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Der Goldpreis setzte in den vergangenen Wochen von seinen Verlaufshochs oberhalb der Marke von 4.700 USD deutlicher zurück, wobei hier vor allem der starke US-Dollar auf die Stimmung gedrückt hatte. 

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Eni treibt den Umbau vom klassischen Ölkonzern zu einem integrierten Energieanbieter konsequent voran. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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SGL Carbon sicherte trotz der anhaltenden Schwächephase im Halbleitersektor im ersten Quartal seine Profitabilität, verbesserte die EBITDA-Marge und bestätigte die Jahresprognose. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

Unverb. Kursindikationen Unverbindliche Kursindikationen
DAX 15:47:42
24.889,00 0,60%
ESTOXX 15:40:47
6.265,31 0,81%
Dow Jones 15:41:46
52.210,08 0,70%
Brent Öl --
73,39 -0,47%
EUR/USD 15:54:58
1,13624 0,08%
BUND-F. --
127,44 0,12%

News

25.06.2026 | 15:50:19 (dpa-AFX)
OTS: KfW / KfW bringt europäischen Ukraine-Aufbaufonds gemeinsam mit Partnern ...

KfW bringt europäischen Ukraine-Aufbaufonds gemeinsam mit Partnern an

den Start

Frankfurt am Main (ots) -

- Neues Instrument soll private Investitionen in den Wiederaufbau der Ukraine

mobilisieren

- Fonds soll bis Ende 2027 auf ein Zielvolumen von einer Milliarde Euro wachsen

- Bis zu sechs bis sieben Milliarden Euro Investitionen in die ukrainische

Wirtschaft dadurch möglich

Die KfW hat im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit

und Entwicklung (BMZ) und der Europäischen Kommission gemeinsam mit europäischen

Partnern den Europäischen Flaggschifffonds für den Wiederaufbau der Ukraine an

den Start gebracht. Im Rahmen der Ukraine Recovery Conference in Danzig

zeichnete die KfW [heute] erstmals Anteile an dem neuen Fonds. Das europäische

Konsortium besteht aus den Regierungen Deutschlands, Italiens, Polens und

Frankreichs, deren Entwicklungsbanken, der Europäischen Kommission sowie der

Europäischen Investitionsbank (EIB). Für Deutschland wohnte

Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan der Unterzeichnung bei.

Entwicklungsministerin Alabali Radovan:

"Deutschland ist ein Wegbereiter des Europäischen Wiederaufbaufonds. Gemeinsam

setzen wir auf Reformen, Widerstandskraft, Aufbau und Zukunft. Der Wiederaufbau

der Ukraine braucht neben öffentlichen Mitteln auch private Investitionen. Diese

Zusammenarbeit ist ein Gewinn für die europäische Zukunft der Ukraine und für

Deutschland und Europa: Von einer starken Ukraine profitieren auch wir, unsere

Wirtschaft und Sicherheit."

Der Fonds soll Kapital von öffentlichen Förderbanken und privaten Investoren für

den Wiederaufbau der Ukraine mobilisieren und direkt in private Projekte in

strategischen Sektoren der ukrainischen Wirtschaft investieren. Im Fokus stehen

dabei unter anderem der Wiederaufbau von Energieinfrastruktur, der Ausbau

erneuerbarer Energien, industrielle Fertigungsanlagen sowie digitale

Infrastruktur wie Rechenzentren.

Aufgesetzt wurde der Fonds von einem Konsortium der Fondsverwaltungen Amber

Infrastructure aus Großbritannien und Dragon Capital, einer führenden

ukrainischen Private-Equity-Verwaltung. Beide Unternehmen hatten sich zuvor in

einem europaweiten Auswahlverfahren durchgesetzt.

"Durch den Wiederaufbau entstehen konkrete Investitionschancen - etwa in den

Bereichen Energieinfrastruktur, erneuerbare Energien, digitale Infrastruktur,

industrielle Ausrüstung sowie Transport und Logistik. Das sind Felder, in denen

auch deutsche und europäische Unternehmen wichtige Beiträge leisten können. Der

Fonds hilft, private Investitionen in der Ukraine zu ermöglichen und zugleich

wirtschaftliche Verbindungen zwischen der Ukraine und Europa weiter zu

vertiefen", sagte Christiane Laibach, KfW-Vorständin für internationale

Finanzierungen.

"Eine stabile und wirtschaftlich widerstandsfähige Ukraine ist auch ein

zentraler Faktor für die europäische Sicherheitsarchitektur. Mit dem neuen Fonds

schaffen wir gemeinsam mit unseren europäischen Partnern ein Instrument, das

öffentliche Mittel gezielt einsetzt, um privates Kapital für den Wiederaufbau zu

mobilisieren", betonte sie weiter.

