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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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News

16.09.2026 | 18:37:19 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Von der Leyen will Kanada als assoziiertes Mitglied der EU

(neu: Reaktion Carney)

STRASSBURG (dpa-AFX) - Kanada soll nach dem Willen von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen das erste "assoziierte Mitglied" der Europäischen Union werden. "Wir sehen die Welt mit den gleichen Augen", sagte von der Leyen in ihrer Rede zur Lage der Europäischen Union. Europa und Kanada glaubten gemeinsam an die Demokratie und nicht daran, dass die Macht den Stärksten, Reichsten oder Lautesten gehöre.

Als konkrete Bereiche für eine mögliche engere Zusammenarbeit nannte von der Leyen Technologiefragen, die Rüstungsgüterproduktion sowie die Künstliche Intelligenz und die Arktispolitik. Wie die geplante assoziierte EU-Mitgliedschaft konkret gestaltet werden soll, erklärte sie allerdings zunächst nicht.

Kanadas Premierminister Mark Carney begrüße den "Vorschlag" zu einem "weitaus stärkeren, ehrgeizigeren Bündnis in der Zukunft", hieß es in einer Mitteilung seines Büros. Die assoziierte Mitgliedschaft wurde darin nicht direkt erwähnt.

Bundeskanzler Friedrich Merz hatte einen ähnlichen Vorschlag zuletzt bereits für die Ukraine gemacht. Nach den Vorstellungen von Merz könnte eine assoziierte Mitgliedschaft die Teilnahme der Ukraine an EU-Gipfeln und Ministerräten ermöglichen - allerdings ohne Stimmrecht. Als denkbar für die Ukraine nannte er zudem eine Rolle als assoziiertes Mitglied der EU-Kommission ohne Geschäftsbereich und ohne Stimmrecht, assoziierte Abgeordnete im Europäischen Parlament sowie einen assoziierten Richter am Europäischen Gerichtshof.

Eine reguläre EU-Mitgliedschaft Kanadas ist nach den geltenden Verträgen nicht möglich. Nach Artikel 49 des EU-Vertrags können nur europäische Staaten der Union beitreten.

Kanadas Premierminister ist Ehrengast

Carney war als Ehrengast bei der Rede von der Leyens im Europäischen Parlament in Straßburg mit dabei. Er will dort an diesem Donnerstag selbst eine Rede halten. Der liberale Politiker sagte zuletzt am Sonntag, Kanada strebe nicht danach, Mitglied der Europäischen Union zu werden. Ziel ist nach seinen Worten aber eine "einzigartige Sicherheits- und Wirtschaftsallianz" mit der EU.

Hintergrund ist seine angestrebte wirtschaftspolitische Neuausrichtung angesichts des immer weiter eskalierenden Streits mit dem mächtigen Nachbarland USA. Die USA haben jüngst Zölle von bis zu 50 Prozent auf eine lange Liste kanadischer Produkte verhängt. Kanada hat darauf mit Gegenzöllen reagiert. Carney selbst hat für seinen Kurs gegenüber der Regierung von US-Präsident Donald Trump in Kanada großen Rückhalt erhalten - auch wenn der Streit die Wirtschaft auf die Probe stellt.

Die USA sind mit Abstand Kanadas wichtigster Handelspartner. Aus dieser Abhängigkeit will sich Carney zumindest teilweise lösen und die Handelsbeziehungen seines Landes breiter aufstellen. Erste Verschiebungen sind bereits sichtbar: 2025 gingen Kanadas Exporte in die USA um 3,7 Prozent zurück, während die Ausfuhren in andere Länder um 11,1 Prozent zunahmen. Der Anteil der Nicht-US-Märkte an den kanadischen Exporten stieg damit auf den höchsten Stand seit mehr als vier Jahrzehnten, wie das kanadische Statistikamt mitteilte.

Handelsabkommen noch immer nicht endgültig in Kraft

Mit der EU ist Kanada derzeit vor allem über das Freihandelsabkommen Ceta eng verbunden. Dieses wird seit 2017 vorläufig angewendet, ist aber noch immer nicht endgültig in Kraft, weil zehn Mitgliedstaaten wie Belgien, Frankreich und Irland es bis heute nicht ratifiziert haben. Auch deswegen gilt es als äußerst ungewiss, ob die Idee für eine assoziierte EU-Mitgliedschaft Kanadas umgesetzt werden kann./aha/DP/nas

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16.09.2026 | 18:17:57 (dpa-AFX)
Deutsche Anleihen: Kursgewinne - Gesunkene Ölpreise stützen
16.09.2026 | 18:06:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Sinkende Ölpreise stützen vor US-Zinsentscheid

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas wichtigste Börsen haben am Mittwoch vor der US-Zinsentscheidung etwas zugelegt. Für Unterstützung sorgte der Rückgang der zuletzt stark gestiegenen Ölpreise.

