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News

18.04.2026 | 18:35:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP: BVB patzt bei Hoffenheim - Schale liegt bereit für Bayern

SINSHEIM (dpa-AFX) - Borussia Dortmund <DE0005493092> hat die Meistertür für den FC Bayern weit geöffnet. Der einzig verbliebene Titelrivale der Münchner verlor am 30. Spieltag der Fußball-Bundesliga in letzter Minute mit 1:2 (0:1) bei der TSG Hoffenheim. Andrej Kramaric sorgte mit zwei verwandelten Handelfmetern nach Videobeweis für die Entscheidung zugunsten der Gastgeber.

Die Bayern können damit am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart schon mit einem Unentschieden die 35. Meisterschaft der Vereinsgeschichte perfekt machen. Für die TSG-Treffer sorgte Kramaric (42./90.+8) vor 30.150 Zuschauern. Der eingewechselte Stürmer Serhou Guirassy (87.) hatte zwischenzeitlich für den BVB das 1:1 erzielt.

Süle verursacht Elfmeter und muss raus

Den zuvor in vier Spielen sieglosen Hoffenheimern wäre fast ein Traumstart gelungen. Nach gerade mal 16 Sekunden schoss Fisnik Asllani aus spitzem Winkel wuchtig aufs Tor, Niklas Süle klärte grätschend zur Ecke. Der 30 Jahre alte Abwehrmann stand nach über zwei Monaten mal wieder in der BVB-Startelf - und wurde trotz solider Leistung zur tragischen Figur.

Bei einem Hoffenheimer Angriff kurz vor der Pause blieb Süle im Rasen hängen, stürzte und verletzte sich dabei offenbar am Knie. Pech für ihn und seinen BVB war auch, dass der fallende Verteidiger den Ball nach einem Kramaric-Schuss im Strafraum noch an den Arm bekam.

Kramaric beendet Torflaute

Schiedsrichter Daniel Siebert entschied nach Videobeweis auf Handelfmeter, den Kramaric rechts halbhoch verwandelte. Es war das elfte Saisontor des kroatischen Offensivstars, der in den vorherigen sechs Partien nicht getroffen hatte.

Die Pausenführung ging in Ordnung, weil die hoch pressenden Gastgeber mehr Spielanteile und Chancen hatten als die auf Konter lauernden Dortmunder. Tim Lemperle traf in der Anfangsphase die Latte, eine Kramaric-Direktabnahme parierte BVB-Torwart Gregor Kobel.

Von den mit viel Fan-Unterstützung angereisten Gästen kam wenig. Maximilian Beiers Versuch per Kopf war die einzige halbwegs brauchbare Möglichkeit in Hälfte eins, in der die Dortmunder lediglich zwei Torschüsse abgaben, die Hoffenheimer deren zehn.

Guirassy kommt nach einer Stunde

BVB-Coach Niko Kovac verzichtete zunächst dennoch auf personelle Veränderungen. Einzig Rami Bensebaini kam nach Süles Aus in die Partie, er rückte in der defensiven Dreierkette auf links. Waldemar Anton übernahm den Süle-Part auf rechts, Kapitän Nico Schlotterbeck rotierte ins Zentrum.

Aus der Pause kamen die Dortmunder etwas schwungvoller, blieben offensiv aber harmlos. Kovac reagierte nun doch, nach einer Stunde Spielzeit durfte in Guirassy der torgefährlichste BVB-Stürmer für Fábio Silva ran.

BVB-Talent Mathis Albert debütiert

Später kamen noch der 18 Jahre alte Samuele Inacio und der erst 16-jährige Mathis Albert, der sein Bundesligadebüt gab, für die enttäuschenden Marcel Sabitzer und Daniel Svensson. Letzterer hatte zuvor eine Topchance vergeben, als er von Ozan Kabak im letzten Moment stark geblockt wurde.

Je näher es Richtung Ende ging, desto stärker drückte der BVB auf den Ausgleich, allerdings fehlten den Schwarz-Gelben gegen defensiv disziplinierte Hoffenheimer die Ideen. Den einen besonderen Moment hatte dann Guirassy, der aus 17 Metern flach ins linke untere Eck zu seinem 14. Saisontor vollendete. Nationaltorwart Oliver Baumann war machtlos.

Den Schlusspunkt setzte Kramaric, nachdem Julian Ryerson den Ball mit der Hand minimal berührt und Siebert erneut nach Videobeweis auf Elfmeter entschieden hatte.

