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Quelle: Xetra: 10.06.2026, 20:59:45
577330 DE0005773303 // Quelle: Xetra: 10.06.2026, 20:59:45
Fraport AG
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Fundamentalanalyse

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Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

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Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Negative Analystenhaltung seit 08.05.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
14,9

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
50,2%

Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 7,17 Mittlerer Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung zwischen $2 & $8 Mrd., ist FRAPORT ein mittel kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 08.05.2026 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 08.05.2026 bei einem Kurs von 69,40 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell leicht unterbewertet.
Relative Performance -2,7% Unter Druck (vs. STOXX600) Dividendenbereinigt liegt die Aktie über vier Wochen betrachtet -2,7% hinter dem STOXX600 zurück.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 05.06.2026 Der dividendenbereinigte technische 40-Tage Trend ist seit dem 05.06.2026 negativ.
Wachstum KGV 0,9 0,62% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 0,62%.
KGV 14,9 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 11,2% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 17 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 17 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 2,2% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 32,85% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 13.01.2026 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich -1 abzuschwächen.
Bad News Durchschnittliche Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. mittlere Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 3,0%.
Beta 1,28 Hohe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,28% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 50,2% Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600 50,2% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 14,51 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 14,51 EUR oder 0,22% Das geschätzte Value at Risk beträgt 14,51 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,22%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 36,7%
Volatilität der über 12 Monate 32,4%

News

10.06.2026 | 16:22:12 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Merz sieht Luftfahrt als Schlüsselbranche - neue Strategie

BERLIN (dpa-AFX) - Bundeskanzler Friedrich Merz sieht die Luftfahrtindustrie als Schlüsselbranche und will Deutschland als führende Luftfahrtnation erhalten. "Unsere Luft- und Raumfahrtindustrie sichert nicht nur Innovation und Wirtschaftskraft, sie sichert eben auch unsere Souveränität und unsere Fähigkeit zur Landes- und Bündnisverteidigung", sagte Merz bei der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin. Zuvor hatte das Bundeskabinett eine neue Luftfahrtstrategie beschlossen.

"Ziel der Bundesregierung ist es, die Weichen zu stellen, damit Deutschland gemeinsam mit den europäischen Partnern auch in den kommenden 15 Jahren als führende Luftfahrtnation dauerhaft erfolgreich wird und bleibt", heißt es in der Strategie. Die Luftfahrt sei global und langfristig ein Wachstumsmarkt.

Bundesregierung betont Rolle der Branche

Kanzler Merz (CDU) bezeichnete die Luftfahrtindustrie als Innovationsindustrie und als Wachstumsbranche. Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) sagte: "Wir stellen jetzt die Weichen, um den Luftverkehrsstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb zu stärken." Er sprach von Investitionen in Modernisierungen, nachhaltige Technologien und Digitalisierung.

In der Strategie geht es um Themen wie eine klimaschonende Luftfahrt mit einer Verringerung von CO2-Emissionen etwa durch klimaneutrale Kraftstoffen, um die Stabilität von Lieferketten und deutsche Flughäfen.

Zur Wettbewerbsfähigkeit heißt es: "Die Bundesregierung bekennt sich zur Bedeutung international wettbewerbsfähiger Standortkosten für ein attraktives Flugangebot und internationale Konnektivität."

Der Bundestag hatte im Mai die letzte Erhöhung der Luftverkehrsteuer wieder zurückgenommen. Die Gesetzesänderung muss noch den Bundesrat passieren.

Merz nannte weiter eine Senkung der Flugsicherungsgebühr, zudem übernehme der Bund die Flugsicherungskosten für die deutschen Regionalflughäfen. Das Paket insgesamt werde den Luftverkehr aus Deutschland um rund eine halbe Milliarde Euro entlasten. Merz sagte weiter: "Wir werden die Lage weiter eng beobachten und prüfen, welche weitergehenden Schritte nötig und möglich sind."

Branche will weitere Entlastungen

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft kritisierte, in der Strategie fehle es an konkreten Maßnahmen, um den Standort zu stärken. Hauptgeschäftsführer Joachim Lang sagte, der Handlungsbedarf sei groß. "Deutschland zählt nach wie vor zu den Ländern mit der schwächsten Entwicklung des Luftverkehrs nach der Corona-Pandemie."