Zum Handelsende gewann der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> 0,48 Prozent auf 6.266,50 Punkte. Außerhalb des Euroraums stieg der Schweizer Leitindex SMI <CH0009980894> um 0,43 Prozent auf 13.868,66 Punkte. Der britische FTSE 100 <GB0001383545> legte um 0,28 Prozent auf 10.688,47 Punkte zu.

Dagegen mussten Aktienbesitzer in der Türkei entgegen den weltweit freundlichen Trends heftige Kursverluste verkraften. Wegen Problemen bei der Rücknahme von Fondsanteilen sackte der schon zuletzt schwache heimische Leitindex BIST 100 um mehr als fünf Prozent ab. Zwischenzeitlich wurden die Handelsaktivitäten durch eine automatische Notfall-Unterbrechung gestoppt, weil die Kurse zu stark geschwankt hatten.

Eine Zinserhöhung in den USA an diesem Abend gilt als wahrscheinlich und dürfte die Märkte nicht belasten. "Die Rentenmärkte sind hochgradig nervös", stellte Joachim Schallmayer, Leiter Kapitalmärkte und Strategie bei der DekaBank, fest. "In dieser Lage würde eine Zinsanhebung und ein klar skizzierter Fahrplan helfen, die Märkte zu beruhigen und Finanzierungsbedingungen zu verbessern."

Würde die US-Notenbank Fed dagegen nichts tun, könnte dies belasten. "Sollte die Fed nicht agieren, würde sie eine große Verunsicherung hinterlassen, was zu weiter steigenden langlaufenden Zinsen und somit zu einer weiteren Verschlechterung der Finanzierungsbedingungen führen würde", warnte Schallmayer.

Bei der Pressekonferenz nach dem Zinsentscheid steht laut Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets im Fokus, welche Hinweise die Währungshüter auf ihre künftige Geldpolitik geben. "Dann wird jedes Wort auf die Goldwaage gelegt", betonte Molnar.

Im marktbreiten Stoxx Europe 600 <EU0009658202> waren am Mittwoch vor allem die Aktien von Energieversorgern <EU0009658962>, Unternehmen der Tourismusbranche <CH0019112744> und der Bauindustrie <EU0009658889> gefragt.

Erneut auf Kaufinteresse stießen auch Aktien von Unternehmen mit Bezug zum Trendthema Künstliche Intelligenz (KI). So gewannen die Anteile der Halbleiterhersteller STMicro <NL0000226223> und Infineon <DE0006231004> zwei und 1,2 Prozent und die des Zulieferers ASML <NL0010273215> 1,3 Prozent. Beim Energietechnikspezialisten Siemens Energy <DE000ENER6Y0> als EuroStoxx-Spitzenreiter stand ein Kursplus von 3,1 Prozent zu Buche. Die Papiere der Elektrokonzerne Schneider Electric <FR0000121972> und ABB <CH0012221716> verteuerten sich um 1,5 und 2,1 Prozent.

Zu den wenigen Verlierern zählten hingegen die gut gelaufenen Titel der Öl- und Gaskonzerne <EU0009658780> sowie der Autobranche <EU0009658681>. Berenberg-Analyst Romain Gourvil schrieb, der Weg zu einer positiven Entwicklung im Autosektor bleibe holprig. China, geopolitische Risiken und Inflationsdruck trügen zu schwachen Ertragsperspektiven, anhaltenden Überkapazitäten und zunehmendem Wettbewerb bei. Aktien von Renault <FR0000131906> fielen mit 4,5 Prozent besonders deutlich. Analyst Gourvil macht wachsenden Gegenwind für den französischen Autobauer aus./gl/nas

16.09.2026 | 17:55:24 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Sinkende Ölpreise stützen vor US-Zinsentscheid
16.09.2026 | 12:06:08 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Leichte Gewinne vor US-Zinsentscheidung - Ölpreisrückgang stützt
15.09.2026 | 18:29:45 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Moderate Verluste am Tag vor US-Zinsentscheid
15.09.2026 | 18:02:51 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Moderate Verluste am Tag vor US-Zinsentscheid
15.09.2026 | 11:59:42 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Abbröckelnde Kurse vor US-Zinsentscheidung
14.09.2026 | 18:26:10 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx leidet unter Konjunktur- und KI-Sorgen