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Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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News

20.10.2026 | 17:09:28 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Neues digitales Ticket für den Nahverkehr? Bayern kontert

(neu: Reaktion Bayerns Verkehrsminister Bernreiter)

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Für gelegentliche Bus- und Bahnfahrer könnte, wenn es nach dem Willen einzelner Länder ginge, bundesweit ein neues digitales Fahrscheinangebot eingeführt werden - als Ergänzung zum bestehenden Deutschlandticket. Die Idee: Per Smartphone werden Fahrtbeginn und -ende registriert und der günstigste Tarif automatisch berechnet. Fahrgäste sollen in einem Monat insgesamt aber nicht mehr als für ein Deutschlandticket zahlen.

Einen entsprechenden Vorschlag haben die Länder Nordrhein-Westfalen und Hamburg für die Herbstkonferenz der Verkehrsminister eingebracht, wie das nordrhein-westfälische Verkehrsministerium auf Anfrage mitteilte. Zuvor hatte die "Rheinische Post" über das Vorhaben berichtet.

Allerdings gab es sofort direkten Widerspruch. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU), aktuell Vorsitzender der Verkehrsministerkonferenz, sagte: "Uns fehlt an allen Ecken und Enden Geld. Es ist nicht die Zeit für immer noch mehr Leistungen." Es sei gelungen, das Deutschlandticket an sich zu sichern. "Damit haben wir bereits ein sehr gutes Angebot", sagte Bernreiter und betonte: "Ich sehe weder die Zustimmung des Bundes noch die notwendige Einstimmigkeit der Länder für ein solches Vorhaben."

Vorbild ist das Ticketsystem aus NRW

Der Antrag von NRW und Hamburg für die an diesem Mittwoch beginnende Konferenz im bayerischen Hohenschwangau sieht auch erst einmal vor, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die ein Konzept für das neue Ticketsystem erstellen soll. Vorbild ist das Angebot eezy.nrw in Nordrhein-Westfalen, das nach Angaben des Verkehrsministeriums ein großer Erfolg ist. Im September seien mehr als 1,4 Millionen Fahrten mit eezy.nrw abgerechnet worden.

NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) erläuterte die Idee: "Wer nur gelegentlich Bus und Bahn fährt, muss genauso unkompliziert und zu fairen Konditionen unterwegs sein können wie die Vielfahrer mit dem Deutschlandticket." Das in NRW bereits funktionierende System könnte bundesweit ausgedehnt werden: "Dann könnten Gelegenheitsfahrer bald in ganz Deutschland einfach und komfortabel im Nahverkehr unterwegs sein."

Niedersachsens Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne (SPD) sagte, Niedersachsen sehe das grundsätzlich positiv. "Wir werden ein D-Ticket light konstruktiv diskutieren. Nach dem D-Ticket könnten wir die Tariflandschaft auch im Gelegenheitsverkehr revolutionieren. Auch hier müssten wir uns bundesweit auf einheitliche Regularien wie Tarife und Mitnahmemöglichkeiten und vor allem über die Finanzierung und Einnahmeaufteilungen verständigen." Wichtig sei, jetzt keine Luftschlösser zu bauen. "Das Thema ist ein ganz dickes Brett, aber es lohnt sich, mit dem Bohren anzufangen."

Verkehrsunternehmen lehnen Vorstoß ab

Auch der Fahrgastverband Pro Bahn unterstützt den Vorstoß. "Das bringt die Leute in den Nahverkehr. Denn es gibt viele, die kaufen sich kein Deutschlandticket, weil sie es kaum gebrauchen können", sagte der Ehrenvorsitzende Detlef Neuß der "Rheinischen Post". Er regte an, Gruppen und Familien einzubeziehen. Das Deutschlandticket für den bundesweiten Regionalverkehr kostet zurzeit 63 Euro pro Monat, im kommenden Jahr dann 66,80 Euro.

