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Nach der US-Offensive gegen den Iran schlägt Teheran zurück und nimmt die Energieinfrastruktur gegnerischer Golfstaaten ins Visier.

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Während viele Konkurrenten im Online-Lebensmittelhandel straucheln, hat Ahold Delhaize den Code geknackt und schreibt im E-Commerce mittlerweile schwarze Zahlen. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Versicherer bleiben im aktuell schwierigen Marktumfeld weiter gefragt. 

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Die Deutsche Börse transformiert sich konsequent vom klassischen Marktplatzbetreiber zu einem global führenden Technologie- und Datenanbieter. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

Unverb. Kursindikationen Unverbindliche Kursindikationen
DAX 08:05:29
22.917,50 -2,49%
TecDax 19.03.
3.471,49 -2,48%
MDAX 19.03.
28.423,08 -3,71%
ESTOXX 19.03.
5.613,83 -2,14%
Dow Jones 19.03.
46.021,43 -0,44%
Nikkei 19.03.
53.372,53 -3,38%

News

20.03.2026 | 08:02:06 (dpa-AFX)
OTS: Deloitte / Deloitte-Studie untersucht die Effekte durch KI in 14 ...

Deloitte-Studie untersucht die Effekte durch KI in 14 Ländern:

Deutsche Unternehmen optimieren mit KI, transformieren aber noch nicht

München (ots) -

- Wenig Prozessoptimierung: Auch KI-erfahrene deutsche Firmen nutzen die

Technologie kaum zur Neugestaltung ihrer Geschäftsprozesse, lediglich 5

Prozent setzen auf eine strukturelle Transformation.

- Investitions- und Verantwortungsdefizite: Deutschland liegt bei

KI-Investitionen im unteren Mittelfeld; nur 2 Prozent verankern KI auf

CEO-Ebene - der geringste Wert aller Länder.

- Kompetenzlücken bremsen Fortschritt: Mangel an Fachkräften und fehlende

Schulungsangebote verhindern Skalierung und Innovation im KI-Einsatz.

Neun von zehn Unternehmen in Deutschland, die KI bereits intensiv einsetzen,

rechnen damit, dass die Technologie ihr Geschäftsmodell bis 2028 grundlegend

verändern wird. Dennoch konzentrieren sich die meisten derzeit vor allem auf

Effizienz- und Produktivitätsgewinne und nicht auf eine umfassende strategische

Transformation. Das zeigt die neue Deloitte-Studie "The ROI of AI: The paradox

of rising investment and elusive returns", für die weltweit mehr als 1.800

Experten in 14 Ländern befragt wurden.

Lediglich fünf Prozent der deutschen Unternehmen nutzen KI bereits gezielt für

die strukturelle Weiterentwicklung ihres Geschäfts, etwa durch KI-Agenten. In

anderen Märkten liegt dieser Anteil deutlich höher: 13 Prozent in Großbritannien

und elf Prozent in Irland setzen KI für tiefgreifende Transformationen ein.

Auch bei den Investitionen positioniert sich Deutschland nur im unteren

Mittelfeld. Fast drei Viertel der befragten Unternehmen geben maximal 20 Prozent

ihres Technologiebudgets für KI-Projekte aus. Beim Return on Investment liegt

Deutschland hingegen im Schnitt: 27 Prozent der Betriebe erzielen eine

Amortisation ihrer Ausgaben für typische KI-Anwendungen innerhalb von ein bis

zwei Jahren. Spitzenreiter ist Polen mit 33 Prozent.

"Deutschland unterfinanziert seine hohen Ambitionen bei KI", sagt Dr. Björn

Bringmann, Managing Director des Deloitte AI Institute. "In vielen Unternehmen

ist noch nicht verankert, dass KI ganzheitlich ins Geschäftsmodell integriert

werden muss. Heute dient sie oft primär der individuellen

Produktivitätssteigerung."

Operative Optimierung statt strategischer Steuerung

Ein wesentlicher Engpass für den breiten KI-Einsatz in Deutschland ist die

organisatorische Verankerung: In 33 Prozent der Unternehmen liegt die

Verantwortung für KI beim IT-Leiter oder CIO, deutlich mehr als im

internationalen Schnitt (23%). Nur 2 Prozent siedeln KI auf der CEO-Ebene an.

