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Der Technologiekonzern baut seine Infrastruktur im laufenden Jahr erheblich aus, um den Wachstumsmarkt für künstliche Intelligenz zu durchdringen. 

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Mit rapsölbasierten Schmierstoff-Bausteinen erobert Verbio Nischenmärkte abseits der Zapfsäule. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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News

21.07.2026 | 18:24:54 (dpa-AFX)
Deutsche Börse-News: Gefallene Favoriten und neue Chancen

FRANKFURT (DEUTSCHE-BOERSE AG) - Nach spektakulären Kursgewinnen gerieten Halbleiter- und Energiewerte zuletzt unter Druck. Anlegerinnen und Anleger suchen nun selektiv nach Titeln mit langfristigen Wachstumstreibern - von KI-Infrastruktur bis Klimatechnik.

21. Juli 2026. FRANKFURT (Deutsche Börse). An den Aktienmärkten zeigte sich in den vergangenen Wochen ein klarer Favoritenwechsel. Eine Auswertung aller aktuell im STOXX Europe 600 gelisteten Werte verdeutlicht das. Von den 25 besten Aktien der ersten fünf Monate des laufenden Jahres weisen 17 Titel seit Ende Mai eine negative Performance aus. Zehn Aktien verloren zweistellig an Wert. Besonders auffällig ist die Entwicklung der Soitec-Aktie (FR0013227113). Dem Hersteller innovativer Halbleitermaterialien gelang von Anfang 2026 bis Ende Mai ein Kursplus von 666 Prozent. Im Juni gelang dann auch der Einzug in den Auswahlindex. Seit Ende Mai ist der Kurs um über 40 Prozent gefallen.

Halbleiter-Rally verliert an Kraft

?"hnlich sieht es momentan bei vielen Aktien aus den Bereichen Halbleiter und Speicherlösungen aus. "Nach den kräftigen Anstiegen scheint dem Sektor kurzfristig etwas die Luft ausgegangen zu sein", erklärt Marc Richter, Leiter Skontroführung Aktien bei der Steubing AG. Nach einer Konsolidierung könnten diese Werte im nächsten Zyklus dann womöglich wieder mehr Momentum gegenüber dem Markt zeigen. Allerdings müssten sich die gestiegenen Bewertungen in der kommenden Berichtsaison erneut beweisen, nachdem viele Kurse den fundamentalen Zahlen zum Teil vorausgeeilt sind.

Abseits der viel diskutierten Unternehmen nennt der Händler mit Asustek Computer (US04648R6053) einen in Taiwan ansässigen Anbieter von PCs, Mainboards, Grafikkarten und zunehmend kompletten KI-Server- und Infrastrukturlösungen. "Das Unternehmen profitiert von der hohen Nachfrage nach KI-Hardware und weitete jüngst die Zusammenarbeit mit Nvidia im Bereich der KI-Plattformen aus." Der Serverumsatz des Unternehmens hat sich im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr verdreifacht. Trotz der Konsolidierung der vergangenen Wochen ist der langfristige Aufwärtstrend laut Richter weiter intakt. Seit Anfang März liegt das Papier an der Börse Frankfurt immer noch mit rund 30 Prozent im Plus.

Korrekturrisiken noch nicht gebannt

Das Strategieteam der unabhängigen Vermögensverwaltung DJE warnt davor, dass das Risiko einer Korrektur im Halbleiterbereich kurzfristig bestehen bleibt. "Der Markt diskutiert zunehmend, ob die extreme Knappheit bei Rechenleistung nachlässt und ob sich der Kapazitätsbedarf durch technologische Fortschritte verändern könnte." Als weitere Risiken sehen die Experten eine nachlassende Gewinndynamik im Halbleitersektor und steigende Kosten für KI-Anwendungen. Letzteres könnte dazu führen, dass Unternehmen ihre Ausgaben stärker begrenzen. "Das könnte die Nachfrage nach einzelnen Anwendungen bremsen."

Bereits deutlich zurückgekommen sind viele Aktien aus dem Öl- und Gassektor. Richter nennt beispielhaft Vallourec (FR0013506730). Der Hersteller von nahtlosen Stahlrohren und Spezialrohrprodukten für industrielle Anwendungen liefert seine Produkte vor allem an die Öl-, Gas- und petrochemische Industrie. Seit Jahresbeginn liegt die Aktie mit gut 30 Prozent im Plus, obwohl der Kurs seit dem Hoch im Mai ein Viertel seines Wertes eingebüßt hat. "Die starke Neubewertung zu Jahresbeginn wurde durch die erfolgreiche operative Restrukturierung, eine deutlich verbesserte Bilanz und eine hohe Cashflow-Generierung gestützt", erklärt der Steubing-Händler.

Hitzewelle rückt Daikin in den Blick

Ein Thema an den Börsen ist auch die erneute Hitzewelle. Immer mehr Haushalte machen sich Gedanken über eine Klimaanlage und aus Reihen der Politik wird bereits die Auflegung eines milliardenschweren Sofortprogramms für den allgemeinen Hitzeschutz gefordert. Jonathan Neuscheler von der Abilitato GmbH ist der Ansicht, dass die japanische Daikin Industries (JP3481800005) von diesem Trend profitieren könnte. Demnach rückt bei dem weltgrößten Hersteller von Klima- und Kühlgeräten zunehmend der Shareholder-Value in den Vordergrund. Der Vorstand plant eine Steigerung der EBIT-Marge sowie Aktienrückkäufe und eine höhere Dividende. Trotz recht ambitionierter Bewertung zieht der Value-Investor ein positives Fazit: "Keine Frage, ein KGV von 21 (2027e) deutet nicht gerade auf ein Schnäppchen hin. Auf der anderen Seite gibt es aber auch nur sehr wenige Blue-Chip-Unternehmen, denen wir ein jährliches Gewinnwachstum von 7,0 Prozent zutrauen."

