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Montag, 26.10.2026, um 19 Uhr

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News

25.10.2026 | 17:28:03 (dpa-AFX)
Netanjahu macht Wahlkampf mit

TEL AVIV (dpa-AFX) - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat zwei Tage vor der Parlamentswahl mit einer drastischen Illustration von der Gefahr durch eine iranische Atombombe gewarnt. Auf sozialen Medien veröffentlichte der 77-Jährige eine Darstellung, die eine nukleare Explosion über der Küstenmetropole Tel Aviv zeigen soll.

Dazu zitierte er den IT-Unternehmer Yuval Bloomberg, der von einer "realen und konkreten existenziellen Bedrohung" durch den Iran sprach. Sollten die Iraner Atomwaffen erhalten, werde nichts anderes mehr von Bedeutung sein, hieß es in dem Zitat. Netanjahu bekräftigte zudem die Einschätzung, Israel habe unter der Regierung von US-Präsident Donald Trump noch zwei Jahre Zeit, um der iranischen Bedrohung zu begegnen. Teheran bestreitet Pläne zur nuklearen Aufrüstung.

Netanjahu warnt vor existenzieller Bedrohung

In seinem Beitrag stellte Netanjahu die Gefahr eines Atomangriffs über innenpolitische Streitfragen. Debatten über Katar, die ultraorthodoxe Bevölkerung und die Wehrpflicht beschrieb er als Ablenkungsmanöver. Sollten zwei Atombomben auf Zentralisrael fallen, werde sich niemand mehr für diese Auseinandersetzungen interessieren, hieß es in dem Beitrag.

"Jeder, der um sein eigenes körperliches Überleben, das seiner Familie und seiner Liebsten besorgt ist, sollte mit zitternder Hand wählen, wenn er seine Stimme jemandem geben will, der nicht in der Lage sein wird, die Aufgabe zu erfüllen", schrieb er, offenbar mit Blick auf ein erneutes Vorgehen gegen den Iran. Solche Menschen setzten sich und ihre Angehörigen der Gefahr eines "zweiten Holocaust" aus, schrieb der Vorsitzende der rechtskonservativen Likud-Partei.

Rivale Eisenkot: "Lügen und Angstmache"

Netanjahus Hauptrivale, der Ex-Militärchef Gadi Eisenkot von der Mitte-Partei Jaschar, nannte den Regierungschef "hysterisch". Er schrieb auf X: "Wie in jedem Wahlkampf greifst du wieder zu den altbekannten Methoden: Lügen und Angstmache. Diesmal schüchterst du die israelische Bevölkerung mit der Drohung massiver Zerstörung ein. Und das, nachdem du die Kriegsziele gegenüber dem Iran nicht erreicht hast." Netanjahu sei gescheitert und man werde ihn nach der Wahl ablösen.

Vor der Wahl am Dienstag sehen Umfragen Netanjahus rechtsreligiöses Lager bei rund 50 Sitzen und damit deutlich unter der für eine Regierungsmehrheit erforderlichen Schwelle von 61 der 120 Knesset-Mandate. Das Oppositionslager kommt auf 52 bis 56 Sitze. Die arabischen Parteien könnten mit weiteren 14 bis 16 Mandaten eine Schlüsselrolle spielen. Eine klare Mehrheit eines Lagers zeichnet sich bisher nicht ab./le/DP/he

25.10.2026 | 17:25:12 (dpa-AFX)
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25.10.2026 | 17:24:57 (dpa-AFX)
GESAMT-ROUNDUP: Ausschreitungen bei Protesten in europäischen Ländern
25.10.2026 | 17:23:51 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Deutsche Stabsoffiziere und Tankflugzeuge für Ukraine-Übung
25.10.2026 | 17:21:07 (dpa-AFX)
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25.10.2026 | 17:20:11 (dpa-AFX)
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25.10.2026 | 17:29:59 (dpa-AFX)
Dobrindt plant hohe Hürden für Vergesellschaftungen

BERLIN (dpa-AFX) - Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will Vergesellschaftungen, wie sie die Linke in Berlin plant, durch hohe Hürden deutlich erschweren. "Wir werden in einem Investitionsschutzgesetz deutlich machen, dass willkürlicher linker Vergesellschaftungs-Fetisch mit dem Grundgesetz nicht vereinbar ist", sagte der CSU-Politiker der "Bild"-Zeitung. Sein Ministerium bestätigte der Deutschen Presse-Agentur erstmals Details zu dem geplanten Gesetz. Zuvor hatte "Bild"berichtet.

Unter anderem soll demnach eine Vergesellschaftung zum Beispiel von Mietwohnungen nur dann überhaupt möglich sein, wenn man eine zwingende Notwendigkeit nachweist. Eine Landesregierung müsste dann beweisen, dass sie alle anderen Mittel, also Investitionen in und Förderung von Wohnungsbau, vollumfänglich ausgeschöpft hat und ihr nichts anderes übrig bleibt. Wenn enteignet werde, müsse eine Entschädigung "unmittelbar in Geld" und vor allem zum Verkehrswert erfolgen, der durch ein Gutachten ermittelt wird.

Berliner Parteien planen mit 16 Milliarden Euro Entschädigung

Das dürfte das Vorhaben von Linken, Grünen und SPD deutlich erschweren, in Berlin große private Wohnungsbestände zu vergesellschaften. Wie aus ihrem Sondierungspapier hervorgeht, wollen die Parteien in der Hauptstadt gegen private Wohnungskonzerne mit einem Bestand von mehr als 10.000 Wohnungen vorgehen. Sie planen dabei mit Entschädigungskosten von 16 Milliarden Euro, was unter dem Verkehrswert der Wohnungen liegen dürfte.

Linken-Chef Luigi Pantisano warf Dobrindt und der gesamten schwarz-roten Bundesregierung vor, ihnen seien die Aktionäre großer Konzerne wie Vonovia wichtiger als die Mieterinnen und Mieter in Berlin. "Ein solches Gesetz wird vor dem Bundesverfassungsgericht keinen Bestand haben", betonte er. Jetzt müsse sich die Bundes-SPD entscheiden, auf welcher Seite sie stehe: "Auf der Seite der Mietmafia oder der Mieterinnen und Mieter."/tam/DP/he

25.10.2026 | 17:16:49 (dpa-AFX)
Rose-Team stürzt United tiefer in die Krise - Wirtz siegt
25.10.2026 | 17:04:48 (dpa-AFX)
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25.10.2026 | 17:02:27 (dpa-AFX)
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25.10.2026 | 08:35:09 (dpa-AFX)
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25.10.2026 | 08:35:04 (dpa-AFX)
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25.10.2026 | 07:57:27 (dpa-AFX)
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