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News

26.05.2026 | 01:12:09 (dpa-AFX)
Trump: Angereichertes Uran des Irans wird zerstört werden

WASHINGTON (dpa-AFX) - Das im Iran bereits angereicherte Uran soll nach den Worten von US-Präsident Donald Trump in den USA oder an einem anderen Ort zerstört werden. Entweder es werde "sofort" an die USA übergeben, um in die Vereinigten Staaten gebracht und dort zerstört zu werden, oder in Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Iran vor Ort oder andernorts zerstört, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social. Der Prozess solle von Atomenergie-Experten überwacht werden, meinte Trump - und verwies auf die "Atomenergie-Kommission". Unklar war zunächst, ob er damit eine US-Behörde oder möglicherweise die Internationale Atomenergie-Organisation IAEO mit Sitz in Wien meint.

Offen blieb auch, ob Trump einen aktuellen Stand aus Verhandlungen rund um ein mögliches Rahmenabkommen für ein Ende des Iran-Kriegs spiegelte - also ob es bislang nur eine Forderung ist, die die US-Regierung in den Gesprächen erhebt oder ob das ein bereits vereinbarter Bestandteil des Deals sein könnte. Der Umgang mit etwa 400 Kilogramm an hochangereichertem Uran Teherans ist ein zentraler Streitpunkt in den Verhandlungen. Am Wochenende hatte Trump angekündigt, dass ein Rahmenabkommen "weitgehend" ausgehandelt worden sei.

Israel und die USA waren am 28. Februar gemeinsam gegen den Iran in den Krieg gezogen. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu teilte am Sonntag mit, bei einem Telefongespräch mit Trump am Vorabend seien sich beide einig gewesen, "dass jedes endgültige Abkommen mit dem Iran die nukleare Gefahr beseitigen muss". Dies bedeute, dass die iranischen Anlagen zur Urananreicherung abgebaut und die Bestände an hochangereichertem Uran aus dem Land entfernt werden müssten./rin/DP/zb

26.05.2026 | 01:10:43 (dpa-AFX)
FDP-Comeback mit Kubicki? Mehrheit glaubt nicht daran
26.05.2026 | 01:09:57 (dpa-AFX)
Tourismus-Koordinator: Krisen als Chance für heimische Reiseziele
26.05.2026 | 01:08:56 (dpa-AFX)
WDH/Ukraine: Toter und Verletzte nach russischen Luftschlägen
25.05.2026 | 23:53:10 (dpa-AFX)
Netanjahu in Klinik eingeliefert - Büro: zahnmedizinische Behandlung
25.05.2026 | 23:11:02 (dpa-AFX)
Ukraine: Toter und Verletzte nach russischen Luftschlägen
25.05.2026 | 22:25:20 (dpa-AFX)
EQS-News: PlasCred Circular Innovations Inc. gibt den Abschluss der zweiten Tranche der erhöhten nicht vermittelten Privatplatzierung im Rahmen der Finanzierungsausnahme für börsennotierte Emittenten bekannt (deutsch)
25.05.2026 | 18:03:20 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax zieht gen Rekordhoch - SDax mit Bestmarke

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat seine jüngste Gewinnsträhne am Pfingstmontag beschleunigt fortgesetzt. Die Anleger setzten zunehmend auf ein Ende des Iran-Kriegs und griffen angesichts deutlich gefallener Ölpreise beherzt zu.

Der Leitindex Dax <DE0008469008> machte die durch den Iran-Krieg bedingten Kursverluste wett und näherte sich seinem Mitte Januar bei knapp 25.508 Punkten erreichten Rekordhoch. Am Ende stand ein Plus von 2,01 Prozent auf 25.389,10 Zähler zu Buche. Der MDax <DE0008467416> kletterte vorübergehend auf den höchsten Stand seit mehr als vier Jahren und gewann letztlich 2,18 Prozent auf 32.807,90 Zähler. Der Nebenwerteindex SDax <DE0009653386> schwang sich erneut zu einem Rekordhoch empor und legte um 0,7 Prozent zu.

Die USA stehen nach Angaben von Präsident Donald Trump in den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs vor einem Rahmenabkommen mit Teheran und der Wiederöffnung der Straße von Hormus. Es sei "weitgehend" ausgehandelt, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Allerdings dämpfte er auch Hoffnungen auf ein schnelles Abkommen: "Die Verhandlungen verlaufen geordnet und konstruktiv, und ich habe meine Vertreter angewiesen, beim Deal nichts zu überstürzen, da die Zeit auf unserer Seite ist." Beide Seiten müssten sich Zeit nehmen. "Es darf keine Fehler geben!"

Nach Einschätzung von Marktanalyst Timo Emden von Emden Research dürfte die Skepsis unter den Anlegern aber anhalten. Zu oft seien Investoren zuletzt von vermeintlichen Fortschritten ausgegangen, ehe neue Drohungen oder geopolitische Rückschläge für Enttäuschung gesorgt hätten. "Entscheidend dürfte sein, ob den politischen Signalen diesmal tatsächlich belastbare Vereinbarungen folgen", so Emden. Der Dax dürfte sich damit weiterhin auf einem schmalen Grat zwischen Erleichterungsrally und Verunsicherung bewegen.

Besonders positiv reagierten die Aktien aus dem Luftfahrt- und Reisesektor <CH0019112744>. So gehörten die Titel von Tui <DE000TUAG505> und Lufthansa <DE0008232125> mit Kursgewinnen von 4,9 beziehungsweise 3,6 Prozent zu den Top-Werten im MDax. Die Anteilscheine des Triebwerkherstellers MTU <DE000A0D9PT0> waren mit einem Anstieg von 6,1 Prozent Spitzenreiter im Dax. Für die Airbus-Papiere <NL0000235190> ging es um 2,8 Prozent nach oben.

Unter den Einzelwerten standen die Aktien von Delivery Hero <DE000A2E4K43> nach ihrer schwungvollen Neubewertungsrally weiter im Fokus, nachdem der US-Fahrdienstvermittler und Essenslieferant Uber <US90353T1007> ein Übernahmeangebot von 33 Euro je Aktie in Aussicht gestellt hatte. Für die Papiere von Delivery Hero ging es an der MDax-Spitze mit der Spekulation um einen Bieterkampf um fast 12 Prozent auf 37,60 Euro nach oben. Es ist der elfte Gewinntag in Serie. Damit bauten die Aktien ihre gut zweiwöchige Kursrally auf fast 90 Prozent aus.

Uber hält bereits ein Fünftel der Anteile und hat Zugriff auf weitere Delivery-Hero-Aktien. Die Lage bei dem Essenlieferdienst sei allerdings äußerst dynamisch, schrieb Analyst Andrew Ross von der britischen Bank Barclays. Denn laut einem aktuellen Bericht der "Financial Times" sei auch Uber-Rivale Doordash <US25809K1051> interessiert und Uber demnach offenbar auch bereit, 38 Euro zu zahlen.

Die Aktien von Bayer <DE000BAY0017> gaben um 0,3 Prozent nach. Die brasilianische Staatsanwaltschaft hatte Klage gegen die Gesundheitsbehörde Anvisa und die brasilianische Regierung eingereicht, um die Verwendung des Bayer-Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat zu verbieten.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> stieg um 1,95 Prozent auf 6.136,66 Punkte. An den Börsen in London <GB0001383545>, New York <US2605661048> und Zürich <CH0009980894> wurde feiertagsbedingt nicht gehandelt./la/he

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

25.05.2026 | 17:48:57 (dpa-AFX)
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