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KI-Fantasie und einer kraftvollen Kurserholung

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Der schwedische Audio-Konzern hat im ersten Quartal 2026 eine hohe Profitabilität erreicht und damit die Basis für eine starke Rallye an der Börse gelegt. 

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Milliardenschwere Rechenzentren für Meta und SMR-Reaktoren von Rolls-Royce dominieren das Portfolio. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Montag, den 15.06.2026 um 19 Uhr

Unverb. Kursindikationen Unverbindliche Kursindikationen
DAX 18:45:03
24.224,00 0,12%
ESTOXX 18:00:01
6.056,96 0,78%
Dow Jones 18:33:19
50.241,37 0,65%
Brent Öl 18:38:02
93,84 0,79%
EUR/USD 18:48:00
1,15098 -0,22%
BUND-F. 18:31:22
125,56 0,29%

News

11.06.2026 | 18:20:46 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Gewinne - EZB und Trump belasten nicht

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Donnerstag durch die Bank zugelegt. Der Schwächeanfall nach dem Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) war nicht von Dauer. Rückenwind kam am Nachmittag zudem von den erholten New Yorker Märkten. Die Aktienkurse dies- wie jenseits des Atlantiks trotzten neuen Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran. Die Ölpreise zeigten sich schwankungsanfällig - zuletzt gaben sie ein wenig nach.

Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> verabschiedete sich 0,78 Prozent fester mit 6.056,96 Punkten aus dem Handel. Damit machte der Eurozonen-Leitindex die Verluste der vergangenen zwei Tage wett. Er hängt aber weiter in einer engen Handelsspanne fest. Für den vortags stabilisierten britischen FTSE 100 <GB0001383545> ging es am Donnerstag um 0,48 Prozent auf 10.303,88 Punkte bergauf. Der seit Tagen starke Schweizer SMI <CH0009980894> gewann weitere 0,49 Prozent auf 13.529,65 Punkte.

Die EZB stemmt sich mit der ersten Zinserhöhung seit fast drei Jahren gegen den Inflationsschub infolge des Iran-Kriegs. Die Anhebung des Einlagenzinses um 0,25 Prozentpunkte auf 2,25 Prozent hatten Volkswirte allerdings schon erwartet. Einige von ihnen rechnen damit, dass es nicht bei einer Zinserhöhung im laufenden Jahr bleiben wird. So geht etwa Jörg Krämer von der Cotitelmerzbank <DE000CBK1001> nach der aus seiner Sicht notwendigen aktuellen Anhebung von einem weiteren Zinsschritt im September aus.

Im marktbreiten Stoxx Europe 600 <EU0009658202> zählten die Aktien von Öl- und Gaskonzernen <EU0009658780> sowie Rohstoffunternehmen <EU0009658624> und Versorgern <EU0009658962> zu den größten Gewinnern. Medientitel <EU0009658640> und die als defensiv geltenden Telekommunikationsaktien <EU0009658947> lagen hingegen ganz hinten.

Europäische Technologiewerte <EU0009658921> waren im Kielwasser der starken US-Tech-Börse Nasdaq gefragt. Hier wie dort zeigte sich erneut die Divergenz zwischen Software- und Chip-Aktien. Erstere litten unter negativ aufgenommenen Geschäftszahlen des US-Branchenvertreters Oracle <US68389X1054>, der die Anleger mit einem hohen Investitionsbedarf in Rechenzentren verschreckte. Dagegen profitierten die vom KI-Boom getriebenen Halbleiter-Papiere genau davon.

Im EuroStoxx spiegelte sich das im Kursrückgang um 6,6 Prozent von Schlusslicht SAP <DE0007164600> sowie dem Anstieg von ASML <NL0010273215> um 4,6 Prozent wider. Ähnlich sah die Divergenz bei Dassault Systemes <FR0014003TT8> und STMicro <NL0000226223> im französischen Cac 40 <FR0003500008> aus. In Amsterdam legten zudem ASM International <NL0000334118> um 7,4 Prozent auf 973,60 Euro zu. Für den Branchenausrüster hob die britische Bank Barclays das Kursziel deutlich an auf nun 1.200 Euro.

Für die Titel von Wizz Air <JE00BN574F90> ging es in London um 6 Prozent hoch. Die Airline wies für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Überschuss aus, während man am Markt mit einem Verlust gerechnet hatte. Auf einen Ausblick verzichtete Wizz Air zunächst angesichts der vom Iran-Krieg ausgehenden Unsicherheit. Das Unternehmen versprach jedoch, die Marktverwerfungen zu nutzen, um das Wachstum voranzubringen./gl/jha/

11.06.2026 | 18:18:30 (dpa-AFX)
US-Anleihen: Leichte Kursgewinne
11.06.2026 | 18:14:06 (dpa-AFX)
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Merz: Reformen im Wohlstand schwieriger als Wiederaufbau nach Krieg
11.06.2026 | 18:07:16 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax trotzt Trump-Drohungen gegen den Iran
11.06.2026 | 18:07:16 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax trotzt Trump-Drohungen gegen den Iran

