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Der Goldpreis setzte in den vergangenen Wochen von seinen Verlaufshochs oberhalb der Marke von 4.700 USD deutlicher zurück, wobei hier vor allem der starke US-Dollar auf die Stimmung gedrückt hatte. 

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Eni treibt den Umbau vom klassischen Ölkonzern zu einem integrierten Energieanbieter konsequent voran. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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SGL Carbon sicherte trotz der anhaltenden Schwächephase im Halbleitersektor im ersten Quartal seine Profitabilität, verbesserte die EBITDA-Marge und bestätigte die Jahresprognose. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

Unverb. Kursindikationen Unverbindliche Kursindikationen
DAX 14:17:28
24.698,00 -1,19%
TecDax 14:08:56
3.838,98 -1,38%
MDAX 14:09:10
31.507,87 -1,45%
ESTOXX 14:08:31
6.208,75 -0,94%
Dow Jones 25.06.
51.920,62 0,14%
Nikkei 08:30:01
69.360,88 -4,15%

News

26.06.2026 | 14:14:17 (dpa-AFX)
Wird es wärmer als je zuvor? Extremhitze lähmt Deutschland

OFFENBACH (dpa-AFX) - Schwitzen am Tage - und wenig Abkühlung in der Nacht. Die hartnäckige Hitzewelle soll zum Wochenende ihren Höhepunkt erreichen, es könnte so heiß werden wie nie zuvor. Die Extremtemperaturen bergen Gefahren und wirbeln so manche Pläne durcheinander. Ein Überblick über die Lage in Deutschland und darüber hinaus.

Wie heiß es werden könnte

Für Sonntag sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) bis zu 42 Grad vorher - damit könnte der Allzeit-Temperaturrekord gebrochen werden. Die bislang höchste jemals in Deutschland gemessene Temperatur lag bei 41,2 Grad Celsius - am 25. Juli 2019 in Tönisvorst und Duisburg-Baerl.

Die Gefahrenkarte zeigt am Sonntag für ganz Deutschland Gefahr für schwere Gewitter. Auch am Samstag sieht der DWD einzelne Hitzegewitter kommen, besonders in der Westhälfte. Die Höchstwerte am Samstag liegen zwischen 36 und 41 Grad, nur an der See bleibt es etwas kühler.

Was das fürs Wochenende bedeutet

Ob im Kleinen oder Großen: Vielerorts wurden fürs Wochenende geplante Veranstaltungen wegen der Hitze abgesagt. Das Sunset Beach Festival in Haltern am See, eine Pride-Parade in Paris und ein Elektro-Festival in den Niederlanden sind nur einige Beispiele. Die Rettungsorganisation Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland plädiert auch für Absagen im Hobbysport-Bereich: "Bei Sportveranstaltungen mit einem hohen Anteil an untrainierten und unprofessionellen Sportlern würden wir eine Verschiebung empfehlen", betonte die Organisation in der "Welt".

Die Ironman-Europameisterschaft in Frankfurt soll hingegen trotz erwarteter Temperaturen von bis zu 39 Grad stattfinden - mit mehr Schatten, Wasser und medizinischer Betreuung.

Wer besonders gefährdet ist

Besonders gefährlich ist Hitze für Ältere, Kinder, Schwangere und Menschen mit Vorerkrankungen. Dazu gehören oft auch Patienten in Krankenhäusern. Und diese sind nur sehr mangelhaft auf die Temperaturen eingestellt, die mittlerweile in Deutschland vorkommen. "Die meisten Intensivstationen in Deutschland sind mittlerweile klimatisiert, aber dann hört es auch schon fast auf. Nur ein Drittel der Häuser haben klimatisierte Patientenzimmer", sagte die Vorsitzende des Marburger Bundes, Susanne Johna, im ZDF-"Morgenmagazin". Klare Vorgaben gebe es nur für Operationsbereiche oder die Radiologie, weil die Geräte schlicht die Hitze nicht aushielten.

