SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die asiatischen Aktienmärkte haben am Dienstag Verluste verzeichnet. Getrübt wurde die Stimmung von gestiegenen Ölpreisen, die Inflations- und Zinssorgen bei den Anlegern befeuerten.
Die globalen Aktienmärkte könnten nun in eine Phase der Konsolidierung eintreten, da steigende Ölpreise die Zentralbanken unter Druck setzen, die Zinsen anzuheben, so Anlagestrategin Anastasia Amoroso von Partners Group.
An der Börse in Tokio gab der Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440> 1,7 Prozent nach auf 65.269,33 Punkte. Die japanische Wirtschaft hat sich im zweiten Quartal nicht so stark abgeschwächt wie zunächst angenommen. Zudem legten die Löhne so stark zu wie seit vielen Jahren nicht mehr. Am Markt befeuerte dies die Erwartung, dass die Bank of Japan bereits in der kommenden Woche die Zinsen anheben könnte. Zudem belastete der stärkere Yen.
In Südkorea drehte der technologielastige Leitindex Kospi im späten Handel um 0,6 Prozent ins Minus, nachdem zunächst deutliche Gewinne bei Chipwerten gestützt hatten. Die Aktie des Schwergewichts Samsung Electronics <KR7005930003> gab vorherige Gewinne wieder ab.
An den chinesischen Börsen lag der CSI-300-Index <CNM0000001Y0> mit den 300 wichtigsten Werten an Chinas Festlandbörsen zuletzt 0,4 Prozent im Minus. Der Hang-Seng-Index <HK0000004322> der Sonderverwaltungszone Hongkong büßte 0,5 Prozent ein.
In Australien schloss der S&P ASX 200 <XC0006013624> 1,0 Prozent tiefer./err/jha/