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18.06.2026 | 12:38:57 (dpa-AFX)
APA ots news: IWF und Österreich verlängern Vereinbarung zur gemeinsamen...

APA ots news: IWF und Österreich verlängern Vereinbarung zur gemeinsamen Arbeit am Joint Vienna Institute

Wien (APA-ots) - Mit dem Joint Vienna Institute (JVI) hat Wien seit über

drei

Jahrzehnten ein internationales Zentrum des Dialogs, des Lernens und

der Kooperation rund um wirtschaftliche und politische Fragen. Am 18.

Juni haben der IWF und Österreich die Vereinbarung zur gemeinsamen

Arbeit am JVI für die nächsten vier Jahre erneuert. Unterzeichnet

wurde die Vereinbarung von Kristalina Georgieva, Direktorin des

Internationalen Währungsfonds (IWF), Finanzminister Markus

Marterbauer sowie Martin Kocher und Edeltraud Stiftinger, Gouverneur

bzw. Vize-Gouverneurin der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB).

"Dass wir die Zusammenarbeit am JVI fortführen zeigt, wie viel

Bedeutung der IWF und Österreich dem Wirkungsbereich des Instituts

beimessen: Schließlich ist es die Mission des JVI, führende

Persönlichkeiten des öffentlichen Sektors in der Zielregion mit den

Instrumenten, dem Wissen und den Netzwerken auszustatten, die für den

Aufbau innovativer, inklusiver und widerstandsfähiger

Volkswirtschaften erforderlich sind", sagte Georgieva. "In einer

zunehmend komplexen und unsicheren Welt ist es unerlässlich, in die

nächste Generation von Entscheidungsträger:innen zu investieren. Der

IWF ist sehr dankbar für Österreichs anhaltendes Engagement rund ums

JVI und für alles, was Expert:innen aus Wien in der Region leisten.

Das JVI ist eine wichtige Säule des globalen IWF-Netzwerks zum

Kapazitätsaufbau."

"Die vom JVI unterstützte Region umfasst einige unserer engsten

Wirtschaftspartner sowie Länder, die für Österreich und die EU

zunehmend an Bedeutung gewinnen. Der Aufbau von Kapazitäten innerhalb

der staatlichen und geldpolitischen Behörden solcher Länder kommt

daher nicht nur diesen selbst zugute, sondern stärkt auch die Rolle

Österreichs als Brückenbauer in einer zunehmend schwierigen Welt. Die

Ausbildungsmaßnahmen am JVI erfolgen kooperativ und

partnerschaftlich. Sie ermöglichen den Ländern von den Erfahrungen

der jeweils anderen zu profitieren und erleichtern den Aufbau von

Netzwerken zwischen unterschiedlichen Institutionen und öffentlichen

Einrichtungen. Das JVI trägt damit zu nachhaltigem wirtschaftlichen

Wohlstand bei - von Europa bis Zentralasien", so Marterbauer.

"Das JVI ist ein einzigartiges Forum für Wissenstransfer und

Austausch auf Expert:innen-Ebene für Zentralbanken und andere

Institutionen", bestätigte Kocher. "Durch die Stärkung individueller

und institutioneller Kompetenzen fördern wir gemeinsam die

wirtschaftliche und finanzielle Stabilität in den Regionen, die vom

JVI abgedeckt werden."

"Der multilaterale Ansatz des JVI ergänzt unsere bilateralen

Kooperationsaktivitäten in der Region", fügte Edeltraud Stiftinger

hinzu. "Dank des großen Engagements und dem aktiven Einsatz seitens

des JVI und seiner Partner stellen wir gemeinsam sicher, dass die

Aktivitäten des JVI relevant bleiben und auf die Bedürfnisse der

Länder zugeschnitten sind."

Das JVI ist eine unabhängige internationale Organisation und das

älteste Mitglied eines globalen Netzwerks aus regionalen Zentren für

den Kapazitätsaufbau , das der IWF betreibt. Es handelt sich um ein

politikorientiertes Fortbildungszentrum für Fachleute aus

Zentralbanken und öffentlichen Institutionen, das grundlegende und

hochaktuelle Themen zeitgemäß vermittelt. Das JVI ist ein

einzigartiger Raum für gemeinsames Lernen - hier können politische

Entscheidungsträger:innen Erfahrungen austauschen, Netzwerke aufbauen

und praktische Lösungen für gemeinsame wirtschaftliche

Herausforderungen entwickeln. Das JVI wendet sich an die folgenden

Länder bzw. Regionen: Zentral-, Ost- und Südosteuropa, Kaukasus,

Zentralasien, Iran und Türkei.

