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Montag, den 07.09.2026 um 19 Uhr

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Brent Öl 22:29:43
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EUR/USD 22:37:19
1,16124 -0,13%
BUND-F. 22:03:44
123,02 0,08%

News

04.09.2026 | 22:31:37 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow gibt nach - Jobbericht weckt Zinssorgen

NEW YORK (dpa-AFX) - Nach den Kursgewinnen vom Donnerstag haben die Anleger an den US-Börsen zum Wochenschluss vorsichtiger agiert. Die wichtigsten Aktienindizes gaben am Freitag überwiegend leicht nach. Im Fokus stand der Arbeitsmarktbericht für den Monat August. Demnach ist die Beschäftigung in den USA unerwartet deutlich gestiegen. Dies weckte am Markt wieder Sorgen, dass die Notenbank die Leitzinsen bald anheben könnte.

Der Dow Jones Industrial <US2605661048> fiel um 0,51 Prozent auf 53.414,25 Punkte. Am Donnerstag hatten noch Aussagen des Notenbankmitglieds Christopher Waller die Hoffnung auf eine ausbleibende Leitzinserhöhung in diesem Monat geweckt und die Börsen entsprechend angetrieben. Auf Wochensicht ergibt sich nunmehr für den US-Leitindex ein Minus in Höhe von 0,27 Prozent.

Der marktbreite S&P 500 <US78378X1072> verlor am Freitag 0,38 Prozent auf 7.718,60 Zähler. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 <US6311011026> hingegen legte um 0,21 Prozent auf 29.544,15 Punkte zu.

Marktexperte Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) bescheinigt den USA einen "soliden Arbeitsmarkt". Im August sei es zu einem ansehnlichen Stellenaufbau gekommen, und die mittlere Markterwartung wurde klar übertroffen, so der Analyst. Die Erwartungen an eine Zinserhöhung durch die Fed dürften wieder angeheizt werden. Höhere Zinsen aber verringern die Attraktivität von Aktien gegenüber festverzinslichen Wertpapieren.

Für Zurückhaltung bei den Anlegern sorgte vor dem feiertagsbedingt langen Wochenende in den USA auch der Iran-Krieg. "In den vergangenen Handelswochen kamen die negativen Impulse aus der geopolitischen Gemengelage oft über die Wochenenden und stellten die Investoren montags vor vollendete Tatsachen", schrieb Marktstratege Andreas Lipkow vom Handelshaus CMC Markets.

Als Schlusslicht im S&P 500 knickten die Aktien von Lululemon <US5500211090> um mehr als 17 Prozent ein. Der Sportartikelhersteller hatte schwache Quartalszahlen vorgelegt und seine Jahresprognose gesenkt. Analyst Paul Lejuez von der Bank Citigroup hält die Entwicklung in China für die zentrale Enttäuschung bei dem Unternehmen.

Die Papiere von Adobe <US00724F1012> verloren 6,7 Prozent. Das Software-Unternehmen bekommt mit Anil Chakravarthy einen neuen Chef. Die Berufung von Chakravarthy habe viele überrascht, hieß es von Jefferies. Das Analysehaus selbst war davon ausgegangen, dass David Wadhwani, der Leiter des Kreativbereichs, die vernünftigere Wahl gewesen wäre. Dieser sei für drei Viertel des Umsatzes verantwortlich und genieße sowohl innerhalb als auch außerhalb von Adobe hohes Ansehen.

Nach ihrem Kurssprung am Vortag büßten die Aktien von Tesla <US88160R1014> nun knapp sechs Prozent ein. Die mit Spannung erwartete Präsentation des autonom fahrenden Robotaxis Cybercap hatte die Anleger nicht überzeugt. Das Event habe im Vergleich zu vorab bekannten Informationen wenig Neues geboten, schrieb Tom Narayan von der kanadischen Bank RBC. Kernfragen rund um den Preis, die Produktion und regulatorische Themen seien unbeantwortet geblieben.

