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News

01.09.2026 | 11:09:37 (dpa-AFX)
Polens Regierungschef mahnt Solidarität mit Ukraine an

WARSCHAU (dpa-AFX) - Polens Regierungschef Donald Tusk hat beim alljährlichen Gedenken an den deutschen Überfall auf Polen 1939 die Solidarität des Westens mit der Ukraine angemahnt. "Heute rufen wir laut von Westerplatte aus der gesamten freien Welt zu: Seid solidarisch, wir müssen der Ukraine helfen zu überleben!", sagte er am Kriegerdenkmal Westerplatte in Danzig. Die kommenden Monate, der bevorstehende Herbst und Winter, könnten entscheidend sein für die Unabhängigkeit der Ukraine, das Schicksal Polens und der freien Welt.

Tusk warnte auch vor dem Wiederaufleben einer "braunen Welle der Aggression und Verachtung" in Europa und den USA. Er erinnerte an die 80 Millionen Opfer des Zweiten Weltkriegs, an sechs Millionen Opfer unter den polnischen Bürgern und die Ermordung "fast aller Juden in Europa durch die vom Wahn ergriffenen Nazis".

Mit Blick auf das im September 1938 geschlossene Münchner Abkommen, bei dem die Großmächte die Abtretung des Sudetenlands durch die Tschechoslowakei an Nazi-Deutschland absegneten, sagte Polens Regierungschef: "Wir dürfen die Fehler von damals nicht wiederholen, München darf sich nicht wiederholen, diese grauenhafte, hilflose, machtlose Politik des Nachgebens gegenüber dem Bösen."

Polens Präsident erneuert Forderung an Deutschland

Der rechtskonservative Präsident Karol Nawrocki erneuerte seine Forderungen nach Reparationszahlungen von Deutschland für die von seinem Land im Zweiten Weltkrieg erlittenen Schäden. "Von hier, von Westerplatte aus, appelliere ich an den deutschen Bundeskanzler und an das deutsche Volk: Lasst uns die Frage der Reparationen und der Wiedergutmachung regeln - im Sinne der historischen Gerechtigkeit, aber auch im Sinne der Zukunft."

Aus deutscher Sicht haben die Verträge zur Wiedervereinigung Deutschlands die Frage abschließend geklärt, demnach stehen Polen keine Reparationen zu. Aber auch mit Gesten eines symbolischen Entgegenkommens tun sich beide Seiten schwer.

Mit dem Überfall auf Polen am 1. September 1939 löste Nazideutschland den Zweiten Weltkrieg aus. In einem der ersten Gefechte beschoss ein deutsches Kriegsschiff den polnischen militärischen Vorposten Westerplatte in Danzig./dhe/DP/stk

01.09.2026 | 11:06:03 (dpa-AFX)
Details zu Öl-Deal zwischen USA und Venezuela veröffentlicht
01.09.2026 | 11:05:02 (dpa-AFX)
GNW-News: Hayati® baut sein Engagement für verantwortungsbewusstes unternehmerisches Handeln durch "Hayati® For Nature" aus
01.09.2026 | 11:03:48 (dpa-AFX)
IPO/AKTIE IM FOKUS 2: Modehändler Shein gibt holpriges Börsendebüt
01.09.2026 | 11:02:47 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: JPMorgan hebt Reckitt auf 'Overweight' - Ziel 6500 Pence
01.09.2026 | 11:02:36 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Jefferies hebt Ziel für RWE auf 75 Euro - 'Buy'
01.09.2026 | 11:02:30 (dpa-AFX)
Großbritannien: Industriestimmung trübt sich weiter ein
01.09.2026 | 11:06:03 (dpa-AFX)
Details zu Öl-Deal zwischen USA und Venezuela veröffentlicht

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Regierung hat Details zu ihrem geplanten Öl-Abkommen mit Venezuela veröffentlicht. Eine zentrale Rolle soll dabei das Unternehmen North American Blue Energy Partners (NABEP) übernehmen, wie aus einer Mitteilung des Weißen Hauses am Montag hervorgeht.

Demnach räumt NABEP dem US-Verteidigungsministerium einen Anteil von 35 Prozent an seiner Muttergesellschaft ein. Zudem gewährt das Unternehmen dem US-Außenministerium das Recht, 20 Prozent des derzeit und künftig produzierten Öl zum Selbstkostenpreis zu erwerben. Für die restlichen 80 Prozent der Produktion erhält das Außenministerium ein Vorkaufsrecht.

Die US-Regierung bekommt zusätzlich ein Vetorecht bei der Ernennung von Mitgliedern des Verwaltungsrats. Eine Mehrheit der Verwaltungsratsmitglieder müssen US-Staatsbürger sein. NABEP ist nach eigenen Angaben der zweitgrößte Ölproduzent in Venezuela. Es rechnet mit Investitionen von fast 100 Milliarden US-Dollar in die venezolanische Ölindustrie und mehr als 209 Milliarden Dollar an Steuereinnahmen für den venezolanischen Fiskus.

Experten sind skeptisch

Das Abkommen soll die venezolanische Ölproduktion deutlich steigern und die Energiesicherheit der USA stärken. Experten erwarten allerdings, dass es wegen des schlechten Zustands der venezolanischen Ölindustrie Jahre dauern dürfte, bis zusätzliche Fördermengen spürbar werden.

"Die Zahl der Reserven ist ein Bestand, der Jahrzehnte brauchen wird, um in tatsächliche Förderung umgewandelt zu werden," schrieb Tracy Shuchart, Geschäftsführerin des Beratungsunternehmens Hightower Resource Advisors auf der Plattform X. "Die Ölmengen, die tatsächlich Einfluss auf die Spritpreise in den USA haben könnten, werden voraussichtlich erst in fünf bis 15 Jahren verfügbar sein."

Das Öl-Geschäft ist für Venezuelas Regierung die wichtigste Einnahme- und Devisenquelle. Die US-Regierung von Präsident Donald Trump will seit der Festnahme des damaligen venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro Anfang des Jahres die großen Ölvorkommen des Landes für sich nutzen. Trump steht innenpolitisch unter Druck, weil der Iran-Krieg die Treibstoffpreise auch in den USA in die Höhe treibt.

Mit schätzungsweise 303 Milliarden Barrel verfügt Venezuela über die größten Ölreserven der Welt. Es handelt sich dabei vor allem um Schweröl, das nur mit spezieller Technik gefördert und raffiniert werden kann. Trotz der enormen Reserven liegt die venezolanische Ölproduktion derzeit bei etwa einer Million Barrel pro Tag. Vor rund 20 Jahren waren es noch fast drei Millionen Barrel täglich./nak/DP/stw

01.09.2026 | 09:53:17 (dpa-AFX)
Irans Präsident offen für diplomatische Lösung mit USA
01.09.2026 | 09:12:57 (dpa-AFX)
Ölpreise legen weiter zu - knappes Angebot bei Diesel
01.09.2026 | 06:29:55 (dpa-AFX)
Erneut Tanker in Straße von Hormus angegriffen
31.08.2026 | 16:10:47 (dpa-AFX)
Ölpreise steigen deutlich - Militärschläge im Iran-Krieg verschärfen Spannungen
31.08.2026 | 14:56:39 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Was steckt hinter der neuen Eskalation am Persischen Golf?
31.08.2026 | 11:38:12 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Ölpreise steigen nach Militärschlägen im Iran-Krieg

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