Das ist der niedrigste Wert aller betrachteten Märkte (Durchschnitt: 10%).

"Die starke Fokussierung auf die IT verschiebt die Prioritäten hin zur

technischen Skalierung statt zur Neugestaltung von Geschäftsprozessen", erklärt

Bringmann. "Transformative Wirkung entsteht erst, wenn das Top-Management KI

unternehmensweit steuert, mit klarer Verantwortung auf CEO- und Vorstandsebene."

Auch beim Thema Kompetenzen zeigt sich eine Lücke: 35 Prozent der deutschen

Befragten sehen fehlende Fachkräfte als großes Hindernis (international: 29%).

Gleichzeitig bieten 19 Prozent der Unternehmen gar keine KI-Schulungen an -

ebenfalls mehr als im Durchschnitt (15%).

"Um das volle Potenzial von KI auszuschöpfen, müssen deutsche Unternehmen über

inkrementelle Use Cases hinausgehen und KI als Motor für Innovation begreifen",

so Bringmann. "Dafür braucht es gezielte Investitionen, stärkere

Governance-Strukturen und ein klares Verständnis im Top-Management, wie KI

Geschäftsmodelle, Prozesse und Entscheidungslogiken verändert."

Methodik

Für den Report "The ROI of AI: The paradox of rising investment and elusive

returns" befragte Deloitte 1854 Führungskräfte, 249 davon aus Deutschland, zu

ihren Renditeeinschätzungen bezüglich der KI-Investitionen. Berücksichtigt

wurden ausschließlich Organisationen, die KI im täglichen Betrieb nutzen oder

Pilotprojekte mit generativer KI durchführen.

Die Untersuchung wurde zwischen 15. August und 5. September 2025 in 14 Ländern

durchgeführt: Deutschland, Belgien, Dänemark, Frankreich, Irland, Italien,

Niederlande, Norwegen, Polen, Saudi-Arabien, Schweden, Schweiz, Vereinigte

Arabische Emirate, Vereinigtes Königreich.

Link zu Website und Studie: https://www.deloitte.com/de/de/issues/innovation-ai/

deutschland-im-ki-paradox.html

Über Deloitte

Deloitte bietet führende Prüfungs- und Beratungsleistungen für nahezu 90% der

Fortune Global 500®-Unternehmen und Tausende von privaten Unternehmen an.

Rechtsberatung wird in Deutschland von Deloitte Legal erbracht. Unsere

Mitarbeitenden liefern messbare und langfristig wirkende Ergebnisse, die dazu

beitragen, das öffentliche Vertrauen in die Kapitalmärkte zu stärken und unsere

Kunden bei Wandel und Wachstum unterstützen. Deloitte baut auf eine über

180-jährige Geschichte auf und ist in mehr als 150 Ländern tätig. Erfahren Sie

mehr darüber, wie die über 470.000 Mitarbeitenden von Deloitte zusammenarbeiten,

um das Leitbild "making an impact that matters" täglich zu leben:

http://www.deloitte.com/de .

Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited (DTTL), ihr

weltweites Netzwerk von Mitgliedsunternehmen und ihre verbundenen Unternehmen

(zusammen die "Deloitte-Organisation"). DTTL (auch "Deloitte Global" genannt)

und jedes ihrer Mitgliedsunternehmen sowie ihre verbundenen Unternehmen sind

rechtlich selbstständige und unabhängige Unternehmen, die sich gegenüber Dritten

nicht gegenseitig verpflichten oder binden können. DTTL, jedes

DTTL-Mitgliedsunternehmen und verbundene Unternehmen haften nur für ihre eigenen

Handlungen und Unterlassungen und nicht für die der anderen. DTTL erbringt

selbst keine Leistungen gegenüber Kunden. Weitere Informationen finden Sie unter

http://www.deloitte.com/de/UeberUns .

Pressekontakt:

Markus Soffner

Media Manager

mailto:msoffner@deloitte.de

+49 151 1829 3208

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/60247/6239609

OTS: Deloitte

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