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News

05.02.2026 | 20:04:33 (dpa-AFX)
Danone ruft in Deutschland noch mehr Babynahrung zurück

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Lebensmittelkonzern Danone <FR0000120644> ruft weitere Chargen der Babynahrungsmarken Aptamil und Milumil zurück. Hintergrund sind aktualisierte Empfehlungen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) zu Grenzwerten für den Stoff Cereulid, wie das Unternehmen mitteilte. Cereulid ist laut Efsa ein von Bakterien gebildetes Gift, das 30 Minuten bis sechs Stunden nach der Einnahme plötzliche Übelkeit, Erbrechen und Magenschmerzen verursachen kann.

Eltern sollten zurückgerufene Produkte demnach auf keinen Fall weiter verwenden. Zeigen Babys nach dem Verzehr Symptome wie etwa Erbrechen oder Durchfall, raten Fachleute dringend zu einem Arztbesuch. Magen-Darm-Erkrankungen können bei Säuglingen schnell zu Komplikationen führen.

Auf den jeweiligen Markenwebsites aptaclub.de und milupa.de können Eltern anhand des Mindesthaltbarkeitsdatums überprüfen, ob ein von ihnen gekauftes Produkt betroffen ist. Wegen möglichen grenzüberschreitenden Handels erstrecke sich der Rückruf auch auf in Österreich verkaufte Chargen, so Danone. "Produkte der betroffenen Produktionschargen sollen nicht weiter gefüttert und dort zurückgegeben werden, wo diese gekauft wurden", teilte das Unternehmen mit.

Efsa hatte zuvor Leitlinien veröffentlicht

Danone reagiert auf die am Montag veröffentlichte wissenschaftliche Leitlinie der Efsa zu vorsorglichen Schwellenwerten für Cereulid in Säuglingsnahrung. Die EU-Kommission hatte die Behörde mit Sitz im italienischen Parma um eine Einschätzung gebeten, wie gefährlich Cereulid für Säuglinge ist, wie die Efsa mitteilte.

Die Behörde führte eine Risikobewertung durch und legte nun erstmals einen Sicherheitsrichtwert speziell für Babys fest. Damit sollen Behörden in der EU schneller und einheitlicher entscheiden können, wann ein Rückruf notwendig ist.

Babynahrung schon vorher zurückgerufen

Bereits vor rund einer Woche hatte Danone in Deutschland mehrere Chargen seiner Babynahrung der Marke Aptamil zurückgerufen. Damals ging es um drei Chargen. Nun sind es Dutzende, wie aus den Angaben auf den Markenwebsites hervorgeht.

Schon Anfang Januar hatte auch der Nahrungsmittelkonzern Nestlé Säuglingsnahrungsprodukte wegen desselben Toxins zurückgerufen. Betroffen waren verschiedene Pulver und Flüssigkeiten in Dosen, Schachteln und Flaschen der Marken Beba und Alfamino./mjm/DP/he

05.02.2026 | 20:03:47 (dpa-AFX)
Flughafen BER stellt Betrieb wegen Blitzeis ein
05.02.2026 | 19:45:47 (dpa-AFX)
ROUNDUP/US-Regierungskreise: Verhandlungen mit dem Iran am Freitag
05.02.2026 | 19:24:08 (dpa-AFX)
US-Regierungskreise: Verhandlungen mit Iran am Freitag
05.02.2026 | 19:09:05 (dpa-AFX)
Über 1.100 Wohnblocks in Kiew im Winter nicht mehr heizbar
05.02.2026 | 19:07:09 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Anleger sind vorsichtig und nehmen Gewinne mit
05.02.2026 | 19:00:20 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Sturmtief setzt Teil Südspaniens und Portugals unter Wasser
05.02.2026 | 19:45:47 (dpa-AFX)
ROUNDUP/US-Regierungskreise: Verhandlungen mit dem Iran am Freitag

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die USA wollen an diesem Freitag im Golfstaat Oman neue Verhandlungen mit dem Iran aufnehmen. Das bestätigte eine hochrangige US-Regierungsbeamtin der Deutschen Presse-Agentur. Für die Vereinigten Staaten sollen demnach der Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, an den Gesprächen teilnehmen.

