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News

31.08.2026 | 16:49:21 (dpa-AFX)
Türkei dringt auf neues Abkommen zwischen Moskau und Kiew

ISTANBUL (dpa-AFX) - Die Türkei setzt sich für ein neues Abkommen zwischen den Kriegsparteien Russland und Ukraine etwa zum Export von Getreide über das Schwarze Meer ein. Man stehe dazu mit Kiew und Moskau in Kontakt, sagte der türkische Außenminister Hakan Fidan in Istanbul vor Journalisten. "Wir arbeiten an einem weiteren Abkommen, ähnlich wie das Getreideabkommen", sagte Fidan. Ein solches Abkommen hatte es bereits nach Kriegsbeginn 2022 gegeben. Es lief aber 2023 aus.

Fidan rief die Kriegsparteien zudem mit dem Blick auf Drohnenangriffe gegen Schiffe im Schwarzen Meer zur Zurückhaltung auf. Die Angriffe seien nicht nur eine Bedrohung für die Sicherheit auf dem Schwarzen Meer, sondern auch für die Lebensmittelsicherheit weltweit, warnte der Minister.

Putin und Erdogan sprechen über Lage im Schwarzen Meer

Die Ukraine und Russland gehören zu den wichtigsten Weizenexporteuren der Welt. Fallen ihre Mengen weg auf dem Weltmarkt, werden nicht nur höhere Preise befürchtet, sondern auch Engpässe oder sogar Hunger etwa in afrikanischen Staaten. Wegen der gegenseitigen Angriffe im Schwarzen Meer fahren dort im Moment kaum Getreidefrachter.

Die Lage im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und insbesondere der Seekrieg im Schwarzen Meer sind an diesem Dienstag auch Themen eines Treffens von Kremlchef Wladimir Putin und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Kirgistan. Während die Ukraine eine neue Waffenruhe im Schwarzen Meer befürwortet, hatte sich Russland zuletzt ablehnend geäußert. Moskau will verhindern, dass Kiew mit den Milliardeneinnahmen aus dem Getreideexport noch mehr Waffen einkauft für den Krieg.

Immer wieder Drohnenangriffe auf Schiffe

Die Türkei und die UN hatten in der Vergangenheit mit Russland und der Ukraine ein Abkommen zur Verschiffung ukrainischen Getreides über das Schwarze Meer ausgehandelt. Dank der Vereinbarung konnte die Ukraine trotz des russischen Angriffskriegs zwischenzeitlich Getreide auf dem Seeweg exportieren.

Die Spannungen auf dem Schwarzen Meer hatten zuletzt zugenommen. Am Samstag hatte die Türkei den ukrainischen Botschafter ins Außenministerium einbestellt und gegen Angriffe gegen zwei türkische Schiffe am 26. und 27. August im Schwarzen Meer protestiert.

Am Sonntag war der Nachrichtenagentur DHA zufolge ein unter der Flagge Hongkongs fahrender Tanker nach einem Drohnenangriff vor der türkischen Schwarzmeerprovinz Samsun auf Grund gelaufen. Demnach wurde das Schiff schon vergangenen Mittwoch angegriffen und trieb nach der Evakuierung der Besatzung nach Russland tagelang führungslos auf dem Meer./jam/DP/stw

31.08.2026 | 16:47:25 (dpa-AFX)
Erneuter Vorfall: Russischer Aufklärer vor Polen abgefangen
31.08.2026 | 16:46:49 (dpa-AFX)
Bas verteidigt Zeitplan für Vorgehen gegen Sozialmissbrauch
31.08.2026 | 16:44:44 (dpa-AFX)
Devisen: Eurokurs legt ein wenig zu
31.08.2026 | 16:41:29 (dpa-AFX)
EQS-Gesamtstimmrechtsmitteilung: Nordex SE (deutsch)
31.08.2026 | 16:40:31 (dpa-AFX)
EQS-News: Hagel: Die Vaudoise erwartet mehr als 2 000 Schadenfälle (deutsch)
31.08.2026 | 16:26:02 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP: Wähler mit Migrationshintergrund wenden sich von Parteien ab
31.08.2026 | 16:10:47 (dpa-AFX)
Ölpreise steigen deutlich - Militärschläge im Iran-Krieg verschärfen Spannungen

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Montag nach einer Eskalation der Lage im Nahen Osten mit gegenseitigen Militärschlägen der USA und des Iran deutlich gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im November wurde bei 91,17 US-Dollar gehandelt und damit etwa zwei Prozent höher als am Freitag. Zeitweise stieg die Notierung bis auf 91,52 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit einer Woche.

Eine Verhandlungslösung für ein Ende des Iran-Kriegs dürfte durch die jüngsten gegenseitigen Angriffe erschwert werden, heißt es in einer Einschätzung vom Handelshaus Pepperstone. Allerdings habe sich der Preisanstieg am Ölmarkt in Grenzen gehalten. "Zum jetzigen Zeitpunkt scheint es wenig Neigung zu geben, den Rohölpreis signifikant nach oben zu treiben", schreiben die Experten.

Erstmals seit etwa einem Monat haben die US-Streitkräfte wieder Ziele im Iran angegriffen. Die USA nahmen zwei Raketenabschussrampen in der Nähe der Straße von Hormus ins Visier, wie verschiedene Medien unter Berufung auf einen US-Beamten berichteten. Der Iran reagierte umgehend mit Vergeltungsangriffen auf Stützpunkte des US-Militärs. Darüber hinaus berichteten iranische Medien, dass ein nicht identifizierter Tanker, der die südliche Route der Straße von Hormus passieren wollte, am frühen Montag von zwei Minen getroffen worden sei.

Der Iran-Krieg hatte die Ölpreise im Frühjahr stark nach oben getrieben. Zeitweise hatte Rohöl der Sorte Brent mehr als 120 Dollar je Barrel gekostet. Nachdem die Notierungen im Frühsommer mit der Aussicht auf ein Ende des Kriegs vorübergehend bis auf 70 Dollar gefallen waren, sind sie zuletzt wieder gestiegen, nachdem sich eine Verhandlungslösung weiterhin nicht abzeichnet./jkr/jsl/he

31.08.2026 | 14:56:39 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Was steckt hinter der neuen Eskalation am Persischen Golf?
31.08.2026 | 11:38:12 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Ölpreise steigen nach Militärschlägen im Iran-Krieg
31.08.2026 | 10:33:28 (dpa-AFX)
Preis für Opec-Öl gestiegen
31.08.2026 | 09:35:17 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Emirate melden Drohnenvorfall über Hoheitsgewässern
31.08.2026 | 08:29:53 (dpa-AFX)
Ölpreise steigen nach Militärschlägen im Iran-Krieg - Brent über 90 US-Dollar
31.08.2026 | 08:04:57 (dpa-AFX)
Iran verurteilt US-Angriffe aus der Nacht

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