Die Weltbank schätzt die Kosten für den Wiederaufbau der Ukraine auf 524

Milliarden US-Dollar. Eine Summe in dieser Größenordnung ist nur gemeinsam mit

privaten Investoren aufzubringen. Der neue Fonds setzt genau hier an:

Öffentliche Geber stellen Kapital für eine sogenannte Erstverlusttranche bereit

und mindern damit die Risiken für private Investoren.

Gemeinsam bringen die öffentlichen Geber bis zu 220 Millionen Euro in diesen

Risikopuffer ein. Darin enthalten sind jeweils 15 Millionen Eurovon Deutschland,

Italien, Frankreich und Polen über deren Förderbanken. Die EU wird über die EIB,

die KfW und die italienische Förderbank Cassa Depositi e Prestiti (CDP) weitere

Mittel in den Fonds einbringen.

Auf dieser Grundlage soll der Fonds zusätzliches Kapital von privaten Investoren

einwerben. Die geplante Zielgröße beträgt eine Milliarde Euro bis Ende 2027. Als

Ankerinvestor stellt der Fonds Eigenkapital für Projektgesellschaften und

Unternehmen bereit und versetzt sie so in die Lage, weiteres Eigen- und

Fremdkapital auf Projektebene einzuwerben. Bei einem Fondsvolumen von einer

Milliarde Euro können so nach aktueller Planung in der Folge Investitionen von

rund sechs bis sieben Milliarden Euro ermöglicht werden.

Der Fonds soll noch in diesem Jahr seine Investitionstätigkeit aufnehmen. Die

KfW bringt dabei ihre langjährige Erfahrung in der Strukturierung von

Risikokapital und Erstverlusttranchen ein. Sie zählt weltweit zu den größten

Investorinnen in solche Tranchen.

Der Fonds ist Teil eines breiteren KfW-Engagements für Stabilisierung und

Wiederaufbau der Ukraine. Im Rahmen der Ukraine Recovery Conference werden dabei

weitere Vorhaben vorangebracht. Dazu zählt die Weiterentwicklung der

ukrainischen National Development Institution, eines langjährigen Partners der

KfW, die künftig eine noch stärkere Rolle bei der Wiederaufbaufinanzierung und

der Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen übernehmen soll.

Über die DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH, eine

Tochter der KfW-Bankengruppe - werden indes privatwirtschaftliche Investitionen

in der Ukraine unterstützt. Für drei zusätzliche Vorhaben von Unternehmen wurden

während der Konferenz rund 13,5 Millionen Euro aus dem Programm UkraineConnect

zugesagt. Dazu zählt auch eine Investition von GOLDBECK SOLAR, einem deutschen

Familienunternehmen im Bereich erneuerbare Energien, in hybride Solarparks mit

Batteriespeichern. Das Vorhaben soll dazu beitragen, die Energieversorgung der

Ukraine zu stabilisieren, weiter zu dekarbonisieren und stärker zu

dezentralisieren.

UkraineConnect wird gemeinsam vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

(BMWE) und der DEG umgesetzt und aus BMWE-Mitteln finanziert. Das Programm

unterstützt deutsche und europäische Unternehmen dabei, Investitionen in der

Ukraine auch unter schwierigen Rahmenbedingungen zu realisieren, und ergänzt

bestehende Instrumente wie Exportkredit- und Investitionsgarantien. Rund sechs

Monate nach dem Start hatte das BMWE angekündigt, die Mittel für UkraineConnect

um rund 38 Millionen Euro aufzustocken.

Außerdem werden auf der Konferenz weitere Vereinbarungen in zentralen Bereichen

wie Energieversorgung und Gesundheit geschlossen. Dazu gehören unter anderem ein

Zuschussvertrag mit dem ukrainischen Netzbetreiber Ukrenergo, ein gemeinsames

Vorhaben mit BMWE und EBRD im Energiesektor, ein Projekt zur Frauengesundheit

mit dem ukrainischen Gesundheitsministerium sowie ein Beitrag zum Ukraine

Relief, Recovery, Reconstruction and Reform Trust Fund der Weltbank.

Weitere Informationen zum Engagement der KfW in der Ukraine finden Sie unter:

Für mehr Widerstandskraft der Ukraine | KfW Entwicklungsbank

(https://www.kfw-entwicklungsbank.de/%C3%9Cber-uns/Ukraine/)

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt

Konzernkommunikation und Markensteuerung (KK), Frank Brandmaier,

Tel. +49 1520 9782737

E-Mail: mailto:frank.brandmaier@kfw.de, Internet: http://www.kfw.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/41193/6302370

OTS: KfW

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