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Tech-Aktien - KI-Boom oder Blase?

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News

04.02.2026 | 11:05:12 (dpa-AFX)
Deutsche Kfz-Versicherer schreiben wieder schwarze Zahlen

BERLIN (dpa-AFX) - Die deutschen Kfz-Versicherer sind nach mehreren Verlustjahren 2025 in die Gewinnzone zurückgekehrt. Weil die Anbieter bei ihren Prämien an der Preisschraube drehten und schwere Unwetter sowie andere Naturkatastrophen ausblieben, gingen nur 96 Prozent der Beitragseinnahmen für Schäden, Verwaltung und Vertrieb drauf, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Mittwoch in Berlin mitteilte.

Im Vorjahr hatte die Quote mit 104 Prozent noch deutlich im roten Bereich gelegen, im Jahr 2023 lag sie sogar über 111 Prozent. Entsprechend schrieben die Kfz-Versicherer Verluste in Milliardenhöhe. Der Markt für Kfz-Versicherungen ist hart umkämpft, denn für viele Anbieter sind diese Verträge der Dreh- und Angelpunkt, um den Kunden weitere Versicherungsverträge zu verkaufen.

Allerdings hat die Sparte seit Jahren mit starken Kostensteigerungen zu kämpfen. "Seit 2015 sind die Ersatzteilpreise um mehr als 80 Prozent gestiegen", klagt der GDV. Die allgemeinen Verbraucherpreise hätten hingegen nur um rund 30 Prozent zugelegt. Wegen der immer teureren Schäden hatten die Kfz-Versicherer die Prämien zuletzt deutlich angehoben: Im Jahr 2025 stiegen die Beitragseinnahmen der Branche laut GDV um 13,4 Prozent auf 38,6 Milliarden Euro.

Dass dabei nach Jahren wieder ein Gewinn herauskam, ist nach Ansicht der GDV-Spitze kein Grund zur Entwarnung: So dürften sich Klimaschäden durch extreme Wetterereignisse zunehmend in der Schadenbilanz niederschlagen.

Auch insgesamt konnte die deutsche Versicherungsbranche ihre Einnahmen 2025 deutlich steigern. Über alle Geschäftszweige hinweg wuchsen die Beitragseinnahmen um 6,6 Prozent auf 254 Milliarden Euro. Während die Schaden- und Unfallversicherung um 7,7 Prozent und die private Krankenversicherung um 7,3 Prozent zulegten, betrug der Anstieg in der Lebensversicherung nur 5,1 Prozent.

Für das laufende Jahr rechnet der Verband insgesamt mit einem Beitragsplus von 4,7 Prozent. Besonders deutlich dürften die Einnahmen in der privaten Krankenversicherung steigen: Hier erwartet der Verband einen Anstieg um 10,5 Prozent. In der Schaden- und Unfallversicherung erwartet er eine Steigerung um 5,2 Prozent, in der Lebensversicherung um lediglich 1,1 Prozent./stw/err/mis

04.02.2026 | 11:04:11 (dpa-AFX)
Großbritannien: Dienstleistungsstimmung steigt etwas weniger als erwartet
04.02.2026 | 11:03:13 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: PLANOPTIK AG (deutsch)
04.02.2026 | 10:59:55 (dpa-AFX)
Zum Valentinstag wollen weniger Menschen Geschenke kaufen
04.02.2026 | 10:52:51 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Eurozone: Stimmung der Dienstleister trübt sich weiter ein
04.02.2026 | 10:52:22 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: Limes Schlosskliniken AG: Vorläufiges Konzernergebnis 2025 (untestiert) / Prognose 2026 (deutsch)
04.02.2026 | 10:44:35 (dpa-AFX)
Hoffnung auf Trendwende im Maschinenbau wächst
04.02.2026 | 10:39:34 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax sinkt - Anleger wieder vorsichtiger

FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt haben die Anleger am Mittwoch wieder etwas vorsichtiger agiert. Die Commerzbank verwies auf die Besorgnis bezüglich der Einführung neuer Tools rund um Künstliche Intelligenz (KI) und deren potenzielle Störung traditioneller Geschäftsmodelle. Das hatte zuletzt vor allem die Aktien von Software- und Datenbankanbieter belastet. Stützend wirkte hingegen die anhaltende Erholung der Gold- und Silberpreise, deren scharfe Korrektur vergangene Woche auch die Aktienmärkte belastet hatte.

