Irans gekommen, teilte das Ministerium mit.

Bericht: US-Angriffe Teil eines neuen Plans

Das US-Nachrichtenportal "Axios" schrieb, die neuen US-Angriffe seien Teil eines Plans, den Trump und seine ranghohen Berater in den vergangenen Tagen in Erwägung gezogen hätten. Dieser sehe begrenzte Angriffe in der Straße von Hormus vor, um den Iran daran zu hindern, seine Radar- und Raketenkapazitäten zum Angriff auf Schiffe wieder aufzubauen, berichtet "Axios" unter Berufung auf US-Beamte.

Der Plan ist demnach in der vergangenen Woche von Centcom ausgearbeitet worden. Die Idee dahinter sei, das Risiko iranischer Angriffe auf Öltanker sowie Schiffe und Flugzeuge des US-Militärs zu verringern, zitierte das Nachrichtenportal einen US-Beamten.

Die Straße von Hormus hat sich im Verlauf des Kriegs zum zentralen Streitpunkt zwischen Washington und Teheran entwickelt: Der Iran blockiert mit Drohungen und Angriffen auf Schiffe den Verkehr durch die wichtige Meerenge weitestgehend. Laut US-Medienberichten eskortiert das US-Militär jedoch immer wieder erfolgreich Schiffe entlang der omanischen Küste durch die Passage zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman.

Trump zu Diplomatie: Abkommen mit Iran "ist das Papier nicht wert"

Ein im Juni zwischen den USA und dem Iran vereinbartes Rahmenabkommen sollte auf die Öffnung der Meerenge hinwirken - doch es zerfiel angesichts fortdauernder Spannungen schnell in sich zusammen.

Das Abkommen habe - wie Trump gesagt habe - nicht funktioniert, weil der Iran nicht bereit für ein Abkommen gewesen sei, sagte US-Finanzminister Scott Bessent am Dienstag am Rande eines G20-Ministertreffens in Asheville im Bundesstaat North Carolina. Seine Aufgabe sei, dafür zu sorgen, dass der Iran einen Deal wolle. Die USA hatten zuletzt verkündet, den Iran mit weiterem wirtschaftlichen Druck in die Knie zwingen zu wollen.

Der Sender Fox News zitierte Trump nun wenig optimistisch, was eine diplomatische Einigung mit dem Iran angeht. "Ich glaube, ein Abkommen mit ihnen ist das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben steht", sagte er demnach. "Wir haben ihnen viele Chancen gegeben."/fsp/DP/he

01.09.2026 | 22:49:03 (dpa-AFX)
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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Ölpreisanstieg und zunehmende Inflationssorgen haben auch zum Start in den neuen Börsenmonat September den deutschen Aktienmarkt belastet. Der Dax <DE0008469008> verlor am Dienstag weitere 1,1 Prozent und schloss bei 25.970,11 Punkte. Zuletzt war er vor gut einer Woche unter die Marke von 26.000 Zählern gefallen. Der September gilt historisch betrachtet als ein schwacher Börsenmonat.

Damit setzt sich die bereits zu Wochenanfang begonnene Korrektur fort, und der Dax-Rekord vom Freitag bei 26.618 Zählern rückte noch ein Stück weiter in die Ferne.

"Nach der jüngsten Rekordjagd sind die Anleger zwischen hohen Bewertungen und veränderten Zinsperspektiven auf der Suche nach einem neuen Gleichgewicht", umschrieb Marktanalyst Timo Emden von CapTrader das Marktgeschehen. Eine Mischung aus geopolitischen Risiken, geldpolitischen Fragezeichen und neuen Ölpreisspitzen "zwingt Investoren zum Abstieg, um wieder festen Tritt zu fassen."

Hohe Kursverluste insbesondere von Rüstungswerten wie Renk <DE000RENK730>, TKMS <DE000TKMS001> und Hensoldt <DE000HAG0005> drückten den MDax <DE0008467416> noch stärker ins Minus als den Dax. Der Index der mittelgroßen Unternehmen büßte 1,68 Prozent auf 32.173,26 Punkte ein.

Angesichts schon hoher Bewertungen haben die Börsen mit den weiter anziehenden Ölpreisen zu kämpfen. Am Montag zogen diese bereits kräftig an, nachdem die Situation nach gegenseitigen Militärschlägen der USA und des Iran wieder eskaliert war. Am Dienstag legten die Ölpreise noch etwas weiter zu, angeschoben auch durch das knappe Angebot bei Diesel infolge der Angriffe auf die russische Ölindustrie im Krieg mit der Ukraine.

Hinzu kommen hohe Anleihezinsen als Belastung für die Börsen. Eine Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) in der kommenden Woche gilt seit geraumer Zeit als sicher. Und seit entsprechenden Hinweisen von US-Notenbankchef Kevin Warsh vom Freitag gehen die Märkte auch von einer Leitzinserhöhung in den USA im September aus.

Auf Unternehmensseite im Dax <DE0008469008> näherten sich Symrise <DE000SYM9999> mit zeitweise deutlichen Gewinnen ihrem Jahreshoch. Hier sorgte zunächst eine Kaufempfehlung von Jefferies für gute Stimmung. Zudem verkauft der Aromen- und Duftstoffhersteller sein US-Geschäft mit Terpen-Inhaltsstoffen an die Beteiligungsgesellschaft Mutares <DE000A0SMSH2>.

Kommentare von Analysten bewegten die Kurse. So kletterten die Papiere des Pharma- und Technologiekonzerns Merck <DE0006599905> nach einer Kaufempfehlung der Großbank HSBC als einer der besten Dax-Werte um 0,5 Prozent nach oben.

GFT Technologies <DE0005800601> erreichten nach einem positiven Kommentar der Berenberg Bank den höchsten Stand seit Sommer 2024 und gewannen an der SDax <DE0009653386>-Spitze 3,8 Prozent.

Treiber für Hugo Boss <DE000A1PHFF7> war die Nachricht, wonach Großaktionär Frasers seine Beteiligung auf mehr als 50 Prozent aufstocken will. Die Anteile am Modehändler schlossen mit einem Prozent Aufschlag.

Die Ankündigung eines Aktienrückkaufs durch den IT-Dienstleister Cancom <DE0005419105> ließ den Kurs um 2,3 Prozent anziehen. Papiere des Rüstungsunternehmens OHB <DE0005936124> büßten 8,7 Prozent ein, hier sprachen Händler von einer überdurchschnittlich hohen Bewertung der Aktien.

Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> gab am Dienstag um 0,8 Prozent auf 6.368,98 Punkte nach. Außerhalb der Eurozone verzeichnete London leichte Verluste, während es in Zürich leicht nach oben ging. In New York zeigten sich der Dow Jones Industrial <US2605661048> und der technologielastige Nasdaq 100 <US6311011026> zum europäischen Handelsschluss schwächer./bek/he

--- Von Benjamin Krieger, dpa-AFX ---

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