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Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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News

11.10.2026 | 11:35:33 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3/Nach Trump-Attacke: Ukrainische Regierung stützt Selenskyj

KIEW/WASHINGTON (dpa-AFX) - Die ukrainische Regierung weist die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach einem neuen Präsidenten zurück. Außenminister Andrij Sybiha schrieb am Abend auf der Plattform X, Selenskyj genieße die Unterstützung des ukrainischen Volkes und dieses habe das Recht, selbst zu entscheiden. "Äußerungen aus dem Ausland bestätigen nur, dass er seine Aufgabe gut erfüllt. Er verdient Unterstützung."

Russland beschoss die ukrainische Hauptstadt Kiew derweil auch am Abend. Bürgermeister Vitali Klitschko schrieb auf der Plattform Telegram, es gebe bereits acht Verletzte, darunter eine 15-Jährige.

Trump hatte am Samstag einen neuen Präsidenten für die Ukraine gefordert und behauptet, Selenskyj habe vielfach die Gelegenheit gehabt, den Ukraine-Krieg zu beenden, und sich dagegen entschieden. "Ich glaube, es ist an der Zeit, dass die Ukraine einen neuen Präsidenten bekommt." Die Ukrainer sollten einen neuen Anführer suchen, der eine Vereinbarung zur Beendigung des Krieges schließen könne. Denn trotz vieler Möglichkeiten habe Selenskyj das "aus irgendeinem Grund nie getan." Trump fügte später hinzu: "Ich denke, er sollte Wahlen abhalten."

Begonnen wurde der Krieg aber nicht von der Ukraine, sondern von Russland, dass vor mehr als viereinhalb Jahren in das Nachbarland einmarschiert war. Kremlchef Wladimir Putin hat mehrfach Angebote für einen bedingungslosen Waffenstillstand abgelehnt. Auch spätere diplomatische Initiativen verliefen im Sande.

Beendet Trump die Geheimdienstkooperation?

Derweil berichtete "Bild"-Reporter Paul Ronzheimer aus Kiew, die Berater von Selenskyj seien geschockt von den Nachrichten aus Washington, wonach Trump nach dem Diesel-Deal mit Putin nun einen neuen Präsidenten für die Ukraine fordere. Ein enger Selenskyj-Berater habe ihm gesagt, ihnen sei klar gewesen, dass die Ukraine während des Wahlkampfs für die US-Zwischenwahlen im November wieder in den Fokus geraten würden, berichtete Ronzheimer auf der Plattform X. Aber damit hätten sie nicht gerechnet. Die größte Sorge sei, dass Trump tatsächlich die Geheimdienstkooperation beende.

Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Europaparlaments, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), schrieb auf X, wenn Trump Selenskyj zum Rücktritt auffordere, stelle er sich unmissverständlich auf die Seite des Mörders. "Über die Führung der Ukraine entscheiden alleine die Ukrainerinnen und Ukrainer in freien Wahlen, nicht das Weiße Haus und schon gar nicht der Kreml."

Wechsel an Staatsspitze wegen Krieg nicht möglich

Selenskyj hatte sich mehrfach zu direkten Gesprächen mit Putin bereiterklärt, aber Einladungen nach Moskau kategorisch abgelehnt. Ein Wechsel an der Staatsspitze der Ukraine ist aktuell nicht möglich, da laut Verfassung eine Wahl zu Kriegszeiten ausgeschlossen ist.

Trump beschuldigte Selenskyj zudem, mit Angriffen auf den russischen Energiesektor zur weltweiten Knappheit an Diesel beigetragen zu haben und rief ihn auf, Angriffe auf russische Raffinerien einzustellen. "Er will unseren Landwirten und Viehzüchtern Probleme mit Dieselkraftstoff bereiten, denn Russland liefert einen großen Teil des Dieselkraftstoffs weltweit", behauptete Trump. Tatsächlich waren die Preise für Rohöl und Diesel infolge des Iran-Krieges in die Höhe geschossen, den die USA und Israel im vergangenen Februar begonnen hatten.

