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Schwergewichte aus dem Versicherungssektor rücken im aktuell weiterhin herausfordernden Marktumfeld wieder stärker in den Fokus der Investoren. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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ESTOXX 15:34:00
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Brent Öl --
67,48 0,22%
EUR/USD 15:48:19
1,18175 0,02%
BUND-F. 15:34:14
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News

04.02.2026 | 15:46:21 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Zum Facharzt in sechs Wochen - Warken gelobt Besserung

BERLIN (dpa-AFX) - Patientinnen und Patienten müssen immer länger auf einen Termin beim Facharzt warten. Die Wartezeiten sind nach aktuellen Zahlen auf sechs Wochen im Schnitt angestiegen. Der Ruf nach Verbesserungen wird lauter. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) verspricht den Versicherten künftig schnellere Termine bei tatsächlichem Bedarf. "Wenn ein schneller Termin medizinisch notwendig ist, so soll er auch gewährt werden", sagte Warken in Berlin.

Nach einer Antwort des Gesundheitsministeriums auf eine Linken-Anfrage betrug bei gesetzlich Versicherten, die mindestens einen Tag auf einen Facharzttermin gewartet haben, die Wartezeit 2024 durchschnittlich 42 Tage. 2019 waren es erst 33 Tage. Zählt man Patienten mit Termin am selben Tag dazu, waren im Schnitt noch 36 Tage zu warten. Die Antwort auf Basis einer Versichertenbefragung liegt der Deutschen Presse-Agentur vor, die "Rheinische Post" hatte zuerst berichtet.

Ausgaben für offene Sprechstunden gestiegen

Gleichzeitig sind die jährlichen Kassen-Mehrausgaben für offene Facharzt-Sprechstunden ohne Termin gestiegen - von rund 291 Millionen Euro 2020 auf rund 814 Millionen 2023. Der Gesetzgeber hatte immer wieder Verbesserungen versprochen. So sollte das Terminservice- und Versorgungsgesetz Patientinnen und Patienten zu schnelleren Arztterminen verhelfen und die Versorgung verbessern.

Warken räumte ein: "Die Schaffung von Anreizen für schnellere Facharzttermine - etwa aus der vergangenen Legislaturperiode - haben offenkundig nicht zu nachhaltigen Verbesserungen geführt." Nun seien deshalb konkrete Strukturveränderungen geplant, "die das Problem von Grund auf angehen". Konkret solle es mehr Navigation und Steuerung geben. Denn: "Wartezeiten auf einen Facharzttermin sind für zu viele Versicherte ein Problem."

"Politik doktert herum"

Durch die geplante Reform sollen die Versicherten dann in der Regel zuerst zum Hausarzt gehen. Der soll bei Bedarf zum Facharzt überweisen - mit Termin innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Genaueres ist noch offen. Alltag werden soll die Reform voraussichtlich 2028.

Die Chefin des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes, Nicola Buhlinger-Göpfarth, forderte eine schnelle Umsetzung. "Seit Jahrzehnten doktert die Politik an den Symptomen eines zunehmend überlasteten Gesundheitswesens rum", sagte sie der "Rheinischen Post".

Patientenschützer: Warken fehlt der Mut

Die Linke-Gesundheitspolitikerin Julia-Christina Stange nannte bestehende Regelungen für eine bessere Versorgung und schnellere Termine einen "Rohrkrepierer". Angesichts explodierender die Beiträge fragten sich die Menschen zurecht, "wessen Interessen hier eigentlich bedient werden".

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz verwies in der "Rheinischen Post" auf bestehende Gebühren für Hausärzte für die Vermittlung von Facharztterminen. Vorstand Eugen Brysch sagte, die guten Absichten dahinter seien von der Ärzteschaft torpediert worden. "Nina Warken ist aufgefordert, die Gelddruckmaschine abzustellen." Der Gesundheitsministerin fehle der Mut, die Gebühren zu streichen. Haus- und Fachärzte könnten weiter Kasse machen.

