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Der Flugzeughersteller Airbus eilt aktuell von einem Rekordquartal zum nächsten. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Bei Basler beschleunigt sich die operative Entwicklung deutlich. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Bei Schlumberger (SLB) deutet sich für 2027 ein ungewöhnlich breiter globaler Investitionszyklus an. 

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

Unverb. Kursindikationen Unverbindliche Kursindikationen
DAX 20:23:45
26.251,00 -0,71%
ESTOXX 18:00:00
6.231,54 1,42%
Dow Jones 20:08:53
51.604,17 -0,35%
Brent Öl 20:13:51
97,95 -5,45%
EUR/USD 20:23:00
1,12226 -0,11%
BUND-F. 20:08:15
123,22 0,41%

News

05.11.2026 | 20:17:05 (dpa-AFX)
Aktien New York: Flucht aus Techwerten - Furcht vor KI-Regulierung

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Furcht vor einer stärkeren Regulierung auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI) hat am Donnerstag am US-Aktienmarkt zu einem Ausverkauf bei Technologiewerten geführt. Zwei Tage nach den wegweisenden Wahlerfolgen der Demokraten bei den Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten brachen insbesondere die Papiere aus dem Umfeld der Chipbranche ein, die bis in die jüngste Vergangenheit als größte Profiteure des Hypes um KI gegolten hatten. Aber auch Standardwerte standen stark unter Druck. Anleger flohen aus Aktien und schichteten Gelder in den als sicher empfundenen Hafen der Staatsanleihen um.

Der Nasdaq 100 <US6311011026> sackte um 5,8 Prozent auf 26.794 Punkte ab und fiel auf das Niveau von April zurück. Damit steuert der wichtigste Tech-Index auf einen seiner größten Tagesverluste in den letzten Jahren hin. Er war allerdings auch seit Anfang 2023 rasant gestiegen und hatte damit sehr stark von der Hoffnung auf gute Geschäfte mit Künstlicher Intelligenz profitiert. Erst im Oktober hatte das Börsenbarometer ein Rekordhoch erreicht. Seit Jahresanfang hat er noch um sechs Prozent zugelegt.

Für den marktbreiten S&P 500 <US78378X1072> ging es am Donnerstag um 4,0 Prozent auf 7.382 Zähler nach unten. Der Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048> fiel um 3,1 Prozent auf 51.709 Punkte. Hier liegt das Plus seit Jahresanfang noch bei 7,5 Prozent.

Bei den Zwischenwahlen am Dienstag hatten die Demokraten die Kontrolle über den Senat und das Repräsentantenhaus übernommen. Damit hatten viele Wähler nicht nur ihren Unmut über die hohen Lebenshaltungskosten oder die Politik von Präsident Donald Trump, sondern auch ihre Ablehnung gegenüber Rechenzentren zum Ausdruck gebracht. Diese sind für die extrem datenintensiven Anwendungen rund um Künstliche Intelligenz essenziell.

Kritiker der KI-Rechenzentren verweisen unter anderem auf deren hohen Strombedarf, der auch die Energiepreise für die Bevölkerung in die Höhe treiben könnte. Hinzukommen Sorgen wegen Lärm, Luftverschmutzung und Wassermangel sowie die Befürchtung, dass durch die Rechenzentren nur wenige dauerhafte Jobs entstehen.

Die Demokraten gelten den Chancen von Künstlicher Intelligenz gegenüber als skeptischer als die Republikaner, die sich eher für Deregulierung starkmachen. In Texas hat die designierte Gouverneurin Gina Hinojosa von den Demokraten bereits ein sofortiges Moratorium für den Bau von Rechenzentren gefordert.

Rechenzentren sind ein wesentlicher Bestandteil der KI-Infrastruktur und bestehen aus zahlreichen standardisierten Metallgestellen mit Halbleitern. Sollten die Investitionen in Rechenzentren zurückgehen, hätte dies in den kommenden Jahren massive Auswirkungen auf die Chiphersteller. Vor diesem Hintergrund sackten die Aktien von Nvidia <US67066G1040> als Schlusslicht im Dow um fast neun Prozent ab. Noch viel heftiger erwischte es mit Seagate <KYG7945J1040>, Western Digital <US9581021055> und Sandisk <US80004C1018> große Werte aus dem Speicherbereich, die um bis zu 20 Prozent einbrachen.

Als Belastung hinzu kamen in diesem sehr schwachen Umfeld negative Unternehmensnachrichten. So konnte Arm Holdings <US0420682058> mit dem Umsatzziel für das laufende Quartal nicht wirklich überzeugen. Für die Aktien des Chipdesigners ging es um mehr als 12 Prozent bergab. Die Anteilscheine von Micron <US5951121038> büßten fast 16 Prozent ein. Der Halbleiterkonzern habe seine Pläne für ein Speicherchip-Werk in Taiwan wegen eines drohenden langwierigen Tarifkonflikts vorerst auf Eis gelegt, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Dies wirft Fragen hinsichtlich der Zukunft eines wichtigen Produktionsstandorts für entscheidende KI-Komponenten auf.

