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News

23.06.2026 | 11:52:07 (dpa-AFX)
Aufruf zu Besonnenheit: 'Stunde der Bewährung für Polen und Ukrainer'

WARSCHAU/KIEW (dpa-AFX) - In dem eskalierenden Streit zwischen der Ukraine und Polen haben große Medien beider Länder zur Besonnenheit aufgerufen. "Dies ist eine Stunde der Bewährung für Polen und Ukrainer. Unsere Politiker sollten Weisheit und Vernunft beweisen, nach Einigung und einem Ausweg aus der Krise suchen", hieß es in dem Aufruf.

Er wurde in Warschau unter anderem von der "Gazeta Wyborcza" und dem Portal "Onet.pl" veröffentlicht, in Kiew vom Nachrichtenportal "Ukrajinska Prawda", dem Sender Espreso TV und einer Vereinigung unabhängiger Regionalmedien.

Der Streit nütze nur Russland. "Unsere Gesellschaften sollten sich nicht manipulieren lassen und einander weiterhin unterstützen. Im Namen einer gemeinsamen Zukunft, in der Polen und die Ukraine gemeinsam eine Schlüsselrolle in der Europäischen Union spielen können", hieß es.

Polen empört über ukrainische Geschichtspolitik

Angesichts des russischen Angriffskrieges sind die Ukraine und Polen bislang enge Verbündete. Der jüngste Streit wurzelt in der schwierigen Geschichte. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine Armee-Einheit nach den Kämpfern der Ukrainischen Aufstandsarmee (UPA) im Zweiten Weltkrieg benannt. Die UPA ermordete unter deutscher Besatzung Zehntausende Polen im heutigen Westen der Ukraine, weshalb die Ehrung in Warschau große Empörung hervorrief.

Der polnische Staatschef Karol Nawrocki entzog Selenskyj einen polnischen Orden. Selenskyj und andere ukrainische Politiker gaben daraufhin polnische Auszeichnungen zurück. In Frage steht, ob Selenskyj zu einer internationalen Wiederaufbau-Konferenz für die Ukraine am kommenden Donnerstag und Freitag nach Danzig kommt. Doch der Streit hat in Polen auch eine innenpolitische Seite, und in der polnischen Gesellschaft, die das Nachbarland seit 2022 unterstützt hat, macht sich eine Ukraine-Müdigkeit breit./fko/DP/nas

23.06.2026 | 11:51:16 (dpa-AFX)
KORREKTUR/Starmer-Rücktritt: Spekulation über Mitbewerber für Burnham
23.06.2026 | 11:50:25 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS 2: Kapitalerhöhung belastet RWE kaum - Lob für Amprion-Deal
23.06.2026 | 11:47:39 (dpa-AFX)
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23.06.2026 | 11:42:15 (dpa-AFX)
Original-Research: Daldrup & Söhne AG (von Quirin Privatbank Kapitalmarktges...
23.06.2026 | 11:26:08 (dpa-AFX)
WDH/KORREKTUR/Kommissionsmitglied: Deutliches Rentenplus mit Kapitalrente
23.06.2026 | 11:25:22 (dpa-AFX)
KORREKTRU/Kommissionsmitglied: Deutliches Rentenplus mit Kapitalrente
22.06.2026 | 18:41:12 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Gewinne - Ölpreise sinken weiter

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> hat sich am Montag etwas von seinen leichten Verlusten zum Wochenschluss erholt. Gestützt wurde der Leitindex der Eurozone durch erneut sinkende Ölpreise im Zuge positiver Signale von den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran für ein Abkommen zur Beilegung des Kriegs. Am Ende stand ein Plus von 0,29 Prozent auf 6.311,32 Punkte zu Buche.

Außerhalb der Eurozone stieg der britische FTSE 100 <GB0001383545> um 0,72 Prozent auf 10.437,85 Punkte. Der britische Premierminister Keir Starmer hatte seinen Rücktritt als Parteichef bekanntgegeben. Bis zur Wahl eines Nachfolgers aus den eigenen Reihen will Starmer als Regierungschef im Amt bleiben. Mit seinem Abschied beugte er sich dem seit Monaten anhaltenden Druck aus seiner Partei.

In Zürich gewann der Schweizer SMI <CH0009980894> 0,54 Prozent auf 13.848,51 Punkte. Damit hing das Börsenbarometer aber weiter in der engen Handelsspanne der vergangenen Tage fest.

Insgesamt hält sich die Kauflaune an den Börsen jedoch in Grenzen. "Am Aktienmarkt schwebt das Damoklesschwert der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran weiter über den Köpfen der Anleger", schrieb Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst vom Handelshaus CMC Markets. Das Hin und Her der vergangenen Wochen habe zu deutlichen Ermüdungserscheinungen bei den Börsianern geführt. Ihnen fällt es Lipkow zufolge immer schwerer, den Fokus auf dieses Thema zu richten. Der Themenkomplex bleibe verworren und werde von vielen Parametern beeinflusst. Auch wenn sich die USA mit dem Iran irgendwann einigen, könne es auf den zahlreichen Nebenkriegsschauplätzen in der Nahostregion immer wieder und jederzeit zu neuen Eskalationen kommen.

Im europäischen Reise- und Freizeitsektor <CH0019112744> konnten sich die Anleger von Easyjet <GB00B7KR2P84> über ein Kursplus von 2,8 Prozent auf 518 Pence freuen. Die britische Billigfluggesellschaft hat dem Interessenten Castlelake zufolge auch ein drittes unverbindliches Übernahmeangebot des US-Investors abgelehnt. Nach eigenen Angaben hatte Castlelake Easyjet am 20. Juni angeboten, alle Aktien für 625 Pence je Anteilsschein in bar zu übernehmen. Der Easyjet-Verwaltungsrat hatte zuvor bereits Offerten über 560 und 600 Pence zurückgewiesen. Nun haben die Amerikaner bis zum 26. Juni Zeit, ein verbindliches Übernahmeangebot zu unterbreiten oder ihre Offerte zurückzuziehen.

Auf den Kaufzetteln ganz oben standen die Aktien von Versicherern <EU0009658822> und von Banken <EU0009658806>. Verluste verzeichneten lediglich die Sektoren Gebrauchsgüter <CH0019112330> und Medien <EU0009658640>./la/stw

22.06.2026 | 18:16:54 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Gewinne - Ölpreise sinken weiter
19.06.2026 | 18:29:47 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx beendet eine gute Woche leicht im Minus
19.06.2026 | 18:16:08 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: EuroStoxx beendet eine gute Woche leicht im Minus
19.06.2026 | 11:14:20 (dpa-AFX)
STICHWORT: Großer Verfallstag an den Terminbörsen
18.06.2026 | 18:38:38 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Rekordhoch beim EuroStoxx - Rohstoffwerte sinken
18.06.2026 | 18:21:19 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Rekordhoch beim EuroStoxx - Rohstoffwerte belasten London