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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025 // Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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News

18.10.2026 | 12:08:00 (dpa-AFX)
WDH: Frei fordert gleiche Chancen auf Facharzttermine

(Im letzten Satz wurde eine Formulierung angepasst.)

BERLIN (dpa-AFX) - Unionsfraktionschef Thorsten Frei dringt auf mehr Gerechtigkeit bei Wartezeiten auf Facharzttermine. "Alle Versicherten müssen in vertretbarer Frist einen Facharzttermin bekommen", sagte der CDU-Politiker dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) werde hierzu Vorschläge machen. Zwar bringe das Nebeneinander von privater und gesetzlicher Krankenversicherung Vorteile, sagte Frei. Trotzdem werde manches im System "als ungerecht empfunden oder ist tatsächlich ungerecht". Ein Beispiel seien die oft langen Wartezeiten für Facharzttermine.

Kanzler Friedrich Merz (CDU) hatte vor knapp einem Monat gesagt, wenn sich der Eindruck verfestige, dass privat Versicherte sofort jede Leistung bekämen und gesetzlich Versicherte Wochen und Monate warten, sei das "ein Gerechtigkeitsproblem".

Auch zur geplanten Reform des Arbeitszeitgesetzes äußerte sich Frei - und verwies auf die Vereinbarungen im schwarz-roten Koalitionsvertrag. "Im Koalitionsvertrag haben wir glasklar vereinbart, im Einklang mit der europäischen Arbeitszeitrichtlinie die Möglichkeit einer wöchentlichen anstatt einer täglichen Höchstarbeitszeit zu schaffen - auch und gerade im Sinne einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf", sagte er. Die Gewerkschaften hatten wiederholt vor einem Ende des Acht-Stunden-Tages gewarnt./evy/DP/zb

18.10.2026 | 12:05:19 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Bericht: Siedler attackieren EU-Diplomaten im Westjordanland
18.10.2026 | 12:05:06 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Krankenkassen für Terminvergabe nach medizinischem Bedarf
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Erst Polarkreis, jetzt über 20 Grad: Dortmunds 'wilde Reise'
18.10.2026 | 12:04:14 (dpa-AFX)
Söder fordert Brandmauer nach links
18.10.2026 | 12:04:04 (dpa-AFX)
Auch in Italien gewalttätige Proteste
18.10.2026 | 12:03:48 (dpa-AFX)
GDL setzt Streik bei Saarbahn erneut aus
18.10.2026 | 11:59:14 (dpa-AFX)
See-Windparks wollen mit Einspeiseverzicht Geld verdienen

HAMBURG (dpa-AFX) - Betreiber von Windparks auf See drängen neuerdings auf den Markt für Regelreserve, die Schwankungen von Stromerzeugung und -verbrauch ausgleicht. Nach Einschätzung von Netzbetreibern und Versorgern können Windparks nach einer Qualifizierung zur Stabilität des Stromnetzes beitragen. Die Aufgabe übernehmen üblicherweise Pumpspeicherkraftwerke, Gaskraftwerke und Batteriespeicher. Der Beitrag der Windkraft ist noch verschwindend gering, wie Zahlen der Bundesnetzagentur zeigen.

Der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, der für das Netz im Nordosten des Landes an der Ostsee zuständig ist, berichtete, es befänden sich mehrere Windparks auf See in der sogenannten Präqualifizierungsphase. Dabei überprüft 50Hertz, ob die Windparks die Anforderungen erfüllen. "Das Interesse, am Regelleistungsmarkt teilzunehmen, steigt", teilte ein Sprecher mit.

Regelreserve ist ein Überbegriff. Regelleistung beschreibt die Vorhaltung von Leistung zur Systemstabilisierung. Regelarbeit ist die aktivierte Energiemenge.

Der Übertragungsnetzbetreiber Tennet, der für die Nordsee zuständig ist, teilte mit: "Wir beobachten ein steigendes Interesse von Windparkbetreibern am Regelreservemarkt." Das gelte auch für den Offshoremarkt.

Vattenfall und Trianel vermarkten Regelenergie

Wie es vom Energieversorger Vattenfall heißt, vermarktet das Unternehmen nun erstmals Regelenergie auf hoher See. Der Windpark Veja Mate sei in der Tennet-Zone präqualifiziert worden, teilte der Vermarkter mit. Der Windpark liegt rund 95 Kilometer nordwestlich von Borkum und besteht aus 67 Anlagen.

Im August wurde bekannt, dass der Stadtwerke-Zusammenschluss Trianel den Windpark Borkum I für den Regelenergiemarkt präqualifizieren lassen hat. Die Vermarktung hat laut Trianel im Juli begonnen.

Stillstand kann lukrativ sein

Das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) teilte mit: "Die aktuellen Präqualifizierungen deuten darauf hin, dass Offshore-Windparks stärker als Flexibilitätsoption für den Regelenergiemarkt erschlossen werden." Die Windparks könnten vor allem sogenannte negative Regelleistung bereitstellen. Das bedeute, dass sie auf Abruf die Einspeisung reduzierten.

Nach Bewertung von 50Hertz kann es sich für Windparkbetreiber an manchen Tagen lohnen, auf eine Einspeisung zu verzichten, statt geringe Erlöse an Strombörsen zu erzielen. Dazu drehten Betreiber Windräder aus dem Wind und der Stillstand werde als negative Regelleistung vermarktet.

Vergleichsweise schwieriger ist laut Fraunhofer IEE, dass Windparks sogenannte positive Regelleistung bereitstellen. "Positive Regelleistung würde voraussetzen, dass Anlagen vorsorglich gedrosselt werden, um Leistung für einen möglichen Abruf vorzuhalten." Das wäre allerdings eine vermeidbare Abregelung erneuerbarer Energie und meist nicht wettbewerbsfähig.

Batteriespeicher effizienter

Laut Fraunhofer IEE stärkt die Teilnahme von Windparks auf See den Regelreservemarkt. Grundsätzlich seien Batteriespeicher aber effizienter als Windparks. Das Problem der Batteriespeicher sei aber, dass es für die Projektierer schwieriger werde, an das Netz angeschlossen zu werden./lkm/DP/zb

17.10.2026 | 07:59:20 (dpa-AFX)
Untersuchung: Netzentgelte für Strom und Gas steigen 2027
16.10.2026 | 22:35:01 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: JPMorgan belässt DHL Group auf 'Overweight' - Ziel 65 Euro
16.10.2026 | 20:08:42 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: Rath AG // Rath Gruppe einigt sich mit ihren wesentlichen Finanzgläubigern auf die Bedingungen einer Vereinbarung über den Transformationsprozess und leitet ein Transformationsprogramm ein (deutsch)
16.10.2026 | 18:47:07 (dpa-AFX)
DHL erhöht nach Ergebnisanstieg Prognose
16.10.2026 | 18:31:51 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: The Social Chain AG: Rechtskraft des Insolvenzplans / Beendigung des Insolvenzverfahrens (deutsch)
16.10.2026 | 18:13:41 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: DHL AG: DHL AG erhöht Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2026 (deutsch)