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax <DE0008469008> hat am Donnerstag seine jüngste Verlustserie beendet und geringfügig zugelegt. Positive Impulse kamen aus den USA, wo weitere Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran die Anleger nicht mehr beeindruckt hatten. Vielmehr sorgten dort deutliche Kursgewinne bei Aktien aus der Halbleiterbranche für gute Laune. Der deutsche Leitindex schloss 0,06 Prozent im Plus bei 24.209,71 Punkten. Der MDax <DE0008467416> mit den mittelgroßen Werten gewann 0,52 Prozent auf 31.456,13 Zähler.

Dabei schaukelt sich der militärische Konflikt zwischen den USA und dem Iran trotz offiziell geltender Waffenruhe weiter hoch. Trump hatte schwere Angriffe auf den Iran für die Nacht angekündigt. Die USA würden das Land "sehr hart" treffen, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social.

Die Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) hatte nur wenig Einfluss auf die Kurse. Mit der ersten Erhöhung seit fast drei Jahren stemmt sich die EZB gegen den Inflationsschub infolge des Iran-Kriegs. Die Euro-Währungshüter hoben den für Banken und Sparer wichtigen Einlagenzins um 0,25 Prozentpunkte auf 2,25 Prozent an. Die letzte Zinserhöhung im Euroraum gab es im September 2023. Höhere Zinsen verteuern Kredite für Verbraucher und Firmen, was die Nachfrage bremsen und so die Inflation dämpfen kann.

"Da die Inflation im Euroraum über drei Prozent liegt und es wenig Hoffnung auf Entspannung im Iran-Konflikt gibt, ist eine Zinserhöhung jetzt der richtige Schritt", sagte Clemens Fuest, Präsident des Ifo-Instituts. Die EZB folge damit dem, was die Märkte schon eingepreist hätten.

Unter den Einzelwerten standen hierzulande die Aktien von SAP <DE0007164600> nach Quartalszahlen des US-Konkurrenten Oracle <US68389X1054> im Fokus. Mit einem Kursabschlag von 6,6 Prozent waren SAP mit Abstand schwächster Dax-Wert.

Der US-Software- und Datencenter-Konzern Oracle hatte zwar im vierten Geschäftsquartal den Umsatz mit Cloud-Infrastruktur - das sind vor allem KI-Rechenzentren - um 93 Prozent gesteigert. Experten bemängelten aber hohe Kosten für Rechenzentren und entsprechend starke Geldabflüsse. Bedeutend für Firmensoftware-Anbieter wie SAP sei, dass sich das Erlöswachstum der Amerikaner im Cloud-Softwarebereich verlangsamt habe, sagte ein Händler.

Der Aktienkurs des Modehändlers Hugo Boss <DE000A1PHFF7> zog an der MDax-Spitze um gut neun Prozent auf 39,76 Euro an und lag damit über der Offerte des Großaktionärs Frasers Group <GB00B1QH8P22>. Frasers bietet im Rahmen eines Übernahmeangebots 38 Euro je Boss-Aktie. Zuletzt kamen die Briten auf einen direkten Anteil von gut 26 Prozent. Analysten bezeichneten das Gebot in ersten Reaktionen als nicht besonders attraktiv.

Die Papiere von Kontron <AT0000A0E9W5> sprangen wegen Übernahmeaussichten um fast sechs Prozent auf 23,70 Euro hoch. Der Großaktionär Ennoconn hatte bei dem Hightech-Unternehmen die 30-Prozent-Schwelle überschritten und will den restlichen Aktionären nun ein Pflichtangebot zur Übernahme machen. Der Angebotspreis soll bei 23,50 Euro je Aktie liegen.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hatte die Aktien der Porsche AG <DE000PAG9113> zum Kauf empfohlen und das Kursziel von 39 auf 59 Euro erhöht. Struktureller Gegenwind für den Sportwagenbauer bleibe zwar die Realität, sei aber in den massiv gesunkenen Erwartungen inzwischen angekommen, schrieb Analyst Christian Frenes. Bis 2030 rechnet er mit einem durchschnittlichen jährlichen Gewinnanstieg von 30 Prozent. Die Aktien der Porsche AG stiegen um 1,6 Prozent auf 48,51 Euro.

Auf europäischer Ebene gewann der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> 0,78 Prozent auf 6.056,96 Punkte. Der Londoner FTSE 100 <GB0001383545> und der Züricher SMI <CH0009980894> legten etwas weniger deutlich zu. In New York stieg der Dow Jones Industrial <US2605661048> zum europäischen Börsenschluss um 0,6 Prozent./la/jha/

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

11.06.2026 | 17:52:06 (dpa-AFX)
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