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Ein angeschlagenes Vertrauen in den US-Dollar, geopolitische Spannungen und Zentralbankkäufe sorgen für anhaltenden Rückenwind.

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Silber präsentierte sich in den vergangenen Wochen nach volatilem Verlauf fester und rangiert im Bereich des Allzeithochs. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Home Depot steht als weltweit größte Baumarktkette vor einer neuen Wachstumsphase. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

Unverb. Kursindikationen Unverbindliche Kursindikationen
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Brent Öl --
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1,17425 -0,09%
BUND-F. --
127,72 -0,03%

News

23.01.2026 | 07:50:17 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3/Nach Hängepartie: Neue US-Firma für Tiktok steht

WASHINGTON (dpa-AFX) - Das wegen Sorgen um den Einfluss Chinas monatelang vom Aus bedrohte US-Geschäft von Tiktok ist offiziell in eine neue Firma eingebracht worden. Als Eigentümer der populären Video-App behält der in China ansässige Konzern Bytedance einen Anteil von knapp 20 Prozent am neuen Gemeinschaftsunternehmen Tiktok USDS. Auf den Betrieb von Tiktok außerhalb der USA - etwa auch in Deutschland - hat das Geschehen keine Auswirkungen.

Die Zukunft von Tiktok in den USA scheint mit dem Umbau gesichert. Ein vor rund einem Jahr in Kraft getretenes Gesetz schrieb vor, dass sich Bytedance zumindest von der Kontrolle über das US-Geschäft trennen musste, damit die Plattform weiterhin in den USA aktiv sein darf. Präsident Donald Trump war in seiner zweiten Amtszeit so sehr entschlossen, Tiktok im Land online zu halten, dass er in Umgehung des Gesetzes die Fristen für die Transaktion immer weiter verlängerte.

Vom Kritiker zum Fan

In seiner ersten Amtszeit wollte Trump noch selbst mit einer Verbotsdrohung einen Verkauf von Tiktok erzwingen, scheiterte aber an US-Gerichten. Im Präsidentschaftswahlkampf 2024 fand er dann, dass die Plattform ihm beim Zugang zu jungen Wählern geholfen habe - und setzte sich für ihren Erhalt ein.

"Ich bin so froh, dass ich zur Rettung von Tiktok beitragen konnte!", schrieb Trump am späten Donnerstagabend (Ortszeit) auf seiner Plattform Truth Social. Er hoffe, dass er noch lange in Erinnerung derjenigen bleiben werde, die Tiktok nutzten und liebten. Trump dankte zudem Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping dafür, dass er mit den USA zusammengearbeitet und dem Deal letztlich zugestimmt habe. Er schätze das sehr, betonte Trump.

US-Kritiker des von ihm durchgesetzten Deals warnen, die neue Struktur greife zu kurz, um Risiken für die nationale Sicherheit auszuräumen.

Die "Financial Times" berichtete zudem, dass Bytedance auch weiterhin die Kontrolle über das Onlinehandels- und Werbegeschäft von Tiktok in den USA behalten werde. Der Deal rette Tiktok den US-Markt und belasse zugleich den Großteil der wirtschaftlichen Vorteile bei Bytedance, sagte ein früherer Investor des bisherigen Eigentümers der Zeitung.

Neue Eigentümer für US-Geschäft

Bei den Investoren der Firma für das US-Geschäft gibt es keine Überraschungen. Wie bereits bekannt, halten der Software-Konzern Oracle <US68389X1054> sowie die Finanzfirmen Silver Lake aus den USA und MGX aus Abu-Dhabi jeweils 15 Prozent. Unter den weiteren Investoren sind der Computer-Unternehmer Michael Dell <US24703L2025> sowie der französische Unternehmer Xavier Niel.

Chef des neuen Gemeinschaftsunternehmens wird Adam Presser, der bereits zuvor bei Tiktok aktiv war. Tiktok-Chef Shou Chew hält einen der sieben Sitze im Verwaltungsrat. Anders als von Trump einst angedeutet ist Medienmogul Rupert Murdoch nicht dabei.

Trump bewahrte Tiktok vor Aus in den USA

Da Bytedance seine Zentrale in Peking hat, hing die Zukunft der App in den USA seit Monaten in der Schwebe. Unter anderem wurde befürchtet, dass chinesische Behörden sich Zugang zu Daten von Amerikanern verschaffen oder die öffentliche Meinung in den USA manipulieren könnten. Tiktok und Bytedance bestritten das. Dennoch wurde unter Trumps Vorgänger Joe Biden das Gesetz verabschiedet, das einen Eigentümerwechsel erzwingen sollte. Dafür stimmten sowohl Bidens Demokraten als auch Trumps Republikaner.

Trump setzte gleich zu seinem Amtsantritt im Januar die Umsetzung des Gesetzes aus und verlängerte die Gnadenfrist seitdem immer weiter. Er betrachtete die App auch als Verhandlungsmasse im Feilschen im großen Handelskonflikt mit Peking.

Warnung vor Medien-Kontrolle durch Trump-Lager

Die Daten der US-Nutzer von Tiktok sollen wie geplant in Rechenzentren von Oracle gelagert werden. Die Demokraten warnten in den vergangenen Monaten angesichts des geplanten Deals um Tiktok, Trump wolle noch mehr Kontrolle darüber, was man zu sehen bekomme, "seinen Milliardärs-Kumpeln" überlassen.

Denn Oracle wird von Larry Ellison kontrolliert, einem milliardenschweren Unterstützer von Trump. Seine Familie kaufte vor einigen Monaten den Hollywood-Konzern Paramount. Danach gab es beim dazugehörenden Sender CBS zügig einen Umbau der Nachrichtenredaktion und zum Teil eine freundlichere Berichterstattung über das Trump-Lager.

