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Die neue KI-Preisengine, digitale Fahrzeugfinanzierungen und „Merchant Financing“ treiben das Wachstum.

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Der traditionsreiche Chipkonzern hat an der Börse zuletzt eine bemerkenswerte Aufholjagd hingelegt und profitiert zunehmend vom weltweiten Boom der Künstlichen Intelligenz.

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News

01.07.2026 | 06:35:06 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Immer mehr Batteriespeicher: Neue Großanlage jetzt in Bau

KLOSTERMANSFELD/ZÜRICH (dpa-AFX) - Batterie-Großspeicher sind eigentlich nichts anderes als intelligent gesteuerte Riesen-Akkus. Sie speichern Strom ein, wenn genug da ist, und wieder aus, wenn er gebraucht wird. Ein Geschäftsmodell, mit dem man Geld verdienen kann.

545 Großspeicher sind in Deutschland schon in Betrieb, sagt die Datenseite Battery-Charts der RWTH Aachen. Ab Mittwoch wird im sachsen-anhaltischen Klostermansfeld ein weiterer gebaut. Es wird der größte Batteriespeicher Deutschlands sein, sagt der Betreiber BW ESS. 2028 soll er in Betrieb genommen werden.

Batteriespeicher für den Stromhandel - und die Netzstabilität

Anzahl und Leistung der Batteriespeicher haben in den vergangenen Jahren in Deutschland stark zugenommen. Die Preise für die Technik sind stark gesunken, gleichzeitig ist oft genug Solar- und Windstrom vorhanden, der in den Anlagen gewinnbringend zwischengespeichert werden kann. "Darüber hinaus können Batteriespeicher die Netzstabilität unterstützen", erklärt Übertragungsnetzbetreiber Amprion. Die Speicher könnten dazu beitragen, dass Frequenz, Spannung und Leitungsbelastungen innerhalb bestimmter Grenzwerte blieben.

Um Projekte zu vergleichen, werden oft Kapazität und Leistung genannt. "Die Kapazität einer Batterie gibt an, wie viel Energie sie speichern kann, während ihre Leistung angibt, wie schnell sie Energie ein- und ausspeichern kann", erklärt das Energiewirtschaftliche Institut an der Universität zu Köln (EWI).

Klostermansfeld soll größter Speicher Deutschlands werden

Der Speicher in Klostermansfeld soll eine Leistung von 1.000 Megawatt haben und bis zu 5.700 Megawattstunden Strom speichern könnten. Rein rechnerisch werde die Anlage rund drei Millionen Haushalte mindestens vier Stunden lang mit Strom versorgen können, so das Unternehmen.

Bereits in Betrieb genommene Speicher liegen aktuell mit ihrer Kapazität deutlich darunter. So kann etwa ein Speicher im schleswig-holsteinischen Bollingstedt laut Battery-Charts 238 Megawattstunden Strom speichern, ein anderer im nordrhein-westfälischen Metelen rund 231 Megawattstunden. Rund 200 Megawattstunden Kapazität hat ein Speicher im nordostbayerischen Arzberg, knapp 102 Megawattstunden Kapazität eine Anlage in Krumpa, ebenfalls Sachsen-Anhalt.

Mehrere Großprojekte in Deutschland

Große Pläne haben aber auch andere Unternehmen wie etwa Leag und Fluence im brandenburgischen Jänschwalde. Sie wollen dort eine Großbatterie bauen, die 4.000 Megawattstunden speichern kann. Im Ruhrgebiet in Waltrop ist ein Projekt mit einer Kapazität von 1.800 Megawattstunden geplant.

In Klostermansfeld will BW ESS sein Geld vor allem mit dem Stromhandel verdienen. "Für uns bedeutet das konkret, dass wir in der Regel dann laden, wenn zu viel Strom im Netz ist", sagte der Vorstandschef der Betreiberfirma BW ESS, Erik Strømsø, der Deutschen Presse-Agentur dpa. Dies helfe auch Erzeugern, die zu Tageszeiten Strom produzierten, an denen die Nachfrage nicht ausreiche. "Den geladenen Strom geben wir dann am Abend wieder ab, was wiederum dazu beiträgt, die Preise für die Verbraucher zu senken."

Was kostet der Riesen-Speicher?

Darüber hinaus wolle man auch zur Stabilität des Netzes beitragen. "Manchmal kann man diese Dinge sogar gleichzeitig tun. Während man also sein Handelsgeschäft betreibt, erbringt man gleichzeitig Unterstützungsleistungen für das Netz." Wie viel Geld BW ESS in das Projekt investiert, sagte Strømsø nicht.

