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News

26.05.2026 | 16:23:59 (dpa-AFX)
Mahle-Beschäftigte treten in unbefristeten Streik

NEUSTADT AN DER DONAU (dpa-AFX) - Beim Autozulieferer Mahle am Standort im niederbayerischen Neustadt an der Donau sind die Beschäftigten in einen unbefristeten Streik getreten. Zum Auftakt gab es eine Kundgebung vor dem Werksgelände. Laut IG Metall ist die Produktion dort vollständig zum Erliegen gekommen. "Die Beschäftigten sind entschlossen, mit aller Kraft für ihre Arbeitsplätze und den Erhalt des Standorts zu kämpfen", hieß es.

Mit 98,4 Prozent Zustimmung hatten sich die IG-Metall-Mitglieder unter den rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vergangene Woche in einer Urabstimmung für einen unbefristeten Streik ausgesprochen. Mahle wollte dies nicht kommentieren.

Das Unternehmen mit Sitz in Stuttgart, das Klimaanlagen für Autos herstellt, hatte kürzlich angekündigt, den Standort im ersten Halbjahr 2027 schließen zu wollen. Die Gewerkschaft fordert für die Belegschaft einen Zukunftstarifvertrag oder einen Sozialtarifvertrag.

Bisherige Verhandlungen ergebnislos

"Die Beschäftigten werden den Betrieb so lange stilllegen, bis sich das Unternehmen endlich bewegt", erklärte Rico Irmischer, Bevollmächtigter der IG Metall Regensburg. Zuvor hatte es bereits mehrere Warnstreiks und einen 24-Stunden-Streik gegeben. Vergangenen Freitag sei auch die vierte, auf Initiative der IG Metall zustande gekommene Verhandlungsrunde ergebnislos geblieben.

Die Gewerkschaft betonte, weiterhin gesprächsbereit zu sein. "Eine Lösung ist nach wie vor möglich. Für Verhandlungen zum Erhalt der Arbeitsplätze stehen unsere Türen jederzeit offen", sagte Irmischer. "Doch bis zu einer Lösung bleiben die Werkstore dicht."

Unternehmen: Wirtschaftlicher Weiterbetrieb unmöglich

Das Unternehmen Mahle begründet die angekündigte Werksschließung mit auslaufenden Kundenaufträgen, der schlechten Autokonjunktur und gestiegenem Kostendruck durch asiatische Wettbewerber in Europa. "Das macht einen wirtschaftlichen Weiterbetrieb unmöglich", hieß es jüngst in einer Mitteilung.

Die IG Metall hingegen wirft dem Unternehmen vor, einen profitablen Standort schließen und in die Slowakei verlagern zu wollen./fuw/DP/jha

26.05.2026 | 16:23:33 (dpa-AFX)
KORREKTUR: Russischer Politiker droht Kiew mit Massenvernichtungswaffen
26.05.2026 | 16:18:34 (dpa-AFX)
Devisen: Eurokurs gefallen - EZB-Referenzkurs: 1,1634 US-Dollar
26.05.2026 | 16:17:09 (dpa-AFX)
EQS-News: Verlangen des Hauptaktionärs auf Durchführung eines Squeeze-out (deutsch)
26.05.2026 | 16:15:26 (dpa-AFX)
EQS-News: Bitmine Immersion Technologies (BMNR) gibt bekannt, dass der ETH-Bestand 5,39 Millionen Token erreicht hat und sich der Gesamtbestand an Kryptowährungen und Barmitteln auf 12,3 Mrd. USD beläuft (deutsch)
26.05.2026 | 16:15:09 (dpa-AFX)
EQS-News: Vorstandsmitglied Dr. Claus Bischoff legt sein Amt als Vorstand auf eigenen Wunsch und aus persönlichen Gründen nieder und scheidet im Einvernehmen zum 31. Mai 2026 aus (deutsch)
26.05.2026 | 16:14:33 (dpa-AFX)
Aktien New York: Kursgewinne nach langem Wochenende
26.05.2026 | 12:11:16 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Verluste - Ferrari unter Druck

