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 Die Börse – eine Geldmaschine?

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News

20.01.2026 | 13:40:20 (dpa-AFX)
Selenskyj knüpft Davos-Besuch an Bedingungen

KIEW (dpa-AFX) - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat einen Besuch beim Weltwirtschaftsforum in Davos (Schweiz) von möglichen Vertragsunterzeichnungen oder weiteren Hilfszusagen abhängig gemacht. "Wenn die Dokumente fertig sind, dann wird es ein Treffen (mit US-Präsident Donald Trump) und eine Reise geben", sagte der Staatschef Journalisten, wie mehrere örtliche Medien übereinstimmend berichteten. Er werde auch reisen, wenn es Zusagen für weitere Unterstützung im Energiebereich oder zusätzliche Flugabwehrsysteme gebe. "Doch bisher habe ich in der Ukraine einen Auftrag und für mich ist es essenziell, hier alle Dienste zu koordinieren", fügte Selenskyj hinzu.

Kiew hofft im Rahmen eines größeren US-Friedensplans auf die Unterzeichnung von Abkommen über Sicherheitsgarantien und einen milliardenschweren Wiederaufbauplan mit den USA. Die Gespräche darüber stockten aber zuletzt. Die Ukraine wehrt sich seit knapp vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen eine russische Invasion./ast/DP/mis

20.01.2026 | 13:38:44 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Kasse: Krankheitsausfälle im Job weiter hoch - zu hoch?
20.01.2026 | 13:36:17 (dpa-AFX)
IRW-News: Cartier Resources Inc.: Cartier durchteuft 29,6 g/t Au auf 1,7 m und 13,2 g/t Au auf 1,0 m und entdeckt zwei neue hochgradige Goldzonen in strategischem Lückenbereich zwischen den Lagerstätten Chimo und East Chimo im Main Sector
20.01.2026 | 13:35:58 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: DocMorris weiter unter Druck nach Zahlen - Redcare auch
20.01.2026 | 13:33:29 (dpa-AFX)
Netflix will Kaufpreis für Warner komplett in bar bezahlen
20.01.2026 | 13:32:56 (dpa-AFX)
IRW-News: Opawica Explorations Inc.: Opawica Explorations gibt Unternehmensupdate
20.01.2026 | 13:32:36 (dpa-AFX)
IRW-News: Realbotix Corp.: Ericsson setzt humanoide Roboter von Realbotix für Mitarbeiter- und Besucherinteraktion ein
20.01.2026 | 12:06:07 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Zollsorgen haben den Dax weiter im Griff

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die am Wochenende wieder aufgeflammten Zollsorgen haben den deutschen Aktienmarkt auch am Dienstag deutlich belastet. Für den Dax <DE0008469008>, der zum Wochenauftakt wieder unter die runde Marke von 25.000 Punkten gerutscht war, geht die Korrektur der vorherigen Rekordjagd weiter. Erstmals seit Anfang Dezember fiel er wieder unter seine 21-Tage-Durchschnittslinie, die den kurzfristigen Trend abbildet.

Der deutsche Leitindex sank bis zum Mittag um 1,5 Prozent auf 24.585 Punkte. In der Vorwoche hatte er noch eine Bestmarke von 25.507 Punkten erreicht.

Der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Börsenwerte rutschte am Dienstag um rund 2 Prozent ab auf 30.750 Punkte, während der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> etwas moderatere 1,2 Prozent verlor. Er hatte in der Vorwoche ebenfalls Rekorde erzielt.

US-Präsident Donald Trump hatte den europäischen Anlegern am Wochenende die Laune verhagelt. Wegen des Grönland-Streits hatte er Strafzölle ab Februar angekündigt, die zum 1. Juni Zölle noch steigen sollen, sofern kein Abkommen über den Kauf Grönlands durch die USA erzielt wird. Betroffen von den Zöllen sind acht europäische Nato-Länder, darunter auch Deutschland.

