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Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Positive Analystenhaltung seit 05.06.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
29,1

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
39,3%

Schwache Korrelation mit dem SP500

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 168,96 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist BOEING ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 05.06.2026 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 05.06.2026 bei einem Kurs von 215,45 eingesetzt.
Preis Unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell unterbewertet.
Relative Performance -5,2% Unter Druck (vs. SP500) Dividendenbereinigt liegt die Aktie über vier Wochen betrachtet -5,2% hinter dem SP500 zurück.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 14.07.2026 Der dividendenbereinigte technische 40-Tage Trend ist seit dem 14.07.2026 negativ.
Wachstum KGV 1,3 28,44% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 28,44%.
KGV 29,1 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 36,6% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 19 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 19 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 0% Keine Dividende Die Gesellschaft bezahlt keine Dividende.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 17.07.2026 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich -2 abzuschwächen.
Bad News Durchschnittliche Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. mittlere Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,8%.
Beta 1,01 Mittlere Anfälligkeit vs. SP500 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,01% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 39,3% Schwache Korrelation mit dem SP500 Die Kursschwankungen sind wenig abhängig von den Indexbewegungen.
Value at Risk 27,96 USD Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 27,96 USD oder 0,13% Das geschätzte Value at Risk beträgt 27,96 USD. Das Risiko liegt deshalb bei 0,13%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 28,9%
Volatilität der über 12 Monate 32,1%

News

22.07.2026 | 10:34:24 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Airbus peilt mehr Gewinn und neue Jet-Version an - Aktie hebt ab

LONDON (dpa-AFX) - Der weltgrößte Flugzeugbauer Airbus <NL0000235190> nimmt sich dank der starken Nachfrage nach Passagierjets bis 2029 deutlich mehr Gewinn vor. Besonders das Geschäft mit Passagier- und Frachtjets soll dazu beitragen, dass der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) von zuletzt 7,1 Milliarden auf 12 bis 13 Milliarden Euro steigt. Zudem peilt das Management um Konzernchef Guillaume Faury einen milliardenschweren Aktienrückkauf an und denkt ernsthaft über eine extralange Version des Großraumjets A350 nach. An der Börse kamen die Neuigkeiten vom Dienstagabend hervorragend an.

Die Airbus-Aktie gewann am Mittwochvormittag fast sieben Prozent auf 207,85 Euro. Damit überschritt sie wieder die Marke von 200 Euro und war zugleich Spitzenreiter im Dax <DE0008469008>. Zugleich wurde sie wieder fast fünf Prozent teurer gehandelt als noch zum Jahreswechsel, nachdem die Folgen des Iran-Kriegs wie der hohe Ölpreis das Papier wie andere Aktien aus der Luftfahrtbranche zwischenzeitlich abwärts geschickt hatten.

Nach Ansicht des Branchenexperten David Perry von der US-Bank JPMorgan enthalten die Aussagen des Flugzeugbauers vom Vorabend alles, was den Kurs der Aktien nach oben treiben sollte. So habe das Unternehmen erstmals seit 2013 mittelfristige Zielvorgaben verkündet, und diese lägen eher über den Erwartungen. Den Aktienrückkauf wertete er ebenfalls positiv, auch wenn dessen Umfang etwas geringer ausfalle als angenommen. So will Airbus binnen drei Jahren fünf Milliarden Euro für den Rückkauf eigener Aktien ausgeben.

Analyst Perry setzte sein Kursziel für die Airbus-Aktie in der Nacht zum Mittwoch von 240 auf 245 Euro nach oben. Andere Experten zeigten sich mit Kurszielen von 190 bis 227 Euro hingegen vorsichtiger.

Airbus fahre in allen Geschäftsbereichen die Produktion hoch, um der starken Nachfrage gerecht zu werden, sagte Faury auf einer Investorenveranstaltung am Dienstagabend in London. Derzeit spielt die Musik in der Luftfahrtbranche in England. So präsentiert Airbus wie andere Flugzeughersteller und Zulieferer seine Produkte seit Montag auf der Farnborough Airshow nahe der britischen Hauptstadt.