Bis zuletzt hatte eine offizielle Bestätigung der US-Teilnahme an den vom Iran angekündigten Verhandlungen ausgestanden. Unklar bleibt die Tagesordnung. Der Iran möchte sich laut Außenminister Abbas Araghtschi auf das iranische Atomprogramm und eine mögliche Lockerung von Sanktionen beschränken. Die USA drängen hingegen darauf, dass auch Irans Raketenprogramm sowie die Unterstützung von Irans Verbündeten wie der Hamas im Gazastreifen, der Hisbollah-Miliz im Libanon und der Huthi im Jemen Themen sein müssten.

Bereits am Mittwoch hatte Araghtschi die Atomgespräche für Freitag um 10.00 Uhr (Ortszeit) in der omanischen Hauptstadt Maskat angekündigt. Kurz zuvor hatte es noch Medienspekulationen darüber gegeben, dass das Format abgesagt worden sei.

Diplomatie statt Angriffe?

Trump hatte vor wenigen Wochen erklärt, beide Länder wollten wieder miteinander sprechen. Zuvor hatte der Republikaner der iranischen Führung noch mit Angriffen gedroht, nachdem der iranische Sicherheitsapparat brutal gegen Massenproteste vorgegangen war.

Am Mittwoch richtete Trump warnende Worte an den obersten Führer des Landes. Auf die Frage, ob Ajatollah Ali Chamenei aktuell besorgt sein solle, antwortete Trump dem Sender NBC News: "Ich würde sagen, er sollte sehr besorgt sein." Einen konkreten Grund dafür nannte Trump in dem Zuge nicht direkt. Er verwies aber auf Verhandlungen beider Länder. Im Falle, dass der Iran versuche, sein Atomprogramm wiederaufzubauen, drohte der US-Präsident damit, der Führung des Landes "schlimme Dinge" anzutun.

Viele Iranerinnen und Iraner, die Anfang Januar noch gegen das autoritäre Herrschaftssystem der Islamischen Republik demonstriert hatten, sehen neue Verhandlungen kritisch. Sie fordern einen Machtwechsel und fürchten, dass neue Gespräche der Regierung in Teheran nun den Rücken stärken. Tausende Demonstranten sollen in den Nächten des 8. und 9. Januar getötet worden sein.

Vance hält Diplomatie mit dem Iran für schwierig

Ob der diplomatische Weg erfolgreich sein wird, ist unklar - US-Vizepräsident JD Vance hält Diplomatie mit dem Iran für außerordentlich schwierig. Grund dafür sei, dass Ajatollah Chamenei zwar alle strategischen Entscheidungen treffe, aber nicht direkt mit den USA spreche. "Es ist bizarr, dass wir nicht einfach mit der tatsächlichen Führung eines Landes sprechen können. Das erschwert Diplomatie ganz erheblich", sagte Vance in der "Megyn Kelly Show".

Vance sagte weiter: "Offen gesagt halte ich es für außerordentlich schwierig, mit ihnen Diplomatie zu betreiben. Die Person, die im Iran die Entscheidungen trifft, ist der Oberste Führer. Der Präsident, so heißt es, hat kaum Einfluss und spielt keine entscheidende Rolle. Der Außenminister scheint mit dem Obersten Führer zu sprechen, und das ist im Wesentlichen die Person, mit der wir kommuniziert haben." Das mache alles deutlich komplizierter und die gesamte Situation wesentlich absurder./ngu/DP/he

05.02.2026 | 19:24:08 (dpa-AFX)
US-Regierungskreise: Verhandlungen mit Iran am Freitag
05.02.2026 | 15:56:18 (dpa-AFX)
Ölpreise bauen Verluste aus - Gegenbewegung nach Vortagesgewinnen
05.02.2026 | 10:32:53 (dpa-AFX)
Preis für Opec-Öl gestiegen
05.02.2026 | 10:32:27 (dpa-AFX)
Ölpreise fallen - Gegenbewegung nach Vortagesgewinnen
04.02.2026 | 21:37:46 (dpa-AFX)
Trump: Irans oberster Führer 'sollte sehr besorgt sein'
04.02.2026 | 21:24:38 (dpa-AFX)
Iran: Verhandlungen mit USA am Freitag im Oman

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