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News

03.09.2026 | 23:13:36 (dpa-AFX)
Trump zieht im Streit um Briefwahl erneut vor Supreme Court

WASHINGTON (dpa-AFX) - Im Rechtsstreit um verschärften Regeln bei der Briefwahl hat die Regierung von Präsident Donald Trump erneut den Obersten Gerichtshof eingeschaltet. Sie forderte das Gericht auf, die Entscheidung einer unteren Instanz auszusetzen, die sie bislang davon abhält, die neuen Regeln umzusetzen. Weniger als zwei Monate vor den wichtigen Zwischenwahlen ersucht die Trump-Regierung das oberste US-Gericht mit ihrem Eilantrag, eine schnelle Entscheidung zu treffen. Im Bundesstaat North Carolina sollen bereits ab diesem Freitag erste Briefwahlunterlagen versandt werden.

Bereits zuvor hatte der Supreme Court eine andere Verfügung gegen Trumps Pläne aufgehoben - allerdings aus verfahrenstechnischen Gründen. Über die Rechtmäßigkeit des Vorhabens entschied er dabei nicht.

Die neuen Regeln sehen im Kern vor, dass die US-Post USPS eine zentrale Rolle bei der Kontrolle der Briefwahl einnimmt. Bundesstaaten sollen der Post etwa das Design ihrer Umschläge für die Briefwahl zur Genehmigung vorlegen. Zudem soll die Post die Unterlagen nur an Bürger ausliefern, die in einem von den Bundesstaaten übermittelten Wählerverzeichnis geführt sind.

Richterin: Trumps Pläne wahrscheinlich verfassungswidrig

Republikaner verteidigen die Pläne mit dem Argument, damit angeblichen Wahlbetrug verhindern zu wollen. Kritiker vermuten als Motiv, Trump wolle die Stimmabgabe per Briefwahl erschweren und so demokratische Wähler benachteiligen.

Eine Bundesrichterin hatte Trumps Pläne vergangene Woche per einstweiliger Verfügung gestoppt. Der Erlass des Präsidenten sei "eine wahrscheinlich verfassungswidrige Regelung, deren Einhaltung im Hinblick auf die Zwischenwahlen 2026 praktisch unmöglich ist", schrieb sie. Es sei zudem unrealistisch, sie so kurz vor der Wahl noch umzusetzen.

Am 3. November wird bei den "Midterms" etwa ein Drittel des Senats und das komplette Repräsentantenhaus neu gewählt. Wegen der knappen Mehrheit der Republikaner in beiden Parlamentskammern könnte jedes einzelne Mandat darüber entscheiden, wer am Ende die Macht im Kongress hat./jcf/DP/he

03.09.2026 | 22:39:38 (dpa-AFX)
Keine weitere Sitzung des Aufsichtsrats bei VW am Freitag
03.09.2026 | 22:35:17 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Zinshoffnungen bescheren deutliche Gewinne
03.09.2026 | 22:30:25 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: MAX Automation SE (deutsch)
03.09.2026 | 22:24:13 (dpa-AFX)
Umfrage: AfD in Sachsen-Anhalt weiter klar vorn
03.09.2026 | 22:22:07 (dpa-AFX)
Lies sieht in VW-Einigung 'zukunftsfähiges Konzept'
03.09.2026 | 22:21:46 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Gefahrengut-Alarm: Terminal nach Räumung wieder freigegeben
03.09.2026 | 21:28:20 (dpa-AFX)
Vance: Überprüfen Berichte zu tödlichem Angriff auf Hochzeit

WASHINGTON/TEHERAN (dpa-AFX) - Die USA untersuchen nach Angaben von Vizepräsident JD Vance Berichte über einen tödlichen Raketeneinschlag auf eine Hochzeitsfeier im Iran. Staatsmedien des Landes hätten bislang nicht besonders zuverlässig über den Konflikt berichtet, sagte er bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Daher sei er äußerst skeptisch.

Anders als die iranischen Revolutionsgarden würden die USA im Kampf niemals Zivilisten ins Visier nehmen, betonte er. Ähnlich hatte sich zuvor bereits das US-Militär geäußert. "Das werden wir niemals tun. Das haben wir noch nie getan. Und leider passieren natürlich manchmal Dinge", sagte Vance. In diesem speziellen Fall glaube er aber nicht, dass Informationen in die eine oder andere Richtung vorlägen.

"Wir untersuchen das, weil uns das natürlich wichtig ist", sagte er. "Wir wollen es wissen." Und wenn das US-Militär "Fehler" mache - auch das sei ein Unterschied zum Iran -, dann lerne es daraus, um sich zu verbessern.

Worum es geht

Das US-Militär hatte am Dienstagabend (Ortszeit) darüber informiert, dass es eine weitere Angriffswelle gegen den Iran abgeschlossen habe. Dabei wurden demnach Militäreinrichtungen der iranischen Streitkräfte attackiert.

Iranischen Medien zufolge wurden bei den Luftangriffen zahlreiche Menschen getötet. Für besonders viel Aufmerksamkeit sorgte, dass demnach bei Sirik nahe der iranischen Küste ein Gebäude einer Hochzeitsfeier getroffen wurde. Dabei seien mindestens vier Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen ein kleines Kind. Andere Medienberichte sprachen von fünf Todesopfern. Das Außenministerium in Teheran warf den USA Kriegsverbrechen vor.

Gleich zu Beginn des von Israel und den USA am 28. Februar begonnen Kriegs sorgte bereits ein Angriff auf eine Mädchenschule im Iran für Aufsehen und Entsetzen. Dabei kamen unter anderem rund 170 Schülerinnen ums Leben. Unabhängige Recherchen kamen zu dem Schluss, dass die USA für den Angriff verantwortlich sind./fsp/DP/he

03.09.2026 | 20:47:50 (dpa-AFX)
Venezuelas Oppositionsführerin fordert Klarheit bei Öl-Deal
03.09.2026 | 20:23:22 (dpa-AFX)
Israel: Unterirdische Hisbollah-Basis im Südlibanon geräumt
03.09.2026 | 19:09:32 (dpa-AFX)
Netanjahu: Sturz der iranischen Führung bleibt Hauptziel
03.09.2026 | 15:36:40 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Iran-Krieg treibt Benzinpreise auf Höchststand
03.09.2026 | 12:15:01 (dpa-AFX)
Preis für Opec-Öl erneut gestiegen
03.09.2026 | 11:08:49 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Irankrieg treibt Benzinpreise auf Höchststand

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