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Der österreichische Leiterplattenhersteller AT&S weitet den Ausbau seiner Kapazitäten in Malaysia aus und schließt neue Vereinbarungen mit Unternehmen wie AMD.

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Der Durchbruch in den Verhandlungen der USA mit dem Iran lässt den Ölpreis deutlich sinken. Die Lufthansa-Aktie wechselt in den Steigflug.

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Neben dem klassischen Getränkegeschäft stehen gezielte Börsengänge von Tochtergesellschaften und Portfolioerweiterungen im Fokus der Konzernstrategie.

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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News

19.06.2026 | 10:55:11 (dpa-AFX)
Deutsche Börse-News: Gold: Moderate Erholung

FRANKFURT (DEUTSCHE-BOERSE AG) - Goldpreise stabilisieren sich nach dem Rücksetzer dank geopolitischer Entspannung und schwächerem US-Dollar - Michael Blumenroth sieht kurzfristige Erholungspotenziale, mahnt zur Vorsicht angesichts weiterhin unsicherer Rahmenbedingungen.

19. Juni 2026. FRANKFURT (Xetra-Gold). Nachdem ich vergangene Woche schlechte Nachrichten für die Freunde des gelben Metalls verkünden musste, sieht die Welt in dieser Woche wieder etwas besser aus - im Prinzip ähnlich wie der Umschwung beim Wetter, nachdem der Herbstregen vergangener Woche wieder hochsommerlichen Temperaturen weicht. Eigentlich bin ich in dieser Woche nicht "im Dienst" - Neugierigen sei der "Rohstoff-Talk" mit Manuel Koch empfohlen, der zeitgleich mit diesen Zeilen verfügbar sein sollte. Dort klären wir dieses Rätsel nämlich auf. Ich hoffe, ich habe die Spannung hiermit zum Siedepunkt getrieben. Aber für das edelste aller Metalle greife ich natürlich gerne zur Feder, wenngleich ich dies zugegebenermaßen ungewöhnlicherweise an einem Dienstagnachmittag mache.

Goldpreis fällt auf Jahrestief

Am vergangenen Donnerstagmorgen war der Goldpreis mit etwa 4.024 US-Dollar pro Unze auf das niedrigste Niveau seit Jahresbeginn gefallen. Die unsichere Lage im Nahen Osten, die steigenden Inflationsraten, die Neubewertung der Geldpolitik der Notenbanken hin zu Leitzinserhöhungen, sowie der Exodus von spekulativen Anlegern aus Goldpositionen hatten das gelbe Metall stark unter Druck gesetzt. Allerdings erwiesen sich die 4.000 US-Dollar bis dato erwartungsgemäß als profunde Unterstützung. Niemand traute sich, auf ein Durchbrechen dieser Marke zu setzen, so dass der Goldpreis gleichtägig bereits wieder rund 200 US-Dollar von den Tiefständen zulegen konnte.

Zinsschritte und geopolitische Signale

Dies, obwohl die EZB am Nachmittag die Leitzinsen erhöht hatte, was allerdings bereits im Vorfeld fest an den Märkten eingepreist gewesen war. Nachdem Sonntagabend kurz nach dem ersten Auftritt der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft US-Präsident Trump via Social Media verkündete, dass am Freitag dieser Woche ein sogenanntes "Memorandum of Understanding" zwischen den USA und dem Iran unterzeichnet werden soll, welches u.a. eine weitere 60-tägige Waffenruhe sowie die Öffnung der seit Ende Februar blockierten Straße von Hormus zum Inhalt haben soll, kam es am Montag zu starken Marktreaktionen.

Reaktionen an Rohstoff- und Devisenmärkten

Die Ölpreise fielen spürbar, die Inflationserwartungen wurden verringert, ebenso die an den Zinsterminmärkten eingepreisten Zinserhöhungserwartungen an die Notenbanken. Auch der US-Dollar gab moderat nach, was die Goldpreise ebenfalls stützte.

Goldpreis in US-Dollar im Wochenverlauf

In Zahlen übersetzt bedeutet dies, dass die Goldpreise am Donnerstagmorgen vergangener Woche bei rund 4.095 US-Dollar in den europäischen Handelstag starteten. Bereits zum Tagesschluss notierte das edle Metall bereits wieder über 4.200 und verabschiedete sich auch am Freitag bei 4.220 aus der vergangenen Woche. Am Montag starteten die Goldpreise bei rund 4.280 in die neue Woche und wurden im Tageshoch bei etwa 4.369 gehandelt. Beim Schreiben dieser Zeilen am Dienstag um 15.30 Uhr wird Gold bei rund 4.340 US-Dollar etwas leichter gehandelt.

Xetra-Gold zieht ebenfalls an

Der Xetra-Gold-Preis legte ebenfalls zu: Während der üblichen Handelszeiten stieg er von 114 Euro pro Gramm am vergangenen Donnerstagmorgen bis Freitagabend aufwärts auf 117,50. Auch hier ging es gleich zu Handelsbeginn am Montag stramm gen Norden auf ein Tageshoch bei 120,90 am Nachmittag. Am heutigen Dienstagnachmittag notiert der Preis etwas tiefer bei rund 120,20 Euro.

Vorsicht trotz positiver Signale

Ich will kein Wasser in den Wein schütten, aber ganz ehrlich hätte ich bei einem Brent-Preis von aktuell 80 US-Dollar einen festeren Kurs des Euros zum US-Dollar sowie etwas höhere Goldpreise als aktuell erwartet. Meine persönliche Vermutung ist, dass die Märkte die Öffnung der Straße von Hormus und eine weitere, anhaltende und nachhaltige Normalisierung der geopolitischen Lage noch nicht voll einpreisen wollen. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Und wenn selbst Spanien bei der Fußball-Weltmeisterschaft nicht gegen die Kapverden gewinnen kann, wer möchte dann davon ausgehen, dass die Deeskalation im Nahen Osten nun hundertprozentig in trockenen Tüchern ist? Zudem im Laufe dieser Woche u.a. die Notenbank der USA und Großbritanniens noch tagen werden - worüber ich in der kommenden Woche berichten werde.

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich ein paar spannende Fußballtage und bei den vorhergesagten Temperaturen einen perfekt funktionierenden Kühlschrank.

Von Michael Blumenroth, 17. Juni 2026, © Deutsche Börse AG

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein Deutsche Börse AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)

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