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Optionsschein Classic Long 205 2026/09: Basiswert Airbus Group

DU2JLV / DE000DU2JLV0 //
Quelle: DZ BANK: Geld 21.08., Brief 21.08.
DU2JLV DE000DU2JLV0 // Quelle: DZ BANK: Geld 21.08., Brief 21.08.
0,56 EUR
Geld in EUR
0,60 EUR
Brief in EUR
--
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 203,70 EUR
Quelle : Paris , 21.08.
  • Basispreis 205,00 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 0,64%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
  • Omega in % 16,38
  • Delta 0,482513
  • Letzter Bewertungstag 18.09.2026
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Optionsschein Classic Long 205 2026/09: Basiswert Airbus Group

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 21.08. 21:59:52
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DU2JLV / DE000DU2JLV0
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Optionsschein Classic
Produkttyp long (steigende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Ausübung Amerikanisch
Emissionsdatum 18.08.2025
Erster Handelstag 18.08.2025
Letzter Handelstag 17.09.2026
Handelszeiten 08:00 - 22:00 Hinweise zur Kursstellung
Letzter Bewertungstag 18.09.2026
Zahltag 25.09.2026
Fälligkeitsdatum 25.09.2026
Basispreis 205,00 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 21.08.2026, 21:59:52 Uhr mit Geld 0,56 EUR / Brief 0,60 EUR
Spread Absolut 0,04 EUR
Spread Homogenisiert 0,40 EUR
Spread in % des Briefkurses 6,67%
Aufgeld in % p.a. 67,21% p.a.
Aufgeld in % 3,58%
Break-Even 211,00 EUR
Innerer Wert 0,00 EUR
Delta 0,482513
Implizite Volatilität 29,17%
Theta -0,01245 EUR
Zeitwert 0,56 EUR
Omega in % 16,38
Totalverlust- Wahrscheinlichkeit MISSING
Gamma 0,025626
Vega 0,021247 EUR
Hebel 33,95x
Performance seit Auflegung in % -56,92%

Basiswert

Basiswert
Kurs 203,70 EUR
Diff. Vortag in % -0,54%
52 Wochen Tief 157,42 EUR
52 Wochen Hoch 221,30 EUR
Quelle Paris, 21.08.
Basiswert Airbus Group SE
WKN / ISIN 938914 / NL0000235190
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Transport/Verkehrssektor

Produktbeschreibung

Art:
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung nach deutschem Recht.

Laufzeit:
Dieses Produkt hat eine feste Laufzeit und wird am 25.09.2026 (Rückzahlungstermin) fällig. Zudem können Sie das Produkt an jedem Üblichen Handelstag während der Ausübungsfrist ausüben (bezeichnet als amerikanische Option).

Ziele:
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Es bietet eine überproportionale (gehebelte) Partizipation an allen Entwicklungen des Basiswerts.

Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Kursbewegungen des Basiswerts. Daher kann ein fallender Kurs des Basiswerts den Wert des Produkts erheblich verringern.

Ausübung:

Sie sind berechtigt, das Produkt zu jedem Üblichen Handelstag (erstmals zum 20.08.2025) während der Ausübungsfrist auszuüben. Die Ausübung erfolgt, indem Sie an einem Bankarbeitstag, an dem Banken in Frankfurt am Main üblicherweise für ihren allgemeinen Geschäftsbetrieb geöffnet sind, bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Ausübungserklärung in Textform an die DZ BANK schicken und die auszuübenden Produkte bei der DZ BANK eingegangen sind.

Nach frist- und formgerechter Ausübung durch Sie oder nach Erreichung des letzten Ausübungstages (18.09.2026), entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin der Differenz aus dem Referenzpreis und dem Basispreis, welche mit dem Bezugsverhältnis multipliziert wird: ((Referenzpreis - Basispreis) x Bezugsverhältnis).

