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News

17.06.2026 | 21:13:22 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Aachen fordert Ende der deutschen Grenzkontrollen

AACHEN/BERLIN (dpa-AFX) - Der Aachener Stadtrat hat sich am Abend mit großer Mehrheit gegen die von der Bundesregierung angeordneten Grenzkontrollen ausgesprochen. In einer gemeinsamen Resolution forderten CDU, Grüne, SPD, Linke, Volt, FDP und der Zusammenschluss UP ein Auslaufen der stationären Kontrollen an Aachens Grenzen zu den Niederlanden und zu Belgien Ende September. Fünf Gegenstimmen seien von der AfD bekommen, berichteten Ratsmitglieder im Anschluss.

"Die Fortführung der Binnengrenzkontrollen belastet die Grenzregion Aachen in besonderem Maße", heißt es in der Resolution. Die Stadt sei als europäisches Zentrum auf offene Grenzen und reibungslose Mobilität angewiesen. Betroffen seien besonders Pendlerinnen und Pendler, deren tägliche Wege durch Wartezeiten zusätzlich erschwert würden. Ähnliches gelte für Besucherinnen und Besucher aus den Nachbarstaaten Niederlande und Belgien.

Kontrollen sollen "schnellstmöglich eingestellt werden"

Bereits im vergangenen Dezember sei ein baldiges Ende der Kontrollen in Aussicht gestellt worden, dennoch sei die Maßnahme nun bis mindestens September 2026 verlängert. "Im Sinne des Schengener Grenzkodex, der europäischen Zusammenarbeit sowie der Wirtschaftskraft der Grenzregionen sollen die Grenzkontrollen schnellstmöglich eingestellt werden."

An allen deutschen Außengrenzen gibt es seit dem 16. September 2024 wieder Kontrollen. Das Bundesinnenministerium hatte sie angeordnet, um die Zahl der unerlaubten Einreisen stärker einzudämmen. Sie wurden dreimal verlängert - zuletzt bis Mitte September 2026. Eingeführt wurden die Kontrollen von der früheren Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD), deren Nachfolger Alexander Dobrindt (CSU) baute sie bei Antritt der schwarz-roten Bundesregierung stark aus. Mittlerweile wird an mehreren Grenzübergängen fast durchgängig kontrolliert, was zu kilometerlangen Staus auf niederländischer Seite führt.

Innenministerium nennt keinen Zeitpunkt für ein Kontrollende

Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums sagte am Mittwoch in der Bundespressekonferenz, sie wisse nicht, ob die Kontrollen auch über den September hinaus verlängert würden. Das werde erst kurzfristig entschieden. Ein Zeitpunkt für ein Ende der Kontrollen sei derzeit nicht abzusehen. "Wir kennen die Situation, wir kennen sie auch an der niederländischen Grenze, wir kennen sie an anderen Grenzen, aber einen Zeithorizont kann ich Ihnen dazu leider nicht geben", sagte die Sprecherin.

Die 260.000-Einwohner-Stadt Aachen ist die westlichste deutsche Großstadt und grenzt direkt an die Niederlande und Belgien. Die CDU stellt die größte Fraktion im Rat und mit Michael Ziemons auch den Oberbürgermeister. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Holger Kiemes sagte, die stationären Grenzkontrollen seien in einer bestimmten Situation nachvollziehbar gewesen, dürften aber nicht zum Normalzustand werden. Sicherheit und offene Grenzen seien kein Widerspruch. Die sozialpolitische Sprecherin der Grünen, Franca Braun, kritisierte, die Kontrollen verletzten seit eineinhalb Jahren EU-Recht./cd/DP/men

17.06.2026 | 20:34:03 (dpa-AFX)
Von der Leyen will Ukrainer-Aufnahme in der EU einschränken
17.06.2026 | 20:25:02 (dpa-AFX)
US-Notenbank rechnet mit deutlich höherer Inflation 2026
17.06.2026 | 20:16:40 (dpa-AFX)
ROUNDUP: US-Notenbank lässt Leitzins unverändert
17.06.2026 | 20:12:44 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Trump: Iran-Deal könnte schon morgen unterzeichnet werden
17.06.2026 | 20:05:26 (dpa-AFX)
US-Notenbank hält Leitzinsen wie erwartet unverändert
17.06.2026 | 19:41:21 (dpa-AFX)
IRW-News: ACCESS Newswire: Qualitest wird zu QualityAI: Der zuverlässige Partner für Qualitätssicherung und -engineering in jeder Phase der KI-Einführung in Unternehmen
17.06.2026 | 17:18:24 (dpa-AFX)
Ölpreise erholen sich etwas von Rückgängen - US-Reserven sinken weiter

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Mittwoch gestiegen und haben sich damit etwas von den deutlichen Rückgängen der Vortage erholt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der weltweiten Referenzsorte Brent zur Lieferung im August notierte bei 80,87 US-Dollar und damit mehr als zwei Prozent höher als am Vortag.

Am Morgen war der Preis für die Nordseesorte noch zeitweise unter 78 Dollar gefallen und damit auf den tiefsten Stand seit Anfang März, bevor am Markt eine Gegenbewegung einsetzte.

Gestützt wurden die Ölpreise durch die jüngste Entwicklung der Ölreserven in den USA. Diese sind in der vergangenen Woche erneut gesunken. Bei Rohöl meldete die Regierung einen Rückgang der Lagerbestände um 8,3 Millionen Barrel auf gut 418 Millionen Barrel. Sinkende Ölreserven in der größten Volkswirtschaft der Welt stützen in der Regel die Ölpreise.

Inzwischen liegt der Ölpreis für die Sorte Brent trotz des jüngsten Anstiegs nur noch etwa zehn Prozent über dem Stand vor dem Iran-Krieg, nachdem er im April zeitweise auf mehr als 120 Dollar je Barrel gestiegen war. Zuletzt hat ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran die Hoffnung auf ein Ende des Krieges und die damit einhergehende Freigabe der Straße von Hormus für Öltransporte verstärkt.

Eine neue Prognose der Internationalen Energieagentur (IEA) zur weltweiten Nachfrage nach Rohöl belastete die Notierungen nicht weiter. Der Interessenverband von Industriestaaten hat die Erwartung für das laufende Jahr erneut gesenkt. Demnach dürfte die Nachfrage in diesem Jahr wegen der höheren Preise und der teilweise unterbrochenen Lieferketten um durchschnittlich 1,1 Millionen Barrel pro Tag geringer ausfallen./jkr/men

17.06.2026 | 12:47:45 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP/Medien: Text von US-Iran-Rahmenabkommen veröffentlicht
17.06.2026 | 11:41:33 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Medien: Text von US-Iran-Rahmenabkommen veröffentlicht
17.06.2026 | 11:24:09 (dpa-AFX)
Lockerung von US-Öl-Sanktionen gegen Russland ausgelaufen
17.06.2026 | 10:27:39 (dpa-AFX)
IEA senkt wegen Folgen des Iran-Kriegs erneut Prognose für weltweite Ölnachfrage
17.06.2026 | 10:24:33 (dpa-AFX)
Medien: Text von US-Iran-Rahmenabkommen veröffentlicht
17.06.2026 | 08:32:34 (dpa-AFX)
Ölpreise nach zuletzt deutlichem Rückgang stabil

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