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News

03.05.2026 | 12:35:04 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Weniger neue Solaranlagen - mehr Batteriespeicher

BERLIN (dpa-AFX) - In Deutschland werden weniger neue Solarstrom-Anlagen, aber deutlich mehr Batteriespeicher gebaut. Bei der Photovoltaik sank der Zubau im ersten Quartal um sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) errechnet hat. Bei Batteriespeichern fiel der Zubau dagegen um zwei Drittel höher aus. Beide Angaben hat der Verband aus Daten der Bundesnetzagentur berechnet.

Die in den ersten drei Monaten dieses Jahres neu installierten Solaranlagen haben den Angaben zufolge eine Maximalleistung von 3,5 Gigawatt. Insbesondere im Gebäudebereich fiel der Zubau dabei deutlich niedriger aus. So sackte die neu gebaute Maximalleistung im Heimsegment um 21 Prozent auf 0,85 Gigawatt ab. Im Gewerbedachsegment mit größeren Anlagen sogar um 33 Prozent auf 0,6 Gigawatt. Und auch die vergleichsweise kleinen und billigen Balkonkraftwerke zeigen Bremsspuren: Hier sank der Zubau um 6 Prozent auf 0,09 Gigawatt.

Dass der Gesamtrückgang im Solarbereich nicht sehr viel stärker ausfiel, liegt an einem starken Plus bei den Freiflächenanlagen. In der Regel sind das sehr viel weniger, aber größere Einrichtungen. Bei ihnen stieg die neu installierte Maximalleistung um 20 Prozent auf 1,97 Gigawatt.

2 Gigawattstunden neue Speicherkapazität

Bei den Batteriespeichern wurden 2 Gigawattstunden an Speicherkapazität neu in Betrieb genommen. Damit wuchs der Batteriespeicherbestand insgesamt auf rund 28 Gigawattstunden, verteilt auf 2,5 Millionen Anlagen. Rein rechnerisch entspricht die installierte Gesamtkapazität dem durchschnittlichen privaten Tagesstromverbrauch von rund 3 Millionen Haushalten in Deutschland, heißt es vom BSW-Solar.

Mehr als die Hälfte des Zubaus im ersten Quartal entfiel dabei auf Großspeicher mit Kapazitäten jenseits einer Megawattstunde. Das war beinahe eine Vervierfachung zum Vorjahr. Im Heimspeichersegment mit Kapazitäten von 5 bis 20 Kilowattstunden stagnierte der Zubau dagegen bei rund 0,74 Gigawatt.

Warnung vor Kürzungen

Mit den Batteriespeichern könnten witterungsbedingte Schwankungen bei der Produktion von Solar- und Windstrom ausgeglichen werden, betont der Verband. Allerdings ist er angesichts der aktuellen Pläne der Bundesregierung um beide Bereiche besorgt. So warnt BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig vor weiteren Einschnitten bei der Solarförderung. Und zu den Batteriespeichern sagt er, diese dürften bei den kommenden Kraftwerksauktionen "nicht durch ungeeignete Ausschreibungskriterien gegenüber Gaskraftwerken benachteiligt werden".

Die erneute Energiekrise zeige, wie wichtig es sei, Deutschland mit Hilfe eines schnelleren Ausbaus von erneuerbaren Energien und Speichern unabhängiger von teuren Energieimporten zu machen, sagt Körnig. "Wer bei der Solarenergie jetzt auf die Bremse tritt, schadet dem Wirtschaftsstandort und drosselt den beliebtesten Energiepreisdämpfer der Bürgerinnen und Bürger."

Immerhin rechnet der Verband für die nächsten Wochen in Sachen Solar mit einer "zumindest leichten Belebung der Nachfrage infolge der jüngsten Energiekrise und aufgrund von Vorzieheffekten in Erwartung möglicher Fördereinschnitte". Dies ersetze aber keine verlässlichen Investitionsbedingungen./ruc/DP/zb

03.05.2026 | 12:35:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Ukraine greift russischen Ostseehafen Primorsk an
03.05.2026 | 12:10:06 (dpa-AFX)
Truppenabzug: Ramsteins Bürgermeister warnt vor Einschnitten
03.05.2026 | 12:09:50 (dpa-AFX)
Berichte: Plünderungen durch israelische Soldaten im Libanon
03.05.2026 | 12:09:19 (dpa-AFX)
Weitere Hinrichtung im Iran - Jahre nach Frauenprotesten
03.05.2026 | 12:08:13 (dpa-AFX)
Grüne: Leerflüge am Airport Leipzig/Halle besser überwachen
03.05.2026 | 12:07:57 (dpa-AFX)
Trotz Steuersenkung: Spritpreise steigen laut ADAC wieder
03.05.2026 | 12:07:57 (dpa-AFX)
Trotz Steuersenkung: Spritpreise steigen laut ADAC wieder

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Von der Steuersenkung zur Entlastung der Autofahrer können die Verbraucher nach Einschätzung des ADAC bislang nicht in voller Höhe profitieren. Nach Beobachtung des Autofahrerclubs lagen die bundesweiten Tagesdurchschnittspreise am Samstag mit 2,003 Euro pro Liter bei Super E10 12,3 Cent unter dem Durchschnittspreis vom 30. April, beim Diesel sank der Durchschnittspreis um 12,2 Cent auf 2,093 Euro. Zum 1. Mai waren die Steuern um 16,7 Cent abgesenkt worden.

Laut ADAC sind die Kraftstoffpreise somit nach wie vor zu hoch, da zusätzlich auch die Rohölpreise niedriger seien als Ende April. Unverständlich sei daher, dass die Benzin- und Dieselpreise aktuell wieder stiegen. Am Sonntagmorgen um 8.00 Uhr seien die Preise höher gewesen als am Samstag zur gleichen Zeit. "Damit geht die Entwicklung erneut in eine falsche Richtung", meinte eine Sprecherin des Clubs.

Alle Zahlen beziehen sich auf bundesweite Durchschnittswerte, einzelne Tankstellen können davon deutlich abweichen. Der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, betonte, seine Behörde werde die Preisentwicklung genau überwachen. Autofahrer sollten die zum Teil erheblichen Preisunterschiede nutzen. Apps zum Preisvergleich würden den Weg zur preiswerten Tankstelle weisen.

Der Branchenverband Fuels und Energie hatte zum Start des Tankrabatts angekündigt, dass die volle Steuersenkung bei den Kunden ankommen soll./uvo/DP/zb

03.05.2026 | 09:22:54 (dpa-AFX)
Trump kündigt Überprüfung eines Iran-Plans an
02.05.2026 | 18:10:49 (dpa-AFX)
Öltanker vor Jemens Küste entführt
02.05.2026 | 17:35:15 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Tankrabatt kommt noch nicht voll bei Autofahrern an
02.05.2026 | 16:47:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP/ADAC: Tankrabatt kommt nicht voll bei Autofahrern an
02.05.2026 | 11:36:32 (dpa-AFX)
ADAC: Tankrabatt kommt nicht ganz bei Autofahrern an
02.05.2026 | 09:05:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Irans Außenminister stellt Bedingungen für Verhandlungen

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