Ist der so ermittelte Rückzahlungsbetrag nicht positiv, beträgt der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin 0,001 EUR pro Produkt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Produkte der WKN DU2JLV berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Produkte der WKN DU2JLV halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte der WKN DU2JLV, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.

Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher positiv

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Positive Analystenhaltung seit 21.04.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
18,6

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
55,7%

Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 187,60 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist AIRBUS ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 21.04.2026 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 21.04.2026 bei einem Kurs von 170,52 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell leicht unterbewertet.
Relative Performance 3,0% vs. STOXX600 Dividendenbereinigt hat die Aktie den STOXX600 während der letzten vier Wochen um 3,0% geschlagen.
Mittelfristiger Trend Neutrale Tendenz, zuvor jedoch (seit dem 29.05.2026) positiv Die Aktie wird in der Nähe ihres dividendenbereinigten 40-Tage Durchschnitts gehandelt (in einer Bandbreite von +1,75% bis -1,75%). Zuvor unterlag der Wert einem positiven Trend (seit dem 29.05.2026).
Wachstum KGV 1,1 19,56% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 19,56%.
KGV 18,6 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 18,9% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 19 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 19 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 1,9% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 35,09% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Mittel, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,1%.
Beta 1,19 Hohe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,19% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 55,7% Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600 55,7% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 24,46 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 24,46 EUR oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 24,46 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 34,7%
Volatilität der über 12 Monate 26,7%

Tools

OPTIONSSCHEINRECHNER
Für Finanzexperten mit Erfahrung in Hebelprodukten
Für Finanzexperten mit Erfahrung in Hebelprodukten
  • Produkt Optionsschein Classic Long 205 2026/09: Basiswert Airbus Group
  • WKN DU2JLV
Simulation
Kennzahlen und Sensitivitäten

Die Simulation beruht allein auf Ihren Einstellungen und stellt keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Wertentwicklung des Basiswertes oder des Zertifikates dar.

News

19.08.2026 | 16:35:05 (dpa-AFX)
KORREKTUR/ROUNDUP: Neuer Vorfall nach Vietnam-Boeing - A380 setzt zu früh auf

(Berichtigt wird in der Meldung vom 18. August 2026, 18.06 Uhr, im 5., 6. und 7. Absatz die Quelle. Es handelt sich um Berichte staatsnaher vietnamesischer Medien unter Berufung auf erste Erkenntnisse von Vietnams Luftfahrtbehörde und nicht um offizielle Angaben der Behörde in einem vorläufigen Untersuchungsbericht).

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Nach dem Beinahe-Unglück einer Boeing <US0970231058> 787-9 von Vietnam Airlines am Münchner Flughafen läuft noch die Klärung der Ursache, da gibt es schon einen neuen Zwischenfall. Ein Airbus <NL0000235190> A380 der Lufthansa <DE0008232125> setzte am Montagabend bei der Landung zu früh auf und beschädigte an der Landebahnschwelle die Beleuchtung. Das mit 351 Passagieren besetzte Flugzeug sei aber sicher gelandet, sagte eine Lufthansa-Sprecherin auf Anfrage. Zuvor hatten RTL und "aero.de" berichtet. Nur zwei Tage zuvor war auf derselben Bahn der Boeing-Dreamliner der Vietnam Airlines beim Start über das Pistenende hinausgeschossen. Hier entgingen Passagiere und Crew nur knapp einem Unglück - die Maschine konnte in letzter Sekunde doch noch abheben.

Was ist zum Vorfall mit dem Lufthansa-Jet bekannt?

Sicher ist nur, dass die Maschine zu früh aufsetzte. Dabei wurden erneut - wie bei dem Start der vietnamesischen Maschine - Lampen der Bahnbefeuerung beschädigt. Passagiere und Besatzung blieben unverletzt. Laut Lufthansa hat die A380 bereits auf dem Beton, aber vor der mit weißen Blockstreifen markierten Landebahnschwelle aufgesetzt.