Paramount versucht auch, den Konkurrenten Warner Bros. Discovery zu übernehmen, zu dem unter anderem der Trump-kritische Nachrichtensender CNN gehört. Warner Bros. Discovery selbst bevorzugt bisher aber das rivalisierende Angebot des Streaming-Riesen Netflix <US64110L1061> für sein Studio- und Streaming-Geschäft.

Neu trainierter Algorithmus

Große Debatten gab es in den vergangenen Jahren um den Algorithmus von Tiktok - die Software, die entscheidet, welche Videos den Nutzern als Nächstes angezeigt werden. In den USA wurde befürchtet, dass China die Software manipulieren könnte.

Nach bisherigen Angaben der US-Regierung bekam das neue Gemeinschaftsunternehmen eine Kopie der Algorithmus-Software von Tiktok. Diese werde nun durchleuchtet und mit Daten von US-Nutzern neu angelernt, hieß es. Einige Kritiker von Trumps Tiktok-Deal warnten, dass dies nicht genug Sicherheit gebe. Das US-Gesetz schreibt vor, dass weder die chinesische Regierung noch Bytedance Kontrolle über den Algorithmus haben dürfen.

Die Lagerung der Daten unter Kontrolle von Oracle in den USA sowie die Überwachung der Software durch den US-Konzern gehörte schon vor Jahren zu einem Plan, mit dem Bytedance die Bedenken in Amerika ausräumen wollte./so/DP/zb

23.01.2026 | 07:48:41 (dpa-AFX)
Klingbeil: Druck der Europäer hat Trump zum Rückzug gebracht
23.01.2026 | 07:39:15 (dpa-AFX)
Edelmetall-Rally: Goldpreis nähert sich 5.000-Dollar-Marke - Silber mit Rekord
23.01.2026 | 07:38:09 (dpa-AFX)
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23.01.2026 | 07:33:24 (dpa-AFX)
EQS-News: LIR Life Sciences finalisiert Design einer Ex-vivo-Tierstudie zur Bewertung neuartiger transdermaler Wirkstoffe für den Transport größerer therapeutischer Moleküle (deutsch)
23.01.2026 | 07:31:18 (dpa-AFX)
dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Leichte Gewinne erwartet

FRANKFURT (dpa-AFX)

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - LEICHTE GEWINNE - Nach der Erleichterung über Donald Trumps Grönland-Wende nimmt der Schwung der Erholung am Freitag spürbar ab. Der Dax <DE0008469008> wurde vom Broker IG etwa zwei Stunden vor Handelsbeginn 0,15 Prozent höher auf 24.894 Punkte taxiert. Damit geht trotz der deutlichen Erholung am Vortag eine von Nervosität geprägte Woche zu Ende, in der der Dax aktuell 1,6 Prozent verloren hat. Zum Start hatte US-Präsident Trump den Märkten einen erneuten Zollschock versetzt. "Ruhe bewahren, Absicherung betreiben und weitermachen", lautet am Morgen die Empfehlung des Barclays-Analysten Emmanuel Cau. Die rasche Deeskalation der Grönlandkrise deute darauf hin, dass die Trump-Regierung wenig Toleranz für eine gestresste Marktsituation zeige.

USA: - ERHOLUNG GEHT WEITER - Die US-Börsen haben am Donnerstag angetrieben von geopolitischen Entspannungen und robusten Wirtschaftsdaten aus den Vereinigten Staaten weiter zugelegt. Bereits am Vortag hatten die Aktienkurse positiv auf den entschärften Konflikt um Grönland und gemilderte Handelsspannungen zwischen den USA und Europa reagiert. Am Donnerstag wurde bekannt, dass die Wirtschaft der Vereinigten Staaten im dritten Quartal überraschend noch etwas stärker gewachsen war als ursprünglich berechnet.

ASIEN: - ÜBERWIEGEND GEWINNE - Die wichtigsten Aktienmärkte in Asien haben am Freitag überwiegend zugelegt. Die Gewinne hielten sich aber in engen Grenzen. Bereits am Vortag hatte die Grönland-Wende von Donald Trump für Rückenwind gesorgt. Der US-Präsident hatte im Konflikt um die zu Dänemark gehörende Insel seine Drohung mit Strafzöllen gegen acht europäische Länder zurückgenommen. Der japanische Leitindex Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440> gewann kurz vor dem Handelsende 0,2 Prozent. Der CSI-300-Index <CNM0000001Y0> an Chinas Festlandsbörse gab hingegen leicht um 0,2 Prozent nach, während der Hang-Seng-Index <HK0000004322> in der Sonderverwaltungszone Hongkong um 0,4 Prozent zulegte.

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DAX 24.856,47 1,20%

XDAX 24.819,97 -0,20%

EuroSTOXX 50 5.956,17 1,25%

Stoxx50 5.055,48 0,88%

DJIA 49.384,01 0,63%

S&P 500 6.913,35 0,55%

NASDAQ 100 25.518,35 0,76%°

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN:

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Bund-Future 127,73 -0,02%°

DEVISEN:

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Euro/USD 1,1750 0,01%

USD/Yen 158,62 0,11%

Euro/Yen 186,37 0,12%°

BITCOIN:

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Bitcoin 89.622 0,18%

(USD, Bitstamp)°

ROHÖL:

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Brent 64,54 0,48 USD

WTI 59,83 0,47 USD°

/jha/

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22.01.2026 | 14:17:48 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Erholung nach Trumps Zoll-Kehrtwende
22.01.2026 | 12:09:23 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Erholung nach Trumps Zoll-Kehrtwende
22.01.2026 | 10:05:52 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Erholung nach Trumps Zoll-Kehrtwende