Hoffen auf Reformen

Martin Krasney, Vorstandsmitglied beim GKV-Spitzenverband, forderte in der "Rheinischen Post" kürzere Wartezeiten für Facharzttermine und flexible Öffnungszeiten der Praxen. Konkret verlangte er eine gesetzliche Regelung für ein tagesaktuelles Onlineportal. Ob jemand gesetzlich oder privat versichert sei, solle nicht mehr gefragt werden dürfen, so der Kassenverbandsfunktionär. Sozialverband-Deutschland-Chefin Michaela Engelmeier sagte zudem dem "Münchner Merkur" von Ippen-Media: "Wo es sinnvoll ist, sollten Krankenhäuser für die ambulante Versorgung geöffnet werden."

Das Problem heute ist laut Buhlinger-Göpfarth: Viele Patienten schlügen beim Facharzt auf, die dort gar nicht hingehörten. "Das Motto lautet vielerorts: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Daran sind nicht die Patientinnen und Patienten schuld, sondern das chaotische System, in dem jeder auf eigene Faust versuchen muss, sich irgendwie durchzuschlagen." Künftig würden durch bessere Steuerung Kapazitäten in Facharztpraxen frei.

Kassenärzte: Meist innerhalb von drei Tagen

Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, wies Kritik zurück. "Die allermeisten Termine erfolgen innerhalb von drei Tagen, Notfälle werden sofort behandelt", sagte Gassen der "Rheinischen Post". Jeder Siebte bekomme "sogar noch am selben Tag einen Termin beim Facharzt". Es handele sich um eine Luxusdiskussion: In fast allen Ländern seien die Wartezeiten "deutlich länger". Schränke die Politik den finanziellen Spielraum weiter ein, werde es weniger Termine geben, warnte Gassen./bw/DP/jha

04.02.2026 | 15:33:10 (dpa-AFX)
Ölpreise geben etwas nach
04.02.2026 | 15:30:30 (dpa-AFX)
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04.02.2026 | 15:27:32 (dpa-AFX)
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04.02.2026 | 15:24:09 (dpa-AFX)
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04.02.2026 | 09:00:04 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Umschichtungen stützen Märkte - Software-Aktien schwach

TOKIO/SHANGHAI/HONGKONG/SYDNEY (dpa-AFX) - Die Aktienmärkte in Fernost haben am Mittwoch zumeist zugelegt. Sie schüttelten mit der Erholung im Handelsverlauf die mäßigen Vorgaben der Wall Street ab.

Lediglich Softwareaktien vermochten sich den Verlusten der entsprechenden US-Titel nicht zu entziehen. Bedenken, dass der Einsatz Künstlicher Intelligenz traditionelle Geschäftsmodelle untergraben könnte, belasteten den Sektor. Umschichtungen in andere Segmente wie Banken, Industrie und Energie hätten die Märkte jedoch gestützt, so Anlagestratege Stephen Innes vom Vermögensverwalter SPI Asset Management.

Die südkoreanische Börse setzte ihre Rekordjagd fort. Auch an den chinesischen Märkten ging es nach oben. Der CSI-300-Index <CNM0000001Y0> der chinesischen Festlandbörsen gewann 0,83 Prozent auf 4.698,68 Zähler, der Hang-Seng-Index <HK0000004322> der Sonderverwaltungszone Hongkong 0,11 Prozent auf 26.865,62 Punkte.

Die australische Börse schloss sich dieser Entwicklung an. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf die weitere Erholung der Edelmetallpreise. Der rohstofflastige S&P/ASX 200 <XC0006013624> kletterte um 0,8 Prozent auf 8.927,83 Punkte.

Die japanische Börse scherte dagegen mit leichten Verlusten aus. Der japanische Leitindex Nikkei 225 <JP9010C00002> gab nach dem starken Vortagesplus um 0,78 Prozent auf 54.293,36 Punkte nach. Anleger blicken bereits auf die Wahlen am Wochenende./mf/mis

03.02.2026 | 09:08:44 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Erholung - Halbleiterwerte treiben südkoreanische Börse nach oben
02.02.2026 | 08:24:37 (dpa-AFX)
Aktien Asien: 'Warsh-Schock' löst Verluste zum Wochenauftakt aus
30.01.2026 | 09:22:40 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Überwiegend Verluste
29.01.2026 | 09:27:28 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Verhaltene Entwicklung - Kospi auf Rekordhoch
28.01.2026 | 09:19:21 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Überwiegend Gewinne - Japanische Börse hinkt hinterher
27.01.2026 | 09:10:20 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Gewinne - Zolldrohungen lassen südkoreanische Börse kalt