Airbus sitzt in seinem Kerngeschäft mit Passagierjets auf prallvollen Auftragsbüchern. Vor allem wegen Engpässen bei Zulieferern wie Triebwerksbauern kommt der Konzern kaum hinterher, die starke Nachfrage der Fluggesellschaften nach seinen Flugzeugen zu stillen. So musste Faury die ehrgeizigen Produktionsziele für die meistgefragte Flugzeugfamilie A320neo wiederholt in die Zukunft verschieben.

Dafür zuständig ist seit diesem Jahr der neue Spartenchef Lars Wagner. Der Manager hatte zuvor den Chefposten beim deutschen Triebwerksbauer MTU <DE000A0D9PT0> aufgegeben. Binnen drei Jahren soll er den bereinigten operativen Gewinn der Sparte auf etwa zehn Milliarden Euro nach oben treiben. Das wäre fast doppelt so viel wie noch 2025.

Wagner rechnet sich für die kommenden Jahre bei den Passagierjets teils deutlich höhere Margen aus. So ist Airbus mit seiner Modellfamilie A320neo Marktführer bei den Mittelstreckenjets und will die Produktion der Reihe bis 2027 auf monatlich 70 bis 75 Maschinen steigern. Danach solle sie erst einmal bei 75 bleiben, bevor man über weitere Steigerungen nachdenke, sagte Wagner. Der kleinere Airbus A220 soll im Jahr 2028 mit einer Produktion von dann 13 Stück pro Monat die Gewinnschwelle erreichen.

Größere Chancen als bislang wittert Wagner im Markt der Großraumjets für die Langstrecke, bei denen der kriselnde Konkurrent Boeing <US0970231058> aus den USA bisher den größeren Teil des Marktes beherrscht. Gerade für den Airbus A350 sehe er die Chance, die Produktion künftig weit über die für 2028 geplanten 12 Maschinen pro Monat zu steigern.

Es gebe eine große Nachfrage nach diesen Maschinen, sagte Wagner. "Wir müssen in der Lage sein, den Kunden frühere Slots anzubieten." Zudem prüfe Airbus die Entwicklung einer verlängerten Version der A350 - noch länger als das derzeit größte Modell A350-1000. "Es gibt aber noch keine Entscheidung über den Stretch", stellte Finanzvorstand Thomas Toepfer klar.

Grund für die Überlegungen: Die Airlines tendieren laut Wagner immer stärker zu den größten Versionen der jeweiligen Flugzeugfamilien. So entfielen bei der A320neo-Reihe inzwischen 75 Prozent des Auftragsbestands auf die Langversion A321neo. Zudem gebe es einen Trend zu Varianten mit größerer Reichweite.

Die Rüstungs- und Raumfahrtsparte Defence & Space und das Hubschraubergeschäft steuern zum konzernweiten Ergebnis vergleichsweise wenig bei. Aber auch sie sollen zulegen - nicht zuletzt, weil die europäischen Staaten angesichts der Bedrohung aus Russland und der unsicheren Unterstützung durch die USA ihr Militär aufrüsten. Zusammen sollen Airbus Defence & Space und Airbus Helicopters ihren bereinigten operativen Gewinn bis 2029 auf etwa 2,5 Milliarden Euro steigern.

Für 2026 sieht Faury den Konzern auf Kurs. So soll Airbus in diesem Jahr etwa 870 Verkehrsflugzeuge ausliefern und damit den bisherigen Rekord von 863 Maschinen aus dem Jahr 2019 übertreffen. Der bereinigte operative Gewinn soll auf rund 7,5 Milliarden Euro klettern./stw/men/nas

21.07.2026 | 20:40:12 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Airbus will Gewinn bis 2029 kräftig steigern - Aktienrückkauf
20.07.2026 | 18:08:29 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Messestart in Farnborough: Erste Großaufträge für Boeing und Airbus
20.07.2026 | 17:50:02 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Jefferies belässt Boeing auf 'Buy' - Ziel 295 Dollar
20.07.2026 | 12:35:35 (dpa-AFX)
Trump: Neue Air Force One wird nachgerüstet
20.07.2026 | 12:00:04 (dpa-AFX)
Flugzeugfinanzierer kauft bei Boeing 100 Mittelstreckenjets
20.07.2026 | 11:49:53 (dpa-AFX)
Riyadh Air bestellt Großraumjets von Boeing und Airbus

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