SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die wichtigsten Aktienmärkte in Fernost haben am Freitag uneinheitlich tendiert. Vor dem Wochenende nahmen die Börsen damit einen Gang heraus.
Die volatile südkoreanische Börse profitierte von guten Vorgaben der US-Technologiewerte und zog um 2,4 Prozent an. Der Kospi lag damit nicht nur auf Wochensicht im Plus, sondern ist auf bestem Weg, sich wieder an die Jahreshochs zu pirschen. Mit seinen aktuellen Gewinnen liege der südkoreanische Leitindex nun schon den fünften Tag in Folge im Plus, betonten die Marktstrategen der Deutschen Bank.
Überschaubar bleiben unterdessen die Gewinne am japanischen Markt. Der Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440> gewann 0,6 Prozent auf 68.713,80 Zähler. Auf Wochensicht lag der Index damit unterdessen deutlich im Plus.
Verhaltener gestaltete sich die Lage einmal mehr an den chinesischen Märkten. Der CSI-300-Index <CNM0000001Y0> mit den wichtigsten Werten der chinesischen Festlandbörsen trat zuletzt auf der Stelle, während der Hang-Seng-Index <HK0000004322> der Sonderverwaltungszone Hongkong um knapp ein Prozent nachgab. Am Markt war zuletzt die Rede davon gewesen, dass derzeit Investitionen in Südkorea gegenüber Hongkong bevorzugt werden.
Der australische Leitindex S&P/ASX 200 <XC0006013624> knüpfte an seine Vortagesverluste an und sank um 0,8 Prozent auf 9.115,20 Punkte. Die nach den jüngsten US-Inflationsdaten geringer gewordenen Inflationssorgen hatten zuletzt den Rohstoffwerten zugesetzt, da Investitionen in Rohstoffe als Möglichkeit gelten, sich gegen inflationäre Risiken abzusichern. "Die US-Erzeugerpreise sind im Juli überraschend stabil geblieben und haben damit Sorgen vor neuem Inflationsdruck abgeschwächt", hieß es von der Landesbank Baden-Württemberg zu den US-Daten am Vortag./mf/jha/