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News

10.06.2026 | 16:06:12 (dpa-AFX)
Original-Research: Fabasoft AG (von Montega AG): Kaufen

^

Original-Research: Fabasoft AG - von Montega AG

10.06.2026 / 16:06 CET/CEST

Veröffentlichung einer Research, übermittelt durch EQS News - ein Service

der EQS Group.

Für den Inhalt der Mitteilung bzw. Research ist alleine der Herausgeber bzw.

Ersteller der Studie verantwortlich. Diese Meldung ist keine Anlageberatung

oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte.

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Einstufung von Montega AG zu Fabasoft AG

Unternehmen: Fabasoft AG

ISIN: AT0000785407

Anlass der Studie: Update

Empfehlung: Kaufen

seit: 10.06.2026

Kursziel: 26,00 EUR

Kursziel auf Sicht von: 12 Monaten

Letzte Ratingänderung: -

Analyst: Kai Kindermann

FY 25/26: Fabasoft übertrifft Erwartungen in Q4

Fabasoft hat den Geschäftsbericht 2025/26 vorgelegt und eine starke Umsatz-

und Ergebnisentwicklung im Schlussquartal gezeigt.

[Tabelle]

Wachstumsbelebung zum Jahresende: Dank eines beschleunigten Wachstums im

vierten Quartal (+12,0% yoy) erzielte Fabasoft auf Jahressicht noch ein

moderates Umsatzplus von 3,7% yoy auf 90,0 Mio. EUR. Als wesentliche

Wachstumstreiber erwiesen sich das Deutschland-Geschäft, sowohl im privaten

Sektor mit dem Qualitätsmanagementmodul Approve als auch im öffentlichen

Bereich mit der eGov-Suite. Für das laufende Geschäftsjahr zeigte sich das

Management im Earnings Call verhalten optimistisch. Trotz anhaltender

Einschränkungen durch Kundenbudgets sprechen die ersten Monate des neuen FY

für höhere Wachstumsraten als im Vorjahr. Wir erwarten für 2026/27 ein

Wachstum im oberen einstelligen Bereich, getrieben durch das zunehmende

Momentum für europäische Lösungen angesichts der Themen KI-Souveränität und

EU AI Act. Zudem wurden bereits große Fortschritte bei der

SaaS-Transformation erzielt. Durch das unterjährige Wachstum der

wiederkehrenden Erlöse beliefen sich diese in Q4 auf 14,7 Mio. EUR und

würden bei konstantem Niveau bereits 4,1PP zum Konzern-Umsatzwachstum

beitragen. Zudem entfallen nach dem planmäßigen Rückgang im vergangenen

Geschäftsjahr nur noch 0,8% des Umsatzes auf Einmallizenzen, wodurch weitere

Rückgänge eine geringe Belastung darstellen.

Disziplinierte Kostenkontrolle stützt Margen: Trotz des moderaten

Umsatzwachstums stieg das EBITDA auf Jahressicht leicht auf 23,5 Mio. EUR

(+1,7% yoy). Das EBIT konnte aufgrund einer Goodwill-Abschreibung im Vorjahr

deutlich auf 15,7 Mio. EUR (+17,8% yoy) mit einer operativen Marge von 17,4%

(Vj.: 15,3%) gesteigert werden und übertraf die Erwartungen, insbesondere

aufgrund einer überzeugenden Entwicklung bei den Personalkosten, die

lediglich um 2,3% yoy zulegten. Im laufenden Geschäftsjahr dürften die

Personalkosten trotz der Gehaltssteigerungen im Rahmen eines neuen

Kollektivvertrags weiterhin unterproportional zum Umsatz ansteigen. Wir

erwarten jedoch höhere Aufwendungen im Bereich der Hosting- und

Vertriebskosten sowie Kosten im Zusammenhang mit der internen SAP-Umstellung

auf S/4HANA, die in einem Rückgang der EBIT-Marge resultieren (MONe FY26/27

EBIT-Marge: 15,6%).

