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News

13.07.2026 | 17:05:03 (dpa-AFX)
dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 13.07.2026 - 17.00 Uhr

Trump: Setzen Seeblockade gegen iranische Häfen wieder ein

WASHINGTON - Im Konflikt um die Straße von Hormus hat US-Präsident Donald Trump die Wiederaufnahme der Seeblockade gegen Schiffe angekündigt, die iranische Häfen ansteuern oder von diesen abfahren. Allen anderen Ländern solle ein "fairer und offener" Zugang zur Meerenge möglich sein, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit.

ROUNDUP: PCK-Raffinerie bekommt Öl aus Südamerika über Polen

WARSCHAU/SCHWEDT - Die Raffinerie PCK in Schwedt erhält eine Ladung Öl aus Südamerika über Polen. Das teilte der polnische Kraftstoffhändler Unimot Paliwa mit. Die Lieferung über den Hafen von Danzig (Gdansk) sei ein Ausgleich für fehlendes Öl aus Kasachstan, weil Russland seit Mai die Durchleitung in der Pipeline Druschba (Freundschaft) gestoppt habe.

ROUNDUP/EU entzweit: Berlin bremst Debatte um Israel-Sanktionen aus

BRÜSSEL - Der Umgang mit Waren aus illegalen israelischen Siedlungen im Westjordanland entzweit die EU. Deutschland und andere Staaten machten am Montag bei einem Außenministertreffen deutlich, dass sie die vorgelegten Optionen für EU-weite Einfuhrbeschränkungen oder -verbote derzeit ablehnen. Zudem vertraten sie die Auffassung, solche Maßnahmen könnten nur einstimmig beschlossen werden.

EU sieht Russlands FSB hinter schweren Cyberangriffen

BERLIN/PARIS/BRÜSSEL - Deutschland und die anderen EU-Staaten machen den russischen Inlandsgeheimdienst FSB für das Eindringen in Regierungsnetzwerke und für Sabotageakte gegen kritische Infrastruktur verantwortlich. In Deutschland habe eine Cybereinheit des FSB Angriffe gegen staatliche Stellen gerichtet, heißt es in einer von der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas verbreiteten Erklärung im Auftrag der Mitgliedstaaten.

Konferenz in Brüssel bringt fast 900 Millionen Euro für Gaza

BRÜSSEL - Deutschland und andere internationale Geber haben knapp 900 Millionen Euro für den Wiederaufbau des Gazastreifens zugesagt. Das teilte EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen zu einem Treffen von 65 Unterstützerstaaten und Organisationen in Brüssel mit. Sie sprach von einem bewegenden Erfolg.

Merz: Demokratie noch besser mit Effizienz verbinden

KÖLN - Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hält es angesichts der Herausforderungen der liberalen Demokratie für geboten, gezielt junge Entscheidungsträger auszubilden. Dabei gehe es unter anderem darum, demokratische Prozesse noch besser mit Effizienz zu verbinden, sagte Merz bei der Eröffnung der Adenauer School of Government an der Universität Köln. "Wir brauchen Freude an der Freiheit."

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

13.07.2026 | 17:00:49 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: Leifheit Aktiengesellschaft: Leifheit beschließt Umsetzung des Performanceprogramms FOCUS zur nachhaltigen Verbesserung der Profitabilität und passt Prognose für Geschäftsjahr 2026 an (deutsch)
13.07.2026 | 16:58:52 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Trump: Setzen Seeblockade gegen iranische Häfen wieder ein
13.07.2026 | 16:58:31 (dpa-AFX)
Deutsche Anleihen: Kursverluste - Steigende Ölpreise belasten
13.07.2026 | 16:47:24 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien New York: Dow nahezu stabil - Tech-Werte unter Druck
13.07.2026 | 16:47:08 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Prien will Unterhaltsvorschuss kürzen - Widerstand wächst
13.07.2026 | 16:43:27 (dpa-AFX)
Trump: Setzen Seeblockade gegen iranische Häfen wieder ein
13.07.2026 | 16:58:52 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Trump: Setzen Seeblockade gegen iranische Häfen wieder ein

WASHINGTON (dpa-AFX) - Kurz nach neuen US-Angriffen auf den Iran hat US-Präsident Donald Trump die Wiederaufnahme der Seeblockade gegen Schiffe angekündigt, die iranische Häfen ansteuern oder von diesen abfahren. Allen anderen Ländern soll ein "fairer und offener" Zugang zur Meerenge möglich sein, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit.

