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Montag, 26.10.2026, um 19 Uhr

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EUR/USD 06:07:00
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News

26.10.2026 | 05:50:16 (dpa-AFX)
WOCHENAUSBLICK: Dax von vielen Sorgen belastet - Fokus auf Zinsentscheidungen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Angesichts hoher Ölpreise, hartnäckiger KI-Sorgen und weiterer Unruhen in Frankreich droht dem Dax <DE0008469008> auch in der neuen Woche Ungemach. Nach einer Schwächephase für den deutschen Leitindex richtet sich der Fokus nun auf die Zinsentscheidungen der US-Notenbank Fed und der Europäischen Zentralbank (EZB). Parallel kommt die Berichtssaison der Unternehmen mit den Quartalszahlen mehrerer Dax-Konzerne so richtig ins Rollen. Darüber hinaus steht unter anderem noch das Ifo-Geschäftsklima auf der Agenda.

"Schwelende Nahostrisiken, eine unklare geldpolitische Marschroute und kritisch hinterfragte KI-Bewertungen halten den Dax in einer Nebelkiste gefangen und lassen eine klare Orientierung vermissen", kommentierte Chefmarktanalyst Timo Emden vom Handelshaus CapTrader. Von einem goldenen Herbst könne keine Rede sein. Die Anleger agierten weiterhin mit angezogener Handbremse, es fehle der rote Faden. Vor dem Wochenende rutschte der Dax zurück unter die 21-Tage-Linie als Indikator für den kurzfristigen Trend, er hielt sich aber klar über der 25.000-Punkte-Marke.

Die angespannte Lage in Frankreich macht den Händlern derzeit besonders große Sorgen. Auf die Proteste im deutschen Nachbarland folgten mittlerweile auch schwache Konjunktursignale. "Auf mittlere Sicht wird Frankreich Reformen durchführen müssen, wenn es verhindern will, dass die Kreditwürdigkeit des Landes weiter sinkt", konstatierte Anlagestratege Mark Dowding von RBC BlueBay Asset Management. Bei der aktuellen Bewertung sei allerdings ein Punkt erreicht, an dem bereits sehr viele schlechte Nachrichten eingepreist seien.

Entlastung an den Energiemärkten zeichnet sich derweil nicht ab. Berichte über Huthi-Angriffe auf die saudi-arabische Energieinfrastruktur und den Beschuss von Tankern in der Straße von Hormus treiben die Ölpreise weiter nach oben. "Ohne einen Durchbruch in mindestens einem der Konflikte dürfte der Aufwärtsdruck auf die Ölpreise bestehen bleiben", argumentierte Marktanalyst Kyle Rodda von Capital.com. Damit würden die Risiken für Wachstum und Inflation steigen.

Am Aktienmarkt gerieten mit Blick auf große Ausgaben und höhere Finanzierungskosten jüngst vor allem Aktien mit Bezug zu Künstlicher Intelligenz unter Druck. "Die KI-Story ist nicht zu Ende, aber sie tritt in eine neue Phase ein: Nicht mehr die größten Investitionsversprechen, sondern tatsächliche Gewinne und die Qualität der Finanzierung werden über die Gewinner an der Börse entscheiden", schrieb Eckhard Schulte von MainSky Asset Management. Der Aufwärtstrend am Aktienmarkt müsse aber nicht grundsätzlich infrage gestellt werden.

Auch die Experten des Börsen- und Analyseportals Index Radar beobachteten zuletzt keinen flächendeckenden Ausverkauf, sondern eine ausgeprägte Umschichtung aus Technologie-Aktien in defensivere und substanzstarke Unternehmen. Die relative Schwäche des Tech-Sektors nähere sich einem Niveau, das in der Vergangenheit häufig mit einer anschließenden Gegenbewegung einherging. Besonders interessant dürften daher die anstehenden Quartalszahlen der US-Tech-Giganten Alphabet <US02079K3059>, Microsoft <US5949181045> und Amazon <US0231351067> am Mittwoch und Donnerstag werden.

Die bisher uneinheitliche Berichtssaison zeige, dass viele Unternehmen mit den schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu kämpfen hätten, stellte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets fest. Die Börsen bräuchten inzwischen mehr als nur gute Nachrichten, nämlich handfeste Belege für nachhaltiges Wachstum. Aus dem Dax legen im Wochenverlauf unter anderem der Chemiekonzern BASF <DE000BASF111>, die Deutsche Bank <DE0005140008> sowie die Autobauer Mercedes-Benz <DE0007100000> und Volkswagen <DE0007664039> Quartalszahlen vor.

Höhepunkt der Woche dürften aber die Zinsentscheidungen großer Zentralbanken werden, beginnend mit der US-Notenbank am Mittwoch. "Die Fed tagt nur sechs Tage vor den US-Zwischenwahlen", gab Chefstratege Robert Greil von der Privatbank Merck Finck zu bedenken. "Die weiter steigende US-Inflation spricht eigentlich klar für eine Leitzinserhöhung - dennoch dürfte sich die Fed so kurz vor den Wahlen eher zurückhalten, wie sie das historisch meist gemacht hat." Auch von der EZB erwartet Greil am Donnerstag keine Zinsänderung. Bei beiden Notenbanken sei jedoch eine weitere Erhöhung im Dezember wahrscheinlich.

