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News

25.04.2026 | 18:58:05 (dpa-AFX)
Selenskyj vereinbart Rüstungskooperation mit Aserbaidschan

BAKU (dpa-AFX) - Die Ukraine und Aserbaidschan haben bei einem Besuch von Präsident Wolodymyr Selenskyj in Baku eine engere militärtechnische Zusammenarbeit vereinbart. Sechs Dokumente seien unterzeichnet worden, teilte Selenskyj nach einem Treffen mit dem aserbaidschanischen Staatschef Ilham Aliyev auf dem Portal X mit. "Der Schlüssel liegt im Rüstungskomplex - wir werden unsere Zusammenarbeit ausbauen und vertiefen", schrieb er.

Details nannte Selenskyj nicht. Er traf aber zu Beginn des Besuchs mit seinen Spezialisten zusammen, die auch in Aserbaidschan die ukrainische Erfahrung im Drohnenkrieg vorstellten. Gestützt auf Erfolge bei der Abwehr russischer oder iranischer Drohnen hat Selenskyj bereits militärische Kooperationen mit mehreren Staaten am Persischen Golf und Nahen Osten vereinbart, die vom Iran beschossen worden sind.

Das von Aliyev autoritär beherrschte Aserbaidschan hat die Ukraine im russischen Angriffskrieg immer unterstützt und ist ein wichtiger Öllieferant. Bislang macht das jährliche Handelsvolumen etwa 500 Millionen US-Dollar (425 Millionen Euro) aus. Aliyev sagte, es solle weiter steigen. Gestützt auf seinen Ölreichtum, tritt Aserbaidschan am Kaspischen Meer als eine von wenigen früheren Sowjetrepubliken selbstbewusst gegenüber der früheren Vormacht Moskau auf./fko/DP/he

25.04.2026 | 18:54:14 (dpa-AFX)
CDA-Chef fordert Einbindung der Sozialpartner bei Reformen
25.04.2026 | 18:53:53 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Minenjagdboot wird binnen Tagen ins Mittelmeer verlegt
25.04.2026 | 18:51:42 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Neue Angriffe im Libanon - Israel: Hisbollah-Mitglieder getötet
25.04.2026 | 18:48:54 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP: Gespräche zu Iran-Konflikt mit vielen Unwägbarkeiten
25.04.2026 | 18:44:32 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Tote und Verletzte in der Ukraine durch russischen Luftangriff
25.04.2026 | 18:41:48 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Merz verspricht: Keine Kürzung der gesetzlichen Renten
24.04.2026 | 18:42:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx beendet Verlust-Woche etwas tiefer

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag an ihre jüngste Schwäche angeknüpft. Angesichts der unsicheren Lage am persischen Golf mieden die Anleger hierzulande weiter das Risiko, das sie zu Wochenschluss eher bei Technologiewerten aus den USA eingingen.

Zeitweise wurden Hoffnungen auf neue Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran von Meldungen genährt, der iranische Außenminister befinde sich auf dem Weg nach Pakistan. Das Vertrauen der Anleger blieb aber gedämpft. Kurz nach Börsenschluss berichtete dann der US-Sender CNN, dass der US-Sonderbeauftragte Steve Witkoff und sein Schwiegersohn Jared Kushner für Gespräche nach Pakistan reisen.

Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> verlor 0,19 Prozent auf 5.883,48 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex hatte im Laufe der Woche keinen einzigen Gewinntag vorzuweisen. Nach einer zuvor gewinnträchtigen Zeit beträgt sein Wochenminus 2,9 Prozent. Am vergangenen Freitag hatte er noch den höchsten Stand seit Anfang März erreicht, als kurzzeitig wegen einer vom Iran verkündeten Öffnung der Straße von Hormus Euphorie herrschte, die aber nicht lange anhielt.

Außerhalb des Euroraums fielen die Verluste an diesem Freitag etwas größer aus. Der schweizerische SMI <CH0009980894> sank um 0,59 Prozent auf 13.169,70 Zähler. Der britische FTSE 100 <GB0001383545> büßte 0,75 Prozent auf 10.379,08 Punkte ein.

Von den Auswirkungen der Ölpreise, die vom Krieg nach oben getriebenen wurden, zeugte am Freitag ein Stimmungsbarometer der deutschen Wirtschaft. Der Ifo-Index hat den tiefsten Stand seit der Corona-Krise erreicht. "Die befragten Unternehmen blicken deutlich pessimistischer nach vorn als noch im März", stellte daraufhin Volkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank fest.

Die Tech-Rally, die in den USA mit gefeierten Zahlen von Intel <US4581401001> einher ging, kam reduziert auch hierzulande an. Im Endeffekt war der Sektor der Tech-Werte mit einem Anstieg um 1,5 Prozent auch in Europa führend, was außerdem an dem Softwareriesen SAP <DE0007164600> und dem Zahlungsabwickler Adyen <NL0012969182> lag, die beide mit ihren Quartalsberichten überzeugten.

Die Öl- und Gaswerte wurden letztlich in der Branchenwertung auf den zweiten Platz verdrängt. Aktien von Eni <IT0003132476> waren mit 1,1 Prozent ins Minus gedreht nach Zahlen zum ersten Quartal. Der Ölkonzern habe zwar durchwachsen abgeschnitten, doch die fundamentale Entwicklung sei auf einem guten Weg, schrieb Analyst Matthew Lofting von JPMorgan.

Ansonsten dominierten jedoch die Verluste. Am schwächsten tendierten die Autowerte. Ausnahme waren hier die Aktien des Lkw-Bauers Volvo <SE0000115446>, die im 1,5 Prozent stiegen. Trotz gesunkener Auslieferungen hatte das Unternehmen im ersten Quartal im Tagesgeschäft mehr verdient als erwartet. Dank gestiegener Auftragseingänge zeigte sich der Nutzfahrzeugbauer für das laufende Jahr optimistischer.

In der Gesamttendenz stärker unter Druck gerieten Rüstungskonzerne, was Rheinmetall <DE0007030009> mit mehr als 6 Prozent Minus zum Schlusslicht im EuroStoxx machte. Unter den Verlierern waren auch Baustoffwerte, die unter den hohen Energiepreisen litten. Zahlen einiger Branchenunternehmen konnten deren Sektorindex nicht positiv den Stempel aufdrücken.

Saint-Gobain <FR0000125007> gaben um 0,6 Prozent nach, obwohl das Unternehmen im ersten Quartal nach Ansicht von Goldman Sachs besser als erwartet abgeschnitten hatte. Bei Holcim <CH0012214059> stand zum Schluss ein Plus von 1,3 Prozent auf der Tafel. Das Analysehaus Jefferies hatte das operative Ergebnis und die robuste Nachfrage gelobt./tih/nas

24.04.2026 | 18:12:14 (dpa-AFX)
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ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Lage im Iran-Konflikt bremst EuroStoxx weiter
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ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Märkte im Minus - Iran-Unsicherheit bleibt hoch