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Der Silberpreis kam zuletzt im Zuge der Stärke des US-Dollars etwas deutlicher unter Druck. 

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Derzeit prägen weitreichende Kapitalmaßnahmen, darunter Investitionen von 3,6 Mrd. Euro in das Netzgeschäft, die strategische Ausrichtung der RWE AG. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Der europäische Raumfahrtkonzern OHB baut seine Kapazitäten aus, um vom rasanten Hochlauf der globalen Weltraumökonomie auf 1.500 Mrd. Euro bis zum Jahr 2035 vollumfänglich zu profitieren.

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

Unverb. Kursindikationen Unverbindliche Kursindikationen
DAX 14:03:03
24.950,00 0,21%
ESTOXX 13:52:01
6.251,74 0,75%
Dow Jones 08.07.
52.348,39 -1,09%
Brent Öl 13:56:20
78,54 0,67%
EUR/USD 14:07:00
1,14312 0,09%
BUND-F. --
125,21 0,06%

News

09.07.2026 | 13:56:43 (dpa-AFX)
Deutsche Börse-News: Neuengagements und Gewinnmitnahmen (Fonds)

FRANKFURT (DEUTSCHE-BOERSE AG) - Die wachsende Skepsis gegenüber Tech-Aktien zeigt sich auch im Fondshandel. Ansonsten reagiert das Fondsgeschäft weniger auf die aktuellen Marktausschläge, die langfristige Perspektive ist wichtiger.

9. Juli 2026. FRANKFURT (Deutsche Börse). Ölpreis hoch, Aktienmärkte runter - mit dem Wiederaufflammen des Iran-Kriegs ist an den Märkten erneut viel Bewegung. Für den Fondshandel mit vielen langfristig ausgerichteten Anlagen spielt das allerdings kaum eine Rolle. "Fondanleger reagieren weniger auf Nachrichten als viele ETF-Anleger", berichtet Ivo Orlemann, der für die ICF Bank aktiv gemanagte Fonds und ETFs handelt. Insgesamt sieht er aktuell keine klare Tendenz, mit einer Ausnahme: Technologiefonds. "Hier wird meist verkauft, die Nasdaq-Schwäche macht sich bemerkbar."

"Bei Verkäufen hohe Einzelorders"

Betroffen von den Abgaben ist etwa der Fidelity Global Technology (LU0099574567). Gute Umsätze meldet Anja Deisenroth-Boström von der Baader Bank für breit streuende internationale Aktienfonds. Käufe sieht sie für den Collective Intelligence Fund (DE000A3C91C5) und den BIT Global Leaders (DE000A2QDRW2), Verkäufe für den Quantex Global Value (LI0274481113) und den DWS Global Growth (DE0005152441). "Bei Verkäufen sind die Volumina der Einzelorders in der Regel hoch", bemerkt sie.

"Ordentliche Umsätze" beobachtet die Händlerin bei Fonds mit deutschen und europäischen Aktien. "Vor allem in der DAX-Aufwärtsbewegung in Richtung des neuen Allzeithochs überwogen allerdings die Gewinnmitnahmen." Betroffen von Abgaben sind etwa der DWS Deutschland (DE0008490962), der Fidelity European Growth (LU0048578792) und der Fondak (DE0008471012). Auf den Einkaufslisten stehe hingegen der JPM Europe Equity Plus in ausschüttender und thesaurierender Version (LU0289089384, LU0289228842). Orlemann meldet Abflüsse aus dem Allianz Europe Equity Growth (LU0256839860).

Asiens Aktien: "Eher vorsichtig investiert"

Durchschnittliche Umsätze sieht Deisenroth-Boström bei Fonds mit asiatischen Aktien. "Trotz Erreichen eines Mehrjahreshochs im chinesischen CSI 500 bleiben die Fondsanleger recht verhalten", bemerkt sie. Die Käufe dominierten zwar, es werde aber eher vorsichtig und mit kleinen Volumina investiert. Zudem gelte das Interesse eher breit aufgestellten Fonds im Bereich Asien/Pazifik, weniger speziellen China-Fonds. Zuflüsse meldet sie für den Robeco Asia Pacific Equities (LU0084617165), den Nomura Asia Pacific (DE0008484072) und den Schroder ISF China Opportunities (LU0244354667), Abflüsse für den Schroder ISF Asian Equity Yield (LU0188438112) und den Baring Hong Kong China (IE0000829238).

Umsatzstarke Geldmarktfonds

Zu den Umsatzspitzenreitern bei der ICF zählt wieder einmal der Flossbach von Storch Multiple Opportunities (LU0323578657), mit Käufen und Verkäufen. Der Mischfonds hatte per Ende Juni eine Aktienquote von 83 Prozent. Zweitgrößter Posten waren Edelmetalle mit 8 Prozent.

Nach wie vor hohe Umsätze verzeichnen Geldmarktfonds - ebenfalls in beiden Richtungen. "Die weltpolitischen Unsicherheiten treiben die Anleger in jede Art von Geldmarktfonds", bemerkt Baader-Händlerin Deisenroth-Boström. Gesucht sind der Metzler Euro Liquidity (DE0009761684) und der Pictet Short-Term Money Market (LU0128494191). Eher abgestoßen werden der DWS ESG Euro Money Market Fund (LU0225880524) und der Deutsche Floating Rate Notes (LU0034353002). Bei der ICF geht viel um im UniOpti4 (LU0262776809).