Seit seiner Gründung im Jahr 1992 hat das JVI fast 60.000

Expert:innen aus 31 Ländern geschult. Zuletzt gab es pro Jahr fast

100 Kurse, Seminare, Peer-to-Peer-Trainings und andere

Veranstaltungen zu den Schwerpunktthemen: Volkswirtschaft, Steuer-

und Finanzpolitik, öffentliche Verwaltung, Strukturpolitik,

Digitalisierung und neue politische Herausforderungen. Zu den Alumni

des JVI zählen unter anderem Staats- und Regierungsoberhäupter, viele

derzeitige und ehemalige Zentralbankgouverneur:innen, Minister:innen

und andere Expert:innen.

Gehalten werden die JVI-Kurse in der Regel gemeinsam von

Expert:innen des IWF, österreichischer Regierungseinrichtungen, der

OeNB und des JVI. Weitere am JVI aktive Partner sind die Europäische

Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), die Europäische

Investitionsbank (EIB), die Internationale Bank für Wiederaufbau und

Entwicklung (IBRD), die Organisation für wirtschaftliche

Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), die Welthandelsorganisation (

WTO), die Europäische Kommission, die Internationale

Arbeitsorganisation (ILO), die Europäische Zentralbank (EZB) sowie

eine wachsende Zahl von Zentralbanken, darunter jene Frankreichs,

Deutschlands, Polens, der Slowakei, des Vereinigten Königreichs und

der USA.

Das Memorandum of Understanding (MoU) zwischen dem IWF und

Österreich wird alle vier Jahre überprüft und erneuert, zuletzt 2022.

Die erneute Absichtserklärung im aktuellen MoU regelt die

Einzelheiten der Zusammenarbeit zwischen dem IWF und Österreich im

Rahmen des JVI bis zum Jahr 2030.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

Oesterreichische Nationalbank

Mag. Marlies Schroeder, MiM

Telefon: +43-1-404 20-6900

E-Mail: marlies.schroeder@oenb.at

Website: https://www.oenb.at

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER

INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0108 2026-06-18/12:31

18.06.2026 | 12:37:26 (dpa-AFX)
WDH: SNB belässt Leitzins wie erwartet bei null Prozent
18.06.2026 | 12:35:01 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: UBS belässt Symrise auf 'Buy' - Ziel 94 Euro
18.06.2026 | 12:33:42 (dpa-AFX)
Schweiz plant Aufhebung von Neubauverbot für Atomkraftwerke
18.06.2026 | 12:26:44 (dpa-AFX)
WDH/IAEA-Chef: 'Noch ein Stück Arbeit' bis zu finalem Iran-Pakt
18.06.2026 | 12:24:58 (dpa-AFX)
Grünen-Chefin Brantner: Abkommen USA-Iran 'kein Grund zu jubeln'
18.06.2026 | 12:24:48 (dpa-AFX)
IRW-News: ACCESS Newswire: Fristverlängerung für Bewerbungen zum Semmelweis-Richter Journalism Award 2026
18.06.2026 | 12:38:57 (dpa-AFX)
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Wien (APA-ots) - Mit dem Joint Vienna Institute (JVI) hat Wien seit über

drei

Jahrzehnten ein internationales Zentrum des Dialogs, des Lernens und

der Kooperation rund um wirtschaftliche und politische Fragen. Am 18.

Juni haben der IWF und Österreich die Vereinbarung zur gemeinsamen

Arbeit am JVI für die nächsten vier Jahre erneuert. Unterzeichnet

wurde die Vereinbarung von Kristalina Georgieva, Direktorin des

Internationalen Währungsfonds (IWF), Finanzminister Markus

Marterbauer sowie Martin Kocher und Edeltraud Stiftinger, Gouverneur

bzw. Vize-Gouverneurin der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB).

"Dass wir die Zusammenarbeit am JVI fortführen zeigt, wie viel

Bedeutung der IWF und Österreich dem Wirkungsbereich des Instituts

beimessen: Schließlich ist es die Mission des JVI, führende

Persönlichkeiten des öffentlichen Sektors in der Zielregion mit den

Instrumenten, dem Wissen und den Netzwerken auszustatten, die für den

Aufbau innovativer, inklusiver und widerstandsfähiger

Volkswirtschaften erforderlich sind", sagte Georgieva. "In einer

zunehmend komplexen und unsicheren Welt ist es unerlässlich, in die

nächste Generation von Entscheidungsträger:innen zu investieren. Der

IWF ist sehr dankbar für Österreichs anhaltendes Engagement rund ums

JVI und für alles, was Expert:innen aus Wien in der Region leisten.

