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News

08.07.2026 | 17:14:35 (dpa-AFX)
GNW-News: Payhawk überschreitet die Marke von 100 Mio. USD (ARR)

^LONDON und MÜNCHEN, July 08, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Payhawk, die KI-native

Plattform für Ausgabenmanagement, hat die Marke von 100 Mio. USD ARR (jährlich

wiederkehrende Umsätze) überschritten und damit den ?Centaur"-Status erreicht.

Das Unternehmen reiht sich so in den Kreis von weltweit rund 250 privaten

Softwareunternehmen ein, die diesen Meilenstein erreicht haben - eine Gruppe,

die laut Schätzungen von Bessemer Venture Partners etwa siebenmal seltener ist

als die der ?Unicorns" (Unternehmen mit einer Bewertung von über 1 Mrd. USD).

In den vergangenen 24 Monaten hat Payhawk sowohl seine Produkte als auch seine

internen Abläufe konsequent auf autonome KI-Agenten ausgerichtet. Infolgedessen

hat sich das Wachstum beschleunigt; die Marke von 100 Mio. USD ARR ist somit

nicht nur ein Beleg für die Leistungsfähigkeit der Software, sondern auch dafür,

wie ein KI-natives Unternehmen erfolgreich geführt werden kann.

?Als wir Payhawk 2018 gründeten, wollten wir die Art und Weise revolutionieren,

wie Unternehmen Geld ausgeben. Wir sahen darin ein Marktpotenzial von 1 Mrd. USD

- heute sind wir überzeugt, dass sich daraus eine Chance von über 1 Bio. USD

entwickelt hat. Für das vierte Quartal dieses Jahres erwarten wir, dass jede

500. Zahlung mit einer Firmenkarte in Europa über eine Payhawk-Karte abgewickelt

wird. Zudem sind wir längst über reine Firmenkarten hinausgewachsen und decken

heute auch Lieferantenzahlungen, Kreditorenbuchhaltung, Reisebuchungen sowie die

Vereinfachung des gesamten 'Procure-to-Pay'-Prozesses ab. Das Erreichen von 100

Mio. USD ARR beweist, dass sich in Europa eine kategorieprägende, KI-native

Finanzplattform aufbauen und von hier aus weltweit skalieren lässt", erklärt

Hristo Borisov, Mitgründer und CEO von Payhawk.

Ein KI-natives Unternehmen, nicht nur ein KI-Produkt

Diese Erfolgsbilanz ist das Ergebnis einer umfassenden, KI-nativen

Neuausrichtung des gesamten Unternehmens. Der ARR (Annual Recurring Revenue) pro

Vollzeitmitarbeiter (FTE) ist im Jahresvergleich um 75 % auf rund 238.000 US-

Dollar gestiegen, da KI im gesamten Unternehmen echte Aufgaben übernimmt: 76 %

der Support-Anfragen werden inzwischen vollständig von KI gelöst, das

Vertriebsteam generiert 159 % mehr Neugeschäft bei einer um 10 % reduzierten

Personalstärke, und die Produkt- sowie Entwicklungsabteilungen liefern 57 % mehr

Funktionen bei gleichzeitig niedrigeren Regressionsraten aus.

?Besonders stolz bin ich darauf, wie effizient wir diesen Punkt erreicht haben.

Wir haben die seit der Gründung verbrauchten Barmittel (Net Cash Burn) von rund

120 Mio. US-Dollar in 100 Mio. US-Dollar ARR umgewandelt - das entspricht einem

'Lifetime Burn Multiple' von etwa 1,2 -, und dabei nur etwa die Hälfte des

aufgenommenen Kapitals eingesetzt. KI erledigt heute im gesamten Unternehmen

echte Arbeit und ist der Motor unseres Wachstums", fügte Borisov hinzu.