Deutliche Kritik an dem Vorstoß kam hingegen auch vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV): "Ein solches Angebot verursacht Kosten und rüttelt an der Logik des Deutschlandtickets, das als Deutschland-Flatrate im monatlich kündbaren Abo zum Erfolg geworden ist", teilte der Verbandsgeschäftsführer für den öffentlichen Nahverkehr, Alexander Möller, mit. "Die Branche hat dafür kein Geld. Die Länder auch nicht, sonst würden sie nicht überall kürzen: Hamburg gibt seinen Verkehrsunternehmen erhebliche Sparziele vor, Nordrhein-Westfalen kürzt die E-Bus-Förderung massiv."/brd/DP/jha

20.10.2026 | 17:09:07 (dpa-AFX)
dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 20.10.2026 - 17.05 Uhr
20.10.2026 | 16:59:56 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Regierung wirbt um Investoren: 'Deutschland ist zurück'
20.10.2026 | 16:58:45 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Kassen und Ärzten streiten: Müssen Patienten länger warten?
20.10.2026 | 16:57:14 (dpa-AFX)
Rubio: USA kurz vor Handelsabkommen mit Indien
20.10.2026 | 16:53:59 (dpa-AFX)
Devisen: Eurokurs legt zum US-Dollar zu - ZEW-Index belastet nur kurz
20.10.2026 | 16:49:51 (dpa-AFX)
INDEX-FLASH: Dax & Co schütteln Verluste ab - Hoffnung im Nahost-Konflikt
20.10.2026 | 09:13:19 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Verluste - Vor allem Halbleiteraktien unter Druck

SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die wichtigsten asiatischen Aktienmärkte haben am Dienstag verloren. Dabei gaben die technologielastigeren Börsen stärker nach.

Die Marktstrategen der Deutschen Bank sprachen von deutlichen Abgaben im Halbleitersegment. Das traf naturgemäß südkoreanische Aktien - der Kospi verlor 3,7 Prozent. Dabei standen die Schwergewichte Samsung <KR7005930003> und SK Hynix <KR7000660001> unter Druck. Letztere näherten sich dem tiefsten Stand seit April, wie die Marktstrategen der Deutschen Bank betonten.

Auch der technologielastigere japanische Leitindex Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440> stand unter Druck und sank um 1,3 Prozent auf 64.075,42 Punkte.

Auch in China kam es zu Verlusten. Der CSI-300-Index <CNM0000001Y0> mit den 300 wichtigsten Werten an den Festlandbörsen sank um 0,9 Prozent, der Hang-Seng-Index <HK0000004322> der Sonderverwaltungszone Hongkong büßte nach der Feiertagspause am Vortag 1,1 Prozent ein.

Für den australischen S&P ASX 200 <XC0006013624> ging es um 0,33 Prozent auf 8.816,89 Punkte nach unten. Stärkere Verlusten erlitten die Aktien der National Australia Bank, nachdem das Institut Aufwendungen im Zusammenhang mit Restrukturierungsmaßnahmen angekündigt hatte.

Unter den Nebenmärkten erholten sich indonesische Aktien nach dem Rückschlag vom Vortag. "Grund für den erneuten Schwächeanfall war die Meldung des Indexanbieters MSCI vom Freitag, man prüfe eine Herabstufung um zwei Stufen", merkten die Experten der Landesbank Baden-Württemberg an. "Damit wären indonesische Aktien nicht mehr im MSCI Emerging Markets Index gelistet, sondern ein sogenannter 'Standalone Market'." Sollte MSCI diese Herabstufung entsprechend umsetzen, läge das Land auf einer Stufe mit Argentinien und Zimbabwe. Auf Sicht eines Jahres haben indonesische Aktien über 30 Prozent verloren und sich damit merklich schwächer als andere Börsen der Region entwickelt./mf/mis

19.10.2026 | 09:28:48 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Gewinne überwiegen - Nur Nikkei gibt nach
16.10.2026 | 09:09:59 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Erholung vor dem Wochenende
15.10.2026 | 08:16:50 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Zins- und KI-Finanzierungsängste ziehen Märkte nach unten
14.10.2026 | 09:12:05 (dpa-AFX)
WDH/Aktien Asien: Verhaltene Entwicklung - Ölpreise belasten
14.10.2026 | 09:07:04 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Verhaltene Entwicklung - Ölpreise belasten
13.10.2026 | 09:03:23 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Ausverkauf im Technologiesektor