SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die wichtigsten Aktienmärkte in Fernost sind mehrheitlich mit Kursgewinnen in die neue Börsenwoche gestartet. Positive Impulse lieferten nachlassende Befürchtungen hinsichtlich einer bevorstehenden Zinserhöhung in den USA.
Unterdessen herrscht weiterhin Unsicherheit mit Blick auf den Nahost-Konflikt. Der Iran hatte am Samstag Hoffnungen auf eine schnelle Wiedereröffnung der Meerenge für den Schiffsverkehr gedämpft. Die Führung in Teheran forderte von den USA erhebliche Vorleistungen vor einer Freigabe der für den internationalen Öl- und Gashandel wichtigen Straße von Hormus.
Der japanische Aktienmarkt verzeichnete am Montag deutliche Kursgewinne und machte damit einen Teil der Verluste der beiden vorangegangenen Handelstage wieder wett, nachdem die Wall Street am Freitag überwiegend positive Signale gesendet hatte. Der Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440> schloss mit einem Plus von 2,1 Prozent bei 66.970 Punkten.
In Südkorea stieg der technologielastige Leitindex Kospi am Montag um 0,7 Prozent auf 6.300 Punkte.
Der CSI-300-Index <CNM0000001Y0> mit den wichtigsten Werten der chinesischen Festlandbörsen legte um 0,1 Prozent auf 4.700 Zähler zu, der Hang-Seng-Index <HK0000004322> der Sonderverwaltungszone Hongkong gewann 0,8 Prozent auf 25.869 Punkte.
Dagegen ging es für den australischen Leitindex S&P/ASX 200 <XC0006013624> am Montag um 0,3 Prozent auf 9.232 Punkte abwärts./edh/stk