ROUNDUP: Jenoptik erwartet Rückkehr zu Wachstum - Rechenzentren sollen stützen
JENA - Der Technologiekonzern Jenoptik <DE000A2NB601> will nach einem Umsatz- und Gewinnrückgang im vergangenen Jahr 2026 wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren. Der Umsatz soll steigen und die Marge für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sich wieder verbessern, teilte das Unternehmen am Freitag nach der Vorlage vorläufiger Jahreszahlen in Jena mit. Für die wichtige Halbleiteranlagenindustrie erwartet Jenoptik dabei eine grundsätzlich positive Entwicklung - unter anderem wegen der angekündigten massiven Investitionen in Rechenzentren.
ROUNDUP: Triebwerkhersteller Safran peilt deutlich mehr Gewinn an - Rekordhoch
PARIS - Der französische Triebwerkhersteller Safran <FR0000073272> verspricht sich vom Rüstungsboom und der anziehenden Nachfrage von Flugzeugbauern deutliche Gewinnsteigerungen in den kommenden Jahren. 2026 sollte das bereinigte operative Ergebnis bereits deutlich auf 6,1 bis 6,2 Milliarden Euro zulegen, hieß es am Freitag vom Unternehmen in Paris. Vergangenes Jahr stieg das Ergebnis bereits um gut ein Viertel auf 5,2 Milliarden. Die mittelfristigen Aussichten bis 2028 haben sich zudem gebessert, dann sollen es 7 bis 7,5 Milliarden sein. Bisher stand eine Milliarde weniger im Plan von Unternehmenschef Olivier Andriès. Die Aktie stieg auf ein Rekordhoch.
ROUNDUP: Luxusschwäche in China macht L'Oréal weiter zu schaffen - Aktie fällt
PARIS - Das Wachstum des französischen Kosmetikkonzerns L'Oreal <FR0000120321> ist im vierten Quartal schwächer ausgefallen als erwartet. Auf vergleichbarer Basis kletterten die Erlöse im Jahresvergleich um sechs Prozent auf 11,25 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss in Paris mitteilte. Fachleute hatten im Schnitt mit etwa 6,5 Prozent gerechnet. Vor allem das Geschäft in China blieb schwierig und entsprechend schwächelte das Luxusgeschäft. Die Aktie fiel zum Wochenausklang deutlich.
ROUNDUP: Krise der Pfandbriefbank dauert noch länger - Aktie auf Rekordtief
GARCHING - Die Deutsche Pfandbriefbank <DE0008019001> kommt auch nach ihrem teuren Rückzug aus den USA nicht aus der Krise. Weil sich der Immobilienmarkt zu wenig erholt, verschiebt Vorstandschef Kay Wolf am Freitag seine bisherigen Mittelfristziele von 2027 auf 2028 oder später. Im vergangenen Jahr rutschte die Bank noch tiefer in die roten Zahlen als von Analysten erwartet. Und die Aussichten für 2026 bleiben trübe. An der Börse wurden die Neuigkeiten mit einem Kursrutsch und einem Rekordtief quittiert.
Nach Umsatzeinbruch: Moderna will 2026 wieder wachsen
CAMBRIDGE - Ungeachtet eines überraschend starken Schlussquartals hat der US-Pharmakonzern Moderna <US60770K1079> 2025 einen harschen Umsatzeinbruch hinnehmen müssen. 2026 sollen die Erlöse nun wieder zulegen, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. In den drei Monaten bis Ende Dezember ging der Umsatz von Moderna zwar bereits nicht mehr so stark zurück, wie von Analysten befürchtet. An der Börse konnte reichte das aber nicht: Die Aktie fiel im vorbörslichen US-Handel um zwei Prozent.
Klöckner empfiehlt Aktionären Übernahmeangebot von US-Stahlkonzern Worthington
DÜSSELDORF - Der Stahlhändler Klöckner & Co <DE000KC01000> empfiehlt seinen Aktionären die Annahme des Übernahmeangebots des US-Konzerns Worthington Steel <US9821041012>. Aufsichtsrat und Management hielten den Angebotspreis für "attraktiv, fair und angemessen", teilte das Unternehmen am Freitag in Düsseldorf mit. Klöckner solle weiter unabhängig durch den aktuellen Vorstand unter Konzernchef Guido Kerkhoff geführt werden, es seien keine Standortschließungen oder Entlassungen geplant. Die Angebotsfrist endet am 12. März.
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ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
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