Ebenfalls nicht gut gelitten waren bei den Anlegern die Anteilsscheine der Kreditauskunfteien Equifax <US2944291051> und Transunion <US89400J1079>, deren Kurse um jeweils rund sechs Prozent absackten. Der Direktor der US-Bundesbehörde für Wohnungsbaufinanzierung, Bill Pulte, hatte erneut Kritik an den Unternehmen geäußert. Diese würden den Amerikanern überhöhte Gebühren berechnen./la/stw

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

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04.09.2026 | 18:43:59 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Anleger halten vor dem Wochenende die Füße still

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Nach den überschaubaren Gewinnen vom Vortag haben die Anleger an den europäischen Börsen am Freitag eine abwartende Haltung eingenommen. Die wichtigsten Aktienindizes bewegten sich kaum vom Fleck. "In den vergangenen Handelswochen kamen die negativen Impulse aus der geopolitischen Gemengelage oft über die Wochenenden und stellten die Investoren montags vor vollendete Tatsachen", schrieb Marktstratege Andreas Lipkow vom Handelshaus CMC Markets.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> stieg um 0,16 Prozent auf 6.392,93 Punkte. Außerhalb des Euroraums legte der Schweizer Leitindex SMI <CH0009980894> minimal auf 14.395,94 Punkte zu. Der britische FTSE 100 <GB0001383545> ("Footsie") verharrte nahezu bei 10.831,09 Punkten.

Der mit Spannung erwartete US-Arbeitsmarktbericht für August lieferte kaum Impulse. Die Beschäftigtenzahl war zwar deutlich stärker gestiegen als erwartet. Dies erhöht laut Ökonomen aber die Wahrscheinlichkeit für eine baldige Anhebung des Leitzinses durch die US-Notenbank Fed. Höhere Zinsen wiederum verringern die Attraktivität von Aktien gegenüber festverzinslichen Wertpapieren.

Mit Blick auf einzelne Branchen profitierten Technologiewerte <EU0009658921> von guten Vorgaben aus Asien. Aktien des Schwergewichtes ASML <NL0010273215> stiegen um gut drei Prozent und zogen den gesamten Sektor nach oben.

Autowerte <EU0009658681> profitierten von der Stärke von Volkswagen (VW) <DE0007664039>. Die überraschende Einigung auf ein Sparpaket ließ die Vorzugsaktien des kriselnden Autobauers an der EuroStoxx-Spitze um 6,5 Prozent anspringen. Die Papiere von Renault <FR0000131906> waren mit plus einem Prozent Gewinn ebenfalls gefragt.

Nach oben ging es auch für Vodafone <GB00BH4HKS39>. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hatte ihr Kursziel von 85 auf 155 Pence angehoben und die Einstufung von "Sell" auf "Buy" gedreht. Analyst Andrew Lee macht einen deutlichen Wandel in den Ertragsperspektiven des britischen Telekommunikationsunternehmens aus. Der Experte traut Vodafone auf Sicht von drei Jahren eine stärkere Verbesserung der Rendite auf das eingesetzte Kapital zu als den Wettbewerbern. Die Vodafone-Aktien stiegen unter den stärksten Werten im "Footsie" um 2,7 Prozent auf fast 126 Pence.

Verluste dagegen erlitten die Medienwerte <EU0009658640>. Hier kam das Schwergewicht Publicis <FR0000130577> nach den Vortagesgewinnen um 2,6 Prozent zurück.

Noch mehr schwächelte ein anderer französischer Standardwert. Die Anteilsscheine von Vivendi <FR0000127771> sanken um 6,7 Prozent und reagierten damit auf die Halbjahreszahlen. Die Analysten von Baader sprachen von einem durchwachsenen Zahlenwerk und bemängelten die geringen Fortschritte beim Schuldenabbau./la/stw

04.09.2026 | 18:10:17 (dpa-AFX)
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03.09.2026 | 18:25:47 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx legt wieder zu - Rückenwind aus den USA
03.09.2026 | 18:11:45 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: EuroStoxx erholt sich etwas - Rückenwind aus den USA
03.09.2026 | 12:12:44 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Leichte Verluste - Märkte bleiben vorsichtig
02.09.2026 | 18:23:24 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx nach jüngster Schwäche knapp im Minus