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News

26.05.2026 | 07:35:47 (dpa-AFX)
dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: - Leicht im Minus erwartet

FRANKFURT (dpa-AFX)

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - GERINGE VERLUSTE - Knapp vor dem Rekord vom Januar lassen es die Anleger am Dienstag im Dax <DE0008469008> etwas ruhiger angehen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex zwei Stunden vor dem Xetra-Start 0,3 Prozent tiefer auf 25.315 Punkte. Am Pfingstmontag war der Dax im Zuge der Entspannungsrally in der Hoffnung auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs zeitweise bis auf 25.438 Punkte nach oben gerannt. Das Rekordhoch vom Januar bei 25.507 Punkten geriet in greifbare Nähe. Ohne neue Impulse der feiertagsbedingt geschlossenen Wall Street gelang der Vorstoß jedoch noch nicht. In Asien ist der Handel am Morgen durchwachsen. Der Ölpreis der Nordseesorte Brent ist wieder etwas höher als zu Wochenbeginn. Das US-Militär hat trotz der Waffenruhe im Süden des Irans Raketenstellungen angegriffen sowie im Bereich der Straße von Hormus Boote attackiert, die Minen in der Meerenge verlegen wollten.

USA: - KEIN HANDEL WEGEN EINES FEIERTAGS - In den Vereinigten Staaten waren die Börsen am Montag wegen eines Feiertags geschlossen.

ASIEN: - WENIG BEWEGUNG - In Asien haben die wichtigsten Aktienmärkte am Dienstag kein einheitliche Richtung gefunden. Während es in Tokio nach dem Rekord des japanischen Leitindex Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440> am Vortag rund eine Stunde vor Handelsende leicht nach unten gegangen ist, legten die Märkte an den chinesischen Festlandsbörsen und Hongkong leicht zu.

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DAX 25389,10 2,01%

XDAX 25425,03 2,60%

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Stoxx50 5255,54 1,11%

DJIA 50579,70 0,58%

S&P 500 7473,47 0,37%

NASDAQ 100 29481,64 0,42%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN:

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Bund-Future 126,14 -0,20%

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DEVISEN:

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Euro/USD 1,1634 -0,09%

USD/Yen 158,95 0,02%

Euro/Yen 184,91 -0,07%

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BITCOIN:

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Bitcoin

(USD, Bitstamp)

Bitcoin 76.603 -0,84%

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ROHÖL:

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Brent 98,65 +2,51 USD

WTI 92,32 -4,28 USD GG FREITAG

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26.05.2026 | 07:31:31 (dpa-AFX)
IRW-News: GBS Software AG: Jahresüberschuss 2025 um rund 28 % gesteigert
26.05.2026 | 07:30:09 (dpa-AFX)
EQS-News: Die Nordex Group erhält neuen Auftrag über 110 MW von Eksim Enerji in der Türkei (deutsch)
26.05.2026 | 07:29:29 (dpa-AFX)
EQS-News: learnd UK and Ireland Group startet stark in das Geschäftsjahr 2026 - Adjusted EBITDA steigt um 63 % gegenüber dem Vorjahr (deutsch)
26.05.2026 | 07:24:52 (dpa-AFX)
Südkorea: Nordkorea führt mutmaßlichen Raketentest durch
26.05.2026 | 07:15:37 (dpa-AFX)
EQS-News: Atlas Salt: Wird diese Salzmine jetzt zur Cashflow-Maschine? (deutsch)
26.05.2026 | 07:09:27 (dpa-AFX)
DAX-FLASH: Leichte Verluste nach Entspannungsrally
26.05.2026 | 07:04:46 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: US-Militär: Angriffe auf Ziele im Iran und Minenleger-Boote

Aktualisierung: Neue Aussagen Rubio)

WASHINGTON/TEHERAN (dpa-AFX) - Trotz Waffenruhe und laufenden Verhandlungen zur Beilegung des Kriegs hat das US-Militär Ziele im Iran angegriffen. Im Süden des Landes wurden Raketenstellungen getroffen und im Bereich der Straße von Hormus Boote attackiert, die Minen in der Meerenge verlegen sollten, wie das US-Militär mitteilte. Unterdessen brachte US-Präsident Donald Trump mit Blick auf die Verhandlungen eine mögliche Kompromisslösung für den Umgang mit Irans angereichertem Uran ins Spiel. US-Außenminister Marco Rubio sagte bei einem Besuch in Indien, das Festzurren der genauen Formulierungen in dem Abkommen mit dem Iran werde wohl noch ein paar Tage in Anspruch nehmen.