BW ESS will nach Angaben des Managers in den kommenden Jahren mehr als eine Milliarde Euro in Deutschland investieren, Klostermansfeld eingeschlossen. "Wir haben bereits zwei Entwicklungspartnerschaften in Deutschland und dort gibt es eine Reihe von Projekten, die sich in unterschiedlichen Reifestadien befinden", so Strømsø. Einzelheiten nennt er nicht. "Unser Ziel ist es, mehr in den deutschen Markt zu investieren, weil uns der Markt gefällt." Es seit aber noch nicht ganz klar, welches Projekt genau das nächste sein werde.

Batteriespeicher halten etwa 40 Jahre

Den auf einer Fläche von 15 Hektar geplanten Speicher in Klostermansfeld will BW ESS selbst betreiben. "Wir sind in der Regel langfristiger Eigentümer und Betreiber all unserer Projekte", sagte Strømsø. Man verfüge über Erfahrung im Betrieb solcher Anlagen aus anderen Märkten, vor allem Großbritannien. Die Lebensdauer des Projekts liege bei etwa 40 Jahren. Die Batterien selbst hielten etwa 20 Jahre. "In der Regel führt man dann eine Erweiterung oder Modernisierung der Anlage durch, bei der einige der Geräte länger genutzt, die Batterien jedoch ausgetauscht werden", erklärte der Vorstandschef.

BW ESS hat seine Firmenzentrale in Zürich, ist in fünf Ländern Europas sowie in Australien aktiv und beschäftigt rund 80 Menschen. In Betrieb hat das Unternehmen bislang Speicher mit einer Kapazität von gut 540 Megawattstunden. Zahlreiche neue Projekte sind in Bau oder in Planung. Die Firma gehört zur familiengeführten BW Group, einem weltweit agierenden Energie- und Schifffahrtsunternehmen.

Fast 30 Millionen Kilowattstunden Speicherkapazität in Deutschland

In Deutschland werden derweil immer mehr Batteriespeicher aller Größen in Betrieb genommen. Mittlerweile haben sie zusammengenommen eine Speicherkapazität von rund 29,6 Millionen Kilowattstunden (gleich 29,6 Gigawattstunden/GWh), wie aus der Datenseite Battery-Charts der RWTH Aachen hervorgeht. Zum Vergleich: Die nationalen Pumpspeicherkraftwerke kommen auf 39 Gigawattstunden.

Von den 29,6 GWh entfällt mit 22,1 GWh der Großteil auf Heimspeicher, die überwiegend zur Speicherung von selbst erzeugtem Sonnenstrom verwendet werden. Mittelgroße Speicher kommen auf 1,6 GWh und Großspeicher auf 5,9 Gigawattstunden. Derzeit sind in Deutschland 545 Großspeicher mit einer Kapazität von mindestens 1.000 Kilowattstunden in Betrieb. Weitere Großspeicher mit insgesamt über 30 Gigawattstunden sollen bis Herbst 2029 in Betrieb genommen werden, haben die Battery-Charts in Zahlen der Bundesnetzagentur gefunden.

IEA: Batteriespeicherung wird immer wichtiger

Die Internationale Energieagentur (IEA) hat erst jüngst die zunehmende Bedeutung von Batteriespeichern unterstrichen: "Aufgrund sinkender Kosten und steigender Flexibilitätsanforderungen spielt die Batteriespeicherung weltweit eine immer wichtigere Rolle in den Stromversorgungssystemen", hieß es in einer Analyse./tob/DP/zb

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem starken Dienstag tut sich im Dax <DE0008469008> zur Wochenmitte zunächst wohl wenig. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zweieinhalb Stunden vor dem Xetra-Start ganze 3 Punkte höher auf 24.999 Punkte. Damit verharrt der Dax im Bereich der runden Marke von 25.000 Punkten, die er tags zuvor zwischenzeitlich wieder etwas überschritten hatte.

Die Vorgaben aus Übersee sind nicht eindeutig. So hatte der Nasdaq 100 <US6311011026> in den USA zwar auch nach dem europäischen Handelsende zugelegt, und auch der japanische Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440> lag am Morgen im Plus. Vom Tageshoch entfernte er sich aber bereits deutlich und mit dem südkoreanischen Kospi gab ein anderer der jüngsten Highflyer nach. Auch die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran um ein Rahmenabkommen stocken hartnäckig.

Im Fokus könnten Adidas-Aktien <DE000A1EWWW0> stehen, die als Ausrüster am Dienstag etwas unter dem WM-Aus der deutschen Mannschaft gelitten hatten. Konkurrent Nike <US6541061031> legte nach dem US-Handelsende Quartalszahlen vor und die Aktien verloren nachbörslich gut 3 Prozent. Finanzchef Matthew Friend hatte von einem "zunehmend herausfordernden Geschäftsumfeld" gesprochen./ag/zb

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