Immofonds: "Auch Käufe"

Rege Umsätze gibt es darüber hinaus im Immobilienfondshandel. "Man sieht auch wieder einiges an Käufen", stellt Orlemann fest. "Neue schlechte Nachrichten sind ausgeblieben." Geschäft in beide Richtungen meldet er für den Grundbesitz Europa (DE0009807008), den HausInvest (DE0009807016) und den Grundbesitz Global (DE0009807057).

Viele unveränderte Immo-Ratings

Die Ratingagentur Scope zeichnet in ihrer aktuellen Studie zu offenen Immobilienfonds ein differenziertes Bild. Die Rendite werde sich dieses Jahr leicht erholen auf durchschnittlich minus 0,5 bis minus 1,5 Prozent (2025: minus 1,2 Prozent). Die Mittelabflüsse würden aber 2026 hoch bleiben, da viele Kündigungen noch abgewickelt werden müssten. Trotz des schwierigen Marktumfelds seien die meisten offenen Immobilienfonds aber operativ solide investiert. Von 19 untersuchten Fonds wurden fünf Fonds herabgestuft, zwei hochgestuft, zwölf behielten ihre Bewertung. Die Rating-Bandbreite reicht von a bis ccc, der Durchschnitt liegt bei bbb.

Mehr dazu: saprodscopeexplorer01.blob.core.windows.net

Von Anna-Maria Borse, 9. Juli 2026, © Deutsche Börse AG

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein Deutsche Börse AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)

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09.07.2026 | 11:59:14 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax stabilisiert sich nach zweitägiger Talfahrt

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach den kräftigen Verlusten der vergangenen beiden Handelstage hat sich der Dax <DE0008469008> am Donnerstag stabilisiert. Frühe Erholungsgewinne bröckelten jedoch rasch ab. Zur Mittagszeit stand für den deutschen Leitindex noch ein kleines Plus von 0,1 Prozent auf 24.930 Punkte zu Buche. Am Montag noch hatte er mit 25.900 Punkten einen weiteren Rekord erreicht, bis zur Wochenmitte aber bereits wieder mehr als 1.000 Punkte eingebüßt.

Der MDax <DE0008467416>, der Index der mittelgroßen Werte, erholte sich am Donnerstag mit plus 0,4 Prozent auf 31.652 Zähler.

Neben Verlusten aufgrund einer eingetrübten Stimmung für KI-Werte, die sich besonders in Asien bemerkbar gemacht hatte, belastete am Vortag zusätzlich die erneute Eskalation im Nahen Osten. Sie schürte einmal mehr Sorgen vor steigenden Ölpreisen und damit vor Inflationsdruck und einer Belastung der Konjunktur.

"Monatelang entwickelte sich der Iran-Konflikt in eine Richtung, die auf ein diplomatisches Endspiel hindeutete. Die Ereignisse der letzten Tage gehen allerdings in die falsche Richtung", kommentierte Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank die jüngsten Entwicklungen. "Das geopolitische Risiko hat spürbar zugenommen."

In Asien stabilisierten sich an diesem Morgen die Aktienmärkte. Dem südkoreanische Kospi <KRD020020008>, der besonders unter dem vorläufigen Ende der KI-Rally gelitten hatte und nun zurück ist auf Mai-Niveau, gelang am Ende des Handelstages der Dreh ins Plus. Hierzulande half dies auch Infineon <DE0006231004> mit plus 1,2 Prozent im Dax. Im MDax erholten sich Aixtron <DE000A0WMPJ6>, Jenoptik <DE000A2NB601>, Elmos <DE0005677108> oder auch Suss Microtec <DE000A1K0235> etwas mit Gewinnen zwischen knapp 4 und 5,5 Prozent.

Auch Siltronic <DE000WAF3001> waren mit von der Partie. Doch ihr Kursplus von fast 13 Prozent war auch einem positiven Analystenurteil zu verdanken. So hatte die französische Investmentbank Exane BNP das Kursziel kräftig auf 108 Euro angehoben und die Aktie auf "Outperform" hochgestuft. Martin Jungfleisch sieht die KI-Nachfrage als Katalysator für den Absatz von Wafern mit Durchmessern bis 300 Millimeter und hält daher massive Preissteigerungen für möglich.

Nordex <DE000A0D6554> machten mit plus 4,4 Prozent einen kleinen Teil der Verluste der vergangenen Handelstage wett. Der Windkraftanlagenbauer meldete für das zweite Quartal deutlich mehr Bestellungen als im Vorjahr und auch als im ersten Quartal. Analysten sehen das Unternehmen damit auf gutem Weg zu seinen Jahreszielen.

Deutz <DE0006305006> profitierten mit plus 2,9 Prozent von einem angekündigten Zukauf. Der Motorenhersteller beschleunigt seinen Wandel in Richtung Rüstung und will die Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft (FFG) für rund 1,6 Milliarden Euro kaufen. FFG zählt zu den europäischen Anbietern für militärische Land- und Spezialfahrzeuge und ist Partnerin von Bundeswehr und Streitkräften der Nytao sowie der Ukraine.

Der Pharmazulieferer Schott <DE000A3ENQ51> aus dem SDax <DE0009653386> hob nach einem starken Quartal seine Jahresprognosen an. Die kanadische Bank RBC reagierte prompt mit einer Hochstufung auf "Outperform". Die Aktie gewann zuletzt noch gut 14 Prozent auf 20,15 Euro./ck/mis

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

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