SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die asiatischen Aktienmärkte haben am Montag überwiegend verloren. Die Ölpreise legten wegen der von Saudi-Arabien abgeschalteten Ölpipeline und der weiter ungeklärten Lage rund um die Straße von Hormus wieder zu.
In Tokio fiel der Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440> um 0,8 Prozent auf knapp 63.493 Punkte. In Südkorea sank der ebenfalls sehr technologielastige Leitindex Kospi um 3,3 Prozent auf 6.684 Punkte. Die Aktie des Index-Schwergewichts Samsung Electronics <KR7005930003> büßte deutlich ein.
Bernstein-Analyst Stacy Rasgon sah einen neuerlichen Stimmungsdämpfer für die Halbleiterbranche durch die Pläne des Anthropic-Chefs Dario Amodei, die KI-Entwicklung zu verlangsamen. Dies könnte Diskussionen um die Nachhaltigkeit des Booms wieder in den Vordergrund rücken, so Rasgon. Bei anderen KI-Größen sei Amodei ja bereits auf positives Echo gestoßen. Rasgon betonte allerdings, dass geringeres Tempo nicht zwangsläufig auch gebremste Investitionen bedeute.
An den chinesischen Börsen lag der CSI-300-Index <CNM0000001Y0> mit den 300 wichtigsten Werten an Chinas Festlandbörsen zuletzt 0,7 Prozent im Minus. Der Hang-Seng-Index <HK0000004322> der Sonderverwaltungszone Hongkong stieg derweil um 0,2 Prozent.
In Australien schloss der S&P ASX 200 <XC0006013624> 0,1 Prozent höher./ag/men