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News

24.07.2026 | 16:45:21 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Verizon setzt im Mobilfunkgeschäft mehr um - Umbau wirkt

NEW YORK (dpa-AFX) - Beim Telekommunikationskonzern Verizon <US92343V1044> zeigt der laufende Umbau von Konzernchef Dan Schulman offenbar erste Früchte. So stieg der Umsatz im zweiten Quartal im Mobilfunk- und Breitbandgeschäft um 2,8 Prozent auf insgesamt rund 23,4 Milliarden US-Dollar (20,6 Mrd Euro), wie das US-Unternehmen am Freitag in New York mitteilte. Das war deutlich mehr als erwartet, Analysten hatten nur mit 19,5 Milliarden gerechnet. Die Aktie gewann im frühen US-Handel drei Prozent.

Der Gesamtumsatz sank dagegen leicht um 0,7 Prozent auf 34,3 Milliarden Dollar und fiel etwas schwächer aus als angenommen. Das lag Verizon zufolge daran, dass Kunden ihre Mobiltelefone inzwischen länger behalten und es so weniger Hardware-Upgrades gibt.

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 7,2 Prozent auf 13,7 Milliarden Dollar und erreichte damit einen Höchstwert. Unter dem Strich sank der Gewinn zwar um 23 Prozent auf 3,9 Milliarden Dollar, das bereinigte Ergebnis je Aktie legte hingegen um 6,6 Prozent auf 1,30 Dollar und fiel ebenfalls besser aus als erwartet.

Verizon hob seine Prognosen für das Gesamtjahr bei einigen Kennzahlen an, darunter für den bereinigte Gewinn und den Mittelzufluss. Das Unternehmen rechnet nun mit einem bereinigten Gewinn von 4,99 bis 5,04 Dollar pro Aktie, nachdem im April noch ein Wert von bis zu 4,99 US-Dollar in Aussicht gestellt worden war.

Das Wachstum von Verizon war in den letzten Jahren ins Stocken geraten. Das Unternehmen verlor Marktanteile im Mobilfunkgeschäft an Konkurrenten wie T-Mobile US <US8725901040>. Mit einer Vereinfachung des Angebots und einer stärkeren Kundenorientierung wie etwa ein neues Treueprogramm will Schulman das Ruder herumreißen. Im zweiten Quartal verzeichnete Verizon einen Nettozuwachs von 184.000 Mobilfunkverträgen./nas/mis/jha/he

24.07.2026 | 16:44:20 (dpa-AFX)
ROUNDUP: American Express enttäuscht trotz erhöhtem Jahresziel - Aktie sackt ab
24.07.2026 | 16:41:25 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: KI-Boom treibt Intel über Wall-Street-Erwartungen
24.07.2026 | 16:41:11 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Delivery Hero SE (deutsch)
24.07.2026 | 16:40:58 (dpa-AFX)
IRW-News: Miivo Holdings Corp.: Miivo bringt kostengünstiges, vollautomatisiertes KI-Customer-Insights-Tool für Klein- und Mittelbetriebe auf den Markt
24.07.2026 | 16:36:39 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Delivery Hero SE (deutsch)
24.07.2026 | 16:26:20 (dpa-AFX)
Braunkohlerevier: BUND scheitert vor Gericht im Streit um Hambach-Grundstück
24.07.2026 | 13:20:43 (dpa-AFX)
Ölpreise geben nach - Nordseeöl Brent wieder deutlich unter 100-Dollar-Marke

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem sprunghaften Anstieg der Ölpreise infolge der erneuten Eskalation des Iran-Krieges gaben die Notierungen am Freitag merklich nach. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent sank unter die Marke von 100 US-Dollar. Zuletzt fiel der Preis um 2,7 Prozent auf 97,92 Dollar. Das Tagestief lag bei 96,51 Dollar.

Die Entspannung erklärten Beobachter mit Gewinnmitnahmen nach dem jüngsten Höhenflug. Zudem sorgten die von US-Präsident Donald Trump eingeführten Zölle auf 60 Handelspartner für Verunsicherung. Diese könnten die Weltwirtschaft belasten und so die Nachfrage nach Rohöl dämpfen.

Eine Entspannung der Lage im Nahen Osten ist allerdings nicht in Sicht. Trump versucht im Konflikt, um die Straße von Hormus den Druck auf den Iran zu erhöhen. Während das US-Militär in der 13. Nacht in Folge Ziele in dem Land bombardierte, kündigte Trump an, Schäden an Schiffen und Frachtgut würden von den USA ab sofort mit iranischem Geld beglichen. Gemeint sind offensichtlich Teherans eingefrorene Vermögenswerte. Der Iran bleibt jedoch hart.

Der zwischenzeitlich von den Konfliktparteien zurückgefahrene Iran-Krieg war Anfang des Monats aufs Neue eskaliert, nachdem Irans Streitkräfte Handelsschiffe in der Straße von Hormus beschossen hatten. Am Donnerstag war der Brent-Preis zeitweise über 101 Dollar gestiegen, nachdem er zum Wochenstart noch bei rund 88 Dollar gelegen hatte.

Der jüngste Preissprung wurde auch vom Eingreifen der mit dem Iran verbündeten Huthi-Miliz aus dem Jemen ausgelöst. Die hatte Angriffe auf zwei saudische Öltanker für sich reklamiert, die eine von ihr ausgerufene "Blockade" im Roten Meer missachtet hätten. Damit ist eine weitere kritische Front entstanden. Denn: Das Rote Meer ist für Saudi-Arabien eine wichtige alternative Exportroute, auf die zumindest ein Teil des Ölverkehrs umgeleitet werden kann, der sonst durch die Straße von Hormus geht

Sollte der Verkehr im Roten Meer minimal werden, wäre mit einem Ölpreis von 120 Dollar zu rechnen, sagte Jay Hatfield, Geschäftsführer vom Investmenthaus Infrastructure Capital Management der Nachrichtenagentur Bloomberg. "Wenn kein Transport stattfindet, muss man sparsam mit dem Öl umgehen. Und Sparsamkeit erreicht man durch höhere Preise."

In den Fokus rückt zudem Kasachstan. Das ölreiche zentralasiatische Land hatte am Vortag nach massenhaften ukrainischen Drohnenschlägen in Russland eine Drosselung seiner Fördermengen bekanntgegeben. Das Energieministerium in der Hauptstadt Astana begründete den Schritt mit der Sicherheitslage am Terminal des Kaspischen Pipeline-Konsortiums im russischen Schwarzmeer-Hafen Noworossisjk. Die Verladestelle für das über die Kaspische Pipeline transportierte Öl war zuletzt wiederholt das Ziel ukrainischer Drohnenangriffe./jsl/jha/

24.07.2026 | 09:41:47 (dpa-AFX)
Iran meldet US-Beschuss im Norden des Landes
24.07.2026 | 08:35:32 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Trump erhöht Druck auf Iran - Bombardements gehen weiter
24.07.2026 | 08:02:55 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Trump erhöht Druck auf Iran - Bombardements gehen weiter
24.07.2026 | 07:40:12 (dpa-AFX)
Ölpreise: Brent-Rohöl weiter über 100 Dollar
24.07.2026 | 06:35:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Trump erhöht Druck auf Iran - Bombardements gehen weiter
24.07.2026 | 06:14:39 (dpa-AFX)
Teheran: Beschlagnahmung von Vermögen führt zu Chaos

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