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Die Commerzbank steigert ihr operatives Ergebnis auf 4,5 Mrd. Euro und forciert die Provisionserträge durch eine neue Visa-Kooperation. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Euronext positioniert sich als einer der Gewinner der aktuellen Volatilitätswelle und startet einen bedeutsamen Chart-Ausbruch. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Defensive Schwergewichte aus dem Consumer-Staples-Segment bleiben angesichts der schwierigen geopolitischen Gemengelage als „sichere Häfen“ weiterhin gefragt. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

Unverb. Kursindikationen Unverbindliche Kursindikationen
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24.112,50 5,20%
ESTOXX 13:36:16
5.920,45 5,10%
Dow Jones 07.04.
46.584,46 0,00%
Brent Öl --
92,80 -15,07%
EUR/USD --
1,17021 0,14%
BUND-F. --
126,41 1,39%

News

08.04.2026 | 13:47:34 (dpa-AFX)
Fluglinie Delta wagt keine Jahresprognose - Treibstoff dürfte an Gewinn zehren

ATLANTA (dpa-AFX) - Die US-Fluggesellschaft Delta <US2473617023> wagt nach dem sprunghaften Anstieg der Kerosinpreise wegen des Iran-Kriegs keine Gewinnprognose für das laufende Jahr. Im Zwischenbericht für die Monate Januar bis März rechnet Vorstandschef Ed Bastian für das zweite Quartal mit einem Anstieg der Treibstoffkosten um mehr als zwei Milliarden US-Dollar (1,7 Mrd Euro), wie die Gesellschaft am Mittwoch in Atlanta mitteilte. Dennoch dürfte der Vorsteuergewinn etwa eine Milliarde Dollar und der bereinigte Gewinn je Aktie bis 1,50 Dollar erreichen. Analysten hatten im Schnitt mit 1,45 Dollar gerechnet.

Für die Delta-Aktie ging es im vorbörslichen US-Handel allerdings um mehr als elf Prozent aufwärts, nachdem die USA, Israel und der Iran eine zweiwöchige Waffenruhe am Persischen Golf bekannt gegeben hatten. Wegen des Kriegs in der für den Ölmarkt wichtigen Region waren die Kerosinpreise immens gestiegen.

"Der jüngste Anstieg der Treibstoffkosten belastet derzeit den Gewinn", berichtete das Delta-Management. Im laufenden Quartal dürfte der Umsatz im Jahresvergleich um einen niedrigen Zehner-Prozentsatz steigen. Die Nachfrage bleibe stark. Andererseits habe Delta das Flugangebot verringert und einiges unternommen, um die gestiegenen Kerosinkosten zu kompensieren.

So gab die Airline im ersten Quartal über 2,7 Milliarden Dollar für Treibstoff aus, 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Zwar stieg der Umsatz um 13 Prozent auf knapp 15,9 Milliarden Dollar. Der operative Gewinn ging jedoch um 12 Prozent auf 501 Millionen Dollar zurück, weil neben den Ausgaben für Kerosin auch die Aufwendungen für das Personal wuchsen. Unter dem Strich stand wegen Verlusten bei Finanzanlagen sogar ein Fehlbetrag von 289 Millionen Dollar nach einem Gewinn von 240 Millionen im Vorjahreszeitraum./stw/err/jha/

08.04.2026 | 13:46:08 (dpa-AFX)
Neuer Anlauf für deutsche 'Spectrum'-Rakete am Donnerstag
08.04.2026 | 13:44:32 (dpa-AFX)
Spaniens Regierungschef: Erleichterung über Waffenruhe darf nicht trügen
08.04.2026 | 13:43:26 (dpa-AFX)
Bundesregierung erwartet gebührenfreie Hormus-Passage
08.04.2026 | 13:41:55 (dpa-AFX)
Syrien nimmt Flugverkehr wieder auf
08.04.2026 | 13:35:57 (dpa-AFX)
IRW-News: Deep Sea Minerals Corp.: Deep Sea Minerals Corp. gründet Tochtergesellschaft auf den Cookinseln zur Beschleunigung der Beantragung einer Konzession
08.04.2026 | 13:35:52 (dpa-AFX)
US-Vize Vance bezeichnet Iran-Waffenruhe als 'fragil'
08.04.2026 | 12:19:46 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Vereinbarte Waffenruhe im Iran-Krieg lässt Dax kräftig steigen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die vereinbarte zweiwöchige Waffenruhe zwischen den USA, Israel und dem Iran hat bei den Anlegern am Mittwoch weltweit für enorme Erleichterung gesorgt - vor allem dank des massiven Einbruchs der Ölpreise. Mehrere Börsianer sprachen von einem "Geschenk von Pakistan". Der Nachbar des Iran hatte eine sofortige Waffenruhe vermittelt.