Die Furcht vor einer schärferen Regulierung verschreckte derweil auch am Donnerstag die Anleger von Aktien aus dem Firmenimperium des Tech-Milliardärs Elon Musk. So fielen die Papiere des Elektroautobauers Tesla <US88160R1014> um 11,5 Prozent und die des Weltraum- und KI-Unternehmens SpaceX <US84615Q1031> um 7,5 Prozent./la/he

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ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Ins Minus gedreht - Ausverkauf bei US-Techwerten

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Donnerstag unter einem drastischen Stimmungsumschwung an den US-Börsen gelitten. Die wichtigsten Indizes diesseits des Atlantiks büßten zwischenzeitliche Gewinne ein und drehten ins Minus.

Der US-Aktienmarkt wurde von einem Ausverkauf der Technologiewerte nach unten gezogen, die unter der Sorge vor einer schärferen Regulierung im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) litten. Hintergrund ist der klare Sieg der Demokraten bei den Zwischenwahlen in den USA am Dienstag. Die Demokraten gelten KI gegenüber als skeptischer als die Republikaner, die sich eher für Deregulierung starkmachen.

Nachdem die Wall Street am Mittwoch noch positiv auf die Wahlergebnisse reagiert hatte, überwog nun die Skepsis. Der Technologie-Index Nasdaq 100 <US6311011026> war zwischenzeitlich um 6,4 Prozent eingebrochen. Er war allerdings auch seit Anfang 2023 rasant gestiegen und hatte damit sehr stark von der Hoffnung auf gute Geschäfte mit Künstlicher Intelligenz profitiert. Erst im Oktober hatte das Börsenbarometer ein Rekordhoch erreicht.

Damit fiel der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> am Ende um 0,55 Prozent auf 6.231,54 Punkte. Außerhalb des Euroraums gab der Schweizer Leitindex SMI <CH0009980894> um 0,37 Prozent auf 14.967,73 Punkte nach. Der britische FTSE 100 <GB0001383545> verlor 0,43 Prozent auf 10.782,66 Punkte.

Aus Branchensicht fanden sich europaweit Technologiewerte <EU0009658921> mit einem Minus von 3,2 am Ende des Sektortableaus ein. "Anleger befürchten, dass nach dem Wahlsieg der Demokraten strengere Auflagen den Ausbau von Rechenzentren bremsen und Projekte verzögern könnten", urteilte Salah-Eddine Bouhmidi vom Handelshaus IG. Diese politischen Risiken träfen auf die ohnehin schwelende Unsicherheit, wann sich die milliardenschweren Investitionen in Künstliche Intelligenz ausreichend auszahlen werden. Verzögerungen beim Ausbau könnten die Geduld der Investoren zusätzlich strapazieren.

Damit kam es in den USA und auch europaweit zu einem Ausverkauf bei Halbleiterwerten. So knickten die Anteilscheine von STMicroelectronics <NL0000226223> um 9,3 Prozent ein. Die Papiere des Chipzulieferers ASML <NL0010273215> sackten um 6,6 Prozent ab.

Unter den weiteren Einzelwerten setzte Air France-KLM <FR001400J770> in dem trüben Umfeld ein positives Ausrufezeichen. Die Aktien sprangen nach der Vorlage von Quartalszahlen um gut zwölf Prozent nach oben. Die Analysten der US-Bank JPMorgan sprachen von einem deutlich besser als erwarteten Zahlenwerk.

Nicht ganz so spektakulär war die Reaktion der Papiere von Swiss Re <CH0126881561> auf die Geschäftszahlen. Vergleichsweise geringe Großschäden und Zuwächse im Leben-Geschäft hatten dem Rückversicherer in den ersten neun Monaten des Jahres einen Gewinnanstieg beschert. Der Wert gewann am Ende zwei Prozent. Zwischenzeitlich hatten die Papiere den höchsten Stand seit 2002 erreicht.

Unter den ansonsten unauffälligen Herstellern von Nahrungsmitteln und Getränken verzeichneten Diageo <GB0002374006> mit einem Plus von 3,2 Prozent stärkere Aufschläge. Der zuletzt schwächelnde Schnaps- und Guinness-Hersteller hatte im ersten Quartal seines Geschäftsjahres überraschend mehr erlöst.

In Kopenhagen büßten die Aktien von Moller-Maersk <DK0010244508> sechs Prozent ein. Experten der AL Sydbank verwiesen auf das Ergebnis zum dritten Quartal, das die Erwartungen verfehlt habe. Zudem bewegt sich der neue Ausblick unter den durchschnittlichen Schätzungen von Analysten./la/he

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