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News

31.10.2026 | 12:29:52 (dpa-AFX)
GNW-News: Fuzhou ist Gastgeber des Global Observance of World Cities Day 2026

^FUZHOU, China, Oct. 31, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Vom 31. Oktober bis zum 2.

November finden in Fuzhou in der chinesischen Provinz Fujian der Global

Observance of World Cities Day 2026 sowie die Preisverleihung des 4. Global

Award for Sustainable Development in Cities (Shanghai Award) statt. Die

Veranstaltung wird gemeinsam vom Ministerium für Wohnungswesen und Stadt- und

Landentwicklung der Volksrepublik China, dem Programm der Vereinten Nationen für

menschliche Siedlungen (UN-Habitat) und der Volksregierung der Provinz Fujian

ausgerichtet und von der Volksregierung der Stadt Fuzhou sowie dem Ministerium

für Wohnungswesen und Stadt- und Landentwicklung der Provinz Fujian organisiert.

Ein Medien-Snippet zu dieser Ankündigung ist über diesen Link verfügbar.

(https://ml.globenewswire.com/1.0/snippet/5773/eng)

Unter dem Motto ?Die Stadt neu gestalten: Angemessener Wohnraum für alle" soll

die Veranstaltung Chinas Ansatz zum Aufbau menschenorientierter Städte

vorstellen. Die Eröffnungszeremonie findet am 31. Oktober statt und umfasst die

Preisverleihung des 4. Global Award for Sustainable Development in Cities

(Shanghai Award). Die Vertreter werden zudem praktische Beispiele und

erfolgreiche Erfahrungen aus aller Welt bei der Umsetzung der Agenda 2030 der

Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung und der Neuen

Stadtentwicklungsagenda vorstellen.

Das Hauptforum findet am Vormittag des 1. November statt und bringt mehr als

100 Bürgermeister, Vertreter internationaler Organisationen, Experten und

Wissenschaftler aus China und dem Ausland zusammen, um neue Trends in der

hochwertigen Stadtentwicklung zu erörtern und einen Bericht über die

Stadtentwicklung in China vorzustellen.

Zudem wird eine Reihe von Rahmenveranstaltungen stattfinden, darunter die

Sitzung des Präsidiums des Exekutivrats von UN-Habitat, die chinesisch-britische

Fachkonferenz zum Austausch über grüne, lebenswerte Städte und die

internationale Zusammenarbeit, die chinesisch-südkoreanische Konferenz zur

Zusammenarbeit im Wohnungs- und Städtebau, die chinesisch-kanadische

Austauschkonferenz über grüne und kohlenstoffarme Gebäude sowie die 3.

Wohnungsbaukonferenz zwischen dem chinesischen Festland und der

Sonderverwaltungszone Hongkong (SAR).

Im Rahmen der Veranstaltung wird zudem ein interaktiver Bereich eingerichtet,

dessen Schwerpunkt auf der Stadterneuerung und der Schaffung hochwertigen

Wohnraums liegt. Dort werden aufkommende globale Trends in der nachhaltigen

Stadtentwicklung, neue Ansätze zur Stadterneuerung und Stadtverwaltung in China,

die Sehnsüchte der Menschen nach einem besseren Leben sowie neue Wege zur

Qualitätsverbesserung und Modernisierung der Bauindustrie vorgestellt. Das Ziel

ist es, Chinas Erfahrungen mit der Welt zu teilen. Chinesische und

internationale Gäste können sich vor Ort ein Bild von konkreten Beispielen für

die Sanierung alter Wohnviertel, den Hochwasserschutz in Städten und die

Entwicklung von Smart Cities machen.

Kontaktperson: Herr Lin, Tel.: 86-10-63074558°

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31.10.2026 | 11:35:13 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: US-Außenministerium genehmigt Patriot-Lieferung an Ukraine
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31.10.2026 | 11:35:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Alaska: Ministerium will Stimmzettel getrennt lagern lassen
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ROUNDUP 3/G20-Außenministertreffen: Kein Ende der Eiszeit mit Russland

ATLANTA (dpa-AFX) - Gut sechs Wochen vor dem G20-Gipfel der großen Industrie- und Schwellenländer zeichnet sich kein Ende der Eiszeit zwischen europäischen Mitgliedsländern und Russland ab. Laut Russlands Außenminister Sergej Lawrow gibt es auch in den Beziehungen zwischen Moskau und Washington keine Entspannung. "In der Praxis sind bislang keine wirklichen Fortschritte in den Beziehungen zu den USA zu erkennen. Man sollte sich keine Illusionen hinsichtlich des Diesel-Deals machen", sagte Lawrow am Rande des G20-Außenministertreffens in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia.

Anfang Oktober hatten US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin Diesellieferungen aus Russland in die USA vereinbart, wofür Washington bestehende Sanktionen gegen Moskau vorübergehend aussetzte. Der Deal löste international scharfe Kritik aus - von der EU, der Ukraine, der Bundesregierung und auch aus Teilen des US-Kongresses.

