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News

16.06.2026 | 10:52:14 (dpa-AFX)
Mehr E-Autos: Deutsche Batterieproduktion steigt auf Rekord

FRANKFURT (dpa-AFX) - Angesichts der steigenden Zahl von Elektroautos ist die Produktion von Batterien in Deutschland auf Rekordniveau gestiegen. Die Herstellung sei 2025 um 11 Prozent auf den Höchststand von 8,1 Milliarden Euro geklettert, teilte der Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) in Frankfurt mit. Vor allem die Produktion von Lithium-Ionen-Batterien wuchs kräftig um gut ein Viertel (plus 28 Prozent) auf 4,6 Milliarden Euro.

Treiber sei die stark gestiegene Produktion von E-Autos in Deutschland und die hohe Nachfrage im Speichermarkt. Beide Trends dürften auch dieses Jahr den Batteriemarkt antreiben.

Zugleich wachse die Abhängigkeit von China, warnte die Elektroindustrie. So seien die Batterie-Importe aus der Volksrepublik 2025 um ein Viertel auf rund 11 Milliarden Euro gestiegen. China bleibe Hauptlieferant von Batterien nach Deutschland vor anderen europäischen Ländern wie Ungarn - "Tendenz seit Jahren steigend".

Deutschland verletzlich bei Verteidigung

Vor allem bei Lithium-Ionen-Batterien sei die Abhängigkeit von Asien hoch. "Wenn diese unterbrochen werden oder einzelne Regionen ihre Exporte kurzfristig komplett einstellen, wird klar, wie verletzlich wir sind, insbesondere in kritischen Sektoren wie der Verteidigung oder bei Rechenzentren", sagte Gunther Kellermann, Geschäftsführer des ZVEI-Fachverbands Batterien.

Die heimische Batterieproduktion ist ein wichtiger Baustein für den Wandel zur E-Mobilität und strategisches Ziel der Politik. Die Branche unterstütze das europäische Vorhaben, bis 2030 mindestens 40 Prozent des jährlichen Bedarfs an Batteriezellen aus eigener Produktion zu decken, erklärte der ZVEI. Er lobte die stärkere Batterieforschungsförderung mit der Hightech Agenda der Bundesregierung.

Statt punktueller Kaufprämien für E-Autos brauche man aber niedrigere Strompreise für alle, sagte Kellermann. Die Batterieindustrie stehe am Scheideweg. "Wenn es jetzt nicht gelingt, gute Rahmenbedingungen und einen fairen Wettbewerb zu schaffen sowie eine Strategie für unser Batterieökosystem zu entwickeln, könnten wir die industrielle Batterieproduktion auf dem europäischen Kontinent unwiederbringlich verlieren."/als/DP/jha

16.06.2026 | 10:49:58 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Japanische Notenbank hebt Leitzins wie erwartet an
16.06.2026 | 10:48:01 (dpa-AFX)
EQS-News: Aareal Bank treibt strategische Neuausrichtung in den USA voran und holt Caroline Mahl Patel als neue Leiterin des US-Geschäfts (deutsch)
16.06.2026 | 10:41:14 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Porsche AG dreht nach Jahreshoch - Barclays sieht Aktie neutral
16.06.2026 | 10:40:55 (dpa-AFX)
IRW-News: Majestic Gold Corp.: Majestic Gold Corp. reagiert auf Einberufungsverlangen eines Aktionärs und gibt Datum der Jahreshauptversammlung bekannt
16.06.2026 | 10:39:58 (dpa-AFX)
Merz schenkt Trump Nationalmannschafts-Trikot mit Nummer 47
16.06.2026 | 10:39:32 (dpa-AFX)
Razzia in der Istanbuler Stadtverwaltung
16.06.2026 | 10:33:57 (dpa-AFX)
Spritpreise nähern sich dem Vorkriegsniveau

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Spritpreise sinken nach der Einigung zum Iran-Krieg und nähern sich langsam wieder den Werten vor Kriegsbeginn an. Am Montag kostete ein Liter Diesel im bundesweiten Tagesdurchschnitt 1,816 Euro, wie der ADAC mitteilt. Das waren zwar nur 1,3 Cent weniger als am Vortag, es war aber bereits der siebte Tag mit Rückgängen in Folge. Superbenzin der Sorte E10 verbilligte sich um 0,9 Cent auf 1,868 Euro.

Damit war Diesel am Montag nur noch 7 Cent pro Liter teurer als am letzten Tag vor Kriegsbeginn, E10 um 9 Cent. Auf eine Tankfüllung von 50 Litern sind das 3,50 beziehungsweise 4,50 Euro. In der Spitze hatte Diesel sich in der Krise um mehr als 70 Cent pro Liter verteuert, E10 um mehr als 40 Cent.

Am Dienstag geht es weiter nach unten

Zudem deuten auch die Zahlen vom Dienstagmorgen auf weiter sinkende Preise hin: Um 8.45 Uhr kostete ein Liter Diesel im bundesweiten Durchschnitt 1,764 Euro - 2,1 Cent weniger als zur gleichen Zeit am Vortag. Ein Liter E10 kostete 1,826 Euro - 1,6 Cent weniger als 24 Stunden zuvor.

Die Momentaufnahme vom Dienstag ist zwar ein Indiz für die weitere Preisentwicklung, der Tagesdurchschnitt kann aber deutlich von ihr abweichen. Seit Einführung der 12-Uhr-Regel ist Sprit am Morgen und Vormittag typischerweise eher billig. Mittags machen die Preise dann einen starken Sprung nach oben und werden im Verlauf des Nachmittags wieder günstiger.

Zuletzt sind die Ölpreise deutlich gesunken - auch weil die Zeichen im Nahen Osten auf Entspannung stehen. Der ADAC hatte allerdings moniert, dass dies nur langsam bei den Verbrauchern ankomme.

In zwei Wochen kommt der Preissprung

Dass die Spritpreise inzwischen wieder ihren Vorkriegsniveaus nahe kommen, liegt aber auch am Tankrabatt der Bundesregierung, der die Steuern pro Liter um 16,7 Cent gesenkt hat. Er gilt nur noch bis zum Ende des Monats und soll nicht verlängert werden. Dann drohen Autofahrern wieder höhere Preise. Immerhin blieb zumindest Diesel ausgehend vom Montagspreis auch ohne den Steuerrabatt unter 2 Euro pro Liter. Sollte der Preistrend der letzten Tage anhalten, könnte dies auch für E10 der Fall sein./ruc/DP/stk

16.06.2026 | 10:28:02 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Moskau meldet Attacken von 60 Drohnen - Raffinerie getroffen
16.06.2026 | 09:58:32 (dpa-AFX)
Wadephul: Müssen vor Hormus-Einsatz das Iran-Abkommen kennen
16.06.2026 | 08:32:58 (dpa-AFX)
Moskau meldet Attacken von 60 Drohnen - Raffinerie getroffen
16.06.2026 | 07:37:53 (dpa-AFX)
Ölpreise konsolidieren auf niedrigerem Niveau
16.06.2026 | 06:37:33 (dpa-AFX)
Vance: Iran wird Atominspektoren wieder ins Land lassen
16.06.2026 | 06:36:31 (dpa-AFX)
Teheran: Mehrere iranische Schiffe passieren US-Blockade

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