Die rund 13 Jahre alte Lufthansa-Maschine mit dem Kennzeichen D-AIML war am Vorabend im US-amerikanischen San Francisco gestartet. Nach der Landung in München rollte sie zu ihrer Position am Terminal, die Gäste verließen das Flugzeug regulär, wie Lufthansa berichtete. Die Gründe für den Zwischenfall werden wie der Fall der Vietnam Airlines untersucht. Laut Lufthansa hat die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) eine Untersuchung eingeleitet. BFU-Mitarbeiter seien vor Ort und hätten die Flugschreiber sichergestellt, bestätigte ein BFU-Sprecher auf Anfrage.

Wie kam es zu dem gefährlichen Start der Vietnam-Boeing?

Die Boeing-Dreamliner war auf dem Rollfeld zu langsam, rollte über das Ende der Startbahn hinaus - und schaffte es in einer Staubwolke gerade noch in die Luft. Bei der Landung zwei Stunden später in München war am Fahrwerk Qualm zu sehen, Reifen waren geplatzt. Passagiere und Besatzung blieben unverletzt, sie kamen mit dem Schrecken davon.

Staatsnahe vietnamesische Medien legten ein technisches Problem an der Maschine schon beim Start nahe. Die Geschwindigkeit des Flugzeugs habe beim Startvorgang zwischenzeitlich abgenommen, berichteten die regierungsnahen Tageszeitungen Tuoi Tre and Thanh Nien unter Berufung auf erste Erkenntnisse von Vietnams Luftfahrtbehörde, die sich auf Darstellungen der Piloten stützen. Die Behörde wollte den Inhalt der Medienberichte nicht bestätigen.

Ungefähr auf halbem Weg auf der Startbahn habe die Maschine rund zwei Sekunden lang nicht an Tempo zugelegt, hieß es in den Berichten weiter. Danach habe die Maschine zunächst bis zur erforderlichen Geschwindigkeit beschleunigt, aber dann sei das Tempo abgefallen. Da nicht mehr genug Strecke auf der Bahn vorhanden gewesen sei, um den Start sicher abzubrechen, habe der Pilot den Startvorgang fortgesetzt. Der Pilot habe die Triebwerks-Schubhebel auf maximale Position gebracht und die Flugzeugnase hochgezogen - sodass das Flugzeug doch noch abhob.

Wie reagierte die Besatzung dann?

Nach dem Start erhielt die Besatzung den Berichten zufolge Warnungen, die darauf hindeuteten, dass das Heck des Flugzeugs die Startbahn berührt oder gestreift hatte. Außerdem wurde eine Reifendruckwarnung ausgelöst. Bei vier der acht Reifen an den beiden Hauptfahrwerken war demnach der Reifendruck abgefallen. Die Besatzung habe daraufhin die Flugsicherung informiert und entschieden, für eine technische Überprüfung nach München zurückzukehren.

Eine solche Entscheidung fällt grundsätzlich im Cockpit, wie eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung (DFS) erläuterte. Die DFS ist dann zuständig, den Luftraum entsprechend freizuräumen und einen Slot für die Landung vorzubereiten.

Wie reagierte Vietnam Airlines?

Die Airline sprach bereits am Samstag von einem technischen Problem und verwies auf Warnmeldungen, die kurz nach dem Vorfall beim Start abgesetzt wurden. Sie entschuldigte sich bei den Passagieren "aufrichtig für die entstandenen Unannehmlichkeiten" und betonte, die Flugzeugbesatzung habe alle vorgeschriebenen Verfahren eingehalten.

Was wird weiter zur Aufklärung getan - und wann gibt es Ergebnisse?

Zuständig für die Untersuchung beider Vorfälle ist die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig. Deren Experten stellten auch bei der vietnamesischen Maschine Flugdatenschreiber und Voicerekorder sicher. Bei der BFU rechnet man mit mehreren Wochen, bis ein Zwischenbericht vorgelegt werden kann. Bis zum Abschlussbericht dürften jedoch Monate vergehen.