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Nach den Gewinnen zu Wochenbeginn haben die europäischen Aktienmärkte am Dienstag einen Dämpfer erhalten. US-Militärschlägen gegen den Iran hielten Marktteilnehmer zur Vorsicht an. Das US-Militär hatte trotz Waffenruhe Raketenstellungen angegriffen sowie im Bereich der Straße von Hormus Boote attackiert, die Minen in der Meerenge verlegen wollten. "Die Situation im Nahen Osten bleibt fragil und färbt über die Erdölpreise auf die Handelsaktivitäten an Europas Börsen ab", stellte Andreas Lipkow, Marktanalyst bei CMC Markets, fest.

Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> sank am Mittag um 0,83 Prozent auf 6.085,50 Punkte. Außerhalb der Eurozone notierte der britische FTSE 100 <GB0001383545> 0,67 Prozent höher mit 10.536,38 Zählern. "Getragen wird der britische Leitindex von den Rohstoff- und Minenaktien", so Lipkow. Der schweizerische SMI <CH0009980894> kletterte um 0,35 Prozent auf 13.551,11 Punkte.

Nach Ansicht von Lipkow bleibt die Höhe des Ölpreises der Dreh- und Angelpunkt. "Die runde Marke von 100 US-Dollar bei der Nordseesorte Brent dürfte auch darüber entscheiden, welche Richtung die Aktienkurse in den kommenden Tagen und Wochen nehmen", prognostizierte Lipkow. "Notierungen oberhalb signalisieren anhaltende Inflationsgefahren, Kurse unterhalb könnten eine Entspannung in der gesamten Preisentwicklung von Gütern und Dienstleistungen einleiten."

Stärkster Sektor waren die Rohstoffwerte. "Höhere Edel- und Basismetallpreise lassen auch die Aktienkurse von Anglo American <GB00B1XZS820>, Rio Tinto <GB0007188757> & Co. steigen", merkte Lipkow an. So stiegen Anglo American um 1,6 Prozent und Rio Tinto um 2,1 Prozent.

Gefragt waren auch die Versorger. Hier zogen Iberdrola <ES0144580Y14> um 1,7 Prozent an. Barclays-Analyst Dominic Nash sieht bei den Spaniern eine Investmentchance, die es innerhalb einer Generation wohl nur einmal gebe. Iberdrola sei als Versorger ein "Gold-Standard". Das Gewinnwachstum dürfte mit annähernd 11 Prozent bis 2030 überdurchschnittlich ausfallen

Am anderen Ende der Kurstabelle lagen die Autowerte. Hier fielen Ferrari mit sechs Prozent Abschlag auf. Die Aktie reagierte damit auf die Vorstellung des ersten reinen Elektrofahrzeugs. Grund war das Design des 550.000 Euro teuren Wagens, wie Pierre-Olivier Essig, Leiter Research beim Analyseanbieter AIR Research, betonte. Chinesische und japanische Sportwagen sähen ähnlich aus, kosteten aber nur einen Bruchteil. Der Wagen wirke wie eine Mischung aus Honda <JP3854600008> Accord und Tesla 3<US88160R1014>-Fahrzeugen aus deutlich günstigeren Preisklassen. Laut Oddo-Experten Anthony Dick ist der elektrische Ferrari Luce unterdessen das teuerste unlimitierte Serienfahrzeug der Ferrari-Familie./mf/stk

25.05.2026 | 18:12:28 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx rekordnah - Hoffnung auf Iran-Abkommen
25.05.2026 | 17:53:06 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: EuroStoxx in Rekordnähe - Hoffnung auf Iran-Abkommen
25.05.2026 | 11:23:50 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Kursgewinne wegen neuer Hoffnung auf Ende des Iran-Kriegs
22.05.2026 | 18:40:31 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Gewinne - Weiter Optimismus mit Blick auf Iran
22.05.2026 | 18:00:41 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Anleger bleiben mit Blick auf Iran optimistisch
22.05.2026 | 12:28:39 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Leichte Kursgewinne - Technologiewerte fest