FCF-Sprung und attraktive Dividende: Fabasoft generierte einen überzeugenden

Free Cashflow von 13,0 Mio. EUR (Vj.: 1,6 Mio EUR; nach Leasing-Zahlungen)

mit CAPEX unter unseren Erwartungen i.H.v. 5,4 Mio. EUR. Aufgrund der

starken Cash-Position (31.03.2026: 41,8 Mio. EUR) wird eine Dividende von

0,50 EUR (Vj.: 0,10 EUR) für das Geschäftsjahr 2025/26 vorgeschlagen. Im

laufenden Jahr erwarten wir höhere Investitionen in den Ausbau von

Rechenkapazitäten und die Modernisierung der Büros.

Fazit: Fabasoft zeigte ein gutes Schlussquartal mit überzeugender

Profitabilität. Wir bestätigen die Kaufempfehlung und das Kursziel.

+++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss

bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS /

HAFTUNGSAUSSCHLUSS unter http://www.montega.de +++

Über Montega:

Die Montega AG ist eine innovative Investment-Banking-Boutique mit klarem

Fokus auf den Mittelstand und agiert als Plattformanbieter für den Austausch

zwischen börsennotierten Unternehmen und institutionellen Investoren.

Montega erstellt hochwertiges Equity Research, veranstaltet vielfältige

Kapitalmarktevents im In- und Ausland und bietet eine umfassende

Unterstützung bei Eigen- und Fremdkapitalfinanzierungen. Die Mission:

Emittenten und Investoren zusammenbringen und für Transparenz im

Börsenumfeld sorgen. Dabei konzentriert sich Montega auf jene

Marktteilnehmer, deren Sprache die Mittelstandsexperten am besten

beherrschen: Small- und MidCaps auf der einen sowie Vermögensverwalter,

Family Offices und Investment-Boutiquen mit einem Anlagefokus im

Nebenwertebereich auf der anderen Seite.

Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden:

https://eqs-cockpit.com/c/fncls.ssp?u=69f646e583b8225ff96cdd3d97b19c92

Kontakt für Rückfragen:

Montega AG - Equity Research

Tel.: +49 (0)40 41111 37-80

Web: www.montega.de

E-Mail: info@montega.de

LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/montega-ag

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ROUNDUP/Nach gegenseitigen Angriffen: Trump droht dem Iran erneut
10.06.2026 | 16:00:05 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Nach gegenseitigen Angriffen: Trump droht dem Iran erneut

WASHINGTON (dpa-AFX) - Nach gegenseitigen Angriffen hat US-Präsident Donald Trump dem Iran erneut gedroht. "Sie haben zu lange gebraucht, um einen für sie großartigen Deal auszuhandeln, jetzt müssen sie die Konsequenzen tragen!", schrieb Trump am Nachmittag auf seiner Plattform Truth Social mit Blick auf die sich seit Wochen hinziehenden Verhandlungen über ein Rahmenabkommen zwischen den beiden Ländern. Welche Konsequenzen Trump genau meint, blieb dabei offen.

Zugleich erklärte er einmal mehr Irans Militär für weitgehend besiegt. Die iranischen Streitkräfte seien "ein einziges Chaos", schrieb er. Große Teile davon, etwa die Marine und Luftwaffe, existierten nicht mehr. "Sie wurden vollständig besiegt", schrieb Trump weiter, "der Tyrann des Nahen Ostens ist TOT!!!". Vor Tagen hatte der US-Präsident im Interview des TV-Senders NBC News die Einschätzung abgegeben, dass der Iran noch über gut ein Fünftel seines Raketenarsenals verfüge. Das seien immer noch viele Raketen, aber nicht mehr das, was sie anfangs hatten, hatte Trump ergänzt.

Trump: US-Blockade wirkt wie "Stahlmauer"

Trump betonte außerdem auf Truth Social, dass der Iran wirtschaftlich stark geschwächt sei. Die von den USA verhängte Blockade iranischer Häfen sei äußerst effektiv und wirke wie eine "STAHLMAUER", schrieb der Präsident. Die Islamische Republik könne keinerlei Geschäfte mehr machen und weder seine Rechnungen noch sein Militär finanzieren.

Die USA hatten als Reaktion auf die faktische Blockade der Meerenge durch den Iran selbst eine Blockade von iranischen Häfen verhängt, um das Land, das wirtschaftlich auf Ölhandel setzt, zu schwächen. Die USA versuchen seit längerem - bislang vergeblich -, dass die Straße von Hormus wieder frei befahrbar wird. Die weltweiten Energiepreise schossen mit Kriegsbeginn nach oben, was die Trump-Regierung unter Druck setzt.

