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Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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News

01.06.2026 | 22:57:00 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Netanjahu droht weiter mit Angriffen auf Hisbollah-Ziele

TEL AVIV (dpa-AFX) - Israel hält an seiner harten Linie gegenüber der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon ungeachtet des von US-Präsident Donald Trump verkündeten Stopps gegenseitiger Angriffe fest. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu teilte am Abend auf der Plattform X mit, er habe mit Trump gesprochen und ihm mitgeteilt, dass Israel Terrorziele in der libanesischen Hauptstadt Beirut angreifen werde, sollte die Hisbollah ihre Angriffe auf israelische Städte nicht einstellen.

"An dieser Haltung hält Israel unverändert fest", schrieb Netanjahu weiter. Parallel dazu werde die israelische Armee ihre Operationen im Südlibanon wie geplant fortsetzen.

Kurz zuvor hatte Trump auf seiner Plattform Truth Social angekündigt, Israel und die Hisbollah würden ihre gegenseitigen Angriffe zunächst stoppen. Zudem werde Israel anders als angedroht keine Truppen in die libanesische Hauptstadt Beirut entsenden.

Libanons Präsident: Stopp von Angriffen bezieht sich nur auf Beirut

Nach Angaben von Libanons Präsidenten Joseph Aoun bezieht sich der von Trump angekündigte Stopp israelischer Angriffe zunächst auf die südlichen Vororte der Hauptstadt Beirut. "Nach der vorgeschlagenen Vereinbarung werden die israelischen Angriffe auf die südlichen Vororte Beiruts eingestellt, während die Hisbollah im Gegenzug auf Angriffe gegen Israel verzichtet", teilte das Präsidialamt auf X mit. Die Waffenruhe solle auf das gesamte libanesische Staatsgebiet ausgeweitet werden.

Die Hisbollah ihrerseits habe dem US-Vorschlag für einen gegenseitigen Stopp der Angriffe mit Israel zugestimmt, hieß es weiter. Die libanesischen Behörden hätten eine entsprechende Bestätigung erhalten.

Verhandlungen sollen am Dienstag fortgesetzt werden

Die Lage zwischen Israel und der vom Iran unterstützen Hisbollah im Libanon hat sich zuletzt deutlich zugespitzt. Israel und die libanesische Regierung - die keine Konfliktpartei ist - hatten Mitte April zwar eine Waffenruhe geschlossen. Die Hisbollah selbst lehnt Verhandlungen mit Israel jedoch ab. Der Krieg geht seitdem weiter. Beide Seiten greifen sich weiter täglich an. Dabei kommt es vor allem im Libanon immer wieder zu Opfern.

Netanjahu hatte auch erneut Angriffe auf die südlichen Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut angekündigt. Israels Soldaten waren zuletzt immer weiter ins Landesinnere im Libanon vorgedrungen, waren aber noch weit von der Hauptstadt Beirut entfernt.

Vertreter beider Länder verhandeln seit einigen Wochen in Washington über Bedingungen für eine Entschärfung des Konflikts. Einen Durchbruch gab es dabei bisher aber nicht. An diesem Dienstag und Mittwoch sind weitere Gespräche in der US-Hauptstadt geplant. Diese Verhandlungen sollen nach Angaben des libanesischen Präsidialamtes fortgesetzt werden, um die jüngsten Fortschritte zu erörtern und darauf aufzubauen./hme/DP/he

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01.06.2026 | 08:58:27 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Uneinheitlich - Neue Rekordstände in Japan und Südkorea

SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte haben zu Wochenbeginn keine einheitliche Tendenz gezeigt. Übergeordnet sorgt der Nahost-Konflikt weiter für Verunsicherung. Dies drückte sich auch in wieder gestiegenen Ölpreisen aus. Von der anhaltenden KI-Euphorie profitierten indessen weiter Technologiewerte. Die Börsen in Tokio und Seoul verzeichneten neue Höchststände.

Die USA und Iran haben Änderungen an einem Entwurf für eine Verlängerung der Waffenruhe und die Wiedereröffnung der für die Weltwirtschaft wichtigen Straße von Hormus ausgetauscht. Ob die Verhandlungen vorankommen, blieb aber weiter unklar.

Die Verhandlungen seien weiterhin ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor und eine potenzielle Quelle für Volatilität, so Kyle Rodda, Senior-Analyst bei Capital.com.

Der japanische Aktienmarkt setzte dessen ungeachtet seinen Höhenflug fort. Der Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440> schloss 0,9 Prozent höher bei 66.934 Punkte. Unter den Technologiewerten machte Softbank <JP3436100006> einen Kurssprung um fast 15 Prozent und hat damit Toyota <JP3633400001> als wertvollstes Unternehmen Japans überholt.

In Südkorea ging es an den technologielastigen Märkten kräftig um 3,7 Prozent auf 8.788 Punkte nach oben. Die Aktien von LG Electronics <KR7066570003> kletterten um rund 30 Prozent, nach Berichten über ein geplantes Treffen von LG-Group-Chef Koo Kwang-mo mit Nvidia<US67066G1040>-Chef Jensen Huang.

An den chinesischen Börsen gab der CSI-300-Index <CNM0000001Y0> mit den 300 wichtigsten Werten an Chinas Festlandbörsen indessen zuletzt 1,1 Prozent nach. Der Hang-Seng-Index <HK0000004322> der Sonderverwaltungszone Hongkong stieg dagegen um 0,9 Prozent.

In Australien schloss der S&P ASX 200 <XC0006013624> wenig verändert bei 8.729 Punkte./err/stk

29.05.2026 | 09:14:10 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Gewinne - Hoffnung auf Einigung zwischen den USA und dem Iran
28.05.2026 | 09:13:56 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Durchatmen nach Rekordjagd
27.05.2026 | 09:27:09 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Neuer Rekordstand in Südkorea dank Halbleiter-Hausse
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Aktien Asien: Verhaltene Entwicklung nach neuen US-Angriffen
25.05.2026 | 08:42:10 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Nikkei setzt Rekordrally fort - Neue Nahost-Hoffnung
22.05.2026 | 09:16:34 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Weitere Gewinne - Japanische Börse profitiert von Inflationsdaten