Während Dortmund der Vizemeisterschaft entgegen trudelt, sind die Kraichgauer, die nun bei 54 Punkten stehen, wieder voll dabei im Rennen um einen Champions-League-Platz./dj/DP/zb

18.04.2026 | 18:04:57 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Leo XIV. bemüht sich um Entspannung mit Trump
18.04.2026 | 18:02:11 (dpa-AFX)
BVB verliert, Bayern vor Meistertitel - Niederlage für Eta
18.04.2026 | 18:01:30 (dpa-AFX)
Schottlands Regierungschef fordert Starmer-Rücktritt
18.04.2026 | 17:45:21 (dpa-AFX)
EQS-News: HYTN ergänzt mit der Einführung des Entkeimungsverfahrens "HARd" sein Leistungsangebot der GMP-konformen Verarbeitung und führt Produkt in Deutschland ein (deutsch)
18.04.2026 | 17:38:10 (dpa-AFX)
Eröffnung der Hannover Messe mit Merz und Lula
18.04.2026 | 17:35:14 (dpa-AFX)
GESAMT-ROUNDUP: Iran nimmt Öffnung von Hormus zurück - Tanker gestoppt
18.04.2026 | 17:35:14 (dpa-AFX)
GESAMT-ROUNDUP: Iran nimmt Öffnung von Hormus zurück - Tanker gestoppt

TEHERAN/WASHINGTON (dpa-AFX) - Der Iran macht die angekündigte Öffnung der Straße von Hormus wieder rückgängig und geht dort militärisch gegen Schiffe vor. Als Grund nannte ein Sprecher des Hauptquartiers der Streitkräfte laut Nachrichtenagentur Fars die anhaltende Blockade iranischer Häfen durch die USA - keine 24 Stunden nach der überraschenden Ankündigung der Öffnung der Meerenge für die Schifffahrt. Nun hieß es vom Militär, die strategisch wichtige Meerenge unterliege wieder der strengen Verwaltung und Kontrolle der Streitkräfte. Das US-Militär teilte seinerseits mit, weiter gegen Schiffe vorzugehen, die iranische Häfen anlaufen oder von dort ablegen wollen.

Schüsse auf Tanker

Unmittelbar nach dem Widerrufen der Öffnung stoppten die iranischen Revolutionsgarden nach Angaben eines Online-Schiffsverfolgungsdienstes gewaltsam zwei Schiffe, darunter einen Supertanker mit zwei Millionen Barrel (rund 272.000 Tonnen) irakischem Rohöl an Bord. Die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) teilte auf der Plattform X unter Berufung auf den Kapitän eines Schiffs mit, zwei Schnellboote der Revolutionsgarden hätten sich dem Tanker genähert und Schüsse abgegeben.

Offen ist, welchen Einfluss diese Entwicklung auf die angestrebten neuen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über eine Lösung des Konflikts haben wird. US-Präsident Donald Trump zeigte sich zunächst unbeeindruckt. Teheran gehe seit Jahren so vor - "damit können sie uns nicht erpressen", sagte er vor Journalisten im Weißen Haus.

Trump betonte, dass beide Seiten weiterhin verhandelten. "Wir führen derzeit sehr gute Gespräche. Es läuft wirklich sehr gut", sagte er. Bis zum Ende des Tages könnte es einige neue Erkenntnisse geben. Trump hat immer wieder angeblich bevorstehende Erfolge in Gesprächen in dem Konflikt beschworen. Vergangenen Sonntag waren Verhandlungen in Islamabad ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Einen neuen Termin gibt es nicht. Am kommenden Mittwoch endet die Feuerpause zwischen den USA und Israel einerseits und dem Iran andererseits.

Iran pocht auf Bewegungsfreiheit für seine Schiffe

Dass der Iran seine Entscheidung zur Öffnung der Straße von Hormus so schnell rückgängig gemacht hat, kam nicht überraschend. Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf hatte bereits gewarnt, die Meerenge werde nicht offen bleiben, wenn die USA weiter iranische Häfen blockierten. Er reagierte damit auf die Ankündigung von Trump auf der Plattform Truth Social, die Blockade bleibe "bis zum vollständigen Abschluss unserer Vereinbarungen mit dem Iran" bestehen.