Das JVI ist eine wichtige Säule des globalen IWF-Netzwerks zum

Kapazitätsaufbau."

"Die vom JVI unterstützte Region umfasst einige unserer engsten

Wirtschaftspartner sowie Länder, die für Österreich und die EU

zunehmend an Bedeutung gewinnen. Der Aufbau von Kapazitäten innerhalb

der staatlichen und geldpolitischen Behörden solcher Länder kommt

daher nicht nur diesen selbst zugute, sondern stärkt auch die Rolle

Österreichs als Brückenbauer in einer zunehmend schwierigen Welt. Die

Ausbildungsmaßnahmen am JVI erfolgen kooperativ und

partnerschaftlich. Sie ermöglichen den Ländern von den Erfahrungen

der jeweils anderen zu profitieren und erleichtern den Aufbau von

Netzwerken zwischen unterschiedlichen Institutionen und öffentlichen

Einrichtungen. Das JVI trägt damit zu nachhaltigem wirtschaftlichen

Wohlstand bei - von Europa bis Zentralasien", so Marterbauer.

"Das JVI ist ein einzigartiges Forum für Wissenstransfer und

Austausch auf Expert:innen-Ebene für Zentralbanken und andere

Institutionen", bestätigte Kocher. "Durch die Stärkung individueller

und institutioneller Kompetenzen fördern wir gemeinsam die

wirtschaftliche und finanzielle Stabilität in den Regionen, die vom

JVI abgedeckt werden."

"Der multilaterale Ansatz des JVI ergänzt unsere bilateralen

Kooperationsaktivitäten in der Region", fügte Edeltraud Stiftinger

hinzu. "Dank des großen Engagements und dem aktiven Einsatz seitens

des JVI und seiner Partner stellen wir gemeinsam sicher, dass die

Aktivitäten des JVI relevant bleiben und auf die Bedürfnisse der

Länder zugeschnitten sind."

Das JVI ist eine unabhängige internationale Organisation und das

älteste Mitglied eines globalen Netzwerks aus regionalen Zentren für

den Kapazitätsaufbau , das der IWF betreibt. Es handelt sich um ein

politikorientiertes Fortbildungszentrum für Fachleute aus

Zentralbanken und öffentlichen Institutionen, das grundlegende und

hochaktuelle Themen zeitgemäß vermittelt. Das JVI ist ein

einzigartiger Raum für gemeinsames Lernen - hier können politische

Entscheidungsträger:innen Erfahrungen austauschen, Netzwerke aufbauen

und praktische Lösungen für gemeinsame wirtschaftliche

Herausforderungen entwickeln. Das JVI wendet sich an die folgenden

Länder bzw. Regionen: Zentral-, Ost- und Südosteuropa, Kaukasus,

Zentralasien, Iran und Türkei.

Seit seiner Gründung im Jahr 1992 hat das JVI fast 60.000

Expert:innen aus 31 Ländern geschult. Zuletzt gab es pro Jahr fast

100 Kurse, Seminare, Peer-to-Peer-Trainings und andere

Veranstaltungen zu den Schwerpunktthemen: Volkswirtschaft, Steuer-

und Finanzpolitik, öffentliche Verwaltung, Strukturpolitik,

Digitalisierung und neue politische Herausforderungen. Zu den Alumni

des JVI zählen unter anderem Staats- und Regierungsoberhäupter, viele

derzeitige und ehemalige Zentralbankgouverneur:innen, Minister:innen

und andere Expert:innen.

Gehalten werden die JVI-Kurse in der Regel gemeinsam von

Expert:innen des IWF, österreichischer Regierungseinrichtungen, der

OeNB und des JVI. Weitere am JVI aktive Partner sind die Europäische

Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), die Europäische

Investitionsbank (EIB), die Internationale Bank für Wiederaufbau und

Entwicklung (IBRD), die Organisation für wirtschaftliche

Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), die Welthandelsorganisation (

WTO), die Europäische Kommission, die Internationale

Arbeitsorganisation (ILO), die Europäische Zentralbank (EZB) sowie

eine wachsende Zahl von Zentralbanken, darunter jene Frankreichs,

Deutschlands, Polens, der Slowakei, des Vereinigten Königreichs und

der USA.

Das Memorandum of Understanding (MoU) zwischen dem IWF und

Österreich wird alle vier Jahre überprüft und erneuert, zuletzt 2022.

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Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-wertpapiere.de/DN0HV2 (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen.

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