Daraufhin sackten die Ölpreise prozentual zweistellig ab. Sie sind derzeit der wichtigste Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni war zeitweise unter 92 US-Dollar und damit auf das tiefste Niveau seit mehr als zwei Wochen gefallen.

Wichtig für die globalen Märkte ist vor allem, dass der Iran die Straße von Hormus nun wieder für den Schiffsverkehr öffnen will. Die Meerenge ist einer der global wichtigsten Transportwege - nicht nur für Rohöl und Gas. Ihre Öffnung war die Bedingung der USA für eine Feuerpause.

Hierzulande schnellte der Dax <DE0008469008> um 4,5 Prozent auf 23.960 Punkte in die Höhe und erreichte das Niveau von Anfang März. Damit überwand der Leitindex seine exponentielle 200-Tage-Durchschnittslinie. Diese Linie ist ein viel beachtetes technisches Trendbarometer für die langfristige Entwicklung.

Der MDax <DE0008467416> mit den mittelgroßen deutschen Werten zog um 5,2 Prozent auf 30.213 Zähler an. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx <EU0009658145> stieg um 4,6 Prozent.

In Asien ging es am stärksten an solchen Börsen nach oben, die zuvor am meisten unter dem Ölpreisanstieg gelitten hatten. So gehörten die Leitindizes in Japan <JP9010C00002> <XC0009692440> und Südkorea mit Gewinnen von gut fünf und fast sieben Prozent zu den Spitzenreitern. Die US-Börsen dürften mit deutlichen Aufschlägen in den Handel starten.

"An den Finanzmärkten ist Aufatmen angesagt", schrieb Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank. Mit dem Waffenstillstand bleibe vorerst eine weitere Eskalation aus. Vor allem die deutlich gefallenen Ölpreise lassen dem Experten zufolge Hoffnungen keimen, dass der Anstieg der Inflationsraten eine kurze Episode bleiben wird. Die Notenbanken könnten im Falle einer nachhaltigen Entspannung der Ölpreise auch von bereits befürchteten Zinsanhebungen absehen.

Marktstratege Matthew Ryan vom britischen Fintech-Unternehmen Ebury ergänzte: "Der Fokus richtet sich nun auf die bevorstehenden, entscheidenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran." Die zentrale Frage werde sein, ob diese zu einem dauerhaften Frieden führen oder ob der Waffenstillstand nur einen Aufschub des Problems darstellt.

Am deutschen Aktienmarkt waren die Papiere solcher Unternehmen gefragt, die stark von der Konjunktur abhängen. So gewannen im Dax die Titel des Finanzhauses Commerzbank <DE000CBK1001>, des Energietechnikkonzerns Siemens Energy <DE000ENER6Y0> und des Chipherstellers Infineon <DE0006231004> jeweils rund zehn Prozent.

Im Nebenwerte-Index SDax <DE0009653386> hatten die Anteilsscheine des Stahlkonzerns Salzgitter <DE0006202005> mit einem Plus von 16 Prozent die Nase vorn. Sie haben gleichwohl ihre Verluste seit Kriegsbeginn Ende Februar noch nicht aufgeholt.

Aktien von Redcare Pharmacy <NL0012044747> stiegen nach der Vorlage von Geschäftszahlen an der MDax-Spitze um gut 13 Prozent. Der Experte Martin Comtesse vom Analysehaus Jefferies sprach von einem insgesamt "konstruktiven Start" ins Jahr für die Online-Apotheke./la/jha/

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

08.04.2026 | 10:22:26 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax springt hoch - Waffenruhe im Iran-Krieg
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08.04.2026 | 06:35:41 (dpa-AFX)
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