Gegenseitige Angriffe gehen weiter

Die USA und der Iran hatten sich in der Nacht zum Mittwoch trotz Waffenruhe und laufenden Verhandlungen über ein Kriegsende in der Golfregion erneut gegenseitig angegriffen. Als Reaktion auf den Abschuss eines US-Hubschraubers bombardierte das Militär im Iran Luftabwehranlagen, Bodenkontrollstationen und Radaranlagen im Bereich der Straße von Hormus, wie das Regionalkommando Centcom auf X mitteilte. Teheran griff daraufhin laut iranischen Medien US-Stützpunkte in der Golfregion und in Jordanien an, unter anderem mit ballistischen Raketen. Kuwaits Luftabwehr war laut Armeeangaben im Einsatz. Auch in Bahrain schrillten wieder Sirenen.

Das US-Militär sprach von einer "verhältnismäßigen" Antwort auf den iranischen Abschuss des Apache-Kampfhubschraubers vor der Küste des Omans. Am Dienstagabend hatte Trump den Iran für den Abschuss verantwortlich gemacht und Vergeltung angekündigt.

US-Medienberichten zufolge erfolgten die Angriffe im Iran in drei Wellen und richteten sich gegen rund 20 Ziele. Iranische Medien berichteten unter anderem über Explosionen in der Stadt Sirik an der Straße von Hormus sowie auf der Insel Gheschm. Auch aus dem Bereich der Großstadt Bandar Abbas gab es Berichte über Einschläge. Laut iranischer Nachrichtenagentur Tasnim wurden zwei Wassertanks in Sirik getroffen.

Nach den nächtlichen US-Angriffen sind iranischen Angaben zufolge Tausende Bewohner an der Südküste ohne Wasser. Die Trinkwasserversorgung der Stadt Kuhestak in der Provinz Hormusgan sowie von zehn weiteren Dörfern sei vollständig unterbrochen, berichtete die Nachrichtenagentur Mehr unter Berufung auf einen Behördenvertreter.

Bericht: Delegation aus Katar für Gespräche in Teheran

Die US-Regierung hatte zu Beginn des seit Ende Februar andauernden Iran-Kriegs einen schnellen Sieg binnen vier bis sechs Wochen versprochen. Die Bemühungen um ein Kriegsende und eine Öffnung der strategisch bedeutenden Straße von Hormus für die Schifffahrt und den Ölhandel stocken aber seit Wochen.

Eine Delegation aus dem Golfemirat Katar traf nun einem Bericht zufolge für diplomatische Gespräche zum Iran-Krieg in Teheran ein. Wie die iranische Nachrichtenagentur Isna berichtete, soll bei dem Besuch über Bemühungen für ein dauerhaftes Ende des Kriegs gesprochen werden.

Katar gehört neben Pakistan und dem Oman zu den wichtigen Vermittlern im Iran-Krieg. Zuletzt hatten militärische Spannungen und gegenseitige Angriffe zwischen den USA und dem Iran wieder Sorgen vor einer neuen Eskalation befeuert. Seit Wochen verhandeln die Kriegsparteien über ein dauerhaftes Ende des Konflikts, bislang ohne Durchbruch.

Offiziell gilt im Iran-Krieg seit zwei Monaten eine Waffenruhe. Doch zuletzt schien diese von Tag zu Tag brüchiger zu werden: Bereits am Sonntag war der Konflikt mit iranischen Raketenangriffen auf Israel gefährlich eskaliert. Israel griff daraufhin Ziele im Iran an. Trump rief beide Staaten zu einer "sofortigen" Waffenruhe auf, woraufhin beide Seiten erklärten, ihre Angriffe einzustellen.

Inmitten der neun Spannungen im Iran-Krieg kam es auch im Libanon erneut zu schweren Angriffen der israelischen Armee. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA meldete zahlreiche Luftangriffe in weiten Teilen des Südens und im Osten des Landes. Rund ein Dutzend Menschen seien getötet worden. Israels Armee geht eigenen Angaben zufolge im Süden des Nachbarlandes gegen die Hisbollah und deren Einrichtungen vor./rin/DP/stw

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