Aufgrund des US-Feiertags zu Wochenbeginn hatten die Anleger dort noch keine Chance, auf die Zolldrohungen von Trump zu reagieren. Die aktuelle Indikation des Brokers IG deutet auf einen gut ein Prozent tieferen Start des marktbreiten S&P 500 <US78378X1072> im Vergleich zum Handelsende am Freitag hin.

Die Verschärfung der transatlantischen Spannungen und die neue Zollunsicherheit nagten an der europäischen Anlagestory, schrieb Beata Manthey, Aktienmarktstrategin der Citigroup. Es liege nun ein Schatten über der erwarteten Gewinnbelebung europäischer Konzerne. Manthey strich daher ihre Präferenz für Aktien Kontinentaleuropas und schätzt sie im globalen Kontext nur noch neutral ein - erstmals seit mehr als einem Jahr, wie sie betonte. Mit Blick auf einzelne Branchen ist sie besonders skeptisch für Auto- und Chemiekonzerne. Hier hält sie eine Belebung der Gewinnentwicklung für besonders schwierig.

Optimistischer äußerte sich Marina Zavolock von Morgan Stanley. Die neue Zolleskalation erschwere die Lage insgesamt zwar, allerdings seien die Belastungen höchst individuell, so die Anlageexpertin. Und letztlich werde Europa in seinem Kurs zu mehr Eigenständigkeit und Eigenverantwortung bestärkt, was nicht nur Rüstungsinvestitionen, sondern auch der Reformagenda insgesamt Schub geben dürfte.

Zunächst besonders gelitten hatten am Montag europaweit Autowerte und Technologiewerte. Der Auto-Branchenindex war zeitweise auf den tiefsten Stand seit Oktober abgesackt. BMW <DE0005190003>, Mercedes <DE0007100000> und VW <DE0007664039> blieben am Dienstag deutlich über ihren Vortagestiefs.

Bei Siemens Energy <DE000ENER6Y0> strichen Anleger derweil weiter Gewinne ein. Die Papiere der Münchner hatten mit ihrem Rekord am vergangenen Freitag 2026 bereits wieder 13 Prozent gewonnen, nachdem sie sich im Vorjahr mit plus 139 Prozent deutlich mehr als verdoppelt hatten.

FMC <DE0005785802> fielen wieder auf das tiefste Niveau seit Herbst 2024 zurück. Der Dialysekonzern bekomme 2026 aus einigen Richtungen Gegenwind, schrieb Richard Felton von Goldman Sachs und strich seine Kaufempfehlung. Gleiches vollzog er bei Carl Zeiss Meditec <DE0005313704>, was die Aktien der Jenaer auf ein weiteres Tief seit dem Jahr 2017 zurückwarf. Felton rechnet mit einem mauen ersten Quartal.

Hypoport <DE0005493365> fielen im SDax <DE0009653386> gar um bis zu 14,5 Prozent zurück Richtung November-Zwischentief. Beim Finanzdienstleister ist die Nachfrage nach Immobilienkrediten im vierten Quartal nach einem bis dahin starken Jahr leicht zurückgegangen.

Derweil schafften Salzgitter <DE0006202005> hauchdünn einen neuerlichen Höchststand seit dem Jahr 2018. Das Investmenthaus Oddo BHF änderte seine Meinung komplett und sprach nach bisheriger Skepsis eine Empfehlung aus./ag/mis

20.01.2026 | 10:05:52 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax bleibt unter Druck durch Zollsorgen
20.01.2026 | 09:18:16 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Eröffnung: Zollkonflikt mit USA belastet den Dax weiterhin
20.01.2026 | 08:14:20 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Ausblick: Zollkonflikt mit USA belastet den Dax weiterhin
20.01.2026 | 07:32:06 (dpa-AFX)
dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Leichte Verluste erwartet
20.01.2026 | 07:17:17 (dpa-AFX)
DAX-FLASH: Keine Erholung in Sicht nach schwachem Wochenbeginn
19.01.2026 | 17:56:22 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Zollsorgen drücken Dax unter 25.000 Punkte