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News

20.08.2026 | 08:21:15 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Ausblick: Weiter wenig Bewegung erwartet

FRANKFURT (dpa-AFX) - Für den Dax <DE0008469008> zeichnet sich weiter wenig Bewegung ab. Am Donnerstag signalisierte der X-Dax <DE000A0C4CA0> als außerbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex eine Stunde vor Handelsbeginn ein Plus von 0,04 Prozent auf 26.102 Punkte. Damit würde die jüngste Konsolidierung erst einmal weitergehen. Sein Eurozonen-Pendant EuroStoxx 50 <EU0009658145> wird ebenfalls minimal fester erwartet.

Sein Rekordhoch hatte der Dax in der Vorwoche bei 26.573 Punkten erreicht. Seither fehlen Impulse. Gestiegene Renditen an den Anleihemärkten und die wieder höheren Ölpreise wegen des Iran-Kriegs belasteten die Stimmung.

Als Stütze erwies sich die klare Erholung an den technologielastigen Börsen in Südkorea und Japan. Sie hatten zuletzt besonders deutlich unter steigenden Renditen bei Anleihen gelitten und angesichts des stagnierenden KI-Booms seit Juni keine Bestmarken mehr aufgestellt. Sie profitierten nun - wie am Vortag schon die US-Märkte - von leicht rückläufigen Renditen, nachdem das US-Finanzministerium angekündigt hatte, die Rückkäufe langlaufender Anleihen zu erhöhen.

Allerdings hatte der Dax am Vortag ohnehin "dem Asien-Beben getrotzt", wie Analyst Frank Sohlleder vom Broker Activtrades schrieb. Nun bleibe abzuwarten, ob sich der Index weiter stabilisiere oder ihn "die Mischung aus steigenden Energiekosten und Zinsunsicherheit in die Knie zwingt".

Im Fokus steht der Zwischenbericht von Tonies <LU2333563281>. Der Spielwarenhersteller berichtete für das erste Halbjahr dank der starken Nachfrage nach der "Toniebox 2" eine überraschend deutliche Umsatzsteigerung. Allerdings gingen die Ergebniskennziffern wegen Produktmix-Effekten und neuer US-Zölle deutlich zurück.

Die Aktien des Konsumgüterherstellers Beiersdorf <DE0005200000> könnten Händlern zufolge erst einmal von Zahlen des US-Konkurrenten Coty belastet werden. Dieser habe zwar für das Schlussquartal und Geschäftsjahr 2025/26 eine Verbesserung berichtet. Doch der Ausblick auf das laufende Quartal liege unter den Konsensschätzungen. Zudem sei die Entwicklung des von Coty als "Übergangsjahr" bezeichneten Geschäftsjahrs 2026/27 schwierig zu prognostizieren, was die Aktien nachbörslich unter Druck gesetzt habe. Allerdings schienen die Gründe dafür recht unternehmensspezifisch zu sein, betonten die Experten.

Für deutliche vorbörsliche Kursgewinne sorgte beim Labordienstleister und Pharmazulieferer Sartorius <DE0007165631> eine Kaufempfehlung der UBS. Premium-Wachstum verdiene auch eine Premium-Bewertung, begründete Analyst Matthew Weston seine Hochstufung. Er hob seine Umsatz- und Ergebnisprognosen bis 2031 im Schnitt um rund drei Prozent an./gl/jha/

20.08.2026 | 08:15:12 (dpa-AFX)
EQS-News: The Platform Group setzt profitablen Wachstumskurs im ersten Halbjahr 2026 fort - organisches Wachstum stärkt Profitabilität und Cashflow (deutsch)
20.08.2026 | 08:06:21 (dpa-AFX)
Klitschko: Zwölf Tote nach russischen Angriffen auf Kiew
20.08.2026 | 08:00:15 (dpa-AFX)
Original-Research: GESCO SE (von GSC Research GmbH): Kaufen
20.08.2026 | 07:59:27 (dpa-AFX)
Spielwarenhersteller Tonies steigert Umsatz deutlich - Prognose bestätigt
20.08.2026 | 07:57:01 (dpa-AFX)
Lebenslange Haft für Evergrande-Gründer
20.08.2026 | 07:55:20 (dpa-AFX)
Umfrage: Mehrheit lehnt AfD-geführte Regierung im Osten ab
20.08.2026 | 06:52:41 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Trump droht Iran mit 'Wirtschaftskrieg'

(Neu: "Axios"-Bericht zur Straße von Hormus)

WASHINGTON/TEHERAN (dpa-AFX) - Vor dem Hintergrund fehlender Erfolge bei den Verhandlungen mit Teheran hat US-Präsident Donald Trump dem Iran mit einem beispiellosen "Wirtschaftskrieg" gedroht. Auch müsse jedes Land samt seiner Finanzinstitutionen, Unternehmen, Flughäfen und Regierungsbehörden bei einer Unterstützung des Irans mit "GEWALTIGEN wirtschaftlichen Konsequenzen" rechnen, verkündete er auf seiner Plattform Truth Social. Es brauche die Hilfe aller Verbündeten der USA, um die vom Iran ausgehende Bedrohung zu stoppen.

Trumps neue Drohung lässt iranische Medien kalt

Medien im Iran reagierten unbeeindruckt auf Trumps neue Drohung. Der Republikaner habe schon zuvor wiederholt vom angeblich unmittelbar bevorstehenden Zusammenbruch des Irans und von Schlägen historischer Dimension gesprochen, schrieb die Nachrichtenagentur Fars auf Telegram. Seine Behauptungen seien bloß als übliche "psychologische Kriegsführung und Propagandakampagne" zu verstehen.