Ein Sprecher des Regionalkommandos der US-Streitkräfte für den Nahen Osten (Centcom) erklärte, die jüngsten "Angriffe zur Selbstverteidigung" dienten dem Schutz der Truppen vor Bedrohungen durch das iranische Militär. Die US-Armee übe sich im Rahmen der aktuellen Waffenruhe in Zurückhaltung, verteidige aber ihre eigenen Verbände.

Iranische Medien berichteten, es habe nach einem US-Angriff im Bereich der Insel Larak in der Straße von Hormus mehrere Tote gegeben. Das US-Militär machte zunächst keine Angaben zu möglichen Opfern und nannte keine weiteren Details zu den Angriffen auf iranische Ziele.

Meerenge als Zankapfel

Obwohl die Waffenruhe im Iran-Krieg weitestgehend hält, hat es rund um die Straße von Hormus schon mehrere gegenseitige Angriffe gegeben. Anfang Mai etwa attackierte der Iran US-Militärschiffe in der Meerenge mit Raketen und Schnellbooten, die USA griffen Ziele auf dem iranischen Festland an.

Nach dem Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran Ende Februar brachte Teheran die Schifffahrt in der Straße von Hormus mit Angriffen und Drohungen praktisch zum Erliegen. Die Iraner sollen die Meerenge auch vermint haben. Die Passage ist entscheidend für den Export von Dünger, Öl und Flüssiggas aus den Staaten des Persischen Golfs. Infolge der Blockade stiegen die Weltmarktpreise rasant an. Das US-Militär reagierte mit einer Blockade iranischer Häfen - vor allem, um den Iran am Export von Öl zu hindern.

Die US-Regierung fordert in den Verhandlungen mit dem Iran eine bedingungslose Öffnung der Meerenge für die Schifffahrt. Der Iran hingegen beansprucht die Kontrolle über die Passage für sich und will für die Durchfahrt künftig Gebühren erheben.

Trump: Angereichertes Uran wird zerstört werden

Erklärtes Kriegsziel der USA und Israels ist es, den Iran davon abzuhalten, Atombomben zu entwickeln. Besonders kritisch sieht die US-Regierung dabei Irans Anreicherung von Uran, das als Rohstoff zum Bombenbau dienen könnte. Trump erklärte in sozialen Medien, der Iran müsse sein bisher angereichertes Uran entweder "sofort" zur Vernichtung an die USA übergeben oder etwa einer Zerstörung unter Aufsicht im Iran zustimmen.

Der Prozess solle von Atomenergie-Experten überwacht werden, schrieb Trump und verwies dabei auf die "Atomenergie-Kommission". Unklar war zunächst, ob er damit eine US-Behörde oder möglicherweise die Internationale Atomenergie-Organisation IAEA mit Sitz in Wien meinte.

Der Iran verfügt über mehr als 400 Kilogramm hochangereichertes Uran, das relativ leicht in waffenfähiges Material umgewandelt werden könnte. Das radioaktive Material soll infolge von US-Angriffen auf unterirdische Lagerstätten aber tief unter Schutt begraben sein. Trump machte nicht deutlich, ob er bei seiner Forderung nach einer Zerstörung des angereicherten Urans nur diesen Vorrat meinte, oder auch Uran-Bestände mit einem niedrigeren Grad der Anreicherung.

