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Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Negative Analystenhaltung seit 20.10.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
3,3

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Hoch

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
45,3%

Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 17,84 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist STELLANTIS ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 20.10.2026 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 20.10.2026 bei einem Kurs von 3,83 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell leicht unterbewertet.
Relative Performance 2,7% vs. STOXX600 Dividendenbereinigt hat die Aktie den STOXX600 während der letzten vier Wochen um 2,7% geschlagen.
Mittelfristiger Trend Neutrale Tendenz, zuvor jedoch (seit dem 05.06.2026) negativ Die Aktie wird in der Nähe ihres dividendenbereinigten 40-Tage Durchschnitts gehandelt (in einer Bandbreite von +1,75% bis -1,75%). Zuvor unterlag der Wert einem negativen Trend (seit dem 05.06.2026).
Wachstum KGV 6,7 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 3,3 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 19,1% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 18 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 18 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 3,0% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 9,78% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Hoch Hoch, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich 217 zu verstärken.
Bad News Durchschnittliche Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. mittlere Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 3,3%.
Beta 1,80 Hohe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,80% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 45,3% Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600 45,3% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 1,72 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 1,72 EUR oder 0,42% Das geschätzte Value at Risk beträgt 1,72 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,42%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 57,5%
Volatilität der über 12 Monate 53,6%

News

04.11.2026 | 18:29:48 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: EU-Abgeordnete stimmen für Aufweichung des Verbrenner-Aus

(neu: Wahlergebnis nach Fraktionen ergänzt)

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Eine Aufweichung europäischer Klimaregeln und damit die Lockerung des sogenannten Verbrenner-Aus wird immer konkreter. Der Umweltausschuss des Europaparlaments hat sich für einen entsprechenden Vorschlag ausgesprochen. Er hätte zur Folge, dass die Autoindustrie auch nach 2035 weiter neue Verbrenner und Hybridfahrzeuge verkaufen könnte, ohne Strafzahlungen fürchten zu müssen.

Voraussichtlich im Dezember wird das Europäische Parlament als Ganzes abstimmen. Parallel arbeiten in diesen Wochen auch die 27 EU-Staaten an einer gemeinsamen Position. Ohne eine Einigung der Staatenvertreter und des Parlaments tritt keine Änderung in Kraft.

Das ist der Hintergrund

Bislang ist vorgesehen, dass Neuwagen in der EU ab 2035 im Betrieb kein klimaschädliches Kohlenstoffdioxid (CO2) mehr ausstoßen dürfen. Andernfalls drohen Strafzahlungen für die Hersteller. Hintergrund ist das Ziel der EU, in den kommenden Jahren klimaneutral zu werden, also nur noch so viel CO2 auszustoßen, wie auch wieder gebunden werden kann.

Die EU-Kommission schlug nach Bemühungen von Deutschland und der Autoindustrie aber im Dezember vor, weiter Autos mit Verbrennungsmotor neu zuzulassen. Die Hersteller sollen dem Vorschlag zufolge ihre durchschnittlichen Emissionen nur noch um 90 Prozent reduzieren müssen. Die restlichen 10 Prozent müssten sie durch CO2-neutrale Kraftstoffe oder grünen Stahl kompensieren.

Das hat der Ausschuss beschlossen

Die Abgeordneten des Umweltausschusses gehen sogar noch etwas weiter: Sie wollen, dass der CO2-Ausstoß von Neuwagen in der EU bis 2035 um 87,5 Prozent im Vergleich zum Ausgangsjahr 2021 zurückgeht. Grundsätzlich sollen die Emissionen um 95 Prozent sinken - verbauen die Hersteller klimafreundlich hergestellten Stahl, dürfen sie aber um weitere 7,5 Prozentpunkte nach unten ausscheren, ohne Strafzahlungen fürchten zu müssen.

Unter anderem sollen zudem kleine Elektrofahrzeuge aus der EU bei der Berechnung der durchschnittlichen Emissionen eines Herstellers stärker gewichtet werden und sich damit besonders vorteilhaft auf dessen Emissionsbilanz auswirken.

