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Silber kam zuletzt erneut etwas deutlicher unter Druck.

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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News

17.09.2026 | 07:05:14 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Fed-Zinsentscheid: Experten sehen Glaubwürdigkeit gewahrt

(Neu: Reaktion Trump)

WASHINGTON (dpa-AFX) - Volkswirte und Experten haben erleichtert auf die erste Zinserhöhung der US-Notenbank Federal Reserve seit Sommer 2023 und das entschiedene Handeln von Fed-Chef Kevin Warsh reagiert. "Der heutige Zinsschritt ist nicht nur lediglich ein Zinsschritt, er sichert vielmehr auch die Glaubwürdigkeit der US-Notenbank", kommentierte Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VPBank. Die Straffung der Geldpolitik sei ein Beweis dafür, "dass der Ausschuss seinen Worten Taten folgen lässt, um die Inflation wieder auf das Zielniveau zu bringen", schrieb Jeff Schulze, Leiter der Anlagestrategie des Franklin Templeton Institute.

Die Fed hatte am Mittwochabend den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf die Spanne von 3,75 bis 4,00 Prozent angehoben. Seit Dezember 2025 hatte sie ihn nicht mehr angerührt, die letzte Zinserhöhung liegt gar bis Juli 2023 zurück. Angesichts der andauernden und hohen Inflation war an den Finanzmärkten befürchtet worden, dass eine weitere Zinspause die Glaubwürdigkeit der Fed deutlich infrage gestellt hätte.

"Jetzt macht die Fed auch unter der Leitung von Kevin Warsh das Gegenteil dessen, was sich US-Präsident Trump wünscht", kommentierte der Analyst Elmar Völker von der LBBW. Er spielte damit auf den Dauerzwist zwischen Donald Trump und Warshs Vorgänger Jerome Powell an. Dieser geriet unter Trumps regelmäßigen Beschuss aus Beleidigungen und Rücktrittsforderungen, auch weil er sich Interventionsversuchen des Präsidenten widersetzte und auf die verbriefte Unabhängigkeit der Notenbank pochte.

Eine Zinssenkung, wie sie Trump seit langem verlangt, hielten Experten dagegen für unrealistisch. Diese hätte keine Grundlage auf aktuellen Wirtschaftsindikatoren gehabt. Auf die Thematik angesprochen sagte Warsh bei einer Pressekonferenz: "Die heutige Entscheidung war richtig, um den Auftrag des Kongresses zur Gewährleistung stabiler Preise zu erfüllen". Später fügte er noch hinzu: "Zur Unabhängigkeit der Federal Reserve gehört auch, dass wir uns auf unser Fachgebiet konzentrieren."

Trump sagte, er wolle eine unabhängige Zentralbank - machte aber gleichzeitig sehr deutlich, dass er die Zinserhöhung als Fehler betrachtete. "Die Zinsen sind zu hoch", sagte er am Abend vor Journalisten. "Wir sollten die niedrigsten Zinsen weltweit haben, weil wir die beste Bonität haben." Zuvor hatte er bereits in sozialen Medien gefordert, der Leitzins solle "bei einem Prozent oder darunter liegen".

Fed-Mitglieder signalisieren Bereitschaft für weitere Straffung

Derweil könnte es nicht die einzige Zinserhöhung in diesem Jahr sein. Angesichts der aktuellen Inflation erwarten derzeit 16 der 18 befragten Fed-Mitglieder mindestens eine Erhöhung um einen Schritt (0,25 Prozentpunkte). Unter diesen können sich vier eine noch weitreichendere Straffung vorstellen. Ein ähnliches Bild zeichnet sich für 2027 ab: 14 Mitglieder erwarten für das Jahr einen Leitzins von 4,00 bis 4,25 Prozent, eine knappe Mehrheit davon rechnet mit 4,25 bis 4,5 Prozent.

Weitere Schritte würden auch zum bekannten Vorgehen der Fed passen, meinte US-Chefökonom Robert Sockin vom Finanzdienstleister PGIM: "Historisch gesehen neigt die Fed nicht dazu, ihre Geldpolitik mit einer einzigen Anhebung oder Senkung anzupassen." In der Regel müssten weitere Schritte folgen. Maxime Darmet-Cucchiarini, leitender Volkswirt bei Allianz Trade, rechnet mit einer zweiten Zinsanhebung im Dezember.

Vor knapp einer Woche hatte schon die Europäische Zentralbank (EZB) angesichts der wegen des Iran-Kriegs gestiegenen Teuerung ihren Leitzins erhöht, bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr. Die Notenbank hob den für Banken und Sparer wichtigen Einlagenzins von 2,25 auf 2,5 Prozent an./ngu/DP/zb

17.09.2026 | 07:05:13 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: US-Kongress beschließt Gesetz für Russland-Sanktionen
17.09.2026 | 07:05:02 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Wird Kanada eine Art EU-Mitglied? Heute ist Carney am Zug
17.09.2026 | 07:00:31 (dpa-AFX)
Pressestimme/'Washington Post': Kanada macht einen Fehltritt Richtung Europa
17.09.2026 | 07:00:24 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: Helvetia Baloise erzielt starkes operatives Halbjahresergebnis und rasche Integrationsfortschritte bei weiterhin hervorragender Kapitalisierung (deutsch)
17.09.2026 | 07:00:19 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: MCH Group setzt Erfolgskurs mit starkem Halbjahresergebnis fort und steigert die Profitabilität weiter (deutsch)
17.09.2026 | 07:00:15 (dpa-AFX)
EQS-News: AEVIS VICTORIA SA: Veröffentlichung des Halbjahresberichts 2026 - deutliche Profitabilitätsverbesserung bei Swiss Medical Network - Bereich Hospitality verzeichnet erfreuliche Kennzahlen (deutsch)
16.09.2026 | 18:10:57 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Moderate Gewinne vor US-Zinsentscheid

