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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. 
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News

12.10.2026 | 01:00:18 (dpa-AFX)
OTS: Neue Osnabrücker Zeitung / AWO warnt vor Personalabbau bei den ...

AWO warnt vor Personalabbau bei den Wohlfahrtsverbänden / Verbandschef

Groß: Jede vierte Stelle bei Asyl- und Migrationsberatung in Gefahr -

Kürzungen im Bundeshaushalt 2027

Osnabrück (ots) - Die von der Bundesregierung geplanten Kürzungen bei der

Migrations- und Asylberatung könnten die Wohlfahrtsverbände im nächsten Jahr bis

zu 630 Arbeitsplätze kosten. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" (noz)

unter Berufung auf Berechnungen der Arbeiterwohlfahrt (AWO).

Demnach ist die AWO selbst massiv betroffen. Dort sind 112 von 466 Stellen in

der vom Bund geförderten Migrationssozialarbeit gefährdet - fast jeder vierte

Arbeitsplatz. Verbandsübergreifend drohe ein Abbau von 27 Prozent der

entsprechenden Stellen gegenüber 2026, falls Eigen- oder Drittmittel die

Ausfälle 2027 nicht auffangen können. Mit dem Personalabbau würden auch

entsprechende Beratungsangebote wegfallen.

"Die Kürzungen, die die Bundesregierung in der Migrationssozialarbeit vorsieht,

können wir nur kurzsichtig nennen. Denn die Dienste, die davon betroffen sind,

sind ja keine netten Dreingaben, sondern ganz zentral auch für den

Wirtschaftsstandort Deutschland", sagte AWO-Chef Michael Groß gegenüber noz. Die

Angebote, die mit den Haushaltskürzungen zur Disposition stünden, qualifizierten

die Menschen "für den Arbeitsmarkt, stärken Zusammenhalt, spannen soziale Netze

dort, wo Menschen alleine abstürzen würden", betonte Groß. Einer Studie zufolge

rentiere sich jeder in der Migrationssozialarbeit investierte Euro um das

25-fache. Die Bundesregierung kürze also an der Zukunft. Am Ende werde nicht

gespart, sondern die Kosten würden Richtung Kommunen und Behörden verschoben.

Vor dem Hintergrund rechtsextremer Wahlerfolge sieht AWO-Chef Groß die

Bundesregierung in einer besonderen Pflicht, die Migrationssozialarbeit als

wichtigen Bestandteil der kommunalen Unterstützungsstrukturen zu stärken: "Bei

der Frage, ob wir das Einwanderungsland Deutschland solidarisch gestalten oder

diese Frage den Rechten überlassen, beweist sich heute mehr denn je der

Charakter."

Im Zentrum der Kritik steht der Entwurf für den Bundeshaushalt 2027. Danach soll

die behördenunabhängige Asylverfahrensberatung (AVB) in ihrer bisherigen Form

faktisch abgeschafft werden: Statt 24,5 Millionen Euro in diesem Jahr sind

künftig nur noch fünf Millionen Euro vorgesehen. Zugleich ist bei der

Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte (MBE) eine Kürzung um vier

Millionen Euro gegenüber 2026 vorgesehen. Über den Haushalt 2027 entscheidet der

Bundestag voraussichtlich Ende November.

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung

Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/58964/6368871

OTS: Neue Osnabrücker Zeitung

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WASHINGTON (dpa-AFX) - US-Präsident Donald Trump hat zum wiederholten Mal behauptet, dass die Ukraine und Russland künftig auf Angriffe auf den Energiesektor der jeweils anderen Kriegspartei verzichten wollen. Die teilweise Waffenruhe gelte mit sofortiger Wirkung, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. "Beide Seiten haben dem zugestimmt. Bitte halten Sie sich daran!" Bestätigungen aus Russland und der Ukraine für die Übereinkunft lagen zunächst nicht vor.

Mit einer ähnlichen Äußerung war Trump bereits Mitte September vorgeprescht. Beide Seiten hatten ihre Angriffe danach allerdings fortgesetzt.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte dem Portal "Axios", die Trump zufolge vereinbarte Waffenruhe "ist mir neu. Aber wenn die Russen einem Energie-Waffenstillstand zustimmen, wird die Ukraine ebenfalls zustimmen."

Selenskyj teilte auf der Plattform X mit, er habe mit dem kanadischen Premier Mark Carney, dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb und Nato-Generalsekretär Mark Rutte über den Vorstoß Trumps gesprochen. "Die Ukraine unterstützt die Waffenruhe, es ist aber wichtig, dass auch Russland dies tut", schrieb er. "Wir warten jetzt auf die Details von der amerikanischen Seite."/jcf/DP/he

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