Am Freitag hatte Trump dann nach einem Telefonat mit Kremlchef Wladimir Putin einen Diesel-Deal mit Russland verkündet - Hunderttausende Tonnen an Diesel sollen in den kommenden Monaten aus Russland kommen. Selenskyj reagierte empört: "Die Erlaubnis für Russland, Erdölprodukte zu verkaufen, ist eine Investition in den Krieg (gegen die Ukraine), den man beenden und nicht verlängern muss", schrieb er auf Telegram. Trump steht in den USA angesichts gestiegener Spritpreise vor den wichtigen Zwischenwahlen in weniger als einem Monat aktuell stark unter Druck.

Trump lobt Russland

Dagegen bescheinigte Trump Russland die Bereitschaft, den Krieg beenden zu wollen. Russland wolle eine Vereinbarung treffen, sagte Trump am Abend (Ortszeit). Aus welchen Gründen auch immer wolle Selenskyj das aber nicht. Wenn man die Größenverhältnisse ansähe - auf der einen Seite Millionen Soldaten mehr als auf der anderen - dann wäre es klug gewesen, wenn Selenskyj bereits vor zwei Jahren eine Vereinbarung getroffen hätte, sagte Trump. "Er wäre deutlich besser dagestanden." Trump fügte hinzu: "Präsident Putin will dringend ein Abkommen haben."

Das Verhältnis zwischen Trump und Selenskyj ist wechselhaft: Ein erster Tiefpunkt war das öffentliche Zerwürfnis der beiden im Februar 2025, als Trump Selenskyj im Oval Office mangelnden Respekt und fehlende Dankbarkeit vorwarf. Nach und nach näherten sich die beiden Präsidenten wieder aneinander an, es wurde ein umstrittenes Rohstoffabkommen unterzeichnet. Nun scheint der nächste Tiefpunkt erreicht./hme/DP/zb

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Aktien Asien: Stabilisierungsansätze vor dem Wochenende

SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die größeren Börsen in Asien haben sich am Freitag etwas von den jüngsten Abgaben erholt. In Südkorea und Taiwan wurde nicht gehandelt.

Die Märkte profitierten von der Entspannung der Ölpreise, wie die Marktstrategen der Deutschen Bank anmerkten. Ein Dementi von US-Präsident Donald Trump zu Medienberichten zu neuen US-Angriffen gegen den Iran beruhigte. "Wir werden den Iran zu keinem Zeitpunkt vor den Zwischenwahlen, die am 3. November in den Vereinigten Staaten stattfinden, angreifen", schrieb US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social. Die US-Regierung führe "konstruktive Gespräche" mit Teheran. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hatte zuvor auf seinem Telegramkanal geschrieben, dass die Regierung in Teheran eine Antwort aus den USA prüfe.

Etwas gedämpft wurde die Kauflaune durch die schwachen Vorgaben aus dem US-Halbleitersektor. Zudem belastete ein Medienbericht über die Umsätze des ChatGPT-Entwicklers OpenAI. Dieser hatte Befürchtungen verstärkt, dass sich die KI-Ausgabenflut immer schwerer rechtfertigen lässt.

Japanische Aktien tendierten kaum verändert. Der Leitindex Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440> schloss mit 69.030,92 Punkten praktisch auf Vortagesstand. Auch auf Wochensicht tat sich wenig. Etwas in Zaum gehalten wurde der Markt durch die Aktien der Softbank <JP3436100006>. Diese gaben um über drei Prozent nach. Hintergrund war ein Bericht der "Financial Times", wonach sich das Unternehmen in Gesprächen mit Investoren aus der Golfregion befindet, um Kapital für Investitionen in Künstliche Intelligenz zu beschaffen. Die Rede war von bis zu 100 Milliarden Dollar.

Etwas besser sah es in China aus. Der Hang-Seng-Index <HK0000004322> der Sonderverwaltungszone Hongkong kletterte um 1,6 Prozent, der CSI-300-Index <CNM0000001Y0> mit den 300 wichtigsten Werten an Chinas Festlandbörsen gewann zuletzt 0,3 Prozent.

Auch australische Aktien legten leicht zu. Der S&P ASX 200 <XC0006013624> zog um 0,64 Prozent auf 8.716,64 Punkte an, tendierte damit im Vergleich zur Vorwoche jedoch etwas tiefer./mf/stk

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Aktien Asien: Überwiegend im Plus - US-Jobdaten dämpfen Zinssorgen
02.10.2026 | 09:10:11 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Verluste überwiegen vor US-Arbeitsmarktdaten
01.10.2026 | 09:16:14 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Japanische Aktien legen weiter zu