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Silber präsentierte sich nach den zuletzt gesehenen Rücksetzern Ende März deutlich erholt. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Der Streaming-Marktführer hat im April mit seinen jüngsten Geschäftszahlen und weitreichenden strategischen Entscheidungen für viel Bewegung an den Finanzmärkten gesorgt. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Mit dem Amtsantritt von John Ternus als neuem CEO schlägt Apple ein Kapitel auf, das Hardware-Dominanz mit der Skalierbarkeit von Software-KI verbindet. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

Unverb. Kursindikationen Unverbindliche Kursindikationen
DAX 14:36:08
24.176,50 0,93%
ESTOXX 14:22:16
5.847,25 0,53%
Dow Jones 29.04.
48.861,81 -0,57%
Brent Öl 14:27:00
108,92 -1,38%
EUR/USD 14:37:00
1,16985 0,12%
BUND-F. --
125,13 0,30%

News

30.04.2026 | 14:33:37 (dpa-AFX)
ROUNDUP: EZB hält Zinsen trotz Ölpreisschock und Inflation stabil

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Leitzinsen im Euroraum bleiben trotz Ölpreisschock und steigender Inflation infolge des Iran-Kriegs vorerst unverändert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hält den für Banken und Sparer wichtigen Einlagenzins bei 2,0 Prozent, wie die Notenbank in Frankfurt mitteilte. Damit tastet die EZB zum siebten Mal in Folge die Zinsen im Euroraum nicht an.

Volkswirte erwarten jedoch, dass die Zentralbank im Jahresverlauf die Zinsen anheben wird, wenn ihr mehr Daten vorliegen, um die Kriegsfolgen zu beurteilen. "Je länger der Krieg anhält und je länger die Energiepreise auf hohem Niveau bleiben, desto stärker wird sich dies voraussichtlich auf die allgemeine Inflation und die Wirtschaft auswirken", erklärten die Euro-Währungshüter.

Schon im März und April hat der Ölpreisschock durch den Krieg im Nahen Osten die Teuerung im Währungsraum kräftig nach oben getrieben. Ökonomen fürchten, dass die gestiegenen Energiepreise auf die gesamte Wirtschaft überspringen und viele Waren und Dienstleistungen teurer werden.

An den Finanzmärkten werden bis Jahresende drei Leitzinserhöhungen um je 0,25 Prozentpunkte erwartet. Mit höheren Leitzinsen kann die EZB gegensteuern: Dies würde Kredite verteuern, was die Nachfrage bremsen und die Inflation dämpfen kann. Sparerinnen und Sparer würden zugleich von steigenden Zinsen profitieren.

Inflation sprunghaft gestiegen

Im April lagen die Verbraucherpreise im Euroraum nach einer ersten Schätzung der Statistikbehörde Eurostat um 3,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Schon im März war die Inflationsrate mit 2,6 Prozent deutlich erhöht.

Die EZB strebt mittelfristig eine Teuerung von 2,0 Prozent im Euroraum an. Bei dieser Marke sieht die Notenbank ihr oberstes Ziel erreicht, für einen stabilen Euro zu sorgen und die Kaufkraft der Menschen zu sichern.

Sparzinsen ziehen an

Mit neuen Inflationsängsten und der Erwartung steigender Leitzinsen sind auch die Sparzinsen gestiegen. Seit Ausbruch des Iran-Kriegs sind die Festgeldzinsen so stark geklettert wie seit 2023 nicht mehr, wie eine Analyse des Vergleichsportals Verivox ergab.

Anlagen mit zwei Jahren Laufzeit liegen demnach im Schnitt bei 2,25 Prozent. Das seien 0,18 Prozentpunkte mehr als zu Kriegsbeginn und der höchste Stand seit Anfang 2025. Bei fünfjährigem Festgeld gebe es im Mittel 2,37 Prozent. Die Kehrseite: Die Inflation in Deutschland lag zuletzt noch höher bei 2,9 Prozent, Sparer verlieren also unterm Strich Geld.

"Beim Festgeld ist die Zinswende schon angekommen", sagt Timo Halbe vom Geldratgeber Finanztip. "Das deutet darauf hin, dass Banken sich auf ein länger höheres Zinsniveau einstellen."

EZB in der Zwickmühle

Wie es mit der Geldpolitik der EZB weitergeht, hängt maßgeblich davon ab, wie lange der Iran-Konflikt dauert und ob es bei einem zeitlich befristeten Energiepreisschock bleibt oder die jüngste Teuerungswelle die komplette Wirtschaft erfasst. Noch besteht Hoffnung, dass sich die USA und der Iran am Verhandlungstisch einigen.

Schon jetzt trübt der Krieg die Konjunkturaussichten. Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet, dass die Wirtschaft im Euroraum in diesem Jahr nur um 1,1 Prozent wachsen wird. Für Europas größte Volkswirtschaft Deutschland sieht es mit 0,8 Prozent noch schlechter aus. Im ersten Quartal gab es für die Wirtschaft im Euroraum laut Eurostat ein Mini-Wachstum von gerade einmal 0,1 Prozent.

Höhere Zinsen würden Investitionen für Unternehmen verteuern. Die EZB steckt also in einer Zwickmühle: Erhöht sie die Zinsen, um die Inflation einzudämmen, läuft die Notenbank Gefahr, die Wirtschaft abzuwürgen. Im schlimmsten Fall droht Stagflation: Wirtschaftsflaute bei zugleich deutlich steigenden Preisen.