Eine Mehrheit von 48 Abgeordneten stimmte dafür, 30 dagegen, zwei enthielten sich. Die konservative Fraktion EVP, zu der auch CDU und CSU gehören, die sozialdemokratische S&D-Fraktion, zu der die SPD gehört, sowie die liberale Fraktion Renew Europe, zu der die FDP gehört, stimmten geschlossen dafür. Auch die beiden AfD-Mitglieder im Ausschuss gaben ihre Ja-Stimme. Die rechte Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer (EKR), die rechtspopulistische Parteienfamilie Europa der souveränen Nationen (ESN), das Rechtsaußen-Bündnis Patrioten für Europa (PfE), die Linken und Grüne/EFA votierten dagegen.

Dem war eine Verständigung von Unterhändlern der EVP, S&D und Renew Europe vorangegangen. Zusammen kommen die drei politischen Gruppen im Parlament auf eine Mehrheit. Allerdings könnten Abgeordnete ihr Votum im Plenum von einer Einigung zur Industrieförderung abhängig machen.

Weniger Anreize für Umstellung auf E-Autos

Auf Seiten der EU-Staaten hatten Deutschland und Frankreich vor kurzem einen Vorschlag vorgelegt, der ebenfalls eine weitreichende Aufweichung des Verbrenner-Aus bedeutet. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) fasste zusammen: "Das Verbrenner-Aus ist dann damit Geschichte."

Der Kompromiss der beiden großen Autonationen sieht unter anderem vor, dass die Hersteller ihre durchschnittlichen Emissionen ab 2035 nur noch um 90 Prozent reduzieren müssten, ohne die verbleibenden 10 Prozent kompensieren zu müssen. Hersteller hätten damit weniger Anreize für eine Umstellung. Sie könnten weiter neue Benzin- und Dieselfahrzeuge verkaufen, solange ihre Neuwagenflotte den vorgeschriebenen Grenzwert einhält.

E-Autos sind sehr gefragt

Elektroautos sind in Deutschland stark nachgefragt. Mehr als jedes dritte im Oktober neu zugelassene Auto war nach neuen Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) ein reiner Stromer. Gründe dürften die E-Auto-Prämie des Bundes sowie hohe Spritpreise sein. Der Beratungsgesellschaft EY zufolge verlieren die deutschen Konzerne allerdings Monat für Monat Marktanteile.

Gleichzeitig hat sich die Fahrzeugproduktion in der EU bereits verändert: Der Anteil von Verbrennern an der Gesamtproduktion fiel im Zeitraum von 2020 bis 2025 laut einem im September vorgestellten Bericht des International Council on Clean Transportation (ICCT) von 91 auf 72 Prozent. Der Anteil von batteriebetriebenen E-Autos erreichte im selben Zeitraum 19 Prozent.

Wendepunkt oder Schlingerkurs?

Der federführende Abgeordnete Massimiliano Salini (EVP, Italien) teilte zur Abstimmung mit, sie markiere "einen Wendepunkt für die europäische Automobilindustrie". Die "technologische Freiheit" werde geschützt und "die Perspektiven der gesamten Lieferkette wiederhergestellt".

Der Grünen-Abgeordnete Michael Bloss warnte dagegen vor Folgen für europäische Arbeitsplätze angesichts der Konkurrenz aus China. "Das politische Hin und Her ist Gift für Investitionen und schadet mehr, als die hohen Produktionskosten in der EU."

Christian Kopp, Verkehrsexperte beim Naturschutzbund Deutschland (Nabu), kritisierte: "Wer das Verbrenner-Aus aufweicht, gefährdet die Planungssicherheit für die Autoindustrie und bremst den Umstieg auf klimafreundliche Mobilität. Die EU darf ihre Klimaziele nicht den kurzfristigen Interessen einzelner Hersteller opfern."/wea/DP/jha

04.11.2026 | 16:54:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP: EU-Abgeordnete stimmen für Aufweichung des Verbrenner-Aus
04.11.2026 | 15:53:06 (dpa-AFX)
EU-Abgeordnete stimmen für Aufweichung des Verbrenner-Aus
04.11.2026 | 14:52:54 (dpa-AFX)
Elektroautos in Deutschland weiterhin stark gefragt
04.11.2026 | 14:44:17 (dpa-AFX)
ROUNDUP: IG-Metall-Chefin verlangt höheres Angebot der Arbeitgeber
04.11.2026 | 13:27:02 (dpa-AFX)
Metalltarife - Termin für dritte Verhandlung in Mitte steht
04.11.2026 | 08:29:26 (dpa-AFX)
Ifo: Stimmung in der Autoindustrie springt nach oben

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