TOKIO/SHANGHAI/HONGKONG/SYDNEY (dpa-AFX) - Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte haben am Freitag keine einheitliche Richtung eingeschlagen. Gewinnen in Japan und China stand eine eher verhaltene Tendenz an anderen Finanzplätzen entgegen.
Der japanische Leitindex Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440> erholte sich von den Verlusten der Vortage und gewann 1,61 Prozent auf 51.939,89 Punkte. Die Marktstrategen der Deutschen Bank begründeten dies mit einer Abschwächung des Yen, was die exportorientierten Sektoren stützt. Auf Wochensicht tendierte der Nikkei 225 ebenfalls fester.
Auch die chinesischen Börsen zogen am Freitag an. Der CSI-300-Index <CNM0000001Y0> mit den wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen gewann 0,45 Prozent auf 4.758,92 Punkte, während der der Hang-Seng-Index <HK0000004322> der Sonderverwaltungszone Hongkong zuletzt um 0,31 Prozent auf 26.231,52 Zähler stieg, was allerdings die leichten Verluste auf Wochensicht nicht ganz ausgleichen konnte.
Preisdaten hatten im Rahmen des Erwarteten gelegen. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen in diesem Zusammenhang auf den anhaltenden Rückgang der Erzeugerpreise, was auf die weiter bestehenden Überkapazitäten und geringe Spielräume bei den Preisen in der Industrie hinweise. Allerdings gehe man davon aus, dass sich dies im laufenden Jahr zum Besseren wenden werde. Auf Jahressicht sei es China mit dem Verbraucherpreisanstieg im Dezember gelungen, eine Deflation zu vermeiden, fügten die Volkswirte der ING hinzu.
Australische Aktien schlossen dagegen kaum verändert, nachdem sie sich zuletzt recht stabil präsentiert hatten. Die Börsen Indiens und Taiwans verzeichneten unterdessen leichte Verluste./mf/jha/