Der Leitindex Dax <DE0008469008> büßte anfängliche moderate Gewinne ein und fiel um 0,6 Prozent auf 24.624 Punkte. Die runde Marke von 25.000 Punkten, die am Dienstag nur kurz überwunden werden konnte, bleibt damit eine große Hürde für das Börsenbarometer.

Der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Börsenwerte sank um 0,4 Prozent auf 31.410 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> ging es um 0,4 Prozent nach unten.

Im Fokus bleiben die geopolitischen Konfliktherde. So blicken Anleger gespannt darauf, was Unterhändler Russlands und der Ukraine in Abu Dhabi in Bezug auf ein erhofftes Kriegsende ausloten. Was den Iran betrifft, hat das US-Militär offenbar eine iranische Überwachungsdrohne unweit der Südküste des Landes abgeschossen. Derweil ist der Ort für geplante Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran nach Aussagen aus Teheran noch nicht festgelegt.

Auf Sektorebene hatte ein Bericht im "Handelsblatt" über die Verlängerung kostenloser Emissionszertifikate durch die Europäische Union unterschiedliche Auswirkungen. Mit minus fünf Prozent davon belastet wurden die Aktie von Heidelberg Materials <DE0006047004>, während viele Titel aus dem Chemiebereich davon profitierten. BASF <DE000BASF111> stiegen im Dax um vier Prozent. Im MDax zogen Evonik <DE000EVNK013>, Wacker Chemie <DE000WCH8881> und Lanxess <DE0005470405> zwischen 4,9 und 6,4 Prozent,

In dem Medienbericht heißt es unter Berufung auf einen hochrangigen EU-Beamten, die EU-Kommission wolle ihr wichtigstes Klimaschutzinstrument, den Europäischen Emissionshandel, abschwächen. Geplant sei, über einen längeren Zeitraum als bisher vorgesehen kostenlose Zertifikate auszugeben, um energieintensive Unternehmen wie etwa aus der Chemiebranche zu entlasten.

Heidelberg Materials dagegen litt unter der Nachricht - laut Händlern, weil Anleger zuletzt darauf gesetzt hätten, dass der Zementkonzern ein Vorreiter dabei sei, die Produktion emissionsfrei zu machen. Dies wollten sich die Heidelberger eigentlich teuer bezahlen lassen, argumentierte der Börsianer.

Zudem richteten sich die Blicke auf Geschäftszahlen des Chipkonzerns Infineon <DE0006231004> und nach US-Börsenschluss auf die der Google-Mutterkonzern Alphabet <US02079K3059>. Infineon verzeichnete auch im ersten Geschäftsquartal eine dynamische Nachfrage bei KI, während das Marktumfeld ansonsten verhalten blieb. Die von Analysten viel beachtete Marge für das operative Geschäft sank zwar, fiel aber damit besser aus, als von Analysten zuvor erwartet. Angesichts des Booms im Geschäft mit Künstlicher Intelligenz im laufenden Geschäftsjahr erhöht Infineon zudem seine Investitionen kräftig. Die Aktien von Infineon rutschten im Handelsverlauf ins Minus und verloren zuletzt 2,5 Prozent.

Die Papiere von PVA Tepla <DE0007461006> brachen als Schlusslicht im Nebenwerteindex SDax <DE0009653386> um gut 16 Prozent ein. Das Technologieunternehmen hatte im vergangene Jahr in einem anhaltend schwierigen Marktumfeld weniger Umsatz erzielt und verdient. Zudem enttäuschte der Ausblick./la/mis

04.02.2026 | 09:22:57 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax legt etwas zu - Nervosität lässt nach
04.02.2026 | 08:20:59 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Ausblick: Lage beruhigt sich weiter - Dax steigt moderat
03.02.2026 | 18:34:38 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Moderate Verluste - Tech- und Medientitel leiden
03.02.2026 | 18:26:21 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Moderate Verluste - Tech- und Medientitel leiden
03.02.2026 | 14:49:26 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax legt etwas weiter zu - Umfeld bleibt positiv
03.02.2026 | 12:31:31 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax-Erholung gerät ins Stocken - Umfeld weiter positiv