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Die Münchener Rückversicherungs AG (Münchener Rück) navigiert aktuell durch ein anspruchsvolles Marktumfeld. 

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Zinssorgen und ein starker US-Dollar sorgten zuletzt beim Silberpreis für deutlichere Abschläge. 

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

Unverb. Kursindikationen Unverbindliche Kursindikationen
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24.237,50 0,17%
ESTOXX 11:37:01
6.053,03 0,72%
Dow Jones 10.06.
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125,29 0,07%

News

11.06.2026 | 11:39:54 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Merz ruft alle zur Reformbereitschaft auf

(neu: weitere Debatte und Reaktionen)

BERLIN (dpa-AFX) - Bundeskanzler Friedrich Merz hat den Reformkurs seiner schwarz-roten Regierung im Bundestag verteidigt und alle zur Veränderungsbereitschaft aufgerufen. Jeder sollte prüfen, "was er zum Gelingen des Ganzen beitragen kann", forderte Merz in einer Regierungserklärung von der Politik, aber auch von allen Bürgerinnen und Bürgern. "Und wenn es einfach die Bereitschaft ist, nur wohlwollend mit Blick auf das Wohl unseres Landes mitzudiskutieren und nicht verächtlich abzuwinken."

In der anschließenden Debatte warfen ihm Oppositionspolitiker eine gescheiterte Politik, Untätigkeit und soziale Ungerechtigkeit vor.

"Entweder wir scheuen Veränderungen, und zwar Veränderungen, die zunächst auch Einschränkungen bedeuten." Oder "wir nutzen die Stärken und Potenziale, die wir haben, um das Ruder für alle herumzureißen und uns auf allen Feldern, auf denen das nötig ist, wieder besser aufzustellen", sagte Merz.

Er und seine Regierung hätten sich für den zweiten Weg entschieden. "Und wir wollen ihn mit der von mir geführten Bundesregierung auch weiter einschlagen. Wir sind dazu fest entschlossen", betonte der CDU-Vorsitzende.

Gespräch mit Tarifpartnern "in konstruktiver Atmosphäre"

Merz gab seine Regierungserklärung wenige Stunden nach einem Treffen der Koalitionsspitzen mit Arbeitgebern und Gewerkschaften im Kanzleramt zu den anstehenden Reformprojekten ab. Bis zur Sommerpause Mitte Juli will das Bündnis von Union und SPD ein Reformpaket schnüren, dass den Arbeitsmarkt, die Sozialversicherungen, die Einkommensteuer und den Bürokratieabbau umfasst. Das Treffen mit den Tarifpartnern galt als Auftakt für diesen Prozess. Es gab wie erwartet zwar keine konkreten Ergebnisse. Man vereinbarte aber, im Gespräch zu bleiben.

"Dieses lange Gespräch hat in ausgesprochen guter, sehr konstruktiver Atmosphäre stattgefunden, und wir werden es zu einzelnen Themen auch weiter fortsetzen", sagte Merz. Es gelte zuzuhören, dann aber auch Entscheidungen zu treffen. Genau daran arbeite die Bundesregierung.

Merz machte deutlich, dass die Zeit für Reformen dränge. Jeden Tag gingen Arbeitsplätze in der Industrie verloren, Unternehmen gäben angesichts hoher Kosten und Bürokratielasten auf. Das dürfe so nicht weitergehen. "Wir wollen in dieser Wahlperiode das Fundament unseres Landes so erneuern, dass es wieder für viele Jahre, vielleicht sogar für ein Jahrzehnt trägt." Dies solle so umgesetzt werden, dass auch Lasten gerecht verteilt werden "und dass jeder aufgerufen ist, an diesem Ziel mitzuarbeiten".

AfD spricht von "Abgesang eines Gescheiterten"

Anschließend musste sich Merz scharfe Kritik aus der Opposition anhören. AfD-Chefin Alice Weidel warf der Koalition eine verfehlte Wirtschafts-, Energie- und Migrationspolitik vor. Die Regierungserklärung des Kanzlers sei der "Abgesang eines Gescheiterten gewesen". Weidel warf Merz zudem vor, Deutschland in den Krieg in der Ukraine hineinziehen zu wollen.

Der Kanzler hatte in seiner Rede zuvor der Ukraine weitere Unterstützung zugesichert und der AfD vorgehalten, deren Abwehrkampf ins Lächerliche zu ziehen. "Sie lachen darüber, über das Schicksal von Millionen Menschen in diesem Land, und reisen nach Moskau zu Ihren Champagnerempfängen, gute Reise weiterhin."

Grüne: "Reißen Sie sich zusammen!"

Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann sprach in der Debatte von Streit und Misstrauen und einer mühseligen Suche nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner in der Koalition und sagte, das Wort Reformen sei zu einem Synonym für Kürzungen verkommen. An Merz gerichtet forderte sie: "Reißen Sie sich zusammen! Liefern Sie! Begegnen Sie den Menschen mit Respekt". Linke-Fraktionschef Sören Pellmann warf der Regierung vor, die Axt an den Sozialstaat zu legen. Eine massive Aufrüstung führe bereits jetzt zu einem sozialen Kahlschlag in Deutschland.

