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News

08.02.2026 | 10:59:53 (dpa-AFX)
US-Unterhändler besuchen nach Iran-Gesprächen Flugzeugträger

WASHINGTON (dpa-AFX) - Einen Tag nach ihren Verhandlungen mit dem Iran im Oman haben der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der Trump-Schwiegersohn Jared Kushner den in die Region verlegten Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" besucht. Sie hätten dort unter anderem Matrosen und Marineinfanteristen gedankt und Flugeinsätze verfolgt, teilte Witkoff auf der Plattform X mit. Er sei stolz darauf, an der Seite der Männer und Frauen zu stehen, die die Interessen der USA verteidigten, deren Gegner abschreckten und der Welt zeigten, wie amerikanische Entschlossenheit aussehe.

Der Besuch kann kurz nach dem Beginn neuer Verhandlungen unter Vermittlung des Omans als weiteres Signal der Amerikaner an den Iran verstanden werden, dass sie von ihren militärischen Drohungen nicht abrücken. Er erfolgte auf Einladung des Oberbefehlshabers der amerikanischen Streitkräfte in der Region, Admiral Brad Cooper, wie der US-Sender CNN unter Berufung auf einen hochrangigen US-Beamten berichtete.

Cooper war bei den Gesprächen mit dem Iran am Freitag Teil der US-Delegation um Witkoff und Kushner. Der Iran sah schon darin den Versuch einer "Machtdemonstration", wie das Onlineportal Nur-News berichtete. "Das Einbringen der militärischen Komponente erhöht das Risiko und die Kosten der Verhandlungen; die Verantwortung dafür liegt bei den USA", hieß es in einem Bericht. Über den Besuch Kushners und Witkoffs auf dem Flugzeugträger waren nach CNN-Informationen sowohl der Oman als auch der Iran vorab informiert.

Trump hat mehrfach mit militärischem Eingreifen gedroht

Die USA hatten ihr militärische Präsenz in der Nähe des Irans zuletzt massiv aufgestockt und in dem Zuge auch den Flugzeugträger nach Nahost verlegt. Dieser wird von einem Atomreaktor angetrieben und transportiert normalerweise mehrere Tausend Soldaten sowie Dutzende Kampfflugzeuge und wird von Zerstörern der Marine begleitet.

US-Präsident Donald Trump hatte der Führung in Teheran zuletzt mehrfach mit einem militärischen Eingreifen gedroht und dies unter anderem mit dem brutalen Vorgehen der Staatsgewalt gegen Demonstranten bei den jüngsten Massenprotesten begründet. Immer wieder macht er auch klar, dass ihm das umstrittene Atomprogramm des Irans ein Dorn im Auge ist.

Unterdessen will Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu voraussichtlich am Mittwoch in Washington mit Trump über die laufenden Gespräche mit dem Iran beraten. Das teilte Netanjahus Büro auf der Plattform X mit./fsp/DP/mis

08.02.2026 | 10:56:37 (dpa-AFX)
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06.02.2026 | 18:25:28 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Erholung mit US-Rückenwind

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas Börsen haben am Freitag mit Rückenwind aus den USA zugelegt. Nach der Nervosität vergangener Tage kehrte vor dem Wochenende wieder etwas Risikobereitschaft der Anleger an die Märkte zurück. Dies zeigte sich auch an anziehenden Kursen von Kryptowährungen. Zur Erholung trug bei, dass sich die Lage am Markt für Edelmetalle beruhigte.

Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> baute seine Gewinne am Nachmittag aus, als die US-Börsen zur Erholung ansetzten. Der Eurozonen-Leitindex verabschiedete sich 1,23 Prozent höher bei 5.998,40 Punkten ins Wochenende. Seine Wochenbilanz wurde so mit 0,85 Prozent noch positiv. Die Marke von 6.000 Punkten, über der er am Dienstag seinen bisherigen Rekord von 6.073 Zählern aufgestellt hatte, konnte der Eurozonen-Leitindex im Tagesverlauf aber nur kurz wieder überwinden.

Außerhalb der Eurozone legte der britische Leitindex FTSE 100 <GB0001383545> um 0,59 Prozent auf 10.369,75 Punkte zu, während der Schweizer SMI <CH0009980894> um 0,27 Prozent auf 13.503,06 Punkte stieg. Auch diese beiden Indizes stehen unweit ihrer erst wenige Tage alten Bestmarken.

Auf Sektorebene waren vor allem Baustoffwerte gefragt. Hier stützte der Kurssprung um rund zehn Prozent bei Vinci <FR0000125486>. Der französische Infrastrukturkonzern hatte mit den Zahlen für das vergangene Jahr die Markterwartungen übertroffen. Analysten lobten besonders den freien Barmittelzufluss, der mit sieben Milliarden Euro überraschend hoch ausfiel.

Deutlich abgeschlagen war der Autosektor, wie ein Kursrutsch um drei Prozent beim Stoxx Europe 600 <EU0009658202> Automobiles & Parts zeigt. Nach Volvo Cars <SE0021628898> am Vortag erlitt nun Stellantis <NL00150001Q9> einen heftigen Kurseinbruch. Die Titel des Mutterkonzerns von Marken wie Peugeot, Fiat, Opel und Chrysler brachen um mehr als 25 Prozent ein.

Stellantis schrieb wegen der US-Elektroauto-Kehrtwende rote Zahlen und strich die Dividende. Abschreibungen von fast 22 Milliarden Euro waren die Folge. Die Analysten von Jefferies sprachen von rekordhohen Belastungen im zweiten Halbjahr 2025. Dies färbte auch besonders deutlich auf die Titel des französischen Konkurrenten Renault <FR0000131906> ab: Ihr Kurs fiel um 3,3 Prozent. Bei deutschen Autobauern waren die Abgaben weniger stark.

Im insgesamt freundlichen Bankensektor schlossen zwei Branchenwerte mit Verlusten. Bei der UBS <CH0244767585> waren diese mit 0,4 Prozent weniger deutlich nach der Abstufung durch mehrere Analysten. 2,2 Prozent verloren derweil die Titel der Societe Generale <FR0000130809>, obwohl die französische Bank ein überraschend gutes Schlussquartal hinter sich hat und die Dividende aufstocken will. Neben einem enttäuschenden Handelsgeschäft war auch von Gewinnmitnahmen die Rede./tih/stw

06.02.2026 | 18:10:36 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Erholung mit US-Rückenwind
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06.02.2026 | 12:06:54 (dpa-AFX)
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06.02.2026 | 12:06:48 (dpa-AFX)
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06.02.2026 | 10:14:24 (dpa-AFX)
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