Zugleich kündigte Trump an, dass die USA fortan für die sichere Durchfahrt der Meerenge aus "Fairnessgründen" Einnahmen in Höhe von 20 Prozent des Frachtwertes für sich beanspruchen. Dies solle die Kosten, die im Zuge der Sicherstellung der Passage anfallen, kompensieren. Der Prozess und die Umsetzung würden umgehend beginnen, schrieb er weiter. Weitere Details blieben offen, etwa wer genau für den Beitrag aufkommen soll.

Seeblockade zuvor im Zuge des Rahmenabkommens aufgehoben

Im Zuge der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran hatte die Islamische Republik Anfang März die wichtige Meerenge durch Drohungen und Angriffe für den Schiffsverkehr weitestgehend unpassierbar gemacht. Die USA reagierten im Verlauf mit einer eigenen Seeblockade für Schiffe, die iranische Häfen anliefen oder verlassen sollten. Im Zuge des Rahmenabkommens zwischen den beiden Ländern hob Washington seine Blockade Mitte Juni auf.

In der Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran sagte Teheran zudem zu, sich "nach besten Kräften" um eine sichere und für 60 Tage gebührenfreie Passage von Handelsschiffen durch die Meerenge zu bemühen. Allerdings kam es jüngst erneut zu mehreren dem Iran zugeschriebenen Angriffen auf Schiffe in der Meerenge, auf die die USA wiederum mit Angriffen auf den Iran reagierten.

Die Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) teilten am Wochenende mit, dass die Meerenge bis auf weiteres und bis zum Ende der US-amerikanischen Eingriffe in der Region geschlossen bleibe. Die Durchfahrt sei verboten. Trump widersprach dem. Auch jetzt schrieb er in seinem Post, die Straße von Hormus sei "offen und wird offen bleiben, mit oder ohne Iran".

In der Folge der jüngsten Angriffe war die Schifffahrt durch die Straße von Hormus in den vergangenen Tagen erneut drastisch zurückgegangen. Laut Daten des Anbieters Kpler passierten am Sonntag lediglich 14 Schiffe die Meerenge - der niedrigste Wert in diesem Monat. Vor Kriegsbeginn durchquerten im Schnitt mehr als 100 Schiffe täglich die Straße von Hormus.

Trump fordert "Entschädigung" für US-Geleit

Kurz vor seinem Post auf Truth Social hatte Trump bereits in einem Telefonat mit dem US-Sender Fox News seine Absicht erklärt, die Straße von Hormus kontrollieren zu wollen. "Wir werden die Meerenge behalten, sie wahrscheinlich betreiben und Wächter der Meerenge werden", sagte Trump am Vormittag (US-Ortszeit). Zugleich führte er fort, dass die Vereinigten Staaten für ihren Schutz "entschädigt" werden sollten. Er begründete sein Vorhaben damit, dass man nicht erwarten könne, dass die USA dies "umsonst" täten.

Gebühren für Schutz, keine Gebühren für Durchfahrt?

Ende Juni hatte sein Außenminister Marco Rubio noch betont, kein Land habe das Recht, für die Nutzung internationaler Gewässer Geld zu verlangen. Eine solche Forderung werde niemals Bestandteil eines akzeptablen Abkommens sein. "Man kann es Maut oder Gebühr nennen", sagte Rubio.

Die Straße von Hormus sei internationales Gewässer und gehöre keinem Staat. Dies sei ein grundlegendes Prinzip der internationalen Ordnung. Würde man akzeptieren, dass Staaten Gebühren für die Nutzung internationaler Gewässer verlangten, nur weil diese in der Nähe ihres Hoheitsgebiets lägen, könnte sich ein solcher Anspruch weltweit ausbreiten, argumentierte Rubio weiter./ngu/DP/stw

13.07.2026 | 16:43:27 (dpa-AFX)
Trump: Setzen Seeblockade gegen iranische Häfen wieder ein
13.07.2026 | 15:47:15 (dpa-AFX)
ROUNDUP: PCK-Raffinerie bekommt Öl aus Südamerika über Polen
13.07.2026 | 15:05:38 (dpa-AFX)
Ölpreise deutlich gestiegen - Neue Angriffswellen der USA auf den Iran
13.07.2026 | 13:29:53 (dpa-AFX)
Iran meldet neue US-Angriffe im Südwesten
13.07.2026 | 13:05:42 (dpa-AFX)
ROUNDUP: USA und Iran treiben Eskalation am Golf weiter voran
13.07.2026 | 12:08:58 (dpa-AFX)
Raffinerie Schwedt erhält Südamerika-Öl über Polen

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