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Die Allianz SE bietet Anlegern ein etabliertes Geschäftsmodell mit einer breiten Risikostreuung über verschiedene Finanzsegmente. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Merck KGaA verstärkt sich durch eine strategische Großakquisition auf dem US-amerikanischen Markt. 

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Bayer AG: Turnaround und juristische Entlastung 
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Nach einem richtungsweisenden Urteil des US-Supreme-Courts im Glyphosat-Streit erfährt die Bayer AG eine spürbare rechtliche Entlastung. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

Unverb. Kursindikationen Unverbindliche Kursindikationen
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25.423,00 1,53%
ESTOXX 14:48:16
6.363,37 1,29%
Dow Jones 01.07.
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EUR/USD 15:04:00
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News

02.07.2026 | 15:00:53 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Landwirte unter Druck - Hitze und Kosten belasten die Ernte

RANGSDORF (dpa-AFX) - Für Landwirte in Deutschland ist jetzt Hochsaison auf dem Mähdrescher - doch die Getreideernte ist überschattet von Wetterextremen und gestiegenen Kosten. Schlechte Stimmung löst zudem die Debatte um einen möglichen Wegfall von Minijobs und das Ende des Tankrabatts aus.

"Gerade auch wir in der Landwirtschaft, neben der Gastronomie, sind auf Minijobber angewiesen", sagte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, im brandenburgischen Ransdorf südlich in Berlin. Sie helfen bei der Ernte und der Aussaat. "Für uns sind sie nicht ersetzbar und insofern bedeutet das eine weitere Belastung der Landwirtschaft, die im Moment schon ums Überleben kämpft."

Eine Abschaffung von Minijobs mit einem Verdienst von bis zu 603 Euro im Monat gehört zu den Vorschlägen für eine Rentenreform der schwarz-roten Koalition, die eine Regierungskommission vorgelegt hatte. Änderungen sind aber noch offen.

Ernteeinbußen wegen extremer Hitze möglich

Zudem kann die extreme Hitzephase im Juni laut Bauernverband auch zu Ernteeinbußen führen. "Insofern befürchten wir, dass wir hier Ertragsrückgänge, insbesondere bei späteren Kulturarten wie Weizen, hinnehmen müssen", sagte Rukwied. Derzeit geht er aber noch von einer Durchschnittsernte aus - mit regionalen Unterschieden.

Notreife bei Getreide befürchtet

Beim Getreide spricht man auch von Notreife. Der Bauernpräsident erklärte, Getreide schalte ab einer Temperatur über 27 Grad auf einen Selbsterhaltungsmodus. "Es gibt dann Qualitätseinbußen und kleinere Körner. Das heißt am Ende weniger Ertrag", sagte Rukwied. "Die Folgen des Klimawandels sind unmittelbar spürbar. Extremwetterlagen wie Hitze, Starkregen und Trockenperioden treten häufiger auf."

Die Gesamtfläche für den Getreideanbau liegt laut Verband mit 6,03 Millionen Hektar leicht über dem Vorjahr (5,92 Mio. Hektar).

Bauernpräsident fordert Verlängerung des Tankrabatts

Der Bauernpräsident beklagte wachsenden wirtschaftlichen Druck für die Agrarbetriebe in Deutschland. Er nannte gesunkene Erzeugerpreise, gestiegene Kosten durch Düngemittel- und Dieselpreise sowie zu viel Bürokratie.

Zudem fordert der Bauernverband, den Tankrabatt bis Ende November zu verlängern. "Jetzt ist die Zeit, wo bei uns die Hauptarbeiten anfallen." Die Energiekosten erdrückten die Landwirtschaft, weil gerade während der Erntezeit viel Treibstoff benötigt werde.

Der Vizepräsident des Landesbauernverbandes in Brandenburg, Christoph Plass, schilderte die Kosten für seinen Agrarbetrieb: "Wir brauchen über 1.000 Liter Treibstoff am Tag, nur für einen Mähdrescher. Das sind Mehrkosten von über 500 Euro bei den Preissteigerungen im Vergleich zum letzten Jahr." Für den Gesamtbetrieb seien das mehr als 100.000 Euro. "Das führt zu blanker Frustration bei mir", sagte Plass. "Auch wenn wir eine durchschnittliche Ernte einfahren, ist sie auf der wirtschaftlichen Seite einfach nicht gut."

Ausbreitung der Schilf-Glasflügelzikade bereitet Sorgen

Ärger anderer Art macht die Schilf-Glasflügelzikade, die sich bundesweit ausbreitet. Das Insekt bedroht laut Bauernverband den Anbau von Kartoffeln, Zuckerrüben und Gemüse. Die Zikade überträgt bakterielle Erreger und kann zu großen Ernteausfällen führen. Die für 2026 erteilten Notfallzulassungen für Pflanzenschutzmittel gegen das Insekt verschafften kurzfristig Luft, sie könnten aber keine Dauerlösung sein, sagte Rukwied. "Wir brauchen Zulassungen für wirksame Pflanzenschutzmittel."/mow/DP/stw

02.07.2026 | 15:00:10 (dpa-AFX)
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02.07.2026 | 14:51:56 (dpa-AFX)
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