In der Erklärung des Iran heißt es nun, wegen der Blockade sei die Kontrolle über die Straße von Hormus wieder in den früheren Zustand zurückgekehrt. Daran ändere sich nichts, solange die Vereinigten Staaten die uneingeschränkte Bewegungsfreiheit von Schiffen vom Iran zu ihrem Bestimmungsort und von ihrem Bestimmungsort zurück in den Iran nicht wiederherstellten.

Rasche Normalisierung des Schiffsverkehrs ohnehin nicht in Sicht

Die zwischenzeitliche Aussicht auf eine Normalisierung des Schiffsverkehrs auf der wichtigen Route hatte die Börsen beflügelt und die Rohölpreise einbrechen lassen. Praktische Folgen hatte die iranische Ankündigung aber kaum. Der Sender CNN berichtete unter Berufung auf Verkehrsdaten, dass nur fünf Frachtschiffe und ein leeres Kreuzfahrtschiff die Meerenge passierten, jedoch keine Öltanker.

John-Paul Rodriguez, Experte für Seeschifffahrt an der Texas A&M University, sagte dem Sender Al Jazeera: "Seit der Ankündigung haben Schiffe versucht, die Meerenge zu passieren . aber es sieht so aus, als würden viele von ihnen umkehren, weil die Lage unklar ist."

Deutsche Reeder erwarten belastbare Sicherheitsgarantien

Nach Einschätzung der deutschen Reeder zeigt die erneute Schließung, wie fragil und unübersichtlich die Lage ist. "Eine verlässliche und sichere Passage durch die Straße von Hormus ist unter diesen Bedingungen weiterhin nicht gewährleistet", teilte der Verband Deutscher Reeder (VDR) in Hamburg mit. "Ohne belastbare Sicherheitsgarantien kann es keine nachhaltige Normalisierung des Schiffsverkehrs in dieser für den Welthandel zentralen Region geben."

Krisendiplomatie vor Auslaufen der Waffenruhe

Am 28. Februar hatten die USA und Israel einen Krieg gegen den Iran begonnen. Dieser reagierte mit Raketenbeschuss und attackierte Ziele in Israel und der ganzen Golfregion. Anfang April einigten sich die USA und der Iran dann auf eine zweiwöchige Waffenruhe.

Nun laufen Bemühungen unter Vermittlung Pakistans, die Feuerpause zu verlängern und eine umfassende Einigung auch im Streit über das iranische Atomprogramm anzubahnen. Nach unbestätigten US-Medienberichten könnten die Unterhändler am Montag in der Hauptstadt Islamabad erneut zusammenkommen. Die Vorbereitungen sind bereits im Gange. So hat die Registrierung für Medienvertreter begonnen, Sicherheitspersonal wurde in die Stadt verlegt.

Bisheriger Verhandlungsstand ist umstritten

Angesprochen darauf, dass der Iran weiterhin erhebliche Unterschiede in den Positionen sehe, sagte Trump Reportern: "Nun, das könnte sein. Warten wir ab." Er glaube aber nicht, "dass es allzu viele wesentliche Unterschiede gibt." Einer der zentralen Streitpunkte ist der Umgang mit Irans hoch angereichertem Uran.

Der Sender CBS News zitierte Trump aus einem Telefoninterview mit der Aussage, die USA würden für die Bergung der Uran-Vorräte mit dem Iran zusammenarbeiten. "Unsere Leute werden gemeinsam mit den Iranern arbeiten, um es zu holen. Und dann bringen wir es in die Vereinigten Staaten." Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai wies dies sofort zurück. "Der Transfer von Uran in die USA war nie eine Option und stand auch nicht zur Debatte", sagte er laut Nachrichtenagentur Tasnim./sk/DP/zb

18.04.2026 | 17:35:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Revolutionsgarden stoppen Tanker in der Straße von Hormus
18.04.2026 | 17:20:02 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Revolutionsgarden stoppen Tanker in der Straße von Hormus
18.04.2026 | 17:17:24 (dpa-AFX)
Iran: Hormus-Sperre als Hebel gegen Sanktionen
18.04.2026 | 17:12:01 (dpa-AFX)
Revolutionsgarden stoppen Tanker in der Straße von Hormus
18.04.2026 | 17:11:39 (dpa-AFX)
USA: Streitkräfte setzen Seeblockade weiter durch
18.04.2026 | 17:11:08 (dpa-AFX)
Trump: Iran kann uns nicht mit Straße von Hormus erpressen

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