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News

25.04.2026 | 12:51:09 (dpa-AFX)
Bruder von Epstein-Opfer Giuffre fordert Treffen mit König Charles

WASHINGTON/LONDON (dpa-AFX) - Der Bruder des Epstein-Opfers Virginia Giuffre hat König Charles III. (77) erneut zu einem Treffen bei dessen Staatsbesuch in den USA aufgerufen. "Wir brauchen, dass der König seine Einigkeit mit Missbrauchsüberlebenden demonstriert", sagte Sky Roberts der BBC. Er fügte hinzu: "Alles, worum wir bitten, ist ein zehnminütiges Treffen, damit wir ihm zeigen können, dass wir echte Menschen mit echten Gefühlen sind."

Der Palast hatte Forderungen nach einem Treffen unter Verweis auf laufende polizeiliche Ermittlungen und mögliche rechtliche Folgen eine Absage erteilt, wie die BBC berichtete.

Charles und Camilla werden in den USA erwartet

Die Schwester von Roberts, Virginia Giuffre, hatte Charles' jüngerem Bruder, Ex-Prinz Andrew, vorgeworfen, sie als Minderjährige missbraucht zu haben. Giuffre nahm sich vor einem Jahr, am 25. April 2025, das Leben.

Andrew (66), der jahrelang mit dem US-Multimillionär Jeffrey Epstein eine enge Freundschaft pflegte, stritt die Vorwürfe stets ab. Trotzdem einigte er sich mit Giuffre auf einen Berichten zufolge millionenschweren Vergleich. Im Zuge des Skandals verlor er sämtliche Titel, Ämter und Ehrungen. Epstein, der in höchsten Kreisen verkehrte, betrieb jahrelang einen Missbrauchsring, dem zahlreiche Minderjährige zum Opfer fielen.

König Charles und seine Frau, Königin Camilla (78), werden von Montag an zu einem mehrtägigen Staatsbesuch in den USA erwartet. Der Besuch gilt allein wegen des unberechenbaren Charakters von US-Präsident Donald Trump als Drahtseilakt für den Monarchen. Der Epstein-Skandal und Andrews frühere Verbindung zu dem Sexualstraftäter Epstein sorgen für weitere Fallstricke bei der Reise./cmy/DP/he

25.04.2026 | 12:49:03 (dpa-AFX)
Presse: Größte Raiffeisenbank Österreichs soll entstehen
25.04.2026 | 12:44:07 (dpa-AFX)
Erste Kommunalwahl seit mehr als 20 Jahren im Gazastreifen
25.04.2026 | 12:42:44 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Miersch zu Iran-Krise: Notfalls neue Schulden - Union bremst
25.04.2026 | 12:41:38 (dpa-AFX)
Butterpreis sinkt wieder
25.04.2026 | 12:40:52 (dpa-AFX)
Iran meldet große Raketenreserven trotz Schäden
25.04.2026 | 11:35:13 (dpa-AFX)
WDH: Regierungsmitglieder von Ausspähung über Signal betroffen
24.04.2026 | 18:09:17 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax etwas tiefer zum Ende schwacher Woche

FRANKFURT (dpa-AFX) - Bei zuletzt wieder leicht gesunkenen Ölpreisen hat der Dax <DE0008469008> am Freitag leicht nachgegeben. Eine große Stütze waren deutliche Kursgewinne des Index-Schwergewichts SAP. Der deutsche Leitindex schloss 0,11 Prozent tiefer bei 24.128,98 Punkten, verbuchte auf Wochensicht allerdings einen Verlust von 2,3 Prozent. Aktien aus der zweiten Reihe beendeten den Freitag deutlich schwächer. Der MDax <DE0008467416> mit den mittelgroßen Werten fiel um 1,95 Prozent auf 30.249,93 Zähler.

Für die anderen wichtigen Börsen in Europa ging es ebenfalls abwärts. Der EuroStoxx <EU0009658145> büßte letztlich rund 0,2 Prozent ein. Die Leitindizes an den Handelsplätzen in Zürich und London verbuchten Verluste von 0,6 beziehungsweise 0,8 Prozent. In New York notierte der Dow Jones Industrial <US2605661048> zum europäischen Börsenschluss rund 0,1 Prozent im Minus.

Meldungen, wonach sich der iranische Außenminister Abbas Araghtschi auf dem Weg in die pakistanische Hauptstadt Islamabad befinden soll, nährten Hoffnungen auf neue Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Araghtschi soll nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna mit Vertretern Pakistans, die im Konflikt zwischen den USA und dem Iran vermitteln, sprechen. Treffen mit US-Vertretern seien allerdings nicht geplant, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus pakistanischen Sicherheitskreisen.

Insgesamt bleibe die Nervosität angesichts der weiterhin undurchsichtigen Lage im Nahen Osten hoch, stellte Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets fest. Die Investoren wollten derzeit keine größeren Risiken eingehen. "Ölpreise über 100 US-Dollar stellen einen klaren Belastungsfaktor dar, da sich mit jedem weiteren Tag die Inflationsfrage für die Zukunft immer deutlicher stellt", ergänzte Lipkow.

Die Geschäftszahlen von SAP <DE0007164600> konnten die zuletzt enttäuschten Anleger wieder etwas beruhigen. Die Aktien legten um 4,7 Prozent zu. Der aus Cloudverträgen in den nächsten zwölf Monaten zu erwartende Umsatz (current cloud backlog - CCB) sei besser als erwartet gewesen, urteilten Analysten. SAP sind 2026 mit einem Abschlag von fast 29 Prozent mit Abstand schwächster Dax-Wert. Am Vortag hatten sie sich mit einem Minus von mehr als 6 Prozent noch ihrem Jahrestief genähert.

Der Energietechnikkonzern Siemens Energy <DE000ENER6Y0> wird nach der positiven Entwicklung im ersten Geschäftshalbjahr und der starken Marktnachfrage optimistischer für das Gesamtjahr. Die Papiere erklommen erneut ein Rekordhoch und endeten 2,6 Prozent im Plus. Siemens Energy sind im Dax im Jahr 2026 der stärkste Wert mit einem Zuwachs von knapp 56 Prozent.

UBS stufte MTU <DE000A0D9PT0> auf "Sell" ab. Darauf reagierten die Anteile des Triebwerkherstellers mit einem Minus von 3,7 Prozent. Von den drei führenden Triebwerkherstellern sei bei MTU das Risiko einer "harten Landung" am größten, wenn der Wind im Ersatzteil- und Servicegeschäft drehe, schrieb Analyst Ian Douglas-Pennant.

Nach vorläufigen Quartalszahlen brachen die Aktien von Jungheinrich <DE0006219934> um knapp 15 Prozent auf den tiefsten Stand seit 14 Monaten ein. Der Spezialist für Lagerlogistik stellte die Anleger auf einen Einbruch des operativen Ergebnisses (Ebit) auf fast die Hälfte des Vorjahres ein. Ende März hatte Jungheinrich am Markt bereits mit den Zielen für 2026 enttäuscht.

Der Softwareanbieter Atoss Software <DE0005104400> rechnet im laufenden Jahr mit einer höheren Profitabilität. Die Papiere gewannen 3,9 Prozent./edh/he

--- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---

24.04.2026 | 17:49:57 (dpa-AFX)
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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Hohe Ölpreise belasten - SAP stützt
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Aktien Frankfurt Eröffnung: SAP stützt Dax - Hohe Ölpreise belasten