Für Patienten sei die Hitze sehr belastend und auch eine Gefahr. So heilten etwa Wunden schlechter bei hohen Temperaturen. "Man muss eben realistisch sagen, in solchen Hitzewellen sterben Menschen häufiger. Das ist statistisch eindeutig so, und zwar auch im Krankenhaus", sagte Johna.

Als Faustregeln für den Schutz vor Hitzegefahren gilt laut Experten: direkte Sonne meiden, viel trinken und keine zu hohe körperliche Belastung in den wärmsten Stunden des Tages.

Wie auch die Infrastruktur ächzt

Auch auf den Straßen und Schienen des Landes herrscht Ausnahmezustand: Auf mehreren Autobahnen mussten Strecken gesperrt werden. Beton dehne sich bei Wärme aus, hieß es von der Autobahn GmbH. Normalerweise werde das bei der Bauweise berücksichtigt. Auf älteren Fahrbahnen könne es jedoch passieren, dass der Beton sich nicht ausreichend ausdehnen könne. Dann baut sich Spannung auf und entlädt sich nach oben. Die Folge: Die Fahrbahn wölbt sich oder bricht auf. Auf der A2 mussten in Sachsen-Anhalt und Brandenburg in dieser Woche zwei Abschnitte wegen Hitzeschäden gesperrt werden. Auch auf der A93 in Bayern wurde ein solcher Hitzeschaden gemeldet.

Die Bahn bietet an, gebuchte Fernverkehrsfahrten für die Tage bis zum 30. Juni kostenfrei zu stornieren - eine sogenannte erstmalige Hitze-Sonderkulanz. "Allen, die in dieser extremen Wetterlage auf ihre Fahrt verzichten können, legen wir die Sonderregelung zur Stornierung nahe", hieß es von der Bahn. Weichen sowie Leit- und Sicherheitstechnik können bei den hohen Temperaturen und stundenlanger direkter Sonneneinstrahlung Schaden nehmen. Das kann zu weiteren Problemen auf dem ohnehin stark störanfälligen Netz der Bahn führen.

Welche Rolle der Klimawandel spielt

Forschern zufolge wäre die aktuelle Hitzewelle in West- und Mitteleuropa in diesem Ausmaß ohne den Effekt des Klimawandels Forschern zufolge nahezu ausgeschlossen. Sowohl die aktuellen Tageshöchsttemperaturen als auch die Nachttemperaturen wären zu dieser Jahreszeit vor 50 Jahren "praktisch unmöglich", betonen die Wissenschaftler der Organisation World Weather Attribution - und auch zu anderen Jahreszeiten unwahrscheinlich. Eine Hitzewelle im damaligen Klima wäre rund 3,5 Grad weniger heiß gewesen, heißt es. Der Klimawandel sei der maßgebliche Treiber hinter den rekordverdächtigen aktuellen Temperaturen.

"Wissenschaftler wie ich klingen langsam wie eine kaputte Schallplatte", sagt die beteiligte Klimaforscherin Friederike Otto. "Ja, das ist der Klimawandel, ja, wir sind dafür verantwortlich, nein, es liegt nicht an El Niño, ja, wir haben die Lösungen, nein, wir setzen sie nicht schnell genug um."/swe/DP/zb

26.06.2026 | 14:12:36 (dpa-AFX)
Aktuelle Hitzewelle ohne Klimawandel 'praktisch unmöglich'
26.06.2026 | 14:11:50 (dpa-AFX)
Bahnchefin Palla räumt Versäumnisse bei Stuttgart 21 ein
26.06.2026 | 14:10:59 (dpa-AFX)
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26.06.2026 | 14:04:00 (dpa-AFX)
Von Moskau eingesetzte Behörden verhängen Notstand auf Krim
26.06.2026 | 14:00:10 (dpa-AFX)
EQS-News: Bitcoin Group SE veröffentlicht Geschäftsbericht 2025: Strategische Neuausrichtung sichert Zukunftsfähigkeit im dynamischen Kryptomarkt (deutsch)
26.06.2026 | 13:59:44 (dpa-AFX)
Finanzreform ist für Finanzminister 'wichtiger Schritt'