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News

27.07.2026 | 17:54:03 (dpa-AFX)
Dobrindt: Jugendstrafrecht bei Gefährdern ist inakzeptabel

BERLIN (dpa-AFX) - Nach dem Anschlag am Rande des Christopher Street Days (CSD) in Berlin hat sich Bundesinnenminister Alexander Dobrindt für einen verschärften Umgang mit sogenannten extremistischen Gefährdern ausgesprochen. So forderte er im Gespräch mit der "Bild" eine Änderung beim Jugendstrafrecht. "Die Anwendung von Jugendstrafrecht bei erwachsenen Gefährdern ist inakzeptabel", sagte der CSU-Politiker.

Der 21-jährige mutmaßliche Attentäter Abdul B. war am 12. Mai von einem Jugendgericht am Amtsgericht Tiergarten wegen des versuchten Anschlusses an die Terrormiliz IS zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt worden. Die Generalstaatsanwaltschaft forderte eine höhere Strafe und legte Berufung ein. Das Urteil wurde daher nicht rechtskräftig. Das Gericht hob einen bestehenden Haftbefehl auf, "da die Untersuchungshaft vorrangig der Sicherung des Strafverfahrens dient und keine vorweggenommene Strafe darstellt".

Ähnliche Forderungen auch aus der Unionsfraktion

Dobrindt sprach sich zudem für einen verstärkten Einsatz von elektronischen Fußfesseln und eine bundesweit einheitliche Regelung zur Präventivhaft für Gefährder aus. "Es braucht in ganz Deutschland anwendbare Präventivhaftregeln, um Gefährder aus dem Verkehr zu ziehen", sagte er der "Bild".

Ähnliche Forderungen kommen auch aus der Unionsfraktion im Bundestag. Der CDU-Innenpolitiker Alexander Throm forderte in der "Welt", Bewährungsstrafen für extremistische Gefährder abzuschaffen. "Ein Extremist, ein Islamist, der deshalb zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wird, darf nicht auf Bewährung auf freien Fuß", sagte Throm./gut/DP/jha

27.07.2026 | 17:49:40 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: Sirma Group JSC: Transaktionen mit eigenen Aktien im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms (deutsch)
27.07.2026 | 17:45:12 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: flatexDEGIRO SE (deutsch)
27.07.2026 | 17:40:10 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Nemetschek SE (deutsch)
27.07.2026 | 17:37:42 (dpa-AFX)
Deutsche Anleihen: Deutliche Kursgewinne - gesunkene Ölpreise stützen
27.07.2026 | 17:37:31 (dpa-AFX)
Zehn Verletzte auf der Krim nach ukrainischem Drohnenangriff
27.07.2026 | 17:35:00 (dpa-AFX)
WOCHENVORSCHAU: Termine bis 10. August 2026
27.07.2026 | 09:21:51 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Erholung dank Ölpreisrückgang - Gigantischer Börsengang von CXMT

SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Rückläufige Ölpreise infolge einer Feuerpause in Nahost haben am Montag die asiatischen Börsen gestützt. Aktuell ließen die Sorgen über eine mögliche Unterbrechung der Energieversorgung nach der jüngsten Eskalation im Konflikt zwischen den USA und dem Iran wieder nach, hieß es am Markt.

Der Preis für ein Barrel Rohöl der Nordseemarke Brent fiel unter 90 Dollar, nachdem die Vereinigten Staaten ihre Angriffe gegen den Iran vorerst beendet hatten. Auch der Iran hatte angedeutet, seine Angriffe vorerst auszusetzen.

Bis zum Wochenende hatten die USA 13 Nächte in Folge Angriffe auf den Iran gemeldet. "Der übergeordnete Markteffekt ist folgender: Geringere Ölpreise dämpfen den Inflationsdruck, reduzieren die Nachfrage nach sicheren Anlagen wie dem US-Dollar und geben Aktien und Anleihen Spielraum für eine Erholung", erklärte Marktexperte Stephen Innes.

Für die positive Stimmung in Asien wurde zudem auch auf den Börsengang des chinesischen Chipherstellers CXMT verwiesen. "Der Preis für den erfolgreichsten Börsengang des Jahres geht wohl nach China", kommentierte etwa Portfoliomanager Thomas Altmann von QC-Partners. Dass der IPO angesichts der extrem hohen Überzeichnung ein Erfolg werden würde, sei erwartet worden, sagte er, und ergänzte: "Dass die Aktie in der Spitze auf 55 Yuan und damit um ein Vielfaches über den Emissionskurs von 8,66 Yuan steigen würde, stellt aber selbst die höchsten Erwartungen in den Schatten." Anleger setzen ihm zufolge darauf, dass CXMT Flaggschiffen wie Micron <US5951121038>, Samsung <KR7005930003> oder SK Hynix <KR7000660001> erfolgreich Konkurrenz machen kann.

Der japanische Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440>, der am Freitag noch um fast drei Prozent abgesackt war, erholte sich leicht mit plus 0,5 Prozent auf 64.931 Punkte.

Der volatile und zuletzt vor allem von KI-Werten beeinflusste südkoreanische Leitindex Kospi <KRD020020008> stieg um 0,97 Prozent auf 6.756 Punkte. Er hatte vor dem Wochenende sogar fast sechs Prozent eingebüßt und damit besonders unter deutlichen Verlusten der Schwergewichte Samsung und Hynix gelitten, da diese Aktien wohl auch etwa von Hedge Fonds stärker verkauft wurden, um so Mittel für den Börsengang von CXMT zur Verfügung zu haben.

Der Hang-Seng-Index <HK0000004322> der Sonderverwaltungszone Hongkong erholte sich mit plus 1,08 Prozent auf 25.233 Punkte. Der CSI-300-Index <CNM0000001Y0> mit den wichtigsten Werten der chinesischen Festlandbörsen gewann 1,11 Prozent auf 4.701 Punkte. Hier waren die Blicke voll und ganz auf CXMT gerichtet. Der Hunger nach Computerchips im weltweiten Rennen um die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz ermöglichte dem Unternehmen einen traumhaften Börsenstart.

Gemessen am erreichten Börsenkurs von rund 55 Yuan wurde CXMT mit umgerechnet knapp 550 Milliarden US-Dollar bewertet, sodass der Chiphersteller auf einen Schlag zum wertvollsten Unternehmen Chinas wurde. In Hongkong kann im Augenblick nur Tencent <KYG875721220> mit umgerechnet etwas mehr als 500 Milliarden Dollar folgen.

In Australien legte der Leitindex S&P ASX 200 <XC0006013624> um 1,39 Prozent auf 8.894 Punkte zu./ck/mis

24.07.2026 | 09:09:43 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Verluste vor dem Wochenende
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21.07.2026 | 09:04:32 (dpa-AFX)
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20.07.2026 | 08:17:53 (dpa-AFX)
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17.07.2026 | 10:08:11 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Asien: Deutliche Verluste bei Technologiewerten belasten