Lawrow kritisierte mit Blick auf Washington, die grundlegenden Fragen würden nicht gelöst, Sanktionen dauerten an, alle früheren US-Sanktionen des damaligen Präsidenten Joe Bidens würden fortgeführt und es werden zusätzliche Sanktionen gegen die Ölgiganten Lukoil <RU0009024277>und Rosneft verhängt.

Mit Blick auf die nach Kreml-Andeutungen Mitte November in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinten Arabischen Emiraten, geplanten Beratungen der Ukraine, der USA und Russlands zu einer Fortsetzung der seit Monaten unterbrochenen Gespräche über eine mögliche Friedenslösung kritisierte Lawrow die Europäer: "Sie versuchen, sich in den Friedensverhandlungsprozess in der Ukraine einzumischen."

Lawrow spricht von "Familienfoto-Diplomatie"

Gleichzeitig übte Lawrow scharfe Kritik an seinem deutschen Kollegen Johann Wadephul (CDU), dem er "Familienfoto-Diplomatie" vorwarf. "Wenn es für sie vor allem darauf ankommt, wie sie auf einem Familienfoto aussehen und wer neben ihnen steht, dann sagt das schon alles", rügte er.

US-Außenminister Marco Rubio hatte das sonst oft übliche gemeinsame "Familienfoto" aller Teilnehmer der Runde abgesagt, nachdem es offenbar vor allem von europäischen Mitgliedsländern scharfe Kritik daran gegeben hatte. Unter anderem hatte sich der von Rubio als einziger Gast zur G20-Runde geladene polnische Außenminister Radoslaw Sikorski laut einem Bericht des polnischen Rundfunks gegen ein solches Foto mit Lawrow ausgesprochen. Er sei dabei allerdings nicht der Einzige gewesen, sagte Sikorski demnach.

Wadephul hatte bereits kurz vor Beginn der G20-Beratungen gesagt: "Es wird in jedem Fall kein Familienfoto geben, auf dem unsere europäischen Partner gemeinsam mit Herrn Lawrow sind." Im ZDF sagte der Bundesaußenminister am Abend, der Begriff "Familienfoto" erwecke "das Gefühl von Eintracht, dass man zueinander gehören würde. Und eine solche Familie sind wir nun mit Russland zum jetzigen Zeitpunkt wirklich nicht."

Wadephul: Beratungen kontrovers, aber sachlich

Die Beratungen in Atlanta seien mit einigen Teilnehmern kontrovers, es herrsche aber ein sachlicher Ton, der dem Ernst der Lage gerecht werde, ergänzte Wadephul. "Alle merken, alle wissen, dass die Welt in einer außerordentlich kritischen Situation ist" und dass es die Aufgabe der G20 sei, "alles zu versuchen, Konflikte und Krisen zu entschärfen".

Russland spielt als Unterstützer des Iran auch eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit den weltweiten wirtschaftlichen Folgen des Iran-Krieges, den die USA mit Israel im Februar begonnen hatten. Der Iran-Krieg und der Krieg in der Ukraine belasten die Weltwirtschaft: Der eingeschränkte Schiffsverkehr in der Straße von Hormus sorgt für drastisch steigende Preise für Öl und Gas. Der Krieg in der Ukraine führt zu großen Beeinträchtigungen für den Handel mit Dünger und Getreide über das Schwarze Meer.

Kein Durchbruch bei Beratungen der G20-Außenminister erwartet

Ein Durchbruch bei den wesentlichen Konfliktthemen, die meist mit Russland oder China zu tun haben, war bei den Beratungen in Atlanta nicht zu erwarten. Schon vor dem Treffen hatte es geheißen, es werde voraussichtlich kein gemeinsames Abschlussstatement geben.

In der dritten und letzten Arbeitssitzung am heutigen Samstag will die Runde über das Thema "Versorgungsketten" beraten. Wadephul hat Russland mehrfach vorgeworfen, wegen des Ukraine-Kriegs für eine drohende Hungerkatastrophe etwa im Nahen Osten oder in Ländern des sogenannten Globalen Südens verantwortlich zu sein.

Generalprobe für G20-Gipfel in Miami

Das G20-Treffen in Atlanta ist so etwas wie eine Generalprobe für den Gipfel der Staats- und Regierungschefs am 14. und 15. Dezember in Miami. Dort werden neben Präsident Donald Trump auch Kanzler Friedrich Merz (CDU), Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sowie Chinas Staatschef Xi Jinping erwartet. Trump hat Putin ebenfalls zu dem Gipfel eingeladen - bisher ist aber unklar, ob dieser die Einladung annimmt.

Anders als Putin war Lawrow zuletzt regelmäßig bei G20-Treffen zu Gast. In der Runde ist Russland zwar offiziell noch Mitglied, Putin nahm allerdings zuletzt 2019 physisch an einem Gipfeltreffen teil. Der G20-Gruppe gehören 19 Staaten sowie die Europäische Union und die Afrikanische Union an./bk/DP/zb

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