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Montag, 14.09.2026, um 19 Uhr

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Volkswagen: Zukunftsplan 2030 setzt
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Der Aufsichtsrat segnet den harten Sanierungskurs bei Volkswagen ab.

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Der September 2026 ist durch gezielte Preisreduzierungen bei Kernmodellen sowie den Start der neuen Cybercab-Flotte in Texas gekennzeichnet.

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

Unverb. Kursindikationen Unverbindliche Kursindikationen
DAX 15:59:08
25.577,00 0,85%
ESTOXX 15:47:17
6.333,74 1,03%
Dow Jones 15:47:20
52.580,69 0,99%
Brent Öl 15:52:21
104,31 -3,08%
EUR/USD 16:01:19
1,16094 0,00%
BUND-F. 15:47:11
120,63 0,05%

News

11.09.2026 | 15:56:19 (dpa-AFX)
WDH/Gauck: 'Wir im Osten sind total gespalten'

(Im 5. Absatz wird ein Tippfehler korrigiert: Wiedervereinigung rpt Wiedervereinigung. Im Zitat im 4. Absatz wird ein Wort gelöscht ("hat").)

ROSTOCK (dpa-AFX) - Der frühere Bundespräsident Joachim Gauck sieht eine tiefe Spaltung innerhalb der Bevölkerung im Osten Deutschlands. "Zwischen den aufgebrochenen und positiv denkenden Menschen und denen, die es schwer haben, die irgendwie fremdeln mit dieser offenen Gesellschaft", sagte der 86-Jährige in Rostock bei einer Konferenz der Gewerkschaft Verdi mit Vertrauensleuten der Deutschen Post.

Nach der Wende habe die Mehrheit der Ostdeutschen "Ja" gesagt zum Wandel, neuen Möglichkeiten und den damit verbundenen Herausforderungen. Sie hätten sich beispielsweise engagiert als Unternehmer, in der Politik oder als Gewerkschafter.

Es habe aber auch riesige Gruppen völlig desorientierter Menschen gegeben. "Viele, die den Anschluss verloren haben, und ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber einer Gesellschaft, in der man selber Verantwortung übernehmen muss. Und das muss man ja lernen, dieses 'Ja' zur Verantwortung."

Gauck stellte eine Verbindung zum Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt her: "Das haben wir bei der letzten Wahl gesehen, in Sachsen-Anhalt. Das sortiert sich dann auch."

Gauck: Rechtsaußen hat kein tragendes Zukunftsmodell

Die Wiedervereinigung habe viele Menschen verunsichert, etwa weil Betriebe geschlossen wurden, Menschen ihre Positionen verloren hätten und Verständnis und Anerkennung für ihre Biografien fehlte. "Das ist so eine Sache, die immer noch in den ostdeutschen Bevölkerungsteilen steckt. Wir im Osten sind total gespalten", so Gauck.

Rechtsaußenparteien überall auf der Welt seien erfolgreich, weil sie versprächen, es könne wieder so werden wie früher. "Also nicht so viel Fremde, nicht so viel Veränderung, nicht so viel kulturelle Vielfalt." Teils hätten Politiker nicht verstanden, dass man Migration steuern müsse. Dann hätten Rechtsaußenvertreter mitunter einen Punkt. "Was sie nicht haben, ist ein tragendes Zukunftsmodell."

In Rostock geboren, war Gauck unter anderem Pastor, DDR-Bürgerrechtler und Chef der Stasi-Unterlagenbehörde.

Gauck betonte die Errungenschaften in Deutschland auch im Vergleich zur DDR. Er verwies unter anderem auf echte, freie Wahlen, Meinungs- und Redefreiheit oder auch die unabhängige Rechtsprechung und den Frieden mit den direkten Nachbarstaaten. Probleme und Mängel sollten zu diesen Errungenschaften ins Verhältnis gesetzt werden. "Darum haben wir etwas zu verteidigen. Diese offene, freiheitliche Gesellschaft und dieser Rechtsstaat ist nicht irgendetwas, was wir eintauschen möchten."/chh/DP/stw

11.09.2026 | 15:53:03 (dpa-AFX)
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11.09.2026 | 11:46:53 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Kursgewinne - US-Inflationsdaten im Fokus

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Die europäischen Aktienmärkte haben sich am Freitag wieder etwas von ihren Vortagesverlusten erholt. Die Anleger blieben aber angesichts der unsicheren Lage im Nahost-Konflikt und hoher Ölpreise vorsichtig. Für Bewegung an den Märkten könnten die am Nachmittag mit Spannung erwarteten US-Verbraucherpreise sorgen.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> lag gegen Mittag mit 0,6 Prozent im Plus bei 6.305 Punkten. Außerhalb des Euroraums notierte der britische FTSE 100 <GB0001383545> 0,4 Prozent höher bei 10.654 Zählern. In der Schweiz ging es für den Leitindex SMI <CH0009980894> um 0,5 Prozent auf 13.804 Punkte nach oben.

Sollten die an diesem Freitag anstehenden Verbraucherpreisdaten schlecht ausfallen, werde die Fed die Zinsen wohl erhöhen müssen, um ihre Glaubwürdigkeit zu sichern, hieß es in einem Kommentar der Commerzbank. Die US-Notenbank wird in der kommenden Woche über die Höhe der Leitzinsen entscheiden. Am Markt geht man davon aus, dass die Preisdaten den Zinsentscheid der Fed maßgeblich beeinflussen.

Unter den Einzelwerten verloren die Titel von Novo Nordisk 2,2 Prozent, nachdem die US-Investmentbank Morgan Stanley die Aktie des dänischen Pharmakonzerns auf "Underweight" abgestuft hatte. Die Bewertung des Spezialisten für Diabetes- und Abnehmpräparate spiegle mittelfristig maue Wachstumsperspektiven noch nicht angemessen wider, schrieb Analyst Thibault Boutherin. Gleiches gelte für die Bedeutung des näher rückenden Patentauslaufs von Semaglutid. Die gut laufende Abnehmpille werde den Gegenwind für den Konzern nicht gänzlich kompensieren können, schätzt der Experte.

An der Spitze der europäischen Sektoren lagen die Banken- und Versicherungswerte. Die jeweiligen Branchen-Indizes stiegen jeweils um rund 1,0 Prozent. Schwächste Branche war der Chemiesektor mit einem Minus von 0,4 Prozent./err/stw

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