Schlechte Erinnerungen an Ukraine-Krieg

Die EZB will unbedingt verhindern, dass sie auf eine mögliche neue Preiswelle zu spät reagiert. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine 2022 stand die Notenbank in der Kritik, den damaligen Preisanstieg lange unterschätzt zu haben. Die Inflation im Euroraum schnellte zeitweise auf mehr als zehn Prozent hoch. Mit der Energiekrise stiegen auch die Lebensmittel- und Spritpreise in Deutschland. Die damaligen Preiserhöhungen wirken bis heute nach./ben/als/DP/jsl

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30.04.2026 | 14:20:04 (dpa-AFX)
Indus Holding profitiert von hohen Wolframcarbid-Preisen - Jahresziele angehoben
30.04.2026 | 12:23:13 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Leichte Verluste - Französische Bankwerte unter Druck

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Mit den europäischen Standardwerten ist es am Donnerstag überwiegend leicht nach unten gegangen. Damit setzte sich der Trend abbröckelnder Kurse der vergangenen Handelstage fort. Am Mittag sank der EuroStoxx 50 <EU0009658145> um 0,2 Prozent auf 5.805,48 Punkte. Stärkere Bewegungen gab es bei Einzelwerten nach einer Reihe von Quartalszahlen.

Außerhalb des Währungsraums stieg der britische FTSE 100 <GB0001383545> dank der Gewinne bei Öl- und Rohstoffaktien um ein Prozent auf 10.309,08 Punkte. Der Schweizer SMI <CH0009980894> tendierte mit plus 0,18 Prozent auf 13.054,85 Punkte wenig verändert.

Zur Vorsicht mahnten einmal mehr der Iran-Krieg und der Ölpreis - ein Barrel der Sorte Brent hatte zeitweise den höchsten Stand seit 2022 erreicht. Der Preis reagierte damit auf die festgefahrene Lage zwischen den USA und dem Iran. "Jede Woche, die in der diplomatischen Blockade verstreicht, bringt die Weltwirtschaft näher heran an den Energieinfarkt", merkte Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank, dazu an. "Die Lager nehmen ab, der Rohölpreis steigt."

Die Folgen waren an neuen Daten zu Inflation und zum Bruttoinlandsprodukt der Eurozone ablesbar. "Das Stagflationsgespenst beginnt seinen Spuk", so Volkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank. "Die Wachstumsrate bleibt schwach, gleichzeitig ist die Inflationsrate mit drei Prozent bereits wieder in luftiger Höhe angelangt."

Bei den Einzelsektoren gaben Zahlen den Takt vor. Banken litten unter den mit Enttäuschung aufgenommenen Zahlen aus Frankreich. So sanken BNP Paribas <FR0000131104> um 4,8 Prozent. Noch stärker nach unten ging es mit Societe Generale <FR0000130809> und Credit Agricole <FR0000045072>, die um über fünf beziehungsweise mehr als sechs Prozent fielen.

Etwas besser sah es bei den Bankwerten anderer Länder aus. So legten BBVA <ES0113211835> um 0,5 Prozent und ING <NL0011821202> um knapp ein Prozent zu. Bei den Niederländern lobten die Analysten von Jefferies den Nettogewinn. Zu BBVA merkten die Experten von JPMorgan an, dass die Zahlen besser als erwartet ausgefallen seien, wobei die Hürde allerdings niedrig gewesen sei.

Unter den ebenfalls schwächelnden Autowerten fielen Stellantis <NL00150001Q9> mit 7,7 Prozent Abschlag auf. Das Unternehmen hatte im ersten Quartal einen schmalen Gewinn eingefahren. An der Börse kam dies schlecht an. Die Analysten der UBS sprachen von einem durchwachsenen Zahlenwerk.

Michelin <FR0000121261> gaben nach Umsatzzahlen um 1,6 Prozent nach. Der Reifenhersteller habe die Erwartungen zwar erfüllt und trotz des zunehmend schwierigen Umfelds die Jahresziele bestätigt, schrieb Barclays-Analyst Erwann Dagorne. Er sieht aber Risiken für die Markterwartungen an das laufende und das kommende Jahr.

Leichte Zuwächse verzeichneten dagegen ArcelorMittal <LU1598757687>. Die Analysten von Barclays hoben den höher als erwartet ausgefallenen operativen Gewinn des Stahlkonzerns hervor.

Die ebenfalls gefragte Lebensmittelwerte profitierten von dem Anstieg von Unilever <GB00B10RZP78>. Die Aktie gewann nach Zahlen knapp zwei Prozent. Der Konsumgüterkonzern hatte zum Jahresstart besser abgeschnitten als gedacht./mf/jha/

30.04.2026 | 08:06:28 (dpa-AFX)
BNP steigert Gewinn überraschend - Ziele bestätigt
29.04.2026 | 18:19:15 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verluste vor US-Zinsentscheid und US-Tech-Zahlen
29.04.2026 | 18:05:21 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Verluste vor US-Zinsentscheid und US-Tech-Zahlen
29.04.2026 | 12:19:21 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Leichte Verluste - Anleger bleiben vorsichtig
28.04.2026 | 18:14:14 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx 50 auf tiefstem Stand seit 3 Wochen
28.04.2026 | 18:10:26 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: EuroStoxx 50 fällt auf Tief seit drei Wochen