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Montag, 14.09.2026, um 19 Uhr

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Jenseits vom MSCI World – Chancen in Emerging Markets?

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Volkswagen: Zukunftsplan 2030 setzt
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Der Aufsichtsrat segnet den harten Sanierungskurs bei Volkswagen ab.

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Tesla: Cybercab-Rollout in Austin und
strategische Preisnachlässe prägen
das Quartal

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Der September 2026 ist durch gezielte Preisreduzierungen bei Kernmodellen sowie den Start der neuen Cybercab-Flotte in Texas gekennzeichnet.

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

Unverb. Kursindikationen Unverbindliche Kursindikationen
DAX 10:08:27
25.183,00 -1,01%
TecDax 10:02:17
3.933,57 -0,69%
MDAX 10:02:17
30.848,96 -0,67%
ESTOXX 10:01:30
6.201,15 -0,95%
Dow Jones 14.09.
52.421,20 -0,29%
Nikkei 08:30:01
63.484,10 -0,01%

News

15.09.2026 | 10:06:33 (dpa-AFX)
APA ots news: FMA-Bericht: Neobroker treiben mit digitalem Vertrieb 14%-...

APA ots news: FMA-Bericht: Neobroker treiben mit digitalem Vertrieb 14%-Wachstum bei Wertpapierdepots im Jahr 2025

Digitale und onlinebasierte Anbieter aus Österreich und dem

europäischen Ausland entwickeln sich besonders dynamisch,

zeigt der Bankenvertriebsbericht der FMA

Wien (APA-ots) - Der österreichische Wertpapiermarkt konnte im

vergangenen Jahr seine

Kund:innen-Basis deutlich verbreitern. Die Anzahl der bei

österreichischen Kreditinstituten geführten Wertpapierdepots stieg um

14% auf 2,87 Millionen . Treiber dieser Entwicklung sind insbesondere

digitale und onlinebasierte Geschäftsmodelle, insbesondere von

Zweigniederlassungen ausländischer Anbieter in Österreich . Die

Markteintritte und das starke Wachstum dieser Anbieter verdeutlichen

den anhaltenden Trend hin zu digitalen Wertpapierplattformen. Das

zeigt der heute veröffentlichte Bankenvertriebsbericht 2026 der

österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA).

Die Marktstruktur spiegelt diese Entwicklung wider: Die fünf

größten Institute verwalten gemeinsam rund 1,2 Millionen Depots ,

oder 43% des Gesamtmarktes. Die Zweigstellen europäischer Anbieter

haben ihren Marktanteil im Jahr 2025 auf 20% von 13% im Vorjahr

gesteigert; sie konnten allen anderen Sektoren Marktanteile abnehmen.

Kennzeichnend für die führenden Institute ist ihre starke Ausrichtung

auf digitale Vertriebskanäle . Auch die Bedeutung des

Wertpapiergeschäfts für die Erträge der Banken steigt: Im vergangenen

Jahr wuchsen die Netto-Wertpapierprovisionserträge um 15% auf 1,87

Milliarden .

"Die Digitalisierung ist der wichtigste Türöffner für eine

breitere Beteiligung am Kapitalmarkt, vor allem unter jungen

Menschen", so FMA-Vorständin Mariana Kühnel . "Neobanken und

Neobroker haben der gesamten Branche klar gemacht, dass man heute

Handy-Apps mit smarten Funktionen und Produkten braucht - wie etwa

ETFs und Sparpläne. Damit haben sie einen Digitalisierungsschub und

Innovationen in der gesamten Industrie bewirkt, auch bei den

etablierten Instituten. Der FMA ist auch hier ein Level Playing Field

in der Aufsicht wichtig: für Anleger soll es keinen Unterschied im

Schutzniveau machen über welchen Anbieter sie ihre Wertpapiere

beziehen"

"Neobanken und Neobroker gehören zu jenen Instituten, die die

Chancen der europäischen Bankenunion wirklich einlösen - sie

expandieren über Grenzen hinweg in alle Länder", so FMA-Vorstand

Helmut Ettl . "Interessant ist dabei: Diese Entwicklung wird von

originär europäischen Anbietern getragen, nicht von den großen

amerikanischen Tech-Konzernen, wie manche noch vor ein paar Jahren

gedacht haben."

Beschwerden steigen

Ebenfalls einen starken Trend nach oben zeigt die

Beschwerdestatistik der Banken. im vergangenen Jahr trafen insgesamt

140.747 Beschwerden bei österreichischen Kreditinstituten ein, 17%

mehr als im Vorjahr. Der größte Teil der Beschwerden betraf den

Zahlungsverkehr (50.823, +12%) und das Kreditgeschäft (30.490, -8,6%)

. Bei den Wertpapierdienstleistungen war leider auch das Wachstum der

Beschwerden besonders dynamisch mit einem Plus von 70% auf 9.096

Beschwerden.

"Auch bei der FMA melden sich Verbraucher:innen mit Beschwerden

über Neobroker und Onlinebanken", ergänzt Mariana Kühnel . "Wenn wir

Missstände identifizieren, achten wir darauf, dass sie konsequent

abgestellt werden. Bei grenzüberschreitenden Anbietern arbeiten wir

eng mit der Aufsicht im Heimatland zusammen. In der Bankenunion

ziehen wir da an einem Strang."

"Wir möchten den Verbraucher:innen auch ganz klar mitgeben: Der

Trend zu preisgünstigen, beratungsfreien Angeboten heißt auch, dass

die Anlageentscheidung dann ganz bei einem selbst liegt", so Helmut

Ettl. "Und es kursieren zum Teil sehr mangelhafte Informationen und

Finanzmärchen auf Social Media. Wir bauen deshalb als FMA auch unser

Angebot im Bereich Verbraucherinformation aus."

Weitere Themen im Bankenvertriebsbericht 2026:

- Das aushaftende Volumen bei Verbraucherkrediten stieg 2025 um 6,8%

auf 22,5 Milliarden. Die FMA erhält in diesem wichtigen Bereich mit

November 2026 erweiterte Aufsichtsbefugnisse und plant für 2027

verstärkte Prüfmaßnahmen.

- Das Volumen des Betrugs im Zahlungsverkehr steigt - die Zahl der

Fälle sinkt, doch sie werden größer. Immer wichtiger werden dabei

Fälle, bei denen die Opfer durch Täuschung dazu gebracht werden,

selbst Zahlungen freizugeben.

Der Bankenvertriebsbericht 2026 und die Ausgaben der Vorjahre

können auf der Website der FMA abgerufen werden.

Verbraucherinformationen der FMA finden Sie auch auf der Website "

Reden wir über Geld " und dem gleichnamigen Instagram-Kanal @

redenwiruebergeld .

Rückfragehinweis:

Finanzmarktaufsicht (FMA)

Boris Gröndahl

Telefon: +43 676 8824 9995

E-Mail: boris.groendahl@fma.gv.at

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER

INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

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