Die Nachrichtenagentur Tasnim schrieb ebenfalls, dies sei "keine neue Entwicklung, da die Vereinigten Staaten seit Jahren versuchen, jegliche finanziellen und wirtschaftlichen Beziehungen zum Iran zu unterbinden". Der Iran habe jedoch "gelernt, diese Beschränkungen zu umgehen, und ist darin mittlerweile sehr versiert".

Innenpolitischer Druck auf US-Regierung wächst

Zweieinhalb Monate vor den wichtigen Zwischenwahlen in den USA steht Trump innenpolitisch stark unter Druck - auch weil er in seinem Krieg gegen den Iran seit Wochen keine offensichtlichen Erfolge für sich verbuchen kann. Weder auf diplomatischer noch auf militärischer Ebene scheint es in seinem Sinne voranzugehen. Nicht nur bei den Verhandlungen über eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus, die Handelsschiffe vor Kriegsbeginn noch ungehindert passieren konnten, zeigte sich Teheran unbeeindruckt von den regelmäßigen Drohgebärden des Republikaners.

Trump spricht von "wirtschaftlichem D-Day"

Immer wieder legt Trump mit Drohungen gegen die Führung der Islamischen Republik nach - und auch dieses Mal wählte er scharfe Worte. So sprach er von "Maßnahmen historischen Ausmaßes" und der "verheerendsten Wirtschaftsoperation", die jemals gegen ein Land veranlasst worden sei. Sein mit Superlativen gespicktes Vorhaben verglich er mit einem "wirtschaftlichen D-Day" für den Iran.

Der sogenannte D-Day am 6. Juni 1944 mit der Landung der alliierten Truppen in der Normandie markierte den Auftakt der Befreiung Frankreichs und Westeuropas von der Nazi-Herrschaft im Zweiten Weltkrieg.

Werden die US-Sanktionen ausgeweitet?

Schon seit längerem gelten Sanktionen der USA gegen den Iran. Nun scheint Trump diese nochmal ausweiten zu wollen. "Ölschmuggel, Währungstauschabkommen, Geldtransfers, Wechselstuben, Schiffsregister, Tarnfirmen - all das muss sofort gestoppt werden", schrieb Trump weiter.

Wie genau der US-Präsident die Führung in Teheran in die Knie zwingen will, blieb zunächst aber offen. Ebenso die Frage, welche Konsequenzen Ländern drohen, die den Iran "unterstützen". Damit könnten vor allem Staaten wie China gemeint sein, die weiterhin iranisches Öl beziehen. Der Ölexport ist die wichtigste Einnahmequelle des islamistischen Machtapparats im Iran.

Unterdessen berichtete das Nachrichtenportal "Axios" unter Berufung auf zwei US-Beamte, das amerikanische Militär habe einen Schifffahrtskorridor für die Ein- und Ausfahrt aus der Straße von Hormus eingerichtet, um den Transport von täglich mehreren Millionen Barrel Öl zu ermöglichen. Seit einigen Wochen passierten jede Nacht 15 bis 20 Tanker die Meerenge über eine südliche Route entlang der Küste des Omans, hieß es. Jeden Tag gelangten so rund zehn Millionen Barrel Öl - etwa die Hälfte des Volumens aus der Zeit vor dem Krieg - auf den globalen Energiemarkt.

Lange Wochen ohne große Fortschritte

Vor wenigen Tagen war eine Frist abgelaufen, in der Vertreter der USA und des Irans Verhandlungen über zentrale Streitfragen wie das iranische Atomprogramm abschließen wollten. Wesentliche Fortschritte auf diplomatischer Ebene scheint es aber nicht gegeben zu haben. Gegen die nie konsequent umgesetzte Waffenruhe und weitere Punkte des Abkommens wurde in den vergangenen Wochen immer wieder verstoßen.

Nach Worten Trumps vom Dienstag gab es zuletzt keine laufenden Verhandlungen mehr. "Es finden derzeit keine Gespräche oder Verhandlungen mit der Islamischen Republik Iran statt, und es sind auch keine geplant", teilte er mit. Am Vortag hatte er dem US-Sender Fox News noch gesagt, Vertreter der US-Regierung stünden im direkten Kontakt mit den mächtigen iranischen Revolutionsgarden. In der Vergangenheit hatte Trump immer wieder mit Behauptungen zu angeblichen Gesprächen und Verhandlungsständen für Aufsehen gesorgt, die vom Iran flugs dementiert wurden./ngu/DP/mis

20.08.2026 | 06:40:02 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Trump droht Iran mit 'Wirtschaftskrieg'
20.08.2026 | 06:31:56 (dpa-AFX)
Iranische Medien: Trumps Drohung ist nichts Neues
20.08.2026 | 06:31:35 (dpa-AFX)
Trump droht Iran mit 'Wirtschaftskrieg'
20.08.2026 | 06:11:52 (dpa-AFX)
Gasspeicher: Verbraucherschützer warnen vor steigenden Gaspreisen
19.08.2026 | 22:17:50 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Trump pausiert Zölle gegen Kanada und will dafür Öl-Pipeline
19.08.2026 | 16:14:39 (dpa-AFX)
Ölpreise legen weiter zu - Nordseeöl Brent über 90 US-Dollar

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