Starke Entwicklung bei der operativen Effizienz

* Bis zum vierten Quartal wird jede 500. Zahlung mit einer Firmenkarte in

Europa über eine Payhawk-Karte abgewickelt

* Der ARR pro FTE erreicht 238.000 US-Dollar, was einer Steigerung von 75 % im

Jahresvergleich entspricht

* Das über die Plattform abgewickelte Gesamtvolumen an Zahlungen wächst im

Jahresvergleich um 95 %

* Das Neugeschäft wächst um 159 % im Jahresvergleich bei einem um 10 %

kleineren Vertriebsteam

* Bisheriger Kapitalverbrauch von 120 Mio. US-Dollar wurde dank

hochqualifizierter europäischer Talente in 100 Mio. US-Dollar ARR

umgewandelt

Kundenakzeptanz und neue KI-native Produkte

Ein wesentlicher Treiber des Erfolgs sind die neuen KI-nativen Produktlinien von

Payhawk, darunter der ?Travel Agent" und der ?Financial Controller Agent", die

im Auftrag eigenständig Reisen buchen und Rechnungen von Anbieter-Websites

abrufen. Payhawk betreut heute einige der am schnellsten wachsenden europäischen

Unternehmen, darunter Flatpay, Aikido, Apollo AI, Vox AI und Nscale.

Die Zukunft des Ausgabenmanagements gestalten

?Wir freuen uns sehr auf das, was vor uns liegt. Die Kombination aus KI,

Zahlungsinfrastruktur und Systemen auf Unternehmensniveau schafft ideale

Voraussetzungen für Innovationen. Die Art und Weise, wie Unternehmen heute Geld

ausgeben und verwalten, wird sich in den nächsten fünf Jahren grundlegend

wandeln. Unser Ziel ist es, einem Unternehmen mit 500 Mitarbeitern zu

ermöglichen, die Finanzabteilung mit nur zwei Personen zu führen - und wir

setzen alles daran, dieses Szenario für jedes Unternehmen weltweit Wirklichkeit

werden zu lassen", so Hristo Borisov.

Über Payhawk

Payhawk ist eine KI-gestützte Ausgabenmanagement-Plattform, die globale

Zahlungsflüsse für Rechnungen, Karten, Spesen, Reisen und Beschaffung

koordiniert und so maximale Kontrolle, Automatisierung und Kosteneinsparungen

ermöglicht. Sie bietet ein globales Finanzkonto, das in Ihr ERP-System

integriert ist, und automatisierte Systeme, die Regeln, Richtlinien und Budgets

bei jeder Zahlung durchsetzen. Gleichzeitig profitieren Mitarbeiter von einem

reibungslosen Ausgabenmanagement.

Payhawk hat seinen Hauptsitz in London und Niederlassungen in ganz Europa und

den USA und betreut mittelständische und große Unternehmen in über 32 Ländern.

Zum vielfältigen Kundenstamm von Payhawk gehören große Namen wie Discordia,

Luxair, Billa, Vinted und Wagestream. Erfahren Sie mehr unter

https://payhawk.com/de

Ein Foto zu dieser Ankündigung ist verfügbar unter:

https://www.globenewswire.com/NewsRoom/AttachmentNg/45080e34-d3d8-

473e-81ef-64d0724f7a4f

Presse-Kontakt

WORDUP PR

Südliche Auffahrtsallee 66

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Tel: +49 (0)89 2 878 8780

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ROUNDUP 2: Trump droht Iran mit neuen Angriffen und Seeblockade

(neu: mehr Details und Hintergrund)

WASHINGTON/TEHERAN (dpa-AFX) - US-Präsident Donald Trump hat die Waffenruhe mit dem Iran offen infrage gestellt und Zweifel an einer Fortsetzung der Verhandlungen geäußert. "Ich denke, es ist vorbei. Ich will nichts mehr mit ihnen zu tun haben. Sie sind Abschaum", sagte Trump am Rande des Natogipfels. Zugleich erklärte er, seine Unterhändler könnten die Gespräche fortsetzen, wenn sie dies wünschten.

Trump drohte der iranischen Führung außerdem mit einem großen Angriff in der kommenden Nacht sowie einer neuen Seeblockade von Schiffen, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen. Alle anderen Schiffe könnten passieren.

Auslöser der jüngsten Eskalation waren Trump zufolge iranische Angriffe auf drei Tanker in der Straße von Hormus. Als Reaktion griff das US-Militär seit Mittwochnacht (Ortszeit) Dutzende Ziele im Iran an. Zudem setzen die USA Sanktionen auf iranisches Öl wieder in Kraft. Irans Streitkräfte beschossen daraufhin US-Ziele in den mit Washington verbündeten Golfstaaten Kuwait und Bahrain. Als eine Folge der Eskalation zogen die Ölpreise wieder an.

