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News

24.06.2026 | 16:35:49 (dpa-AFX)
Devisen: Eurokurs fällt zum US-Dollar auf tiefsten Stand seit über einem Jahr

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro <EU0009652759> hat am Mittwoch seinen jüngsten Abwärtstrend fortgesetzt. Am Nachmittag fiel der Kurs der Gemeinschaftswährung auf 1,1349 US-Dollar. Am Morgen hatte der Euro noch etwas höher notiert. Mit 1,1325 Dollar erreichte der Euro zeitweise den niedrigsten Kurs seit Ende Mai 2025. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1340 (Dienstag: 1,1392) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8818 (0,8778) Euro.

Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen erklärten den starken Dollar mit den Zinserwartungen, die sich zuletzt zugunsten der US-Währung entwickelt hätten. Hintergrund sind jüngste Aussagen der US-Notenbank Fed. Unter anderem hatte der neue Fed-Chef Kevin Warsh nach seiner ersten Zinssitzung die Bedeutung der Preisstabilität hervorgehoben und damit die Spekulation auf steigende US-Zinsen im weiteren Verlauf des Jahres verstärkt, was dem Dollar Auftrieb verlieh.

Die etwas verbesserte Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat den Euro nicht gestützt. Das Ifo-Geschäftsklima erholte sich im Juni den zweiten Monat in Folge von den Dämpfern infolge des Iran-Kriegs. Der Anstieg fiel ein wenig stärker als erwartet aus.

"Trotz weiterhin mühsamer Friedensverhandlungen im Persischen Golf hofft die Wirtschaft aber auf stabile wirtschaftliche Bedingungen in der Region", kommentierte Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Dekabank. "Nachhaltige Reformen in den überforderten Sozialsystemen könnten in den kommenden Monaten die Stimmung in der deutschen Wirtschaft weiter positiv beeinflussen und damit die Chancen auf den lang ersehnten Aufschwung in Deutschland deutlich steigen lassen."

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86165 (0,86200) britische Pfund, 183,35 (184,02) japanische Yen und 0,9216 (0,9225) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete 4.017 Dollar. Das waren rund 100 Dollar weniger als am Vortag./jsl/jha/

24.06.2026 | 16:32:58 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Kapitalerhöhung drückt Init Innovation auf Zweimonatstief
24.06.2026 | 16:30:09 (dpa-AFX)
EQS-Gesamtstimmrechtsmitteilung: Zalando SE (deutsch)
24.06.2026 | 16:24:15 (dpa-AFX)
Merz: Gesundheitsreform verlangt allen etwas ab
24.06.2026 | 16:23:34 (dpa-AFX)
Aktien New York: Nasdaq erholt sich vor Micron-Zahlen etwas
24.06.2026 | 16:13:57 (dpa-AFX)
Warnstreik bei Kaufland - was Kunden erwartet
24.06.2026 | 16:13:11 (dpa-AFX)
Devisen: Eurokurs gefallen - EZB-Referenzkurs: 1,1340 US-Dollar
24.06.2026 | 14:55:48 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Rheinmetall-Kurseinbruch belastet Dax vor Micron-Zahlen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax <DE0008469008> knüpft am Mittwoch unter der Last der einbrechenden Rheinmetall <DE0007030009>-Aktien an seinen Vortagsrückschlag an. Vor den am Abend erwarteten Zahlen des KI-Chipkonzerns Micron entfernte sich der deutsche Leitindex mit einem Abschlag von einem Prozent auf 24.653 Punkte weiter von der 25.000-Punkte-Marke. Er rutschte unter seine 21-Tage-Linie, worin Anleger ein kurzfristiges Warnsignal sehen.

Anleger machten in der Breite einen Bogen um deutsche Aktien, denn auch der MDax <DE0008467416> sank um 1,1 Prozent auf 31.780 Punkte. Auf europäischer Bühne entwickelten sich die Börsen besser: In Paris, Zürich und London war das Vorzeichen der Leitindizes positiv. In New York steuerten die Börsen auch auf einen robusten Start zu.