Mehr dazu: abilitato.de

Von Thomas Koch, 21. Juli 2026, © Deutsche Börse AG

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein Deutsche Börse AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)

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IRW-News: Graphene Manufacturing Group Ltd.: GMG unterzeichnet Absichtserklärung mit Alstom zur gemeinsamen Entwicklung exklusiver Graphenprodukte für die Bahnindustrie
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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax auf Tageshoch knapp über 25.000 Punkten
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Trump: Kein Treffen ohne ernsthaftes Interesse des Irans
21.07.2026 | 18:06:06 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax auf Tageshoch knapp über 25.000 Punkten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem verhaltenen Wochenstart hat sich am Dienstag am deutschen Aktienmarkt letztlich der Optimismus durchgesetzt. Der Dax <DE0008469008> tat sich zunächst erneut mit der Richtungssuche schwer, legte am Nachmittag aber klar zu und schloss mit einen Zuwachs von 0,66 Prozent auf 25.011,35 Punkten. Dies war zugleich das Tageshoch.

Damit bleibt das Rekordhoch des Börsenbarometers von rund 25.900 Punkten von Anfang Juli in Sichtweite. Für den MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Unternehmen ging es am Dienstag um 0,42 Prozent auf 31.812,87 Zähler nach oben.

In einem weiterhin unsicheren Umfeld stützten überraschend gute Konjunkturdaten den Dax ebenso wie am Nachmittag die freundlichen US-Börsen, wo Technologiewerte wieder Aufwind verspürten. Die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim erhobenen Konjunkturerwartungen legten im Juli stärker zu als erwartet.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> beendete den Handel ebenfalls auf Tageshoch mit einem Aufschlag von 0,94 Prozent auf 6285,63 Punkte. Auch außerhalb der Eurozone schlossen die Leitindizes in London <GB0001383545> und Zürich <CH0009980894> höher. In New York lag der Dow Jones Industrial <US2605661048> zum europäischen Handelsschluss mit 0,8 Prozent im Plus. Noch besser mit einem Gewinn von an die 2 Prozent sah es für den technologielastigen Nasdaq 100 <US6311011026> aus.

"Die befragten Finanzmarktanalysten sind trotz der neuerlichen Zuspitzung am Persischen Golf und gestiegener Ölpreise deutlich optimistischer", schrieb Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank mit Blick auf die ZEW-Daten und ergänzte: "Und tatsächlich, die deutsche Wirtschaft zeigte zuletzt eine gewisse Resilienz."

Derweil bleibt die Lage im Nahen Osten unklar, der Krieg zwischen den USA und dem Iran dauert unvermindert an. Aktuell bemühen sich zwar die Vermittler im Nahost-Krieg Berichten zufolge um eine neue Waffenruhe, allerdings dauern die Militärschläge der USA im Iran seit nunmehr zehn Nächten an.

An den asiatischen Börsen hatte die Aussicht auf eine mögliche Entspannung im Nahen Osten für Rückenwind gesorgt. In Seoul hatten KI- und Halbleiteraktien wieder zugelegt, die zuletzt in großem Stil verkauft worden waren. Auch in den USA griffen Anleger bei Chipwerten wieder zu.

Davon profitierten auch Branchenwerte hierzulande. So stiegen die Anteile von Infineon <DE0006231004> an der Dax-Spitze um 5,5 Prozent. Im Nebenwerteindex SDax <DE0009653386> hatten die Papiere von LPKF <DE0006450000> mit einem Plus von 12,5 Prozent die Nase vorn. Im MDax zogen Suss Microtec <DE000A1K0235> und Aixtron <DE000A0WMPJ6> um 9,3 beziehungsweise 8,3 Prozent an.

Am MDax-Ende brachen die Vorzugsaktien des Labor- und Pharmazulieferers Sartorius <DE0007165631> um 8,5 Prozent ein. Der US-Wettbewerber Danaher <US2358511028> hatte im abgelaufenen Quartal mit seinem operativen Ergebnis enttäuscht.

Schlusslicht im Dax waren die zuletzt stark gelaufenen Aktien von Munich Re <DE0008430026> mit minus 2,8 Prozent. Finanzchef Andrew Buchanan sagte der "Börsen-Zeitung" mit Blick auf die Rückversicherung: "Im Rahmen der Arbeiten für den Halbjahresabschluss werden wir sehr genau auf das Geschäft in der Pipeline für das dritte und vierte Quartal schauen. Daraus wird sich ergeben, welche Prognose wir dem Markt geben." Munich Re scheine also seine Prognosen für die Schaden- und Unfallrückversicherung zu hinterfragen, sagte ein Händler.

Im SDax reagierten die Anteile des Medizin- und Sicherheitstechnik-Anbieters Drägerwerk <DE0005550636> mit plus 5,3 Prozent auf die Anhebung der Jahresprognose. Drägerwerk kommen Zollrückerstattungen zugute./ajx/he

--- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---

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Aktien Frankfurt Ausblick: Dax auf Richtungssuche - Iran-Lage bleibt unklar