FRANKFURT (dpa-AFX) - Vor der US-Zinsentscheidung am Abend hat der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch etwas Auftrieb erhalten. Eine Erhöhung der Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte gilt dabei Experten zufolge bereits als eingepreist. Moderat positive Impulse lieferten die wieder gesunkenen Ölpreise, wenngleich es keine wirklichen Fortschritte bei der Lösung der Konflikte im Nahen Osten gibt. Immerhin stellte US-Energieminister Chris Wright eine schnelle Wiederinbetriebnahme einer wichtigen Ölpipeline in Saudi-Arabien in Aussicht.

Der Dax <DE0008469008> stand am Ende 0,53 Prozent im Plus bei 25.537,75 Punkten und bewegte sich damit weiterhin über der 100-Tage-Durchschnittslinie, die als Indikator für den mittel- bis längerfristigen Trend gilt. Der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Unternehmen legte um 0,45 Prozent auf 31.276,77 Zähler zu.

Die US-Notenbank Fed mit ihrem Chef Kevin Warsh steht im Fokus, nachdem die Kerninflation ohne die schwankungsanfälligen Komponenten wie Energie und unverarbeitete Nahrungsmittel zuletzt höher als erwartet ausgefallen war und die Erwartungen einer strafferen Geldpolitik verstärkt hatte. "Ob Kevin Warsh unbehelligt oder mit verbalen Blessuren vom Weißen Haus aus der Pressekonferenz heraustreten wird, das ist die eigentlich spannende Frage", hieß es in einem Kommentar der Landesbank NordLB. Denn US-Präsident Donald Trump setzt sich schon lange für Leitzinssenkungen ein.

Zur Wochenmitte zogen die Aktien vieler Unternehmen an, die als Profiteure des KI-Booms gelten. Die Spanne reicht von Chipunternehmen über Zulieferer und Elektrotechnik- oder Energietechnikunternehmen bis zu Baukonzernen, die die physische Infrastruktur in Form von Rechenzentren bereitstellen. Noch am Montag hatten Warnungen vor einer zu schnellen Entwicklung dieser Technologie für teils heftige Kursverluste gesorgt. Auslöser waren eigenständige Hacking-Attacken durch KI, die Sicherheitsbedenken ausgelöst hatten.

Die Experten der Bank of America zeigten sich nun generell optimistisch für den Sektor. Angesichts des sich ausweitenden Branchenzyklus erhöhten sie ihre Prognose für das Marktvolumen im Halbleiterbereich im Jahr 2030 auf 3,2 Billionen US-Dollar. Sie begründeten dies unter anderem mit einem stärkeren Wachstum in den Bereichen Speicher und Rechenzentren sowie mit einer deutlicheren Erholung in den Industriemärkten.

Die Papiere von Infineon <DE0006231004>, Hochtief <DE0006070006> und Siemens Energy <DE000ENER6Y0> stiegen um bis zu 3,1 Prozent. Im MDax verbuchten die Anteilsscheine von Aixtron <DE000A0WMPJ6>, Siltronic <DE000WAF3001>, Jenoptik <DE000A2NB601> und Suss Microtec <DE000A1K0235> Kursaufschläge zwischen 2,6 und 4 Prozent.

Papiere aus der Autobranche gerieten nach einer kritischen Analystenstudie unter Druck. Romain Gourvil von der Privatbank Berenberg sieht den Weg zu einer durchweg positiven Entwicklung im europäischen Automobilsektor weiterhin holprig. Das China-Geschäft, geopolitische Risiken und Inflationsdruck trügen zu schwachen Ertragsperspektiven, anhaltenden Überkapazitäten und einem zunehmenden Wettbewerb bei. Er sieht die Autoindustrie vor einer Phase, in der nicht mehr sinkende Gewinnerwartungen das Bild prägen, sondern regulatorische Bedingungen, Kostensenkungen und Produktdynamiken.

Die Vorzugsaktien von Volkswagen <DE0007664039> fielen um 2,6 Prozent. Die Anteilsscheine von Mercedes-Benz <DE0007100000> büßten ebenfalls 2,6 Prozent ein. Der Abwärtsbewegung konnten sich auch die Papiere von BMW <DE0005190003> trotz einer Berenberg-Kaufempfehlung nicht entziehen und verloren 1,2 Prozent.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> schloss 0,48 Prozent höher bei 6.266,50 Punkten. Außerhalb der Eurozone ging es an der Züricher Börse <CH0009980894> und in London <GB0001383545> ebenfalls moderat nach oben. In New York trat der Dow Jones Industrial <US2605661048> nach dem Börsenschluss in Europa nahezu auf der Stelle./la/men

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

16.09.2026 | 17:56:20 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Schluss: Moderate Gewinne vor US-Zinsentscheid
16.09.2026 | 14:42:03 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Moderate Gewinne vor US-Zinsentscheid
16.09.2026 | 12:12:32 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax wenig bewegt vor US-Zinsentscheid
16.09.2026 | 10:04:24 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Leicht im Plus vor US-Zinsentscheid
16.09.2026 | 09:15:47 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Eröffnung: Moderate Gewinne vor US-Zinsentscheid
16.09.2026 | 08:15:38 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Ausblick: Dax moderat im Plus erwartet vor US-Zinsentscheid