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Montag, 14.09.2026, um 19 Uhr

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Der Aufsichtsrat segnet den harten Sanierungskurs bei Volkswagen ab.

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Der September 2026 ist durch gezielte Preisreduzierungen bei Kernmodellen sowie den Start der neuen Cybercab-Flotte in Texas gekennzeichnet.

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

Unverb. Kursindikationen Unverbindliche Kursindikationen
DAX 13.09.
25.429,00 0,27%
ESTOXX 11.09.
6.325,13 0,90%
Dow Jones 11.09.
52.573,29 0,98%
Brent Öl 13.09.
107,74 2,99%
EUR/USD 06:11:19
1,15686 -0,21%
BUND-F. 15.09.
120,49 0,01%

News

14.09.2026 | 06:07:30 (dpa-AFX)
Wadephul: Ungarn und Deutschland schlagen neues Kapitel auf

BERLIN (dpa-AFX) - Außenminister Johann Wadephul setzt nach dem politischen Wechsel in Ungarn auf einen raschen Neuanfang der Beziehungen beider Länder auf einem "Fundament des gegenseitigen Vertrauens und der Verlässlichkeit". Er reise mit der Hoffnung nach Budapest, "dass Ungarn sein großes europäisches Herz wiederentdeckt und ganz Europa das spürt", sagte der CDU-Politiker vor der Abreise zu einem Besuch in Ungarn.

Die neue ungarische Regierung unter dem bürgerlichen Ministerpräsidenten Peter Magyar amtiert seit Mai. Bei der Parlamentswahl am 12. April war der mit teils autokratischen Methoden regierende Rechtspopulist Viktor Orban nach 16 Jahren abgewählt worden. Die Orban-Regierung hatte einen eher Moskau-freundlichen Kurs verfolgt, EU-Sanktionen verwässert oder behindert und Hetzkampagnen gegen die Ukraine geführt. Magyar schlägt einen neuen Kurs gegenüber Russland ein. Ungarn ist EU- und Nato-Mitglied.

In Budapest will Wadephul unter anderem mit Präsident Andras Baka, Außenministerin Anita Orban und Wirtschaftsminister Istvan Kapitany zu Beratungen zusammenkommen. Er ist nach fast sieben Jahren und dem damaligen SPD-Außenminister Heiko Maas der erste deutsche Außenminister in Ungarn. Im Juli 2024 hatte der damalige ungarische Außenminister Peter Szijjarto einen Besuch von Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) in Budapest kurzfristig abgesagt. Szijjartos begleitete stattdessen Vikor Orban auf einer als "Friedensmission" inszenierten Staaten-Tour nach China.

Wadephul lobt Reformkurs und Ausweisung russischer Diplomaten

Ungarns neue Regierung habe in kurzer Zeit zentrale Reformen angestoßen. Die Rückkehr zu Rechtsstaatlichkeit und die Umsetzung europäischer Vorgaben seien gute Nachrichten, sagte Wadephul. Wenn für Unternehmen aus allen EU-Mitgliedstaaten wieder faire und verlässliche Wettbewerbsbedingungen gelten würden, werde Ungarns Wirtschaft erheblich davon profitieren. Schon heute seien deutsche Unternehmen für 250.000 Arbeitsplätze in dem Land verantwortlich. Der Minister wird von einer Unternehmerdelegation begleitet.

Wadephul hob die Ausweisung von zehn russischen Diplomaten durch Ungarn in der vergangenen Woche als klares Signal gegenüber Moskau hervor. Auch die Solidarität Budapests nach dem von der Bundesregierung Russland zugeschriebenen Anschlagsversuch mit einer Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig/Halle Anfang August und gemeinsam beschlossene EU-Sanktionen zeigten Moskau deutlich: "Wir verteidigen die Friedensordnung in Europa gegen Russlands Aggression." Russland bestreitet kategorisch, etwas mit der Drohne auf dem Flughafen zu tun zu haben.

Ihm sei es auch mit Blick auf die gemeinsame Geschichte beider Länder wichtig, die Chance auf einen Neuanfang mit Ungarn zu nutzen, erklärte Wadephul. Ungarn hatte 1989 mit der Öffnung seiner Grenzen tausenden DDR-Bürgern den Weg in die Freiheit ermöglicht und damit den Stein ins Rollen gebracht, der am Ende die deutsche Wiedervereinigung ermöglichte./bk/DP/zb

14.09.2026 | 06:05:09 (dpa-AFX)
TAGESVORSCHAU: Termine am 14. September 2026
14.09.2026 | 06:05:08 (dpa-AFX)
WOCHENVORSCHAU: Termine bis 25. September 2026
14.09.2026 | 06:04:52 (dpa-AFX)
Kanada will 'einzigartige Allianz' mit EU aufbauen
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WOCHENAUSBLICK: Für den schwächelnden Dax wird der US-Zinsentscheid zur Wegmarke
14.09.2026 | 05:49:58 (dpa-AFX)
Wadephul will in Ungarn Schwung der Wende nutzen
14.09.2026 | 05:40:46 (dpa-AFX)
Rekord: Asterix-Titelbild bringt Millionensumme bei Auktion
14.09.2026 | 05:50:19 (dpa-AFX)
WOCHENAUSBLICK: Für den schwächelnden Dax wird der US-Zinsentscheid zur Wegmarke

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Leitindex Dax <DE0008469008> dürfte sich auch in der neuen Woche schwer tun. Denn nach dem Sprung des Ölpreises über die viel beachtete Marke von 100 US-Dollar für ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent aus der Nordsee sind die Inflationssorgen an die Finanzmärkte zurückgekehrt.