SPD zufrieden mit Treffen im Kanzleramt

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch zog in seiner Rede eine positive Bilanz des Treffens der Koalitionsspitzen mit Arbeitgebern und Gewerkschaften im Kanzleramt. "Das, was gestern passiert ist, ist meines Erachtens eine sehr, sehr gute Grundlage", sagte Miersch. "Ich bin den Arbeitgebern und den Gewerkschaften sehr, sehr dankbar für ihre Bereitschaft mitzuhelfen."

Auch Gewerkschaften und Arbeitgeber äußerten sich positiv: In einer gemeinsamen Erklärung des Dachverbandes DGB und der Gewerkschaften verdi, IG Metall und IG BCE war von einem "respektvollen Gespräch" die Rede. "Jetzt kommt es darauf an, die richtigen Entscheidungen zu treffen", hieß es weiter. "Wir haben unsere Positionen deutlich gemacht und Vorschläge für eine Reformagenda eingebracht, die wirtschaftliche Stärke, gute Arbeit und soziale Sicherheit schafft."

Industriepräsident Peter Leibinger nannte den Austausch im Kanzleramt wichtig. "Wir haben ein gemeinsames Verständnis wahrgenommen, dass die gesamte Gesellschaft profitiert, wenn wir Wachstum und damit Wohlstand und Arbeitsplätze sichern."/mfi/DP/stw

11.06.2026 | 11:36:58 (dpa-AFX)
Deutscher Ethikrat gegen pauschales Mindestalter bei sozialen Medien
11.06.2026 | 11:35:52 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Heidelberger Druck versucht Ausbruch - Verteidigung lockt
11.06.2026 | 11:35:31 (dpa-AFX)
Covid-Impfstoffdeals: Gutachten sieht Verstoß der EU-Kommission
11.06.2026 | 11:29:01 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Kontron stark dank Übernahmeaussichten - Analysten skeptisch
11.06.2026 | 11:27:39 (dpa-AFX)
EQS-DD: Kontron AG (deutsch)
11.06.2026 | 11:26:09 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Oracle legt kräftig zu - Hoher Kapitalbedarf - Aktie sackt ab
10.06.2026 | 18:59:04 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Kurse trotzen US-Börsenschwäche

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Anders als am Vortag haben die europäischen Aktienmärkte den schwachen US-Börsen am Mittwoch teilweise getrotzt. Sie zeigten sich damit vergleichsweise wenig beeindruckt von neuen Drohungen des US-Präsidenten Donald Trump gegen den Iran.

Zum Handelsende dämmte der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> mit 6.009,95 Punkten sein Minus immerhin auf 0,66 Prozent ein. Außerhalb des Währungsraums gewann der britische FTSE 100 <GB0001383545> letztlich 0,27 Prozent auf 10.254,81 Punkte.

Für den Schweizer SMI <CH0009980894> ging es sogar um 0,80 Prozent auf 13.463,33 Punkte bergauf, womit er sich von den drei Indizes erneut am besten schlug. Er profitierte von Kursaufschlägen defensiver Schwergewichte - besonders Nestle <CH0038863350> war bei den Anlegern gefragt.

Auch im marktbreiten Stoxx Europe 600 lagen die Aktien von Lebensmittel- und Getränkeherstellern <EU0009658749> weit vorn - wie die ebenfalls defensiven Telekommunikations- <EU0009658947>, Konsumgüter- <CH0019112330> und Pharmatitel <EU0009658723>.

Dagegen büßten die konjunktursensiblen Rohstoff- <EU0009658624>, Industriegüter- <EU0009658905> und Autoaktien <EU0009658681> deutlich an Wert ein.

Vergleichsweise schwach waren auch Technologiewerte <EU0009658921>. Börsianer verwiesen auf den am Freitag anstehenden Rekord-Börsengang des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX <US84615Q1031>. "Wer dabei sein möchte, braucht Liquidität - genau deshalb geraten selbst beliebte Technologiewerte unter Druck", hieß es in einer Einschätzung von Index-Radar, einem Anbieter von Handelsstrategien.

Das Sektor-Schwergewicht SAP <DE0007164600> büßte 3,2 Prozent ein. US-Konkurrent Oracle <US68389X1054> wird nach US-Börsenschluss seine Zahlen für das vierte Geschäftsquartal vorlegen. Analyst Rishi Jaluria von der kanadischen Bank RBC äußerte sich in einem Ausblick vorsichtig zu den Zahlen.

An der Londoner Börse sackten die Aktien von WH Smith <GB00B2PDGW16> um rund 16 Prozent ab. Das Buchhandelsunternehmen hatte seinen Ausblick gesenkt und zudem eine Kapitalerhöhung in Aussicht gestellt./gl/stw

10.06.2026 | 18:20:06 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Kurse trotzen US-Börsenschwäche
10.06.2026 | 13:31:29 (dpa-AFX)
INDEX-FLASH: Verluste ausgeweitet - Trump-Aussagen verstärken Iran-Sorgen
10.06.2026 | 12:16:05 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Überwiegend Verluste - Technologiewerte schwächeln
09.06.2026 | 18:42:29 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Erneute US-Tech-Schwäche zieht Indizes ins Minus
09.06.2026 | 18:06:42 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Erneute US-Tech-Schwäche zieht Indizes ins Minus
09.06.2026 | 12:08:00 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Gewinne - Gute Vorgaben stützen