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Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Montag, 26.10.2026, um 19 Uhr

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DAX 18:39:34
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ESTOXX 18:00:01
6.116,23 0,79%
Dow Jones 18:24:19
52.365,62 0,29%
Brent Öl 18:29:41
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EUR/USD 18:39:00
1,11927 -0,22%
BUND-F. 18:21:27
121,96 -0,17%

News

26.10.2026 | 18:31:06 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax steigt - Ifo-Index stimmt optimistisch

(Im sechsten Absatz wurde am Ende des zweiten Satzes ein Anführungszeichen ergänzt.)/la

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax <DE0008469008> hat sich am Montag nach der schwachen Vorwoche ein gutes Stück weit erholt. "Die ersten Schnäppchenjäger wagen sich auf das Parkett und nutzen die günstigeren Kurse zum Einstieg", kommentierte Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.

Der deutsche Leitindex schloss 0,91 Prozent höher bei 25.410,84 Punkten. Für den MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Unternehmen ging es um 1,38 Prozent auf 30.287,68 Zähler bergauf.

Hierzulande verbesserte sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft im Oktober überraschend erneut: Das von dem Münchner Forschungsinstitut Ifo berechnete Geschäftsklima legte entgegen der erwarteten Stagnation den sechsten Monat in Folge zu und erreichte den höchsten Stand seit Frühjahr 2023.

Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank, schrieb: "Das Ifo-Geschäftsklima ist anders als der breit gefasste Einkaufsmanagerindex nicht gefallen, sondern leicht gestiegen. Das ist bemerkenswert, weil die Energiepreise, vor allem der für die Industrie wichtige Gaspreis, zuletzt deutlich gestiegen sind." Offenbar rechneten die Unternehmen hier mittelfristig mit einer Entspannung, wozu die deutliche Verbesserung der Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate passe. Alles in allem dürfte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft fortsetzen, wobei diese Entspannung wegen des Fehlens durchgreifender Reformen, den Zöllen von US-Präsident Donald Trump und Chinas Exportoffensive wohl nur moderat ausfallen werde.

Im Blick blieb zudem Frankreich mit seiner angespannten Haushaltslage und Massenprotesten. Marktbeobachter Altmann zeigte sich überrascht davon, dass die US-Ratingagentur Moody's das Kreditrating für das Land unverändert gelassen hatte. Denn immerhin sei der Ausblick für die französische Kreditwürdigkeit bereits seit einem Jahr negativ.

Altmann warnte davor, dass die Dax-Gewinne nicht zwangsläufig eine langfristige Trendwende bedeuteten. Denn "die letzten Wochen haben gezeigt, dass diese Schnäppchenjäger ihre Gewinne in einem steigenden Markt sehr schnell realisieren und damit weitere Kursgewinne ausbremsen". Den Dax sieht er charttechnisch "weiterhin in seinem Seitwärtsmarkt gefangen".

Die Bayer-Aktien <DE000BAY0017> zählten mit plus 3,6 Prozent zu den besten Werten im Dax. Händler verwiesen auf gute Daten einer klinischen Phase-III-Studie. Diese hätten gezeigt, dass das Prostatakrebsmittel Nubeqa das Risiko für Metastasen und die Mortalität beeindruckend senke, und bedeuteten einen überraschend frühen weiteren Wachstumstreiber für das Blockbuster-Medikament. Zudem darf Bayer nun auf dem wichtigen chinesischen Markt den Blutgerinnungshemmer Asundexian zur Vorbeugung erneuter Schlaganfälle verkaufen.

Bei Flatexdegiro <DE000FTG1111> konnten die Anleger durchatmen. Nach einer mehrwöchigen Talfahrt auf den tiefsten Stand seit April 2025 berappelten sich die Aktien im MDax um 4,6 Prozent. Die von den Investoren gesehenen Wachstumsrisiken seien auf dem aktuellen Bewertungsniveau mehr als eingepreist, schrieb Analystin Grace Dargan von der britischen Investmentbank Barclays. Flatexdegiro ist nun ihr Favorit unter den europäischen Onlinebrokern.

