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News

25.07.2026 | 13:20:03 (dpa-AFX)
Wann kommt Teil zwei der Regierungsumbildung?

BERLIN (dpa-AFX) - Nach der Bekanntgabe der ersten Personalveränderungen im Bundeskabinett ist weiter offen, wie es mit der Regierungsumbildung weitergeht. Verkehrsminister Patrick Schnieder hatte seine geplante Entlassung bereits am Freitag in einer SMS an Abgeordnete bekanntgegeben, ohne dass Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sie anschließend bestätigt hat. Die Suche nach einer Nachfolgelösung läuft nach der kurzfristigen Absage des Bundestagsabgeordneten und Finanzexperten Fritz Güntzler weiter.

Der einzige Name, über den bisher in der Union spekuliert wurde, ist wegen seiner Verkehrsexpertise Steffen Bilger. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Bundestagsfraktion saß von 2009 bis 2018 im Verkehrsausschuss des Parlaments und war anschließend bis 2021 Parlamentarischer Staatssekretär im Verkehrsministerium.

Auch eine Staatsministerin soll gehen

Neben dem Verkehrsminister soll nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur auch die Staatsministerin für Sport im Kanzleramt, Christiane Schenderlein, abgelöst werden. Die 44-jährige Sächsin soll bereits über den geplanten Schritt informiert worden sein. Ihr solle möglichst eine Sportlerin nachfolgen, heißt es.

Merz hatte am Freitag nur gesagt, dass es weitere Veränderungen im Kabinett geben werde, über die er "zu gegebener Zeit" informieren werde. Zuvor hatte er Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) als künftige Kanzleramtschefin, CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann als künftigen Gesundheitsminister und Digital-Staatssekretär Philipp Amthor (CDU) als künftigen Bund-Länder-Staatsminister im Kanzleramt vorgestellt. Wann er die noch ausstehenden Personalien bekanntgibt, ist offen.

Wird Hoppermann CDU-Generalsekretärin?

Fest steht dagegen, dass Merz am Montag um 12.00 Uhr in seiner Funktion als Parteichef in der CDU-Zentrale die Nachfolgerin oder den Nachfolger von Generalsekretär Carsten Linnemann vorstellt, der Gesundheitsminister wird. Dafür ist schon seit einigen Tagen die bisherige Schatzmeisterin Franziska Hoppermann im Gespräch. Ganz sicher soll das aber noch nicht sein. Sollte sie es werden, müsste auch der Schatzmeister-Posten neu besetzt werden.

Offen ist außerdem, wer Amthor als Parlamentarischer Staatssekretär im Digitalministerium nachfolgt.

Kanzler hat Termine in Bayreuth und Paderborn

Am Wochenende hat Merz Termine außerhalb Berlins. Heute ist er beim Festakt zum 150. Jubiläum der Richard-Wagner-Festspiele in Bayreuth, wo er auf CSU-Chef Markus Söder trifft. Und am Sonntagabend nimmt er am traditionellen Libori-Mahl mit Unternehmern in Paderborn teil, wo er auch seinem künftigen Gesundheitsminister Linnemann begegnen wird, der aus Paderborn stammt./mfi/DP/zb

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Aktien Asien: Verluste vor dem Wochenende

SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die wichtigsten asiatischen Aktienmärkte haben am Freitag deutlich nachgegeben. Dabei standen besonders die technologielastigeren Börsen unter Druck.

Halbleiterwerte reagierten dabei auf die schwachen Vorgaben aus den USA. Die anhaltenden militärischen Schläge im Iran und der hohe Ölpreise belasteten über die Inflationsseite und steigende Renditen an Anleihemärkten. "Wachstumsaktien leiden besonders unter aufkommender Inflation", stellte Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank fest. "Ihre Gewinne liegen in der Zukunft und sind bei höheren Teuerungsraten heute weniger wert - weil der Zins steigt."

Der volatile südkoreanische Leitindex Kospi <KRD020020008> sank um 5,7 Prozent. Die im Wochenverlauf aufgebauten Gewinne wurden damit wieder abgegeben. Samsung <KR7005930003> und Hynix lagen auffallend im Minus. Sie litten damit nicht nur unter der Schwäche des Halbleitersektors, sondern reagierte auch auf Verkäufe durch Hedge Fonds, die so Mittel für den anstehenden Börsengang des Speicherchipherstellers CXMT Corp in China aufbauen wollen.

Japanische Aktien standen ebenfalls unter Druck. Der Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440> verlor 2,73 Prozent auf 64.611,15 Punkte. Unter Druck standen dabei Werte wie Softbank <JP3436100006>. Inflationsdaten für Juni bewegten sich zwar im Rahmen der Erwartungen, wie die Marktstrategen der Deutschen Bank anmerkten. Dies änderte aber nichts an den neu entstandenen Inflations- und Zinssorgen.

Auch die chinesischen Börsen schwächelten. Der Hang-Seng-Index <HK0000004322> der Sonderverwaltungszone Hongkong verlor 1,3 Prozent, während der CSI-300-Index <CNM0000001Y0> mit den wichtigsten Werten der chinesischen Festlandbörsen um 1,4 Prozent fiel.

Nicht ganz so stark waren die Abgaben in Australien. Der Leitindex S&P ASX 200 <XC0006013624> sank um 0,75 Prozent auf 8.772,30 Punkte. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf Einkaufsmanagerindizes von S&P, die besser als erwartet ausgefallen seien./mf/mis

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