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News

04.06.2026 | 15:35:16 (dpa-AFX)
Gere kritisiert Trump - Initiative beleuchtet Fluchtursachen

BERLIN (dpa-AFX) - Der US-Schauspieler und Menschenrechtsaktivist Richard Gere will mit seiner Stiftung die Ursachen unfreiwilliger Migration bekämpfen und sucht dabei auch den Schulterschluss mit der Bundesregierung. Dass US-Präsident Donald Trump Migranten grundsätzlich als "die Bösen" darstelle, verwundere ihn nicht, sagte er der Deutschen Presse-Agentur vor dem Start einer gemeinsamen Initiative seiner Gere-Stiftung mit der Hertie School in Berlin. "Für ihn ist jeder andere ein böser Typ, jeder, der ihn nicht unterstützt." Aus Trumps Perspektive sei auch er selbst, Richard Gere, ein rundum böser Typ und "Unruhestifter", sagte der Schauspieler. In diesem Sinne bekenne er sich schuldig und sei sogar stolz darauf, fügte er hinzu.

Gemeinsame Initiative

Die "Joint Initiative on Migration" soll unter anderem Spenden sammeln, Forschungsvorhaben unterstützen und Stipendien vergeben. Der Fokus soll zunächst auf Migration von Afrika nach Europa liegen, später aber auch andere Regionen wie etwa Lateinamerika in den Blick nehmen.

Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) sagte, bedauerlicherweise habe sich der Zeitgeist in den vergangenen Jahren geändert. Inzwischen gehe es beim Thema Migration fast nur noch um "Eindämmung", "Bedrohung" und Mauern. Dabei könne Migration, wenn sie gut organisiert werde, sowohl den Migranten als auch der Gesellschaft, in die sie einwandern, nutzen. Alabali Radovan, deren Familie aus dem Irak geflohen war, sagte, die Entscheidung, Heim und Heimat zu verlassen, sei immer vielschichtig.

"Nackter Rassismus"

Gere sagte, Migration und wie man mit ihr umgeht, sei nicht vorrangig eine politische Angelegenheit, sondern eine moralische Frage. Auch er beklagte, Migration von Afrika nach Europa werde allzu häufig als "Bedrohung" dargestellt, als Krise und als etwas, was man unter Kontrolle bringen müsse. Manchmal präge auch "nackter Rassismus" den Diskurs. Die Gründe, weshalb Menschen die lebensgefährliche Fahrt über das Mittelmeer mit Schiffen und Booten nach Europa riskierten, würden daneben vernachlässigt. Zu diesen Ursachen zählten unter anderem Konflikte, fehlende wirtschaftliche Entfaltungsmöglichkeiten, Korruption, Menschenrechtsverletzungen und schwache Regierungsführung./abc/DP/he

04.06.2026 | 15:34:10 (dpa-AFX)
US-Anleihen legen zu
04.06.2026 | 15:24:50 (dpa-AFX)
IRW-News: IperionX: IperionXs endgültige Machbarkeitsstudie für Titan bestätigt hochrentables Projekt für Seltene Erden und kritische Mineralien in den USA
04.06.2026 | 15:24:36 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Unfall am Airport Frankfurt: Lufthansa-Mitarbeiter verletzt
04.06.2026 | 15:20:00 (dpa-AFX)
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 04.06.2026 - 15.15 Uhr
04.06.2026 | 15:19:54 (dpa-AFX)
Ölpreise bauen frühe Verluste deutlich aus - Hoffnung auf Waffenruhe im Libanon
04.06.2026 | 15:11:13 (dpa-AFX)
Original-Research: H2APEX Group SCA (von First Berlin Equity Research GmbH): Buy
04.06.2026 | 09:14:41 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Gewinnmitnahmen bremsen Rekordjagd in Japan und Korea

SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die Anleger in Asien haben sich am Donnerstag den Gewinnmitnahmen an den US-Aktienmärkten angeschlossen. Nach der Rekordjagd in Japan und Korea schalteten sie einen Gang zurück.

Der Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440> schloss 1,36 Prozent tiefer bei 67.470,69 Punkten, nachdem er am Mittwoch erstmals fast 68.800 Punkte erreicht hatte. Für den südkoranischen Kospi ging es um 1,84 Prozent abwärts. Er hatte sich 2026 bis zum Vortag mehr als verdoppelt.

Nach dem US-Börsenschluss wurde der KI-Konzern Broadcom <US11135F1012> mit dem Ausblick auf das zweite Halbjahr den extrem hohen Erwartungen nicht gerecht und die Aktien verloren im außerbörslichen Handel zweistellig an Wert.

In China verlor der CSI-300-Index <CNM0000001Y0> mit den 300 wichtigsten Werten an Chinas Festlandbörsen zuletzt 0,7 Prozent und der Hang-Seng-Index <HK0000004322> der Sonderverwaltungszone Hongkong sank um 1,4 Prozent.

Der australische S&P ASX 200 <XC0006013624> gab um 1,1 Prozent nach./ag/jha/

03.06.2026 | 09:10:54 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Japanische Börse erklimmt neue Hochs
02.06.2026 | 09:18:21 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Durchwachsene Tendenz angesichts unklarer Situation im Iran
01.06.2026 | 08:58:27 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Uneinheitlich - Neue Rekordstände in Japan und Südkorea
29.05.2026 | 09:14:10 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Gewinne - Hoffnung auf Einigung zwischen den USA und dem Iran
28.05.2026 | 09:13:56 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Durchatmen nach Rekordjagd
27.05.2026 | 09:27:09 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Neuer Rekordstand in Südkorea dank Halbleiter-Hausse