Die Fed habe im Gegensatz zur EZB den Vorteil, dass die US-Wirtschaft trotz der Energiekrise besser laufe, kommentierte Claudia Windt von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Dies dürften auch Daten zum Wirtschaftswachstum der USA im dritten Quartal zeigen, die am Donnerstag veröffentlicht werden. "Während für die USA erneut mit einem soliden Wachstum gerechnet wird, kann für Deutschland sogar ein leichter Rückgang nicht ausgeschlossen werden", ergänzte Windt. Aktuelle Stimmungsdaten zur deutschen Konjunktur liefert bereits zum Wochenstart das Ifo-Geschäftsklima./niw/tih/he

--- Von Nicklas Wolf, dpa-AFX ---

26.10.2026 | 05:50:15 (dpa-AFX)
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Pressestimme: 'Weser-Kurier' zum Zustand der Koalition
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Pressestimme: 'Frankfurter Rundschau' zum CSU-Parteitag
26.10.2026 | 05:35:03 (dpa-AFX)
Pressestimme: 'Augsburger Allgemeine' zur Debatte um die Steinmeier-Nachfolge
23.10.2026 | 18:23:56 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Trüber Freitag - EuroStoxx sinkt weiter

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - An Europas Börsen haben am Freitag hohe Energiepreise, Sorgen wegen zu hoher Bewertungen im KI-Sektor sowie schwache Konjunkturdaten aus Frankreich einmal mehr den Druck auf die Notierungen aufrecht gehalten. Automobil- und Luxus-Aktien verzeichneten nach durchwachsenen Unternehmenszahlen besonders deutliche Abgaben. Ein Stabilisierungsversuch an der US-Techbörse Nasdaq half gegen Handelsende, die Verluste etwas einzugrenzen.

Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> verlor 0,31 Prozent auf 6.068,22 Punkte, daraus resultiert für den Leitindex der Eurozone auf Wochensicht ein Minus von 2,2 Prozent. Unter der 200-Tage-Linie als Signalgeber für den längerfristigen Trend war der EuroStoxx am Freitag auf seinem Tagestief bei 6.021 nur knapp über der runden Marke von 6.000 Zählern geblieben, darunter hatte er zuletzt vor vier Monaten notiert.

Belastet von den Sorgen um den französischen Staatshaushalt hatte sich die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone im Oktober überraschend deutlich eingetrübt. In Frankreich war die Stimmungseintrübung besonders auffällig.

Auch außerhalb des Euroraums ging es am Freitag nach unten. Der Schweizer Leitindex SMI <CH0009980894> sank um 0,59 Prozent auf 14.462,36 Punkte. Der britische FTSE 100 <GB0001383545> gab um 0,32 Prozent auf 10.690,36 Punkte nach.

Europaweit Schwächster Sektor waren am Freitag die Autowerte <EU0009658681>. Desaströse Geschäftszahlen brockten den Aktien von Volvo Cars <SE0021628898> einen Kursverlust von fast einem Viertel ein. Das Unternehmen war im dritten Quartal tief in die Verlustzone gerutscht. Auch der Nutzfahrzeughersteller Volvo AB <SE0000115446> konnte die Anleger mit seinem Quartalsbericht nicht überzeugen. Die Aktien sanken um 1,1 Prozent.

Mit den Zahlen von Kering <FR0000121485> kam es erneut zu einer negativen Überraschung im Luxussegment. Die Aktien büßten wegen der Lage bei der wichtigen Marke Gucci 16,6 Prozent ein. Auch andere Werte im Sektor wie Hermes <FR0000052292> und LVMH <FR0000121014> verloren 4 beziehungsweise 1,2 Prozent. Einen Lichtblick gab es von L'Oreal <FR0000120321>, die Papiere des Kosmetikunternehmens gewannen 5,6 Prozent. Die Analysten von Jefferies bezeichneten die Zahlen zum dritten Quartal als beeindruckend.

Für die Anteile von Holcim <CH0012214059> ging es nach Quartalszahlen um 5 Prozent hoch. Die Analysten von Goldman Sachs hoben die starke operative Entwicklung des Baustoffherstellers trotz eines schwierigen Marktumfelds hervor. Die Berichte anderer Unternehmen aus dem Sektor kamen dagegen teils nicht so gut an. Für Sika <CH0418792922> ging es um 2,3 Prozent abwärts. Die Aktien von Vinci <FR0000125486> schwankten zwischen Plus und Minus und entschieden sich am Ende für ein Plus von 0,5 Prozent.

Angesichts weiter gestiegener Ölpreise lagen die Ölwerte <EU0009658780> an der Spitze der Sektorenübersicht. Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hatte nach eigenen Angaben das saudische Verteidigungsministerium in Riad angegriffen, womit sich die Lage weiter verschärft. Die Aktien von Eni <IT0003132476> gewannen nach einem Gewinnsprung im dritten Quarral und der Ankündigung einer Sonderdividende 5,8 Prozent.

Die Enttäuschung über den Quartalsbericht von Safran <FR0000073272> ließ den Aktienkurs des Triebwerkherstellers und Luftfahrt-Zulieferers um 10 Prozent absacken. In Sog von Safran verloren auch Rolls-Royce <GB00B63H8491> 7,6 Prozent, MTU <DE000A0D9PT0> 4,8 Prozent und Melrose <GB00BNGDN821> 4,7 Prozent./ajx/mis

23.10.2026 | 17:55:28 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Trüber Freitag - EuroStoxx sinkt in Richtung 6.000 Punkte
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22.10.2026 | 18:30:12 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Techs und hohe Ölpreise drücken auf die Kurse
22.10.2026 | 18:15:48 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Techsektor und hohe Energiepreise ziehen die Kurse runter
22.10.2026 | 12:04:41 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Verluste - Hermes-Zahlen belasten Luxussektor
21.10.2026 | 18:09:51 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Gute Tech-Stimmung - EssilorLuxottica stark