Die durch den Iran-Krieg bedingte Verteuerung des wichtigen Energieträgers Rohöl setzt die Notenbanken unter Zugzwang, ihre Leitzinsen anzuheben. Zuletzt hat bereits die Europäische Zentralbank ihre Geldpolitik gestrafft; am Mittwoch nach Börsenschluss in Europa nun könnte die US-Notenbank folgen.

Auslöser des Ölpreissprungs waren die jüngsten militärischen Eskalationen im Nahen Osten. Daraufhin waren bereits die Renditen an den Anleihenmärkten angesprungen, sodass den Fachleuten der DZ Bank zufolge jetzt eine alte Frage neue Dringlichkeit bekommt: Was bieten Aktien im Vergleich zu Anleihen eigentlich noch?

Höhere Zinsen sind tendenziell eine Belastung für die Aktienmärkte. Sie erhöhen die Finanzierungskosten von Unternehmen und können so die Gewinne schmälern. Zudem verteuern sie Investitionen und machen Anleihen als alternatives Investment attraktiver.

Beim Blick auf die bewährte Kennzahl der Gewinnrendite von Aktien ergibt sich für die Fachleute der DZ Bank eine klare Botschaft: Die europäischen Börsen können steigende Renditen im internationalen Vergleich besser abfedern, da sie zum Beispiel eher niedrig bewertet sind und die Erträge der Unternehmen bereits stark wachsen. Die US-Märkte dagegen seien stärker darauf angewiesen, dass das erwartete Gewinnwachstum tatsächlich eintritt.

Für Timo Emden, Chefmarktanalyst vom Handelshaus CapTrader, sollte neben den Zinssorgen der geopolitische Rahmen weiterhin eines der zentralen Themen für die Anleger darstellen. Auch wenn sich viele Investoren an das Krisenrauschen im Nahen Osten gewöhnt hätten, dürfte der Konflikt weiterhin wie ein Damoklesschwert über den Märkten schweben.

Mit Sorge wurde am Markt bereits aufgenommen, dass die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen jemenitischen Regierungsquellen zufolge eine strategisch gelegene Insel in der Meerenge Bab al-Mandab erobert haben. Die stärkere Kontrolle des Zugangs zu Bab al-Mandab durch die Huthi dürfte als erheblicher Rückschlag für Saudi-Arabien und den internationalen Schiffsverkehr gewertet werden. Die Meerenge verbindet das Rote Meer mit dem Indischen Ozean und ist damit eine bedeutende Schnittstelle auf dem Seeweg zwischen Europa und Asien.

In dieser unsicheren Gemengelage nun muss die Fed zur Wochenmitte ihre geldpolitischen Entscheidungen treffen. Eine Erhöhung des Leitzinses wird am Markt als relativ sicher angesehen, nachdem in den USA im August die Kerninflation ohne die schwankungsanfälligen Preise für Nahrungsmittel und Energie im Monatsvergleich etwas stärker gestiegen war als erwartet.

Die Experten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) wiesen aber darauf hin, dass sich der neue Fed-Chef Kevin Warsh von der etablierten Praxis verabschiedet habe, den Finanzmärkten bereits vorab Hinweise auf den geldpolitischen Kurs zu geben. Insofern sei ein Zinsschritt nach oben noch keine ausgemachte Sache.

Abseits des Zinsentscheids der Fed dürften die Anleger in der neuen Woche auf weitere Konjunkturnachrichten schauen. Zu den wichtigsten Veröffentlichungen zählten die Einzelhandelsdaten am Mittwoch, diverse Immobilienmarktzahlen am Donnerstag sowie die Industrieproduktion am Freitag - alle für den August, schrieb Robert Greil, der Chefstratege der Privatbank Merck Finck. Und am Dienstag richte sich der Fokus auf Chinas Industrie- und Einzelhandelszahlen für den August.

Aus Unternehmenssicht könnte der Donnerstag Impulse liefern. Dann stehen die Kapitalmarkt- beziehungsweise Investorentage des Logistikkonzerns DHL <DE0005552004>, des IT-Dienstleisters Bechtle <DE0005158703>, des Spezialchemiekonzerns Wacker Chemie <DE000WCH8881> und von Kontron <AT0000A0E9W5> auf der Agenda. Der Technologiekonzern wird über seine Unternehmensstrategie bis zum Jahr 2030 berichten./la/jsl/nas/men

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

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