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Hinweis auf den Prospekt: Der bezüglich des öffentlichen Angebots von der DZ BANK erstellte Basisprospekt wird zusammen mit den zugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaigen Nachträgen zum Basisprospekt im Internet unter www.dzbank-derivate.de auf der entsprechenden Produktseite veröffentlicht.

News

09.10.2026 | 10:47:30 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Aufseher brummen VW Millionenstrafe auf - Verstoß gegen Ad-hoc-Pflicht

BONN (dpa-AFX) - Die deutsche Finanzdienstleistungsaufsicht hat Volkswagen <DE0007664039> wegen eines Verstoßes gegen Veröffentlichungspflichten mit einer millionenschweren Geldbuße belegt. Die VW <DE0007664039> AG soll demnach 1,2 Millionen Euro zahlen, wie die Bafin am Freitag mitteilte. Die Prognose von VW für das Geschäftsjahr 2023 habe deutlich über den Markterwartungen gelegen. Die sich darin widerspiegelnde Geschäftsentwicklung hätte das Unternehmen nach Darstellung der Bonner Behörde unverzüglich "Ad-hoc" mitteilen müssen - also in einer besonders auffälligen Art und Weise für die Marktteilnehmer an den Finanzmärkten. Stattdessen habe das Unternehmen diese Insiderinformationen lediglich in einer Pressemitteilung veröffentlicht. VW akzeptierte das Bußgeld.

Der entsprechende Bescheid sei das Ergebnis einer Verständigung zwischen der Volkswagen AG und der Bafin zur Beendigung des Verfahrens, teilte ein Konzernsprecher mit. Unabhängig von der erfolgten Verständigung sei die Volkswagen AG allerdings unverändert der Rechtsauffassung, dass sie ihre Veröffentlichungspflichten eingehalten habe und sämtliche Marktteilnehmer durch die Veröffentlichung der Pressemitteilung ausreichend informiert worden seien.

Börsennotierte Unternehmen unterliegen in Deutschland der sogenannten Ad-hoc-Publizitätspflicht. Das heißt, dass nicht öffentliche Insiderinformationen, die den Aktienkurs in bedeutender Weise beeinflussen können, sofort ("ad-hoc") veröffentlicht werden müssen. Dazu zählt nach Angaben der Bafin auch eine deutliche Abweichung der Geschäftszahlen von der Markterwartung.

Die Ad-hoc-Publizitätspflicht ist Teil der Marktmissbrauchsverordnung. Verstößt ein Unternehmen dagegen, kann die Bafin dies mit einer Geldbuße bis höchstens 2,5 Millionen Euro oder bis zu zwei Prozent des Umsatzes ahnden.

Die Geldbuße wurde nach Angaben der Bafin bereits am 1. Oktober festgesetzt. Am 3. März 2023 hatte Volkswagen die Anleger im laufenden Handel mit einem optimistischen Ausblick auf das Jahr überrascht. Die im Dax <DE0008469008> notierte VW-Aktie war an dem Tag um mehr als 10 Prozent in die Höhe geschnellt./men/mis

09.10.2026 | 10:47:19 (dpa-AFX)
Deutsche Anleihen: Leichte Kursgewinne - Entspannung am französischen Markt
09.10.2026 | 10:44:58 (dpa-AFX)
Rot-grün-rote Sondierungen gehen in Berlin weiter
09.10.2026 | 10:37:30 (dpa-AFX)
Allianz: Europas Autoindustrie spart an falscher Stelle
09.10.2026 | 10:35:29 (dpa-AFX)
Baupreise steigen überdurchschnittlich
09.10.2026 | 10:34:43 (dpa-AFX)
Saudi-Arabien: Drei Tote nach Angriffen auf Flughafen in Riad
09.10.2026 | 10:32:52 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Rational nach Bodenbildung mit Auftrieb - RBC optimistisch

Berichte & Analysen

  • Börsenbericht
    09.10.2026

    Dax kann sich stabilisieren

    Der Dax hat sich am Freitag etwas stabilisiert. Am Vortag hatte er den tiefsten Stand seit Juli erreicht. Etwas Rückenwind kam nun vom etwas nachlassenden Preisdruck am Ölmarkt. Software-Titel sind gefragt, unter Druck stehen am Freitag Telekomwerte.

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    06.10.2026

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