Aufgrund der überhohen staatlichen Standortkosten gelinge es dem Luftverkehr ab Deutschland weiterhin nicht, die Lücke zum restlichen Europa zu schließen. "Wer den Luftverkehrsstandort Deutschland stärken, Arbeitsplätze sichern und die internationale Anbindung unseres exportorientierten Landes erhalten will, muss staatliche Kosten, Bürokratie und wettbewerbsverzerrende Belastungen konsequent reduzieren."

Auch der Bundesverband der Deutschen Industrie hält weitere Entlastungen bei der Luftverkehrsteuer sowie den Luftsicherheits- und Flugsicherungsgebühren für notwendig. Holger Lösch, stellvertretender BDI-Hauptgeschäftsführer, sagte, nur so lasse sich die internationale Anbindung der exportorientierten deutschen Industrie sichern. Mehr als ein Fünftel des Handels mit Nicht-EU-Staaten werde über den Luftweg abgewickelt.

Kritik auch von Grünen

Der Grünen-Verkehrspolitiker Tarek Al-Wazir sagte, es gebe in der Bundesregierung weiterhin keine klare Verantwortlichkeit für den dringend nötigen Hochlauf der Produktion von nachhaltigen Flugkraftstoffen.

Er kritisierte weiter: "Statt das stark zersplitterte Netz kleiner und mittlerer Flughäfen endlich konsequent zu ordnen, werden diese weiterhin und jetzt dauerhaft mit Bundesmitteln bezuschusst. Dabei schreiben viele dieser Flughäfen regelmäßig rote Zahlen und kannibalisieren sich aufgrund ihrer räumlichen Nähe gegenseitig." Flughäfen, für die es faktisch keinen Bedarf gebe und deren Betrieb langfristig nicht tragfähig sei, müssten zu Verkehrslandeplätzen umgewandelt werden.

Protestaktion zur ILA-Eröffnung

Zuvor hatten Aktivisten die Zufahrtsstraßen zur ILA zeitweise blockiert. Pro-Palästina-Aktivisten hatten sich an zwei Orten auf die Straße geklebt und damit den Zugang zur Messe versperrt. Polizisten lösten die Männer und Frauen von der Straße. Ihnen wird der Verstoß gegen das Versammlungsfreiheitsgesetz und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen.

Eine Gruppe namens "Peacefully against Genocide" (deutsch: friedlich gegen den Völkermord) reklamierte die Aktion für sich. Im Zentrum der Kritik stehen den Angaben nach Auftritte von Rüstungskonzernen bei der Ausstellung.

Auf der diesjährigen ILA am Rande des Hauptstadtflughafens BER sind rund 750 Aussteller aus 37 Ländern vertreten. Bis Freitag ist die Messe nur für Fachpublikum geöffnet, am Samstag und Sonntag können dann alle Interessierten auf das Ausstellungsgelände kommen./hoe/DP/stw

10.06.2026 | 15:17:44 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Bund will Luftfahrt stärken - Industrie fordert Entlastungen
10.06.2026 | 14:50:04 (dpa-AFX)
Flughafen Frankfurt: Mehr Starts nach Nordwesten - Kommunen wollen Nachbesserung
10.06.2026 | 06:20:28 (dpa-AFX)
Bund will Luftfahrt stärken - Industrie fordert Entlastungen
10.06.2026 | 05:50:07 (dpa-AFX)
Mehr Starts nach Nordwesten - Beratung zu Flughafen-Plänen
09.06.2026 | 12:15:39 (dpa-AFX)
Terminal 2 am Flughafen Frankfurt schließt für viele Jahre
08.06.2026 | 10:07:13 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Planmäßiger Flugverkehr in München nach Alarm

Aktuell

Datum Terminart Information Information
06.08.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Fraport AG: Zwischenbericht zum Halbjahr 2026 Fraport AG: Zwischenbericht zum Halbjahr 2026
04.11.2026 Bericht zum 3. Quartal Fraport AG: Zwischenbericht 3. Quartal 2026 Fraport AG: Zwischenbericht 3. Quartal 2026

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