Wie gefährlich war der Start?

Flughafen und Airline haben sich dazu nicht geäußert. Nach Meinung eines Luftfahrtexperten entging der Flughafen allerdings nur haarscharf einer Katastrophe. "Das hätte einen Feuerball mit Hunderten Todesopfern geben können, wenn die Piloten die Maschine nicht noch hochgezogen hätten", sagt Luftfahrtexperte Heinrich Großbongardt der Deutschen Presse-Agentur.

Wie gefährlich war die Landung?

Nach Einschätzung des Luftsicherheitsexperten Harald Hanke hat die Besatzung des Dreamliners alles getan, um eine risikoarme Sicherheitslandung hinzubekommen. In der gebotenen Ruhe wurden demnach Kerosin abgelassen und die technischen Systemhinweise nach dem fehlerhaften Start bewertet. Vor der Landung musste das Flugzeug zweimal knapp über den Flughafen fliegen, um mögliche Schäden an den Fahrwerken vom Boden aus zu erkennen. Nicht zuletzt waren ja nach dem Start Probleme am Reifendruck angezeigt worden. Letztlich platzten zwei von vier Reifen am linken Fahrwerk, die möglicherweise schon vorgeschädigt waren. Der Flieger kam dennoch sicher zum Stehen.

Wie verhält sich Vietnams Regierung?

Die vietnamesische Regierung setzt auf Kooperation und Transparenz. Sie habe die Luftfahrtbehörde und die staatliche Fluggesellschaft angewiesen, dringend mit den deutschen Behörden zusammenzuarbeiten und zugleich die Aufsicht über die Sicherheitsverfahren im Luftverkehr zu verstärken, berichteten staatliche Medien am Dienstag. Zudem sei die vietnamesische Luftfahrtbehörde aufgefordert worden, die Sicherheitsaufsicht über die Ausbildung von Luftfahrtpersonal sowie über den Flugbetrieb und die Wartung von Flugzeugen durch vietnamesische Fluggesellschaften zu verstärken.

Wie haben Fluggäste den Start der Boeing-Dreamliner erlebt?

Passagiere beschrieben einen Schlag, es habe einen richtigen Knall gegeben, als der Flieger über die Landebahn herausschoss. Einige, so berichtet ein Fluggast, hätten offensichtlich dem keine besondere Bedeutung gegeben oder gar nichts mitbekommen - sie hätten während des etwa zweistündigen Fluges geschlafen. Er selbst und sein Begleiter hingegen hätten sich zunehmend Sorgen gemacht. "Hoffentlich kommen wir da wieder runter." Er habe vor Angst geschwitzt und gefroren zugleich, berichtet ein anderer Fluggast.

Kritik gab es an der Kommunikation. "Wir hatten keinerlei Informationen während des Flugs, wir waren im Ungewissen", sagte der Fluggast. Schließlich seien die Fluggäste aufgefordert worden, die Sicherheitshaltung einzunehmen: den Kopf nach vorne geneigt und mit den Händen geschützt. "Gott sei Dank" habe der Pilot die Maschine am Ende relativ sanft auf den Boden gebracht./sd/DP/stw

19.08.2026 | 12:05:58 (dpa-AFX)
Eurowings fliegt wieder nach Dubai
19.08.2026 | 10:35:57 (dpa-AFX)
Behörde untersucht Zwischenfall mit Lufthansa-Airbus
19.08.2026 | 06:43:03 (dpa-AFX)
Zwei Flug-Zwischenfälle am Airport München geben Rätsel auf
18.08.2026 | 19:30:45 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Lufthansa-Airbus setzt bei Landung in München zu früh auf
18.08.2026 | 18:11:17 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Neuer Vorfall nach Vietnam-Boeing: Lufthansa-A380 setzt zu früh auf
18.08.2026 | 17:47:45 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Lufthansa-Airbus setzt bei Landung in München zu früh auf