Im Nebenwerte-Index SDax <DE0009653386> hatte Deutsche Pfandbriefbank <DE0008019001> zeitweise ein Rekordtief erreicht - am Ende verloren die Aktien noch zweieinhalb Prozent. Die Privatbank Metzler hatte ihr Kursziel noch etwas weiter nach unten geschraubt und ihr Verkaufsvotum bekräftigte. Analyst Jochen Schmitt geht wegen der gestiegenen Zinsen nun von einem höheren Rückstellungsbedarf als bisher aus.

Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> stieg um 0,79 Prozent auf 6.116,23 Punkte. An der Londoner Börse <GB0001383545> ging es in ähnlichem Umfang und in Zürich <CH0009980894> etwas weniger deutlich nach oben. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial legte zum europäischen Börsenschluss lediglich moderat zu./la/he

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

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ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Gewinne - Sinkende Ölpreise und Frankreich-Rating

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas wichtigste Aktienmärkte haben sich zum Wochenstart von ihren Verlusten vom Freitag erholt. Als Stütze galt, dass die weiterhin sehr hohen Ölpreise etwas zurückgekommen waren. Zudem entspannte sich die Lage am französischen Anleihemarkt, nachdem die Ratingagentur Moody's die Kreditwürdigkeit Frankreichs unerwartet bestätigt hatte. Außerdem nährte der deutsche Ifo-Index Konjunkturhoffnung.

Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> erholte sich mit einem Anstieg um 0,79 Prozent auf 6.116,23 Punkte von seinem niedrigsten Stand seit Juni. Der Leitindex der Eurozone konnte seine Gewinne im Tagesverlauf auch mit den freundlichen US-Börsen ausbauen. Außerhalb des Euroraums stieg der Schweizer Leitindex SMI <CH0009980894> um 0,53 Prozent auf 14.538,95 Zähler, während der britische FTSE 100 <GB0001383545> 0,72 Prozent auf 10.767,33 Punkte gewann.

Die Anleger gingen mutig in eine wichtige Handelswoche, die geprägt ist von den geldpolitischen Entscheidungen der Notenbanken in Europa und den USA sowie erwarteten Quartalszahlen einiger wichtiger US-Technologiekonzerne. Am Mittwoch und Donnerstag dürften Microsoft <US5949181045>, Alphabet <US02079K3059> und Amazon <US0231351067>, den KI-Megatrend einmal mehr auf den Prüfstand stellen.

Der stärkste Sektor waren die Reisewerte <CH0019112744>, unter denen vor allem Fluggesellschaften von der Ölpreis-Entwicklung profitierten. Aber auch Aktien aus dem Automobilsektor <EU0009658681> versuchten, nach ihrer Schwäche vom Freitag eine Erholungsbewegung einzuleiten. Am unteren Ende des Branchentableaus rangierte dagegen der Teilindex der Medienwerte <EU0009658640>.

Banken <EU0009658806> gehörten zu den gefragten Sektoren nach der Nachricht, dass Frankreichs Rating von Moody's unverändert bleibt. Am Markt war wegen der angespannten französischen Haushaltslage und der jüngsten Proteste damit gerechnet worden, dass Moody's den beiden anderen wichtigen Ratingagenturen S&P und Fitch folgt und die Bewertung ebenfalls senkt.

Im Telekom-Sektor war das Bild durchwachsen, die Titel von Telefonica <ES0178430E18> waren dort mit einem Kursrutsch um fast sieben Prozent der größte negative Ausreißer. Die US-Bank JPMorgan hatte die Aktien des spanischen Telekom-Riesen unter Verweis auf Kreditrisiken auf "Underweight" abgestuft. Als Belastung hinzu kam, dass Telefonica in Brasilien aktiv ist. Dort sorgte der überraschende Sieg des Linkspolitikers Lula in einer Stichwahl für Börsen-Turbulenzen./tih/jha/

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