ROUNDUP: US-Arbeitsmarkt enttäuscht - Beschäftigtenzahl sinkt überraschend
WASHINGTON - Der Arbeitsmarkt in den USA hat sich im Februar deutlich schwächer als erwartet gezeigt. Vor allem die Beschäftigtenzahl enttäuschte. Außerhalb der Landwirtschaft sank die Zahl der Stellen um 92.000, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Stärker war die Beschäftigtenzahl zuletzt im Oktober gesunken. Volkswirte hatten hingegen im Schnitt 55.000 neue Stellen erwartet. Zudem wurde der Beschäftigungsaufbau in den beiden Vormonaten um insgesamt 69.000 Stellen nach unten revidiert.
ROUNDUP 2/Eine Woche Iran-Krieg: Keine Anzeichen auf Nachlassen
TEHERAN/TEL AVIV/WASHINGTON - Rund eine Woche nach Beginn des Iran-Kriegs mit schweren Angriffen der USA und Israels auf den Iran und Gegenschlägen auf US-Verbündete in der gesamten Region zeigen sich beide Seiten unnachgiebig.
Umsatzdämpfer im US-Einzelhandel
WASHINGTON - Die Umsätze im US-Einzelhandel haben sich zu Beginn des Jahres schwächer entwickelt. Sie gingen im Januar im Monatsvergleich um 0,2 Prozent zurück, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Einzelhandel, der für die US-Wirtschaft von großer Bedeutung ist, im Schnitt mit einem etwas stärkeren Umsatzrückgang um 0,3 Prozent gerechnet.
Eurozone: Wirtschaft wächst im Herbst schwächer als erwartet
LUXEMBURG - Die Wirtschaft der Eurozone ist im Herbst schwächer als erwartet gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) habe im vierten Quartal um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zugelegt, teilte die Statistikbehörde Eurostat am Freitag laut einer dritten Schätzung mit. In einer zweiten Schätzung war noch ein Anstieg um 0,3 Prozent ermittelt worden. Volkswirte hatten eine Bestätigung erwartet. Im dritten Quartal war die Wirtschaft um 0,3 Prozent gewachsen.
Merz verspricht Wirtschaft Tempo bei Reformen
MÜNCHEN - Angesichts wachsender Ungeduld in der Wirtschaft hat Bundeskanzler Friedrich Merz Tempo bei Reformen versprochen. Der CDU-Politiker sagte nach einem Treffen mit den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft in München: "Ich teile die Befürchtungen, dass wir insbesondere durch die sehr hohen Arbeitskosten in Deutschland Arbeitsplätze verlieren." Deswegen müssten die Arbeitskosten runter.
Merz lässt bei Spritrabatt Entscheidung offen
MÜNCHEN - Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will vor einer Entscheidung über einen möglichen Spritrabatt noch abwarten. "Wir prüfen die Entwicklung auf den Märkten", sagte er nach dem Spitzengespräch mit Vertretern der Wirtschaftsverbände in München auf eine entsprechende Frage. Bevor diese Prüfung nicht abgeschlossen sei, "können wir dazu keine abschließende Stellungnahme abgeben".
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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
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