Atomprogramm als Streitpunkt in Verhandlungen

Der Umgang mit Irans Atomprogramm ist einer der Knackpunkte der aktuellen Verhandlungen für eine Beilegung des Kriegs. Die iranische Führung bestand bislang auf ihrem Recht, Uran zu zivilen Zwecken anzureichern, und strebt nach eigenen Angaben nicht nach Atomwaffen.

Am Wochenende hatte Trump angekündigt, dass ein Rahmenabkommen mit dem Iran "weitgehend" ausgehandelt worden sei. Später trat er aber wieder auf die Bremse. Eine iranische Delegation reiste für Gespräche in die katarische Hauptstadt Doha. Wie die iranische Nachrichtenagentur Irib berichtete, wollen Verhandlungsführer Mohammed Bagher Ghalibaf und Außenminister Abbas Araghtschi die Führung Katars über die Verhandlungen informieren.

Bis zum Inkrafttreten der Waffenruhe Anfang April hatte der Iran als Vergeltung für die US-Angriffe auch immer wieder Ziele in Katar angegriffen.

Rubio: Trump macht "entweder einen guten Deal, oder keinen Deal"

Am Montag erklärte Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai, im Gespräch sei ein sogenanntes Memorandum of Understanding mit 14 Punkten. Er bestätigte Medienberichte, dass es dabei um eine 60-tägige Rahmenvereinbarung zur Beendigung des Kriegs gehe. Aktuell gebe es keine Diskussionen über das Atomprogramm, sagte Baghai. Erst innerhalb der 60-Tages-Frist könne es Gespräche dazu geben. Mit dem ersten Rahmenabkommen soll dem Vernehmen nach auch die Öffnung der Straße von Hormus geregelt werden.

US-Außenminister Rubio äußerte sich am Dienstag am Rande seines Indien-Besuchs zu den Gesprächen in Katar. Es werde sich zeigen, ob dabei Fortschritte gemacht würden, sagte er übereinstimmenden Medienberichten zufolge. "Es gibt momentan viel hin und her über bestimmte Formulierungen im ursprünglichen Dokument, das wird also ein paar Tage dauern", zitierte ihn etwa die "New York Times". Präsident Trump werde "entweder einen guten Deal, oder keinen Deal machen." Rubio ist in Personalunion auch Trumps Nationaler Sicherheitsberater.

Milliarden-Zahlung an Iran für Unterschrift?

Ebenfalls in Doha zugegen war demnach der iranische Zentralbankchef Abdolnasser Hemmati, um dort die Freigabe von iranischen Auslandsvermögen zu prüfen. In katarischen Finanzinstituten sind seit Jahren Vermögenswerte aus dem iranischen Ölgeschäft eingefroren. Eine Freigabe dieser Mittel könnte ein erster Schritt in Richtung der Aufhebung von Sanktionen gegen Teheran bedeuten und womöglich Teil eines Abkommens für ein Kriegsende sein.

Der Sprecher des Außenministeriums in Doha widersprach unterdessen Berichten, wonach der Golfstaat dem Iran für die Unterzeichnung eines Abkommens 12 Milliarden US-Dollar geboten haben soll. Solche Gerüchte würden von jenen verbreitet, die die diplomatischen Bemühungen untergraben wollten, hieß es aus Katar./jbz/DP/stk

26.05.2026 | 06:15:08 (dpa-AFX)
US-Militär: Angriffe auf Ziele im Iran und Minenleger-Boote
26.05.2026 | 01:12:09 (dpa-AFX)
Trump: Angereichertes Uran des Irans wird zerstört werden
25.05.2026 | 15:58:01 (dpa-AFX)
Ölpreise gefallen - Hoffnung auf Entspannung in Nahost
25.05.2026 | 15:22:19 (dpa-AFX)
Iran: Delegation reist zu Gesprächen nach Katar
25.05.2026 | 14:35:23 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Iran-Krieg: Was könnte ein mögliches Rahmenabkommen bringen?
25.05.2026 | 07:27:31 (dpa-AFX)
Ölpreise fallen mit Hoffnung auf Entspannung in Nahost

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