Die Rheinmetall-Aktien brachen zeitweise um 20 Prozent ein, weil ein Rüstungsprojekt der Bundeswehr für neue Fregatten beendet wird. Nach der Übernahme des Schiffbauers Naval Vessels Lürssen werde Rheinmetall um dessen "Kronjuwel" beraubt, schrieb der Experte Jens-Peter Rieck vom Analysehaus MWB. Erstmals seit mehr als einem Jahr wurden die Rheinmetall-Aktien wieder unter 1.000 Euro gehandelt. Vom Rekordhoch im Oktober hat sich der Kurs jetzt halbiert.

Der JPMorgan-Analyst David Perry bezifferte den eigentlich für Rheinmetall vorgesehenen Auftragswert des Fregatten-Großprojekts auf 12 Milliarden Euro. Er befürchtet, dass Ziele für die Auftragseingänge nun verfehlt werden könnten. Die Nachrichten setzten auch andere deutsche Rüstungswerte wie Hensoldt <DE000HAG0005> und Renk <DE000RENK730> unter Druck.

Mit seinen Fregatten zum Zug kommt jetzt der Marineschiffbauer TKMS, weshalb die Titel des MDax-Konzerns um 15 Prozent anzogen. Für die Ausstattung der deutschen Marine sollen Schiffe des Typs Meko A-200 beschafft werden, die eigentlich als Brückenlösung geplant waren. Der Auftrag dafür solle auf acht Fregatten erhöht werden, erwähnte der Metzler-Analyst Alexander Neuberger.

Nach der Vortagskorrektur im Technologiesektor warten die Anleger gespannt darauf, ob Micron <US5951121038> die KI-Rally nach US-Börsenschluss neu beleben kann. Die Experten von Index-Radar sprechen vom "nächsten Lackmustest" mit breiter Signalwirkung. Am Vortag waren Investoren noch sehr nervös geworden ob der hohen Erwartungen, die bei Profiteuren des Megatrends als eingepreist gelten.

Die am Vortag noch um 13 Prozent abgesackten Micron-Aktien steuern am Mittwoch im vorbörslichen US-Handel zwar auf eine vierprozentige Erholung zu, doch bei deutschen Chipwerten blieben die Anleger vorsichtig: Der Infineon-Kurs <DE0006231004> gab zuletzt nochmals um 0,8 Prozent nach.

Die Gewinner im Dax wurden angeführt von den fast fünf Prozent höheren MTU <DE000A0D9PT0>-Papieren, die ihre Erholungsrally ausbauten. Für den Triebwerksbauer sieht der JPMorgan-Analyst Perry die Aussichten verbessert, unter anderem wegen der nachlassenden Treibstoffkosten in der Flugbranche.

Im MDax erholten sich die Puma<DE0006969603>-Aktien um 3,2 Prozent von ihrem Vortags-Kursrutsch, der mit Aussagen im Rahmen eines Analysten-Briefings zum nächsten Quartalsbericht begründet wurde. Am Mittwoch gab es dazu nun beruhigende Aussagen einiger Experten.

Gut für die Kurse von 1&1 <DE0005545503> und dem Mutterkonzern United Internet <DE0005089031> waren Hochstufungen auf "Outperform" eines Barclays-Analysten. Ganesha Nagesha sieht nicht nur schrittweise Besserung der fundamentalen Lage, sondern auch Konsolidierungsfantasie.

Der SDax <DE0009653386>-Neuling Basler wurde dagegen von einer Verkaufsempfehlung mit 2,5 Prozent belastet. Die Auftragsdynamik des Spezialisten für Bildverarbeitungslösungen sei inzwischen eingepreist, lautete das Argument des Analysten Malte Schaumann von Warburg Research. Er erinnerte außerdem an eine Kursverdopplung seit dem Bericht zum ersten Quartal./tih/jha/

24.06.2026 | 12:16:44 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Rheinmetall-Kurseinbruch belastet Dax - Micron-Zahlen
24.06.2026 | 10:11:44 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Rheinmetall hält Dax unter Druck
24.06.2026 | 09:28:49 (dpa-AFX)
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24.06.2026 | 08:21:45 (dpa-AFX)
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24.06.2026 | 07:31:07 (dpa-AFX)
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24.06.2026 | 06:37:39 (dpa-AFX)
DAX-FLASH: Kaum verändert erwartet - Japan weitet Korrektur aus, Seoul stabil

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