Explosionen in mehreren Provinzen an iranischer Küste

Das US-Militär bombardierte nach eigenen Angaben mehr als 80 Ziele im Iran, unter anderem Luftabwehrsysteme, Schiffsabwehrraketen sowie mehr als 60 Boote der Revolutionsgarden in oder nahe der Straße von Hormus. Weitere Ziele waren Radaranlagen, die Trump zufolge gerade erst wieder aufgebaut worden waren. Iranische Medien berichteten von Explosionen an mehreren Provinzen an der Südküste. Mindestens ein Soldat der iranischen Flugabwehr wurde getötet.

Irans Revolutionsgarden, die Elitestreitmacht der Islamischen Republik, teilten daraufhin nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna mit, ihrerseits 85 Ziele in US-Militäreinrichtungen attackiert zu haben, darunter im Bereich der fünften US-Flotte vor Bahrain sowie auf dem Luftwaffenstützpunkt Ali Al Salem in Kuwait. Auch eine feindliche Drohne habe man abgeschossen.

Trump stellt Abkommen mit Iran offen infrage

Auf die Frage, ob seine Aussagen nun bedeuteten, dass Gespräche mit dem Iran nicht wieder aufgenommen würden, sagte Trump: "Das ist mir egal. Sie können reden, aber ich glaube, sie verschwenden ihre Zeit." Trump fügte hinzu: "Wenn wir ein Abkommen mit dem Iran schließen, glaube ich nicht, dass es Bestand haben würde. Das sind unehrliche Leute."

Kein neuer Termin für Verhandlungen bekannt

Vertreter aus Washington und Teheran hatten sich Mitte Juni auf ein Rahmenabkommen verständigt. Es sollte eine 60-tägige Verhandlungsphase ermöglichen und den Weg zu einer dauerhaften Beilegung des Konflikts ebnen. Nach den jüngsten Kämpfen ist unklar, ob dieser Zeitplan noch Bestand hat.

Irans Nachbarland Pakistan hatte zwischen Teheran und Washington vermittelt. Gut informierte Kreise in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad wiesen am Mittwoch kurz vor Trumps Aussagen in Ankara noch Sorgen zurück, die jüngste Eskalation könne den Verhandlungsprozess gefährden.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mahnte am Rande des Natogipfels "viel Gelassenheit, Besonnenheit und Geduld" an. Man befinde sich weiter in der gesetzten Frist von 60 Tagen für Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran.

Angriffe während Irans Trauerfeiern für Chamenei

Die erneute Eskalation erfolgte während der andauernden Trauerfeiern für Irans getötetes Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei. Nach mehrtägigen Zeremonien folgten am Mittwoch Anhänger im benachbarten Irak Trauerfeiern für Chamenei, der am Donnerstag im Imam-Resa-Heiligtum seiner Heimatstadt Maschhad beigesetzt werden soll.

Die Streitkräfte der Islamischen Republik hatten ihren Feinden vor den Trauerfeierlichkeiten bereits gedroht. "Jede Fehlkalkulation wird mit einer entschlossenen und noch härteren Antwort als je zuvor beantwortet werden", hieß es in einer Erklärung der iranischen Revolutionsgarden. Zudem hatte Teheran in den vergangenen Tagen wiederholt erklärt, nur eine vom Iran vorgegebene Route durch die Straße von Hormus sei sicher.

Experte: US-Regierung muss sich entscheiden

Der israelische Iran-Experte Danny Citrinowicz schrieb auf X, wenn für Washington der Abschluss eines dauerhaften Abkommens mit dem Iran Priorität habe, müsse Washington akzeptieren, dass es "keine realistische Rückkehr zu dem Status quo" vor Beginn des Krieges in der Straße von Hormus gebe. Die USA und Israel hatten den Krieg gegen den Iran am 28. Februar begonnen. Aus Irans Sicht hätten sich die Spielregeln seither geändert, schrieb Citrinowicz.

Es sei unwahrscheinlich, dass der Iran seinen Kurs aufgrund von zusätzlichem Druck ändern wird, hieß es. Sollte für die US-Regierung hingegen die Wiederherstellung des früheren Status quo im Vordergrund stehen, müsse sie sich auch im Klaren sein, dass die Chancen auf ein Abkommen "erheblich sinken, während das Risiko einer erneuten Eskalation steigt." Die US-Regierung müsse sich entscheiden, welches Ziel für sie wichtiger sei, schrieb der Experte./da/DP/jha

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