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Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

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Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Positive Analystenhaltung seit 05.06.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
30,7

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
36,1%

Schwache Korrelation mit dem SP500

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 166,73 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist BOEING ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 05.06.2026 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 05.06.2026 bei einem Kurs von 215,45 eingesetzt.
Preis Unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell unterbewertet.
Relative Performance 1,0% vs. SP500 Dividendenbereinigt war die Performance der letzten vier Wochen marktkonform: 1,0% relativ zum SP500.
Mittelfristiger Trend Neutrale Tendenz, zuvor jedoch (seit dem 14.07.2026) negativ Die Aktie wird in der Nähe ihres dividendenbereinigten 40-Tage Durchschnitts gehandelt (in einer Bandbreite von +1,75% bis -1,75%). Zuvor unterlag der Wert einem negativen Trend (seit dem 14.07.2026).
Wachstum KGV 1,3 28,88% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 28,88%.
KGV 30,7 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 38,9% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 18 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 18 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 0% Keine Dividende Die Gesellschaft bezahlt keine Dividende.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 17.07.2026 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich -16 abzuschwächen.
Bad News Durchschnittliche Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. mittlere Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 3,0%.
Beta 0,95 Mittlere Anfälligkeit vs. SP500 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,95% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 36,1% Schwache Korrelation mit dem SP500 Die Kursschwankungen sind wenig abhängig von den Indexbewegungen.
Value at Risk 37,80 USD Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 37,80 USD oder 0,17% Das geschätzte Value at Risk beträgt 37,80 USD. Das Risiko liegt deshalb bei 0,17%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 39,6%
Volatilität der über 12 Monate 32,8%

News

30.07.2026 | 12:23:00 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Wartung von Triebwerken beflügelt MTU - Aktie legt zu

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Triebwerksbauer MTU <DE000A0D9PT0> profitiert weiter von der starken Nachfrage nach Flugzeugen und der Wartung der Turbinen. Im zweiten Quartal legten Umsatz und Gewinn im Tagesgeschäft überraschend stark zu. Vorstandschef Johannes Bussmann und Finanzchefin Katja Garcia Vila sehen den Dax-Konzern <DE0008469008> daher auf gutem Weg zu seinen Jahreszielen. Der freie Barmittelzufluss soll sogar etwas höher ausfallen als bisher gedacht. An der Börse kamen die Neuigkeiten gut an.

Die MTU-Aktie legte am Donnerstagvormittag um 0,9 Prozent auf 359,30 Euro zu. Das Rekordhoch von gut 400 Euro vom Februar ist noch ein Stück entfernt, nachdem der Iran-Krieg und der dadurch verursachte steile Anstieg der Kerosinpreise Aktien aus der Luftfahrtbranche kräftig nach unten geschickt hatte.

"Trotz der hochvolatilen Situation im Nahen Osten haben wir im ersten Halbjahr starke Ergebnisse erzielt", sagte Bussmann. "Der Nahost-Konflikt hatte keine Auswirkungen auf unsere Geschäftszahlen." Vielmehr sei die Nachfrage nach neuen Triebwerken und der Wartung von Turbinen weiterhin hoch. Es gebe "keinerlei strukturelle Änderungen oder Stornierungen von Aufträgen".

Am Vorabend hatte bereits der weltgrößte Flugzeugbauer Airbus <NL0000235190> seine Geschäftszahlen vorgelegt. MTU baut zusammen mit dem größeren US-Triebwerkshersteller Pratt & Whitney sowie Japanese Aero Engines den sogenannten Getriebefan-Antrieb, der den kleinsten Airbus-Passagierjet A220 und etwa jedes zweite Exemplar der Modellfamilie A320neo antreibt, der meistgefragten Flugzeugreihe der Welt. Auch an Antrieben für Großraumjets des US-Herstellers Boeing <US0970231058> ist MTU beteiligt.

Wegen der großen Nachfrage baut Airbus die Jet-Produktion weiter aus und will in diesem Jahr insgesamt rund 870 Verkehrsflugzeuge ausliefern. Dass es nicht deutlich mehr werden, liegt laut Airbus-Chef Guillaume Faury vor allem an der RTX-Tochter <US75513E1010> Pratt & Whitney. Der Hersteller muss seit dem Jahr 2023 tausende bereits ausgelieferte Triebwerke reparieren, in denen er ein mangelhaftes Pulvermetall verarbeitet hat. Die Produktion der Ersatzteile verstopft Kapazitäten für den Bau neuer Turbinen.

Dieser Triebwerksrückruf dürfte wie geplant Ende 2026 abgearbeitet sein, sagte MTU-Chef Bussmann am Morgen. Möglicherweise werde das eine oder andere überholte Triebwerk aber erst Anfang 2027 fertig. MTU liefert wichtige Teile des Antriebs und betreibt in München eine eigene Endmontagelinie.

Im zweiten Quartal wuchs MTUs Umsatz im Jahresvergleich um knapp 17 Prozent auf gut 2,4 Milliarden Euro. Der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn (bereinigtes Ebit) kletterte um vier Prozent auf 372 Millionen Euro. Damit übertraf der Konzern die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten.

Während die Triebwerkswartung und das Militärgeschäft deutlich mehr abwarfen als ein Jahr zuvor, gingen Erlös und operativer Gewinn im Geschäft mit neuen Triebwerken und Ersatzteilen für zivile Flugzeuge zurück. Dies lag dem Vorstand zufolge einerseits am veränderten Euro-Dollar-Wechselkurs. Andererseits habe MTU vor einem Jahr von einer hohen Nachfrage nach Ersatztriebwerken profitiert, erklärte Garcia Vila. Dies habe sich jetzt nicht wiederholt.

Anders als der bereinigte Gewinn ging der tatsächliche Überschuss des Konzerns um 14 Prozent auf 248 Millionen Euro zurück. Garcia Vila erklärte dies mit der Neubewertung von Rückstellungen für den laufenden Triebwerksrückruf. Das Triebwerksbündnis um Pratt & Whitney muss betroffene Fluggesellschaften für den Ausfall ihrer Maschinen entschädigen. Wegen der Rückstellungen hatte MTU 2023 den ersten Jahresverlust in der Unternehmensgeschichte verbucht.

Derweil sieht die MTU-Spitze den Triebwerksbauer damit auf Kurs zu seinen Jahreszielen für Umsatz und Gewinn. So soll der bereinigte Umsatz auf 9,2 bis 9,7 Milliarden Euro wachsen. Der bereinigte operative Gewinn soll auf bis zu 1,45 Milliarden zulegen, könnte mit 1,35 Milliarden aber auch stagnieren.

Etwas optimistischer wurde der Vorstand mit Blick auf den freien Barmittelzufluss. Dieser soll nun 50 bis 60 Prozent des bereinigten Nettogewinns erreichen. Bisher hatte sich der Vorstand 45 bis 55 Prozent vorgenommen.

Deutliche Zuwächse verbuchte MTU auch im Militärgeschäft, das von der Aufrüstung europäischer Staaten profitiert. Bei dem Münchner Hersteller betrifft dies vor allem die Antriebe für den Militärtransporter A400M, den Kampfjet Eurofighter und den Transporthubschrauber CH-53K von Sikorsky.

Nachdem die Pläne für ein neues europäisches Kampfflugzeug als gemeinsames Projekt der Hersteller Airbus und Dassault <FR0014004L86> geplatzt sind, hofft die MTU-Spitze auf eine Einigung der Regierungen auf eine alternative Lösung./stw/mne/jha/

30.07.2026 | 11:06:06 (dpa-AFX)
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